Tina Modotti war eine geheimnisumwitterte Frau, mit einer starken erotischen Aura: eine Italienerin in der weiten Welt. Berühmte Fotografin, Muse und Geliebte, Filmschauspielerin im Hollywoodstummfilm, Spionin für die Komintern und Freundin von Frida Kahlo und Diego Riveira und der halben intellektuellen Welt der Zwanziger. mehr
Anlässlich der Neuerscheinungen “Berichte aus der Ukraine” von Igort, “Polina” von Bastien Vivès und “Habibi” von Craig Thompson erscheinen bei Reprodukt neue Streifenplakate für den Buch- und Comichandel. Zudem ist ab sofort ein DIN A2-Poster zur Gesamtausgabe von Manu Larcenets “Der alltägliche Kampf” erhältlich.
• “Berichte aus der Ukraine”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9034)
• “Polina”-Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9032)
• “Habibi”-Presse – Streifenplakat (LKG-Titelnummer 9037)
• “Der alltägliche Kampf”- DIN A2-Plakat (LKG-Titelnummer 9033)
Die neuen Plakate können über die Verlagsauslieferungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz bezogen werden und sind auch direkt über den Verlag erhältlich:
Ein Special der soeben erschienenen Oktober-Ausgabe des “Rolling Stone” widmet sich aktuellen Comics. Blättert man die neue Ausgabe der Musikzeitschrift auf, die eine Coverzeichnung von Klaus Voormann ziert, finden sich elf Seiten zum Thema Comics mit Artikeln zu Neuerscheinungen, Künstlern und Helden. So werden “Superman”-Autor Grant Morrison sowie “Jakob”-Mitschöpfer Felix Mertikat (Cross Cult) interviewt.
Im regulären Review-Teil des Magazins wird zudem “Kein Blick zurück” von Dani Montero (Edition 52) besprochen, ein “reifes und subtiles Debut”, wie Alexander Müller schreibt.
Ein dpa-Bericht macht im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse noch einmal auf Graphic Novels aufmerksam. Zu Wort kommen unter anderem Wolfgang Strzyz, Leiter des Comic-Zentrums auf der Frankfurter Buchmesse sowie Suhrkamp-Pressesprecherin Tanja Postpischl. Bei Suhrkamp sind verschiedene Klassiker aus dem Verlagsprogramm als Graphic-Novel-Adaption in Planung, etwa Herman Melvilles “Moby Dick”. Man verspricht sich bei Suhrkamp, dass Graphic Novels den Lesern helfen, die Schwellenangst vor den Klassikern zu überwinden.
Der Bericht findet sich zum Beispiel auf der Website der “Hannoverschen Allgemeinen”:
Comics dringen in die Literaturverlage vor
Früher hießen sie Comics, heute Graphic Novels. Auch renommierte Verlage wie Suhrkamp haben mittlerweile Bildergeschichten im Programm. Auf der Buchmesse wächst die Fläche für Gemaltes.
Es ist so etwas wie der Ritterschlag für ein Genre, das früher nicht so ganz ernst genommen wurde: Der Suhrkamp Verlag veröffentlicht in diesem Winter seinen ersten Comic. Gut, man nennt es jetzt Graphic Novel und außerdem handelt es sich um die Adaption eines literarischen Klassikers – Thomas Bernhards „Alte Meister“. Aber dennoch zeigt sich daran, dass die Hüter des geschriebene Wortes nicht mehr auf gemalte Bilder herabblicken. mehr
Auf dem Zurich Film Festival feierte “Huhn mit Pflaumen” Premiere in der Schweiz, der neue Film von Marjane Satrapi und Vincent Paronnaud. Wie schon bei ihrem Vorgänger “Persepolis” basiert der neue Film auf einer Comicvorlage Marjane Satrapis (in deutscher Sprache erschienen bei Edition Moderne). Anlässlich der Schweizer Premiere wurde Marjane Satrapi vom Sender DRS2 interviewt. Das Gespräch lässt sich ab sofort online nachhören.
Nasser beschliesst zu sterben
Als Marjane Satrapi ihre gezeichnete Autobiografie «Persepolis» als Animationsfilm adaptierte, landete sie damit einen Riesenerfolg. Ihr neuer Film heisst «Poulet aux prunes» und hatte am Zurich Film Festival Schweizer Premiere. mehr
Direkt zur Audiodatei gelangt man hier, den ersten Trailer zum Film gibt es hier zu sehen.
In der heutigen Ausgabe des Kulturmagazins “Scala” auf WDR5 bescheinigt Christian Möller Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) “schier atemberaubend” zu sein.
Literaturservice: Graphic Novel „Habibi“ von Craig Thompson
Schon seine erste Graphic Novel „Blankets“ erregte Aufsehen. Auf knapp 600 Seiten erzählte der Amerikaner Craig Thompson damals eine Coming-Of-Age-Geschichte vor dem Hintergrund fundamentalistisch-evangelikaler Sinnesfeindlichkeit in den USA. „Blankets“ erschien 2003, dann wurde es lange still um den 1975 geborenen Zeichner. mehr
Direkt zum Audiobeitrag gelangt man hier (Der Beitrag beginnt ab der 34. Minute).
Das Kulturmagazin “Der Marker” auf ZDF.kultur berichtet über das neue Buch “Gaza” von Joe Sacco (Edition Moderne). Der Beitrag lässt sich noch diese Woche in der ZDF Mediathek ansehen.
Noch bis Weihnachten zeigt das Lithographische Atelier Leipzig eine Ausstellung mit Bildern von Jens Harder. “ALPHA … centauri” besteht aus neun Lithographien mit Motiven, die Harders preisgekröntem Band “Alpha… Directions” (Carlsen) entlehnt sind.
Clou der Ausstellung ist die unmittelbare Erwerbbarkeit eines der limitierten Drucke. Jedes der neun Motive ist auf 40 Exemplare limitiert. Gedruckt wurde in jeweils drei Farben auf hochwertigem Papier, anschliessend wurde jeder Bogen vom Künstler nummeriert und signiert. In einer eigens bedruckten Sammelmappe sind auch alle Motive zusammen erhältlich.
Die Drucke können auch über das Internet bestellt werden.
“Die erste Graphic Novel, die diesen Namen auch verdient” erkennt Christian Schlüter in seinem Beitrag für die Samstagsausgabe der “Frankfurter Rundschau” in Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt).
Ornamentale Bilderpracht
Nach seinen ersten großen Comic-Erfolgen verschwand der amerikanische Zeichner Craig Thompson schnell wieder von der Bildfläche. Mit „Habibi“ hat er jetzt dem Comic eine neue Dimension erschlossen.
Als der amerikanische Zeichner Craig Thompson vor acht Jahren seinen autobiografischen Comic „Blankets“ veröffentlichte, wurde das allenthalben als Sensation gefeiert. mehr
Auf derwesten.de schreibt heute Georg Howahl über die “fesselndste Comicerzählung des Jahres”, Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt). Die Website gehört zur WAZ-Mediengruppe, in der unter anderem 38 Tageszeitungen wie die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” und die “Neue Rhein/Ruhr Zeitung”erscheinen.
Große Bildgewalt
Der Amerikaner Craig Thompson erzählt nach seinem Erfolg „Blankets“ im Comic-Meisterwerk „Habibi“ ein modernes Märchen aus 1001. Nacht. Dabei spannt er den Bogen zwischen Christentum, Islam und Judentum.
Als Craig Thompson vor sechs Jahren seinen autobiografischen Comic „Blankets“ veröffentlichte, war das eine Sensation: Eine authentische Liebesgeschichte, ebenso poetisch erzählt wie gezeichnet. Seitdem war es weitgehend still um ihn, weil er tief in den Arbeiten zu „Habibi“ versunken war. mehr
Barbara Yelin, in Berlin lebende Comickünstlerin (“Gift”, Szenario: Peer Meter, Reprodukt), tritt im Oktober eine Gastprofessur an der Hochschule der Bildenden Künste Saar in Saarbrücken an. Im Wintersemester wird sie dort einen Kurs zum Thema “Comics und Graphic Novels” leiten.
“Der Comic – und, als spezifische Unterart des Comics, die Graphic Novel, der umfassende Comicroman – ist ein eigenständiges Medium, an der Schnittstelle von Literatur, Film und bildender Kunst, an dem mich die weiträumigen Möglichkeiten der erzählerischen Verschränkung von Bild und Text faszinieren und immer wieder neu herausfordern.” mehr
Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) wird, ebenfalls im Wintersemester, als Lehrbeauftragter an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg einen Kurs leiten, der sich dem Thema “Listen” widmen wird (Details im Vorlesungsverzeichnis Seite 77).
Die Gastprofessur Barbara Yelins ist ein weiterer Beleg für die Etablierung von Comics als Unterrichtsstoff an Universitäten. Vielerorts sind Comiczeichner als Dozenten tätig und bieten Kurse zum Thema Comics an, in denen von der Gestaltung hin zum sequenziellen Erzählen die Arbeit an einem Comic erläutert wird: Anke Feuchtenberger (HAW Hamburg), Hendrik Dorgathen (Kunsthochschule Kassel), Martin tom Dieck (Folkwang UdK, Essen) und ATAK (Hochschule für Kunst und Design Halle) sind nur einige dieser Dozenten.
In der heutige Ausgabe des “arte Journals” empfiehlt Sven Waskönig in den “Buchtipps der Woche” neben einer Biografie des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun gleich zwei Comics: Die autobiografischen “Lebensbilder” von Will Eisner (Carlsen) und “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt).
Auf seiner Website zeigt Reinhard Kleist ein vorläufiges Cover für sein 2012 bei Carlsen erscheinendes Buch “Der Boxer – Die wahre Geschichte des Hertzko Haft” (die Geschichte erschien zunächst wochentags als Comic-Strip in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”).
Anlässlich der Veröffentlichung der englischsprachigen Version von Kleists “Castro” bei dem britischen Verlag Self Made Hero (deutsch bei Carlsen), wurde Reinhard Kleist nun vom Comic-Experten Paul Gravett zu einem Interview gebeten, das noch einmal einen interessanten Einblick in die Arbeit an diesem Buch gibt.
Cuba & Castro
Acclaimed for his 2006 comic-strip biography of Johnny Cash, Cash: I See A Darkness, the Berlin-based graphic novelist Reinhard Kleist was given an open ticket by his publishers to visit any country he liked to create an illustrated travelogue. He chose Cuba, Fidel Castro’s one-party state and last outpost of socialism. “I had strong, romanticised images of Cuba in my head but I wanted to find out what lies behind them. Is Cuba really like Buena Vista Social Club? Is the Revolution really doing any good for the people or are the ideas now corrupted?” mehr
Bis zum 11. November veröffentlicht die französische Zeitung “Le Monde” den neuen Reisebericht von Guy Delisle auf ihrer Website. In “Chroniques de Jérusalem” beschreibt der frankokanadische Autor nach seinen Büchern über Aufenthalte in “Shenzhen”, “Pjöngjang” und “Birma” (alle Bücher erschienen bei Reprodukt) von seiner Zeit in der Hauptstadt Israels.
Der erste 30 Seiten umfassende Teil ist nun online. Mitte November erscheint “Chroniques de Jérusalem” in Frankreich als Buchausgabe, bei Reprodukt erscheint das Buch 2012 in deutscher Sprache.
Zum am heutigen Dienstag erscheinenden “Habibi” von Craig Thompson erscheinen noch weitere Presseartikel und Radiobeiträge. Daniel Wüllner schreibt einen langen Beitrag für “ZEIT online”:
Ein Märchen vom harschen Alltag Arabiens
Craig Thompsons Graphic Novel “Habibi” wirkt wie aus Tausendundeiner Nacht. Doch hinter den orientalischen Mustern verbirgt sich eine schonungslose Erzählung.
Während der siebenjährigen Arbeitszeit, die Craig Thompson in sein neues Werk investierte, florierte das Geschäft mit Graphic Novels. Comics eroberten neben der Literatur ihren Platz in den Regalen der Buchhandlungen. Ein Erfolg, zu dem nicht zuletzt Blankets, Thompsons preisgekröntes Coming-of-Age-Comic, beigetragen hatte. Mit seiner neuen Graphic Novel ist ihm eine kleine Sensation gelungen. mehr
In Kai Löfflers Beitrag für “Mosaik” auf WDR 3 wird unter Anderem die gelungene Übersetzung des Bandes gelobt:
Mit „Blankets“ schrieb er Comicgeschichte, wurde international mit Preisen bedacht – jetzt schlägt er ein neues Kapitel auf. Fast sechs Jahre mussten die Fans von Craig Thompsons auf dessen neuen Comic “Habibi” warten. mehr (dort kann man sich den mit Hörspiel-Elemente versetzten Beitrag auch anhören)
Für Thomas Hummitzsch beweist sich Craig Thompson mt dem Buch als “grandioser Erzähler und leidenschaftlicher Zeichner”, wie er auf “tagesspiegel.de” schreibt.
Orientalische Nacht
Wohl jeder hat von den Märchen aus Tausendundeiner Nacht schon gehört. Auch wer nicht darin gelesen hat, hat doch eine Vorstellung davon, wovon sie erzählen und vor allem, wie sie erzählen. Sie entführen uns in ferne Welten und orientalische Königshäuser, rufen Bilder von prunkvollen Palästen und fruchtbaren Oasen wach, lassen an menschliche Schicksale und gesellschaftliche Katastrophen denken und lösen Erinnerungen an die Mythen und Sagen des Orients aus. Die Märchen aus Tausendundeiner Nacht hat sich der Amerikaner Craig Thompson für sein monumentales Werk „Habibi“ zum Vorbild genommen. mehr
Seinem Artikel antwortet Lutz Göllner mit einer eher skeptischen Replik.
Nun auch online ist der ausführliche Artikel von Tobias Rüther aus der letzten “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”:
Der Rhythmus auf weißem Papier
Nach acht Jahren endlich ein neuer Comic des Amerikaners Craig Thompson: “Habibi” ist ein orientalisches Gegenwartsmärchen
Craig Thompson, geboren 1975, lebt in Portland. Sein Band “Blankets”, eine Art Autobiographie, erschien 2003 und hat Leser auf der ganzen Welt begeistert. “Habibi”, das neue Buch, erzählt jetzt von einer Sklavin und einem Eunuchen in einem Land in der Wüste – und von den gemeinsamen Wurzeln der Religionen. mehr
Aufmacher der Feuilleton-Seiten in der heutigen Ausgabe von “Die Welt”, abgedruckt in der “Welt kompakt” und auf den Onlineseiten der “Berliner Morgenpost”: ein Artikel von Thomas von Steinaecker, in dem der Autor verschiedenste Aspekte von Craig Thompsons“Habibi” (Reprodukt) ausführlich beleuchtet.
Such Wasser, mein Geliebter, und rette uns vor dem Tode
Die Vereinigung von Orient und Okzident auf dem Zeichenpapier: Heute erscheint Craig Thompsons weltenbewegende Graphic Novel “Habibi” auf Deutsch
Ein bisschen kann die Lektüre eines Comics dem Verzehr verbotener Früchte ähneln. Man hat viel Spaß dabei, aber am Ende bleibt manchmal ein irgendwie schaler Nachgeschmack zurück. Ein nicht unwesentlicher Grund dafür liegt in der Lektürezeit: Ein paar Hundert Comicseiten sind deutlich schneller durchgeblättert als die eines Romans, was dazu führt, dass man in den seltensten Fällen das Vergehen der Zeit auf den Bildern nicht nur gesehen, sondern auch erfahren hat. Das Prinzip des Comics ist ja gerade das der Raffung und Verdichtung des Geschehens zu einem prägnanten Augenblick. mehr
Für das “ARTE JOURNAL” vom 19. September hat Sven Waskönig einen Bericht über das Jubiläum der Zürcher Edition Moderne (30 Jahre) und des Berliner Verlags Reprodukt (20 Jahre) erstellt. In Interviewausschnitten kommen David Basler, Aisha Franz, Mawil, Dirk Rehm und Carolin Walch zu Wort. Der Beitrag, gefilmt in der aktuellen Verlagsausstellung “50 Jahre super Comics” in der Berliner Galerie Neurotitan, ist bereits online auf arte zu sehen.
Zwei Jubilare im Comic-Cosmos
In Berlin feiert die Comicfangemeinde gleich zwei Verlage der deutschsprachigen Sprechblasenkultur.
Der Zürcher Verlag Edition Moderne wird dreißig und der Berliner Comicverlag Reprodukt feiert sein 20. Jubiläum – zusammen zelebrieren sie fünfzig Jahre deutschsprachige Sprechblasenkultur in Berlin. Die beiden Verlage haben maßgeblich zur Entwicklung einer eigenen Comic-Kultur im deutschsprachigen Raum beigetragen, die vor allem eine erwachsene Fangemeinde hat. Mit verlegerischem Pioniergeist wurde eine ganz neue Generation von Zeichnern bekannt gemacht. mehr
Gleich zwei Neuerscheinungen werden demnächst in Wien gefeiert: Mit Michaela Konrads“Mondwandler” und “Kleiner Tod” von Thomas Kriebaum erscheinen zwei weitere Comicbücher im Luftschacht Verlag. Am Mittwoch, dem 28. September, laden Verlag und Autoren ins Wiener Pulse, wo in Podiumsgesprächen die Neuerscheinungen vorgestellt und Bilder aus den Büchern auf die Wände projiziert werden. Musik und ein Büchertisch des Comic-Vertriebs Pictopia runden den Abend ab. Beginn ist um 20 Uhr.
In der “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” vom 19. September stellt Tobias Rüther “Habibi” von Craig Thompson (“Blankets”) ausführlich auf den Seiten des Feuilletons vor. Acht Jahre hat Craig Thompson an seinem neuen Werk gearbeitet, das dieser Tage in deutscher Sprache bei Reprodukt erscheint (Erstverkaufstag 20. September 2011).
Der Rhythmus auf weißem Papier
Nach acht Jahren endlich ein neuer Comic des Amerikaners Craig Thompson: “Habibi” ist ein orientalisches Gegenwartsmärchen
Craig Thompson, geboren 1975, lebt in Portland. Sein Band “Blankets”, eine Art Autobiographie, erschien 2003 und hat Leser auf der ganzen Welt begeistert. “Habibi”, das neue Buch, erzählt jetzt von einer Sklavin und einem Eunuchen in einem Land in der Wüste – und von den gemeinsamen Wurzeln der Religionen. mehr (nur als Bezahltext)
Am Samstag, dem 8. Oktober, und Sonntag, dem 9. Oktober, findet im Jüdischen Museum Rendsburg wieder ein Comic-Workshop statt, den die Autorin Elke R. Steiner (“Die anderen Mendelssohns”, Reprodukt) leiten wird. Im Mittelpunkt werden diesmal “Monster” stehen:
Was bedeuten die Monster, die obskuren Figuren und gefährlichen Tiere für uns Menschen? Wie sehen die in den Schriften nie ganz genau beschriebenen Ausgeburten eigentlich aus? Mit welchen zeichnerischen Mitteln kann man ihnen gerecht werden?
Zu Beginn des Workshops gibt Christian Walda, Leiter des Jüdischen Museums Rendsburg, einen Einblick in die Schriften und den Umgang der Menschen, wenn sie auf Monster der jüdischen Geschichte und Religion treffen. Manchmal kann man merken, wie menschlich tierische Eigenschaften sein können – und seien sie auch nur verbildlichte Ängste in uns allen.
Der Workshop, der sich an alle ab 12 Jahren mit oder ohne Comic-Erfahrung richtet, wird in Kooperation mit dem Schleswig-Holsteinischen Himatbund SHHB ausgerichtet, bei dem auch die Anmeldung möglich ist (s.u.). Anmeldeschluss ist der 4. Oktober, der Unkostenbeitrag für Seminar, Materialien und Verpflegung beträgt 30 EUR. Die Ergebnisse des Workshops werden im Anschluss zwei Wochen im Betsaal öffentlich ausgestellt.
Mit “Rendsburg Prinzessinenstraße” (Edition Panel) legte Elke R. Steiner vor einigen Jahren bereits einen Band vor, in dem die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde in Rendsburg erzählt wird.