Graphic Novels
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Allgemein

Graphic Novels und Comics in den Medien

Freitag, den 24. Februar 2017

„Fatale Folgen der Invasion im Irak“ – Frank Meyer bei Deutschlandradio Kultur im GesprĂ€ch mit Sarah Glidden ĂŒber ihre Graphic Novel „Im Schatten des Krieges“ (Reprodukt)

„Comics gegen die Spaltung der Gesellschaft“ – Andrea Heinze fĂŒr Deutschlandfunk ebenfalls ĂŒber „Im Schatten des Krieges“

„Rettungseinsatz mit dem Skizzenblock“ – Martina Schwager auf tagesspiegel.de ĂŒber die gezeichnete Dokumentation „Liebe deinen NĂ€chsten“ von Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel, angekĂŒndigt bei Splitter

„GlĂŒck und unendliche MĂŒdigkeit“ – Beitrag im Sonntagsblatt, ebenfalls ĂŒber „Liebe deinen NĂ€chsten“, mit ausfĂŒhrlicher Bildstrecke.

„Raumfahrer im falschen Körper“ – Ralph Trommer in der taz ĂŒber „Valerian und Veronique Spezial 1. Die RĂŒstung des Jakolass“ von Manu Larcenet (Carlsen Comics)

 

Fumetto – Internationales Comix Festival in der Schweiz

Donnerstag, den 23. Februar 2017

 

 

Vom 1. bis zum 9. April 2017 findet das Fumetto – Internationale Comix Festival in Luzern/Schweiz statt. Das vielseitige Programm mit zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen lotet die Schnittmenge zwischen Comic und Kunst aus. AngekĂŒndigt sind Ausstellungen unter anderem von

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Julie Doucet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

und Judith Vanistendael, die in diesem Jahr zudem Artist in Residence sein wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Man darf auch gespannt sein auf das Kollektiv Lamelos aus den Niederlanden, das im deutschsprachigen Raum noch wenig bekannt ist.

 

Fumetto Internationales Comix Festival vom 1. – 9 April 2017

Ausstellungen, Festivalzentrum KornschĂŒtte / Luzern
Sa. 1. bis So. 9. April 2017, tĂ€glich von 10.00 – 20.00 Uhr

www.fumetto.ch


Projekt: RESPEKT – Comics mit Haltung

Mittwoch, den 22. Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Projekt RESPEKT wird in den RĂ€umen der Galerie neurotitan / Berlin erstmals in einer Ausstellung in Deutschland vorgestellt und zeigt eine Auswahl der besten im Rahmen von RESPEKT produzierten Comics.Die Ausstellung RESPEKT – Comics mit Haltung ist die Fortsetzung des Comicprojekts «Respekt. Internationale Comics», das 2011 von HeeHoos, KĂŒnstler und GrĂŒnder des Internationalen Comicfestivals «KomMissia», gemeinsam mit dem Goethe-Institut Moskau ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, mithilfe von Comics eine Auseinandersetzung mit aktuellen sozialen Themen wie Toleranz und Respekt anzuregen.

Beteiligt sind Comic-KĂŒnstler*Innen aus verschiedenen europĂ€ischen LĂ€ndern. Mittlerweile umfasst das Projekt mehr als 35  Arbeiten von professionellen Comic-Zeichner*Innen sowie interaktive Comics, die als methodisches Material sowohl in  staatlichen Bildungseinrichtungen als auch im  System des informellen Lernens eingesetzt werden. Mit Hilfe von Comics soll zum gemeinsamen Nachdenken angeregt werden. Ziel der Ausstellung ist es, mit jungen Menschen einen Dialog zu beginnen: Über die Achtung vor und Einstellung gegenĂŒber Menschen mit anderen Ansichten und dem Umgang mit Gruppen unterschiedlicher ethischer, religiöser und sozialer Herkunft. Hierbei wird sich des Mediums Comic mit seiner auch international gut verstĂ€ndlichen und fĂŒr junge Menschen interessanten Sprache bedient.

Mit Arbeiten von: Hamed Eshrat, Dotan Goldwasser, HeeHoos, Sascha Hommer, Reinhard Kleist, Mawil, Marijpol Omriku, Elke Renate Steiner u. a.

Ausstellungseröffnung am 04.03.2017 um 19.00 Uhr

Ort: Galerie neurotitan, im Haus Schwarzenberg, Rosenthalerstraße 39, 10178 Berlin
www.neurotitan.de
Außerdem: kostenfreier Comic-Workshop am 13.03.2017 von 15.30 bis 20.00 Uhr mit Peter Auge Lorenz fĂŒr Kinder & Jugendliche bis 13 Jahre, mehr Informationen und Anmeldung hier…

www.respect.com.mx/de

 

 

SchlĂ€fer im Sand – Comic ĂŒber Flucht

Montag, den 20. Februar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beim Stralsunder MĂŒckenschwein Verlag ist ein Comic ĂŒber Migration, ihre BeweggrĂŒnde und ihre Folgen erschienen. “SchlĂ€fer im Sand” von Andreas Hedrich und Sebastian Pampuch erzĂ€hlt von einem deutschen Aussteiger und von einem mexikanischen Auswanderer, deren Wege sich im SĂŒden Spaniens kreuzen.

Aus dem Verlagstext:

“GĂŒero, deutscher WohlstandsflĂŒchtling mit graumelierten Rastazöpfen, hat es an die TouristenstrĂ€nde Andalusiens verschlagen. Zusammen mit dem Mexikaner Carlos arbeitet er in der Abfallbeseitigung. Eines Tages treffen die beiden auf Thenga, der sich auf den Weg von Senegal bis nach Spanien gemacht hat. Im Unterschied zu Carlos stellt das Zusammentreffen mit Thenga fĂŒr GĂŒero ein aufwĂŒhlendes Ereignis dar, das die gemeinsame Fahrt zur nĂ€chstgelegenen MĂŒllhalde zum Beginn einer existenziellen Reise werden lĂ€sst, von der ihn auch seine heimliche Liebe nicht abhalten kann. ZurĂŒck auf offener See berichtet ihm Thenga vom Leben in Dakar, wĂ€hrend Carlos in seiner Sorge um das Verschwinden des Arbeitskollegen Rat beim Betreiber der MĂŒllhalde sucht
”

Andreas Platthaus rezensiert die Arbeit auf seinem Blog bei faz.net unter dem Titel: “Kein Weg fĂŒhrt hier EuropĂ€er und Afrikaner zusammen“. Unter anderem stellt er fest, dass der Comic mit seiner ĂŒber zehnjĂ€hrigen Entstehtungsgeschichte nichts an AktualitĂ€t eingebĂŒĂŸt hat.

Die Tatsache, dass Sebastian Pampuch schon 2004 bei einem Besuch in Andalusien auf die dramatischen Folgen von Flucht aufmerksam geworden ist, zeigt lediglich einmal mehr, dass die aktuelle Situation niemanden hĂ€tte ĂŒberraschen dĂŒrfen.

 

 

 

„Drei Steine“ – Lesung in Dortmund

Freitag, den 17. Februar 2017

Nils Oskamp liest am Montag, dem 20. MĂ€rz im BVB-Fanmuseum Borusseum aus seinem Buch „Drei Steine“ (Panini).

Nils wĂ€chst in den Achtzigerjahren in Dortmund-Dorstfeld auf. Weil er sich nicht seinen MitschĂŒlern anschließt, die behaupten, der Holocaust sei eine einzige LĂŒge gewesen, stellen sie sich gegen ihn. Als SchĂŒler kĂ€mpft er um sein Überleben, ohne dabei selbst zum TĂ€ter zu werden. Die Neonazis, in deren Visier er als Jugendlicher geriet, waren von den Kameraden geworben worden und machen mit dem rechtsextremen Terror, den sie verbreiten, heute noch Schlagzeilen.

Beginn ist um 19.09 Uhr, Der Eintritt ist frei.

Borusseum, Strobelallee 50,D– 44139 Dortmund
dreisteine.com

Strips & Stories: Umzug und Mini-Festival

Donnerstag, den 16. Februar 2017

Der Haamburger Comicshop Strips & Stories ist umgezogen. Den Neustart in der Wohlwillstraße feiert der Buchladen mit internationalen GĂ€sten, Comiclesungen, BuchprĂ€sentationen, Kinderprogramm und einer Party.

Dienstag, 21. Februar, 20 Uhr
Comiclesung im Kino – FĂŒnf Zeichner_innen stellen im b-movie ihre Arbeiten vor. Mit den Hamburger KĂŒnstlerinnen Kathrin Klingner, Annina Brell, Alice Socal, sowie aus Berlin Olivier Schrauwen & aus Riga Zane ZlemeĆĄa.
Ort: B-Movie, Brigittenstr. 5, Eintritt: 3,50 € /5 €

Donnerstag, 23. Februar, 18 Uhr
Comiclesung fĂŒr Kinder und Jugendliche – Matthias Wieland liest „Pauls fantastische Abenteuer“ von Emile Bravo.
Ort: Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, Eintritt: frei

Donnerstag, 23. Februar, 20 Uhr
ComicprĂ€sentation und Buchvorstellung „Im Schatten des Krieges – Reportagen aus Syrien, dem Irak und der TĂŒrkei“ von Sarah Glidden – Die freie Autorin Christiane MĂŒller-Lobeck im GesprĂ€ch mit der Comiczeichnerin Sarah Glidden (USA) ĂŒber eine Reise zur Erforschung der Folgen des Irakkriegs sowie Comic- und Independent-Journalismus. Da sich Sarah Glidden in den letzten Wochen stark mit der PrĂ€sidentschaft von Trump beschĂ€ftigt hat, wird auch die aktuelle politische Situation in den USA ein Thema des Abends sein.
Ort: Kölibri, Hein-Köllisch-Platz 12, Eintritt: gegen Spende

Samstag, 25. Februar, ab 16 Uhr / Lesung um 20 Uhr
Grand Re-Opening Party mit Leo Leowald & Harald ‘Sack’ Ziegler – FĂŒnf Jahre nach ihrem letzten Auftritt bei Strips & Stories geben sich der Blogger Leo Leowald (zwarwald.de) und der Ausnahmemusiker Harald ‚Sack‘ Ziegler wieder die Ehre und prĂ€sentieren eine Show rund um die besten Geschichten, die der verrĂŒckte Alltag schreibt. Dabei werden die graphischen Zwarwald Haikus von Leowald projeziert und gelesen, wĂ€hrend Wunderkind Ziegler diese mit Loops aus Horn und allen möglichen AlltagsgegenstĂ€nden musikalisch zu noch mehr Leben erwecken wird. Ein Erlebnis der besonderen Art!
Ort: Strips & Stories, Wohlwillstr. 28 und JĂ€gerpassage, Wohlwillstr. 22, Eintritt: gegen Spende

Strips & Stories, Wohlwillstr. 28, D-20359 Hamburg

Catherine Meurisse in Berlin

Mittwoch, den 15. Februar 2017

Am Mittwoch, dem 8. MĂ€rz 2017 um 19 Uhr stellt die französische Autorin Catherine Meurisse ihr Buch „Die Leichtigkeit“ (Carlsen) im Babylon Berlin vor.

Am 7. Januar 2017 jĂ€hrt sich der Anschlag auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo zum zweiten Mal. Die Karikaturistin Catherine Meurisse, die zwischen 2005 und 2016 fĂŒr das Magazin gearbeitet hat, entkommt dem Terrorakt nur, weil sie an diesem Morgen im Januar 2015 spĂ€ter in die Redaktion kommt. Viele ihrer Kollegen und Freunde werden bei dem Anschlag aus dem Leben gerissen. Sie selbst sucht seitdem nach einem Umgang mit der Tragödie und einem neuen Zugang zu ihrem Leben. Meurisse reist nach Italien, gibt sich der Schönheit der Natur und der KĂŒnste hin und beginnt, ihre eigene Leichtigkeit wiederzufinden. Mit „Die Leichtigkeit“ hat Catherine Meurisse ein intensives und sehr persönliches Buch geschaffen, das ihrer Trauer Raum gibt und zugleich eine Ermutigung ist, sich die Schönheit des Lebens zurĂŒckzuerobern.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Carlsen Verlag, dem internationalen literaturfestival berlin, dem Institut français Berlin im Rahmen von „Frankfurt auf Französisch“ (dem Ehrengastprogramm der Frankfurter Buchmesse) statt. Tickets können hier erworben werden.

Foto © Dargaud / Rita Scaglia

„Ink & Pixels“ – Ausstellung in Hildesheim

Dienstag, den 14. Februar 2017

Am heutigen Dienstag, dem 14. Februar eröffnet in der Stadtbibliothek Hildesheim unter dem Titel „Ink & Pixels“ eine Ausstellung mit Comics aus Kenia.

„Ink & Pixels – Die wilde und wundersame Geschichte des kenianischen Comics bietet einen umfassenden Überblick auf die kenianischen Comic-Szene. Ink & Pixels ist die zweite Comicausstellung in Bremen zu einer Comicszene aus einem afrikanischen Land. Sie soll helfen, den Blick in Deutschland verĂ€ndern, in dem „Afrika“ gerne als Chiffre fĂŒr Krankheit, Krieg und Krisen gesehen wird. Stattdessen soll eine eigenstĂ€ndige nationale Comickultur prĂ€sentiert werden, die ihre eigene Geschichte und eigene Protagonistinnen hat.“

Die offizielle Eröffnung findet heute um 19 Uhr statt, zu den gewohnten Öffnungszeiten wird die Ausstellung bis zum 1. April zu sehen sein.
Die Eröffnung findet am 14 Februar um 19 in der Stadtbibliothek Hildesheim statt.

Stadtbibliothek Hildesheim, Judenstraße 1, D–31134 Hildesheim
Öffnungszeiten: Di–Fr: 10.30 – 18.00, Sa: 10.00 – 13.00

„Mit Comics gegen Trump“

Montag, den 13. Februar 2017

In der gestrigen Ausgabe des Kulturmagazins “titel thesen temperamente” wurden in einem Beitrag die amerikanische Comic-Autorin Sarah Glidden portraitiert und ihr aktuelles Buch „Im Schatten des Krieges – Reportagen aus Syrien, dem Irak und der TĂŒrkei“ (Reprodukt) vorgestellt. „Mit Comics gegen Trump” kann derzeit in der ARD Mediathek abgerufen werden.

Neu in der Edition BĂŒchergilde

Freitag, den 10. Februar 2017

„Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ von Antje Herzog

Die Kölner Illustratorin Antje Herzog nimmt in „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ (Edition BĂŒchergilde) einen der großen Philosophen der Weltgeschichte humorvoll unter die Lupe. In ihrer handgeletterten Graphic Novel geht Herzog der Beziehung der beiden MĂ€nner nach und spĂŒrt dabei skurrile Anekdoten aus dem Leben Kants auf.

Über vierzig Dienstjahre war Martin Lampe an der Seite von Immanuel Kant, musste jedoch eines Tages unter ungeklĂ€rten UmstĂ€nden das Haus des Philosophen verlassen. Grundlage der Graphic Novel sind Aufzeichnungen des Philosophen und Briefe von Zeitzeugen. Kurze Sequenzen aus Kants Lehre durchbrechen und ergĂ€nzen die amĂŒsanten und spannenden Einblicke in die Welt des Königsberger Philosophen: Wie wickelt man sich in Kantscher Manier in eine Bettdecke? Was sollte man bei der Kombination von NachtmĂŒtze und Leselicht beachten? Und wie hielten Kants SeidenstrĂŒmpfe?

Lampe und sein Meister Immanuel Kant, 152 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 26,–, erscheint im MĂ€rz in der Edition BĂŒchergilde

Neu bei Knesebeck

Donnerstag, den 9. Februar 2017

„Die Judenbuche“ von Claudia Ahlering & Julian Voloj, nach Annette von Droste-HĂŒlshoff

Ein Klassiker der Literaturgeschichte erstmals und meisterhaft in Comic-Form, illustriert von Hamburgerin Claudia Ahlering, die die dĂŒstere und bedrohliche AtmosphĂ€re des SittengemĂ€ldes in ihren weichen Zeichnungen einfĂ€ngt.
Der gebĂŒrtige Westfale Julian Voloj hat die Novelle ĂŒbertragen und ordnet im Anhang Werk, Epoche und Rezeption Droste-HĂŒlshoffs ein.
Das Duo arbeitete bereits an der mehrfach ĂŒbersetzten und von Kritikern gelobten Graphic Novel Ghetto Brother zusammen.
Voloj lebt in New York City, Ahlering in Hamburg. Sie stehen sehr gern fĂŒr Interviews zur VerfĂŒgung. UnterstĂŒtzend stand den beiden auch Droste-Forscher und Kenner Dr. Jochen Grywatsch zur Seite, der ebenfalls fĂŒr einen O-Ton zu haben wĂ€re.

Die Judenbuche, 136 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,95, erscheint im Februar 2017

Cover„Martin Eden“ von Aude Samama & Denis Lapiùre, nach Jack London

Es ist Jack Londons autobiografischster Roman ĂŒber den jungen Matrosen Martin, der sich bemĂŒht in besseren Gesellschaftskreisen und bei der jungen Ruth Anerkennung zu finden – auch mit seiner Schriftstellerei. Schließlich zerbricht er an seinen BemĂŒhungen.
Die Illustratorin Aude Samama hat sich bei der anspruchsvollen, malerischen Umsetzung dieser Geschichte als Comic vom deutschen Expressionismus genauso inspirieren lassen, wie von der Zerbrechlichkeit und KomplexitÀt des menschlichen Seins, das auch Denis LapiÚre in seiner Adaption des Romans herausarbeitet.

Martin Eden, 176 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 22,–, erscheint im Februar 2017

Cover„Das Geheimnis der Quantenwelt“ von Mathieu Burniat & Thibault Damour

Ein Professor fĂŒr Theoretische Physik und ein gefeierter Comic-Zeichner tun sich zusammen. Dabei herausgekommen ist eine fantastische Reise durch die Quantenphysik und unsere Naturgesetze. Der junge Bob und sein Hund Rick tauchen ein in die Welt der Teilchen und Atome, der Quanten und ihrer Mysterien. FĂŒr AufklĂ€rung sorgen die GrĂ¶ĂŸen der Physik höchstpersönlich, denn sie treffen auf Einstein, Schrödinger, Planck oder Heisenberg, die sie in ihre Erkenntnisse einweihen.
Mathieu Burniat nÀhert sich der witzigen Geschichte im Stil der Ligne claire an.

Das Geheimnis der Quantenwelt, ISBN 978-3-95728-050-3, 168 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im Februar 2017

2. Comic Festival Köln

Mittwoch, den 8. Februar 2017

Am kommenden Freitag den 10. und Samstag den 11. Februar feiert das Literaturhaus Köln zum zweiten Mal die neunte Kunst und lÀdt ein, in die Welt der Comics einzutauchen. Das Programm verspricht viele Entdeckungen und bilderreiche Tage mit AutorengesprÀchen, Podiumsdiskussionen und Comiclesungen.

Freitag, 10. Februar 2017
‱ “Ins Auge! Geschichten der Karikatur” Andreas Platthaus um 18.30 Uhr im Literaturhaus Köln
‱ “Leben erleben!” Hamed Eshrat & Judith Vanistendael um 20.00 Uhr im Literaturhaus Köln

Samstag, 11. Februar 2017
‱ “Kölner Szene” Sarah Burrini, Ferdinand Lutz & Oliver Scheibler um 16.30 im Literaturhaus Köln
‱ “Bonjour Groteske!” Anna Haifisch & Jan Soeken um 18.30 Uhr im Literaturhaus Köln
‱ “Raus, hinaus!” Max Baitinger & Sascha Hommer um 20.00 Uhr im Literaturhaus Köln

Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, D-50676 Köln
literaturhaus-koeln.de
Tickets: offticket.de

„Drei Wochen und 2386 Opfer spĂ€ter“

Mittwoch, den 8. Februar 2017

In der gestrigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellte Alex RĂŒhle „Freedom Hospital“ von Hamid Sulaiman (Hanser) vor. Wie er „Drei Wochen und 2386 Opfer spĂ€ter“ schreibt, skizziert Sulaiman „eindrucksvoll die verworrenen Frontlinien“.

Verlagstext: Syrien im Jahr 2012: Der BĂŒrgerkrieg wĂŒtet immer heftiger. Die Pazifistin Yasmin betreibt ein Untergrund-Krankenhaus zur Versorgung verwundeter Rebellen. Im Freedom Hospital kreuzen sich die unterschiedlichsten Lebenswege: Die französische Journalistin Sophie will einen Dokumentarfilm ĂŒber den Konflikt drehen; Dr. Fawaz, ein Alawit, hilft aufstĂ€ndischen Verwundeten; Zahabiah, die Köchin des Krankenhauses, ist vor ihrer konservativ-sunnitischen Familie geflohen; Dr. Yazan steht den MuslimbrĂŒdern nahe, und einer der Patienten entpuppt sich als Spion Assads. Hamid Sulaimans aufrĂŒttelnde Graphic Novel mit ihren ausdrucksstarken Schwarzweißbildern spiegelt die komplexe und zerrissene syrische Gesellschaft wider.

Freedom Hospital, ISBN 978-3-446-25508-1, 288 Seiten, schwarzweiß, EUR (D) 24,–, erschienen bei Hanser

Sarah Glidden in Deutschland und Österreich

Montag, den 6. Februar 2017

Lesung und GesprÀch in Berlin

Am Mittwoch, den 22. Februar liest Sarah Glidden in Berlin aus ihrem kĂŒrzlich erschienenen Reportagecomic “Im Schatten des Krieges” (Reprodukt), Im Anschluss spricht Sarah Glidden mit Thomas Hummitzsch ĂŒber ihre zeichnerische und journalistische Arbeit.

Mittwoch, 22. Februar um 20 Uhr
Ex-Rotaprint, Projektraum
Gottschedstraße 4, D-13357 Berlin
Eintritt: 5 EUR, ermĂ€ĂŸigt: 3 EUR

Lesung und GesprÀch in Hamburg

Am Donnerstag, den 23. Februar liest Sarah Glidden in Berlin aus ihrem kĂŒrzlich erschienenen Reportagecomic “Im Schatten des Krieges”. Im Anschluss spricht Sarah Glidden mit Christiane Möller-Lobeck ĂŒber ihre zeichnerische und journalistische Arbeit. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Neueröffnung des “Strips & Stories” Buchladens statt.

Donnerstag, 23. Februar um 20 Uhr
Kölibri – Kulturzentrum St. Pauli
Hein-Köllisch-Platz 12, D-20359 Hamburg
Eintritt gegen Spende
strips-stories.de

Sarah Glidden in Frankfurt a. M.

Am Freitag, den 24. Februar gibt die Sarah Glidden (“Im Schatten des krieges”) in einer Comiclesung und einem GesprĂ€ch Einblick in ihre Arbeit. Sarah Glidden zeichnet journalistische Comics und spricht mit Patrick Bahners (F.A.Z.) ĂŒber die spezifischen Möglichkeiten und Probleme des Comics als Reportage.

Die Veranstaltung unter dem Titel “In die RealitĂ€t: Mit Graphic Journalism gegen das Vergessen” ist Teil des Rahmenprogramms zur Ausstellung „Holocaust im Comic“, die noch bis zum 19. MĂ€rz 2017 in der BildungsstĂ€tte Anne Frank in Frankfurt am Main gezeigt wird.

Freitag, 24. Februar 2017 um 19 Uhr
BildungsstÀtte Anne Frank
Hansaallee 150, D-60320 Frankfurt am Main
bs-anne-frank.de

PrÀsentation und Signierstunde im Modern Graphics Berlin

Am Samstag den 25. Februar prĂ€sentiert und signiert Sarah Glidden im ihr neues Buch “Im Schatten des Krieges”.

Samstag, 25. Februar um 18 Uhr
Modern Graphics

Kastanienallee 79, D-10435 Berlin
Eintritt frei
modern-graphics.de

Lesung und GesprÀch in Wien

Am Dienstag, den 28 Februar liest Sarah Glidden in Berlin aus ihrem kĂŒrzlich erschienenen Reportagecomic “Im Schatten des Krieges”. Im Anschluss spricht Sarah Glidden mit Dr. Cengiz GĂŒnay, Prof. Hannes Swoboda und Prof. Heinz GĂ€rtner ĂŒber ihre zeichnerische und journalistische Arbeit.

Dienstag, 28. Februar um 18.30 Uhr
International Institute for Peace

Möllwaldplatz 5/2, 1040 Wien
Eintritt frei

Nicolas Mahler in Köln

Freitag, den 3. Februar 2017

Am Montag, dem 6. Februar spricht Nicolas Mahler (“Die Goldgruber-Chroniken”, Reprodukt; “Das kleine Einschlafbuch fĂŒr Große”, Suhrkamp) im Kölner Theater im Bauturm mit Denis Scheck ĂŒber seine Arbeit als Comiczeichner und Cartoonist – ĂŒber die Übersetzung von Leben in Literatur und von Literatur in Comic, und ĂŒber die Komik und Tragik dabei.

Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr.

“Die Goldgruber-Chroniken” sind die gesammelten ErzĂ€hlungen aus den drei erfolgreichen Büchern “Kunsttheorie vs. Frau Goldgruber”, “Die Zumutungen der Moderne” und “Pornografie und Selbstmord” (alle Reprodukt). Die Episoden wurden für den Sammelband um ein Nachwort erweitert.

Theater im Bauturm, Aachener Straße 24-26, D-50674 Köln
literaturhaus-koeln.de
Eintritt: 11 EUR fĂŒr Erwachsene, ermĂ€ĂŸigt 9 EUR

Ausstellung: Einwanderung – ein Jahrhundert voller Geschichte(n)

Dienstag, den 31. Januar 2017

Comic und Einwanderungsbewegungen: ein Jahrhundert Geschichte(n)

Der Comic ist eine relativ junge Ausdrucksform, die im 19. Jahrhundert entsteht und als „9. Kunst“ neben den traditionellen KĂŒnsten bezeichnet wird. Seine Entwicklung ist von Anfang an mit den zeitgeschichtlichen Migrationsbewegungen verbunden. Weltweit haben zahlreiche maßgebliche Comic-Autoren, unter ihnen selbst viele Einwanderer der ersten oder zweiten Generation, das Thema der Einwanderung ins Zentrum ihrer Werke gerĂŒckt.

Von der persönlichen ErzĂ€hlung bis zum historischen Zeugnis, von der Fabel bis zum Manifest hat der Comic neue Ausdrucksmöglichkeiten verschiedenster Art gefunden. Diese Ausstellung zeichnet die verschiedenen Phasen einer Geschichte von Begegnungen nach und verdeutlicht, wie die Reise, die Migration und das Exil Triebfeder dieses kĂŒnstlerischen Schaffens wurden.

Eine Ausstellung des MusĂ©e national de l’histoire de l’immigration – Palais de la Porte dorĂ©e

Eröffnung: 31. January 2017, 19:00 Uhr
Eintritt frei

Ort: Institut français Bremen, Contrescarpe 19, 28203 Bremen

Ausstellungsdauer: 1. Februar bis 22. MĂ€rz 2017

In AngoulĂȘme ausgezeichnete Graphic Novels und Comics

Montag, den 30. Januar 2017

Die PreistrĂ€ger des diesjĂ€hrigen Internationalen Comicfestivals  in AngoulĂȘme stehen fest. Es sind auch Titel darunter, die auf Deutsch erschienen sind:

Hier geht es zu einer Übersicht ĂŒber die Auszeichnungen: PalmarĂšs officiel 2017

Preis fĂŒr das Beste Album:Paysage aprĂšs la bataille” von Philippe de Pierpont und Eric LambĂ©.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prix du public Cultura fĂŒr “L’Homme qui tua Lucky Luke” von Matthieu Bonhomme, auf Deutsch “Der Mann, der Lucky Luke erschoss” (Egmont Comic Collection)

 

 

 

 

 

 

Prix Jeunesse fĂŒr “La Jeunesse de Mickey” von Tebo

 

 

 

 

Prix Polar SNCF (Krimipreis) fĂŒr “L’EtĂ© Diabolik” von Alexandre ClĂ©risse und Thierry Smolderen, auf Deutsch “Ein diabolischer Sommer“, (Carlsen Comics).

 

 

 

Der Preis fĂŒr ein Lebenswerk, der Grand prix du festival d’AngoulĂȘme 2017 ging an den Schweizer Cosey

 

 

 

 


 

Ausstellung: Holocaust im Comic

Freitag, den 27. Januar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Bildungszentrum Anne Frank in Frankfurt eröffnet am Sonntag, 29. Januar 2017 eine Ausstellung, die sich mit dem Bild vom Holocaust im Comic befasst. Ein Rahmenprogramm mit zahlreichen Veranstaltungen ergÀnzt die vom Jakob Hoffmann / Stories + Strips kuratierte Schau.

Aus dem AnkĂŒndigungstext:

“Seit dem Erscheinen von Art Spiegelmanns Graphic Novel “Maus – mein Vater kotzt Geschichte” im Jahr 1989 sind Holocaust und Nationalsozialismus zunehmend auch Thema in Comics und Graphic Novels geworden.

Die Ausstellung zeigt schwerpunktmĂ€ĂŸig zehn dieser Comics,  die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit Holocaust und Nationalsozialismus befassen, ohne dabei das Unsagbare, SingulĂ€re zu vereinfachen und zu banalisieren. Zu sehen sind zehn Comics von verschiedenen KĂŒnstler*innen, die mit Originalen, Skizzen und Vorzeichnungen von Reinhard Kleist (»Der Boxer«) und Moritz Stetter (»Bonhoeffer«) ergĂ€nzt werden.

Neben einem methodischen Begleitheft und einem interaktiven Comicdisplay bietet “Holocaust im Comic” auch ein Veranstaltungsprogramm, das die Möglichkeiten von Comic und Graphic Novel in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust austariert.

BildungsstÀtte Anne Frank e.V., Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main
Tel.: 069 / 56 000 20, info@bs-anne-frank.de

Medienberichte zur Ausstellung:

Geschichte des Schreckens in Schwarz-Weißop-online

Comics zeigen das Grauen in den KZsMittelbayerische online

Neue Wege zur AufarbeitungFrankfurter Neue Presse – fnp online

Wenn sich Comic-Zeichner ein Bild vom Holocaust machen – Hessenschau.de

Internationales Comicfestival in AngoulĂȘme

Mittwoch, den 25. Januar 2017

Morgen, am 26. Januar 2017, beginnt das wichtigste Comicfestival in Europa: FESTIVAL INTERNATIONAL DE LA BANDE DESSINÉE in AngoulĂȘme, Frankreich. Die Fachbesucher reisen heute schon an, fĂŒr das Publikum eröffnen Ausstellungen, Messe und das umfangreiche Rahmenprogramm morgen bis Sonntag, den 29. Januar 2017.

Das Festival hat weit ĂŒber die Grenzen Frankreichs hinaus Bedeutung fĂŒr die Fachwelt – in Frankreich ist es außerdem ein ĂŒberaus beliebtes Ereignis bei ComicleserInnen gleich welchen Alters. Auch zahlreiche Schulklassen besuchen Ausstellungen und Messe.

Besondere Beachtung findet immer wieder der Wettbewerb, in dem Comics aus allen Sparten mit Preisen in vielen Kategorien ausgezeichnet werden.

FĂŒr diese Preise, offiziell heißen sie “Palmares“, sind auch einige Comics und Graphic Novels nominiert, die in deutscher Sprache erscheinen. Comics aus Deutschland sind in der “SĂ©lection officielle 2017″ nicht vertreten.

Einige der Titel – ohne Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit -, die auch auf Deutsch vorliegen, oder angkĂŒndigt sind:

L’ARABE DU FUTUR 3 – UNE JEUNESSE AU MOYEN-ORIENT von Riad Sattouf, deutsche Ausgabe bis Band 2 “Der Araber von morgen” bei Knaus.

COQUELICOTS D’IRAK von Brigitte Findakly und Lewis Trondheim, deutsche Ausgabe “Mohnblumen aus dem Irak” angekĂŒndigt bei Reprodukt.

LE DERNIER ASSAUT von Dominique Grange und Jacques Tardi, deutschsprachige Ausgabe “Der letzte Ansturm” bei Edition Moderne.

MARTHA & ALAN von Emmanuel Guibert, deutschsprachige Ausgabe “Martha & Alan – Die Geschichte einer Jugendliebe” ebenfalls in der Edition Moderne.

PATIENCE von Daniel Clowes, auf Deutsch unter demselben Titel angekĂŒndigt bei Reprodukt.

SAGA TOME 6 von Fiona Staples und Brian K. Vaugh, die Serie erscheint auf Deutsch ebenfalls unter dem Titel “Saga” bei Cross Cult.

Zum ersten Mal wird in AngoulĂȘme in diesem Jahr der “Prix RenĂ© Goscinny” vergeben. Diese nach dem Autor von unter anderem “Asterix” benannte Auszeichnung geht an den vielseitigen Autor und Zeichner Emmanuel Guibert. Seine Arbeiten erscheinen auf Deutsch u.a. in der Edition Moderne, seine Kindercomics bei Reprodukt.

Zu einer vollstĂ€ndigen Übersicht der Preise, die in AngoulĂȘme vergeben werden geht es hier.

Offizielle Website des Festivals: http://www.bdangouleme.com

Veranstaltung: Comic und Nationalsozialismus

Dienstag, den 24. Januar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

Comic und Nationalsozialismus: Theoretische und kĂŒnstlerische Auseinandersetzungen, mit Paula Bulling und Ole Frahm

Am 26. Januar 2017 findet in den RĂ€umen der gfzk - Galerie fĂŒr zeitgenössische Kunst – eine Veranstaltung der GedenkstĂ€tte fĂŒr Zwangsarbeit in Leipzig statt, in der sich der Wissenschaftler, Autor und KĂŒnstler Dr. Ole Frahm und die Zeichnerin Paula Bulling mit Bildern von Zwangsarbeit zur Zeit des Nationalsozialismus befassen:

Ole Frahm: Mickey und der Golem. Reflexionen des Holocaust im Comic

Die visuelle Erinnerung an die Vernichtung der Juden ist in Deutschland maßgeblich durch Fotografien der Nationalsozialisten geprĂ€gt. Comics und Graphic Novels machen demgegenĂŒber ein anderes BildgedĂ€chtnis sichtbar. In ihren Zeichnungen kritisieren sie diese Dominanz und fragen danach, wie sich der Holocaust ĂŒberhaupt darstellen lĂ€sst. Und so treten Gespenster und Golems auf und verunsichern die vorherrschenden SelbstverstĂ€ndlichkeiten.

Schon 1942 zeichnet Horst Rosenthal im Lager Gurs die Geschichte “Mickey in Gurs”. 1946 zeichnet Joe Kubert eine Horror-Geschichte, die sich direkt auf den Holocaust bezieht: Ein amerikanischer GI rettet einige Juden in Prag, die ihm die Geschichte des Golem erzĂ€hlen – dieses riesigen Lehmmonsters, das die Juden beschĂŒtzt. Mit “Maus” von Art Spiegelman, “Yossel” von Joe Kubert und “Breath of Bones” von Steve Niles lassen sich diese frĂŒhen Reflexionen des Holocaust bis in unsere Tage nachverfolgen.

Das Comic-Projekt „Redrawing Stories from the Past“ (Beginn 2015), das sich mit Geschichten von Opfern des Nationalsozialismus beschĂ€ftigt, wird auch Teil dieser theoretischen Auseinandersetzung sein.

Paula Bulling: Tamgout, Buchenwald, Paris

In ErgĂ€nzung zum theoretischen Teil wird die Zeichnerin Paula Bulling ihren Comic, der wĂ€hrend des Projekts “Redrawing Stories from the Past” entstand, vorstellen. Er handelt von einem arabischen Franzosen, der nach Buchenwald deportiert und dort ermordet wurde.

In der anschließenden Diskussionsrunde sollen Fragen zur AktualitĂ€t des Projekts diskutiert und der Umgang mit historischem Material in der kĂŒnstlerischen Auseinandersetzung besprochen werden.

Paula Bulling wurde 1986 in Berlin geboren. Seit 2006 studierte sie in Halle an der Saale Keramik und Illustration. Ihre erste und viel beachtete Graphic Novel Im Land der FrĂŒhaufsteher wurde 2012 vom Berliner avant-verlag publiziert. Das Buch stellt dar, unter welchen Bedingungen Asylsuchende in Sachsen-Anhalt leben mĂŒssen. Paula wohnt mittlerweile wieder in Berlin, wo sie als Illustratorin und Comic-KĂŒnstlerin arbeitet sowie an einer neuen dokumentarischen Graphic Novel schreibt. Ihre Arbeiten wurden bereits in Paris, Helsinki, Berlin, BrĂŒssel und Luzern ausgestellt.
http://paulabulling.net/

Dr. Ole Frahm arbeitet als Autor und KĂŒnstler. Er ist MitgrĂŒnder der Arbeitsstelle fĂŒr Graphische Literatur (ArGL) an der UniversitĂ€t Hamburg und GrĂŒndungsmitglied des Villigster Forschungsforums zur Nationalsozialismus, Rassismus und Antisemitismus. Neben mehreren LehrauftrĂ€gen war er von 2012 bis 2013 Gastprofessor fĂŒr zeitbasierte Medien an der Hochschule fĂŒr Bildende KĂŒnste, Hamburg.

Veranstaltung am: Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:00 Uhr

Ort: Galerie fĂŒr zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Str. 9-11 (Leipzig-Zentrum)Tram 2, 8, 9 / Bus 89 (Neues Rathaus)