In der Portrait-Reihe “Square” wurde auf arte kürzlich der französische Comic-Autor Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach Léo Malet, Edition Moderne) vorgestellt. Neben seinem Werdegang und vergangenen Projekten wird auch “Stalag II B” angesprochen, der auf Deutsch noch unveröffentlichte und bereits für eine Auszeichnung auf dem Comicfestival in Angoulême vorgeschlagene Band über die Kriegsgefangenschaft von Tardis Bruder.
Ebenfalls auf arte wurde der Comic “Luft und Liebe” und dessen Autoren, der Szenarist Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou, vorgestellt. Der Band ist bei Carlsen erschienen.
Der Autor Jan Kottisch und der Zeichner Tilo Richter sowie das in Zusammenarbeit entstandene Buch “Flash Preußen” standen im Mittelpunkt eines Beitrags, der im NDR ausgestrahlt wurde. “Flash Preußen” wurde mit dem afkat-Graphic-Novel-Förderpreis ausgezeichnet und erschien beim mairisch verlag.
Das “Thüringen Journal” des MDR verfolgte in einem kurzen Beitrag die Installation der Glasplatten, aus denen sich der mit Bildmotive von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) verzierte Kubus an der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt, zusammensetzt.
In der nun auch auf deutsch erscheinenden Ausgabe des Wissenschaftsmagazins “New Scientist” findet sich auch ein Comic-Strip. Im von Jan-Frederik Bandel und Sascha Hommer (“Dri Chinisin”, Reprodukt) gestalteten Fortsetzungs-Comic reisen zwei Ausserirdische, “Dr. Katz” und “E-Hirn” zur Erde, um sie zu erforschen. Bandel und Hommer gestalteten bereits zusammen den Strip “Im Museum”, der zunächst in der Frankfurter Rundschau veröffentlicht wurde und dann in zweiBänden bei Reprodukt erschien.
Für die „Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße” in der ehemaligen Zentrale der DDR-Staatssicherheit in Erfurt gestaltete Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) einen 7 x 40 Meter großen Bildfries, der den Neubau eines Glaskubus umschließt. Eine Auswahl aus über hundert historischen Fotos von Ereignissen der friedlichen Revolution im Herbst 1989 in Thüringen bildete die Grundlage für Schwartz’ grafischen Bildzyklus.
Die offizielle Einweihung der Gedenkstätte und des Kubus findet am 3. Dezember 2012 um 10 Uhr durch den Thüringer Kultusminister Christoph Matschie statt. Ab 13 Uhr gibt es eine Pressekonferenz mit Simon Schwartz.
Am 14. Dezember findet zusätzlich um 18 Uhr eine öffentliche Führung um den Kubus statt. Im Anschluss gibt es eine Podiumsdiskussion mit Simon Schwartz zum Thema “Comic-Kunst-Geschichte”, die von Andreas Platthaus (FAZ) moderiert wird.
Gedenk- und Bildungsstätte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, D-99084 Erfurt
Am Wochenende vom 31. Januar bis zum 3. Februar 2013 findet im französischen Angoulême das 40. Festival International de la Bande Dessinée statt. Teil des Comic-Festivals ist die Preisverleihung für die besten Comics in unterschiedlichen Kategorien – die wichtigsten Comicauszeichnungen in Europa. Dafür wurde nun die offizielle Longlist der Titel bekanntgegeben, an die die Preise Anfang Februar vergeben werden. Auf der Liste befinden sich auch einige Comics, die es entweder bereits auf den deutschen Markt geschafft haben oder für eine Veröffentlichung in 2013 in Vorbereitung sind.
In der “Sélection Jeunesse” für Kindercomics wurden Bände zweier Serien nominiert, die 2013 auch in Deutschland veröffentlicht werden: “Ariol” von Emmanuel Guibert & Marc Boutavant sowie “Hilda” von Luke Pearson (beide Reprodukt).
Auch in diesem Jahr richten sich vielerorts Design-Weihnachtsmärkte an diejenigen, die abseits klassischer Glühweinromantik interessante Geschenke suchen. Von Mode-, Schmuck- und Produktdesign über Kunstgegenstände und Fotografie, Grafik und Musik hin zu tollen Büchern wird eine breite Produktpallette abgedeckt, die an besonderen Orten angeboten werden.
An diesen Wochenenden finden zwei dieser Märkte statt, bei denen der Berliner Verlag Reprodukt vertreten sein wird, um das eigene Comic-Sortiment zu präsentieren. Das alljährlich stattfindende “Holy.Shit.Shopping” beginnt seine Tour dann in Hamburg, wo auf dem Messegelände bei Musik sowie Heiß- und Kaltgetränken die vielfältigen Produkte präsentiert werden.
Die “Trendmafia” hat es sich in den letzten vier Jahren zur Aufgabe gemacht, das kreative Potential Berlins zu bündeln und bietet Künstlern und Designern in der Karl-Liebknecht-Straße in Berlin-Mitte eine Plattform, um ihre Arbeiten zu präsentieren. Dieser Design-Markt findet an allen Advents-Wochenenden an gleicher Stelle statt und auch hier wird Reprodukt vertreten sein.
Trendmafia, Karl-Liebknecht-Str. 11, D-10178 Berlin
Tel.: 030 / 66 30 96 41
email: info@trendmafia.de , www.trendmafia.de
Öffnungszeiten: Sa + So 13-19 Uhr
Holy.Shit.Shopping. Hamburg, Messe Hamburg, Am Messeplatz 1 (Halle B3 – EG + OG), D-20357 Hamburg www.hamburg-messe.de
Öffnungszeiten: Sa 12-22 Uhr, So 12-20 Uhr
Am vergangenen Wochenende befasste sich in Straelen das Europäische Übersetzer-Kollegium im Rahmen eines Workshops mit den Besonderheiten der Comic-Übersetzung. Andrei Klahn war für WDR3 vor Ort. Seinen Radiobeitrag kann man hier nachhören: “Boom, Pow, Puff – Wie Comics ins Deutsche übertragen werden”.
Im Beitrag kommt auch Andreas Platthaus zu Wort, seines Zeichens Comic-Journalist und -Herausgeber. Auf seinem Blog für die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt er Aisha Franz und ihren aktuellen Band “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) vor: “Schnüffelei ist Hundesache”. Und so wie im Buch der Spürsinn der Protagonistin offenbar wird, meint Platthaus über die Autorin: “Aisha Franz wiederum hat eine Nase für den Comic, um die sie jeder Schnüffler beneiden müsste.”
“Schwule Comicstrips” standen im Mittelpunkt einer Redaktionskonferenz auf dradio Wissen. Anlass ist die Veröffentlichung von “Stripped – A Story Of Gay Comics” von Markus Pfalzgraf (Bruno Gmünder). Zu Gast im Studio war Ralf König, zugeschaltet wurde der Autor Thilo Krapp (“Damian & Alexander”, Epsilon).
Der vielseitige Comic-Autor Jeff Lemire steht im Mittelpunkt des Artikels von Christian Endres auf tagesspiegel.de. Von seinem Arbeiten als Autor von Superhelden-Geschichten bis zu seinen eigenen Graphic Novels wie der “Essex County-Trilogie” (Edition 52) befasst sich Endres mit der gesamten Bandbreite Lemires Schaffens: “Tauchgang mit Geistern”.
Am Samstag und Sonntag dem 1. und 2. Dezember findet im Literaturhaus München der Markt der unabhängigen Verlage “Andere Bücher braucht das Land” statt. Graphic Novels werden dort vom avant-verlag, Edition Moderne, Reprodukt, Schreiber & Leser sowie vom Comicmagazin “Strapazin” vertreten.
Darüber hinaus wird es Stände folgender Verlage geben: A1 Verlag, asphalt & anders, Black Ink, edition ebersbach, edition fünf, Dörlemann Verlag, Hirschkäfer Verlag, lichtung Verlag, Lieschen Montag, luftschacht verlag, Maro Verlag, Milena Verlag, mixtvision Verlag, Peter Hammer Verlag, poetenladen, Salis Verlag, Satyr Verlag, Secession Verlag, Transit Verlag, Verbrecher Verlag, Verlag Das Wunderhorn, Verlagshaus J. Frank, Weidle Verlag.
Am vergangenen Samstag besprach Christoph Haas in der tageszeitung“Berichte aus Russland” von Igort (Reprodukt), in dem der italienische Autor unter anderem der ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja nachspürt. Haas stellt darin auch die Qualität journalistischer Comics heraus, die sich oft durch eine Intensität auszeichnen, die in der täglichen Bilderflut abhanden kommt.
Besonders der Comic Igorts ist für Haas dafür ein gutes Beispiel, gelinge es ihm doch zum Beispiel auch durch seine bedachte Art der Darstellung, den Opfern Würde zurück zu geben. Zum Artikel gelangt man hier: “Selbst mit den Tätern hatte sie Mitleid”.
In den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau schreibt Christian Schlüter über die Comics des französischen Autoren Baru. Darin stellt er schlaglichartig seine bei der Edition 52 erschienenen Bände “Schönes neues Jahr”, “Elende Helden” (Szenario: Pierre Pelot) und “Hau die Bässe rein, Bruno!” sowie das bei Reprodukt erschienene Buch “Die Sputnik-Jahre”. Besonders angetan zeigt sich Schlüter von Barus Fähigkeit, Milieustudien mit Eigenschaften des trivialen Comics zu verknüpfen und erklärt ihn zum “Meister der Milieu- und Alltagsgeschichten”: “Jetzt mal wieder Klassenkampf”.
Auf comic-report.de wurde ein erster Überblick über das Frühjahrsprogramm der Comics des Carlsen Verlags veröffentlicht. Neben Alben-Veröffentlichungen wie einem ersten Mundart-Band von “Tim & Struppi” und einer neuen “Dark Romance”-Reihe werden am Rande auch die Graphic Novels aufgelistet, die bis September geplant sind.
Fortgesetzt wird die “Graphic Novels for Ladies”-Reihe mit zwei Titeln sowie “Buddha” von Osamu Tezuka. Mit “Was kostet ein Yak” findet sich auch ein neues Buch eines deutschen Zeichners im Programm. Und mit “Berlinoir” wird ein Sammelband der ursprünglich bei Edition 52 in drei Bänden erschienenen Vampir-Geschichte von Tobias O. Meissner und Reinhard Kleist vorgelegt.
“Was kostet ein Yak?” von Philip Cassirer, Hardcover, 64 Seiten, 29,5 x 22 cm, inklusive Download-Code für das eBook, Preis € 14,90, erscheint im April 2013
“Wie ein leeres Blatt” von Pénélope Bagieu, Hardcover mit Spotlack und Gummiband, 208 Seiten, EUR (D) 17,90, erscheint im April 2013
“Die Kunst der Anpassung” von Margaux Motin, Hardcover mit Spotlack und Gummiband, 176 Seiten, EUR (D) 17,90, erscheint im Mai 2013
“Buddha Band 5″ von Osamu Tezuka, Hardcover, ca. 288 Seiten, EUR (D) 22,90, erscheint im Mai 2013
“Das Erbe” von Rutu Modan, Hardcover, 240 Seiten, EUR (D) 24,90, erscheint im August 2013
“Buddha Band 6″ von Osamu Tezuka, Hardcover, ca. 288 Seiten, EUR (D) 22,90, erscheint im August 2013
“Kann denn Kochen Sünde sein?” von Guillaume Long, Klappenbroschur, 144 Seiten, EUR (D) 24,90, erscheint im September 2013
“Der Kartograph” von Jiro Taniguchi, Klappenbroschur, ca. 224 Seiten, EUR (D) 16,–, erscheint im September 2013
“Berlinoir” von Tobias O. Meissner und Reinhard Kleist, Hardcover, 160 Seiten, EUR (D) 24,90, erscheint im September 2013
Über die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kühnen Worten zitiert “Wir kümmern uns nicht um unsere Leser.”
Thomas Kögel resümiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dürfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.
“Tatsächlich verfügt der Comic aber über weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat für den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de über “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit großem Namen”.
Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.
In der gestrigen Ausgabe der Welt erschien ein Interview mit Abel Lanzac, dem Autor von “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Co-Autor und Zeichnungen: Christophe Blain, erschienen bei Reprodukt). Für Redakteur Waldemar Kesler steht fest: “Der beste politische Roman des Jahres ist ein Comic.”
Im Verlauf des Gesprächs gibt Lanzac Einblick in die Hintergründe der Entstehung des Bandes und stellt auch heraus, dass er die Deutschen für enorm politisch hält: “Es geht im Comic nicht so sehr darum, Macht zu entschleiern, sondern eher darum, ihre Mechanismen zu studieren und sie in Beziehung zu allgemeinen menschlichen Fragen zu setzen. Ich kann nicht sagen, was universell ist und was nicht, was ich aber sagen kann, ist, dass es kein Volk gibt, dass in einem vornehmen Sinn so außerordentlich politisch ist wie die Deutschen.” Hier geht es zum Artikel: “Der Minister war mein zweites Ich”.
Das Thüringen Journal des MDR zeigte in einem kurzen Beitrag Bilder von der neuen Außengestaltung der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt, die nach Entwürfen von Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) angefertigt wurde. Der Beitrag beginnt bei ca. 9:40min.
Bereits am Freitag vergangener Woche stellte Christian Gasser in der Neuen Zürcher Zeitung“Hicksville” von Dylan Horrocks (Reprodukt) vor. In “Die Grösse, Magie und Erbärmlichkeit der Comics” resümiert er: “In einer Zeit, in der sich der Comic unter dem neudeutschen Gattungsbegriff «Graphic Novel» auch hierzulande eine neue Respektabilität und eine breite erwachsene Leserschaft erschliesst, bietet «Hicksville» den deutschsprachigen Leserinnen und Lesern einen anregenden Streifzug durch den vielfältigen und widersprüchlichen Kosmos der gezeichneten Geschichten.”
In der gestrigen Ausgabe druckte die tageszeitung ein ausführliches Interview von Michael Brake mit dem aus Schottland stammenden Comic-Autoren und Cartoonisten Tom Gauld über sein Buch “Goliath” (Reprodukt) ab. Neben den Beweggründen, sich auf humorvolle Art mit einer biblischen Vorlage zu befassen, verrät Gauld hier auch, wohin er mit einer Zeitmaschine reisen würde: “„Die Bibel ist so einseitig“”.
Als “einen der herausragenden Comicromane des Jahres” bezeichnet Lars von Törne auf tagesspiegel.de“Rosalie Blum” von Camille Jourdy (Reprodukt). Er zeigt sich vor Allem von Jourdys so differenziert wie mit viel Humor und Wärme dargestellten Charakteren angetan, wie er “Die Leidenschaft des Friseurs” in schreibt.
In seinem FAZ-Blog stellt Andreas Platthaus den Abenteuercomics “Atar Gull” von Fabien Nury und Brüno (avant-verlag) vor, der es ihm sichtlich angetan hat. Für ihn ist die Adaption des gleichnamigen Romans aus dem frühen 19. Jahrhundert ein einziges “Lesevergnügen”: “Die Rache eines Sklaven”.
Für die Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt in der ehemaligen örtlichen Stasi-Zentrale, hat Simon Schwartz (“drüben!”, avant-verlag) zusammen mit der Agentur Freybeuter die Außengestaltung übernommen. Für eine 7 x 40 Meter großen Glasfläche, die auf einen Kubus aufgebracht wird lieferte Schwarz die gezeichnete Vorlage. Dabei orientierte er sich an Fotos, die in der Wendezeit aufgenommen wurden.
Am Wochenende, vom 22. bis 25. November, wird zum inzwischen fünften Mal die internationale Buchmesse BuchWIEN stattfinden. Comics und Graphic Novels sind dort weiterhin ein fester Bestandteil des Programms. So werden an einem Gemeinschaftsstand die Bücher vom avant-verlag, der Edition Moderne, von Reprodukt sowie Schreiber & Leser präsentiert. Reprodukt-Mitarbeiter Sebastian Oehler und Sebastian Broskwa, Leiter des Comic-Vertriebs Pictopia, erwarten vor Ort das interessierte Publikum.
Zusätzlich wird es einen Stand der Comicbuchhandlung Bilderbox und einen weiteren Stand von Pictopia geben, an dem das komplette Vertriebssortiment sowie Comic-Importe präsentiert werden.
Guy Delisle und Anke Feuchtenberger präsentieren auf der BuchWIEN ihre aktuellen Comics “Aufzeichnungen aus Jerusalem” und “Die Spaziergängerin” (beide Reprodukt). Guy Delisle wird “Aufzeichnungen aus Jerusalem” am Dienstag, den 20. November im WUK vorstellen und ist darüber hinaus am Freitag, den 23. November um 12.30 Uhr live auf der FM4-Bühne in Halle D zu erleben.
Anke Feuchtenberger wird “Die Spaziergängerin” im Rahmen der BuchWIEN 12 am Samstag, den 24. November um 20 Uhr im phil vorstellen.
Nicolas Mahler (“Alte Meister”, nach Thomas Bernhard, Suhrkamp) ist ebenfalls vor Ort und spricht am Donnerstag, den 22. November mit Tex Rubinowitz und Gottfried Gusenbauer, Direktor des Karikaturmuseum Krems, über die Besonderheiten des bildhaften Lesevergnügens.
Messe Wien, Halle D (U2 Station Krieau), Trabrennstraße, A-1020 Wien www.buchwien.at
WUK Verein zur Schaffung offener Kultur- und Werkstättenhäuser, Währinger Straße 59, A-1090 Wien
Tel. +43 (1) 401 21 0 www.wuk.at
Beginn: 20 Uhr, Eintritt frei
phil, Gumpendorferstraße 10-12, A-1060 Wien
Tel. 0043 (222) 1 581 04 89
email: info@phil.info, www.phil.info
Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 3 EUR (Eintritt frei für BUCH WIEN-BesucherInnen)
Auf zeit.de stellt Michael Brake den englischen Comicautoren Tom Gauld vor: “Hier kommt der fünftschlechteste Schwertkämpfer”. Neben seiner ersten längeren Erzählung “Goliath” (Reprodukt) geht es auch um Gaulds Arbeiten als Illustrator und Cartoonist für den britischen Guardian, für den er sich humorvoll mit Themen der Literatur auseinandersetzt. Für Brake zählt Gauld “zu den interessantesten Comiczeichnern seiner Generation”.
“Zum Abschuss friegegeben”, die neue Krimi-Adaption von Jacques Tardi, nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette (Edition Moderne), kann Moritz Honert nicht recht überzeugen, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Blutiges Fiasko”. Er hätte sich eine Aktualisierung der Vorlage gewünscht. Derweil wurde bekannt, dass an einer Hollywood-Verfilmung des Bandes “Im Visier” gearbeitet wird, das Tardi ebenfalls als Comic nach einer Vorlage von Manchett anfertigte (und ebenfalls in der Editon Moderne erschien). Die Hauptrolle soll Sean Penn übernehmen.
Als “Favorit Buch” stellte Lydia Herms am gestrigen Donnerstag auf radio eins“Stiche” von David Small (Carlsen) vor. Der Beitrag kann hier gelesen und hier direkt angehört werden.
Mit allen drei Titeln der Graphic Novels “For Ladies”-Reihe aus dem Hause Carlsen befasst sich die Redaktion des Online-Frauenmagazins Aviva: “Graphic Novel für Frauen.” Diese “bieten freche und intelligente Unterhaltung”, wie dort resümiert wird und auch die grafische Umsetzung der drei Bände “Paris”, “Ich wär so gern Ethnologin” und “Luft und Liebe” wird lobend hervorgehoben.
Am morgigen Donnerstag, dem 15. November findet der 19. Kleinverlegertag an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig statt. Dieses Jahr lautet das Thema “Comic vs. Comic – Wie Verlage Geschichten ein Gesicht geben”.
Als Gäste wurden Christian Maiwald von Reprodukt, André Winzer vom Schaltzeit-Verlag (Berlin) sowie Philipp Schreiber von Schreiber und Leser (Hamburg) eingeladen. Nach der Podiumsrunde gibt es eine offene Fragerunde. Bei einem Comic-Quiz werden Karten für die Comicausstellung im Bach-Museum und Buchpakete verlost.
Auf tagesspiegel.de ruft Redakteur Lars von Törne dazu auf, dem Verlag den nach persönlicher Meinung besten Comic des Jahres 2012 zu nennen. Genre und Format sind nicht eingeschränkt, es können alle Arten von Comics genannt werden. Unter allen Einsendungen werden Buchpreise verlost. Gewinner werden im Dezember ermittelt.
Dann wird auch die Einschätzung einer Fachjury bekannt gegeben, der Anne Delseit (AnimaniA, Comix u.a.), Lutz Göllner (zitty), Volker Hamann (Reddition), Matthias Hofmann (Alfonz), Martin Jurgeit (Comixene), Stefan Pannor (Spiegel Online u.a.), Frauke Pfeiffer (Comicgate), Andreas Platthaus (FAZ) und Lars von Törne (Tagesspiegel) angehören.
In der gestrigen Ausgabe druckte der Zürcher Tagesanzeiger ein ausführliches Interview mit Jakob Hinrichs: “Mit der Galeere von Traum zu Traum”.
Lukas Meyer-Marsilius stellte dem Berliner Illustrator Fragen zu seinem in der Büchergilde Gutenberg erschienenen Band “Traumnovelle” nach der Vorlage Arthur Schnitzlers.
Hinrichs gibt Auskunft darüber, wie er auf den Stoff gekommen ist, was er an ihm relevant findet und wie er bei der Umsetzung vorgegangen ist. Auch seine Inspirationen und die Wahl des speziellen Stils kommen zur Sprache.