Graphic Novels
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Monatsarchiv für September 2010

“Alleine am Schreibtisch Welten erschaffen”

Donnerstag, den 30. September 2010

Die in Berlin lebende Comicautorin Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) wird in einem Videobeitrag auf “ZEIT online” vorgestellt.

Zum Beitrag gelangt man hier.

“Feuchtenberger, Anke” – Galerie Streitenfeld, Oberursel

Donnerstag, den 30. September 2010

Bereits seit dem 27. September zeigt die Galerie Streitenfeld in Oberursel die Ausstellung “Feuchtenberger, Anke”, in der vor allem groĂźformatige Arbeiten der Hamburger KĂĽnstlerin zu sehen sind. Die neuen Kohle- und Bleistiftzeichnungen von Anke Feuchtenberger (“Die Hure H wirft den Handschuh”, mit Katrin de Vries, Reprodukt) werden noch bis zum 16. Oktober gezeigt.

Die aktuelle Ausstellung der Künstlerin Anke Feuchtenberger steht ganz im Zeichen neuer Arbeiten. Zwar zeigen wir auch einige ältere Werke mit Kohle auf Leinwand gemalt. Doch der größere Teil der ausgestellten neuen Bilder ist wieder gezeichnet, mit Bleistift auf Papier. Diese Rückbesinnung auf ihre ursprüngliche Gestaltungstechnik ist für Anke Feuchtenbergers vor allem mit praktischen Gesichtspunkten verbunden. Jederzeit und überall zeichnen zu können, ist mit Kohle kaum machbar. Recht unproblematisch dagegen ist das Zeichnen mit Bleistift. Und das ist für die Illustratorin aus Zeitgründen geboten. Die von Anke Feuchtenberger selbst verfasste Geschichte „Blaukorn“ soll schon bald mit den Illustrationen im Verlag Canicola / Bologna als großformatiges Buch erscheinen.

Galerie Streitenfeld, Lange Str. 75, D-61440 Oberursel
Tel. (06171) 56141
email: info@galerie-streitenfeld.de, galerie-streitenfeld.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Fr 11-13 Uhr, Mi-Fr 17-20 Uhr, Sa 15-18 Uhr und nach Vereinbarung

Abbildung: “Abschied vom Ei” © Anke Feuchtenberger

Arne Bellstorf – Signiertermine im Oktober

Mittwoch, den 29. September 2010

Anlässlich der Veröffentlichung von “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” ist Arne Bellstorf im Oktober bei Signierterminen mit Line Hoven und Brecht Evens in verschiedenen Städten anzutreffen:

• T3 Terminal Entertainment | Freitag, 8. Oktober, 17-19 Uhr

Arne Bellstorf und e.o.plauen-Preisträgerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”) signieren, und es gibt ein Jubiläum zu feiern: 15 Jahre T3 Terminal Entertainment! Im Laufe des Oktober gilt es noch viele weitere Signiertermine bei T3 in Frankfurt zu besuchen – eine komplette Liste der Veranstaltungen ist auf der Website des Comic-Shops zu finden.

T3 Terminal Entertainment, GroĂźe Eschenheimer StraĂźe 41 a, D-60313 Frankfurt am Main
t3ffm.wordpress.com

• Frankfurter Buchmesse – Halle 4.1 D128 | Samstag, 9. Oktober, 14 Uhr

Arne Bellstorf stellt sein neues Buch auf der Leseinsel der unabhängigen Verlage vor. Ausgehend von Gesprächen mit Astrid Kirchherr entwickelte er eine Geschichte, in der er erzählt, wie sich Rock ‘n’ Roll aus Liverpool und Hamburger Subkultur der Sechzigerjahre zu einem neuen Stil verbinden.

• Modern Graphics | Freitag, 15. Oktober, 17-19 Uhr

Arne Bellstorf und Brecht Evens (“Am falschen Ort”) signieren ihre brandneuen BĂĽcher im Kreuzberger Hauptgeschäft von Modern Graphics.

Modern Graphics, OranienstraĂźe 22, D-10999 Berlin
www.modern-graphics.de

• neurotitan shop & gallery | Samstag, 16. Oktober, 16-19 Uhr

Arne Bellstorf und Brecht Evens (“Am falschen Ort”) signieren abermals in Berlin – und es gibt noch einen runden Geburtstag zu feiern: 15 Jahre Haus Schwarzenberg! Begleitet von einer feinen Musikauswahl gibt es Kaffee, Sekt und Kuchen.

neurotitan shop & gallery, RosenthalerstraĂźe 39, D-10178 Berlin
www.neurotitan.de

Comicläden und Buchhandlungen, die ebenfalls Interesse an Signieraktionen haben, können sich bei Sebastian Oehler über Einzelheiten informieren.

“Extrem einfach, aber extrem detailreich”

Mittwoch, den 29. September 2010

Anlässlich der Veröffentlichung der beiden Literaturadaptionen “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Combray” von Marcel Proust durch StĂ©phane Heuet und Franz Kafkas “Die Verwandlung” von Eric Corbeyran (beide Knesebeck) sprach JĂĽrgen Schickinger fĂĽr die “Badische Zeitung” mit dem ComicĂĽbersetzer Kai Wilksen. Bereits vor rund einem Jahr hat dieser auf dem Blog des Berliner Comicverlags Reprodukt, fĂĽr den er seit Jahren Comics ins Deutsche ĂĽberträgt, ĂĽber seine Arbeit berichtet.

“Extrem einfach, aber extrem detailreich”

Längst bilden Literatur und Comics keine Gegensätze mehr. Gerade sind Marcel Prousts Roman “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” und Franz Kafkas Erzählung “Die Verwandlung” als Graphic Novels erschienen. Die französischen Adaptionen beider Klassiker hat der Freiburger Kai Wilksen ins Deutsche ĂĽbertragen. Mit ihm sprach JĂĽrgen Schickinger darĂĽber, ob solche Bearbeitungen ihren Vorlagen gerecht werden. Wie lassen sich die verdichteten Texte der Comics angemessen ĂĽbersetzen?

BZ: Worin liegt der Gewinn, Klassiker der Literatur in Comics umzusetzen?

Wilksen: Die Romanvorlage gewinnt nichts. Comics sind wie Filme Formen der Visualisierung, die sehr verschieden ausfallen kann. In Frankreich gibt es spezielle Schulcomics, die Literatur teils mit grauenhaften Zeichnungen vereinfacht nacherzählen, um sie Schülern nahe zu bringen. Andererseits gibt es experimentelle Adaptionen, die sich in avancierter Grafik weit vom Original entfernen. Der Gewinn für die Leser hängt von der Form der Visualisierung, ihrer Interpretation des Originals ab. mehr

Reprodukt – Graphic Novels Katalog 2010/2011

Dienstag, den 28. September 2010

In der kommender Woche erscheint bei Reprodukt ein neuer Graphic-Novel-Katalog, in dem auf 96 Seiten die wichtigsten Autoren und Titel vorgestellt werden, die in den vergangenen Jahren veröffentlicht wurden.

Im Programm des Berliner Comicverlags sind einheimische Autorinnen und Autoren seit jeher eine feste Größe und ihre BĂĽcher stehen exemplarisch fĂĽr die Qualitäten der Graphic Novel – fesselnd erzählte und hervorragend gezeichnete Geschichten: Vom historischen Drama “Gift“ bis zu Arne Bellstorfs virtuos subtiler Liebesgeschichte “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe“. Von Dirk Schwiegers spannendem Japan-Porträt “Moresukine” bis zu Mawils schwungvollen Erzählungen aus dem wahren Leben. Von Line Hovens einfĂĽhlsamer Familienchronik “Liebe schaut weg” bis zu den literarischen “Hure H”-Geschichten von Katrin de Vries und Anke Feuchtenberger. Den Themen und Formen der Graphic Novels sind keine Grenzen gesetzt, ob fiktiv oder authentisch, romantisch oder humorvoll, Zeitgeschichte oder Gegenwartsbetrachtung.

Im Katalog werden die bei Reprodukt veröffentlichten Graphic Novels und ihre Autorinnen und Autoren vorgestellt, zu denen auch eine Vielzahl international renommierter Namen wie Lewis Trondheim, Daniel Clowes, Nicolas Mahler oder David Mazzucchelli zählt.

Das Cover ziert ein Motiv von Arne Bellstorf. Hier eine Beispielseite aus dem Innenteil:

Der gleichermaßen für Händler und Leser gedachte Katalog kann über den MSW Medien Service bzw. LKG (Deutschland), Pictopia (Österreich) und kaktus (Schweiz) in Einheiten zu 25 Stück bestellt werden.

Unter dem folgenden Link ist der Katalog als PDF zum Dowload zu finden (10,6 MB): Graphic Novels Katalog 2010/2011

Graphic Novels Katalog 2010/2011, ISBN 978-3-941099-13-5 (VP 25 Exemplare), 96 Seiten, farbig, broschiert, gratis

Jacques Tardi in den Medien

Dienstag, den 28. September 2010

Ăśber den französischen Comic-Autoren Jacques Tardi und seine BĂĽcher wurde in den vergangenen Tagen mehrfach berichtet. Leider nicht online abrufbar sind das ganzeseitige Interview im Feuilleton der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (“Warum badet ihre Heldin so gerne, Monsieur Tardi”, von Hansgeorg Hermann, erschienen am 18. September) sowie die heute erschienene Vorstellung der Wiederveröffentlichung der ersten beiden Bände von “Adeles ungewöhnliche Abenteuer” (Edition Moderne) in der “SĂĽddeutschen Zeitung”.

Einen Fernsehbeitrag sendete am vergangenen Wochenende der Kultursender arte, der sowohl Tardis Comic ĂĽber den ersten Weltkrieg “Der elende Krieg” (mit Jean-Jacques Verney, Edition Moderne) und die “Adele”-Comics und deren Verfilmung durch Luc Besson aufgreift, als auch den Autor selbst im Interview zu Wort kommen lässt.

Ergänzend dazu lässt sich auf der Website des Senders ein Begleittext zum Beitrag, sowie das Interview mit Jacques Tardi in voller Länge ansehen.

“Adèle und das Geheimnis des Pharaos”, die Verfilmung durch Luc Besson, startet diese Woche in den deutschen Kinos.

Ausstellung “Nos tocĂł hacer reĂ­r” im Museum fĂĽr Kommunikation Frankfurt

Dienstag, den 28. September 2010

In diesem Jahr ist Argentinien Gastland der Frankfurter Buchmesse, die in der nächsten Woche ihre Pforten öffnen wird. Aus diesem Anlass zeigt das Museum fĂĽr Kommunikation Frankfurt bereits seit dem 24. September unter dem Titel “Nos tocĂł hacer reĂ­r” (“Wir wollen zum Lachen bringen”) zeitgenössische und historische argentinische Comics, in denen sich die bewegte Geschichte des Landes widerspiegelt. Die Ausstellung wird ĂĽber die Buchmesse hinaus noch bis zum 31. Oktober zu sehen sein.

Im Zentrum stehen dabei Comics, in denen die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Krisen, die das Land seit seiner GrĂĽndung erschĂĽttern ebenso aufgegriffen werden, wie die verschiedenen Arten, damit umzugehen.

Eine dpa-Meldung zur Ausstellung griff unter anderem die “SĂĽddeutsche Zeitung” auf:

Comics aus Argentinien zur Buchmesse

Argentinische Comics aus mehreren Jahrzehnten sollen zeitgleich zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse die abwechslungsreiche Geschichte der südamerikanischen Sprechblasen-Branche präsentieren.

Unter dem Titel «Nos tocĂł hacer reir» (Wir sollen zum Lachen bringen) – zeigt das Museum fĂĽr Kommunikation (MfK) am Museumsufer bis Ende Oktober die teils historischen, teils zeitgenössischen Strips. Argentinien ist in diesem Jahr nicht nur Ehrengast in Frankfurt, das Land feiert auch den 200. Jahrestag seiner Unabhängigkeitserklärung. mehr

Museum fĂĽr Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53, D-60596 Frankfurt
Tel. (069) 60 60 0, Fax (069) 60 60 666
email: mfk-frankfurt@mspt.de, www.mfk-frankfurt.de

“Ich fĂĽhle mich wohl in der Frauenecke”

Montag, den 27. September 2010

Die heutige Ausgabe der Berliner “tageszeitung” widmet ihr Montagsinterview der Comicautorin Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag). Mit Ulli Lust sprachen Nina Apin und Kirsten Reinhardt.

“Ich fĂĽhle mich wohl in der Frauenecke”

Ulli Lust spricht ĂĽber ihre Wiener Punkvergangenheit, Frauen in der Comicszene und ĂĽberrascht damit, dass sie die MĂĽtter vom Prenzlauer Berg in Schutz nimmt.

taz: Frau Lust, im Arbeitszimmer einer Comiczeichnerin haben wir ein groĂźzĂĽgiges Zeichenbrett erwartet – stattdessen sitzen wir an einem gewöhnlichen KĂĽchentisch. Machen wir uns ein falsches Bild von Ihrem Arbeitsalltag?

Ulli Lust: Ich zeichne auf Papier, das nicht sehr groß ist, die Arbeit soll am Ende ja als Buch gedruckt werden und nicht in der Galerie hängen. Bücher wiederum sollen an die Größe der menschlichen Hand angepasst sein. Mein typischer Tag verläuft so: Ich schlafe lang, das ist der Vorzug des Prekariats. Um 11, 12 fange ich an zu arbeiten. Vormittags ist der Strich am konzentriertesten, ideal für Reinzeichnungen. Um vier oder fünf ein Nickerchen, bisschen Yoga, essen, spazieren gehen. Am Abend mache ich Vorzeichnungen mit Bleistift, die ich am nächsten Tag am Leuchttisch auf Papier durchpause. mehr

Comic in “Cicero”

Montag, den 27. September 2010

Nachdem er zuletzt in der “Zeit” einen Comic veröffentlichte, hat Simon Schwartz (“drĂĽben!”, avant-verlag) nun fĂĽr die Oktober-Ausgabe des monatlich erscheinenden Politikmagazins “Cicero” einen Comic beigesteuert. In der einseitigen Geschichte beschreibt Schwartz seine Erinnerungen an den Tag des Mauerfalls.

“Risiken und Nebenwirkungen” und “Bonhoeffer”

Montag, den 27. September 2010

Ab sofort befinden sich die zwei kürzlich angekündigten Comic-Titel des auf Bücher mit religiösem Inhalt spezialisierten Gütersloher Verlagshauses in der Auslieferung.

In “Risiken und Nebenwirkungen” steht das Thema Medikamentenmissbrauch im Mittelpunkt, umgesetzt wird der Band von Elke R. Steiner (“Die anderen Mendelssohns”, Reprodukt).

Diese graphic novel begleitet sechs Personen eine Woche lang in ihrem Alltag mit all den kleinen und großen Ereignissen und Problemen – zu denen auch der Missbrauch von Medikamenten gehört. In kurzen Rückblenden wird ihre Vorgeschichte erzählt, ihr soziales, wirtschaftliches und berufliches Umfeld skizziert.

Um welche Medikamente handelt es sich? Welche Beschwerden lösen sie aus? Wie ist es zum Missbrauch gekommen? In welchem Stadium der Abhängigkeit bzw. Schädigung befindet sich die jeweilige Person?

Risiken und Nebenwirkungen, ISBN 978-3-579-06762-9, ca. 64 Seiten, Softcover, 16,2 cm x 24,3 cm, ca. 14,95 EUR, erscheint Ende September im GĂĽtersloher Verlagshaus

Die zweite Graphic Novel ist “Bonhoeffer”, umgesetzt vom Hamburger Zeichner Moritz Stetter, einer Comicbiografie, in der das Leben des bekannten Theologen nachgezeichnet wird.

Dietrich Bonhoeffer als Comic – geht das? Wie gut das geht, zeigt Moritz Stetters Buch. Er hat sich die Freiheit genommen, das Leben Bonhoeffers in einer graphic novel zu erzählen. In faszinierenden Bildsequenzen folgt er den Lebensspuren des großen Theologen und Widerstandskämpfers, beleuchtet entscheidende Stationen und Wendepunkte. Auf diese Weise schafft er es, inmitten der zahlreichen Publikationen über Bonhoeffer einen gelungenen Kontrapunkt zu setzen und damit auch neue Leserkreise anzusprechen

Bonhoeffer, ISBN 978-3-579-07050-6, ca. 96 Seiten, Softcover, 16,2 cm x 24,3 cm, ca. 14,95 EUR, erscheint im September in der GĂĽtersloher Verlagshaus

“Jetzt ein falscher Strich, und alles ist ruiniert!”

Sonntag, den 26. September 2010

Anlässlich der Ausstellung zu “Spring 7 – Happy Endings” in der Berliner Galerie Neurotitan hat Christoph Haas fĂĽr die “taz” vom 23. September ein Interview mit den Zeichnerinnen Ludmilla Bartscht, claire Lenkova und Stephanie Wunderlich gefĂĽhrt.

“Jetzt ein falscher Strich, und alles ist ruiniert!”

FEMINISMUS UND COMIC Die Zeichnerinnen Ludmilla Bartscht, claire Lenkova und Stephanie Wunderlich ĂĽber ihre Anthologie “Spring”

taz: Comic-Anthologien beginnen oft vielversprechend, verschwinden aber auch wieder schnell von der Bildfläche. “Spring” gibt es jetzt schon seit sechs Jahren, und die Bände werden immer dicker, immer besser. Woran liegt das?

claire Lenkova: Die erste Ausgabe war sehr viel Arbeit, und weil das so war, haben wir einfach weitergemacht. Wir sind stur, und wir sind Gewohnheitstiere, wie alle anderen Menschen auch.

Wie ist Ihr Zusammenschluss von Zeichnerinnen zu “Spring” ĂĽberhaupt entstanden?

Lenkova: Ich war damals im ersten Studienabschnitt an der Hochschule fĂĽr Angewandte Wissenschaften in Hamburg und bastelte kleine Heftchen, die ich verkaufte. Claudia Ahlering, die ebenfalls Comics zeichnete, und ich waren aus der Anthologie “Orang” – die es immer noch gibt – herausgeflogen. Also wollten wir selbst etwas aufziehen. Von der Kulturförderung haben wir einen Druckkostenzuschuss bekommen, wir haben Mitarbeiterinnen zusammengetrommelt, ĂĽber einen Namen diskutiert – und mit dem Zeichnen angefangen. mehr

neurotitan shop & gallery, Haus Schwarzenberg, RosenthalerstraĂźe 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
email: shop@neurotitan.de, www.neurotitan.de

“Eine Feder ehrt nun die Kratzerin”

Sonntag, den 26. September 2010

Am vergangenen Freitag wurde der e.o.plauen-Förderpreis an die in Hamburg lebende KĂĽnstlerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) verliehen. Ăśber die Preisvergabe, die zugleich Eröffnungsveranstaltung des neu gestalteten Erich-Ohser-Hauses in Plauen, berichten unter anderem die Stadt Plauen selbst, der Blog ihre Verlags Reprodukt und die im Vogtland erscheinenende “Neue Presse”, die im Vorfeld bereits berichtet hatte. Dort schreibt nun Lokalredakteurin Nancy Dietrich:

Eine Feder ehrt nun die Kratzerin

Line Hoven mit e.o.plauen-Förderpreis 2010 ausgezeichnet – Neues Erich-Ohser-Haus mit Galerie ab Samstag geöffnet

Der Gummibaum, ja der Gummibaum war bis Freitagnachmittag das größte Problem. Das Pflänzchen sollte nämlich die stilechte Leseecke der neuen Line-Hoven-Ausstellung im Vogtlandmuseum schmücken. Nur: Ihn zu beschaffen, hat sich als große Hürde herausgestellt. Freitagmittag, zum Glück, stand er dann aber da. Pünktlich zu den bedeutenden Ereignissen, die sich an Plauens sehenswerter Museumsmeile, der Nobelstraße, abspielten: Im Festsaal des Vogtlandmuseums hat Line Hoven den e.o.plauen-Förderpreis erhalten.

Laudator Andreas Platthaus, Feuilletonredakteur der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, wĂĽrdigte die Arbeit der Comiczeichnerin als “groĂźe Kunst. Kunst von und fĂĽr Fortgeschrittene.” Es sei vor allem das Beunruhigende, das die erzählerische Qualität Line Hovens ausmache. “Line Hoeven kratzt frei, was freizukratzen ist.” mehr

Bilder zur Graphic-Novel-Aktion bei Ravensbuch, Ravensburg

Freitag, den 24. September 2010

Die Graphic-Novel-Aktion bei Ravensbuch in Ravensburg mit knapp 30 Titeln von avant-verlag, Carlsen, Edition 52, Edition Moderne, S. Fischer Verlag, Reprodukt und Schreiber & Leser ging vor kurzem zu Ende.

Präsentiert wurden die BĂĽcher im Schaufenster…

… und auf einer BĂĽcherwand.

Buchhandlungen, die auch Interesse an einer solchen Graphic-Novel-Aktion haben, können sich bei Sebastian Oehler über Einzelheiten informieren.

RavensBuch, Marienplatz 34, D-88212 Ravensburg
Tel. (0751) 79 119-0, Fax (0751) 79 119-19
www.ravensbuch.de ravensbuch@ravensbuch.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-19 Uhr, Sa 9-18 Uhr

FĂĽnf Fragen: Katharina Schmidt | Comicfestival Hamburg

Donnerstag, den 23. September 2010

Mit der Vernissage zu einer ersten Ausstellung am heutigen Donnerstagabend öffnet das Comicfestival Hamburg Nr. 4 seine Pforten. Vom 23. bis zum 26. September werden in der Hansestadt diverse Veranstaltungen rund um das Thema Comic geboten.

Nachdem in 2009 eine Pause eingelegt wurde, findet sich der bislang etablierte Termin des Festivals um zwei Monate vorverlegt. Nicht länger im Winter, sondern im Herbst findet das Hamburger Comicfestival nun statt, auch der weihnachtliche Zusatz “Ă„pfel, NĂĽsse, Fink & Star” wurde fallen gelassen.

Was bleibt, ist das gewohnt abwechslungsreiche Programm des Festivals, das mit vielen Ausstellungen junger deutscher Zeichnerinnen und Zeichner, einer Verlagsmesse, Zeichenaktionen und vielem mehr aufwartet.

Neu in diesem Jahr ist auĂźerdem die Anbindung ans Reeperbahn Festival. Zudem stieĂź mit der Kulturwissenschaftlerin Katharina Schmidt eine neue Person zum Planungsstab hinzu, die an dieser Stelle unsere “FĂĽnf Fragen” beantwortet.

Was hat sich in diesem Jahr im Vergleich zu den letztjährigen Festivals geändert?

Eine ganze Menge! Erstmalig kooperieren wir mit dem Reeperbahn Festival und bilden, zusammen mit der Music-Poster-Convention Flatstock und dem Wasserprojekt von Viva con Agua (um nur einige zu nennen), das Programm zum Reeperbahn Festival Arts. Das heißt natürlich auch, dass wir den Schwerpunkt des Comicfestivals vom Schanzenviertel nach St. Pauli verlagert haben. Das Herzstück des Festivals, die Comicmesse, findet nun in einer schönen alten Industriehalle statt und bietet somit auch mehr Platz für die Aussteller.

Ein weiterer wichtiger Punkt muss an dieser Stelle erwähnt werden: die Hamburgische Kulturstiftung fördert das Comicfestival in diesem Jahr. Das ist großartig, weil es uns ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Außerdem gibt es noch eine Veränderung, die mich ganz persönlich betrifft. Ich bin zum ersten Mal mit von der Partie und darf neben Sascha Hommer und Haina Fischer zum Gelingen des Festivals beitragen, worüber ich mich sehr freue!

Warum gliedert sich das Festival in diesem Jahr beim Reeperbahnfestival ein und findet nicht mehr als separate Veranstaltung statt?

In dieser Hinsicht hat sich allerdings nicht viel verändert: Das Comicfestival ist und bleibt eine eigenständige Veranstaltung. Die Kooperation der beiden Festivals bietet jedoch beiden Seiten viele Vorteile – wir erhoffen uns zum Beispiel, dass wir ein neues Publikum für Comics begeistern können.

War es schwer, Fördergelder zur Unterstützung des Festivals zu bekommen?

Es ist immer schwer Fördermittel für Projekte zu bekommen. Aber wenn es tolle Projekte sind, ist es natürlich leichter…

Auf welche Programmpunkte kann man sich in diesem Jahr freuen?

Neben der Comicmesse gibt es wieder zahlreiche Ausstellungen und Aktionen: Am Donnerstag beginnt das Programm mit der Vernissage der Ausstellung von New York City Drool. Am Freitag schlieĂźen sich die Eröffnungen von Martina Lenzin & Carolin Walch, “Rotopol´s Secret Service”, MamiVerlag mit “Frozen Charly” und “Pomade” an. Die obligatorische Party darf am Samstag natĂĽrlich nicht fehlen. Sie schlieĂźt sich an die Lesung von Kritkon aus Seyfrieds “Flucht aus Berlin“ an, auf die ich mich persönlich schon sehr freue.

AuĂźerdem liest Gregor Hinz aus seinem illustrierten Reisetagebuch “Es war, als wĂĽrde ich nur kurz zum See fahren“ (Die Biblyothek) und – auch eins meiner persönliche Highlights – man darf einigen anwesenden bekannten Persönlichkeiten beim Zeichnen ĂĽber die Schulter schauen und die Schätze dann sogar mit nach Hause tragen. Mehr zum Programm kann man unter: www.comicfestival.kikipost.com erfahren.

Gibt es schon eine Perspektive, das Festival weiter zu etablieren – Pläne und Ambitionen?

Wir sind auf dem besten Weg das Festival zu etablieren, würde ich sagen. Wenn alles gut läuft, werden wir sicherlich die Kooperation mit dem Reeperbahnfestival fortführen. Momentan konzentrieren wir uns auf das nächste Wochenende, aber ich bin mir sicher, dass dann dort schon wieder einige Ideen entstehen und Pläne für das nächste Jahr geschmiedet werden!

Comicfestival Hamburg Nr. 4, Clemens-Schulz-Strasse 87, D-20359 Hamburg
www.comicfestival.kikipost.com
Ă–ffnungszeiten Festivalzentrum: Fr 13-20 Uhr, Sa 11-20 Uhr

“Spring 7 – Happy Ending” – Ausstellung in Berlin

Donnerstag, den 23. September 2010

Die inzwischen siebte Ausgabe des “Spring”-Magazins wird mit einer Ausstellung in der Berliner Galerie neurotitan gewĂĽrdigt. Vom 24. September bis zum 9. Oktober werden Arbeiten aus der aktuellen, 254 Seiten umfassenden Ausgabe gezeigt. Gemeinsames Thema der Arbeiten: “Happy Ending”

Am Freitag, dem 24. September um 20 Uhr wird die Ausstellung eröffnet. Dabei werden eine handverlesene Auswahl von “Spring”-Zeichnerinnen eine Live-Zeichen-Performance wagen.

Beiträge in dieser Ausgabe stammen von: Stephanie Wunderlich (die auch das Cover gestaltete), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Barbara Yelin (“Gift”, mit Peer Meter, Reprodukt), Larissa Bertonasco, claire Lenkova (“Grenzgebiete”, Gerstenberg), Carolin Löbbert, Maria Luisa Witte, Nora Krug, Almuth Ertl, Ludmilla Bartscht, Anne Vagt, Katia Fouquet, Sophia Martinek, Nina Pagalies und Katrin Stangl.

neurotitan shop & gallery, Haus Schwarzenberg, RosenthalerstraĂźe 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
email: shop@neurotitan.de, www.neurotitan.de

Entstehung eines Schabkarton-Bildes

Mittwoch, den 22. September 2010

An diesem Wochenende wird der e.o.plauen-Förderpreis an die in Hamburg lebende KĂĽnstlerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) verliehen. Aus diesem Anlass werden in einer Ausstellung mit dem Titel “Kleine Kratzer” eine Reihe ihrer Schabkarton-Originale gezigt.

Für diese Ausstellung hat Line Hoven nun eigens einige neue Bilder angefertigt. Die Entstehung einer der aufwändigen Seiten hat sie in den vergangenen Tagen auf ihrem Blog verfolgt.

Anlässlich der Wiedereröffnung der Galerie e.o. plauen findet am 24. September gegen 17 Uhr die Verleihung des Förderpreises an Line Hoven im daran angeschlossenen Vogtlandmuseum Plauen statt. Dort wird auch die Ausstellung bis zum 31. Oktober zu sehen sein.

Vogtlandmuseum Plauen, Nobelstr. 9-13, D-08523 Plauen
Tel. (03741) 291 2344
www.plauen.de/vogtlandmuseum

Galerie e.o.plauen, Nobelstr. 7, D-08523 Plauen (Eingang ĂĽber Vogtlandmuseum)
email: galerie-e.o.plauen@freenet.de, www.galerie.e.o.plauen.de, www.e.o.plauen.de
Ă–ffnungszeiten: Di-So, Feiertags 11-17 Uhr

“Das andere Bild vom Tumor”

Dienstag, den 21. September 2010

In der heutigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung” schreibt Berit Uhlmann auf der Wissensseite ĂĽber Comics als Hilfsmittel der Patientenaufklärung. Ein auch in deutscher Sprache veröffentlichtes Beispiel: “Mutter hat Krebs” von Brian Fies (Knesebeck). Unerwähnt bleiben leider die vielen deutschsprachigen ComicbĂĽcher, die sich verschiedenen Krankheitsthemen nähern: “Julie ist wieder da!” sowie “Eugen und der freche Wicht” von Anna Sommer oder “Fatmas fantastische Reise” von Christophe Badoux (alle Edition Moderne).

Das andere Bild vom Tumor

Wer will schon Comics lesen, die sich mit schweren Erkrankungen auseinandersetzen? Tatsächlich können Bildergeschichten bei der Patientenaufklärung helfen und die Ausbildung der Ärzte verbessern.

Es kommt nicht oft vor, dass ein Hochglanzmagazin wie Glamour und das British Medical Journal in Wohlwollen vereint sind. So ungewöhnlich wie die Allianz der Medien ist die Kombination von Inhalt und Form in dem Werk, das die Zustimmung hervorbrachte: ein Comic über Krebs.

2007 veröffentlichte die New Yorker Zeichnerin Marisa Marchetto eine Bildgeschichte ĂĽber die Turbulenzen in ihrem Leben, als sie mit 43 Jahren nahezu gleichzeitig einen Heiratsantrag und die Diagnose Brustkrebs erhielt. “Cancer Vixen” (auf Deutsch in etwa: Krebs-Hexe) gefiel Publikumsmedien als ein Werk, das durchaus “Humor im Tumor” finden kann. Gesundheitsexperten schätzen es als gelungenes Beispiel eines medizinischen Comics, der sich auch zur Patientenaufklärung eigne. mehr

“Das rauschende Fest am Rand des Todes”

Dienstag, den 21. September 2010

In der heutigen Ausgabe der “Welt” bespricht Brigitte Preissler Joe Saccos “Bosnien” (Edition Moderne) und resĂĽmiert bei allem Lob, dass nun Schluss sein mĂĽsse mit Comic-Reportagen.

Das rauschende Fest am Rand des Todes

Der amerikanische Zeichner Joe Sacco erzählt in einem Doku-Reportage-Comic, wie es wirklich war, damals im Krieg um Bosnien

Unter Comic-Verlegern ist es seit Jahren en vogue, dokumentarische Werke nach einem politischen Krisenherd, einem aus hiesiger Sicht irgendwie suspekten Land zu benennen. Sie heiĂźen “Pjöngjang” oder “Shenzen” oder “Persepolis”. Und Joe Saccos legendäre Schwarz-WeiĂź-Reportage ĂĽber den Nahostkonflikt hieĂź “Palästina”. Saccos neues Buch heiĂźt im Deutschen “Bosnien” und ist die Ăśbersetzung von “Safe Area Gorazde. The War in Eastern Bosnia 1992-1995.” Wieder eine Reportage. NatĂĽrlich autobiografisch, selbstverständlich Schwarz-WeiĂź. mehr

“Castro” von Reinhard Kleist

Dienstag, den 21. September 2010

Auf dem Comicfestival in Hamburg am kommenden Wochenende wird die neue Graphic Novel von Reinhard Kleist erstmalig erhältlich sein. Nachdem der Berliner Zeichner mit “Cash – I see a Darkness” (Carlsen) bereits eine Comic-Biografie vorlegte, die mehrfach ausgezeichnet wurde und internationale Beachtung fand, widmet er sich nun einer weiteren berĂĽhmten Persöhnlichkeit: In “Castro” (Carlsen) geht es um den “Máximo LĂ­der”, den langjährigen Staatschef Kubas, Fidel Castro.

Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich gezeichnet, nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie “Castro” dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen fĂĽr die kubanische Gesellschaft. Um die Stimmung vor Ort besser einfangen zu können, unternahm Reinhard Kleist im FrĂĽhjahr 2008 eigens eine Recherchereise nach Kuba, aus der bereits das viel beachtete Reisetagebuch “Havanna” hervorgegangen ist.

Reinhard Kleist, Jahrgang 1970, gehört zu der Handvoll KĂĽnstler, die auch international Bekanntheit erlangt haben. Seit 1994 veröffentlichte Kleist zahlreiche Alben und BĂĽcher unter anderem bei Ehapa, Reprodukt und in der Edition 52. Seine letzten Buchprojekte wurden in mehrere Sprachen ĂĽbersetzt und erschienen u.a. in Frankreich und den USA. Als Illustrator ist Kleist ĂĽber die Grenzen des Comics hinaus tätig. Reinhard Kleist erhielt fĂĽr seine Comics bereits mehrere Preise, darunter 1996 den Max und Moritz-Preis fĂĽr “Lovecraft“ und 2007 den PENG-Preis sowie den Sondermann fĂĽr “Cash – I see a darkness“. 2008 wurde der Band mit dem Max und Moritz-Preis als “Bester deutschsprachiger Comic“ gekĂĽrt.

Reinhard Kleist wird “Castro” auf dem Hamburger Comicfestival signieren und auch auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Carlsen Verlags zugegen sein (Halle 3.0 Stand G356).

Am Donnerstag, den 28. Oktober findet im Literaturhaus Hamburg eine offizielle Buchpräsentation statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird sich der Journalist und Lateinamerika-Experte Volker Skierka mit Reinhard Kleist ĂĽber sein neues Buch unterhalten. Volker Skierka, der unter anderem eine viel beachtete Castro-Biografie verfasst hat, stand Reinhard Kleist bei der Arbeit an “Castro” in historischen und Kuba-spezifischen Fragen beratend zur Seite.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter: presse @carlsen.de

Castro, ISBN 978-3-551-78965-5, 288 Seiten, schwarz-weiß, Hardcover, 17,5 x 24,6 cm, 19,90 EUR, erscheint bei Carlsen Comics

Literaturhaus Hamburg
, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
www.literaturhaus-hamburg.de

Comicfestival Hamburg Nr. 4

Montag, den 20. September 2010


Am kommenden Wochenende findet das Comicfestival Hamburg Nr. 4 statt. Vom 23. bis zum 26. September werden an verschiedenen Orten in der Hansestadt Ausstellungen zu sehen sein; der Blickpunkt liegt dabei auf Arbeiten von jungen deutschen Zeichnerinnen wie Ludmilla Bartscht, Jul Gordon, Christina Gransow, Martina Lenzin, Carolin Walch und Birgit Weyhe.

Das Festivalzentrum ist in einem Gebäude in der Clemens-Schulz-Str. 87 zu finden, dort findet am Freitag und Samstag auch die Verlagsmesse statt. Unter anderem sind avant-verlag, Die Biblyothek, Carlsen Comics, Edition Moderne, MamiVerlag, Reprodukt, rotopolpress, Schreiber & Leser und Zwerchfell mit einem Stand vertreten.

Folgende Autoren und Zeichner haben sich fĂĽr Signiertermine auf dem Festival angekĂĽndigt: Anke Feuchtenberger (“Tel Aviv Berlin”), Sascha Hommer (“Vier Augen”), Reinhard Kleist (“Castro”), Peer Meter & Isabel Kreitz (“Haarmann”), Martina Lenzin (“Two Fast Colour”), Mawil (“Action Sorgenkind”), Michael Meier (“Die Menschenfabrik”), Moki (“Asleep in a foreign place”), Kati Rickenbach (“Filmriss”), Carolin Walch (“Ballroom Blitz”) und viele andere mehr.

Comicfestival Hamburg Nr. 4, Clemens-Schulz-Strasse 87, D-20359 Hamburg
www.comicfestival.kikipost.com
Ă–ffnungszeiten Festivalzentrum: Fr 13-20 Uhr, Sa 11-20 Uhr