Graphic Novels
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Allgemein

Reprodukt: FrĂŒhjahrsprogramm 2018

Mittwoch, den 13. Dezember 2017

Der Berliner Verlag Reprodukt hat das Programm fĂŒr das FrĂŒhjahr 2018 vorgestellt. Spitzentitel ist Mathieu Sapins „GĂ©rard – FĂŒnf Jahre am Rockzipfel von Depardieu“, ein humorvolles Langzeitportrait des bekannten Schauspielers. Weitere neue BĂŒcher kommen von PĂ©nĂ©ope Bagieu („Unerschrocken, Band 2“), Basien VivĂ©s („Eine Schwester“), Alessandro Tota („Der BĂŒcherdieb“, mit Pierre van Hove) und der deutschen Newcomerin Antonia KĂŒhn („Lichtung“).

Die gesamte Vorschau lÀsst sich hier online durchblÀttern.

Ebenfalls vorgestellt wurden neue Titel fĂŒr das verlagseigene Kinderprogramm. Auch die dazugehörige Vorschau lĂ€sst sich online ansehen.

 

„Urban Sketchbook“

Dienstag, den 12. Dezember 2017

Im Mainzer JĂŒli Verlag ist mit „Urban Sketchbook Band I“ ein Sammelband mit Einblicken in die SkizzenbĂŒcher von IllustratorInnen und ComiczeichnerInnen erschienen.

Fremde SkizzenbĂŒcher zu durchblĂ€ttern ist faszinierend: Da sind verschiedene Stile, Farbpaletten, Herangehensweisen. Manche zeichnen schnell und locker, andere filigran und detailverliebt. Beobachten auf eine ganz eigene Art und Weise. Herausgeber Sebastian Koch versammelt Skizzenbuchseiten von 40 herausragenden KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern, darunter Illustratoren, Architekten und Comiczeichner.
Enthalten sind Skizzenbuchseiten von: Jörg Asselborn, Anni von Bergen, Aljoscha Blau, Sandra BrandstĂ€tter, Marielle Durand, Max Fiedler, Anneke Gerloff, Marina Grechanik, Uwe Heidschötter, Daniel Herrmann, Peter Hoffmann, Omar Jaramillo, Maike Josupeit, Marisa Kirko, Sebastian Koch, Werner KrĂ€mer, Julia Krusch, Lapin, Till Laßmann. Chris Lee, Thomas Lensky, Sebastian Lörscher, Stephan Lomp, Nicola Maier-Reimer, Mawil, Sylvain Mazas, Katrin Merle, GĂ©rard Michel, Maike Plenzke, Greta von Richthofen, Martin Rathscheck, Marcus SchĂ€fer, Felix Scheinberger, Rolf Schröter, Maki Shimizu, Moritz Stetter, Detlef Surrey, Sven Swora, Michael Szyszka und Wittek

Urban Sketchbook Band I, ISBN 9783945584002, 180 Seiten, farbig, Hardcover, 25 EUR (D), erschienen im JĂŒli Verlag

Reprodukt bei Designachten in Hannover

Freitag, den 8. Dezember 2017

WebBAnnerDesignachten

Am kommenden Wochenende, also Samstag, den 9. Dezember und Sonntag, den 10. Dezember, findet in Hannover zum achten Mal der alternative Weihnachtsmarkt Designachten statt. Auch in diesem Jahr ist Reprodukt auf diesem farbenfrohen Event der Designer und Kreativen mit einem Stand im Expowal vertreten.

Designachten Hannover, Expowal, Chicago Lane, D-30539 Hannover
Öffnungszeiten: Sa 12-20 Uhr, So 11-19 Uhr
www.designachten.net
Eintritt: Tageskarte 5 EUR | Wochenendticket 7 EUR | Kinder bis 12 Jahre frei

Sascha Hommer in Heidelberg

Donnerstag, den 7. Dezember 2017

Sascha Hommer auf Tour mit “In China”

Am heutigen Donnerstag, dem 7. Dezember prĂ€sentiert Sascha Hommer seine Comicreportage „In China“ (Reprodukt) im Konfuzius-Institut an der UniversitĂ€t Heidelberg und berichtet von seinem Aufenthalt in der westchinesischen Millionenstadt Chengdu.

Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wĂ€chst und wĂ€chst. In seinem Reisetagebuch “In China” widmet sich Sascha Hommer den absurden und abgrĂŒndigen Alltagsgeschichten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der prosperierenden Ballungszentren der OstkĂŒste hat das chinesische Wirtschaftswachstum seine unĂŒbersehbaren Spuren hinterlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die dem westlichen Blick fremd und unzugĂ€nglich bleibt.

Beginn der PrÀsentation ist um 18.30 Uhr

Konfuzius-Institut an der UniversitÀt Heidelberg
Speyerer Str. 6
D-69115 Heidelberg

Fumetto 2018

Mittwoch, den 6. Dezember 2017

Das Luzerner Comicfestival Fumetto hat einen ersten Ausblick auf das Programm 2018 gegeben. Zu den internationalen GĂ€sten, deren Arbeiten in Ausstellungen prĂ€sentiert werden, gehören Richard McGuire („Hier“, Dumont), Hamid Suleiman („Freedom Hospital“, Hanser), Guy Delisle („Geisel“) und Sarah Glidden („Im Schatten des Kriegs”, beide Reprodukt).

Veranstaltertext: Wir prĂ€sentieren 2018 viele besondere KĂŒnstlerInnen, aber keinen Star-Gast. Ihren persönlichen Star suchen sich die Fumetto- BesucherInnen in jedem Fall am liebsten selbst. Erleben könnt Ihr am kommenden Festival unter anderem Richard McGuires «Here», das die Vorstellung von Zeit im Comic auf den Kopf gestellt hat; Guy Delisle, Hamid Suleiman und Sarah Glidden, die nur drei von ĂŒber zehn KĂŒnstlerInnen sind, die ihre Arbeiten unter dem Titel «Shelter» im Sonnenbergtunnel ausstellen, und natĂŒrlich die wunderbare Anna Sommer als Artist in Residence. FĂŒr kleine Fumetto-Fans bringen unsere KĂŒnstlerInnen ihre KinderbĂŒcher mit.

Das Internationale Comix-Festival Luzern Fumetto wird 2018 vom 14. bis zum 22. April stattfinden.

Herve Tanquerelle in Hamburg

Dienstag, den 5. Dezember 2017

Am kommenden Donnerstag, dem 7. Dezember, wird der französische Comic-Autor Herve Tanquerelle (“Grönland Vertigo”, avant-verlag) fĂŒr ein PodiumsgesprĂ€ch im Hamburger Institut Francais erwartet.

HervĂ© Tanquerelle wurde 1972 in Nantes, Frankreich geboren. Seit den spĂ€ten 1990ern ist er als Comiczeichner aktiv und hat u.a. mit Joann Sfar an der Reihe „Professor Bell“ gearbeitet. Ab dem dritten Band der Serie „Der Affenkönig“ (2008) wurden die Zeichnungen von HervĂ© Tanquerelle ĂŒbernommen, der Sfars Stil zunĂ€chst perfekt kopierte. Im fĂŒnften Band „Die Kobolde Irlands“ (2011) begann Tanquerelle jedoch, der Serie seinen eigenen Anstrich zu verpassen.
In „Die falschen Gesichter“ (2012), ein auf einer wahren Geschichte beruhender Krimi nach einem Skript von David B., hat er seinen eigenen Stil perfektioniert. Daneben erschien von ihm in Frankreich noch eine dreiteilige Reihe der ErzĂ€hlungen von Jorn Riel, adaptiert von Gwen de Bonneval („Le Roi Oscar“, „La vierge froide“, „Le Petit dĂ©tour“).
„Die Diebe von Karthago“, nach einem Szenario von Apollo, erschien in Frankreich in zwei BĂ€nden und ist 2015 auf Deutsch als Gesamtausgabe im avant-verlag erschienen. Im August 2017 folgte sein Abendteuercomic “Grönland Vertigo” im Stile HergĂ©s gehalten, ebenfalls im avant-verlag.
Das GesprĂ€ch in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt betrĂ€gt 5 Euro.

Institut français de Hambourg, Heimhuder Str. 55, D–20148 Hamburg
hamburg.institutfrancais.de

Ulli Lust und Anna Sommer: Nominierungen in AngoulĂȘme

Montag, den 4. Dezember 2017

 

Die französische Ausgabe von Ulli Lusts neuem Buch „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“ (Suhrkamp) ist Teil der Longlist fĂŒr die Preise des Comicfestivals in AngoulĂȘme. Nachdem die französischsprachige Ausgabe ihres ebenfalls autobiografischen VorgĂ€ngers „Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens“ (avant-verlag) 2011 bereits einen Prix rĂ©vĂ©lation gewinnen konnte, ist dies die zweite Nominierung der in Berlin lebenden KĂŒnstlerin.

Ebenfalls nominiert ist „L’Inconnu“ der ZĂŒrcher Autorin Anna Sommer. Das Buch wird 2018 auf deutsch in der Edition Moderne erscheinen.

Die gesamte Liste der nominierten Titel lÀsst sich hier einsehen. Die Preise werden im Rahmen des Internationalen Comicfestivals Ende Januar 2018 verliehen.

Kontaktcenter – Lesung in Hamburg

Freitag, den 1. Dezember 2017

Am Dienstag, den 5. Dezember um 20 Uhr prĂ€sentieren Anke Feuchtenberger (“Die hollandische Schachtel”, Mami Verlag / Reprodukt), Birgit Weyhe („Ich weiss“, avant-verlag), Marijpol („Eremit“, beide avant-verlag) und Michel EsselbrĂŒgge im Rahmen der Comiclesereihe „Kontaktcenter“ ihre neuen Arbeiten im kleinen B-Movie-Kino auf St. Pauli in Hamburg.

Beinn ist um 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro | 3,50 Euro

B-Movie Kino, Brigittenstraße 5, 20359 D-Hamburg
facebook.com/events/120529622050564/

Robert Deutsch – Ausstellung und Lesung in Kassel

Donnerstag, den 30. November 2017

Am kommenden Samstag, dem 2. Dezember, eröffnet in Kassel eine Ausstellung mit Arbeiten von Robert Deutsch („Turing“, avant-verlag). Eröffnung in der Galerie Feiertag ist um 20 Uhr, die Arbeiten werden bis Sonntag, dem 3. Dezember zu sehen sein.

“Robert Deutsch parodiert in seinen GemĂ€lden Heldenfiguren aus Literatur, Comic und Popkultur. Er zeichnet sie als Geschöpfe, die sich ihrer gewohnten und idealisierten Rolle widersetzen. Dabei enthĂŒllen sie, dass ihre Heldenhaftigkeit von Menschen erfunden wurde und damit nur fehlerhaft sein kann – nĂ€mlich menschlich.”

Am Montag, dem 4. Dezember, liest er im PapiercafĂ© aus „Turing“. Die Vormittagsveranstaltung beginnt um 11 Uhr.

“Robert Deutsch parodiert in seinen GemĂ€lden Heldenfiguren aus Literatur, Comic und Popkultur. Er zeichnet sie als Geschöpfe, die sich ihrer gewohnten und idealisierten Rolle widersetzen. Dabei enthĂŒllen sie, dass ihre Heldenhaftigkeit von Menschen erfunden wurde und damit nur fehlerhaft sein kann – nĂ€mlich menschlich.”

Feiertag, MĂŒllergasse 2, D–34117 Kassel
facebook.com/events/148210795808823/

PapiercafĂ©, Menzelstrasse 13-15, D–34121 Kassel
facebook.com/events/321599918319131/

Comic-Autoren bei den Erich Fried Tagen 2017

Mittwoch, den 29. November 2017

Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals Erich Fried Tage 2017 im Literaturhaus Wien findet am kommenden Samstag, dem 2. Dezember ein Schwerpunkttag zu Comics statt, zu dem vier Autoren eingeladen wurden, die sich und ihre Arbeit in PodiumsgesprÀchen vorstellen.

14.00 Uhr: Scott McCloud (USA) – The Sculptor (Macmillan, 2015; dt. Der Bildhauer, Carlsen, 2015)
David Smith ist Bildhauer. Talentiert, aber nicht berĂŒhmt. Deshalb nimmt er auch allzu gerne das faustische Angebot an, jede Skulptur, die er sich vorstellen kann, mit seinen HĂ€nden erschaffen zu können. Auch wenn der Preis fĂŒr diese Kunst sein Leben ist. Doch David hat dabei zwei Dinge nicht bedacht: Die Schwierigkeit, ein Kunstwerk fĂŒr die Ewigkeit zu erschaffen und 
 die Liebe. “Der Bildhauer ist ein Triumph”, schreibt Der Spiegel.
Einleitung & GesprÀch: Zita Bereuter (Literaturkritikerin und Leiterin des FM4-Literaturressorts)
PrÀsentation und GesprÀch in englischer Sprache.

15.30 Uhr‹: Bastien VivĂšs (F) – Le GoĂ»t du Chlore (Casterman, 2008; dt. Der Geschmack von Chlor, Reprodukt, 2010), L’Amour (Delcourt, 2012; dt. Die Liebe, Reprodukt, 2014), Une SƓur (Casterman, 2017; erscheint im FrĂŒhjahr 2018 auf Deutsch)
“Einen der ganz Großen”, nennt Die Zeit den jungen französischen Comic-Autor, dessen Graphic Novel Der Geschmack von Chlor mit dem Preis fĂŒr den Besten NachwuchskĂŒnstler auf dem Comic-Festival in AngoulĂȘme 2009 ausgezeichnet wurde.‹Einleitung & GesprĂ€ch: Gottfried Gusenbauer (Direktor Karikaturmuseum Krems)
PrÀsentationen und GesprÀch in französischer Sprache mit Dolmetschung durch Isolde Schmitt.

17.00 Uhr:‹ Craig Thompson (USA) – Blankets (Top Shelf Productions, 2003; Carlsen 2004), Habibi (Pantheon, 2011; Reprodukt, 2011)
Die BĂŒcher von Craig Thompson – der vielfach prĂ€mierte autobiografische Comic-Roman Blankets und die epische Liebesgeschichte Habibi – zĂ€hlen zu modernen Klassikern des Genres. “Mit Habibi hat Thompson dem Comic eine neue Dimension erschlossen. Es ist die erste Graphic Novel, die diesen Namen auch verdient, anstatt sich mit ihm nur dem hiesigen Buchmarkt anzubiedern, ein ziegeldicker Roman in Bildern, ein erzĂ€hlerisches Experiment, das an KomplexitĂ€t und Konsequenz seinesgleichen sucht.” (Berliner Zeitung)
Einleitung & GesprÀch: Florian Höllerer (Leiter des Literarischen Colloquium Berlin)
PrÀsentation und GesprÀch in englischer Sprache mit Dolmetschung duch Andrea Jaidane.

18.30 Uhr‹:‹ Ulli Lust (A/D) – Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein (Suhrkamp, 2017)
Die FAZ zĂ€hlt Ulli Lust mit ihrer neuen Graphic Novel endgĂŒltig “zur internationalen Spitze der Comic-Autobiographen”: In ihrem neuen Buch erzĂ€hlt Ulli Lust die konfliktreiche Geschichte einer mĂ©nage Ă  trois, einer utopischen Liebe, die in Besitzanspruch und Gewalt umschlĂ€gt, eine Geschichte der sexuellen Obsession, der Geschlechterkonflikte und der Selbstbefreiung.
Einleitung & GesprÀch: Zita Bereuter

Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, A-1070 Wien
Tel.: +43/(0)1/526 20 44-0‹Fax: 43/(0)1/526 20 44-30
erichfriedtage.com

„Der Riss“ – Ausstellung in Stuttgart

Dienstag, den 28. November 2017

Noch bis zum 13. Dezember zeigt das Literaturhaus Stuttgart eine Ausstellung zum Buch „Der Riss“ von Guillermo Abril & Carlos Spottorno (avant-verlag)

„Lassen Sie Europa entstehen!“ Mit dieser Aufforderung schloss Winston Churchills berĂŒhmte Europa-Rede an der UniversitĂ€t ZĂŒrich vom 19. September 1946, ziemlich genau ein Jahr nachdem mit der Kapi-tulation Japans der 2. Weltkrieg endete. Churchills Traum von einem geeinten Europa wurde in seinen GrundzĂŒgen wahr. Es entstand die EuropĂ€ische Union, ein sicherer Raum, geordnet, solidarisch und geschĂŒtzt von einem Wohlfahrtsstaat. Aber wie sieht es mit dem Traum Europa heute aus? 2008 erschĂŒtterte eine große Wirtschaftskrise Europa und brachte die NĂ€hte des Kontinents zum Vorschein. Seit 2012 nimmt mit Ausbruch des BĂŒrgerkriegs in Syrien der Exodus der Zivilbevölkerung, die um jeden Preis versuchen, nach Europa zu gelangen, ungeahnte Dimensionen an. Das war der Ausgangspunkt fĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal den Fotografen Carlos Spottorno und den Journalisten Guillermo Abril zu beauftragen, an den Außengrenzen der EU zu recherchieren. Zwischen 2013 und 2016 entstanden zahlreiche Reportagen und FilmbeitrĂ€ge entlang der europĂ€ischen Grenze: Von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen nahezu unüberwindbaren Zaun geschĂŒtzt, bis in den Norden Finnlands und die Wälder Weißrusslands, wo NATO-Truppen für einen möglichen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten, Kommunalpolitiker und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. FĂŒr ihre Reportagen wurden sie mit einem World Press Award ausgezeichnet; im Dezember letzten Jahres erschien zudem ihr Comicband „La grieta“, eine Fotoreportage in Form eines Comics, ein Reisebericht mit authentischem Bildmaterial – in vielerlei Hinsicht eine Grenzerfahrung.

Das Foto wurde wÀhrend eine Podiumsdiskussion vor Ort mit den Autoren und Verleger Johann Ulrich aufgenommen. © Lutz Stegemann

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, D–70174 Stuttgart
literaturhaus-stutgart.de, info@literaturhaus-stuttgart.de

Markt der unabhĂ€ngigen Verlage in MĂŒnchen

Montag, den 27. November 2017

Unter dem Titel „Andere BĂŒcher braucht das Land“ findet an diesem Wochenende wieder der Markt der unabhĂ€ngigen Verlage im Literaturhaus MĂŒnchen statt.

Zum elften Mal prĂ€sentieren rund 30 unabhĂ€ngige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besondere BĂŒcher jenseits des Mainstream. Die Verleger*innen geben Auskunft ĂŒber Neu- und Wiederentdeckungen, Prosa, Pop und Poesie, illustrierte BĂŒcher und Comics, KinderbĂŒcher und Kalender, druckgrafische Werke und buchkĂŒnstlerische Editionen. Flankiert wird der Markt von einer Werkschau des MaroVerlags.

Die Verlage: avant-verlag (Berlin), AvivA Verlag (Berlin), Berenberg Verlag (Berlin), binooki Verlag (Berlin), DÖRLEMANN VERLAG – Verlag fĂŒr Literatur und Sachbuch (ZĂŒrich), edition BĂŒchergilde (Frankfurt), edition fĂŒnf (MĂŒnchen), Edition Moderne (ZĂŒrich), HirschkĂ€fer Verlag (MĂŒnchen), Jung und Jung Verlag (Salzburg), lichtung verlag (Viechtach), MaroVerlag (Augsburg), Mixtvision Verlag (MĂŒnchen), Pendragon Verlag (Bielefeld), Peter Hammer Verlag (Wuppertal), Poetenladen (Leipzig), Reprodukt (Berlin), rotopolpressl (Kassel), Salis Verlag (ZĂŒrich), Secession Verlag fĂŒr Literatur (ZĂŒrich), Sieveking Verlag (MĂŒnchen), Strapazin (MĂŒnchen/ZĂŒrich), Topalian & Milani Verlag, (Oberelchingen), Transit Verlag (Berlin), Tulipan Verlag (MĂŒnchen), Verbrecher Verlag (Berlin), Wunderhorn Verlag (Heidelberg), Liebeskind Verlag (MĂŒnchen), Verlag Voland & Quist (Dresden), Wallstein Verlag (Göttingen), Weidle Verlag (Bonn) & Weissbooks Verlag (Frankfurt)

Öffnungszeiten: Samstag, 2. Dezember 2017, 11-19 Uhr und Sonntag, 3. Dezember 2017, 11-18 Uhr.

Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus MĂŒnchen, Salvatorplatz 1, D-80333 MĂŒnchen
Tel. (089) 29 19 34 0 | Fax (089) 29 19 34 19
www.literaturhaus-muenchen.de
Öffnungszeiten: Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr

Neu bei °luftschacht

Mittwoch, den 22. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neu erschienen im Wiener Verlag °luftschacht ist die fein gestaltete Graphic Novel “Gloaming” des EnglĂ€nders Keaton Henson. Der Autor,  geboren 1988 in London, ist ein britischer Musiker, Singer-Songwriter und Poet. Er verbringt viel Zeit allein, schreibt Lieder und zeichnet.

Keaton Henson ĂŒber seine Arbeit:

“Ich habe meine Kindheit allein verbracht, mit dem Ausblick auf DĂ€cher und Schornsteine, und habe mich gefragt, wo all die Kreaturen aus meinen MĂ€rchenbĂŒchern waren, warum ich sie nicht in der Vorstadtlandschaft sehen konnte, wo sie doch eindeutig hingehörten. Nun, da ich erwachsen bin, lĂ€sst mich diese Idee nicht los, und im Laufe eines Jahres in Abgeschiedenheit beschloss ich, dass meine Heimatstadt Monster brĂ€uchte. Das Ergebnis ist dieses Buch. Es zeigt, wo ich lebe, was ich sehe, und wie ich mir wĂŒnsche, dass es sein könnte. Ich nenne es  Gloaming.”

Aus der VerlagsankĂŒndigung:

“Keaton Henson zeigt uns in seiner Graphic Novel Gloaming eine spirituelle Welt jenseits unserer RealitĂ€t. Seine melancholische Geschichte erzĂ€hlt ohne Worte von unsichtbaren Kreaturen, die einsam und verloren in unseren Stadtlandschaften und VorstĂ€dten herumschleichen, auf der unermĂŒdlichen Suche nach Zugehörigkeit. …”

Heute und morgen: Paco Roca in Stuttgart und MĂŒnchen

Dienstag, den 21. November 2017

Am Dienstag, den 21. November und Mittwoch, den 22. November sind der spanische Comiczeichner Paco Roca und sein Übersetzer AndrĂ© Höchemer mit der Graphic Novel “La Casa” auf Lesetour in Stuttgart und MĂŒnchen.

Bei den Buchwochen in Stuttgart: Dienstag, 21. November, 19.30 Uhr
Ort: Haus der Wirtschaft, Willi-Bleicher-Str. 19, 70174 Stuttgart
www.buchwochen.de

Beim Literaturfest in MĂŒnchen, mit Barbara Yelin und Hamid Sulaiman: Mittwoch, 22. November, 19.35 Uhr
Ort: Literaturhaus MĂŒnchen, Salvatorplatz 1, 80333 MĂŒnchen
Eintritt: 14 EUR, ermĂ€ĂŸigt 9 EUR
www.literaturfest-muenchen.de

Eine aktuelle Rezension von “La Casa” findet sich auf dem Literatur-Blog Seitengang unter dem Titel:

Solange wir uns erinnern

Comicbuchpreis 2018 der Berthold Leibinger Stiftung

Montag, den 20. November 2017

Thomas Pletzinger (Text) und Tim Dinter (Zeichnungen) erhalten für ihre gemeinsame Arbeit „Blåvand“ den mit 15.000 Euro dotierten Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung, der am Montag, 23. April 2018, im Literaturhaus Stuttgart verliehen wird.

Für den Comicbuchpreis 2018 hatten sich 67 Autor*innen und Zeichner*innen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich beworben. Der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung wird seit 2014 jährlich ausgeschrieben. Er wird in Stuttgart für einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.

Aus der JurybegrĂŒndung:

“Dass sich ein renommierter Schriftsteller und ein Zeichner zusammentun, ist in der deutschsprachigen Comicszene immer noch ungewöhnlich. Wenn dabei ein derart spannendes Projekt über das ebenso brisante wie selten behandelte Thema Entwicklungshilfe entsteht, hervorragend recherchiert, erzählt und gezeichnet, dann verspricht das ein Glücksfall für den deutschsprachigen Comic zu werden.” (Thomas von Steinaecker)

Die Jury unter dem Vorsitz von Andreas Platthaus hat außerdem neun Finalisten, die je eine Auszeichnung in Höhe von 1000 Euro erhalten, ausgewählt. Die so ausgewĂ€hlten KĂŒnstler erhalten bei der Preisverleihung am 23. April 2018 im Literaturhaus Stuttgart jeweils eine Urkunde, eine kleine Skulptur und ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro.

Die Finalisten und ihre Arbeiten:

Sina Arlt – „Was die Nachbarn heute wohl machen“

Matthias Gnehm – „Salzhunger“

Kathrin Klingner – „Arbeit“

Matthias Lehmann – „Parallel“

Max Julian Otto – „Die leuchtende Nacht“

René Rogge – „Brief an einen Schriftsteller“

Greta von Richthofen – „Wir ersten Menschen, eine Geschichte der Otto Mühl Kommune“

Franz Suess – „Paul Zwei“

Jochen Voit (Text) und Hamed Eshrat (Illustration) – „Nieder mit Hitler! oder wie Karl sich weigerte, das Radfahren zu lernen“

Mehr Informationen unter www.leibinger-stiftung.de/de/comicbuchpreis/

 

Kindercomic-Lesung in Berlin

Freitag, den 17. November 2017

Am morgigen Samstag liest Matthias Wieland in Berlin aus verschiedenen Kinderbuch-Titeln von Reprodukt, darunter „Ariol“ von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant , „Kiste“ von Patrick Wirbeleit & Uwe Heidschötter sowie Tove Jansons „Mumins“. Das mit Musikeinlagen bereicherte Programm beginnt um 15 Uhr bei Modern Graphics in der Kastanienallee, der Eintritt ist frei.

Modern Graphics | Reprodukt, Kastanienallee 79, D-10435 Berlin
www.modern-graphics.de, facebook

Auszeichnung fĂŒr „Der Riss“

Donnerstag, den 16. November 2017

Bei den von Paris Photo und der Aperture Foundation vergebenen PhotoBook Awards wurde „Der Riss“ von Carlos Spottorno & Guillermo Abril (avant-verlag) mit einer Besonderen ErwĂ€hnung der Jury bedacht. Jurymitglied Nathalie Herschdorfer schreibt ĂŒber den Fotoreportage-Comic: “Very seductive in its draw on nostalgia and forms of popular culture, it’s a very interesting strategy to bring out attention anew to a topic that we see every day in the news.”

Verlagstext: FĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal machen sich der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unĂŒberwindbaren Zaun geschĂŒtzt bis in den Norden Finnlands und die WĂ€lder Weißrusslands, wo NATO-Truppen fĂŒr einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europĂ€ische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollstĂ€ndig begreifen könnte. Sie treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtĂ€glich an den Grenzen der EU auftreten.

Anton Kannemeyer – Ausstellung in Wien

Mittwoch, den 15. November 2017

Die Wiener Galerie Ernst Hilger zeigt ab Samstag, dem 18. November eine Ausstellung mit Arbeiten von Anton Kannemeyer. Arbeiten des SĂŒdafrikaners erschienen unter anderem in der Zusammenstellung „Papa in Afrika“ (avant-verlag)

„Seine Comics und Illustrationen prĂ€sentiert der sĂŒdafrikanische KĂŒnstler Anton Kannemeyer unter anderem im Stil der Tim und Struppi-Reihe. Dabei versetzt er die rassistischen Darstellungen aus Tim im Kongo in das heutige SĂŒdafrika und thematisiert die schwierigen VerhĂ€ltnisse in dem Post-Apartheids-Staat. In drastischen, teils provozierenden Szenen spielt er auf intelligente Weise mit weißen Vorurteilen gegen Schwarze im Allgemeinen und gegen schwarze MĂ€nner im Besonderen.am Samstag, den 18. November 2017, 12-16 Uhr laden wir Sie herzlich ein.“

Zur Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag von 12 bis 16 Uhr wird der KĂŒnstler anwesend sein. Anschließend wird die Ausstellung, zu der ein begleitender Katalog erscheint, bis zum 23. Dezember zu sehen sein.

Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, A–1010 Wien
www.hilger.at

Drei Graphic Novels auf der Shortlist des Heinrich-Wolgast-Preises

Montag, den 13. November 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Heinrich-Wolgast-Preis wurde 1986 vom Bildungs- und Förderungswerk (BFW) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im DGB e.V. gestiftet, um die Darstellung der Arbeitswelt in der Kinder- und Jugendliteratur zu fördern. Der im Gedenken an den Reformpädagogen Heinrich Wolgast gestiftete Literaturpreis wird alle zwei Jahre von der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der GEW verliehen und ist mit 2000 Euro dotiert.

Auf die diesjĂ€hrige Shortlist haben es auch drei Graphic Novels geschafft: “Die Eisenbahn ĂŒber den Wolken” von Li Kunwu (Edition Modern), “Madgermanes” von Birgit Weyhe (avant-verlag, sowie “Die Geheimnisse von Schokolade” von Franckie Alarcon (Carlsen Verlag).

Die AJuM prüft Kinder- und Jugendliteratur und -medien unter dem Gesichtspunkt der Verwendbarkeit in pädagogischen Arbeitsfeldern. Die Ergebnisse dieser von mehr als 500 Pädagoginnen und Pädagogen aus allen Bundesländern getragenen Arbeit fließt in die pädagogische Praxis ein, außerdem in die Beratung von Kindern, Eltern, Lehrkräften, Erziehern sowie in Fortbildungsveranstaltungen und in zahlreiche Publikationen.

Ausgezeichnet wurde allerdings kein Comic, sondern der Roman “Exit Sugartown” von Martin Petersen. Aus der BegrĂŒndung der Jury: “… Exit Sugartown ist engagierte Jugendliteratur im besten Sinne: Ganz ohne Pathos, Moralisierung, platte Schuldzuweisung und stereotype Feindbilder, welche in allen politischen Lagern gras- sieren, direkt, unmittelbar und schonungslos. Es macht auf einen skandalösen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam, der strukturelle Ursachen hat und einer dringenden Lösung bedarf. …”

Es ist erfreulich, dass von neun nominierten Titeln ein Drittel auf Comics entfĂ€llt. Vielleicht wird beim nĂ€chsten Mal, also 2019, eine Graphic Novel mit dem Heinrich-Wolgast-Preis ausgezeichnet – wir sind gespannt.

Line Hoven mit Hans-Meid-Preis 2017 ausgezeichnet

Samstag, den 11. November 2017

Line Hoven ist Hans-Meid-PreistrĂ€gerin 2017, was auch mit einer Ausstellung in der Kunsthalle St. Annen in LĂŒbeck verbunden ist. Außerdem werden im Rahmen des Hochschulwettbewerbs Illustration vier Förderpreise an junge ZeichnerInnen vergeben .

Die Preisverleihung am Sonntag, den 12.11.2017 ist gleichzeitig die Eröffnung der Ausstellung “Scratch my Back”Kunsthalle St. Annen in LĂŒbeck. Dort werden Arbeiten von Line Hoven und Lars Henkel, dem PreistrĂ€ger 2015, sowie die BeitrĂ€ge aus dem Illustrationswettbewerb gezeigt.

Aus dem AnkĂŒndigungstext:

“…. Der von der Hans-Meid-Stiftung im Zweijahresrhythmus fĂŒr herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Grafik, insbesondere der Buchgrafik und der Buchillustration, vergebene Hans-Meid-Preis wurde 1993 von Max Meid, dem Sohn des Malers, Grafikers und Illustrators Hans Meid (1883–1957) gestiftet. Die PreistrĂ€gerin 2017 ist die Hamburger Illustratorin und Grafikerin Line Hoven, deren anspruchsvolle Arbeiten mit Schabkartons sowohl in der Technik beeindrucken, als auch in der meisterhaften Zeichenkunst und dem bilderzĂ€hlerischen Können begeistern. Um die Vielfalt illustratorischer Arbeiten vor Augen zu fĂŒhren, sind zudem Werke des PreistrĂ€gers 2015, Lars Henkel, prĂ€sentiert. …”

Ausstellung “Scratch my Back”: 12.11.2017 bis 11.2.2017

Ort: Kunsthalle St. Annen, Kunsthalle St. Annen, St. Annen-Str. 15, 23552 LĂŒbeck

https://kunsthalle-st-annen.de