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Presse

Graphic Novels in den Medien – 23. Mai 2013

Donnerstag, den 23. Mai 2013

Waldemar Kesler stellt in seiner Besprechung von David B.s und Herve Tanquerelles “Die falschen Gesichter” (avant-verlag) in der tageszeitung heraus, dass vor Allem die Reportage-artigen und Action-Elemente überzeugen: “Das Ende der proletarischen Guerilla”.

Durch Ulli Lusts Umsetzung als Comic sieht Philip Dulle Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp) auf eine neue Stufe gestellt, wie im Nachrichtenmagazin Profil sowie online auf profil.at nachzulesen ist: “Ulli Lusts NS-Graphic-Novel Flughunde. Im ergänzenden Interview mit Dulle geht die Autorin auf die Hintergründe der Arbeit an dem Buch ein.

“Einen auf viele Seiten hin offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comic-Roman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag), wie er in seiner Besprechung im Deutschlandfunk zu Gehör gibt: “Berührend-spannungsgeladene Beziehung im Jahr 2048″. Direkt zum Audio-Beitrag geht es hier.

Susanne Harmsen hält es für einen richtigen Schritt, mit einem Buch wie “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) auf die praktischen Herausforderungen des Klimawandels hinzuweisen, wie sie auf Deutschlandradio Kultur sagte: “Eine Aufgabe für die ganze Welt”. Auch diesen Beitrag kann man nachhören, und zwar hier.

“Bücher können zum Lachen bringen und nachdenklich machen, sie können Betroffenheit erzeugen und verstören. Bücher können persönliche Schicksale aufgreifen und eine Gesellschaft sezieren. Im besten Fall machen sie all das zusammen. So wie Jimmy Corrigan.” Das schreibt Markus Lippold in seiner Buchvorstellung von Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” (Reprodukt) auf n-tv.de: “Der große Corrigan”.

Weniger eine Huldigung als eine Annäherung mit “Leichtigkeit und Lakonie” sieht Janina Labhard in Julie Birmants und Clément Oubreries “Pablo” (Reprodukt), wie sie auf srf.ch schreibt: “Pablo Picasso als Comicfigur”. Dort kommt im Audiobeitrag auch Übersetzerin Claudia Sandberg zu Wort.

Christian Endres schreibt auf tagesspiegel.de über den autobiografischen Band “Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (metrolit). “Der Weg zur Hölle” ist, wie Endres schreibt, eine “eindrucksvolle Bestandsaufnahme”.

An gleicher Stelle interviewt Thomas Hummitzsch den in Berlin lebenden Autoren David Zane Mairowitz, dessen in Zusammenarbeit mit Robert Crumb entstandene Biografie “Kafka” kürzlich bei Reprodukt veröffentlicht wurde: “Crumb hat dieselben Ängste wie Kafka”.

Auf Radio Bremen stellte Lina Kokaly anlässlich einer Lesung vor Ort die in Bremen spielende Graphic Novel “Böse Geister” von Peer Meter und Gerda Raidt (Reprodukt) vor. Der Beitrag kann hier noch einmal angesehen werden: “Graphic Novel über Gröpelingen”.

“Wir sind zwei perfekte Kleiderständer”

Donnerstag, den 16. Mai 2013

Auf zeit.de stellt Michael Brake die Comics des Carlsen-Verlags vor, die mit dem Label “Graphic Novels für Frauen – For Ladies Only” beworben wurden. Zunächst bedauert Brake die Art, mit der die Bände beworben werden, die ein eindimensionales Frauenbild zeichne. Für die bisher erschienenen Bände findet er hingegen lobende Worte. Neue Bände sind in der Reihe bereits angekündigt, die, wie Carlsen-Redakteur Ralf Keiser anmerkt, jedoch nicht mehr mit dem claim “For Ladies Only” beworben werden, da es Proteste aus dem Handel und von LeserInnen gegeben habe.

Der Beitrag kann hier nachgelesen werden: “Wir sind zwei perfekte Kleiderständer”.

Graphic Novels in den Medien – 13. Mai 2013

Montag, den 13. Mai 2013

Über die Probleme, die der Comicautor Magdy El-Shafee (“Metro”, Edition Moderne) in Ägypten mit der Staatsmacht hatte und weiterhin hat, schreibt Anna Gabai in der Welt: “Er hasste Mubarak, jetzt jagen ihn Mursis Schergen”.

Ebenfalls in der Welt schreibt Waldemar Kesler über den vom in Berlin lebenden Franzosen Wandrille Leroy betriebenen Verlag Warum und dessen Veröffentlichungen: “Bilder für die neue Stadt”.

Jürgen Schickinger schreibt in der Badischen Zeitung über “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt), für den Redakteur ein “Jahrhundertwerk”: “Chris Wares “Jimmy Corrigan”: Alt schon als Kind”.

Christoph Huber stellt in der Wiener Presse die “Essex County”-Trilogie von Jeff Lemire vor (Edition 52), die “große Saga eines Milieus und einer ländlichen Mentalität”: “Einsame Eigenbrötler”.

Ulli Lust ermöglicht in ihrer “Flughunde”-Adaption nach der Vorlage von Marcel Beyer (Suhrkamp) “einen beklemmenden Eindruck von der Banalität, aber auch der Lächerlichkeit des Bösen”, wie Katja Lüthge in der tageszeitung schreibt: “Die Fratzen der Goebbelstöchter”.

Anlässlich der Solothurner Literaturtage und der Ausstellung im Kulturhaus S11 schreibt Eva Buhrfeind in der Solothurner Zeitung: “Grafic Novels: eine Kunst zwischen Bild und Wort”.

Tabea Grzeszyk stellte im “Radiofeuilleton” des Deutschlandfunks “Das große Durcheinander – Alzheimer, meine Mutter und ich” von Sarah Leavitt (Beltz) vor und meint: “Ihre kindlich wirkenden Schwarz-Weiß-Zeichnungen sind erschütternd realistisch und voll emotionaler Wucht.”: “Ein Mensch zerfällt, sein Kind schaut zu”.

“Eine grandiose Erzählung, die alle Rahmen sprengt” ist Mana Neyestanis „Ein iranischer Albtraum“, das schreibt Thomas Hummitzsch auf tagesspiegel.de: “Dreistes Ungeziefer”. Selbiger Autor stellt einer früheren lobenden Besprechung von Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit) harte Kritik entgegen: “Was avantgardistisch sein will, ist am Ende nur Stückwerk, das nicht zusammengeht.”: “Prügeln und vögeln”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Erik Wenk “Die Insel der 100.000 Toten” von Fabien Vehlmann und Jason vor, zu dem er feststellt: “Allein die grafische Eleganz der anthropomorphen Tierfiguren ist ein Genuss”.

Zwei Videos über Graphic Novels

Donnerstag, den 25. April 2013

Wie bereits gemeldet, stellte Literaturkritiker Denis Scheck kürzlich “Jimmy Corrigan – Der klügte Junge der Welt” in der Sendung “Literatur im Foyer” des SWR vor. Besonders die Reaktion der offenbar nicht comic-affinen Thea Dorn sorgten im Anschluss für einige Reaktionen (u.a. hier und hier). Das Video der Buchvorstellung lässt sich nun auch auf youtube ansehen, bzw. direkt hier.

Im Medienmagazin “Zapp” des NDR befasste sich ein Beitrag mit Journalismus in Comic-Form. Darin kommen Autorin Ulli Lust (“Fashionvictims, Trendverächter”, avant-verlag) und Verleger Johann Ulrich zu Wort. Der Beitrag “Aufgezeichneter Journalismus” kann hier angesehen werden.

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-Büchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um große Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “Schlüsselwerk der jüngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den düsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Flüstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die über ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende Künstlerin sowie ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darüber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus für “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Pénélope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

“Marsch der Krabben” – Lesung in Berlin

Dienstag, den 16. April 2013

Am kommenden Freitag, dem 19. April, laden das Institut Francais in Berlin und der Splitter Verlag zu einer Lesung aus “Der Marsch der Krabben” von Arthur de Pins ein, bei der der Autor präsent sein wird. Zusätzlich wird der Kurzfilm “La Révolution des Crabes” von de Pins gezeigt, auf dem der dreiteilige Comic basiert.

Die zweisprachige Moderation übernimmt Dr. Yvonne Petter-Zimmer, die auch die Lesung übernehmen wird.

Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Institut francais Berlin, Kurfürstendamm 211, 10719 Berlin
Tel. (030) 885 90 20
www.institutfrancais.de/berlin

Preise für “Portugal” und “Ardalén”

Montag, den 15. April 2013

Am vergangenen Wochenende fand mit FiComic das größte Comicfestival in Spanien statt. Über 100.000 Besucherinnen und Besucher strömten durch die Hallen in Barcelona. Unter anderem wurden dort auch die vier Festivalpreise verliehen, von denen zwei an Bücher gingen, die auch in Deutschland erhältlich sind, bzw. im Laufe des Jahre erscheinen. So wurde Cyril Pedrosas “Portugal” (Reprodukt) als bestes spanischer ausländischer Comic ausgezeichnet. Der im August in der Ehapa Comic Collection erscheinende Band “Ardalén” von Migeulanxo Prado, wurde als bester spanischer Comic prämiert.

Weitere Informationen finden sich auf der Website des Festivals, über die Preisverleihungen berichtet unter Anderem El Mundo: Ardalén, de Miguelanxo Prado, mejor obra de autor español en el Salón del Cómic de Barcelona”.

Graphic Novels in den Medien – 15. April 2013

Montag, den 15. April 2013

Auf Spiegel Online stellt Hannah Pilarczyk den Autoren Luke Pearson vor, dessen “Hilda und der Mitternachtsriese” nun auch auf deutsch bei Reprodukt erschienen ist: “Gestatten, Welteroberin!” Ihr Resümée: “Die kleine Hilda ist die Heldin eines der schönsten Comics der vergangenen Jahre.”

Gleich zwei Graphic Novels und ihre AutorInnen wurden kürzlich in der tageszeitung vorgestellt: Amadeus Ulrich besuchte Marijpol in ihrem Hamburger Atelier, um mit ihre über “Schwere Kost aus Altona” zu sprechen. Denn die Drastik des Dargestellten in ihrem Buch “Eremit” scheinen beim Autor des Artikels Spuren hinterlassen zu haben. Dass in Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügte Junge der Welt” auch Humor eine wichtige Rolle spielt, stellt Katja Lüthge heraus: “Anruf vom unbekannten Vater”.

Eine “kongeniale Adaption” erkennt Lars von Törne auf tagesspiegel.de in Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp), die heute in die Läden kommt: “Flüstern und Schreien”.

Wie Boris Kunz für das Titel Magazin schreibt, ist Joe Dalys “Doppeltes Glück mit Rotem Affen” (avant-verlag) ein Comic, “der sich zwar nicht ernst nimmt, aber nicht in bloßes Zitieren und Herumalbern ausartet.” Hier geht es zum Artikel.

Für die Wiener Presse stellt Cristoph Huber Paco Roca und seinen Band “Der Winter des Zeichners” (Reprodukt) vor: “melancholisch und bestürzend aktuell”. Der Artikel kann hier nachgelesen werden: “Der Aufstand der Zeichner”.

“Ich war immer von dunklen Geschichten fasziniert” sagt Lukas Jüliger im Gespräch mit Sören Sgries, der den Autor von “Vakuum” (Reprodukt) für die Rhein-Neckar-Zeitung interviewte.

Ein weiteres Autorenportrait erschien im Gießener Anzeiger, denn die “Comic-Zeichnerin Elke Steiner stellt ihre Arbeit am Werk „Die anderen Mendelssohns“ vor”. Darin wird es um Carl Mendelssohn Bartholdy, Sohn des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy gehen.

In der Kultursendung “Fidelio” auf hr2 war kürzlich Simon Schwartz zu Gast, um über seine Arbeit an seinem Buch “Packeis” (avant-verlag) zu sprechen. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

“Jimmy Corrigan” in der Presse

Samstag, den 13. April 2013

Vor rund einem Monat zur Leipziger Buchmesse erschienen, sorgt Chris Wares Meisterwerk “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” (Reprodukt) für anhaltendes Interesse in den Medien. Auf YouTube wurde das Interview archiviert, das Thomas von Steinaecker am 21. März auf der Leipziger Messe mit dem amerikanischen Zeichner geführt hat.

Aktuell schreibt Katja Lüthge in der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” über das Buch und ihre Eindrücke von Chris Wares Podiumsgespräch im Berliner Martin Gropius Bau: “Anruf vom unbekannten Vater”

Weitere Besprechungen sind in den vergangenen Wochen in verschiedenen Medien erschienen:

“Ein Werk, das durch virtuose Experimentierfreude wie emotionale Tiefe beeindruckt und berührt.” – Christian Möller, WDR5

“Mit «Jimmy Corrigan» hat Chris Ware neue Massstäbe gesetzt, formal und inhaltlich, als Erzähler und als Gestalter. Er hat die Ausdrucksmöglichkeiten des Comics erweitert und revolutioniert, und damit hat er entscheidend dazu beigetragen, dass der Comic heute als literarische Gattung ernster genommen wird, als je zuvor.” – Christian Gasser, SRF

“Überwältigend. Es gibt in der Geschichte des Comics eine Zeit vor Chris Ware, und es gibt die Zeit danach.” – Brigitte Helbling, culturmag

Neues von Simon Schwartz

Donnerstag, den 11. April 2013

In der aktuellen Ausgabe von Le Monde Diplomatique befindet sich auf der letzten Seite wieder eine von einem Comic-Künstler gestaltete Seite. Nachdem sich in den vergangenen Monaten unter anderem Daniel Bosshart (“Metamorphosis”), Hendrik Dorgathen (“Space Dog”, beide Edition Moderne) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) für die Gestaltung verantwortlich zeichneten, stammt der Beitrag nun von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag).

Simon Schwarz befasst sich in seiner Comic-Kurzgeschichte mit dem Skizzenbuch seines Urgroßvaters. Die Comicseite kann auf der Seite von Le Monde Diplomatique angesehen werden, die Zeitung selbst liegt der Berliner tageszeitung bei und ist darüber hinaus auch separat am Kiosk erhältlich. Weiterhin lieferbar ist ein bei Reprodukt erschienener erster Sammelband der in der Le Monde Diplomatique veröffentlichten Comics.

Ein Interview mit Simon Schwartz erschien nun auf comicgate.de. In “Der Hamlet kommt auch ganz gut ohne Comics aus” unterhält er sich mit Stefan Svik ausführlich über seine Arbeit, die deutsche Comicszene und Literaturadaptionen.

Graphic Novels in den Medien – 8. April 2013

Montag, den 8. April 2013

Karin Krichamyr schreibt im Wiener Standard über “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached (avant-verlag): “Abirached skizziert die Kapsel ihrer Kindheit als eine behütete, enge Welt, in der ein trockener Witz gepflegt wird und sich die Tragik in kleinen Details offenbart.”: “In einer Kapsel in Beirut”.

“Daß man nur in der Jugend – für den Arbeitszwang weitgehend zu jung, für die Lügen der Lehrer und Eltern zu alt – die Zeit besitzt, an den Widersprüchen des Lebens geduldet zu verzweifeln, ruft diese Perle unter den hiesigen Comicproduktionen ziemlich radikal ins Gedächtnis zurück.” So schreibt Sven Jachmann in “Etwas Schönes Erleben” (Reprodukt) über Lukas Jüligers “Vakuum” (Reprodukt). Der Artikel erschien in der jungle World und auf satt.org.

Für den WDR hat sich Christian Möller mit dem Autor von “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt”, Chris Ware unterhalten, dem “geheimen König der Comicwelt”.  Zum Beitrag, der in der Sendung “Scala” ausgestrahlt wurde, gelangt man hier: “Wunderzeichner”.

Den zuletzt bei Schreiber & Leser veröffentlichten Band “Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi bespricht Christian Endres für tagesspiegel.de: “Blut, Blei und Bilderraub” und stellt dabei vor allem die zahlreichen Inspirationsquellen heraus, derer sich die Autoren für den Comic bedienten.

Auf der Kinder- und Jugendbuchseite der Süddeutschen Zeitung besprach Daniel Wüllner “Hilda und der Mitternachtsriese” von Luke Pearson, “ein wunderschönes Märchen mit der Botschaft, dass anders nicht gleich böse sein muss”: “Gulliver mal anders”.

Die finale Ausgabe des Comicmagazins “Orang” stellt Brigitte Helbling auf culturmag.de vor und zollte den Machern Respekt, da sie “Aufhören, wenn’s am Schönsten ist”.

“Orang 10″ – Release Party in Hamburg

Mittwoch, den 3. April 2013

Mit einer Ausstellung und Party feiert das Comicmagazin “Orang” am kommenden Wochenende seine 10. und letzte Ausgabe im Hinterconti in Hamburg.

Zu sehen gibt es eine Ausstellung zur finalen Ausgabe, die unter dem Motto “Heavy Metal” steht und Geschichten von Sharmila Banerjee, Verena Braun, Yan Cong, Anke Feuchtenberger, Aisha Franz, Jul Gordon, Anna Haifisch, Sascha Hommer, Angela Dalinger, Marlene Krause, Martina Lenzin, Zuo Ma, Marijpol, Klaas Neumann, Paul Paetzel, Till Thomas sowie Amanda Vähämäki enhält.

Ferner warten “Corpse Painting” mit Marijpol, das Katzensofa und ein “Speedball 2″-Turnier auf die Gäste. All das garniert mit Metal-Videos von VJ e_mol aka Martina Lenzin.

hinterconti e.V., Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg
email: info@hinterconti.dewww.hinterconti.de, facebook event

Nicolas Mahler in der Presse

Dienstag, den 2. April 2013

In der vergangenen Woche ging das NextComic-Festival in Linz zuende. Dort war auch Nicolas Mahler als Gast geladen. Aus diesem Anlass unterhielt sich die OÖNachrichten mit ihm über das Leben als Comiczeichner und seinen aktuellen Band “Alice in Sussex” (nach Lewis Carroll und H.C. Artmann, Suhrkamp): “Nicolas Mahler: Mit Comic wird man komisch angeschaut” Beim Berliner Verag geniesst der Wiener nun alle Freiheiten: “Es ist schon so, dass sie jetzt jeden Vorschlag nehmen”.

Ein Portät Mahlers sendete der Radiosender Ö1: “Anblicke und Einsichten: Der Comiczeichner Nicolas Mahler”, in dem der Autor selbst ausführlich zu Wort kommt und vom Leben als Comiczeichner erzählt. Der Beitrag kann hier nachgehört werden.

Sarah-Maria Deckert stellt auf tagesspiegel.de “Alice in Sussex” vor – und findet Anlass zur Kritik. Nach Meinung der Rezensentin funktioniert die Geschicht viel besser als Fortsetzungsstrip in der Zeitung als im Buchformat: “Wo das weiße Kaninchen im Pfeffer liegt”.

“Schweiz hat absolut keine Comics-Nachwuchssorgen!”

Donnerstag, den 28. März 2013

Einen Blick auf die Comicszene in der Schweiz wirft Renat Kuenzi in seinem Beitrag für swissinfo.ch, das internationale Informationsportal des Schweizer Rundfunks. Anlass dafür ist das Comicfestival Fumetto in Luzern, das am vergangenen Sonntag zuende ging. Kuenzi unterhielt sich mit Fumetto-Mitorganisatorin Marta Nawrocka, Edition Moderne-Gründer und “Strapazin”-Mitherausgeber David Basler sowie dem Journalisten Christian Gasser. Interessant dabei die Beobachtung Gassers, das durch Graphic Novels die Comic-Traditionen der verschiedenen schweizer Landesteile einen gemeinsamen Nenner finden.

Zum Beitrag geht es hier: “Schweiz hat absolut keine Comics-Nachwuchssorgen!”

In einem weiteren Beitrag auf swissinfo.ch befasst sich Islah Bakhat mit der auf dem Fumetto gezeigten Ausstellung von Comics aus dem arabischen Raum: “Im arabischen Comic dauert der Frühling an“.

Graphic Novels in den Medien – 26. März 2013

Dienstag, den 26. März 2013

In der aktuellen Ausgabe des Freitag stellt Jonas Engelmann “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware vor. In “Auch unten ist er allein” zeigt er sich begeistert: “Die Erwartungen an den Comic als schnell konsumierbares Produkt der Massenkultur unterläuft er mit seiner Ästhetik der Verweigerung, die sich zu immer neuen, immer waghalsigeren Gebäuden formt, hin und wieder einzustürzen droht und doch die Story nie aus den Augen verliert. Seine Comicgebäude und deren Bewohner erschaffen für den Leser tatsächlich eine eigene Welt, verstörend, rührend, direkt, kritisch und dabei immer mit einer selten zu findenden Selbstironie”.

Für die Welt führte Thomas von Steinaecker mit Chris Ware ein Interview, in denen auch auf Chris Wares Einflüsse aus der Literatur eingegangen wird: “Sprechblasen der Erinnerung”.

Ebenfalls in der Welt wurde Sarah Leavitts “Das große Durcheinander” (Beltz) besprochen: “ein bedrückendes Protokoll des allmählichen Verschwindens einer Persönlichkeit”: “Mutters Schamhaare”.

“Tiefgründig und von morbider Schönheit”: Auf tagesspiegel.de stellt Lars von Törne Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) vor: ” Aus der Vogelperspektive”.

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “White Line” von Calle Claus (Edition 52) vor: “Auf großer Fahrt”. Er fastt zusammen: “Rauschhaft, assoziativ, surreal”. Der Beitrag erschien auch in den Potsdamer Neuesten Nachrichten.

“Aus dem Nichts steht plötzlich ein virtuoser deutscher Comicerzähler vor uns.” FAZ-Feuilletonis Andreas Platthaus zeigt sich von Lukas Jüligers Debut “Vakuum” (Reprodukt) beeindruckt, wie er in einem Blogbeitrag auf faz.net schreibt: “Liebe läuft Amok”.

Ähnlich sieht es Thomas Kögel auf comicgate.de, der resümiert: “Sehr starkes Debüt, das seine morbid-verstörende Teenage-Angst-Story souverän erzählt”

Chris Ware auf 3Sat

Freitag, den 22. März 2013

Am gestrigen Donnerstag zeigte das Magazin “Kulturzeit” auf 3Sat einen Beitrag über Chris Ware und sein Buch “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” (Reprodukt). Das Video kann in der 3Sat-Mediathek noch angesehen werden.

Auf der begleitenden Website der “Kulturzeit” finden sich neben einem Text über Buch und Autor (“Mit Jimmy Corrigan hat Chris Ware bewiesen, dass die Komplexität eines Comic literarischen Werken in nichts nachstehen muss. Selbst dem letzten Zweifler dürfte nach der Lektüre dieses Buchs ein Licht aufgegangen sein.”) auch eine Leseprobe aus dem Band: “Geschichten-Zeichner – Chris Wares Comic Jimmy Corrigan.

Graphic Novels in den Medien – 20. März 2013

Mittwoch, den 20. März 2013

Bereits im Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen das oben zu sehende Video von den Dreharbeiten zur Verfilmung von “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Gedreht wurde an Originalschauplätzen wie hier dem UN Sicherheitsrat. Noch ist kein Termin bekannt, wann der Film von Bertrand Taverneier in die Kinos kommen wird.

Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter unter der Überschrift “Sterben Wegziehen Wiederkehren” den jüngt erschienenen Band “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Dabei stellt sie Ähnlichkeiten zu den Büchern von Marjane Satrapi und David B. heraus und resümiert dort: “Mit Zeina Abirached kommt jedenfalls eine interessante neue Geschichtenerzählerin in die deutschsprachige Comiclandschaft.”

Auch auf MDR Figaro wurde das Buch vorgestellt, wobei Zeina Abirached auch in ihrer Pariser Wohnung besucht wurde. Der Beitrag lässt sich hier nachhören.

Die Kunst zu fliegen ist ein überzeugendes Stück Sozialgeschichte, transportiert über das interessante Medium der Graphic Novel, welches sich als Mittel der biographischen Darstellung einmal mehr als sehr passend erweist.” Das schreibt Thomas Möller auf der Website der Rezensionsplattform kritisch-lesen.de über das Buch von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag): “Die kritischen Verlierer”.

Über den Besuch von Scott McCloud und Chris Ware in Berlin Ende vergangener Woche schreiben unter anderem die Süddeutsche Zeitung (“Wie man auf Glas skatet”) sowie Der Tagesspiegel (“Striche, die die Welt bedeuten”).

Auf tagesspiegel.de berichtet Thomas Hummitzsch über eine Podiumsdiskussion des Comic-Autoren Peer Meter auf der Leipziger Buchmesse. Mit Meter saßen die Zeichner David von Bassewitz, mit dem er aktuell noch an einem neuen Titel arbeitet, sowie Gerda Raidt, die das jüngst erschienene “Böse Geister” (Reprodukt) zeichnerisch umsetzte, auf dem Podium: “‘Die Sprechblase ist die Seele der Figur’”.

Nicht ganz zufrieden zeigt sich Thomas Greven an gleicher Stelle mit zwei der in Frankreich erschienenen, von Comic-Autorinnen und -Autoren illustrierten Reiseführern: “Mit Hugo Pratt und Isabel Kreitz um die Welt”. “Was kann da noch schiefgehen? Leider so einiges, wenn am Ende der Mut fehlt, etwas wirklich Außergewöhnliches zu versuchen.”

“Jimmy Corrigan” – Chris Ware in Berlin und Leipzig

Montag, den 18. März 2013

Knapp eine Woche nach Erscheinen von “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” (Reprodukt), geschrieben und gezeichnet von Chris Ware, gibt es bereits einen ganzen Schwung Rezensionen in der Presse und auf “tagesspiegel.de” auch einen Bericht über ein von Andreas Platthaus moderiertes Podiumsgespräch mit Christoph Niemann und Chris Ware in Berlin.

“Ware ist ein Perfektionist; nicht umsonst habe ihn die Arbeit an Jimmy Corrigan rund neun Jahre gekostet: ‘Man muss die Inspiration ergreifen und verdichten, solange, bis man die reine Essenz gefunden hat.’“ – Erik Wenk, Der Tagesspiegel

“Es gibt gute und sehr gute Kunstwerke. Und es gibt Meilensteine. Zu der letzten Kategorie gehört die Graphic Novel ‘Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt‘’ des US-Amerikaners Chris Ware, die jetzt endlich, über dreizehn Jahre, nachdem sie in den USA erschien, auch auf Deutsch vorliegt.” – Thomas von Steinaecker, Süddeutsche Zeitung

“‘Jimmy Corrigan’ zu lesen ist ein ebenso beglückendes wie beklemmendes Erlebnis.” – Daniel Kothenschulte, Monopol

“Selbst überbordende Handlungsabschnitte wirken innerhalb dieser Bildkompositionen aufgeräumt und übersichtlich – und die Welten, die er dadurch schafft, zugleich wahrhaftig und künstlich.“ – Christian Neubert, Der Tagesspiegel

“In Amerika wurde ‘Jimmy Corrigan’ als Sofortklassiker gefeiert, der dem Genre eine neue Richtung wies. Nun ist es auf Deutsch in einer prächtigen Ausgabe herausgekommen.” – Matthias Heine, Die Welt

“Chris Wares Meisterwerk ‘Jimmy Corrigan’ ist endlich auf Deutsch erschienen. Über ein Jahrzehnt hat das gedauert – aber es hat sich gelohnt.” – Christian Schlüter, Frankfurter Rundschau

“Chris Ware hat mit seiner Graphic Novel ein Epos über das menschliche Elend geschrieben, das an Melancholie schwer zu überbieten ist.” – Jan Tölva, Jungle World

Graphic Novels in den Medien – 13. März 2013

Mittwoch, den 13. März 2013

In der Kulturzeit auf 3Sat wurden zu Beginn der Woche zwei Comic-AutorInnen und ihre neuen Bücher vorgestellt. Am Montag stand zunächst Nicolas Mahler im Mittelpunkt, dessen “Alice in Sussex” (nach H.C. Artmann und Lewis Carroll) gerade bei Suhrkamp erschienen ist. Der Wiener “Existenzialist des Humors” erzählt im Beitrag (oben zu sehen) über seine Arbeit und seine Sicht auf die Welt.

Am Dienstag gab es ein Spezial zum Thema Asyl, in dem auch Paula Bulling zu Wort kommt, die sich in ihrem Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) mit der Situation von Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt auseinandersetzt: “Zermürbende Enge”. Das Video lässt sich in der 3Sat-Mediathek ansehen.

Drei Neuerscheinungen stellt das Video-Buchmagazin lettra.tv vor: “Die falschen Gesichter” von David B. und Hervé Tanquerelle, “Das Cape” von Joe Hill (Panini) sowie “Der Process” nach Franz Kafka von David Zane Mairowitz und Chantal Montellier.

Vor allem die “poetische Ruhe” gefällt Rezensent Boris Kunz an “Im Dunkeln” von Pierre Wazem und Tom Tirabosco (avant-verlag), wie er auf dem Blog des Titel-Magazins schreibt: “Nomen est Omen”.

Graphic Novels in den Medien – 12. März 2013

Dienstag, den 12. März 2013

Auf tagesspiegel.de schreibt Christian Neubert über “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware. Er zeigt sich von dem Band restlos überzeugt, wie er in “Die Bosheit des Banalen” schreibt: “Dass die Schilderung dieser Außenseiterexistenz die 384 Comicseiten tragen kann, liegt zum einen an der literarischen Wucht, die hier entfesselt wird. Ware setzt Corrigans Schicksal mit dem seines Großvaters in Bezug, wodurch sich der Comic als episch angelegte Genealogie der Bitterkeit liest. Daneben ist es sein singulärer Zeichenstil. Er schafft expressive, scharf umrissene Bilder zwischen Ligne Claire, frühem Zeitungscomic und Gebrauchsgraphik und bettet diese in ein streng geometrisches Seitenlayout, das ein paralleles Kommunizieren unterschiedlicher Erzählstränge zulässt.”

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “Lulu – Die nackte Frau“ von Etienne Davodeau (Splitter) vor. In “Das kann doch nicht alles gewesen sein” zeigt er sich vom vorliegenden Band ebenfalls angetan: “Klingt alles nicht sehr spektakulär, ist es aber trotzdem. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Wer eine derart radikale Lebensveränderung selbst versucht, stößt oft schnell an seine Grenzen. Und die Gefahr, bei einem derartigen Stoff nicht thematisch in den Niederungen eines seichten Midlife-Crisis-Dramoletts zu landen, wie sie Belletristik, TV und Kino zu Hauf bevölkern, ist ebenfalls groß.”

Mit “So überzeugt Lisbeths Rücken auch ohne Worte” bezieht sich Holger Kreitling in der Welt auf die Comic-Adaption von Stieg Larssons “Verblendung” von Denise Mina, Leonardo Manco und Andrea Mutti (Panini). Er stellt auch heraus, wie die Protagonistin im Comic an “Tank Girl” von Jamie Hewlett erinnert.

Der Wiener Comic-Autor Nicolas Mahler unterhielt sich für Die Presse mit Nicolas Huber über seinen neuen Comic, den in der FAZ vorveröffentlichten “Alice in Sussex” (nach Lewis Carroll und H. C. Artmann, Suhrkamp): “Die doppelte Alice”. Nebenbei bemerkt Mahler, dass er bereits an einem neuen Buch arbeitet, einer weiteren Literaturadaption. Vorlage diesmal: “Der Mann ohne Eigenschaften” von Robert Musil.

“So wünscht sich das der Laie: komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt, etwa Versicherungsverträge, die tausend Funktionen eines neuen Smartphones – oder wie man die Welt rettet.” Im Hamburger Abendblatt stellt Wolfgang W. Merkel “Die große Transformation” vor, den Comic-Interview-Band zum Thema Klimawandel (Jacoby & Stuart): “Der Klimawandel als Comic”.

Auf satt.org stellt Felix Giesa drei Comics vor: “White Line” von Calle Claus (Edition 52), “Die Spaziergängerin” von Anke Feuchtenberger (Reprodukt) und “Holodeck” von Hendrick Dorgathen (Edition Moderne). Überzeugen können ihn nicht alle: “Neue Comics von deutschen Zeichnerinnen und Zeichnern”.

“Dieser Eskapismus macht viel Spaß.” So resümiert Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog die Vorstellung  von “Doppeltes Glück mit dem roten Affen” von Joe Daly (avant-verlag): “Südafrika aus Slacker-Sicht”.