Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Bibliotheken Über uns Impressum

Monatsarchiv für Oktober 2012

Calle Claus bei Strips & Stories, Hamburg

Mittwoch, den 31. Oktober 2012

Am 8. November laden Edition 52 und der Hamburger Comicladen Strips & Stories zur Release-Veranstaltung von Calle Claus’ “White Line Fever” (Edition 52) ein.

„Ein missglĂŒckter Disco-Abend, nĂ€chtliches Kidnapping im Hafen, eine blutige Seeschlacht, mysteriöse Rituale am Strand einer einsamen Insel und eine jĂ€h endende Romanze mit einer kapriziösen Katzenfrau – ein namenloser junger Mann durchlebt eine Reihe seltsamer Episoden, die sich nach und nach zu einem geheimnisvollen Ganzen fĂŒgen.“

Der Hamburger Comiczeichner Calle Claus („Die Schanzen-Babes“) legt mit „White Line“ seine bisher lĂ€ngste Comic-Geschichte vor. Ausgangspunkt seiner 144 Buchseiten starken „Mystery Graphic Novel“ ist eine 10-seitige Kurzgeschichte, die er 2006 fĂŒr das Schweizer Comicmagazin „Strapazin“ zeichnete. Hier wurde ein junger Mann im Hamburger Hafen von seltsamen Wesen in KapuzenmĂ€nteln gekidnappt. In tiefer Nacht fuhr ein Schiff mit dem EntfĂŒhrten an Bord elbaufwĂ€rts. Das Schicksal des Protagonisten blieb am Ende offen, ging seinem geistigen Vater aber nicht mehr aus dem Kopf. So entschloss sich Calle Claus schließlich, die ausufernde Odyssee seines Protagonisten zu Ende zu erzĂ€hlen. Sechs Jahre, literweise Zeichentusche und ungezĂ€hlte Pinsel spĂ€ter ist es soweit: Das Epos ist vollendet und freut sich auf seine Leser.

Im Anschluss an die Buchvorstellung tritt der Hamburger Musiker Felix Gebhard auf. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Weitere Informationen finden sich hier.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20349 Hamburg
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

Neue Graphic Novels bei Edition 52, Salleck Publications und Splitter

Dienstag, den 30. Oktober 2012

Ab sofort bzw. in KĂŒrze erhĂ€ltlich sind drei neue Graphic Novels bei den Verlagen Edition 52, Salleck Publications und Splitter.

“White Line Fever” von Calle Claus (Edition 52)

Ein missglĂŒckter Disco-Abend, nĂ€chtliches Kidnapping im Hafen, eine blutige Seeschlacht, mysteriöse Rituale am Strand einer einsamen Insel und eine jĂ€h endende Romanze mit einer kapriziösen Katzenfrau


Ein namenloser junger Mann durchlebt eine Reihe seltsamer Episoden, die sich nach und nach zu einem geheimnisvollen Ganzen fĂŒgen.

FĂŒr den Band ist nun eine siebenseitige Leseprobe erhĂ€ltlich, die sich hier herunterladen lĂ€sst (PDF, 0,5 MB).

White Line, ISBN 978-3-935229-92-0, 144 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, 18 EUR, erschienen bei Edition 52

“Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications)

Eine kleine Familie geht in einer lĂ€ndlichen Gegend Polens in den achtziger Jahren ihrem Alltag nach. Doch die Tötung eines Huhns durch den Großvater lĂ€sst einen alten Nachbarschaftsstreit auflodern und langsam ĂŒberschatten immer mehr Schatten die familiĂ€re Idylle. Eine Tageswanderung zu einem verwilderten Apfelgarten wird fĂŒr den alten Mann ein Ausflug in eine Vergangenheit, die er nur zu gerne vergessen hatte. Auch seine Familie bleibt davon nicht unberĂŒhrt


“Der Garten” ist die Diplomarbeit der gebĂŒrtigen Polin Agata Bara, mit dem sie ihr Kommunikationsdesign-Studium an der Folkwang-UniversitĂ€t in Essen abschloss. Ihr DebĂŒt “Leviathan” ist in Polen bei Timof erschienen, dem Verlag, der dort unter anderem auch die BĂŒcher von Flix und Craig Thompson publiziert.

Der Garten, ISBN: 978-3-899084-78-8, 56 Seiten, farbig, Hardcover, 12,90 EUR (D), erscheint am 13. November bei Salleck Publications

“Lulu – Die nackte Frau” von Étienne Davodeau (Splitter)

Wie viele haben davon schon getrĂ€umt? Lulu hat‘s getan. Sie ist nicht nach Hause gegangen, verlĂ€sst Mann und Kinder, um einfach ein paar Tage allein zu sein. Nur eine kurze Unterbrechung in der Eintönigkeit der leeren Tage, denkt sie – und ĂŒberrascht sich damit selbst. Vierzig Jahre ist sie alt und die Tage, die sie am Meer verbringt, werden sie verĂ€ndern. Lulu genießt die Freiheit; ein GefĂŒhl, das sie beinahe vergessen hatte. Der »Urlaub« vom Alltag wird zur stillen Rebellion, zur ZĂ€sur, zu Ende und Neubeginn.

Étienne Davodeau hat die unvergleichliche FĂ€higkeit, seine Figuren realistisch, beinahe schon dokumentarisch zu beobachten; sie sind zerbrechlich, liebenswert und Helden in eigener Sache. Mit Lulu liegt nun endlich eines seiner großen Werke auch auf Deutsch vor.

Lulu – Die nackte Frau, ISBN 978-3-868695-60-1, 160 Seiten, Hardcover, farbig, 24,80 EUR (D), erschienen bei Splitter

“Der scharfe Beat der BrillentrĂ€ger”

Samstag, den 27. Oktober 2012

In der “SĂŒddeutschen Zeitung” vom 25. Oktober 2012 beschĂ€ftigt sich Britta Schwem mit der im FrĂŒhjahr bei Carlsen erschienen autobiografischen Graphic Novel “Stiche”. Der insbesondere in den USA bekannte Illustrator und Kinderbuch-Autor David Small wĂ€hlt die ErzĂ€hlform des Comic, um sich an seine Kindheit und Jugend in den 1950er-Jahren zu erinnern, die er in Detroit verbrachte. In ihrer Rezension “Der scharfe Beat der BrillentrĂ€ger” zeigt Britta Schwem sich beeindruckt. Beeindruckt von der KĂ€lte des Elternhauses, in das der Autor hineingeboren wurde. So sei sein Buch eine “irre Tragödie von Falschverliebten, Falschgeborenen und Falschverstandenen, die im WĂŒrgegriff der gesellschaftlichen Konvention erstarrt sind”. Beeindruckt von David  Smalls Aufarbeitung der, durch den eigenen Vater verursachten, Krebserkrankung in jungen Jahren: “‘Stiche’ ist ein Blick in die Wunden, der zu TrĂ€nen rĂŒhrt. Aber man hört Small förmlich rufen: ‘Hey, I was an alien, but that’s okay. – Now.’” Und zu guter Letzt beeindruckt von der zeichnerischen Umsetzung der Geschichte: “Man meint, die Meister des Absurden, Beklemmenden und der Suspense – Buñuel, Bergman und Hitchcock – auf den Buchseiten zu spĂŒren”.

Veranstaltungen im Goethe-Institut in London

Samstag, den 27. Oktober 2012

Passend zum COMICA-Comicfestival, das im kommenden Monat in London stattfinden wird, zeigt ab dem 3. November das Goethe-Institut London die seit geraumer Zeit weltweit reisende Ausstellung “Comics, Manga & Co.” ĂŒber deutsche Comics und ihre KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler. ErgĂ€nzend dazu gibt es ein eigenes Veranstaltungsprogramm.

So wird sich am Sonntag, dem 4. November unter dem Titel “Intimate Interiors” Anke Feuchtenberger (“Die SpaziergĂ€ngerin”, Reprodukt) mit Andrzej Klimowski, Professor fĂŒr Illustration am Royal College of Art, unterhalten. Diese Veranstaltung findet nicht in den RĂ€umen des Goethe-Instituts statt, sondern in der Buchhandlung Foyles. Der Eintritt betrĂ€gt 6 Pfund.

Zur Eröffnung der Ausstellung wird sich am 5. November in den RĂ€umen des Goethe-Instituts der Comic-Experte Paul Gravett mit dem deutschen Redakteur und Autor Andreas C. Knigge ĂŒber “1001 COMICS die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist” unterhalten. Das gleichnamige Buch ist in der Edition Olms erschienen.

Einen Einblick in die aufwĂ€ndige Technik des Schabkarton-Kratzens wird in einem Workshop mit Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) geboten, der am 11. November stattfinden wird. Die Teilnahme am Workshop kostet 40 Pfund, bzw. ermĂ€ĂŸigt 35 Pfund, Tickets sind hier erhĂ€ltlich.

Zu einem Manga-Abend mit Live-Zeichnen und Cosplay wird am 24. November geladen. Anwesend sind Christina Plaka (“Prussian Blue”, Carlsen) und Emma Vieceli (“Manga Shakespeare”). Der Eintritt ist frei, Anmeldung jedoch erforderlich.

Goethe-Institut, 50 Princes Gate, GB–London SW7 2PH
Tel. +44 20 7596 4000
email: info@london.goethe.org,
london.goethe.org

Foyles, 113-119 Charing Cross Road, London WC2H 0EB

Comics aus Neuseeland

Freitag, den 26. Oktober 2012

In ihrem Beitrag fĂŒr fm4.orf.at “Der Comicsehnsuchtsort ‘Hicksville’” ĂŒber Dylan Horrocks und seinen bei Reprodukt erschienenen Band “Hicksville” lĂ€sst Zita Bereuter nicht nur den neuseelĂ€ndischen Autoren selbst zu Wort kommen, sondern fĂŒhrt auch eine Reihe von Links zu Websites neuseelĂ€ndischer Comiczeichnerinnen und -zeichner auf. “Noch nie sei das Angebot so vielfĂ€ltig gewesen, noch nie habe es so eine große Leserschaft gegeben.” – so wird Dylan Horrocks im Beitrag zitiert.

DarĂŒber informiert auch eine eigene BroschĂŒre, in der die lebhafte Comicszene des Buchmesse-Gastlands vorgestellt wird. Diese kann direkt hier als PDF-Version heruntergeladen werden. Auch auf der Website von Dylan HorrocksÂŽ Hicksville Press finden sich dazu viele Informationen und Links.

“Reprobus” von Markus FĂ€rber

Donnerstag, den 25. Oktober 2012

Ab sofort erhĂ€ltlich ist mit “Reprobus” der Debutband von Markus FĂ€rber bei Rotopolpress.

Am östlichen Rand der Welt lebt Reprobus, ein hundsköpfiger Riese mit unbeschreiblichen KrÀften, mehr Tier als Mensch. Und weil er so mÀchtig ist, fragt er sich: Gibt es nicht einen, der noch mÀchtiger ist?

So begibt er sich auf eine Reise, die ihn verĂ€ndern wird. Reprobus bedeutet “der Verworfene” und seine Geschichte ist eine uralte aber bis heute lebendige Legende, deren Ursprung niemand mehr so genau nachzeichnen kann. In seinem Debutcomic erzĂ€hlt Markus FĂ€rber seine Version dieser Geschichte in grandiosen Bildern.

Markus FĂ€rber studierte an der Kunsthochschule Kassel Illustration und Comic. Er veröffentlichte seine Bildergeschichten in verschiedenen Anthologien wie “Dolor”, “213″ oder “Triebwerk” und wurde nach seinem Abschluss 2011 MeisterschĂŒler von Prof. Hendrik Dorgathen. Neben seiner freischaffenden TĂ€tigkeit als Illustrator und Grafiker fĂŒr Zeitschriften und Agenturen arbeitet er seit Ende des Studiums unter anderem im Bereich BĂŒhnenbild und Plakatgestaltung und entwirft Characterdesigns fĂŒr diverse Trickfilme.

Am kommenden Freitag, dem 26. Oktober, eröffnet im Berliner Supalife Kiosk eine Ausstellung mit Originalseiten aus “Reprobus”. Die Vernissage eröffnet um 19 Uhr, im Anschluss wird die Ausstellung bis zum 24. November zu sehen sein.

Reprobus, ISBN 978-3-940304-76-6, 96 Seiten, Farbe, Klappenbroschur, 22 EUR (D), erschienen bei Rotopolpress

Supalife Kiosk, Raumerstr. 40, D-10437 Berlin
Tel. (030) 44 67 88 26
email: kiosk@supalife.de, www.supalife.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-19 Uhr

Graphic Novels in den Medien – 25. Oktober 2012

Donnerstag, den 25. Oktober 2012

Bereits letzte Woche strahlte das arte-Kulturmagazin “Metropolis” einen Beitrag ĂŒber Reinhard Kleist und sein aktuelles Buch “Der Boxer” (Carlsen) aus. Der Beitrag kann online angesehen werden (siehe oben), zum Begleittext gelangt man hier: “Hertzko Haft”.

Markus Weckesser schrieb in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung ĂŒber Art Spiegelman, die derzeit im Kölner Museum Ludwig gezeigte Ausstellung “CO-MIX” und den bei Fischer erschienenen Band “MetaMaus”: “Atompilz aus dem SchĂ€del”.

Susanne Billig besprach gestern im “Radiofeuilleton” auf Deutschlandradio Kultur “Freud” von Corinne Maier und Anne Simon (Knesebeck), eine “kurzweilige und gar nicht oberflĂ€chliche LiebeserklĂ€rung an den berĂŒhmten Seelen-Taucher”: “Dem Credo des Meisters verpflichtet”. Direkt zur Audioversion des Beitrags als mp3-Datei gelangt man hier.

Comics in den Medien – 24. Oktober 2012

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

FĂŒr das Deutschlandradio Kultur unterhielt sich Anette Selg mit der Comic-Autorin Paula Bulling ĂŒber ihr Debut “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag). Das ausfĂŒhrliche GesprĂ€ch kann hier nachgelesen werden: “FlĂŒchtlingsalltag in Sprechblasen” Direkt zur MP3-Version des Beitrags gelangt man hier.

Der Berliner Tagesspiegel druckte auf einer Feuilletonseite zum Thema “Politische Literatur” die zuvor schon online prĂ€sentierte Besprechung Thomas Grevens von Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ab. Greven fĂŒhrt unter anderem aus, “welch großen Vorsprung die französische Comic-Kultur immer noch hat, und vor allem, welch ungleich höheren kulturellen Stellenwert Comics in Frankreich haben.” Die ausfĂŒhrliche Besprechung kann weiterhin hier nachgelesen werden: “Im Herzen der Macht”.

Christoph Huber stellte in der Wiener Presse den neuen Krimi von Jacques Tardi nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette vor: “Zum Abschuss freigegeben” (Edition Moderne): “Perfektes Verbrechen, voilĂ !”

Der kĂŒrzlich in der SĂŒddeutschen Zeitung erschienene Beitrag von Fritz Göttler zu Art Spiegelmans “MetaMaus” (Fischer) kann nun auch online nachgelesen werden: “Das Buch der Erschöpfung”. Darin zeigt sich Göttler beeindruckt von der Unmittelbarkeit des SekundĂ€rbandes: “Man darf sich nicht abschrecken lassen von der Aura der Distanz, die der Titel entfaltet, man ist immer mitten drin.”

“DarĂŒber kann man nachdenken”

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

In der gestrigen Ausgabe des Tagesspiegels erschien ein Interview mit Kulturstaatsminister Bernd Neumann zum Thema Comics. Neumann ist nicht entgangen, dass es in den letzten Jahren eine “qualitative Entwicklung” im Comic-Bereich gab und es eine erhöhte Akzeptanz der Gattung im Kunstbetrieb gibt, wobei er vor Allem den Beitragd er Graphic Novels herausstellt.

Selbst habe er “Persepolis” von Marjane Satrapi (Edition Moderne) gelesen und sich bereits “Berlin – Geteilte Stadt” von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag) vorgemerkt. Auf die Frage, ob Comic- und Graphic Novel-Schöpfer nicht mehr als bisher durch Förderprogramme unterstĂŒtzt werden könnten, entgegnet Neumann, dass man darĂŒber nachdenken könne.

Das von Redakteur Lars von Törne gefĂŒhrte Interview kann nun auch hier nachgelesen werden: “DarĂŒber kann man nachdenken”.

Foto © Bundesregierung / Kugler

“Seelenfresser: Glaube” von Schwarwel

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

PĂŒnktlich zu Halloween erscheint Anfang nĂ€chster Woche mit “Glaube” der zweite Teil der auf vier Teile angelegten “Seelenfresser”-Reihe des Leipziger Comic-Autors Schwarwel.

In “Seelenfresser: Liebe” erzĂ€hlt Schwarwel in großer Geste, mit tiefem Schwarz und mit gekonnter Feder die Hard-Boiled-Geschichte um das Hitch-Hike-Baby Nova, ihren Hund Joey, ihren Ehemann und Trucker aus Leidenschaft Hardy, dessen Geliebter Babsi, einer Gruppe Penner und einem geheimnisvollen Wesen aus einer fremden Welt inmitten der ostdeutschen Provinz weiter erzĂ€hlt.

Auf dem diesjĂ€hrigen Comic-Salon Erlangen erhielt Schwarwel fĂŒr “Seelenfresser: Liebe” den ICOM-Preis als „Bester Independent Comic 2012“. Die einzelnen Seiten der Geschichte werden auf der Website seelenfresser.net sowie im Newsletter des Leipziger Comic-Shops Comic Combo vorveröffentlicht. Dort wird Schwarwel am kommenden Dienstag, dem 30. Oktober, zwischen 15 und 17 Uhr zu einer Signierstunde erwartet.

Seelenfresser: Glaube, ISBN 978-3-9815274-0-7, 80 Seiten, schwarzweiß, 12,80 EUR, erscheint bei GlĂŒcklicher Montag

Comic Combo, Karl-Liebknecht-Strasse 02, D- 04107 Leipzig
www.comiccombo.de, E-Mail: shop@comiccombo.de

Paula Bulling bei Strips & Stories

Dienstag, den 23. Oktober 2012

Am kommenden Donnerstag prĂ€sentiert Paula Bulling – zusammen mit Salissou Maman Oumarou – ihr Buch “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag) in der Hamburger Graphic Novel-Handlung Strips & Stories.

“Im Land der FrĂŒhaufsteher” hat in den letzten Wochen trotz oder wegen der Thematisierung des gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus ein außergewöhnlich großes Medienecho erzielt. Das Buch zeichnet sich insbesondere durch intensive Recherche und die ausgeprĂ€gte Reflektion der eigenen Rolle als Beobachterin und weiße Person aus. Paula Bulling beschreibt mit ihren Skizzen den rassistischen Normalzustand in unserer Gesellschaft und die Situation von Asylbewerber_innen in Sachsen-Anhalt. Sie wird bei ihrem Besuch in Hamburg begleitet von Salissou Maman Oumarou, der an der Entstehung des Buches direkt beteiligt war.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20349 Hamburg
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

“Berichte aus Russland” von Igort

Dienstag, den 23. Oktober 2012

Mit “Berichte aus Russland [Der vergessene Krieg im Kaukasus]“ erscheint Ende des Monats nach “Berichte aus der Ukraine [Erinnerungen an die Zeit der UdSSR]“ ein zweiter Band mit Reiseaufzeichnungen des italienischen Zeichners Igort im Berliner Verlag Reprodukt.

Anderthalb Jahre hat Igort zwischen 2008 und 2009 die Ukraine, Russland und Sibirien bereist. Seine Dokumentation verbindet Comics, Illustrationen und Texte virtuos zu einem sehr persönlichen und dennoch authentischen PortrÀt der ehemaligen Sowjetunion.

In seinen Reiseaufzeichnungen verhandelt Igort sowohl die Vergangenheit wie die Gegenwart Russlands, sucht den Krieg in Tschetschenien ebenso zu ergrĂŒnden, wie er den Blick zurĂŒck auf die stalinistischen Gulags richtet. Im Zentrum seiner “Berichte aus Russland” steht jedoch die Journalistin Anna Politkowskaja: ErschĂŒttert von ihrer Ermordung 2006 begibt Igort sich vor Ort auf ihre Spuren.

“Gerade in ihrer radikal individuellen Sichtweise ĂŒberzeugt die Oral History eines leidgeprĂŒften Landes.” – Jens MĂŒhling, Der Tagesspiegel

Igort, geboren 1958 in Cagliari, Italien, avancierte Anfang der 1980er-Jahre zu einem der wichtigsten Vertreter der KĂŒnstlergruppe Valvoline und arbeitete in der Folge als einer der ersten europĂ€ischen Comicautoren fĂŒr japanische Verlage. Sein Buch “5 ist die perfekte Zahl” (in deutscher Sprache im avant-verlag erschienen) wurde 2003 auf der Frankfurter Buchmesse als “Comic des Jahres” ausgezeichnet.

Berichte aus Russland, ISBN 978-3-943143-37-9, 176 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 24 EUR, erscheint im Oktober bei Reprodukt

“Osmose” – neuer Comic-Blog des Goethe-Instituts

Dienstag, den 23. Oktober 2012

KĂŒrzlich startete mit “Osmose” ein weiteres Comicprojekt des Goethe-Instituts. In diesem Fall ist es die Dependance im Porto Alegre, die drei Comic-AutorInnen eingeladen hat, nach Brasilien zu kommen, um darĂŒber in illustrierten TagebucheintrĂ€gen, Fotoreportagen und kurzen Comics zu berichten. So verweilte bereits im August Birgit Weyhe (“Reigen”, avant-verlag) in SĂŁo Paulo, derzeit befinden sich Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”) in Salvador sowie Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) in Porto Alegre und posten ihre Erlebnisse in unterhaltsamen BeitrĂ€gen auf dem Osmose-Blog.

Dort finden sich auch BeitrĂ€ge brasilianischer Comic-AutorInnen, die nach Deutschland eingeladen wurden: JoĂŁo Montanaro (MĂŒnchen), Paula Mastroberti (Berlin) sowie Amaral (Hamburg). Deren Besuche liegen bereits etwas zurĂŒck, daher aktualisieren derzeit im Wesentlichen Aisha Franz und Mawil den Osmose-Blog.

“Nausea” von Robert Crumb

Montag, den 22. Oktober 2012

Ende Oktober erscheint mit “Nausea” ein neues Buch von Robert Crumb bei Reprodukt. Nach dem Vorbild des französischen Verlags CornĂ©lius sollen weitere thematisch gegliederte BĂ€nde im halbjĂ€hrlichen Rhythmus erscheinen.

Ein zweiter Band mit dem Titel “Immer Ärger mit den Frauen” ist fĂŒr Juni 2013 und damit rechtzeitig zum Comicfestival MĂŒnchen in Vorbereitung. Aline Kominsky-Crumb, Robert Crumb und Gilbert Shelton werden auf dem MĂŒnchner Comicfestival zugegen sein, außerdem gibt es eine umfangreiche Ausstellung von Underground-Comics zu sehen.

“Nausea” bildet den Auftakt zu einer Neuausgabe des Crumb’schen Oeuvres in der Übersetzung von Harry Rowohlt. Die Geschichten dieser Sammlung beschĂ€ftigen sich in ganz unterschiedliche Weise mit Literatur: Ob Robert Crumb nun Jean-Paul Sartre illustriert, Philip K. Dick ins Bild setzt oder Richard von Krafft-Ebings “Psychopathia Sexualis” – stets ist die Relevanz fĂŒr das eigene Leben spĂŒrbar.

“Robert Crumb ist in der Comicwelt der AllergrĂ¶ĂŸte, eine Legende, nicht mehr und nicht weniger, Ende der Diskussion, ich dulde keinen Widerspruch, setzen!” – Ralf König

Robert Crumb wurde am 30. August 1943 in Philadelphia geboren. 1967 begann er in San Francisco die Herausgabe seiner ersten Heftreihe, “Zap Comix”. Figuren wie Fritz the Cat oder Mr. Natural, und nicht zuletzt die kompromißlose Offenlegung seiner sexuellen Obsessionen, machten ihn schon bald zum Protagonisten der Underground Comix – kontrovers diskutiert und kĂŒnstlerisch unerreicht.

Robert Crumb, dem Terry Zwigoff 1994 einen preisgekrönten Dokumentarfilm widmete, gilt heute als einer der bedeutendsten Autoren und Zeichner, die der Comic je hervorgebracht hat. Seine Arbeiten wurden weltweit ausgestellt, unter anderem im Museum of Modern Art in New York. Robert Crumb und seine Frau Aline Kominsky-Crumb leben in einem kleinen Dorf in Frankreich.

Nausea, ISBN 978-3-943143-29-4, 112 Seiten, schwarzweiss, 22 x 29 cm, Hardcover, 29 EUR, erscheint im Oktober bei Reprodukt

“Wie kranke Ideen entstehen” – Vortrag in Berlin

Montag, den 22. Oktober 2012

Am heutigen Montag hĂ€lt der in Berlin lebende Schwede Max Andersson (“Container”, Reprodukt) seinen Vortrag “Wie kranke Ideen entstehen” am Nordeuropa-Institut der Humboldt-UniversitĂ€t in Berlin. Beginn ist um 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Humboldt-UniversitÀt, Nordeuropa-Institut, Dorotheenstr. 24, 10117 D-Berlin, Haus 3, 1. Etage, Raum 3.134 (George Brandes)

Geschichtscomic-Werkstatt mit Elke R. Steiner

Sonntag, den 21. Oktober 2012

In Kooperation der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit dem KZ Moringen wird am Samstag, dem 3. und Sonntag, dem 4. November jeweils von 10 bis 17 Uhr ein Comic-Workshop fĂŒr Jugendliche ab 14 Jahren angeboten.

Update: Ein weiterer Workshop wird am 7. und 8. November stattfinden.

Vor fĂŒnf Jahren gab es in der KZ-GedenkstĂ€tte Moringen eï»żine Comicwerkstatt, in der SchĂŒlerinnen und SchĂŒler selbst Geschichtscomics entwickelten. ï»żDie Göttinger Kinder-und Jugendbuchwoche der GEW greift diese Idee der Comicwerkstatt  auf und ermöglicht es weiteren Jugendlichen, sich in einem Workshop mit dieser Form der Narration auseinanderzusetzen.

Die Comic-Zeichnerin Elke R. Steiner aus Berlin (“Die anderen Mendelssohns”, Reprodukt) wird die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betreuen. Es wird Gelegenheit geben, den historischen Ort kennenzulernen. Ein Mitarbeiter der GedenkstĂ€tte wird die Workshops begleiten, als Ansprechpartner fĂŒr alle historischen und Moringen betreffenden Fragen. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können diesen Workshop auch fĂŒr ihre Klassen buchen. Die Materialkosten betragen 5 EUR.

KZ-GedenkstÀtte Moringen, Lange Str. 58, D-37186 Moringen
www.gedenkstaette-moringen.de, www.goettinger-jugendbuchwoche.de
Anmeldung: Tel. (0551) 43608, E-Mail: info@gew-goettingen.de

Felix Pestemer in Barcelona

Samstag, den 20. Oktober 2012

Ende Oktober erscheint Felix Pestemers “Der Staub der Ahnen” (avant verlag) auf spanisch. Zur Herausgabe von “El polvo de los antepasados” bietet der Verlag La CĂșpula Buchvorstellungen von Felix Pestemer im Goethe Institut und im FNAC Triangle in Barcelona an. Teil der Veranstaltungen ist auch ein Diavortrag ĂŒber das Motiv des Todes in Mexiko anhand des umfangreichen Quellenmaterials, das dem “Staub der Ahnen” zugrunde liegt.

Die Buchvorstellung im Goethe Institut findet am Montag, dem 29. Oktober um 20.00 Uhr statt, tags darauf wird Felix Pestemer dann um 19 Uhr bei FNAC erwartet.

Goethe-Institut Barcelona, Bibliothek (3.Stock),  Carrer de Manso 24-28, ES-08015 Barcelona
www.goethe.de/barcelona, E-Mail: biblioteca@barcelona.goethe.de
Tel.: +34 932926006

Botiga FNAC – El Triangle, Plaça Catalunya, 4, ES-08002 Barcelona
Tel.: +34 902100632

Ernst Ludwig Kirchner – Ausstellung zum Comic in Kiel

Samstag, den 20. Oktober 2012

Am 30. Oktober wird mit einer Vernissage um 19:30 Uhr im Literaturhaus Schleswig-Holstein in Kiel die Ausstellung “Ernst Ludwig Kircher… ich war ein Narr, ein ĂŒbler Geselle” zum gleichnamigen Buch von Jan Gruber eröffnet.

Der Kieler KĂŒnstler Jan Gruber wuchs auf der Insel Fehmarn auf, jener Insel, die der expressionistische KĂŒnstler und MitgrĂŒnder der „BrĂŒcke“ Ernst Ludwig Kirchner sein Paradies nannte. So wandelte Gruber schon frĂŒh auf Kirchners Spuren, wurde neugierig auf ihn, fand Gefallen an diesem außergewöhnlichen KĂŒnstler, der zeitlebens immer eigenwillig und kompromisslos seinen Weg durch eine schicksalhafte Zeit ging. Lange reifte in Jan Gruber der Plan, Kirchners Leben „nachzuzeichnen“, was er mit seiner Graphic Novel „Ernst Ludwig Kirchner…ich war ein Narr ein ĂŒbler Geselle“ realisiert hat.

Im Literaturhaus werden Originalzeichnungen zu dem Buch zu sehen sein. Zur Eröffnung liest Nils Aulike Texte zur PrĂ€sentation der gezeichneten Biographie und der KĂŒnstler erlĂ€utert im GesprĂ€ch mit seiner Agentin und Lektorin Brigitte Hoth sein Werk.

Die Ausstellung wird bis zum 13. Dezember zu sehen sein.

Literaturhaus Schleswig-Holstein, Schwanenweg 13, D-24105 Kiel
Tel: (0431) 57968-40, Fax: (0431) 57968-42
www.literaturhaus-sh.de, Email: info@literaturhaus-sh.de

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 9 – 13 Uhr, Mo-Do: 14 – 17 Uhr

Neue Graphic Novels im avant-verlag

Freitag, den 19. Oktober 2012

Ab sofort erhĂ€ltlich sind zwei Neuerscheinungen im Berliner avant-verlag: “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und BrĂŒno sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim.

“Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba & Kim

Das preisgekrönte Graphic-Novel-Meisterwerk aus Spanien! 2001 beging der Vater von Antonio Altarriba Selbstmord und zog damit einen Schlussstrich unter ein Leben, das er als ziellos und vergeblich empfand. Wie viele andere seiner Generation hatte sein Vater alles daran gesetzt, aus den TrĂŒmmern der Weltkriege eine gerechte Welt zu bauen und dem Unrecht zu entfliehen. Aber die Geschichte hat es schon immer verstanden, TrĂ€umern die FlĂŒgel zu stutzen


Durch die Augen seines Vaters lĂ€sst uns Altarriba das spanische Jahrhundert durchleben: das Leid, das der BĂŒrgerkrieg und spĂ€ter die Deutschen ĂŒber das Land gebracht haben, Exil, Widerstand und das Leben in den Lagern, die Franco-Diktatur und ihr Ende, der wirtschaftliche Aufschwung und das AufblĂŒhen der Demokratie. Altarriba erzĂ€hlt eine unwahrscheinlich persönliche und zugleich universelle Geschichte ĂŒbers das Erinnern in einem Land, das wie kein zweites versucht, zu vergessen und zu verdrĂ€ngen. PrĂ€miert mit dem nationalen Comic-Preis des spanischen Kultusministeriums und dem Hauptpreis des Comicfestivals Barcelona.

Antonio Altarriba ist ein kĂŒnstlerischer Eckpfeiler der spanischen Comic- und Literaturgemeinde. Der baskische Schriftsteller und Literaturprofessor veröffentlicht seit den frĂŒhen Achtzigern Romane, Anthologien, Comics, Essays und Kritiken und wurde unter anderem mit dem Großen Baskischen Literaturpreis fĂŒr seinen Roman “La Memoria de la Nieve” ausgezeichnet.

Die Kunst zu fliegen, ISBN 978-3-939080-69-5, 208 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 24,95 Euro

Atar Gull“Atar Gull” von Fabien Nury & BrĂŒno

1830, Benin. Atar Gull ist der Sohn des Königs des Stammes der Kleinen Namaquas. Diese liegen in einem nicht endenden Krieg mit ihren Erzfeinden vom Stamm der Großen Namaquas. Durch eine Intrige gerĂ€t er in die HĂ€nde des grausamen Piraten und SklavenhĂ€ndlers KapitĂ€n Brulart. Nach einer schrecklichen Überfahrt, bei der nur 17 der 100 eingeschifften Gefangenen ĂŒberleben, wird er an den jamaikanischen Farmer Tom Will verkauft. Durch seine unterwĂŒrfige Haltung steigt er in der Hierarchie der Plantagenarbeiter auf, doch sein wahres Ziel ist die Rache an seinen Peinigern. Niemand erkennt den Schwelbrand, der letztlich dazu fĂŒhren wird, dass sich die Rollen vertauschen


Nach dem Roman von EugĂšne Sue aus dem Jahre 1831, zu seiner Zeit ein Skandal, adaptiert Fabien Nury diese Geschichte ohne viele Schnörkel, direkt und unkompliziert. BrĂŒno setzt dies kongenial in flĂ€chigen, warm kolorierten Zeichnungen um.

Fabien Nury ist ein französischer Szenarist und Drehbuchautor. Auf Deutsch liegen von ihm vor: der Vampir-Spionagethriller “Ich bin Legion” bei Cross Cult und die Western-Reihe “W.E.S.T.” bei Piredda.

BrĂŒno hat als Zeichner von Comic-Serien wie “Commando Colonial“, “Biotope“, “Junk“ und “Inner City Blues“ bereits eine große Fangemeinde in Frankreich. “Atar Gull“ ist sein DebĂŒt auf dem deutschen Comicmarkt.

EugĂšne Sue ist heute weitesgehend vergessen, Mitte des 19. Jahrhunderts war er aber einer bekanntesten französischen Romanciers und Republikaner. Vor allem sein Fortsetzungsroman “Die Geheimnisse von Paris”, der in der Tageszeitung “Le Journal des DĂ©bats” erschien, etablierte ihn als eine zentrale Figur der französischen intellektuellen Opposition.

Atar Gull, ISBN 978-3-939080-65-7, 86 Seiten, vierfarbig, Hardcover, 19,95 Euro

Mexikanisches Totenfest und Ausstellung von “Der Staub der Ahnen” im Sepulkralmuseum Kassel

Freitag, den 19. Oktober 2012

Am Freitag, den 2. November eröffnet der mexikanische Generalkonsul Eduardo Peña Haller das Totenfest und die Ausstellung „Staub der Ahnen“ von Felix Pestemer. Das fĂŒr den Max und Moritz-Preis 2012 als bestes deutschsprachiges Comic-Album nominierte Album „Der Staub der Ahnen“ von Felix Pestemer (avant-verlag) lebt ganz von der heiter-morbiden AtmosphĂ€re des DĂ­a de los Muertos. Im Museum fĂŒr Sepulkralkultur prĂ€sentiert der Berliner Zeichner ĂŒber 40 Originalgrafiken und Objekte, die er bei seinem Forschungsaufenthalt 2005/2006 in Mexiko sammelte. Dort begann er mit seinen Recherchen zu seiner Graphic Novel „Staub der Ahnen“, die in der Zwischenzeit in mehrere Sprachen ĂŒbersetzt wurde. Maya-Masken, TotenschĂ€del, Kirchenfenster: Mexikos eigenwilliges Amalgam der Kulturen springt den Betrachter aus den BlĂ€ttern heraus an.

FĂŒr den Eröffnungsabend wurde ein buntes Programm u.a. mit mexikanischen TĂ€nzen, einer FĂŒhrung durch die Ausstellung und einem Konzert einer Mariachi-Gruppe vorbereitet.

Im Anschluss wird die Ausstellung bis zum 2. Dezember zu sehen sein.

Museum fĂŒr Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25-27, D-34117 Kassel
Telefon: (0561) 918 93 0, Fax: (0561) 918 93 10
www.sepulkralmuseum.de, E-Mail: info@sepulkralmuseum.de