Graphic Novels
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Termine

Mawil: PrÀsentation in Eberswalde

Freitag, den 15. Dezember 2017

Am morgigen Samstag prĂ€sentiert Mawil in Eberswalde seine Arbeit und signiert seine BĂŒcher. Die Aktion findet im Rahmen der wöchentlichen Reihe „Guten Morgen Eberswalde“ statt, bei der seit 2007 an jedem Samstagvormittag ein kĂŒnstlerisches Programm im Herzen der brandenburgischen Stadt stattfindet.

Wie immer beginnt die Veranstaltung um 10.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Paul-Wunderlich-Haus, Am Markt 1, D–16225 Eberswalde
Dezember-Programm als PDF

Fumetto-Wettbewerb zum Thema „Genug“

Donnerstag, den 14. Dezember 2017

Zum inzwischen 27. Mal richtet das Comic-Festival Fumetto in Luzern einen Wettbewerb aus. Thema in dieser Runde ist „Genug“.

Fumetto – Internationales Comix-Festival Luzern widmet seinen 27. Wettbewerb der Frage, wie sich Umweltschutz und ein gutes Leben vereinbaren lassen. Comics zum Thema „Genug“ können bis zum 4. Januar 2018 eingesendet werden.

„Genug“ ist das Thema der neuen Ausschreibung zum Internationalen Comix-Wettbewerb. Gemeinsam mit der Stiftung Mercator Schweiz fordert Fumetto ZeichnerInnen aller Altersklassen dazu auf, den vermeintlich komplexen Begriff „Suffizienz“ in Comic-Geschichten lebendig werden zu lassen. Aus dem Wunsch, glĂŒcklich und umweltschonend zugleich zu leben, folgen nĂ€mlich ganz konkrete Alltagsentscheidungen.

Preise werden in drei Alterskategorien in Gesamthöhe von 5.000 SFr. vergeben, alle Einreichungen werden auf dem Festival vom 14- bis 22. April in Mappen, eine Auswahl von 40-50 Arbeiten in einer Ausstellung gezeigt.

GewinnerInnen werden von einer Fachjury bestimmt, die in diesem Jahr aus Marianne Burki (Leiterin Visuelle KĂŒnste, Pro Helvetia, ZĂŒrich/CH), Isabel Peterhans (Comic-KĂŒnstlerin, Luzern/CH), Ulli Lust (Comic-KĂŒnstlerin, Berlin/D), Miroslav Sekulic-Struja (Comic-KĂŒnstler, Kroatien und Paris/FR) und Anna Sommer (Comic-KĂŒnstlerin, ZĂŒrich/CH) ausgewĂ€hlt

Alle Informationen zu formalen Anforderungen etc. finden sich auf der Festival-Website.

Reprodukt bei Designachten in Hannover

Freitag, den 8. Dezember 2017

WebBAnnerDesignachten

Am kommenden Wochenende, also Samstag, den 9. Dezember und Sonntag, den 10. Dezember, findet in Hannover zum achten Mal der alternative Weihnachtsmarkt Designachten statt. Auch in diesem Jahr ist Reprodukt auf diesem farbenfrohen Event der Designer und Kreativen mit einem Stand im Expowal vertreten.

Designachten Hannover, Expowal, Chicago Lane, D-30539 Hannover
Öffnungszeiten: Sa 12-20 Uhr, So 11-19 Uhr
www.designachten.net
Eintritt: Tageskarte 5 EUR | Wochenendticket 7 EUR | Kinder bis 12 Jahre frei

Sascha Hommer in Heidelberg

Donnerstag, den 7. Dezember 2017

Sascha Hommer auf Tour mit “In China”

Am heutigen Donnerstag, dem 7. Dezember prĂ€sentiert Sascha Hommer seine Comicreportage „In China“ (Reprodukt) im Konfuzius-Institut an der UniversitĂ€t Heidelberg und berichtet von seinem Aufenthalt in der westchinesischen Millionenstadt Chengdu.

Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wĂ€chst und wĂ€chst. In seinem Reisetagebuch “In China” widmet sich Sascha Hommer den absurden und abgrĂŒndigen Alltagsgeschichten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der prosperierenden Ballungszentren der OstkĂŒste hat das chinesische Wirtschaftswachstum seine unĂŒbersehbaren Spuren hinterlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die dem westlichen Blick fremd und unzugĂ€nglich bleibt.

Beginn der PrÀsentation ist um 18.30 Uhr

Konfuzius-Institut an der UniversitÀt Heidelberg
Speyerer Str. 6
D-69115 Heidelberg

Fumetto 2018

Mittwoch, den 6. Dezember 2017

Das Luzerner Comicfestival Fumetto hat einen ersten Ausblick auf das Programm 2018 gegeben. Zu den internationalen GĂ€sten, deren Arbeiten in Ausstellungen prĂ€sentiert werden, gehören Richard McGuire („Hier“, Dumont), Hamid Suleiman („Freedom Hospital“, Hanser), Guy Delisle („Geisel“) und Sarah Glidden („Im Schatten des Kriegs”, beide Reprodukt).

Veranstaltertext: Wir prĂ€sentieren 2018 viele besondere KĂŒnstlerInnen, aber keinen Star-Gast. Ihren persönlichen Star suchen sich die Fumetto- BesucherInnen in jedem Fall am liebsten selbst. Erleben könnt Ihr am kommenden Festival unter anderem Richard McGuires «Here», das die Vorstellung von Zeit im Comic auf den Kopf gestellt hat; Guy Delisle, Hamid Suleiman und Sarah Glidden, die nur drei von ĂŒber zehn KĂŒnstlerInnen sind, die ihre Arbeiten unter dem Titel «Shelter» im Sonnenbergtunnel ausstellen, und natĂŒrlich die wunderbare Anna Sommer als Artist in Residence. FĂŒr kleine Fumetto-Fans bringen unsere KĂŒnstlerInnen ihre KinderbĂŒcher mit.

Das Internationale Comix-Festival Luzern Fumetto wird 2018 vom 14. bis zum 22. April stattfinden.

Herve Tanquerelle in Hamburg

Dienstag, den 5. Dezember 2017

Am kommenden Donnerstag, dem 7. Dezember, wird der französische Comic-Autor Herve Tanquerelle (“Grönland Vertigo”, avant-verlag) fĂŒr ein PodiumsgesprĂ€ch im Hamburger Institut Francais erwartet.

HervĂ© Tanquerelle wurde 1972 in Nantes, Frankreich geboren. Seit den spĂ€ten 1990ern ist er als Comiczeichner aktiv und hat u.a. mit Joann Sfar an der Reihe „Professor Bell“ gearbeitet. Ab dem dritten Band der Serie „Der Affenkönig“ (2008) wurden die Zeichnungen von HervĂ© Tanquerelle ĂŒbernommen, der Sfars Stil zunĂ€chst perfekt kopierte. Im fĂŒnften Band „Die Kobolde Irlands“ (2011) begann Tanquerelle jedoch, der Serie seinen eigenen Anstrich zu verpassen.
In „Die falschen Gesichter“ (2012), ein auf einer wahren Geschichte beruhender Krimi nach einem Skript von David B., hat er seinen eigenen Stil perfektioniert. Daneben erschien von ihm in Frankreich noch eine dreiteilige Reihe der ErzĂ€hlungen von Jorn Riel, adaptiert von Gwen de Bonneval („Le Roi Oscar“, „La vierge froide“, „Le Petit dĂ©tour“).
„Die Diebe von Karthago“, nach einem Szenario von Apollo, erschien in Frankreich in zwei BĂ€nden und ist 2015 auf Deutsch als Gesamtausgabe im avant-verlag erschienen. Im August 2017 folgte sein Abendteuercomic “Grönland Vertigo” im Stile HergĂ©s gehalten, ebenfalls im avant-verlag.
Das GesprĂ€ch in französischer Sprache mit deutscher Übersetzung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt betrĂ€gt 5 Euro.

Institut français de Hambourg, Heimhuder Str. 55, D–20148 Hamburg
hamburg.institutfrancais.de

Ulli Lust und Anna Sommer: Nominierungen in AngoulĂȘme

Montag, den 4. Dezember 2017

 

Die französische Ausgabe von Ulli Lusts neuem Buch „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“ (Suhrkamp) ist Teil der Longlist fĂŒr die Preise des Comicfestivals in AngoulĂȘme. Nachdem die französischsprachige Ausgabe ihres ebenfalls autobiografischen VorgĂ€ngers „Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens“ (avant-verlag) 2011 bereits einen Prix rĂ©vĂ©lation gewinnen konnte, ist dies die zweite Nominierung der in Berlin lebenden KĂŒnstlerin.

Ebenfalls nominiert ist „L’Inconnu“ der ZĂŒrcher Autorin Anna Sommer. Das Buch wird 2018 auf deutsch in der Edition Moderne erscheinen.

Die gesamte Liste der nominierten Titel lÀsst sich hier einsehen. Die Preise werden im Rahmen des Internationalen Comicfestivals Ende Januar 2018 verliehen.

Kontaktcenter – Lesung in Hamburg

Freitag, den 1. Dezember 2017

Am Dienstag, den 5. Dezember um 20 Uhr prĂ€sentieren Anke Feuchtenberger (“Die hollandische Schachtel”, Mami Verlag / Reprodukt), Birgit Weyhe („Ich weiss“, avant-verlag), Marijpol („Eremit“, beide avant-verlag) und Michel EsselbrĂŒgge im Rahmen der Comiclesereihe „Kontaktcenter“ ihre neuen Arbeiten im kleinen B-Movie-Kino auf St. Pauli in Hamburg.

Beinn ist um 20 Uhr, Eintritt: 5 Euro | 3,50 Euro

B-Movie Kino, Brigittenstraße 5, 20359 D-Hamburg
facebook.com/events/120529622050564/

Robert Deutsch – Ausstellung und Lesung in Kassel

Donnerstag, den 30. November 2017

Am kommenden Samstag, dem 2. Dezember, eröffnet in Kassel eine Ausstellung mit Arbeiten von Robert Deutsch („Turing“, avant-verlag). Eröffnung in der Galerie Feiertag ist um 20 Uhr, die Arbeiten werden bis Sonntag, dem 3. Dezember zu sehen sein.

“Robert Deutsch parodiert in seinen GemĂ€lden Heldenfiguren aus Literatur, Comic und Popkultur. Er zeichnet sie als Geschöpfe, die sich ihrer gewohnten und idealisierten Rolle widersetzen. Dabei enthĂŒllen sie, dass ihre Heldenhaftigkeit von Menschen erfunden wurde und damit nur fehlerhaft sein kann – nĂ€mlich menschlich.”

Am Montag, dem 4. Dezember, liest er im PapiercafĂ© aus „Turing“. Die Vormittagsveranstaltung beginnt um 11 Uhr.

“Robert Deutsch parodiert in seinen GemĂ€lden Heldenfiguren aus Literatur, Comic und Popkultur. Er zeichnet sie als Geschöpfe, die sich ihrer gewohnten und idealisierten Rolle widersetzen. Dabei enthĂŒllen sie, dass ihre Heldenhaftigkeit von Menschen erfunden wurde und damit nur fehlerhaft sein kann – nĂ€mlich menschlich.”

Feiertag, MĂŒllergasse 2, D–34117 Kassel
facebook.com/events/148210795808823/

PapiercafĂ©, Menzelstrasse 13-15, D–34121 Kassel
facebook.com/events/321599918319131/

Comic-Autoren bei den Erich Fried Tagen 2017

Mittwoch, den 29. November 2017

Im Rahmen des internationalen Literaturfestivals Erich Fried Tage 2017 im Literaturhaus Wien findet am kommenden Samstag, dem 2. Dezember ein Schwerpunkttag zu Comics statt, zu dem vier Autoren eingeladen wurden, die sich und ihre Arbeit in PodiumsgesprÀchen vorstellen.

14.00 Uhr: Scott McCloud (USA) – The Sculptor (Macmillan, 2015; dt. Der Bildhauer, Carlsen, 2015)
David Smith ist Bildhauer. Talentiert, aber nicht berĂŒhmt. Deshalb nimmt er auch allzu gerne das faustische Angebot an, jede Skulptur, die er sich vorstellen kann, mit seinen HĂ€nden erschaffen zu können. Auch wenn der Preis fĂŒr diese Kunst sein Leben ist. Doch David hat dabei zwei Dinge nicht bedacht: Die Schwierigkeit, ein Kunstwerk fĂŒr die Ewigkeit zu erschaffen und 
 die Liebe. “Der Bildhauer ist ein Triumph”, schreibt Der Spiegel.
Einleitung & GesprÀch: Zita Bereuter (Literaturkritikerin und Leiterin des FM4-Literaturressorts)
PrÀsentation und GesprÀch in englischer Sprache.

15.30 Uhr‹: Bastien VivĂšs (F) – Le GoĂ»t du Chlore (Casterman, 2008; dt. Der Geschmack von Chlor, Reprodukt, 2010), L’Amour (Delcourt, 2012; dt. Die Liebe, Reprodukt, 2014), Une SƓur (Casterman, 2017; erscheint im FrĂŒhjahr 2018 auf Deutsch)
“Einen der ganz Großen”, nennt Die Zeit den jungen französischen Comic-Autor, dessen Graphic Novel Der Geschmack von Chlor mit dem Preis fĂŒr den Besten NachwuchskĂŒnstler auf dem Comic-Festival in AngoulĂȘme 2009 ausgezeichnet wurde.‹Einleitung & GesprĂ€ch: Gottfried Gusenbauer (Direktor Karikaturmuseum Krems)
PrÀsentationen und GesprÀch in französischer Sprache mit Dolmetschung durch Isolde Schmitt.

17.00 Uhr:‹ Craig Thompson (USA) – Blankets (Top Shelf Productions, 2003; Carlsen 2004), Habibi (Pantheon, 2011; Reprodukt, 2011)
Die BĂŒcher von Craig Thompson – der vielfach prĂ€mierte autobiografische Comic-Roman Blankets und die epische Liebesgeschichte Habibi – zĂ€hlen zu modernen Klassikern des Genres. “Mit Habibi hat Thompson dem Comic eine neue Dimension erschlossen. Es ist die erste Graphic Novel, die diesen Namen auch verdient, anstatt sich mit ihm nur dem hiesigen Buchmarkt anzubiedern, ein ziegeldicker Roman in Bildern, ein erzĂ€hlerisches Experiment, das an KomplexitĂ€t und Konsequenz seinesgleichen sucht.” (Berliner Zeitung)
Einleitung & GesprÀch: Florian Höllerer (Leiter des Literarischen Colloquium Berlin)
PrÀsentation und GesprÀch in englischer Sprache mit Dolmetschung duch Andrea Jaidane.

18.30 Uhr‹:‹ Ulli Lust (A/D) – Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein (Suhrkamp, 2017)
Die FAZ zĂ€hlt Ulli Lust mit ihrer neuen Graphic Novel endgĂŒltig “zur internationalen Spitze der Comic-Autobiographen”: In ihrem neuen Buch erzĂ€hlt Ulli Lust die konfliktreiche Geschichte einer mĂ©nage Ă  trois, einer utopischen Liebe, die in Besitzanspruch und Gewalt umschlĂ€gt, eine Geschichte der sexuellen Obsession, der Geschlechterkonflikte und der Selbstbefreiung.
Einleitung & GesprÀch: Zita Bereuter

Literaturhaus Wien, Seidengasse 13, A-1070 Wien
Tel.: +43/(0)1/526 20 44-0‹Fax: 43/(0)1/526 20 44-30
erichfriedtage.com

„Der Riss“ – Ausstellung in Stuttgart

Dienstag, den 28. November 2017

Noch bis zum 13. Dezember zeigt das Literaturhaus Stuttgart eine Ausstellung zum Buch „Der Riss“ von Guillermo Abril & Carlos Spottorno (avant-verlag)

„Lassen Sie Europa entstehen!“ Mit dieser Aufforderung schloss Winston Churchills berĂŒhmte Europa-Rede an der UniversitĂ€t ZĂŒrich vom 19. September 1946, ziemlich genau ein Jahr nachdem mit der Kapi-tulation Japans der 2. Weltkrieg endete. Churchills Traum von einem geeinten Europa wurde in seinen GrundzĂŒgen wahr. Es entstand die EuropĂ€ische Union, ein sicherer Raum, geordnet, solidarisch und geschĂŒtzt von einem Wohlfahrtsstaat. Aber wie sieht es mit dem Traum Europa heute aus? 2008 erschĂŒtterte eine große Wirtschaftskrise Europa und brachte die NĂ€hte des Kontinents zum Vorschein. Seit 2012 nimmt mit Ausbruch des BĂŒrgerkriegs in Syrien der Exodus der Zivilbevölkerung, die um jeden Preis versuchen, nach Europa zu gelangen, ungeahnte Dimensionen an. Das war der Ausgangspunkt fĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal den Fotografen Carlos Spottorno und den Journalisten Guillermo Abril zu beauftragen, an den Außengrenzen der EU zu recherchieren. Zwischen 2013 und 2016 entstanden zahlreiche Reportagen und FilmbeitrĂ€ge entlang der europĂ€ischen Grenze: Von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen nahezu unüberwindbaren Zaun geschĂŒtzt, bis in den Norden Finnlands und die Wälder Weißrusslands, wo NATO-Truppen für einen möglichen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten, Kommunalpolitiker und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. FĂŒr ihre Reportagen wurden sie mit einem World Press Award ausgezeichnet; im Dezember letzten Jahres erschien zudem ihr Comicband „La grieta“, eine Fotoreportage in Form eines Comics, ein Reisebericht mit authentischem Bildmaterial – in vielerlei Hinsicht eine Grenzerfahrung.

Das Foto wurde wÀhrend eine Podiumsdiskussion vor Ort mit den Autoren und Verleger Johann Ulrich aufgenommen. © Lutz Stegemann

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, D–70174 Stuttgart
literaturhaus-stutgart.de, info@literaturhaus-stuttgart.de

Markt der unabhĂ€ngigen Verlage in MĂŒnchen

Montag, den 27. November 2017

Unter dem Titel „Andere BĂŒcher braucht das Land“ findet an diesem Wochenende wieder der Markt der unabhĂ€ngigen Verlage im Literaturhaus MĂŒnchen statt.

Zum elften Mal prĂ€sentieren rund 30 unabhĂ€ngige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besondere BĂŒcher jenseits des Mainstream. Die Verleger*innen geben Auskunft ĂŒber Neu- und Wiederentdeckungen, Prosa, Pop und Poesie, illustrierte BĂŒcher und Comics, KinderbĂŒcher und Kalender, druckgrafische Werke und buchkĂŒnstlerische Editionen. Flankiert wird der Markt von einer Werkschau des MaroVerlags.

Die Verlage: avant-verlag (Berlin), AvivA Verlag (Berlin), Berenberg Verlag (Berlin), binooki Verlag (Berlin), DÖRLEMANN VERLAG – Verlag fĂŒr Literatur und Sachbuch (ZĂŒrich), edition BĂŒchergilde (Frankfurt), edition fĂŒnf (MĂŒnchen), Edition Moderne (ZĂŒrich), HirschkĂ€fer Verlag (MĂŒnchen), Jung und Jung Verlag (Salzburg), lichtung verlag (Viechtach), MaroVerlag (Augsburg), Mixtvision Verlag (MĂŒnchen), Pendragon Verlag (Bielefeld), Peter Hammer Verlag (Wuppertal), Poetenladen (Leipzig), Reprodukt (Berlin), rotopolpressl (Kassel), Salis Verlag (ZĂŒrich), Secession Verlag fĂŒr Literatur (ZĂŒrich), Sieveking Verlag (MĂŒnchen), Strapazin (MĂŒnchen/ZĂŒrich), Topalian & Milani Verlag, (Oberelchingen), Transit Verlag (Berlin), Tulipan Verlag (MĂŒnchen), Verbrecher Verlag (Berlin), Wunderhorn Verlag (Heidelberg), Liebeskind Verlag (MĂŒnchen), Verlag Voland & Quist (Dresden), Wallstein Verlag (Göttingen), Weidle Verlag (Bonn) & Weissbooks Verlag (Frankfurt)

Öffnungszeiten: Samstag, 2. Dezember 2017, 11-19 Uhr und Sonntag, 3. Dezember 2017, 11-18 Uhr.

Stiftung Buch-, Medien- und Literaturhaus MĂŒnchen, Salvatorplatz 1, D-80333 MĂŒnchen
Tel. (089) 29 19 34 0 | Fax (089) 29 19 34 19
www.literaturhaus-muenchen.de
Öffnungszeiten: Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr

Kindercomic-Lesung in Berlin

Freitag, den 17. November 2017

Am morgigen Samstag liest Matthias Wieland in Berlin aus verschiedenen Kinderbuch-Titeln von Reprodukt, darunter „Ariol“ von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant , „Kiste“ von Patrick Wirbeleit & Uwe Heidschötter sowie Tove Jansons „Mumins“. Das mit Musikeinlagen bereicherte Programm beginnt um 15 Uhr bei Modern Graphics in der Kastanienallee, der Eintritt ist frei.

Modern Graphics | Reprodukt, Kastanienallee 79, D-10435 Berlin
www.modern-graphics.de, facebook

Anton Kannemeyer – Ausstellung in Wien

Mittwoch, den 15. November 2017

Die Wiener Galerie Ernst Hilger zeigt ab Samstag, dem 18. November eine Ausstellung mit Arbeiten von Anton Kannemeyer. Arbeiten des SĂŒdafrikaners erschienen unter anderem in der Zusammenstellung „Papa in Afrika“ (avant-verlag)

„Seine Comics und Illustrationen prĂ€sentiert der sĂŒdafrikanische KĂŒnstler Anton Kannemeyer unter anderem im Stil der Tim und Struppi-Reihe. Dabei versetzt er die rassistischen Darstellungen aus Tim im Kongo in das heutige SĂŒdafrika und thematisiert die schwierigen VerhĂ€ltnisse in dem Post-Apartheids-Staat. In drastischen, teils provozierenden Szenen spielt er auf intelligente Weise mit weißen Vorurteilen gegen Schwarze im Allgemeinen und gegen schwarze MĂ€nner im Besonderen.am Samstag, den 18. November 2017, 12-16 Uhr laden wir Sie herzlich ein.“

Zur Ausstellungseröffnung am kommenden Samstag von 12 bis 16 Uhr wird der KĂŒnstler anwesend sein. Anschließend wird die Ausstellung, zu der ein begleitender Katalog erscheint, bis zum 23. Dezember zu sehen sein.

Galerie Ernst Hilger, Dorotheergasse 5, A–1010 Wien
www.hilger.at

„Der Riss“ – Buchvorstellung in Hamburg

Mittwoch, den 8. November 2017

Am Samstag, dem 11. November stellen Autor Guillermo Abril und Fotograf Carlos Spottorno in der Fabrique in Hamburg ihr Buch „Der Riss“ (avant-verlag) vor.

FĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal machen sich Carlos Spottorno und Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unĂŒberwindbaren Zaun geschĂŒtzt bis in den Norden Finnlands und die WĂ€lder Weißrusslands, wo NATO-Truppen fĂŒr einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europĂ€ische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollstĂ€ndig begreifen könnte. Sie treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtĂ€glich an den Grenzen der EU auftreten.

Die Moderation ĂŒbernimmt Christa Pfafferott, der Eintritt ist frei. Die Veranstalter freuen sich jedoch ĂŒber eine kleine Spende fĂŒr die Fahrtkosten der Autoren.

Seminarraum in der Fabrik, GĂ€ngeviertel (Valentinskamp 34 A, Zugang ĂŒber Speckstraße), D–20355 Hamburg
abrique.das-gaengeviertel.info

Berliner Comicmesse

Montag, den 6. November 2017

Am Sonntag, dem 19. November 2017, findet wieder die Berliner Comicmesse statt.

Hier  treffen sich Fans, Verlage und Zeichner der grafischen Literatur. Neben dem breiten Angebot an alten und neuen Comics stellen Verlage ihr Programm mit aktuellen Veröffentlichungen vor, darunter Reprodukt und salleck publications. Fans treffen auf der halbjĂ€hrlichen Besuchermesse etablierte Zeichner und Grafiker, die mit VortrĂ€gen und Diskussionen in die Welt der Comics einfĂŒhren.

Die Comicmesse öffnet von 10 bis 16.00 Uhr ihre TĂŒren.

Ellington Hotel, NĂŒrnbergestr.55, D–10789 Berlin
www.comic-börse-berlin.de

„Fliegenpapier“ – Comic-Konzert in Kassel

Freitag, den 3. November 2017

AnlĂ€sslich des Abschlusses der Nachlass­ver­zeichnung von Hans Hillmann, Teilnehmer der documenta 3, veran­staltet das documenta archiv am Sonntag, dem 5. November 2017 um 17 Uhr ein Comic-​Konzert, mit dem Berliner yam yabasha ensemble.

Vertont wird die Graphic Novel „Fliegen­papier“ von Hans Hillmann (avant-verlag), die der KĂŒnstler – in Anlehnung an den gleich­na­migen Krimi von Dashiell Hammett (1894-​1961) – zwischen 1975 und 1982 in großfor­ma­tigen Aquarellen schuf. Das wegwei­sende Werk nahm die Entwicklung der Graphic Novel – ein Begriff, der erst spĂ€ter geprĂ€gt wurde – vorweg. Die Handlung beginnt mit der Suche nach einer Tochter aus gutem Hause, die sich mit Gangstern einge­lassen hat, und entwi­ckelt sich schnell zu einem Mordfall.

In der VorfĂŒhrung verschmelzen drei Ebenen zu einem außer­ge­wöhn­lichen Erlebnis: die proji­zierten Bilder aus der Graphic Novel, der vorge­tragene Text und die Vertonung der Geschichte fĂŒgen sich zu einem neuen Ganzen.

Inspi­riert von der zeitlichen Situierung der Handlung baut der Komponist Itay Dvori in seine Jazz-​Komposition zu Hillmanns Werk Stilele­mente mit starker Referenz zur Musik-​Ästhetik der 1920/30er Jahre in Nordamerika ein, lĂ€sst aber dabei viel Raum fĂŒr Impro­vi­sation.

BegrĂŒĂŸung: Dr. Birgit Jooss, Eintritt: EUR 12,– (erm. EUR 9,–)

Gloria-​Kino, Friedrich-​Ebert Straße 3, D-34117 Kassel
Vorverkauf/Reservierungen: Gloria-​Kino, 0561-​7667950, www.filmladen.de und documenta archiv, 0561-​70727-3100

„Lorenzo Mattotti. Imago“ – Ausstellung in Basel

Donnerstag, den 2. November 2017

Unter dem Titel „Lorenzo Mattotti. Imago“ widmet das Cartoonmuseum dem italienischen Comicautor eine umfangreiche Retrospektive, die nach der Vernissage am Freitag, dem 11. November,  am Samstag, dem 11. November eröffnet.

Bereits Ende der 1970er-Jahre, als GrĂŒnder des Kollektivs Valvoline, vertritt Mattotti ein weit gefasstes VerstĂ€ndnis von Kunst, Architektur, Film und Design. Nach mehrheitlich schwarzweissen AnfĂ€ngen findet er zu den dynamischen, farbstarken, expressiv aufgeladenen Bildern in fast wortlosen Comics, die ihn berĂŒhmt gemacht haben. Sein 1985 veröffentlichter sinnlicher Comicroman «Feuer» mit surrealistischen, traumtĂ€nzerischen Inhalten in ungewohnt kreidiger Technik ist ein Meilenstein der Comicgeschichte. Mattotti kehrt aber immer wieder zurĂŒck zur Zeichnung, 1991 erscheint der in fragiler LinienfĂŒhrung gehaltene Comicroman «L’Homme Ă  la fenĂȘtre». Er illustriert Klassiker wie: «HĂ€nsel und Gretel» und wird 2003 fĂŒr seine Version von «Dr. Jekyll and Mr. Hyde» mit dem Eisner Award ausgezeichnet. Kooperationen mit Musikern wie Lou Reed oder Filmern wie Wong Kar-Wai und Steven Soderbergh sind typisch fĂŒr diesen GrenzgĂ€nger, dessen Zeichnungen auch in grossen Zeitungen und Magazinen wie «The New Yorker», «Le Monde» und «SĂŒddeutsche Zeitung» zu finden sind.
Die Ausstellung im Cartoonmuseum Basel ist die erste Retrospektive Lorenzo Mattottis in der Schweiz. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit dem KĂŒnstler und prĂ€sentiert alle wichtigen Stationen seines breiten Schaffens – von den AnfĂ€ngen in den 1980er-Jahren bis heute. Im Christoph Merian Verlag erscheint eine begleitende Publikation zur «Ligne fragile».

Zur Ausstellung erscheint ein 120-Seitiger Bildband, der sich dem zeichnerischen Schaffen Mattottis widmet, mit Texten von Kuratorin Anette Gehrig und Christian Gasser.

„Lorenzo Mattotti –Ligne Fragile“ von Anette Gehrig (Hg.)

Erste deutschsprachige Publikation zu den feinen Zeichnungen im Stil der Ligne fragile mit vielen bisher unveröffentlichten Zeichnungen.
Lorenzo Mattotti, mit seinen intensiven, mit Kreide und Farbstift gemalten Comicalben weltbekannt geworden, arbeitet seit ĂŒber 40 Jahren an einer Serie von skizzenhaften, freien Tuschezeichnungen – der «Ligne fragile». Das vorliegende Buch versammelt einen Querschnitt durch das wohl persönlichste Werk des Italieners und erscheint im Rahmen der Ausstellung «Lorenzo Mattotti. Imago» im Cartoonmuseum Basel.

Lorenzo Mattotti – Ligne Fragile, ISBN 978-3-85616-846-9, 120 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, SFr.29,– , EUR 29,–, erscheint im November

Cartoonmuseum Basel, St. Alban–Vorstadt 28, CH–4052 Basel
Tel. +41 (0)61 226 33 60, Fax +41 (0)61 226 33 61
info@cartoonmuseum.ch, www.cartoonmuseum.ch
Öffnungszeiten: Di–Sa 14–17 Uhr, So 10–17 Uhr

Comicfestival Hamburg 2017

Donnerstag, den 27. Juli 2017

Zum inzwischen elften Mal lÀdt das Comicfestival Hamburg zu einem mehrtÀgigen, abwechslungsreichen Programm in die Hansestadt, in diesem Jahr vom 5. bis zum 8. Oktober.

Zu den GĂ€sten zĂ€hlen nationale und internationale GrĂ¶ĂŸen wie Anke Feuchtenberger und Jillian Tamaki. Mit zahlreichen Ausstellungen und Lesungen sowie einem umfangreichen Kindercomicprogramm sowie der obligatorischen Verlagsmesse macht das Festival auf neue und etablierte KĂŒnstlerInnen und aktuelles Geschehen im Comicbereich aufmerksam.

In der Gruppenausstellung 7/7/8 werden aktuelle Arbeiten von Paula Bulling, Marijpol, Nacha Vollenweider, Bachwald, Kathrin Klingner und Alice Socal prĂ€sentiert, eine Ausstellung widmet sich dem französischen Verlag Éditions PolystyrĂšne, die Pop-up-Bibliothek „The Gutter meets Zine Collection“ zeigt eine Auswahl internationaler Zines und in weiteren Satellitenausstellungen werden weitere Comics und ihre AutorInnen vorgestellt.

Neben Feuchtenberger und Tamaki wird die französische Edition Polystyrene vor Ort sein, darĂŒber hinaus wurden als GĂ€ste bereits Anke Kuhl, Ferdinand Lutz, die Dresdner Gruppe Reading Panels, Sandra BrandstĂ€tter, Kim Schmidt, Sascha Wüstefeld, Max Fiedler sowie, wie immer, die HAW Hamburg bekannt gegeben.

Das Kindercomicprogramm wird im Altonaer Museum stattfinden, in der Festivalzeitung wird kurz vor dem Festival das komplette Programm aufgelistet.

Comicfestival Hamburg, Kölibri, Hein‒Köllisch‒Platz 12, D–20359 Hamburg
comicfestivalhamburg.de

Altonaer Museum, Museumstraße 23, D–22765 Hamburg
www.altonaermuseum.de

Graphic Novel Day beim ilb 2017

Dienstag, den 25. Juli 2017

Wie bereits angekĂŒndigt, wird es auch in diesem Jahr als Teil des internationalen literaturfestivals berlin ilb wieder einen Graphic Novel Day geben.

Am 10. September 2017 wird wieder ein mehrteiliger Veranstaltungsmarathon stattfinden. Ab 10 Uhr wird Tagesspiegel-Redakteur Lars von Törne auf der SeitenbĂŒhne des Hauses der Berliner Festspiele im stĂŒndlichen Wechsel Autorinnen und Autoren aus dem In- und Ausland zu ihrer Arbeit und ihren aktuellen Titeln befragen. Hier der Ablauf:

10:00 Uhr: Ulli Lust: „Wie ich versuchte, ein guter Mensch zu sein“
11:00 Uhr: „Alphabet des Ankommens“: Ahmed Mohammed Omer & Burcu TĂŒrker
12:00 Uhr:  Javier de Isusi: „Ich habe Wale gesehen“
13:00 Uhr: Weltsprache Manga: Berliac & Inga Steinmetz
14:00 Uhr: Amruta Patil: „Blood and Flowers“
15:15 Uhr: Romain Renard: „Les Chroniques de Melvile“
16:30 Uhr: Nicolas Mahler: „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“

Bereits einige Tage vor dem eigentlichen Graphic Novel Day stellt Reinhard Kleist sein neues Buch „Nick Cave – Mercy on me“ (Carlsen) vor. Am Donnerstag, dem 7. September wird dazu ebenfalls ins Haus der Berliner Festspiele geladen. Alle weiteren Infos zur Abendveranstaltung finden sich hier.

Der Ticketverkauf hat begonnen, Karten können u.a. online bestellt werden.