Graphic Novels
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Presse

„Selmas Trauma“

Freitag, den 5. August 2016

9783956400636In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Christoph Haas „Shit is real“ von Aisha Franz (Reprodukt) vor. Wie er in „Selmas Trauma“ schreibt, „zeigt sich Aisha Franz erneut als eigenwilliges Talent; von ihrem Format gibt es in der deutschen Comic-Szene nicht viele.“

Verlagstext: Von heute auf morgen wird Selma von ihrem Freund verlassen. Eine gute Gelegenheit fĂŒr einen Neuanfang, denkt sie, zieht in eine eigene Wohnung, kĂŒndigt den Job und macht sich auf die Suche nach sich selbst. Aber wie geht das eigentlich? Anders als geplant lebt Selma ziellos in den Tag hinein und findet einfach keinen Platz in der Welt. Die Anschaffung einer Waschmaschine scheint genauso unmöglich wie die Kommunikation mit ihrer Freundin Yumi, die fest im Leben steht und von der sie sich immer mehr entfremdet. Zunehmend verliert Selma den Bezug zur RealitĂ€t und landet in einem Albtraum des Scheiterns


„Corto Maltese“ und „JĂ€ger und Sammler“ in der SĂŒddeutschen Zeitung

Mittwoch, den 27. Juli 2016

Gleich zwei Titel werden im Feuilleton der SĂŒddeutschen Zeitung vorgestellt: Bereits gestern besprach Thomas von Steinaecker „JĂ€ger und Sammler“ von Cyril Pedrosa (Reprodukt). Wie er in „Die Brandung hinter dem Fenster“ (hinter der paywall) schreibt, sieht er in dem Band ein „spannendes Experiment“.

In der heutigen Ausgabe befasst sich Alex RĂŒhle mit der Neuausgabe von „Corto Maltese“ bei Schreiber & Leser: „Linientreu“.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juli 2016

Montag, den 25. Juli 2016

„Die Lady war ein Tramp“

Donnerstag, den 21. Juli 2016

In der vergangenen Ausgabe der Zeit portraitierte Judith E. Innerhofer die in Berlin lebende Ulli Lust („Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens“, avant-verlag). „Die Lady war ein Tramp“ lĂ€sst sich nun auch komplett online nachlesen.

Guy Delisle in Berlin

Dienstag, den 19. Juli 2016

Guy Delisle („Pjöngjang“, Reprodukt) kommt fĂŒr eine Veranstaltung nach Berlin: Am kommenden Freitag, dem 22. Juli, wird er bei Modern Graphics in Prenzlauer Berg einen Vortrag ĂŒber seine Arbeit halten und anschließend zur Diskussion einladen.

Wegen des limitierten Platzes muss man sich vorab anmelden. Beginn ist um 20 Uhr.

Modern Graphics, Kastanienallee 79, D–10435 Berlin
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„Rennen und retten“

Montag, den 18. Juli 2016

In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung schreibt Antje Weber unter der Überschrift „Rennen und retten“ ĂŒber das an Yi Luo verliehene Bayerisches Literaturstipendium und ihre „psychologisch wie zeichnerisch feine Graphic Novel“ „Running Girl“ (Reprodukt).

Verlagstext: Li lebt seit einem Jahr in Deutschland, geht zur Uni und arbeitet als Kellnerin in einem Sushi-Restaurant. Aufgrund ihrer Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache zieht die junge Frau sich in ihre eigene Welt zurĂŒck und telefoniert tĂ€glich ĂŒber Stunden mit ihrem Freund in China. Nur im Restaurant fĂŒhlt Li sich wohl. Hier denkt sie sich Geschichten ĂŒber die GĂ€ste aus – wie zum Beispiel “Manfred”, der stets allein isst. Ein Anruf aus der Heimat und eine zufĂ€llige Begegnung sollen schließlich dazu fĂŒhren, dass Li beginnt, sich ihrer neuen Umgebung zu öffnen


„Krakeliger Zwiespalt“

Freitag, den 8. Juli 2016

In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Christoph Haas „Paula – Liebesbrief des Schreckens“ von Sandra BrandstĂ€tter (Reprodukt) vor. Wie er in „Krakeliger Zwiespalt“ schreibt wĂ€re es „sehr zu wĂŒnschen, dass diese sympathische kleine Heldin weitere Abenteuer erleben darf!“

Verlagstext: „Paula ist die RĂ€tselkönigin des Campingplatzes. Als ihre Freundin Suse eines Morgens einen geheimnisvollen Liebesbrief ohne Absender vor ihrem Wohnwagen findet, scheint daher Paulas große Stunde geschlagen: Das ist eindeutig ein Fall für eine ausgebuffte Detektivin! Doppeltes Glück, dass Paula gerade Toni kennengelernt hat, der nicht nur richtig nett ist, sondern ihre Liebe für ungelöste RĂ€tsel teilt. Gemeinsam gehen sie daran, den mysteriösen Verfasser des Briefs dingfest zu machen. Es gibt nur einen Haken – Paula hat den Brief selbst geschrieben. Allerdings nicht an Suse

In schwungvollen Zeichnungen nimmt Sandra BrandstĂ€tter ihre Leser mit in einen ebenso aufregenden wie lustigen Spürnasensommer.“

Graphic Novels in den Medien – 20. Juni 2016

Montag, den 20. Juni 2016

 

„Geldsorgen, Gewichtsprobleme, große Comic-Kunst“

Freitag, den 29. April 2016

Auf spiegel.de stellt Jan-Paul Koopmann die „Love & Rockets“–Comics von Jaime Hernandez vor und gratuliert in „Geldsorgen, Gewichtsprobleme, große Comic-Kunst“ Reprodukt, „Deutschlands wichtigstem alternativen Comicverlag“ zum 25. VerlagsjubilĂ€um.

Verlagstext zu „Liebe und Versagen“: Bereits seit mehr als drei Jahrzehnten begleitet Jaime Hernandez das Leben seiner Protagonistin Maggie Chascarillo. Ähnlich Harry Angstrom in John Updikes “Rabbit”-Romanen wuchs Maggie gemeinsam mit ihren Lesern heran. Heute ist sie Mitte Vierzig und alle Pfade, die sie betreten hat, sĂ€mtliche Entscheidungen, die sie traf, kulminieren in “Liebe und Versagen”.

Wie ein Kaleidoskop fĂŒhrt das Buch SchicksalsschlĂ€ge, Familiengeheimnisse und Wendepunkte in Maggies Leben zusammen und erzĂ€hlt eine berĂŒhrende Geschichte ĂŒber Erinnerungen und ihre Last auf unserer Gegenwart. Jamie Hernandez gelingt mit “Liebe und Versagen” ein Kunstwerk – kraftvoll und echt –, das uns eindrĂŒcklich vor Augen fĂŒhrt, dass wir Ängste und Traurigkeit akzeptieren mĂŒssen, uns von ihnen aber nicht versehren lassen dĂŒrfen.

„Lob der LĂŒcke“

Freitag, den 15. April 2016

9783956400711

In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Thomas von Steinaecker „Eindringlinge“ von Adrian Tomine vor. Wie er in „Lob der LĂŒcke“ schreibt, zeigt der Band „auf geradezu beispielhafte Weise, was in Comics heute möglich ist.“

Verlagstext: Ein Familienschicksal zwischen Krebserkrankung und Stand-up-Comedy. Ein GĂ€rtner mit großen kĂŒnstlerischen Visionen. Eine junge Frau, die einer bekannten Pornodarstellerin wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Ein ungebetener Gast, der in die eigene Vergangenheit einbricht.

Adrian Tomines ErzĂ€hlungen ĂŒber die Last der Liebe und ihrer Abwesenheit, ĂŒber Ambitionen und die Angst vor dem Leben, ĂŒber IdentitĂ€t und Verlust zeigen ihn auf der Höhe seines Könnens: unberechenbar, schwarzhumorig und tief bewegend.

„Ein Festmahl fĂŒr die Totenvögel“

Dienstag, den 12. April 2016

In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Christoph Haas ausfĂŒhrlich „In the Pines“ von Erik Kriek (avant-verlag) vor. Wie er in „Ein Festmahl fĂŒr die Totenvögel“ ĂŒber den „vorzĂŒglichen“ Band schreibt, „besticht [er] vor allem durch seine holzschnitthaften Zeichnungen voller dĂŒsterer Details“. Bilder aus „In the Pines“ illustrieren die gesamte heutige Literaturbeilage.

Verlagstext: Seit langem gelten die „Murder Ballads“ als HerzstĂŒck der amerikanischen Folkmusik. Traditionell bewegen sich diese Songs zwischen Fiktion und Wirklichkeit, erzĂ€hlen von Verbrechen, Mord und Ă€hnlichen GrĂ€ueltaten. Diese rohen ErzĂ€hlungen von Liebe und Verrat, von Rache und Tod, werden von Generation zu Generation weitergetragen. Sie sind wie dunkle Shortstories im Gewand populĂ€rer Musik – unter anderem interpretiert von Johnny Cash oder Nick Cave. Der ideale Ausgangspunkt fĂŒr eine Sammlung von Horror-Comics.
In seiner dĂŒsteren Geschichtensammlung „In the Pines“ wĂ€hlt der niederlĂ€ndische Zeichner und Autor Erik Kriek fĂŒnf dieser „Murder Ballads“ als Inspiration fĂŒr fĂŒnf außergewöhnliche und schaurige ErzĂ€hlungen, die stets das Böse im Menschen suchen.

Hamid Sulaiman – Ausstellung in Berlin

Montag, den 11. April 2016

Die Berliner Galerie Crone zeigt seit vergangenem Wochenende die Ausstellung „Freedom Hospital“ des syrischen KĂŒnstlers Hamid Sulaiman.

„Hamid Sulaiman hat seit seiner Flucht von Damaskus nach Europa an einem Comic ĂŒber das Leben der Menschen im syrischen BĂŒrgerkrieg gearbeitet. Darin verarbeitet er die Ereignisse in seiner Heimat, die Erlebnisse seiner Freunde und persönliche, autobiographische Momente. Auf diese Weise zeichnet er ein eindrucksvolles Bild der politischen Situation und des alltĂ€glichen Lebens in Syrien. Er verdichtet mit den Mitteln der Zeichnung und des Comics fĂŒnf Jahre BĂŒrgerkrieg – die Gewalt, die Verwerfungen, die Katastrophen und das immerwĂ€hrende Prinzip Hoffnung.“

Das so entstandene Buch „Freedom Hospital“ ist in Frankreich beim Verlag çà et là erschienen, daraus oben ein Panel. Originale aus dem Band wurden zuletzt auf dem Comicfestival in Bastia gezeigt. Weitere Informationen zum Projekt, unter anderem einen Beitrag im arte Journal, finden sich auf der facebook-Seite Sulaimans.

Eine Reihe von Presseberichten befasst sich mit dem KĂŒnstler und seinem Buch:
‱ „Liebe reicht nicht“ schreibt Jan Kedves in der SĂŒddeutschen Zeitung,
‱ „Hospital der Hoffnung“ Sascha Lehnartz in der Welt und
‱ „So wahr kann Comic sein“ Jacinta Homans auf bild.de

Galerie Crone, Rudi-Dutschke-Straße 26, D–10969 Berlin
galeriecrone.com

Graphic Novels in den Medien – 31. MĂ€rz 2016

Donnerstag, den 31. MĂ€rz 2016

  • “Metropolis” auf arte ĂŒber “Der Araber von morgen” von Riad Sattouf (Knaus)
  • “Deutschland ist nach wie vor Comic-Entwicklungsland” – Sven Jachmann in der jungen Welt im GesprĂ€ch mit Reprodukt-Verleger Dirk Rehm
  • “Kultur Kompakt” auf SRF2 ĂŒber “Die Liebesabenteuer des Monsieur Viuex Bois” von Rodolphe Töpffer (avant-verlag)
    “Alles drin: Verrat, Liebe, Tod, Moral” – Kerstin Poppendiek im Deutschlandradio Kultur ĂŒber “In the Pines” von Erik Kriek (avant-verlag)
    “Ein anarchisch gezeichneter Stinkerfinger” – Tabea Grzeszyk im Deutschlandradio Kultur ĂŒber “Shit is real” von Aisha Franz (Reprodukt)
  • “Mordballaden als Comicoper” – Peter Backof im Deutschlandfunk ĂŒber “In the Pines” von Erik Kriek (avant-verlag)
  • “Magische Comic-Momente” – Martin ZĂ€hringer im Deutschlandfunk ĂŒber “Der Bildhauer” von Scott McCloud (Carlsen)
  • “Vom Scheitern in Bildern” – Kai Löffler auf SWR2 ĂŒber “Eindringlinge” von Adrian Tomine (Reprodukt)
    “In the Pines – Murder Ballads” – MDR Figaro ĂŒber den Band von Erik Kriek (avant-verlag)
  • “Historien-Comic mit Parallelen zu heute” – WDR5 ĂŒber “Junker” von Simon Spruyt (Carlsen)
  • “Interview mit dem Comic-Zeichner Reinhard Kleist” – auf radio-frei.de
  • “Die Neuentdeckung eines visionĂ€ren Comic-Klassikers” – “Kultur21″ der Deutschen Welle ĂŒber “El Eternauta” von HĂ©ctor G. Oesterheld & Francisco Solano LĂłpez (avant-verlag)
  • “Konflikt gibt Drama und Drama gibt eine gute Geschichte” – Susanne Baller interviewt auf stern.de Erik Kriek (“In the Pines”, avant-verlag)
  • “Schöner scheitern” – Erik Wenk auf tagesspiegel.de ĂŒber “Eindringlinge” von Adrian Tomine (Reprodukt)
  • “Der alltĂ€gliche Kampf” – Lars von Törne auf tagesspiegel.de ĂŒber “Gute Nacht, Punpun” von Inio Asano (Tokyopop)
  • “Premiere in Weingarten” – schwaebische.de ĂŒber die Ausstellung von Paul Hoppe (“Peanut – Die Sache mit der Erdnussallergie”, mit Ayun Halliday, Panini)
  • “Komm auf die dunkle Seite des Lebens” – Markus Lippold auf n-tv.de ĂŒber “In the Pines” von Erik Kriek (avant-verlag), “Die Verwerfung” von Lukas Kummer (Zwerchfell) und “Moby Dick” von ChaboutĂ© (Egmont Graphic Novel)
  • “Schock nach dem Schlusspfiff” – Andreas Platthaus auf faz.net ĂŒber “Als wir gegen die Deutschen verloren haben” von Guido van Driel (avant-verlag)
  • “Immer wieder diese kriegerischen Nachbarn!” – Andreas Platthaus auf faz.net ĂŒber “Junker” von Simon Spruyt (Carlsen)
  • “Vom Kino gezeichnet”

    Dienstag, den 29. MĂ€rz 2016

    9783956400629Auf spiegel.de bespricht David Kleingers ĂŒber “Ein letztes Wort zum Kino” von Blutch und “Cinerama” von Charles Berberian (beide Reprodukt). Beide Titel, so schreibt er in “Vom Kino gezeichnet” “erzĂ€hlen leidenschaftlich und klug von der wechselvollen Liebe zum Film”.

    Verlagstext “Ein letztes Wort zum Kino”: Welchen Einfluss haben Filme auf unser Leben und warum lieben wir sie so sehr? Für den französischen Comickünstler Blutch sind Sprache und Mythen des Films zwei bestimmende Einflüsse auf das eigene Schaffen. In kurzen Comic-Essays begibt er sich auf Spurensuche ins filmische KollektivgedĂ€chtnis und reflektiert spielerisch die Wirkung seiner Jugendikonen wie Claudia Cardinale, Jean-Luc Godard und Luchino Visconti. Mit Witz und Selbstironie zeichnet Blutch in seinem “Letzten Wort zum Kino” eine Kritik am Film – und dabei im Grunde eine Kritik an der RealitĂ€t, welche die Versprechungen auf Zelluloid nicht halten kann.

    9783956400605Verlagstext “Cinerama”: Charles Berberian, Schöpfer von “Monsieur Jean” und bekennender Cineast, setzt vergessenen Perlen des Trashfilms ein lustvolles Denkmal. Aus oftmals kindlicher Perspektive berichtet er von ominösen italienischen, arabischen oder japanischen Filmen, die sich ihm in den 60er und 70er Jahren auf ewig ins Hirn gebrannt haben.
    Ob das türkische “Star Wars”, ein Reißer um die rotlippige Tochter Frankensteins oder die Streifen der italienischen B-Movie-Diva Edwige Fenech, die dem jungen Diplomatensohn als sexuelle Initiation dienten – die Reise durch Charles Berberians filmische Sozialisation ist ein grandioses Vergnügen.

    “Von Mördern, Liedern und MĂ€dchenleichen”

    Dienstag, den 29. MĂ€rz 2016

    Auf spiegel.de stellt Moritz Piehler “In the Pines – Murder Ballads” von Erik Kriek (avant-verlag) vor. Wie er in “Von Mördern, Liedern und MĂ€dchenleichen” schreibt, setzt Kriek den Moritaten damit “ein angemessen schauriges Denkmal”.

    Verlagstext: Seit langem gelten die „Murder Ballads“ als HerzstĂŒck der amerikanischen Folkmusik. Traditionell bewegen sich diese Songs zwischen Fiktion und Wirklichkeit, erzĂ€hlen von Verbrechen, Mord und Ă€hnlichen GrĂ€ueltaten. Diese rohen ErzĂ€hlungen von Liebe und Verrat, von Rache und Tod, werden von Generation zu Generation weitergetragen. Sie sind wie dunkle Shortstories im Gewand populĂ€rer Musik – unter anderem interpretiert von Johnny Cash oder Nick Cave. Der ideale Ausgangspunkt fĂŒr eine Sammlung von Horror-Comics.

    In seiner dĂŒsteren Geschichtensammlung In the Pines wĂ€hlt der niederlĂ€ndische Zeichner und Autor Erik Kriek fĂŒnf dieser „Murder Ballads“ als Inspiration fĂŒr fĂŒnf außergewöhnliche und schaurige ErzĂ€hlungen, die stets das Böse im Menschen suchen.

    “Es funkelt alles von Talent und Geist”

    Mittwoch, den 23. MĂ€rz 2016

    In seinem Artikel “Es funkelt alles von Talent und Geist” schreibt Thomas von Steinaecker in der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung ĂŒber “Die Liebesabenteuer des Monsieur Vieux Bois” von Rodolphe Töpffer (avant-verlag). Darin nennt er den Autoren ein “anarchisches Genie” und attestiert dessen Geschichten “umwerfende Komik”.

    Verlagstext: Töpffer ist mit seinen Bildergeschichten der BegrĂŒnder einer Tradition, die ĂŒber Bilderbögen (z.B. Neuruppiner Bilderbogen, MĂŒnchener Bilderbogen), die Arbeiten Wilhelm Buschs und unter Einluss der amerikanischen Zeitungscomics schließlich zum europĂ€ischen Comic fĂŒhrt.

    Drei seiner besten Geschichten warten darauf, von einem neuen Publikum wiederentdeckt zu werden: Die Liebesabenteuer des Monsieur Vieux Bois, Monsieur Pencil und Die Geschichte des Monsieur Cryptogame. HaarstrĂ€ubende Abenteuer, mit denen die Gepflogenheiten der guten Gesellschaft, der Wissenschaftler und Politiker aufs Korn genommen werden und die mit einem erstaunlich zeitlosen Strich auch heute noch begeistern. PflichtlektĂŒre fĂŒr alle, die an grafischer Literatur interessiert sind!

    “Viel wunderschöner”

    Dienstag, den 15. MĂ€rz 2016

    9783956400575In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Thomas von Steinaecker “In China” von Sascha Hommer (Reprodukt) vor. Wie er in “Viel wunderschöner” schreibt, “fördert Hommer immer wieder Preziosen des Alltags zu Tage”.

    Verlagstext: 2011 reist Sascha Hommer nach China, es ist seine zweite Reise ins Reich der Mitte. Vier Monate lang lebt er in der westchinesischen Millionenstadt Chengdu, wo ein befreundetes Paar ein Stadtmagazin herausgibt.
    Mit 14 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Sichuans eine Boomtown des 21. Jahrhunderts, die hemmungslos wĂ€chst und wĂ€chst. In seinem Reisetagebuch “In China” widmet sich Sascha Hommer den absurden und abgrĂŒndigen Alltagsgeschichten, die eine Stadt wie Chengdu hervorbringt. Auch fernab der prosperierenden Ballungszentren der OstkĂŒste hat das chinesische Wirtschaftswachstum seine unĂŒbersehbaren Spuren hinterlassen: Aus dem einstigen Aussteigermekka Chengdu ist eine Metropole der chinesischen Gegenwart geworden, die dem westlichen Blick fremd und unzugĂ€nglich bleibt.

    “Sisyphus-Trip”

    Montag, den 7. MĂ€rz 2016

    In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung bespricht Christoph Haas “Venustransit” von Hamed Eshrat (avant-verlag). Wie er in “Sisyphus-Trip” zeigt, ist der Band “am besten, wenn mit wenig oder gar keinen Worten von Entfremdung und Sehnsucht erzĂ€hlt wird.”

    Verlagstext: Abends in Alis Kiez-SpĂ€ti, wenn das Spiel lĂ€uft und Ben im Kreise seiner Freunde ist, scheint die Welt in Ordnung, aber an allen anderen Fronten muss der junge Berliner RĂŒckschlĂ€ge einstecken. Bens IT-Job ist eine Sackgasse, seine eigentliche Leidenschaft, das Zeichnen, bereitet ihm auch keine Freude mehr und wegen seiner chronisch trĂŒben Laune hat seine Freundin das Weite gesucht. Wie der ewig gestrafte Sisyphos, der in jedem von Bens Bildern auftaucht, mĂŒht er sich mit seinem ziellosen Alltag ab, bis jede Pore sei­nes Körpers nach VerĂ€nderung schreit. Aber sich selbst neu zu erfinden, ist selbst in Berlin, wo die Inspiration an jeder Ecke wartet, keine leichte Aufgabe…

    “Guantanamo XXL”

    Montag, den 22. Februar 2016

    In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung bespricht Thomas von Steinaecker Joe Saccos “BUMF Vol. 1″ (Edition Moderne). Wie von Steinaecker in “Guantanamo XXL” schreibt, “gelingt es ihm in den brillantesten Passagen des Buches, das Gespenstische unserer Gegenwart in aller KĂŒrze greifbar zu machen, eine Gegenwart, in der sich nicht mehr genau zwischen der Wirklichkeit und ihrer Parodie unterscheiden lĂ€sst.”

    Verlagstext: Joe Sacco, der weltweit bekannteste Comic-Reporter, wendet sich fĂŒr einmal vom Journalismus ab und ĂŒberrascht mit einer bitterbösen Polit-Satire ĂŒber die USA.

    “Krieg der Welten”

    Montag, den 1. Februar 2016

    In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Thomas von Steinaecker “Eternauta” von HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld & Francisco Solano LĂłpez (avant-verlag) vor. Im “Krieg der Welten” betitelten Artikel beschreibt der Rezensent das “monumentale Werk” als “sorgfĂ€ltig ediert und ausgezeichnet ĂŒbersetzt”.

    Verlagstext: Buenos Aires, 1963. Juan Salvo sitzt mit seiner Familie und Freunden beim Kartenspiel, als es zu schneien beginnt. Der Schnee, der auf die Stadt fĂ€llt, ist tödlich, sein Gift dringt durch jede Ritze, wer mit ihm in BerĂŒhrung kommt, stirbt sofort. Außerirdische haben Buenos Aires erobert, mit Hilfe des Schnees, Rieseninsekten und versklavten Wesen eines anderen Planeten töten SIE die Bewohner der Stadt oder verwandeln sie in Robotermenschen. Juan Salvo und seine Freunde gehören zu den wenigen Überlebenden. Sie entschließen sich, gehen den ĂŒbermĂ€chtigen Feind in den Kampf zu ziehen. Ein Kampf, bei dem Salvo nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzt – sondern auch das seiner Familie…