Graphic Novels
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Monatsarchiv für Oktober 2009

“Sammler und Neider”

Freitag, den 30. Oktober 2009

wim3In der “Neuen Z√ľrcher Zeitung” stellte Christian Gasser “Wimbledon Green” (Edition 52) des kanadischen Autoren Seth vor und f√ľhrt aus, wie sich nicht zuletzt der Autor selbst in dieser Geschichte um den titelgebenden Comicsammler reflektiert.

Sammler und Neider

Der Traum von einem goldenen Zeitalter und die Melancholie des Nostalgikers: Der kanadische Comic-Autor Seth setzt in ¬ęWimbledon Green¬Ľ zu einer Satire der Comic-Sammler an ‚Äď und reflektiert gleichzeitig seine eigene Passion f√ľr die Pop-Kultur der Vergangenheit.

Die Legende besagt, dass der Superheld Green Ghost ein paar Jahre vor seinem Durchbruch als Star der Heftreihe ¬ęAll Fun¬Ľ sein D√©but im erfolglosen Comic-Book ¬ęGreen Ghost 1¬Ľ gab. F√ľr dessen Existenz gibt es allerdings keinen Beweis. Und genau dies befl√ľgelt die Imagination der Sammler, die sich eine erbarmungslose Jagd nach dem mythischen Heft liefern. mehr

“Die gro√üen K√ľnstler des Comics” ‚Äď neues Buch √ľber Comics

Freitag, den 30. Oktober 2009

schikowski_k√ľnstler_comics_9783941378131_comic_webAm 9. November erscheint ein vielversprechender neuer Sekund√§rliteraturband √ľber Comics. Klaus Schikowski, vor allem aus seinen Artikeln f√ľr die Comiczeitschrift “Comixene” bekannt, gibt anhand der “Gro√üen K√ľnstler des Comics” (Edel) einen √úberblick √ľber die Geschichte und ma√ügeblichen Entwicklungen der Kunstform. Dabei werden Graphic Novels, ihre Vorl√§ufer und auch aktuelle Vertreter, eine wichtige Rolle spielen wenn sie als aktuellste nennenswerte Entwicklung anhand von Portraits von Art Spiegelman, Will Eisner, Hugo Pratt, Jacques Tardi, Ralf K√∂nig, Chris Ware, Marjane Satrapi, Alan Moore, Lewis Trondheim, Joann Sfar und Jiro Taniguchi mit den abschliessenden Kapitel hervorgehoben werden.

Wussten Sie, dass Wilhelm Busch gro√üen Einfluss auf den amerikanischen Comic-Strip hatte? Oder dass der Comic bei einem ¬ĽZeitungskrieg¬ę entstanden ist? Dass es schon in den 20er-Jahren einen Comic √ľber einen allein erziehenden Vater gab? Dass die Erfinder von Superman in Armut lebten, w√§hrend der Verlag Millionen machte? Dass Walt Disney gar nicht der Erfinder von Entenhausen ist? Oder dass Asterix in einem Bistro entstanden ist? Dass Alan Moore die Verfilmungen seiner Comics hasst? Oder dass es f√ľr einen Comic sogar den renommierten Pulitzer-Preis gab? Die Geschichte des Comics ist eine Geschichte der Zeichner und Autoren, die ihn gepr√§gt und Figuren erschaffen haben, die zu Ikonen geworden sind. Sie ist voller Anekdoten und Geschichten, so bunt wie die Comics selbst. In sechs Kapiteln reicht Die gro√üen K√ľnstler des Comics von den Anf√§ngen bis zur Gegenwart, von Wilhelm Busch bis zu Frank Miller.

Hier ein exklusiver Blick ins Inhaltsverzeichnis:

Kapitel 1 ‚Äď Fr√ľhe Meister einer neuen Form
Rudolph Dirks So etwas ähnliches wie Wilhelm Busch
Winsor McCay: Träume auf Papier
Lyonel Feininger: Ein kurzes deutsches Abenteuer
George Herriman: Bizarres Liebes-Dreieck
Frank King: Der Alltag im Comic-Strip

Kapitel 2 ‚Äď Eine Form entwickelt sich Der Comic von 1925 bis 1945
Hergé: Gegen alle Umstände
Erich Ohser: “Wenn der Vater mit dem Sohne …”
Hal Foster: “Es war ein K√∂nig in Thule …”
Siegel & Shuster: Die Entstehung der Superhelden
Will Eisner (1): Eine neue Grammatik

Kapitel 3 ‚Äď Der Comic boomt Der Comic von 1945 bis 1960
Carl Barks: Der gute Zeichner
Osamu Tezuka: Der Gott des Mangas
Franquin, Peyo und Morris: Wer hat den Schlumpf geschlumpft?
Charles Schulz: Good ol’ Charlie Brown
Goscinny & Uderzo. Ganz Gallien?

Kapitel 4
‚Äď Neue Themen Der Comic von 1960 bis 1975
Stan Lee und Jack Kirby: Das Gesicht der Superhelden
Moebius oder Giraud: Das offene System
Hugo Pratt: Auf Reisen
Robert Crumb: Mein √Ąrger mit den Frauen
Keiji Nakazawa: “Ich habe es gesehen”

Kapitel 5 ‚Äď Die Graphic Novel und der Comic-Roman Der Comic von 1975 bis 1990
Will Eisner (Teil 2): Die erste Graphic Novel
Jacques Tardi: Erinnerungen an die Geschichte
Art Spiegelman: Mauschwitz ‚Äď Das Unm√∂gliche zeichnen
Frank Miller: Schatten der Großstadt
Ralf König: Bewegende Comics

Kapitel 6 ‚Äď Der Comic im 21. Jahrhundert Der Comic ab 1990
Alan Moore: Der Magier aus Northhampton
Lewis Trondheim/Joann Sfar: Die Erneuerer
Chris Ware: Moderne Nostalgie
Jir√ī Taniguchi: Der Spazierg√§nger zwischen den Comic-Welten
Marjane Satrapi: Persepolis von innen

Die gro√üen K√ľnstler des Comics, ISBN 978-3-941378-13-1, 256 Seiten, 28 x 21 cm, erscheint am 9. November bei Edel.

“kleiner vogel rot” erschienen

Freitag, den 30. Oktober 2009

KVRCover.inddDas auf dem M√ľnchner Comicfestival vorgestellte Buch “kleiner vogel rot” (Zwerchfell) von Veronika Mischitz und Christopher B√ľnte ist nun auch im Handel erh√§ltlich.

Mari lebt in einer grauen und gesichtslosen Diktatur. Eine unantastbare Regierung bestimmt das allt√§gliche Leben, normiert und kontrolliert, wo sie nur kann. K√ľnstler werden verfolgt und verschwinden spurlos. Allm√§hlich wird Mari bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Soll sie aus ihrer tristen Welt fliehen? Den Widerstand wagen? Alles aufs Spiel setzen? Das Risiko ist gro√ü. Sie spielt mit ihrem Leben. Aber welche Alternative gibt es zur Freiheit?

Eine Leseprobe des Buches findet sich hier, das Buch wird √ľber den Peter Poluda Medienvertrieb ausgeliefert.

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kleiner vogel rot, ISBN 978-3-928387-91-0, 84 Seiten, Hardcover, schwarzweiß mit Schmuckfarbe, 17 x 26 cm, erschienen bei Zwerchfell.

Osamu Tezukas “Kirihito” bei Carlsen Comics erschienen

Donnerstag, den 29. Oktober 2009

cover_kirihito1_9783551791801Schon in Frankfurt gab es den ersten Band zu Lesen, der zweite der Trilogie ist schon angek√ľndigt: Mit¬† “Kirihito” ist ein weiterer Klassiker des Manga-Autoren Osamu Tezuka (“Adolf”) bei Carlsen Comics erschienen.

Der junge Arzt Kirihito Osanai wird mit einer mysteri√∂sen Krankheit konfrontiert, die in einer entfernten Gebirgsregion der Insel Shikoku ihren Ursprung zu haben scheint: sie l√§sst Gesichter mutieren, erzeugt eine Gier nach rohem Fleisch und scheint Menschen in hunde√§hnliche Bestien zu verwandeln, bevor sie innerhalb weniger Monate sterben. Eine Rettung scheint nicht in Sicht. Kirihito versucht, hinter die Ursachen zu kommen und den Opfern zu helfen, die von der Gemeinschaft versto√üen und verfolgt werden. Eine Reise um den halben Erdball wartet auf ihn, in die Abgr√ľnde menschlicher Verhaltensweisen – mit einem medizinischen Establishment im Nacken, das Kranke nur als Versuchskaninchen betrachtet und f√ľr gute Forschungsergebnisse √ľber Leichen geht.

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Mit “Kirihito” erscheint eines der gro√üen Meisterwerke der Comic-Geschichte erstmals in deutscher Sprache. Osamu Tezuka, als “Gott des Manga” verehrt, entwarf diesen d√ľsteren Thriller zu Beginn seiner sp√§ten Schaffensphase und ersch√ľtterte damit nicht nur allzu naive Vorstellungen √ľber die menschliche Natur, sondern sprengte auch die Erwartungshaltungen an ihn und seine erz√§hlerischen F√§higkeiten.

Auf der Website von Carlsen Comics l√§sst sich eine neunseitige Leseprobe als Online-Buch durchbl√§ttern. Der zweite Band der Trilogie ist f√ľr Anfang Februar 2010 angek√ľndigt.

Kirihito (1 von 3), ISBN 978-3-551-79180-1, 14,5 x 21 cm, 288 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, erschienen bei Carlsen Comics

Weitere Tagungen zum Thema Comic

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Wie bereits berichtet, finden im nächsten Jahr zwei Fachtagungen statt, die sich mit dem Themenfeld Rechtsextremismus aus Comic-Perspektive beschäftigen. Schon im November finden zwei weitere Tagungen statt, die näher am Medium bleiben.

comfor_plak_4Vom 6. bis zum 8. November 2009 findet an der Universit√§t zu K√∂ln die 4. Wissenschaftstagung der Gesellschaft f√ľr Comicforschung (ComFor) zum Thema “Erz√§hlen im Comic” statt.

Die Geschichte des Comics ist auch eine vom Geschichtenerzählen. Die Form und die Art und Weise des Erzählens haben sich in der Geschichte des Comics ebenso immer wieder gewandelt wie Inhalte, Themen und Genres. Die Rolle des Erzählens im Comic und die damit einhergehenden Veränderungen sollen im Laufe der Tagung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden.

Neben dem Er√∂ffnungsvortrag von Herrn Professor Dr. Karl Clausberg werden sich vierzehn Wissenschaftler(innen) aus dem In- und Ausland mit dem Thema besch√§ftigen. Sieben j√ľngere Kolleginnen und Kollegen pr√§sentieren ihre Thesen auf einem Forum der Nachwuchswissenschaftler(innen). Eine F√ľhrung durch die Mittelalterabteilung des Wallraf-Richartz-Museums, die dem sequentiellen Erz√§hlen in der K√∂lner mittelalterlichen Malerei gilt, macht Sie zudem mit einigen Ahnen des Comic Strips bekannt.

Neben allgemein comictheoretischen Themen wie “Comics als interdiskursive Erz√§hlungen” werden auch Graphic Novels und ihre Autoren in Vortr√§gen vorgestellt und einzelne Aspekte n√§her erl√§utert. So wird es unter anderem Beitr√§ge zum Reportagecomic “Der Fotograf”, Allgemeines √ľber autobiografische Comics und Spezielles zu David B.s “Die heilige Krankheit” (beide Edition Moderne) geben. Das gesamte Programm und alle weiteren Details zur Tagung finden sich auf hier. Das Postermotiv stammt √ľbrigens von Mawil (“Wir k√∂nnen ja Freunde bleiben”, Reprodukt).

genesiswelleAm 27. und 28. November l√§dt der Sonderforschungsbereich 826 “√Ąsthetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der K√ľnste” der Freien Universit√§t Berlin zur Tagung zum Thema: “Comics: Zum Stand der kulturellen Legitimit√§t eines intermedialen Mediums”.

Ob Pop Art, Nouvelle Vague, Mangas oder Tarantino ‚Äď der Comic geh√∂rt seit dem sp√§ten 20. Jahrhundert zum festen Bestandteil eines Spiels mit high and low culture. Comiczeichner haben nicht nur Plakate und Cover der Rockmusik von Jimi Hendrix bis Janis Joplin gezeichnet, die √Ąsthetik von bestimmten Musikrichtungen hat auch Autoren wie Robert Crumb in ihrem Zeichenstil inspiriert. In einem solchen Wechselspiel wird der Comic sowohl remedialisiert als auch selbst von intermedialen Praktiken neu definiert. Zu diesen Grenz√ľberschreitungen stellt sich eine neue soziale Legitimit√§t des Comics ein. So wird Art Spiegelmans Holocaust-Comic Maus insbesondere von einer intellektuellen Leserschaft rezipiert. Mangas √ľberschwemmen den Massenmarkt und heben aber ebenso den Anteil der weiblichen Leserschaft wie Marjane Satrapis Autorencomic Persepolis. Nicht nur die legitime Kunst benutzt damit das Spiel von high and low f√ľr ihre avantgardistischen Distinktionen gegen akademisch anerkannte Kunst, diese Strategie differenziert l√§ngst auch die Comicproduktion selbst. Die Konferenz wird der Frage nachgehen, wie diese √úberschreitungen zwischen kulturellen und sozialen Grenzen im intermedialen Wechselspiel √§sthetisch zu fassen sind.

Auch hier werden Graphic Novels ein zentraler Punkt der Betrachtungen sein. Vortr√§ge befassen sich unter anderem mit Robert Crumbs “Genesis” (Carlsen) und Formen des epischen Erz√§hlens und der Comic-Umsetzung von Morton Rhues “Die Welle” von Stefanie Kampmann (Ravensburger). Den genauen Veranstaltungsplan f√ľr die √∂ffentlichen Vortragsreihe samt Adressen- und Raumangaben kann man sich hier ansehen.

Neue Rezensionen ‚Äď Oktober 2009 (3)

Mittwoch, den 28. Oktober 2009

Auch in den letzten Tagen wurde vielerorts √ľber Comics berichtet. An dieser Stelle wieder ein kleiner √úberblick.

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“Sex and Crime und Gottes Wort” betitel der Bayrische Rundfunk eine Artikel √ľber die neuen Comics von Ralf K√∂nig (“Archetyp”, Rowohlt) und Robert Crumb (“Genesis”, Carlsen Comics). Passend dazu kann man noch Beitr√§ge aus dem Radioprogramm anh√∂ren, die sich ebenfalls mit dem Thema auseinandersetzen.

Crumbs “Genesis” greift auch “FAZ”-Feuilletonist und Comicblogger Andreas Platthaus auf und befasst sich dabei speziell mit der √úbersetzung. In “Die Genesis-Genese” geht er der Frage nach, warum man sich bei der deutschen Fassung an die √úbersetzung der Lutherbibel von 1912 h√§lt.

Wie gestern angek√ľndigt findet sich in der heutigen Ausgabe des “Tagesspiegels” erstmals eine eigene Comicseite, die ab jetzt regelm√§√üig erscheinen soll. Lars von T√∂rne schreibt dort unter der √úberschrift “Geteilte Erinnerung” unter anderem √ľber die unterschiedlichen Comics, die sich mit der Wendezeit auseinandersetzen, darunter Simon Schwartz’ “dr√ľben!” (avant-verlag) und claire Lenkovas “Grenzgebiete” (Gerstenberg).

Reinhard Kleists Musikerbiografie “Cash – I see a Darkness” (Carlsen bzw. Edition 52) ist inzwischen auch in Gro√übritannien erschienen. √úber die bei Self Made Hero erschienene Ausgabe schreibt in der englischen Tageszeitung “The Guardian” Michael Faber und ist vor allem vom k√ľnstlerischen Wagemut des Autors beeindruckt.

“Der Tagesspiegel” mit Comic-Seite in Printausgabe

Dienstag, den 27. Oktober 2009

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Die in Berlin erscheinende Tageszeitung “Der Tagesspiegel” f√ľhrt nun auch in der Printausgabe als erste √ľberregional erscheinende Tageszeitung einen eigenen Comicbereich ein. Nachdem sich die Comic-bezogene Website www.tagesspiegel.de/comics durch vielf√§ltige Berichterstattung seit einer Weile etabliert hat, werden sich nun alle sechs bis acht Wochen Rezensionen, Interviews, Berichte und Meldungen auch auf einer eigenen Zeitungsseite finden lassen. Dort wird auch ein Schwerpunkt auf Graphic Novels liegen. So wird in der morgigen Ausgabe unter anderem eine Besprechung von Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) zu finden sein.

Jahaa! РAutorencomics aus den nordischen Ländern im Felleshus, Berlin

Dienstag, den 27. Oktober 2009

top-logo-deDas Felleshus Рdas Gemeinschaftshaus der Nordischen Botschaften in Berlin Рfeiert sein zehnjähriges Bestehen mit einem vielfältigen Kulturprogramm, unter anderem mit einer Ausstellung, die Comics von achtzehn Autorenzeichnern aus Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden zeigt. Weder der amerikanischen, der frankobelgischen noch der japanischen Comictradition verpflichtet, ist in den nordischen Ländern eine eigenständige und eigenwillige Bilderwelt entstanden, in die die Austellung einen Einblick gewährt.

Es gibt gro√üformatige Drucke und Originalseiten in verschiedenen Techniken sowie Objekte, Figuren und einen Animationsfilm zu sehen – und selbstverst√§ndlich das, worum es beim Comic eigentlich geht: B√ľcher, Hefte und Magazine.

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Mit dabei unter anderem: Max Andersson, dessen “Bosnian Flat Dog”, in Zusammenarbeit mit Lars Sjunnesson, bei Reprodukt erschienen ist; Amanda V√§h√§m√§ki und Tommi Musturi, mit denen f√ľr 2010 Buchprojekte bei Reprodukt geplant sind. Au√üerdem liegt im Felleshus ein “Mumins”-Spielboot vor Anker, eine Leihgabe von Kulturhus Berlin und dem Finnland-Institut. Die Ausstellung ist vom 4. bis zum 29. November zu sehen.

Nordische Botschaften Gemeinschaftshaus, Rauchstraße 1, D-10787 Berlin
www.nordischebotschaften.org
√Ėffnungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa-So 11-16 Uhr, Eintritt frei

Abbildung aus “Unterwegs mit Samuel” ¬© Tommi Musturi | Reprodukt

Ralf König signiert

Montag, den 26. Oktober 2009

Ralf K√∂nig PortraitIn den n√§chsten Wochen wird Ralf K√∂nig (“Hempels Sofa”) seinen neuen Band “Archetyp” (beide Rowohlt), der seine in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” urspr√ľnglich ver√∂ffentlichten Strips versammelt,¬† in verschiedenen Buchhandlungen in Westdeutschland signieren.

Los geht es am 31. Oktober bei Thalia in Bonn, am 5. November folgt Presse und Buch Grauert in D√ľsseldorf, weiter geht es am 27. November bei Schmorl & von Seefeld in Hannover und tags darauf beschliesst Ralf K√∂nig seine Mini-Tour in der Buchhandlung Graff in Braunschweig.

Die genauen Adressen und Uhrzeiten kann man hier nachsehen.

Mawil malte auf Zuruf im KulturKaufhaus Dussmann, Berlin

Montag, den 26. Oktober 2009

Einmal im Monat zeichnet Mawil gro√üformatig f√ľr den “Tagesspiegel” und auch beim “Zeichnen auf Zuruf‚Äú in einer gro√üen Berliner Buchhandlung hat er nun gezeigt, was er kann. Auf dem Blog von Reprodukt findet sich ein kurzer Bericht der Aktion im KulturKaufhaus Dussmann mit einigen Fotos. Insgesamt dauerte die Aktion etwas mehr als zwei Stunden und Mawil (“Action Sorgenkind”) zeichnete flei√üig beinah 40 gew√ľnschte Motive. Die fertigen Zeichnungen konnten dann gleich von den Zuschauern mitgenommen werden:

P1000443klein“Klavier! Fl√ľgel! Machen Sie, was Sie wollen!”

P1000441klein“Fernsehturm”

P1000429klein“Katze, Kirche, Krimi”

“Die Bibel ist bizarr”

Montag, den 26. Oktober 2009

Cover_GenesisF√ľr die “S√ľddeutsche Zeitung” f√ľhrte Titus Arnu ein Interview mit dem medienscheuen Robert Crumb anl√§sslich der Ver√∂ffentlich seiner Bibel-Adaptation “Genesis” (Carlsen). Das Interview erschien im Feuilleton in der heutigen Printausgabe und ist auf der Website der “SZ” im “jetzt”-Jugendbereich versteckt.

Die Bibel ist bizarr

Underground-Zeichner Robert Crumb √ľber seinen Genesis-Comic, Gott und die Welt

Robert Crumb war nie etwas heilig. Seine Comicfiguren “Fritz the Cat” und “Mr. Natural” setzen sich √ľber alle Konventionen hinweg, der Stil seiner Zeichnungen wirkt, vorsichtig ausgedr√ľckt, recht drastisch. Nun hat er sich an der Bibel versucht: “Robert Crumbs Genesis” (Carlsen, 228 Seiten, 29,90 Euro) erz√§hlt das erste Buch des Alten Testaments nach. Aus der Sicht seiner Fans sind Crumb-Comics meisterhaft gezeichnete, subversive Satire. Manche Kritiker halten seine Werke dagegen f√ľr pornographischen, frauenfeindlichen Schrott. Vor allem ist Crumb ein ausgezeichneter Handwerker: In den sechziger Jahren zeichnete er zun√§chst Gl√ľckwunschkarten und psychedelische Poster, sp√§ter illustrierte er Plattencover von Rockstars wie Janis Joplin. Einen Auftrag der Rolling Stones lehnte er ab, weil er deren Musik nicht mochte. Heute lebt der 66-J√§hrige zur√ľckgezogen in einem Dorf in Frankreich. Er ist ziemlich medienscheu und gibt so gut wie nie Interviews. F√ľr die SZ machte er eine Ausnahme. mehr

Buch.09 in Basel

Sonntag, den 25. Oktober 2009

buch.09Vom 13. bis zum 15. November findet in diesem Jahr die Buch.09, das Buch- und Literaturfestival in Basel, statt. Nicht nur der Schweizer Buchpreis wird auf der Messe vergeben, ein umfangreiches und vielf√§ltiges Programm soll f√ľr eine attraktive Veranstaltung in der Stadt am Rhein sorgen.

Auch Comics und Graphic Novels sind ein Thema bei der Buch.09: Neben Gespr√§chen mit Schweizer Comiczeichern und Cartoonisten wie Enrico Marini (“Die Adler Roms”, Carlsen) oder Felix Schaad und einem Cosplay-Wettbewerb gibt es folgende Veranstaltungstermine:

Freitag, 13. November, 14.30 Uhr
Graphic Novel
Michael Groenewald, Redakteur bei Carlsen Comics und Dirk Rehm, Verleger von Reprodukt im Gespr√§ch mit Hannes N√ľsseler (“Basler Zeitung”) √ľber das Revival des Comicromans.

Samstag, 13. November, 13.30 Uhr
Wie die Comics in die Schweiz kamen
Cuno Affolter (Conservateur Bibliothéque Municipale, Lausanne), David Basler (Verleger Edition Moderne) und Lynn Kost (Art director fumetto) im Gespräch mit Wolfgang Bortlik.

Samstag, 14. November, 14.30 Uhr
Die Comic-Szene heute
Urs Hangartner im Gespr√§ch mit der Zeichnerin Kati Rickenbach (“Filmriss”) und Diego Balli (“unerh√∂rt”).

Das komplette Programm kann man auf der Website der Buch.09 einsehen.

BucH.09, Theaterstrasse 22, Postfach 260, CH-4001 Basel
Tel. +41 (0)61 261 29 50, Fax +41 (0)61 261 29 51
email: info@buch09.ch, www.buch09.ch

“Pflicht mit Bravour”

Samstag, den 24. Oktober 2009

T+KSB_Comics, Mangas_CoverBritta Madeleine Woitschig widmet sich auf www.textem.de kenntnisreich und ausf√ľhrlich der von Andreas C. Knigge herausgegebenen Sonderausgabe von “Text+Kritik” zum Thema “Comics, Mangas, Graphic Novels”. Der Artikel wurde bereits am 21. Oktober ver√∂ffentlicht.

Pflicht mit Bravour

Anfang September 2009 wurde die dritte, v√∂llig neu bearbeitete, 18 B√§nde umfassende Neuausgabe von Kindlers Literatur Lexikon (kurz KLL), eines der Standardwerke f√ľr diejenigen, die sich professionell mit Literatur befassen, in den Handel gebracht. Hauptverantwortlicher dieser jahrelangen K√§rrnerarbeit war Heinz Ludwig Arnold, der das Mammutwerk herausgab und der achtk√∂pfigen Redaktion vorstand. Damit sich die √úbersicht bei den 1500 Autoren nicht verfl√ľchtigte, bildeten 75 Fachberaterinnen und Fachberater f√ľr jene Bereiche, in denen diese sich durch Expertisen bewiesen hatten, eine mittlere Leitungsebene. F√ľr das neue Thema Comic wurde Andreas C. Knigge hinzugezogen, der in grauer Vorzeit als Sch√ľler das Fachmagazine Comixene mitgegr√ľndet, als Programmverantwortlicher sowohl im Kleinverlag Becker & Knigge als auch im renommierten Kinderbuchverlag Carlsen Verlag Erfahrung und Meriten gesammelt sowie regelm√§√üig Artikel und B√ľcher f√ľr das breite Publikum geschrieben hatte. mehr

“An der Kette”

Samstag, den 24. Oktober 2009

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Viel wurde dar√ľber gesprochen auf der Frankfurter Buchmesse; das Branchenmagazin “B√∂rsenblatt” widmet dem Thema in der aktuellen Ausgabe diverse Kommentare: Birk Meinhardts Artikel √ľber die Buchhandelskette Thalia auf der “Seite 3″ der “S√ľddeutschen Zeitung” vom 13. Oktober 2009.

An der Kette

Welche Literatur in den Ladenregalen steht und beworben wird, das liegt immer seltener in der Hand der Verlage. Die Buchwelt klagt zwar stets √ľber das Internet. Doch inzwischen ist klar, dass es zur Zerst√∂rung einer ganzen Branche keiner neuen Medien bedarf: Ein Konzern wie Thalia besorgt das auf seine Weise.

Das ist eine Geschichte, in der, obwohl sie vom Kulturgut Buch handelt, nicht wenige Leute Angst haben. Dazu gehört auch die Angst, zitiert zu werden, weshalb man diesen Leuten andere Namen geben muss. mehr

Fachtagungen zum Thema Comics, Graphic Novels und Rechtsextremismus

Freitag, den 23. Oktober 2009

Gleich zwei Tagungen finden im n√§chsten Jahr statt, die sich mit dem Thema Comics und Rechtsextremismus besch√§ftigen. Im Spannungsfeld von Comics wie “Die Suche” von Eric Heuvel (Anne Frank Zentrum) oder Art Spiegelmans Klassiker “Maus” (Fischer) auf der einen Seite und den etwa von der NPD und der √∂sterreichischen FP√Ė publizierten Propagandaheften auf der andere Seite will man dieser politisch-didaktischen Herausforderung begegnen.

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Vom 9. bis zum 12. Mai 2010 veranstaltet die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung eine Fachtagung zum Thema “Holocaust und Nationalsozialismus in Comic und Graphic Novel ‚Äď Neue Wege f√ľr Unterricht und au√üerschulische politische Bildung?”.

Die Fachkonferenz greift zun√§chst einmal die Frage auf, wie ein zeitgem√§√üer Unterricht zu den beiden in enger Verbindung stehenden Themen Holocaust und Nationalsozialismus aussehen sollte. Sie stellt sich haupts√§chlich deshalb, weil es immer weniger gelingt, Jugendliche mit herk√∂mmlichen Mitteln f√ľr die mit moralischer Last befrachteten Zusammenh√§nge zu interessieren oder gar Abwehrreaktionen zu verhindern. Bisherige Erfahrungen haben gezeigt, dass die Nutzung geeigneter Comics/Graphic Novels durchaus dazu beitragen kann, den genannten Defiziten entgegenzuwirken. Selbstverst√§ndlich erfordert das einen altersgem√§√üen und auf die jeweilige Lerngruppe mit ihren besonderen F√§higkeiten zugeschnittenen Einsatz.

In Zusammenarbeit mit dem Anne Frank Zentrum Berlin soll den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vermittelt werden, wie man Comics in der Bildung sinnvoll einsetzt und wie man rechter Propaganda in Comicform begegnet. Ein Einblick in die Praxis eines Comiczeichners soll die Konferenz abrunden. Das genaue Programm und Informationen zur Unterbringung, Anmeldemodalitäten etc. findet sich auf der Website der BPB.

Flyer Comics & RechtsextremismusAuch das “Archiv der Jugendkulturen” veranstaltet im n√§chsten Jahr zum gleichen Themengebiet eine Tagung: Vom 29. bis zum 31. M√§rz wird es allgemein um das Thema “Comics & Rechtsextremismus” gehen.

Wir haben zu diesem hochaktuellen Themenkomplex gemeinsam mit der Gesellschaft f√ľr Comicforschung eine Fachtagung organisiert, an der hochkar√§tige ExpertInnen aus vier L√§ndern referieren und miteinander diskutieren werden. Die Tagung und der geplante Begleitband sollen dazu dienen, im interdisziplin√§ren Rahmen Untersuchungen und Erfahrungen √ľber Inhalte, Funktionen, Mechanismen und Wirkung von Comics aus dem Themenkreis Rechtsextremismus und Rassismus vorzustellen und zu diskutieren sowie modellhaft M√∂glichkeiten f√ľr die Bearbeitung des Themas und den zielgruppenad√§quaten Einsatz entsprechender Comics in Schule und politischer Bildung zu erarbeiten.

Das genaue Programm kann man sich hier als PDF herunterladen, weitere Fragen √ľber den Ablauf kann man direkt an das Archiv der Jugendkulturen richten, ein Anmeldeformular f√ľr interessierte TeilnehmerInnen wird zum Download angeboten.

“Wilsberg” – Graphic Novel in Arbeit

Freitag, den 23. Oktober 2009

CoverreduziertDer in M√ľnster lebende Zeichner und Illustrator J√∂rg Hartmann arbeitet an einer Comic-Version der bekannten Krimi-Figur Wilsberg. P√ľnktlich zum zwanzigsten Jubil√§um des Erscheinens des ersten “Wilsberg”-Romans im n√§chsten Jahr soll das Buch ver√∂ffentlicht werden – ein Verlag steht noch nicht fest.

Wer die im Grafit-Verlag erscheinenden Romane um die etwas schrullige Figur Wilsberg von J√ľrgen Kehrer nicht kennt, ist vielleicht mit den Fernsehfilmen vertraut, die mit gro√üem Erfolg im ZDF ausgestrahlt werden. Da Autor und Zeichner in M√ľnster leben und auch die Reihe “Wilsberg” dort beheimatet ist, verspricht das Buch einige sch√∂ne Ansichten der Bischofsstadt und Fahrradmetropole an der Aa.

J√∂rg Hartmann, der sich zuletzt etwa f√ľr die dezente Kolorierung des Covers der neuesten Graphic Novel von Jiro Taniguchi (“Von der Natur des Menschen”, zusammen mit Ryuichiro Utsumi, erschienen bei Carlsen) verantwortlich zeichnete, setzt “Wilsberg” in aufw√§ndige Farbbilder um.

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Die Entstehung des Comics begleitet Jörg Hartmann mit einem Blog, auf dem er regelmäßig das Fortschreiten des Projekts dokumentiert: Dort finden sich Fotos, Skizzen und fertige Zeichnungen.

Abbildungen © Jörg Hartmann

“Spiegel Online” l√§sst Asterix Gratulationen ausrichten

Freitag, den 23. Oktober 2009

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Anl√§sslich der Ver√∂ffentlichung des Jubil√§umsbandes zum 50. Geburtstag von “Asterix” l√§sst “Spiegel Online” eine Reihe von Comiczeichnerinnen und -zeichner der Figur von Uderzo und Goscinny in Form von Comics und Cartoons Gl√ľckw√ľnsche ausrichten. Ein Beitrag dazu stammt von Simon Schwartz (“dr√ľben!”, avant-verlag).

Abbildung © Simon Schwartz / Spiegel Online

Comic-Ausstellung in der Borgarbókasafn Reykjavíkur, Island

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

Hugleikur und Line

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut zeigte die Borgarb√≥kasafn Reykjav√≠kur (Reykjaviks Stadtbibliothek) in der vergangenen Woche eine Ausstellung mit Werken deutscher Comiczeichnerinnen und -zeichner. Eingeladen war Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt), die oben im Bild mit Hugleikur Dagsson (“Finden Sie DAS etwa komisch?”, Rowohlt) im Gespr√§ch ist. Line Hoven gab im Zusammenhang mit der Ausstellung vor Ort auch zwei Schabkarton-Workshops.

Ausstellung Gesamt 2Gezeigt wurden unter anderem Comicseiten von Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”, Carlsen), Anke Feuchtenberger (“Die Hure H wirft den Handschuh”), Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt), Ulrich Scheel (“Die sechs Sch√ľsse von Philadelphia”, avant-verlag) und Nicolas Mahler (“Flaschko”, Edition Moderne). Das isl√§ndische Publikum war sehr interessiert und mehrere weitere Bibliotheken wollen die Ausstellung in ihren R√§umen zeigen.

Ausstellung Gesamt 1Die gezeigten Fotos schickte freundlicherweise Beate Detlefs vom Goethe-Institut Dänemark. Weitere Fotos finden sich auf Line Hovens Flickr-Seite.

“Baby’s in Black” – Blog online

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

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Derzeit arbeitet Arne Bellstorf (“Orang”, “Acht, Neun, Zehn”) an seiner zweiten Graphic Novel f√ľr den Berliner Verlag Reprodukt. “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr and Stuart Sutcliffe” soll im Herbst 2010 erscheinen. Darin erz√§hlt Arne Bellstorf die Geschichte der Beatles in Hamburg, der Kunsthochschulszene und der Jugend- und Subkultur um 1960. Im Mittelpunkt steht das Aufeinandertreffen der Fotografin Astrid Kirchherr und des Musikers und Malers Stuart Sutcliffe, den John Lennon am Liverpooler College of Art kennengelernt hatte.

Den Produktionsprozess begleitet Arne Bellstorf mit einem Blog, der nun online gegangen ist und einen Einblick in die Entstehung der Graphic Novel geben soll.

“Zerrbild des reaktion√§ren B√ľrgertums”

Donnerstag, den 22. Oktober 2009

blotch coverDie in Berlin erscheinende “tageszeitung” berichtet in ihrer heutigen Ausgabe √ľber einen weiteren Comic. Sven Jachmanns Artikel ist zwar eine √úbernahme seines Artikels f√ľr das Online-Feuilleton satt.org, soll hier aber doch noch einmal Erw√§hnung finden, denn wenn sich eine √ľberregionale Tageszeitung best√§ndig mit Graphic Novels besch√§ftigt, ist das sehr erfreulich.

Zerrbild des reaktion√§ren B√ľrgertums

In “Blotch – Der K√∂nig von Paris” erz√§hlt Blutch, also Christian Hincker, eine Geschichte aus dem Pariser Kunst- und Intellektuellenmilieu von 1936. Dort sieht sich der wahre Geist Frankreichs umweht von Intrigen und Machtspielen, von Kubisten und Bolschewisten – und zu allem √úberfluss von Friedensmahnern

Blotch ist der selbst ernannte Liebhaber alles Sch√∂nen. Aber eigentlich ist er blo√ü das karikaturesk nicht sonderlich verfremdete Zerrbild des reaktion√§ren B√ľrgertums. Blotch ist auch der selbst ernannte Rubens der Neuzeit. Aber eigentlich ist er das Alter Ego seines Sch√∂pfers Christian Hincker, besser bekannt als Blutch, nach Angoul√™me zuletzt beim Fumetto Comic Festival gefeierter Comicautor und Erz√§hltausendsassa aus Frankreich. mehr