Gottfried Knapp hat für die “Süddeutsche Zeitung” Jacques Tardis in Zusammenarbeit mit dem Romancier Jean-Patrick Manchette entstandenen Comic “Im Visier” gelesen, der unlängst in der Edition Moderne auf Deutsch erschienen ist.
Schwarz wie Blut: ‘Im Visier’, der neue Comic-Roman von Tardi und Manchette
Wenn es Dunkel-Abstufungen von Schwarz gibt, dann haben der Romancier Jean-Patrick Manchette und der Comic-Zeichner Jacques Tardi – beide sind auf Erzählungen in dieser Nichtfarbe spezialisiert – mit der Graphic Novel ‘Im Visier’ eine neue Dimension der Schwärze und der Düsternis erreicht. mehr
Anlässlich der deutschsprachigen Veröffentlichung der Comic-Reportage “Gaza” (Edition Moderne) hat sich Christian Gasser für die “Neue Zürcher Zeitung” mit dem US-amerikanischen Autor und Zeichner Joe Sacco unterhalten. In dem informativen Gespräch erläutert Joe Sacco seine Beweggründe für das Buch, schildert über “Gaza” hinaus aber auch seine Herangehensweise an Themen und die Vorzüge des Comics beim Darstellen von Realität.
Ich glaube nicht an die Objektivität
Eine aufschlussreiche Fussnote der Geschichte: In seiner neuesten Comic-Reportage, “Gaza”, arbeitet Joe Sacco ein Massaker der israelischen Arme an der palästinensischen Zivilbevölkerung auf. Über “Gaza” und seine Comic-Reportagen im Allgemeinen unterhielt sich mit ihm Christian Gasser.
Joe Sacco, bereits Ihre erste grosse Reportage, «Palästina», beschäftigte sich mit dem Nahostkonflikt. Was fasziniert Sie daran?
1992 bin ich nach Palästina gereist, weil ich wissen wollte, was dort wirklich abläuft. Ich hatte das Gefühl, ich müsse etwas tun – und sei es auch nur, mich umzuschauen und das Gesehene meinen Freunden zu erzählen. Der Konflikt hat mich seither nie losgelassen. mehr
Da die “Süddeutsche Zeitung” mit dem Erfolg ihrer diesjährigen Graphic-Novel-Edition offenbar zufrieden ist, kündigt sie für das Frühjahr 2012 unter dem Motto “Himmel und Erde” nun eine weitere zehnbändige Comic-Auswahl an, die Publikumserfolge und Kritikerlieblinge der vergangenen Jahre präsentiert.
Anders als bei der ersten Zusammenstellung wird es diesmal neben dem bereits bekannten Buchformat auch einige Titel im größeren Albumformat geben. Während die Bände 1-5 (klein) im Februar erscheinen sollen, folgen die Bände 6-10 (groß) im März 2012. Preislich liegen die einheitlich gestalteten Hardcover-Bände wie gehabt bei 14,90 EUR bzw. 19,90 EUR.
Folgende Titel werden in der zweiten “SZ-Edition” erscheinen:
Reinhard Kleist: “Castro” (Carlsen) Neil Gaiman u.a.: “Sandman” (Panini) Marc-Antoine Mathieu: “Gott höchstelbst” (Reprodukt) Keiji Nakazawa: “Barfuß durch Hiroshima” (Carlsen) Apostolos Doxiadis und Christos H. Papadimitriou: “Logicomix” (Atrium) Robert Crumb: “Genesis” (Carlsen) Posy Simmonds: “Gemma Bovery” (Reprodukt) Daniel Cowes: “Wilson” (Eichborn) Manuele Fior: “Fräulein Else” (avant) Shaun Tan: “Ein neues Land” (Carlsen)
In der “tageszeitung” vom 28.12.2011 zeigt sich André Poloczek sehr angetan von Katharina Greves aktueller Graphic Novel “Patchwork. Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie” (Gütersloher Verlagshaus). Der Geschichte um die Transplantationsforscherin Linda Waldbeck, die sich ihren Kinderwunsch erfüllt, indem sie “Humanabfälle” erfolgreich animiert, bescheinigt der Rezensent “ebenso witzig wie intelligent” und “atemberaubend zeitgemäß” zu sein.
Doktor Beckwald geht jetzt putzen
In “Patchwork” erzählt Katharina Greve von einer Familie freundlicher Monster, von der begabten Mutter selbst genäht
Frau Doktor Waldbeck näht sich eine Familie”, so lautet der Untertitel zu Katharine Greves Graphic Novel “Patchwork”. Wer einen Schnittmusterbogen oder eine Nähanleitung für das Zusammenstückeln einer eigenen Familie erwartet, wird enttäuscht. Das ist nichts zum Nachbasteln; schließlich ist Frau Dr. Linda Waldbeck Transplantationsforscherin und als solche besitzt sie herausragende Fähigkeiten. Sie hat sich ihre Kinder Wei, Jan, Ben und Tim aus Bestandteilen einer Restekiste mit Humanabfällen zusammengesetzt und erfolgreich animiert. Darin gleicht sie Doktor Frankenstein und sie hat wie er monströs anmutende Gestalten in die Welt gesetzt: Kopffüßler und Beinkrakenwesen. mehr
Die aktuelle Ausgabe des “Rolling Stone” wirft einen Blick zurück auf das vergangene Jahr. Dabei belässt man es nicht bei einer reinen Rückschau auf die Musik:
Mit der arabischen Revolution, Fukushima, den Wall-Street-Protesten und der Eurokrise hat sich die Welt in zwölf Monaten radikal verändert. Wie kann man die komplizierte Geschichte des Jahres 2011 erzählen? Der Illustrator und Comicautor Arne Bellstorf hat seine Version exklusiv für den “Rolling Stone” entworfen.
Bereits Ende November stellte Sven Jachmann in der “tageszeitung” den aktuellen Band von Manuele Fior vor: “Fünftausend Kilometer in der Sekunde” (avant-verlag).
Wirklich folgenschwere Entscheidungen
Die Liebe zwischen Oslo und Kairo – “Fünftausend Kilometer in der Sekunde” von Manuele Fior
Dass die Menschen im Klammergriff von Flexibilisierung und Mobilität auch in ihrer Konstellation als Liebespaare jederzeit von der Entfremdung eingeholt zu werden drohen, mag kein besonders origineller Befund mehr sein. Trotzdem begibt sich der italienische und nach Zwischenstationen in Berlin und Norwegen nun in Paris lebende Comiczeichner Manuele Fior in seiner nun vierten Buchveröffentlichung an die Chronik einer Beziehung und mit ihr an all die äußeren wie inneren Hürden, die das Versprechen auf Glück zur ungewollten Tortur derangieren. mehr
Auf n-tv.de wird in einer Bildgalerie die “ulitmative Last Minute-Idee” präsentiert: “Schenk doch ein Buch!”. Unter den empfohlenen Titeln finden sich auch zwei Graphic Novels: Das “überwältigende Panorama” “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt) und die “penibel recherchierte, gekonnt erzählte” Biographie “B. Traven – Porträt eines berühmten Unbekannten” von Golo (avant-verlag).
Zur Galerie gelangt man hier. Die Titel werden auf den Seiten 42 und 43 vorgestellt.
In der heutigen Ausgabe der “Süddeutschen Zeitung” zeigt sich Christoph Haas von “Polina”, dem neuen Band des Franzosen Bastien Vivès (Reprodukt), begeistert.
Tanz in Schwarz und Weiß
Es ist unmöglich, von Bastien Vivès nicht begeistert zu sein. Jedes der Alben, die der gerade 27-jährige Comic-Künstler seit vorletztem Frühjahr auf Deutsch veröffentlicht hat, ist ein Ereignis. Das liegt zunächst daran, dass Vivès ein geradezu traumhaft begabter Zeichner ist, der seinen Stil mühelos und mit einer erheblichen Variationsbreite dem jeweiligen Sujet anzupassen versteht. Und Vivès hat etwas zu sagen; er will nicht nur schöne Bilder liefern. Einfühlsam ergründet er immer wieder das erotische Spannungsverhältnis zwischen Männern und Frauen… mehr
Radio Eins hat ein Kurzinterview mit der Balletttänzerin Polina Semionova geführt, das in der ARD Mediathek als Podcast abgerufen werden kann. Im Interview spricht sie über Stationen ihrer Karriere und ein neues Stück am Berliner Staatsballett – und gibt auch eine kurze Stellungnahme zu Bastien Vivès’ Comic “Polina” (Reprodukt) ab, in der der französische Zeichner den fiktiven Lebenslauf einer russischen Tänzerin nachzeichnet.
Bastien Vivès: Polina
Ein kleines Mädchen will Ballerina werden. Es kommt in die Klasse eines bewunderten und gefürchteten Meisters des klassischen Balletts, der seinen Schülerinnen alles abverlangt. Nicht selten fließen Tränen. Und nicht selten brechen Schüler die Ausbildung ab. Ballettprofis fangen sehr früh an und hören selten spät auf. Lebendig und genau zeichnet der französische Comic-Autor Bastien Vivès ein schonungsloses Bild dieses harten Berufes. Das kleine, blasse Mädchen mit den pechschwarzen Haaren heißt Polina – nicht ohne Absicht. Inspiriert hat den Zeichner die Berliner Primaballerina Polina Semionova. mehr
Auf der Website der “ComFor – Gesellschaft für Comicforschung” wurden in den letzten Tagen Berichte der letzten Tagungen veröffentlicht. Zunächst fasst Kristin Eckstein die Inhalte der Tagung unter dem Titel „Comic – Manga – Graphic Novel. Aktuelle Tendenzen in der grafischen Literatur für Kinder und Jugendliche“zusammen, die der Arbeitskreis für Jugendliteratur e.V. (AKJ) vom 25. bis 27. November 2011 im Haus Hainstein in Eisenach ausrichtete.
Nina Mahrt und Detlev Gohrbandt stellen die Inhalte der ComFor-Jahrestagung vor. Diese Stand in diesem Jahr unter dem Motto “Reportagecomics. Dokumentarische Comics. Comicbiographien” und fand bereits vom 11. bis zum 13. November in Passau statt.
In beiden Fällen gab es viele Vorträge, die in die Thematiken einführten und Einzelaspekte beleuchteten. In beiden Fällen sind die Zusammenfassungen der Tagungen empfohlen.
Anlässlich des zwanzigsten Verlagsjubiläums, das der Verlag Reprodukt in diesem Jahr feiert, unterhielt sich Michael Brake mit Gründer Dirk Rehm und Redakteur Michael Groenewald über die Motivation, einen Comicverlag zu gründen und aktuelle Entwicklungen wie die der Graphic Novels. Das Interview ist in der heutigen Ausgabe der “tageszeitung” nachzulesen.
“Sonst müssen alle Quatsch machen”
Die Macher des wichtigsten deutschen Alternativ-Comicverlags über die Entdeckung des Gezeichneten als intellektuelle Kost
taz: Herr Rehm, Herr Groenewald, in diesem Jahr wurde Reprodukt 20 Jahre alt. Bekannt geworden seid ihr als alternativer Comicverlag – etwa durch umfangreiche Graphic Novels und komplexe Stoffe. Gegründet wurde Reprodukt 1991 als Einmannunternehmen. Was war damals deine Motivation? mehr
Wie gestern berichtet, wird im Frühjahr ein Sammelband mit Kurzgeschichten von Baru in der Edition 52 veröffentlicht. Passenderweise erschien gestern in der Interviewreihe “15 Fragen an” auf tagesspiegel.de ein Kurzinterview mit dem französischen Comic-Autoren.
15 Fragen an – Baru
Wir haben Comicschaffenden je 15 Fragen gestellt – zu ihrer Arbeit, Vorbildern und zur Lage der Comic-Nation. Heute: der französische Altmeister Baru, von dem demnächst ein neuer Sammelband auf Deutsch erscheint.
Was haben Sie bei Ihrer Arbeit als erstes im Kopf: den Text oder die Bilder?
Weder noch. Zuerst ist da eine Grundsituation, die sich entwickelt, die als eine Art Gerüst funktioniert. Dann verfeinern sich Text und Bild immer mehr, bis zum Ende dieses Prozesses, der Realisation der eigentlichen Bilder.
Hören Sie beim Zeichnen Musik? Inspiriert Sie das?
Fast immer. Rock ‘n’ Roll, sehr laut. Das inspiriert mich nicht, sondern reißt mich mit, das gibt mir Energie. Es ist für genauso wichtig wie die Luft, die ich atme. mehr
Mit “Schönes Neues Jahr” erscheint im Frühjahr 2012 ein neuer Band von Baru in der Wuppertaler Edition 52. Der Band wird keine neue Geschichte des französischen Autoren und Träger des “Grand Prix” des Comicfestivals in Angoulême beinhalten, sondern drei Kurzgeschichten aus dem Frühwerk versammeln.
Drei radikale Geschichten voller Gewalt, Macht, Sex und Rock N Roll. Zum allerersten Mal wagt der Künstler einen Blick in die Zukunft – und der sieht alles andere als schön aus. In den beiden Versionen von „Schönes neues Jahr“ kommen Rechtsextreme an die Macht und machen Jagd auf Ausländer und in der Kurzgeschchte „Irische Ballade“ bekommen es protestantische Rock-Musiker mit gewaltbereiten Katholiken zu tun, Shakespeare-Drama inklusive.
Baru steht für eine anspruchsvolle Erzählweise, sozialkritische Themen und ein energiegeladenes, außergewöhnliches Artwork – ein herausragender Meister des franko-belgischen Autorencomics.
Schönes neues Jahr, ISBN 978-3-935229-89-0, farbig, 144 Seiten Klappenbroschur, 15 EUR, erscheint im Frühjahr 2012 bei Edition 52
Am 17. und 18. Dezember findet im Hannoveraner SofaLoft – auch bekannt als die alte Porzellanfabrik – der Design-Weihnachtsmarkt “Designachten” statt, bei dem auch der Berliner Verlag Reprodukt mit einem Stand vertreten sein wird.
“Mit Designachten sprechen wir Individualisten an, die ihren Lieben keine Massenartikel schenken wollen, sondern Wert auf originell gestaltete Einzelstücke legen”, sagen die Veranstalter und freuen sich auf Besuch. Für Musik und leibliches Wohl ist an beiden Tagen gesorgt.
In der “Süddeutsche Zeitung” vom 13. Dezember schreibt Fritz Göttler über einen aktuellen Trend auf dem deutschsprachigen Buchmarkt: Literaturadaption im Comic
Vorgestellt und bewertet werden unter anderem “Tristram Shandy” von Martin Rowson (nach Laurence Sterne), “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” von Stéphane Heuet (nach Marcel Proust, beide Knesebeck), “Alte Meister” von Nicolas Mahler (nach Thomas Bernhard, Suhrkamp) sowie “Gemma Bovery” von Posy Simmonds (nach Gustave Flaubert, Reprodukt).
Bestseller in kleinen Bildern
Sperrige Literatur leichtgemacht: Literarische Comics und Graphic Novels erobern den Buchmarkt. Illustrierte Weltbestseller sollen Leser an schwierige Klassiker heranführen – aber sie schaffen weit mehr als das.
Rattengift . . . irgendwann hängt das Wort bedrohlich über dem Städtchen Bailleville in der Normandie, über denen zumindest, die von dem stillen Drama wissen, das sich in dem einsamen kleinen Haus in der Umgebung gerade entwickelt. Wenn die Zeichen nicht trügen, müsste die junge Frau dort in Kürze sich das Leben nehmen mit Rattengift. mehr
Die neue Folge des Videomagazins “aufgezeichnet.tv” wartet mit einem neuen Trio vor der Kamera auf. Moderiert wird die Sendung ab sofort von Daniel Schreiber, ihm zur Seite stehen Mikiko Ponczek und die Journalistin Barbara Buchholz.
Auch hier werden einige Graphic Novels vorgestellt: Als ihre liebsten Comics des Jahres präsentieren Buchholz und Ponczek “Essex County Band 2 – Geistergeschichten” von Jeff Lemire (Edition 52), “Existenzen und andere Abgründe” von Yoshihiro Tatsumi (Carlsen) und “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt). Im Jahresrückblick werden unter anderem Isabel Kreitz (“Haarmann”, Szenario: Peer Meter, Carlsen) zu “Frau des Jahres” gekürt und Graphic Novels als der große Trend 2011 noch einmal vorgestellt.
In der Büchersendung “Ex Libris” auf Ö1 wurden am vergangenen Sonntag “Alien” von Aisha Franz, “Habibi” von Craig Thompson (beide Reprodukt) sowie “Alte Meister” von Nicolas Mahler (nach Thomas Bernhard, Suhrkamp) vorgestellt. Zu Wort kommen Aisha Franz, Nicolas Mahler und Sebastian Oehler. Der Beitrag kann auf der Website des ORF nachgehört werden, er beginnt kurz vor der 50. Minute.
“Packeis”, der neue Band von Simon Schwarz, wird ab sofort im monatlichen Comic-Magazin “Comix” vorveröffentlicht. In den vier kommenden Ausgaben wird rund ein Drittel des Bandes erscheinen, der zur Buchmesse Leipzig im März in die Läden kommen wird (avant-verlag).
Als erster Mensch erreichte er 1909 den Nordpol und wurde Teil der Sagenwelt der Inuit, als der Mann, der den Teufel besiegte. Doch der verdiente Ruhm blieb ihm verwehrt – denn Matthew Henson war schwarz. In “Packeis” erzählt Simon Schwartz die Geschichte des afroamerikanischen Polarforschers Matthew Henson. Auf bewegende Weise berichtet er vom Pioniergeist, Scheitern und Vergessenwerden eines großen Mannes.
Die neue Ausgabe von “Comix” erscheint Anfang nächster Woche.
Am kommenden Donnerstag lädt die Stadtbibliothek Stuttgart zu einer Leseperformance samt Künstlergespräch ein. Felix Mertikat und Benjamin Schreuder, die Autoren, bzw. Zeichner der Titel “Jakob” und “Steam Noir” (beide Cross Cult) stellen ihre Bücher vor und führen in die Entstehung eines Comics ein.
Unterstützt vom Schauspieler Dominik Weber werden die Autoren Teile ihrer Bücher als Leseperformance aufführen. Die Veranstaltung beginnt um 19:30h im Café LesBar, der Eintritt beträgt 4 EUR (erm. 2,50 EUR).
Unter dem Titel “Liebe, Lust und Sünde – Craig Thompson’s neuestes Meisterwerk” berichtete das Magazin “Metropolis” auf arte gestern über den amerikanischen Autoren und dessen Buch “Habibi” (Reprodukt). Der Beitrag kann auf der arte-Seite angesehen werden oder direkt oben via youtube (Dank an den Mediacontainer).