Graphic Novels
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Monatsarchiv für August 2012

“Bettgeschichten”

Donnerstag, den 30. August 2012

Mit “Bettgeschichten” ist im Zwerchfell Verlag eine Anthologie erotischer Kurzcomics erschienen, die von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren wie Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen), Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt), Calle Claus (“White Line Fever”, Edition 52) und Nicolas Mahler (“Pornografie und Selbstmord”, Reprodukt) – um nur einige zu nennen – stammen. Herausgeber des Bandes sind Naomi Fearn und Reinhard Kleist.

17 Geschichten rund ums Miteinander, Aufeinander und Ineinander – Ums Vögeln, Ficken, Liebemachen: Sex. Unter der Schirmherrschaft von Naomi Fearn und Reinhard Kleist haben sich alte Recken und Newcomer der deutschen Indie-Szene nicht lange bitten lassen, und ihre Schubladen geöffnet. An den Tag gekommen ist dabei die pure Lust am Erzählen von derselben. Ob hetero, schwul, lesbisch oder Fetisch, das spielt hier keine Rolle. Sex ist ja bekanntlich wie Eiscreme. Jeder mag eine andere Sorte, aber es gibt niemanden, der keine mag.

Auf dem Blog zum Buch werden die beteiligten KĂĽnstler vorgestellt, Einblicke in die Entstehung der einzelnen Geschichten gegeben und noch vieles mehr.

Der Band wird nur gegen Altersnachweis verkauft.

In Berlin-Kreuzberg wird es unter dem Titel “One Night Stand” am 22. September nach einer Signierstunde beim Comicshop Modern Graphics (17-19 Uhr) ab 21 Uhr in der gegenĂĽber gelegenen Galeire Knoth & KrĂĽger eine Lesung aus dem Buch geben, bei der die Autorinnen und Autoren die Geschichten der jeweils anderen präsentieren. Zugleich werden Bilder ausgestellt.

Bettgeschichten, ISBN 978-3-943547-04-7, 104 Seiten, farbig, Softcover, 20 EUR, erschienen bei Zwerchfell

Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
Tel. (030) 615 88 10, Fax (030) 615 88 23
www.modern-graphics.de

“White Line Fever” von Calle Claus

Mittwoch, den 29. August 2012

Im Oktober erscheint in der Wuppertaler Edition 52 “White Line Fever” von Calle Claus.

Ein missglückter Disco-Abend, nächtliches Kidnapping im Hafen, eine ´ blutige Seeschlacht, mysteriöse Rituale am Strand einer einsamen Insel und eine jäh endende Romanze mit einer kapriziösen Katzenfrau…

Ein namenloser junger Mann durchlebt eine Reihe seltsamer Episoden, die sich nach und nach zu einem geheimnisvollen Ganzen fĂĽgen.

Für den Band ist nun eine siebenseitige Leseprobe erhältlich, die sich hier herunterladen lässt (PDF, 0,5 MB).

White Line, ISBN 978-3-935229-92-0, 144 Seiten, schwarzweiĂź, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im Oktober 2012 bei Edition 52

“Auch Loser verdienen ein Happy End”

Mittwoch, den 29. August 2012

In der “SĂĽddeutschen Zeitung” vom 27. August hat sich Christoph Haas mit  “Mein Leben mit Mr. Dangerous” (Carlsen) beschäftigt, der jĂĽngsten Graphic Novel von Paul Hornschemeier, dem er aufgrund seiner vorangegangen BĂĽcher “Komm zurĂĽck, Mutter” und die “Die drei Paradoxien” (beide Carlsen) attestiert, der “vielleicht klĂĽgste, zumindest aber raffinierteste und trickreichste Erzähler” unter den nordamerikanischen Autoren der vergangenen zwanzig Jahre zu sein.

In seiner neuesten “Slacker- und Loser-Geschichte” um die 26-jährige Amy habe Paul Hornschemeier den kĂĽnstlerischen Anspruch ein StĂĽck weit zurĂĽckgeschraubt, und sich dem “Reiz des weniger AusgetĂĽftelten” hingegeben. Was nicht immer schlecht sein muss, befindet Christoph Haas in “Auch Loser verdienen ein Happy End”.

“Sie altern, aber leben nicht!”

Mittwoch, den 29. August 2012

Paula Bulling, Autorin des Reportage-Comics “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag), erzählte in der Sendung “Plan B” auf 1Live von der Arbeit an ihrer Graphic Novel, ihren BeweggrĂĽnden und von ihrer eigenen Sicht auf die Situation der FlĂĽchtlinge in Deutschland.

Der Beitrag “Sie altern, aber leben nicht!” kann online nachgehört werden: als Podcast oder direkt als MP3-Dateilson.

“Im Land der FrĂĽhausteher” entstand in naher kĂĽnstlerischer Zusammenarbeit mit den portraitierten Menschen, ihre Stimmen und ihr Wesen sind ebenso Teil von Bullings mutiger Comic-Collage wie die Darstellung der politischen Situation in Sachsen-Anhalt, die als symptomatisch fĂĽr die neuen und den größten Teil der alten Bundesländer gelten kann.

Sondermann 2012

Dienstag, den 28. August 2012

Auch in diesem Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse wieder der Sondermann verliehen. DafĂĽr wurden nun die nominierten Titel bekanntgegeben, ĂĽber die das Publikum abstimmen kann – darunter wieder eine Reihe von Graphic Novels: “Alte Meister” von Nicolas Mahler (nach Thomas Bernhard, Suhrkamp), “Steam Noir 1: Das Kupferherz” von Benjamin Schreuder & Felix Mertikat (Cross Cult), “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn) sowie “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt).

Abgestimmt werden kann auf den Websiten der Frankfurter Rundschau, Animexx e. V., comicforum.de, splashpages.de und beim ZACK-Magazin.

“Goliath” von Tom Gauld

Dienstag, den 28. August 2012

Ab sofort erhältlich ist das Debut des Briten Tom Gauld, “Goliath” (Reprodukt). Seit einigen Jahren veröffentlicht Gauld in seiner Heimat und in Nordamerika Hefte, Anthologie-Beiträge sowie Kurzcomics und Cartoons, letztere unter Anderem wöchentlich in “The Guardian”. Ein lakonischer, zurĂĽckgenommener Humor zeichnet seine Geschichten aus, bestens unterstĂĽtzt von seinem reduzierten Strich.

Ăśbersetzt wurde “Goliath” von Nicolas Mahler (“Alte Meister”, nach Thomas Bernhard, Suhrkamp). Das Handlettering stammt von Sascha Hommer (“Vier Augen”, Reprodukt).

Tom Gauld wird auf dem Comicfestival Hamburg Ende September erwartet, wo seine Bilder ausgestellt werden und er selbst “Goliath” vorstellen und natĂĽrlich signieren wird.

Im trostlosen Niemandsland zwischen dem Heerlager der Philister und der Israeliten hockt der ratlose Riese Goliath und weiß nicht wie ihm geschieht. Die ihm befohlenen täglichen Drohgebärden gegen die feindliche Armee überfordern den schlichten und sanftmütigen Mann.

Indem er die Geschichte von David und Goliath aus der Perspektive des Riesen erzählt, gibt Tom Gauld diesem nicht nur seine Menschlichkeit zurück, sondern stellt zugleich unsere Weltsicht auf den Kopf. Lakonisch in Wort, Bild und Witz zeigt der britische Autor den biblischen Hünen als Sinnbild für die Absurdität des Krieges.

Tom Gauld, geboren 1976 in Schottland, lebt und arbeitet als Autor, Illustrator und Humorist in London. Goliath ist seine erste Graphic Novel. Zusätzlich zu zahlreichen Veröffentlichungen in Anthologien und Ausstellungen in Galerien, zeichnet er einen wöchentlichen Cartoon fĂĽr die britische Tageszeitung “The Guardian”.

Goliath, ISBN 978-3-943143-26-3, 96 Seiten, zweifarbig, 15,5 x 21 cm, Klappenbroschur, 15 EUR, erschienen bei Reprodukt

“Wie ein Boxer Auschwitz ĂĽberlebte”

Montag, den 27. August 2012

Bereits am Freitag strahlte arte einen Beitrag ĂĽber Reinhard Kleist und sein neues Buch “Der Boxer” aus. Der Beitrag von Martin Rosefeldt kann oben oder auf der Website von arte angesehen werden: “Wie ein Boxer Auschwitz ĂĽberlebte”.

Comics in den Medien – 24. August 2012

Freitag, den 24. August 2012

Zwei Comic-Autoren wurden kĂĽrzlich fĂĽr das Fernsehen vor die Kamera gebeten: Riad Sattouf kam in der “Kulturzeit” auf 3Sat zu Wort und erzählt ĂĽber sein Buch “Meine Beschneidung” (Reprodukt). Aus aktuellem Anlass wird auch die derzeitige Diskussion ĂĽber die Rechtmäßigkeit der religiösen Beschneidung in Deutschland thematisiert. Das Video kann in der 3Sat-Mediathek angesehen werden und der dazugehörige Text findet sich hier: “Leben ohne Vorhaut”.

Simon Schwartz unterhielt sich heute im “FrĂĽhcafĂ©” auf Hamburg1 mit Moderatorin Stephanie Meyer ĂĽber Graphic Novels im allgemeinenen und seine BĂĽcher, darunter das aktuelle “Packeis” (avant-verlag). Hier gelangt man zum Video.

Den Artikel “Was bleibt vom Hype um Graphic Novels?” im Politmagazin profil von Philip Dulle ergänzt nun noch ein Intervew mit Nicolas Mahler (“Alte Meister”, nach Thomas Bernhard, Suhrkamp), in dem der Wiener Autor seine Sicht auf die aktuelle Situation erläutert: „Könnte mich gar nicht verbiegen“

Auf tagesspiegel.de stellt Moritz Honert “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor. Der Band stellt fĂĽr ihn ” eine der klĂĽgsten Reflexionen ĂĽber Erkenntnistheorie und Konstruktivismus der Comicgeschichte” dar: “Hinter den Spiegeln”.

“Rosalie Blum” von Camille Jourdy

Donnerstag, den 23. August 2012

Ab sofort ist neben Manu Larcenets “Blast 1 – Masse” bei Reprodukt auch das Debut der französischen Zeichnerin Camille Jourdy erhältlich: “Rosalie Blum”. Der dritte Teil der in der französischen Originalausgabe bei Actes Sud auf drei Bände angelegten Reihe wurde auf auf dem Internationalen Comicfestival AngoulĂŞme 2010 mit dem Prix RĂ©vĂ©lation ausgezeichnet – bei Reprodukt erscheint nun eine 364 Seiten umfassende Gesamtausgabe von “Rosalie Blum”

Am 8. September wird Camille Jourdy ihren Comic auf dem “Graphic Novel Day” des 12. internationalen literaturfestival berlin vorstellen.

Wer ist nur diese Rosalie Blum? Diese Frage treibt Vincent, den schüchternen Friseur und Modellbauer, seit Tagen um. So beginnt er, der geheimnisvollen Unbekannten unbemerkt auf ihren Wegen durch die Stadt und sogar bis zu ihrem Haus zu folgen. Währenddessen bemerkt er jedoch nicht, dass er selbst unter ständiger Beobachtung steht.

Die junge französische Autorin Camille Jourdy überzeugt in ihrem charmanten und clever konstruierten Buch vor allem durch ihre schrulligen Figuren, deren Leben durch die von Vincent in Gang gesetzten Ereignisse gehörig aus den Fugen gerät. Ihre stimmigen Aquarellbilder verleihen dem Ganzen eine beschwingte Leichtigkeit.

Camille Jourdy, geboren 1979 in ChenĂ´ve, Frankreich, legte nach einer ersten Comicveröffentlichung und einigen von ihr illustrierten KinderbĂĽchern “Rosalie Blum” vor. FĂĽr das abschlieĂźende Kapitel der ursprĂĽnglich in drei Bänden erschienenen Geschichte wurde sie 2010 auf dem Comicfestival in AngoulĂŞme ausgezeichnet. Camille Jourdy lebt und arbeitet in Lyon.

Eine ausfĂĽhrliche Leseprobe gibt es hier.

Rosalie Blum, ISBN 978-3-943143-09-6, 364 Seiten, farbig, Klappenbroschur, 29 EUR (D), erschienen bei Reprodukt

“Verbotene Kunst” von Anton Nikolajev und Viktoria Lomasko

Mittwoch, den 22. August 2012

Mit “Verbotene Kunst” erscheint in KĂĽrze bei Matthes & Seitz ein Gerichtsreportage-Comic des russischen Autoren Anton Nikolajev und der Illustratorin Viktoria Lomasko.

Ein realer Gerichtsprozess liegt dieser künstlerischen Bildreportage zugrunde. Die Ausstellung »Verbotene Kunst 2006« zeigte nur durch Gucklöcher Werke, die aus religiösen, politischen oder weltanschaulichen Gründen im Laufe des Jahres in den Galerien und Museen nicht gezeigt wurden, und provozierte derart viele Anzeigen und Klagen, dass die Ausstellungsmacher vor Gericht gestellt wurden. Dieser an Schauprozesse erinnernde Prozess wurde zum Politikum.

Die Künstlerin Wiktoria Lomasko und der Journalist Anton Nikolajew verfolgten und dokumentierten die einzelnen Sitzungen im Gerichtssaal. Sie schildern den Prozess, der sich lange zog und teilweise groteske Züge annahm, mitsamt seinen Umständen. Ein in seiner Art einzigartiger Bericht, ein faszinierendes Spiel mit Engagement und Dokumentarismus, das die Berichterstattung zu einer eigenen, neuen Kunstform erhebt.

Bereis auf dem 15. Internationalen Comic-Salon wurden Originale von Viktoria Lomasko in Erlangen ausgestellt. Nach dieser Gruppenausstellung widmet ihr das Erlanger Poetenfest, das am Donnerstag beginnen wird, eine eigene Schau. Neben den Arbeiten, die in “Verbotene Kunst” zu sehen sein werden, werden im Kunstverein Erlangen – Neue Galerie ganz aktuelle Arbeiten zu sehen sein, die sie am Rande des Prozesses gegen die Punk-Band “Pussy Riot” angefertigt hat.

Am Freitag, dem 24. August, wird es eine Podiumsdiskussion mit Viktoria Lomasko geben. Wilfried F. Schöller unterhält sich ab 16 Uhr – ebenfalls in der Neuen Galerie – mit ihr ĂĽber “Soziale Grafik und verbotene Kunst”. Der Eintritt dazu ist frei.

Verbotene Kunst – Eine Moskauer Ausstellung, ISBN 978-3-88221-984-5, 176 Seiten, schwarzweiss, Hardcover, 22,90 EUR (D), erscheint im September.

Kunstverein Erlangen – Neue Galerie, Hauptstraße 72, 91054 Erlangen
www.poetenfest-erlangen.de
Donnerstag, 23.8. bis Samstag, 25.8., 16:00 bis 22:00 Uhr, Sonntag, 26.8., 12:00 bis 20:00 Uhr

Foto © Konstantin Rubahin

“Was bleibt vom Hype um die Graphic Novels?”

Dienstag, den 21. August 2012

In der aktuellen Ausgabe des Wiener Nachrichtenmagazins profil geht Philip Dulle der provokant formulierten Frage nach “Was bleibt vom Hype um die Graphic Novels?” Diese beantwortet er, indem er den Blick auf die KĂĽnstlerInnen der Comics richtet und sie zu Wort kommen lässt. So erzählen Sascha Hommer (“Dri Chinisin – Nach Erzählungn von Brigitte Kronauer”), Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, beide Reprodukt), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag) unter Anderem von den Spannungen zwischen der Arbeit an der Kunstform, die ihnen am Herzen liegt, dem Zwang, sich finanziell anderweitig versorgen zu mĂĽssen und den Auswirkungen, der Popularisierung von Graphic Novels.

Graphic Novels in den Medien – 20. August 2012

Montag, den 20. August 2012

Christopher Huber stellt in der Wiener Presse “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor: “Der Zoom Gottes”. FĂĽr ihn ist der Band, der in einer einzigen langen Zoomfahrt erzählt wird ein “virtuoses philosophisches Bilderrätsel”.

“Der Osten, die Kindheit und der Karpfen im Bad” ist ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Welt betitelt, in dem Matthias Heine “Marzi” von Marzena Sowa und Sylvain Savoia (Panini) bespricht. Dabei spart er nicht an Lob, stellt den Band neben die Erzählungen von Astrid Lindgren und resĂĽmiert zudem: “es ist ein Meisterwerk, das es mit Marjane Satrapis ähnlich gestrickter iranischer Jugenderinnerung “Persepolis” aufnehmen kann”.

Der von Baku Yuamemakura geschriebene und Jiro Taniguchi gezeichnete Ringer-Comics “Wie hungrige Wölfe” (Schreiber & Leser) wird auf tagesspiegel.de von Christian Endres vorgestellt. Er bemerkt dabei, dass das Werk eine andere, brachiale Seite Taniguchis gezeigt wird, die bei den sonst eher feingeistigen Titeln, die bisher auf deutsch vorliegen, nicht zum Tragen kommt: “Rabiate Ringer”.

“Eindrucksvoll erzählt die junge Illustratorin Paula Bulling in ihrem Comic-DebĂĽt vom Leben in der gesellschaftlichen Peripherie.” So resĂĽmiert Laura Wösch in ihrem Artikel fĂĽr das online-Frauenmagazin aviva-berlin.de am FuĂźe ihrer Besprechung von “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag).

 

Aisha Franz bei Strips & Stories, Hamburg

Montag, den 20. August 2012

Am Freitag, dem 7. September, wird Aisha Franz in der Hamburger Comic-Buchhandlung Strips & Stories aus ihrem aktuellen Buch “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) lesen. Damit beschenken sich die Hamburger zum 2-jährigen Eröffnungsjubiläum.

Brigitte hat eine wichtige Mission: Sie soll die “Margarita”, eine sagenumrankte Perlenmuschel von unschätzbarem Wert, vor den gierigen Händen eines Mafia-Bosses bewahren. Fest entschlossen begibt sie sich auf die Jagd, doch ihre Schwäche fĂĽr stĂĽrmische Romanzen erweist sich als gefährliches Hindernis…
Eine abenteuerliche Geschichte ĂĽber Verlust, Rache und das Wunder der Liebe.

Im Anschluss an die Lesung findet ein Comic-Bingo statt, das von Aisha Franz co-moderiert wird. Die Veranstaltung ist Teil der Kreativ-Nacht St. Pauli. Beginn ist um 19 Uhr.

Strips & Stories, SeilerstraĂźe 40, D-20359 Hamburg
Tel. (040) 38 07 40 09
email: info@istrips-stories.de, www.strips-stories.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 12–19.30 Uhr, Sa 11–18 Uhr

Ausstellung “Im scheuĂźlichen Garten”, KĂĽnstlerhaus Dortmund

Sonntag, den 19. August 2012

Unter dem Titel “Im scheuĂźlichen Garten” präsentieren Kai Pfeiffer und Patrick Borchers im KĂĽnstlerhaus Dortmund eine Ausstellung von acht Comiczeichnern und -zeichnerinnen. Die teilnehmenden KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler sind Alex Baladi, Anke Feuchtenberger (“Die Spaziergängerin”, Reprodukt), Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt), Dominique Goblet & Kai Pfeiffer, Oliver Grajewski (“Tigerboy”, Verbrecher Verlag), Kolbeinn Karlsson und Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag).

Die Vernissage zur Ausstellung fand bereits am 16. August statt, die Arbeiten sind im KĂĽnstlerhaus Dortmund noch bis zum 30. September zu sehen. Eine Website zur Ausstellung befindet sich in Arbeit.

KĂĽnstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, D-44147 Dortmund
Tel. (0231) 82 03 04, Fax (0231) 82 68 47
www.kh-do.de

Die superreale Welt – Graphic Novels aus Europa

Sonntag, den 19. August 2012

Im Rahmen des 12. Internationales Literaturfestival Berlin präsenriert EUNIC Berlin (ein Zusammenschluss der europäischen Kulturinstiute in Berlin) eine Reihe von Veranstaltungen sowie eine Ausstellung im Zeichen des Comics.

Unter dem Titel “Die superreale Welt – Graphic Novels aus Europa” sind Anna Sailamaa (“Ollaan nätisti” – Finnland), Judith Vanistendael (“Kafka fĂĽr Afrikaner” – Flandern), Fabienne Loodts (“Le livre des nuages” – Föderation Wallonie-BrĂĽssel), Camille Jourdy (“Rosalie Blum” – Frankreich), Tasos Maragkos (“Hard Rock” – Griechenland), Igort (“Berichte aus der Ukraine” – Italien), LeĹ›niak & Skarzyck (“Jez Jerzy” – Polen), Veronica Solomon (“Ein dunkles Fenster” – Rumänien) sowie Max (“BardĂ­n der Superrealist” – Spanien) nach Berlin eingeladen, um ĂĽber ihre jeweiligen Arbeiten zu sprechen.

Durch die verschiedenen Gesprächsrunden fĂĽhrt der Berliner Journalist Lars von Törne (“Der Tagesspiegel”). Lesungen und KĂĽnstlergespräche finden am 7. und 8. September an den “Graphic Novel Days” des ilb im Haus der Berliner Festspiele statt. Die genauen Veranstaltungstermine werden in KĂĽrze auf der Homepage des ilb angezeigt.

Die Vernissage der Ausstellung wird am 8. September ab 19 Uhr in Anwesenheit der Künstler in der Galerie des Institut francais am Kurfürstendamm präsentiert. Die Arbeiten der ZeichnerInnen werden anschliessend noch bis zum 15. Oktober zu sehen sein.

Institut français Berlin, Kurfürstendamm 211, D-10719 Berlin (Charlottenburg-Wilmersdorf)
www.institutfrancais.de/berlin
Ă–ffnungszeiten: Di+Fr 14-19 Uhr, Mi+Do 12-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr

Haus der Berliner Festspiele, Schaperstr. 24, D-10719 Berlin
Tel. (030) 254 891 00
www.berlinerfestspiele.de

“Next Generation” in Berlin

Samstag, den 18. August 2012

Im Rahmen der JĂĽdischen Kulturtage Berlin wird am Dienstag, dem 21. August ein Podiumsgespräch zwischen  dem Comic-Autoren Hamed Eshrat (“Kaiserschnitt”, in Frankreich unter dem TItel “Tipping Point” veröffentlicht) und dem Autoren Ron Leshem geben.

In diesem Jahr führen wir den 2011 begonnenen israelisch-iranischen Dialog fort. Der Fokus liegt dabei auf der Genera­tion der 20–40-Jährigen. Was bewegt diese Generation in beiden Ländern? Wovor haben junge Menschen in Israel und dem Iran Angst? Welche Interessen haben sie? Wie gehen junge Menschen mit dem rigiden System der Mullahs um, welche Formen wählen sie, um Verbote zu umgehen? Wie reagieren junge Menschen in Israel auf Militär und den alltäglichen Überlebenskampf im modernen Israel? Was denken sie über die Orthodoxie? Wie stehen sie zueinander – Israelis und Iraner? Und wie weit greift die Propaganda gegeneinander?

Die Verantaltung findet im Jüdischen Museum Berlin statt und beginnt um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 12 EUR (ermäßigt 8 EUR).

JĂĽdisches Museum Berlin, LindenstraĂźe 9-14, D-10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300, Fax: +49 (0)30 259 93 409
info@jmberlin.de, www.jmberlin.de
Ă–ffnungszeiten: Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr

“Wilsberg – In aller Freundschaft” – Buchpräsentation und Ausstellung in MĂĽnster

Samstag, den 18. August 2012

Das Erscheinen des Comics “Wilsberg – in aller Freundschaft” Ende des Monats wird in MĂĽnster im Rahmen einer Ausstellung mit Originalen aus dem Buch, sowie Skizzen und verworfenen Ideen gefeiert.

Der in MĂĽnster lebende Illustrator Jörg Hartmann sorgte fĂĽr die Umsetzung der Geschichte von JĂĽrgen Kehrer in Comicform. “Wilsberg”, auch als Romanserie seit Langem erfolgreich, ist auch bekannt durch die im ZDF ausgestrahlte Krimi-Serie mit JĂĽrgen Lansink.

Am 25. August wird es in der örtlichen Filiale der Buchhandelskette Thalia zunächst eine Lesung mit Hartmann und Kehrer geben. Und nur dort (aber nicht nur an diesem Termin) wird eine exklusive, limitierte, signierte Ausgabe des Bandes im Schuber erhältlich sein.

Zur Ausstellungseröffnung am selben Tag im Münsterschen Haus der Niederlande, werden dann neben Jürgen Kehrer und Jörg Hartmann auch der Fernseh-Darsteller Lansink erwartet, die Bücher signieren werden. Die Begrüßung spricht die Bürgermeistern Wendela-Beate Vilhjalmsson. Beginn ist um 18 Uhr. Im Anschluss ist die Ausstellung bis zum 26. September zu sehen.

Auch zur Nacht der Museen und Galerien am 1. September wird Zeichenr Hartmann ab 18 Uhr im Museum anwesend sein.

Die Arbeit am Comic begann bereits, als Hartmann noch Grafikdesign an der FH Münster studierte. Im Laufe der Zeit wurde er in der Stadt heimisch und zeichnete Münster aus ebenso vertrauten wie ungewöhnlichen Perspektiven: Wilsberg flaniert nicht nur vor den prunkvollen Fassaden des Prinzipalmarkts sondern auch vor dem maroden Charme der Plakatwände zwischen den Eisenbahnbrücken in der Hafenstraße. Bedingt durch den langen Entstehungszeitraum tauchen auch vergangene Orte wie die Germania-Therme und das alte Jovel wieder auf.

Bewusst hat Hartmann sich nicht an den Wilsberg-Filmen orientiert, sondern eine ganz eigene Version des Kultkrimis erschaffen: mit markanten Charakteren, allen voran dem knurrigen Privatdetektiv, viel trockenem Humor und einer mitreißenden Kriminalgeschichte. Gleichzeitig sind seine Grafiken auch außerhalb des Comics sehenswert: Aufwändig aquarellierte Tuschezeichnungen und scharf gestochene Radierungen fügen sich zu einem ausdrucksstarken und phantasievollen Portrait der Stadt Münster.

Haus der Niederlande im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, 48143 MĂĽnster
www.hausderniederlande.de
Ă–ffnungszeiten: Montag – Freitag 12 – 18 Uhr, Samstag – Sonntag 10 – 16 Uhr

Graphic Novels in den Medien – 17. August 2012

Freitag, den 17. August 2012

“Kaum eine andere Form des Erzählens hat in den letzten Jahren so viel an Aufmerksamkeit und Ansehen gewonnen wie die Graphic Novel, der Roman in Bildern.” So eröffnet ein Ăśberblick ĂĽber aktuelle Neuerscheinungen, der gestern im “Buchjournal” auf MDR Figaro ausgestrahlt wurde. Die Texte zu den fĂĽnf Titeln können hier nachgelesen und nachgehört werden:“Romane in Bildern”. Vorgestellt wurden: “Niemandsland” von Blexbolex (Jacoby & Stuart), “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (nach Arthur Schnitzler, Edition BĂĽchergilde), “Tristram Shandy, Gentleman” von Martin Rowson (nach Laurence Sterne, Knesebeck), “Der Pirat und der Apotheker” von Henning Wagenbreth (nach R.L. Stevenson, Peter Hammer Verlag) und “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen).

“Der Boxer” wurde ebenfalls in der Badischen Zeitung vorgestellt “Die Geschichte des Boxers im KZ”. JĂĽrgen Schickinger resĂĽmiert: “Ausnahmeband”. Die Sogkraft der Erzählung stellt Schickinger bei David Smalls “Stiche” (Carlsen) heraus: “Die Geschichte des Kindes in Detroit”.

Auch tagesspiegel.de stellt wieder eine Graphic Novel vor: “Don Quijote” von Flix (nach Miguel de Cervantes, Carlsen), in dem Thomas Hummitzsch einen “famosen Schelmencomic” erkennt: “WutbĂĽrger Don Quijote”.

“Ă„chz, schuft, schwitz, grĂĽbel”

Freitag, den 17. August 2012

In der gestern veröffentlichten Ausgabe der Wochenzeitung Die Zeit findet sich ein Artikel von Leonie Achtnich, in dem der Beruf Comiczeichner vorgestellt wird. Zu Wort kommen KĂĽnstler wie Flix (“Don Quijote”, nach Miguel de Cervantes, Carlsen), Birgit Weyhe (“Reigen”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag), Dirk Rehm von Reprodukt, sowie die Professoren Dietrich GrĂĽnewald und Hendrik Dorgathen. Auch wenn sich in den letzten Jahren viel getan habe, so wird in “Ă„chz, schuft, schwitz, grĂĽbel” resĂĽmiert, bleibe es doch ein Job fĂĽr “leidensfähige Ăśberzeugungstäter”.

Illustriert wird der Beitrag von einem Kurzcomic von Simon Schwartz.

“Traumnovelle” – Präsentation in Berlin

Freitag, den 17. August 2012

In der Edition Büchergilde erscheint in Kürze eine Adaption von Arthur Schnitzlers “Traumnovelle” vom in Berlin lebenden Illustratoren Jakob Hinrichs. Der Autor präsentiert das Buch am Freitag, dem 14. September, ab 19:30 Uhr in der Berliner Galerie Re:Surgo! (ehemals Bongout). Gezeigt werden Originalseiten aus dem Buch, zudem wird Hinrichs Exemplare signieren.

Schnitzlers „Traumnovelle“ erzählt von den sonderbaren und erotisch aufgeladenen Geschehnissen, die dem Arzt Fridolin und seiner Frau Albertine widerfahren. Phantastisch und traumhaft beschreibt er die Entdeckung ihrer bisher verborgenen Begierden und ihres wahren Selbst. Jakob Hinrichs interpretiert die Novelle erstmals als Graphic Novel. Dabei löst er die Zeitgebundenheit der Geschichte gekonnt auf, so dass die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität verschwimmen. Seine Bilder fangen die bizarre und aufgewühlte Stimmung von Schnitzlers Novelle wunderbar ein.

Re:Surgo!, Torstr. 110, D-10119 Berlin-Mitte
Tel. (030) 280 93 758
www.resurgo-berlin.com, E-Mail: info@resurgo-berlin.com
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa, 13-20 Uhr