Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Bibliotheken Über uns Impressum

Allgemein

“One Page Graphic Novel” von Art Spiegelmann bei faz.net

Freitag, den 20. Januar 2017

Unter dem Titel “Nichts ist komischer als das UnglĂŒck” stellt Andreas Platthaus neue Arbeit von Art Spiegelman in der FAZ vor.

In “Warteschleife bei Dr. Godot” hat Art Spiegelman seine schwere Erkrankung vor fĂŒnf Jahren verarbeitet, als er wegen eines Tumors am Kopf operiert werden musste. Der autobiografische Strip, den Art Spiegelman, wie auch andere neuere Arbeiten in der Kurzform, “One Page Graphic Novel” nennt, wurde in der FAZ zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlicht.

Zur Bilderstrecke geht es hier: faz.net

In den USA ist die Geschichte in der New York Times erschienen. Hier geht es zur englischen Version, “Calling Doctor Godot“.

Francoise Mouly erlÀutert unter dem Titel

Eyeball Kicks: Art Spiegelman on One-Page Graphic Novels

im New Yorker, wie Art Spiegelmann zu der in sich widersprĂŒchlichen Bezeichnung der “One Page Graphic Novel” gekommen ist - gerade als Zeichner, der zuvor vehement darauf bestanden hat, Comics zu machen und keine Graphic Novels.

Comixconnection in Freiburg

Donnerstag, den 19. Januar 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Comic von Ileana Durducan / Abbildung: comixconnection

Das Projekt comiXconnection an der Albert-Ludwigs-UniversitÀt Freiburg stellt aktuelle independent Comics aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Bosnien und Herzegowina sowie Ungarn und RumÀnien vor.

ComiXconnection besteht aus einer Kinoreihe, einem Symposium und einer Ausstellung, die auch eine Leseecke mit Comics bereit hÀlt. Ausstellung und Programm finden statt in Freiburgs neuer UniversitÀtsbibliothek sowie in der Galerie des Kommunalen Kinos.

NĂ€here Informationen sind dem Flyer zu entnehmen, der hier heruntergeladen werden kann: FLYER

Institut fĂŒr Medienkulturwissenschaft
Albert-Ludwigs-UniversitÀt
Werthmannstraße 16, 1. OG
79085 Freiburg im Breisgau

JĂŒrgen Schickinger hat fĂŒr die Badische Zeitung mit Beate Wild, Ethnologin und Romanistin, ĂŒber comixconnection gesprochen:

60 KĂŒnstler aus sechs LĂ€ndern

Beate Wild bezeichnet Comixconnection als ihr aufregendstes Projekt. Es prĂ€sentiert in Freiburg fast zwei Monate lang Comics, Zeichnungen und Trickfilme von KĂŒnstlern aus Serbien, Kroatien, Slowenien, Ungarn, RumĂ€nien, Bosnien und Herzegowina.” (Quelle: Badische Zeitung online ) Weiterlesen


Ausstellung in Salzburg: Der Mythos Eternauta

Mittwoch, den 18. Januar 2017

Das Literaturhaus Salzburg zeigt noch bis zum 6. April 2017 die Ausstellung “Der Mythos Eternauta”.

„Eternauta“ von HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld (Text) und Francisco Solano LĂłpez (Zeichnung) gilt als einer der herausragenden Comics des 20. Jahrhunderts. Er nimmt die spĂ€tere MilitĂ€rdiktatur in Argentinien vorweg und ist zugleich das Hauptwerk von Oesterheld, der 1977 verschleppt wurde und nie mehr auftauchte.

copyright avant-verlag

LITERATURHAUS SALZBURG
Strubergasse 23/H.C. Artmann-Platz, A-5020 Salzburg, Österreich
geöffnet: Montag bis Donnerstag von 9 bis 17 Uhr und Freitag von 9 bis 12 Uhr

Die Tiroler Tageszeitung schreibt darĂŒber:

„Ein Comic-Roman als Vorgriff auf die Diktatur“

Salzburg/Buenos Aires (APA) – Der „Eternauta“ des argentinischen Comicautors Hector German Oesterheld gilt als einer der herausragenden Comics des 20. Jahrhunderts. Das Literaturhaus Salzburg widmet dem 350 Seiten starken Buch und der tragischen Familiengeschichte des Autors nun eine Ausstellung. Oesterheld und seine vier Töchter wurden in der Zeit der MilitĂ€rjunta (1976-1983) entfĂŒhrt und gelten bis heute als verschwunden. (…)

Die Ausstellung in Salzburg beschĂ€ftigt sich nicht nur mit dem Schicksal der Familie Oesterheld, sondern auch mit der noch immer laufenden Aufarbeitung der Folgen der MilitĂ€rjunta. Die Zahl der „Desaparecidos“, der Verschwundenen im Land, soll bei 30.000 liegen – und ĂŒber ihr Schicksal ist nach wie vor kaum etwas bekannt.” (Quelle: Tiroler Tageszeitung online)

http://www.literaturhaus-salzburg.at)

Ausschreibung fĂŒr den Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung

Dienstag, den 17. Januar 2017

Copyright: Berthold Leibinger Stiftung

Die Ausschreibung des Comicbuchpreises der Berthold Leibinger Stiftung 2018 lĂ€uft. Der mit 15.000 Euro höchstdotierte Preis fĂŒr einen deutschsprachigen Comic wird am 23. April 2018 im Literaturhaus Stuttgart verliehen. Bis 30. Juni 2017 nimmt die Berthold Leibinger Stiftung Bewerbungsarbeiten elektronisch oder auf Papier entgegen.

Der Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung wird seit 2015 jĂ€hrlich in Stuttgart fĂŒr einen hervorragenden, unveröffentlichten, deutschsprachigen Comic vergeben, dessen Fertigstellung absehbar ist.

Die Bewerbungsarbeit darf bis zur Preisverleihung im April/Mai des Folgejahres nicht als Ganzes publiziert sein.

Der Comicbuchpreis ist mit 15.000 Euro dotiert, der PreistrĂ€ger erhĂ€lt außerdem eine Skulptur und eine Urkunde.

AuszĂŒge aus dem prĂ€mierten Band werden in einer Ausstellung im Stuttgarter Literaturhaus gezeigt. Bei der Eröffnung dieser Ausstellung findet die offizielle Preisverleihung des Comicbuchpreises statt. Die Ausstellung soll nach einigen Monaten auch im Literarischen Colloquium Berlin gezeigt werden.

Neben dem PreistrĂ€ger wĂŒrdigt die Jury außerdem gute Bewerbungsarbeiten als Finalisten. Die so ausgewĂ€hlten KĂŒnstler erhalten bei der Preisverleihung jeweils 1000 Euro, eine Urkunde und eine kleine Skulptur.

Bisherige HauptpreistrÀger sind: Birgit Weyhe, Uli Oesterle und Tina Brenneisen.

Bewerbungen an:

Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Brigitte Diefenbacher, Johann-Maus-Str. 2, 71254 Ditzingen

brigitte.diefenbacher@leibinger-stiftung.de

www.leibinger-stiftung.de

 

Ahnenforschung im Erika-Fuchs-Haus

Montag, den 16. Januar 2017

copyright Stefan Meyer

Unter dem Titel „Die GroßvĂ€ter des Comics“ widmet sich das Erika-Fuchs-Haus | Museum fĂŒr Comic und Sprachkunst in Schwarzenbach an der Saale in seiner nĂ€chsten Sonderausstellung zwei sogenannten GroßvĂ€tern des Comics: Wilhelm Busch und Rodolphe Toepffer.

Aus dem Pressetext:

“Goethe war begeistert von den Bildergeschichten des Schweizers Rodolphe Toepffer: „Es ist wirklich toll! Es funkelt alles von Talent und Geist! Einige BlĂ€tter sind ganz unĂŒbertrefflich!“ Ermuntert durch das Lob des großen Dichters veröffentlicht Toepffer seine Zeichnungen. Es sind satirisch-komische Bildromane mit bis zu 200 Einzelbildern und knappen Untertexten. Mit der karikaturenhaften Darstellung und der Aufteilung in Panels wurde Toepffer zum Wegbereiter fĂŒr eine neue Kunstform, besonders im französisch-sprachigen Raum.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich dem in Deutschland bekannteren Wilhelm Busch. Dessen Bildergeschichten fanden eine rasante weltweite Verbreitung. Sie bestechen durch die reduzierte Zeichnung, die neuartige Darstellung von Bewegung und die Verwendung von Lautmalereien. Busch wurde zum großen Vorbild der frĂŒhen amerikanischen Comiczeichner. Die Ausstellung wirft einen detaillierten Blick auf die Entstehungsgeschichte seines berĂŒhmtesten Werks, „Max & Moritz“.

Eröffnung: Freitag, 20. Januar um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Erika Fuchs Haus | Museum fĂŒr Comic und Sprachkunst, Bahnhofstraße 12 – 95126 Schwarzenbach a.d.Saale

 

 

 

Lese-Luchs im Januar fĂŒr die Graphic Novel “Pssst”

Donnerstag, den 12. Januar 2017

Die Graphic Novel „Pssst!” von Autorin Annette Herzog und Illustratorin Katrine Clante erhĂ€lt die Auszeichnung „Luchs des Monats Januar”, welche von DIE ZEIT und Radio Bremen verliehen wird.  Die Coming of Age-Geschichte ist 2016 im Peter Hammer Verlag erschienen und erzĂ€hlt in Bildern, TagebucheintrĂ€gen und Comicseiten.

Der Buchmarkt schreibt darĂŒber: ”

In der Graphic Novel geht es um die großen Fragen des Lebens – und um das besondere Alter, in dem man sie zu stellen beginnt: wenn man nicht mehr richtig Kind und noch nicht richtig Jugendliche ist. Die zwölfjĂ€hrige Viola hat viele gewichtige Fragen, zum Beispiel, wer sie eigentlich ist. Wie Puzzleteile fĂŒgen sich in zwölf Kapiteln die verschiedenen Facetten von Violas Persönlichkeit zusammen. Mal sind komplette Seiten im Comicstil gehalten und schildern Erlebnisse des MĂ€dchens. Dann wieder finden sich Fotos, Zeitungsausschnitte und Notizen zusammen mit einem selbst gebastelten Perlenring oder einer abgeschnittenen Haarlocke – wie an einer Pinnwand mit ErinnerungsstĂŒcken. …”

„Die Comic-Collage ‚Pssst!‘ ĂŒber das Erwachsenwerden und die Suche nach der eigenen IdentitĂ€t ist so philosophisch wie humorvoll“ urteilt Jury-Mitglied Maria Linsmann in der ZEIT.

Informationen ĂŒber den “Lese-Luchs” hier

Endspurt im Wettbewerb Re-animate Europe

Dienstag, den 10. Januar 2017

Der Einsendeschluss zum internationalen Comic-Wettbewerb “Animate Europe” rĂŒckt nĂ€her – noch bis zum 5. Februar 2017 ist Zeit, um an “Re-Animate Europe” teilzunehmen.

Senden Sie Ihren Beitrag (erste Seite des geplanten Comics, Zusammenfassung der Geschichte (beides auf englisch) und das Anmeldeformular) bis zum 5. Februar 2017 an animate.europe@fnst.org.

Bereits zum dritten Mal fĂŒhrt das EuropĂ€ische Dialogprogramm der Friedrich-Naumann-Stiftung fĂŒr die Freiheit diesen internationalen Comic-Wettbewerb durch. Mit diesem Wettbewerb möchte die Stiftung neue Wege zur Diskussion ĂŒber Europa und dessen Zukunft eröffnen.

Weitere Informationen zum laufenden Wettbewerb, einschließlich der Teilnahmebedingungen, finden sich unter: https://fnf-europe.org/2016/10/24/re-animate-europe-launch-of-third-round-of-international-comic-competition/

Allgemeine Informationen zum Wettbewerb gibt es hier: https://fnf-europe.org/animate-europe/

Information in english language

The deadline is getting closer: just three more weeks are left to participate in „Re-animate Europe“

Anyone is welcome to participate in “Re-Animate Europe”.

All you have to do is to send in the first page of your graphic short story , together with a summary of your story (both in English) and the entry form.

Please send it by email to animate.europe@fnst.org by Sunday, 5 February 2017.

End of February, a seven-head strong international expert jury will select seven finalists who will then be asked to finish an eight-page graphic short story by Monday, 22. May 2017. The finalists will receive a grant of 800€. Their entries will be published in an anthology at the end of the competition and they will travel around Europe in form of a travelling exhibition.

The winner will be announced at an award ceremony on 11 July 2017 at the Belgian Comic Strip Center in Brussels and will receive a prize of 500€.

For more competition details check the terms and conditions.

 

Ein Jahr danach – Graphic Novel zum Anschlag auf Charlie Hebdo in den Medien

Montag, den 9. Januar 2017

 

 

Catherine Meurisse arbeitet in ihrer Graphic Novel “Die Leichtigkeit” (Carlsen) ihr Weiterleben nach dem Anschlag auf die Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo auf. Sie hatte das Attentat ĂŒberlebt, weil sie an dem Morgen verspĂ€tet zur Arbeit gegangen war. Derzeit gehört ihr Buch zu den meist besprochenen Graphic Novels in den Medien. Hier folgen beispielsweise Hinweise auf fĂŒnf Rezensionen:

In der taz: “Nachdem das letzte Licht erlosch” von Elise Graton

Im ORF: “Wie man nicht zugrunde geht” von Alexandra Zawia

Bei Spiegel online: “Eine Zeichnung kann verletzen, wird aber niemals jemanden töten“, ein Interview mit der Autorin von Moritz Piehler

Beim Deutschlandfunk: “Mit dem Zeichenstift zurĂŒck ins Leben” von Andrea Schwyzer

Im General-Anzeiger: “Die spĂ€te Entdeckung der Leichtigkeit

 

Graphic-Novel-Lesung in der VolksbĂŒhne

Freitag, den 6. Januar 2017


Buchpremiere am 19. Januar 2017 in Berlin: Vitali Konstantinov stellt seine erste Graphic Novel vor. Darin arbeitet der KĂŒnstler Dostojewskis Biografie und sein Werk auf.

Dostojewskis Romane sind eine packende LektĂŒre, sie gehören zum literarischen Kanon. Sie sind zeitlos, weil sie in die Seele der Menschen blicken. Dostojewskis Inspiration war dafĂŒr auch sein eigenes Leben, dem Vitali Konstantinov in seiner Comic-Biografie nachspĂŒrt. “FMD  – Leben und Werk von Dostojewski” ist bei Knesebeck erschienen.
Vitali Konstantinov, 1963 geboren bei Odessa, Ukraine, studierte Kunst und Architektur in Russland, Grafik, Malerei und Byzantinische Kunstgeschichte in Deutschland. Er unterrichtete Buchillustration, unter anderem an der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften in Hamburg. FĂŒr seine Illustrationen und BĂŒcher erhielt er verschiedene Preise, wie die Auszeichnung „Schönstes deutsches Buch“ der Stiftung Buchkunst fĂŒr Seltsame Seiten. FĂŒr seinen Comic hat der Autor alle Texte aus Werken, Briefen und TagebĂŒchern unterschiedlicher Akteure selbst ĂŒbersetzt.
Untermalt von Projektionen seiner Zeichnungen nimmt Konstantinov sein Publikum in Wort und Bild mit hinein in Biografie und Literatur FMDs, liest aus Originaltexten, Briefen und TagebĂŒchern.

LESUNG mit anschließender Signierstunde amDonnerstag 19. Januar 2017 um 20.00 Uhr
VolksbĂŒhne Berlin, Roter Salon, Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin

Informationen und Kartenvorverkauf www.volksbuehne-berlin.de

STRAPAZIN-Releaseparty

Donnerstag, den 5. Januar 2017

Die neueste Ausgabe des schweizer-deutschen Comicmagazins STRAPAZIN, Heft # 125, widmet sich dem der Comicwelt ureigenen Thema “Sammeln“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Presseetext:

“Uns verbindet dieselbe Leidenschaft – wir sammeln und horten skurrile Objekte, Schund, Plunder und Wertloses, alles Dinge, die andere achtlos liegen lassen, und die kaum je den Weg in ein Museum finden, unsere Leben aber enorm bereichern. Diese Sammel-Leidenschaft scheint bei Kunstschaffenden sehr verbreitet zu sein, speziell bei „Low Art“- KĂŒnstlern, weshalb in diesem Heft auch vor allem Vertreterinnen und Vertreter dieser Gattung zum Zuge kommen. …”

Weiterlesen unter www.strapazin.de oder www.strapazin.ch

Am Samstag, den 14. Januar 2017, eröffnet ab 17 Uhr in Berlin eine Ausstellung mit Zeichnungen aus dieser STRAPAZIN-Ausgabe.

Ort: RAUM Italic (SPAZIO Corsivo, Schliemannstr. 29, 10437 Berlin


Polen macht es vor: Comiczentrum in ƁódĆș geplant

Mittwoch, den 4. Januar 2017

 

Wie dreimalalles berichtet, entsteht im polnischen ƁódĆș in einem ehemaligen Industriekomplex bis Ende 2018 fĂŒr rund 4,5 Millionen Euro das Zentrum fĂŒr Comics und Interaktive Narration (Centrum Komiksu i Narracji Interaktywnej). Klingt sehr spannenend! Zugleich sind das sind finanzielle GrĂ¶ĂŸenordnungen, von denen man hierzulande fĂŒr Kultur ganz allgemein und insbesondere fĂŒr die Förderung von Comics nur trĂ€umen kann.
http://lodzjestkultura.pl/rewitalizacja-ec-1-poludniowy-ws
/

The Millionaires are back!

Dienstag, den 3. Januar 2017

The Millionaires Club # 5, das Leipziger Festival fĂŒr Comics und Grafik, findet vom 24. – 26. MĂ€rz 2017 statt, gleichzeitig mit der Leipziger Buchmesse.

Diese internationalen ZeichnerInnen haben bereits zugesagt,  zum 5. Millionaires Club nach Leipzig zu kommen:

Yan Cong, Pigao und Yida aus China, Gina Wynbrandt aus den USA, Patrick Kyle aus Kanada.

The Millionaires Club # 5 ist zu Gast beim KV — Verein fĂŒr Zeitgenössische Kunst Leipzig e.V. und an weiteren Orten in der Kolonnadenstraße.  Derzeit laufen die Planungen fĂŒr eine Publikumsmesse mit internationalen AusstellerInnen, sowie Lesungen, AutorengesprĂ€chen und Ausstellungen.

Pioniere des europÀischen Comics

Mittwoch, den 28. Dezember 2016
Copyright: Egmont Comic Collection

Ralph Trommer stellt in der taz von heute SekundĂ€rliteratur vor, zum einen ĂŒber “Lucky Luke“, zum anderen ĂŒber “Tim und Struppi“:

“GaĂ«tan AkyĂŒz und Vladimir Lecointre sind „Auf den Spuren von Lucky Luke“. Pierre Sterckx widmet sich den „Meisterwerken von HergĂ©â€œ. … Beide KĂŒnstler sind europĂ€ische Comicpioniere. Sie eint auch, dass sie ihre Karriere vornehmlich jeweils einer Serienfigur widmeten. HergĂ© zeichnete „Tim und Struppi“ von 1929 an bis zu seinem Tode 1983. Morris blieb dem Westerngenre und seinem Revolverhelden Lucky Luke ebenfalls seit 1946 immer treu.”

Weiterlesen bei taz.de

 

 

Der Arbeit von HergĂ© ist eine große Ausstellung in Paris gewidmet, die nur noch bis zum 15. Januar 2017 im Grand Palais zu sehen ist.

Manuel Brug schreibt auf welt.de ĂŒber die HergĂ©-Ausstellung unter dem Titel: “Triumph der klaren Linie”

“Es ist eine dieser Ausstellungen, aus der alle freudig herauskommen, alte wie junge Besucher. Weil sie einem ewigen Idol nahekommen konnten, weil sie seinem Meister in die Werkstatt blicken durften, weil sie Bekanntes und Geliebtes im Original bestaunten und weil es noch etwas zu lernen gab. Über HergĂ©, den Mann hinter „Tintin et Milou“, seit 1929 auf der Comicwelt und bei uns als „Tim und Struppi“ bekannt. …”

Weiterlesen auf welt.de

Ausstellung noch bis zum 15 Januar 2017

GRAND PALAIS, GALERIES NATIONALES
3, avenue du Général Eisenhower, 75008 Paris
Telefon : 00 33 (0)1 44 13 17 17

Ausschreibung: Workshop „Comicjournalismus“ in Hamburg

Dienstag, den 27. Dezember 2016

 

 

Der Deutsche Comicverein e.V. organisiert vom 06. bis 12.03.2017 einen Workshop in Hamburg, in dessen Rahmen 26 Comicreportagen ĂŒber den Neuanfang in einem fremden Land entstehen sollen. A wie Asyl, B wie Bescheinigung oder C wie Chancengleichheit: Unter dem Titel »Alphabet des Ankommens« arbeiten Comiczeichner_innen und Journalist_innen in Zweierteams an Geschichten ĂŒber Heimat, Überleben im Exil und die vielen unterschiedlichen GrĂŒnde fĂŒr Aus- und Einwanderung.

Teilnehmen können Journalist_innen und Comiczeichner_innen mit und ohne Fluchterfahrung, die ihren stĂ€ndigen Wohnsitz in Deutschland haben. Die Arbeitssprache wĂ€hrend des Workshops ist Englisch. Die Kosten fĂŒr An- und Abreise, Unterkunft, Verpflegung und Material werden in voller Höhe vom Deutschen Comicverein e.V. ĂŒbernommen.

Wer teilnehmen möchte, wird gebeten, eine Bewerbung (Lebenslauf auf Deutsch oder Englisch und drei kurze Arbeitsproben in der eigenen  Muttersprache) bis zum 31.01.2017 an lilian.pithan@deutscher-comicverein.de zu schicken. Auch die Motivation, am Workshop teilnehmen zu wollen, sollte in der Mail dargestellt werden. Über die Teilnahme entscheidet die Jury der Projektleitung.

Kontakt und weitere Informationen zum Workshop: Lilian Pithan — lilian.pithan@deutscher-comicverein.de

Die Ausschreibung kann hier als druckbares PDF heruntergeladen werden.

English version:

From 06/03/2017 to 12/03/2017, the Deutscher Comicverein e.V. (German Comic Association) will host a workshop in Hamburg to produce 26 comic reportages addressing the theme of starting a new life in a foreign country. A as in Asylum, B as in Bureaucracy or C as in Culture: under the title »Alphabet of Arrival«, comic artists and journalists will work together on stories about home, about surviving exile and about the many different reasons for emigrating and immigrating.

Journalists and comic artists — whether refugees or non-refugees — who live in Germany may participate. The workshop will be conducted in English. The cost of travel, room and board, and materials will be covered in full by the Deutscher Comicverein e.V.

Interested in participating? Then send your application (CV in German or English and three work samples in your native language) to lilian.pithan@deutscher-comicverein.de by 31/01/2017. Please briefly explain in your email why you would like to take part in the workshop. Attendees will be chosen by a jury made up of the project organisers.

Decisions are final.

 

Graphic Novel-Veranstaltungen

Mittwoch, den 21. Dezember 2016

Wunderblock No.25 mit Dave Mc Kean 5. Januar 2017, UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin

Seit seiner Zusammenarbeit mit dem Autor Neil Gaiman, aus die Graphic Novels „Violent Cases“, „Black Orchid“ oder die vielfach ausgezeichnete Serie „The Sandman“ hervorgingen, zĂ€hlt Dave McKean zu den international einflussreichsten Zeichnern. Er illustrierte auch Gaimans KinderbĂŒcher. FĂŒr seinen von 1990–1996 publizierten Comic „Cages“ trat McKean zudem als Autor in Erscheinung. Im Jahr 2004 drehte er, wiederum mit Gaiman als Autor, seinen ersten Spielfilm, “Mirror Mask”. FĂŒr sein aktuelles Projekt, die Graphic Novel und Multimedia Performance „Black Dog: The Dreams of Paul Nash“, komponierte der Jazzpianist McKean selbst die Musik.

Dave McKean spricht beim 25. Wunderblock mit Andreas Rauth ĂŒber seine Arbeit, EinfĂŒhrung von Lars Henkel.

Diskussion in englischer Sprache.

www.jitter-magazin.de/wunderblock

Donnerstag, 05. Januar 2017,  19 bis 20.30 Uhr

UniversitĂ€t der KĂŒnste Berlin, Raum 110 (Aula), Grunewaldstraße 2–5, 10823 Berlin-Schöneberg

Eintritt frei

…..

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3. Festival GRAFISCHES ERZÄHLEN -‹18. bis 22. Januar 2017 in Kassel

Zum dritten Mal lĂ€dt das Literaturhaus Nordhessen zum Festival des Grafischen ErzĂ€hlens ein. An fĂŒnf Festivaltagen erwarten das Publikum eine Ausstellung sowie VortrĂ€ge, Lesungen und Diskussionen ĂŒber Comics und Graphic Novels.

Die Ausstellung zeigt Zeichnungen des 2014 verstorbenen Grafikers Hans Hillmann aus seiner illustrierten Adaption von „Fliegenpapier“, nach Dashiell Hammett (avant-verlag).

Ein Schwerpunkt des Festivals betrifft die Comicszene in Spanien, in der TĂŒrkei und in Deutschland. Weitere Themen sind Literaturadaptionen, die deutsche Kolonialgeschichte, Musik im Comic und die Kasseler Comic-Verlagsszene. ‹‹

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, Spenden sind erwĂŒnscht.

Veranstalter: Literaturhaus Nordhessen e. V.

Festivalort: Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Straße 177, 34119 Kassel

Programm unter www.literaturhaus-nordhessen.de

…..

Buchpremiere „Der Krieg der Welten“

Am 20. Januar 2017 um 20 Uhr prĂ€sentiert Thilo Krapp seine Adaption von “Der Krieg der Welten” nach H.G. Wells in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin.

Diese eng an den Roman angelehnte Graphic Novel spielt im Viktorianischen England, das von dreibeinigen Kampfmaschinen vom Mars angegriffen wird. Der Roman von H.G.Wells, der als eines der grundlegenden Werke der Science-Fiction Literatur gilt, wurde 1938 durch eine Hörspielversion von Orson Welles, die an der OstkĂŒste der Vereinigten Staaten teilweise Panik erzeugte, weltberĂŒhmt und seit 1953 mehrmals erfolgreich verfilmt.

Thilo Krapp spricht ĂŒber seine langjĂ€hrige Recherche und darĂŒber, wie er das Buch adaptiert hat.

Informationen und Bilder zum Buch: www.derkriegderwelten.blogspot.de

Klavierbegleitung von Jörg Walter.

Zeit: 20. Januar, 20°° Uhr

Ort: Bibliothek am Luisenbad, Berlin-Wedding (NĂ€he U-Bahnhof Pankstraße/U8), TravemĂŒnder Straße 2, 13357 Berlin

Eintritt frei

Graphic-Novel-Verlagsausstellung in der Bibliothek vom 2.1.-24.2.2017

…..


Graphic Novels in den Medien

Montag, den 19. Dezember 2016

Graphic Novels zu politischen und zeitgeschichtlichem Themen finden derzeit viel Beachtung in den Medien.

Über “Die Leichtigkeit” von Catherine Meurisse, (Carlsen Comics) schreiben unter anderem:

Hannah LĂŒhmann fĂŒr Welt.de: “Ein unerhörtes GlĂŒck“,

Alex RĂŒhle fĂŒr SĂŒddeutsche Zeitung/ sz.de: “Viel zu große Augen“,

Karin Krichmayr fĂŒr derStandard.at: “Mit Witz gegen den Wahnsinn

Über “Im Schatten des Krieges – Reportagen aus Syrien, dem Irak und der TĂŒrkei” von Sarah Glidden (Reprodukt) gehen die Meinungen sehr auseinander. Rezensionen gibt es von:

Thomas von Steinaecker fĂŒr SĂŒddeutsche Zeitung / sz.de: “Wahrheit oder ‘Wahrheit’?“,

Timur Vermes fĂŒr Spiegel online: “Frau Glidden sitzt daneben und nickt huiii“,

M. Zehe auf freitag.de: WIR ist ein anderes“,

Dan Clowes goes Hollywood – again

Donnerstag, den 15. Dezember 2016

FreundInnen der Graphic Novels von Dan Clowes können sich auf gleich zwei Verfilmungen freuen. Im nĂ€chsten August kommt “Wilson” in die Kinos, eine bitterlustige Komödie um einen besserwisserischen Eigenbrötler, der sowohl seinen Sinn fĂŒr Familie als auch die Existenz seiner leiblichen Tochter sehr spĂ€t entdeckt. Bei filmstarts.de kann man einen ersten viel versprechenden Trailer von Wilson” sehen.

Jetzt wird bekannt gegeben, dass auch die Filmrechte fĂŒr die dramatische Graphic Novel “Patience” verkauft sind, an Focus Features. Die Firma teilt mit, dass Clowes selbst die Verfilmung seines Comics verantworten wird. Das hatte auch schon bei dem 2001 angelaufenen Film  “Ghost World” nach der gleichnamigen Graphic Novel zu einem ĂŒberzeugenden Resultat gefĂŒhrt, mit einer sehr jungen Scarlett Johansson in einer der beiden Hauptrollen.

Sowohl “Wilson” als auch “Patience” sind im FrĂŒhjahrprogramm von Reprodukt angekĂŒndigt, das hier noch ausfĂŒhrlicher vorgestellt werden wird.

Edition Moderne kĂŒndigt an

Mittwoch, den 14. Dezember 2016

Im FrĂŒhjahrsprogramm des Schweizer Verlages Edition Moderne finden sich unter anderem:

Der letzte Ansturm” von Jaques Tardi und Dominique Grange

Ein Antikriegsbuch zum 1. Weltkrieg, ergÀnzt mit einer CD mit Liedern von Dominique Grange. Erscheint im Januar 2017.

 

Martha und Alan – Die Geschichte einer Jugendliebe” von Emmanuel Guibert

Eine Lovestory im Kalifornien der Dreißiger Jahre, in atmosphĂ€rischen doppelseitigen Zeichnungen angelegt. Erscheint im Februar 2017.

 

 

Ich habe Wale gesehen – Eine Freundschaft im Baskenland von Javier De Isusi

Zwei Jugendfreunde im Baskenland verlieren sich zwischen Priesterseminar und ETA .aus den Augen. Im baskischen GefĂ€ngnis hingegen entsteht eine neue Freundschaft, die es eigentlich gar nicht geben dĂŒrfte … Erscheint im MĂ€rz 2017

Die vollstĂ€ndige FrĂŒhjahrsvorschau mit weiteren Neuerscheinungen finden Sie hier: Edition Moderne im FrĂŒhjahr 2017.

Jaja Verlag kĂŒndigt an

Dienstag, den 13. Dezember 2016

Im FrĂŒhjahrsprogramm 2017 vom Jaja Verlag aus Berlin finden sich neben schönen Kalendern, KinderbĂŒchern und KochbĂŒchern unter anderem diese Comics und Graphic Novels:

Januar 2017: “du kannst natĂŒrlich heute noch hier schlafen” von Tanja Esch, 

Februar 2017: “Weltenbummler” von Valentin Krayl, “Wie nennen wir uns” von Markus Köninger

Außerdem wird ein Wissenschaftscomic angekĂŒndigt, der auf Englisch und Deutsch erschienen ist und schon bestellt werden kann:

“Epigenetik” von Dr. Alexandra Weyrich, Olaf Nowacki und Annette Köhn (Zeichnungen)

Die ganze Jaja Vorschau zum DurchblÀttern gibt es hier: Jaja Verlag 2017

 

 

Flaschko im Theater

Montag, den 12. Dezember 2016

Das Theater im Bauturm in Köln zeigt im Februar ein TheaterstĂŒck nach der Serie “Flaschko – Der Mann in der Heizdecke” von Nicolas Mahler. Die Serie um den Mann mit minimalem Bewegungsdrang ist in der Edition Moderne erschienen, eine Gesamtausgabe der ursprĂŒnglich drei BĂ€nde ist 2016 erschienen.

Christoph Gottwald hat eine BĂŒhnenfassung erstellt, der Nicolas Mahler “großes dramaturgisches Talent” bestĂ€tigt. In der Inszenierung in Köln wird Hella von Sinnen Flaschkos Mutter spielen und Thomas Hackenberg den Flaschko geben.

Die UrauffĂŒhrung findet am 4. Februar 2017 um 20 Uhr statt, fĂŒnf weitere Termine sind angekĂŒndigt.

Theater im Bauturm, Freies Schauspiel Köln, Aachener Straße 24-26, 50674 Köln

Kartentelefon: 0221-52 42 42