Graphic Novels
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Monatsarchiv für Juni 2013

“Habibi” sorgt fĂĽr Eklat an Uni Duisburg-Essen

Freitag, den 28. Juni 2013

Wie derwesten.de, das Portal der WAZ-Gruppe, heute berichtet, kam es in den vergangenen Tagen zu einem Eklat an der Universität Essen (“Comic-Ausstellung an Uni Duisburg-Essen sorgt fĂĽr Eklat”). Auslöser war ein Exponat der Plakat-Ausstellung “What Comics can do! – Recent Trends in Graphic Fiction”, die in der Universitätsbibliothek gezeigt wurde. Eigentlich ging es darum, zu zeigen, auf welche Weise in den vorgestellten Comic-Bänden Geschichten erzählt werden. So gab es unter anderem Plakate zu den Originalausgaben folgender Titel: “Tamara Drewe” von Posy Simmonds (Reprodukt), “Blutspuren” von Rutu Modan (Edition Moderne), “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn) und “Eigentlich ist das Leben schön” von Seth (Edition 52).

Stein des AnstoĂźes war nun ein Plakat zum Buch “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt), das eine Sexszene zeigt, neben der das Wort “Allah” geschrieben stand. Das erregte den Unmut einer Reihe von StudentInnen, von denen eine das Plakat dann selbständig von der Wand nahm, da sie ihre religiösen GefĂĽhle verletzt sah.

Infolgedessen wurde die gesamte Ausstellung beendet, auf derwesten.de wird auf eine “erhitzte Stimmung” verwiesen. Die nun gefĂĽhrte Diskussion kreist nun um das Verhältnis von Religion und kĂĽnstlerischer Freiheit. Zu Wort kommen auf derwesten.de der Universitätsrektor Ulrich Radtke, die designierte neue AStA-Chefin Julia Wenzel, der Vorsitzende des Islamischen Studierendenbundes Ali Nuhi sowie der zuständige Anglistik-Professor Frank Pointner. Desweiteren kommentierten und berichteten akduell.de, die “Studentische Zeitung fĂĽr Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet” (“Verletzte Gebote, verletzte GefĂĽhle”), der AStA-Hochschulpolitikreferent Daniel Lucas auf seinem privaten Blog (“Meine säkularen GeĂĽhle”), sowie der Journalisten-Blog ruhrbarone.de (“Religionsstreit an der Uni Duisburg-Essen”).

Baru – neue Leseprobe und Besprechung auf intro.de

Freitag, den 28. Juni 2013

Gleich zwei Bände des französischen Autoren Baru sind in den vergangenen Wochen erschienen: “Bleierne Hitze” (nach Jean Vautrin, Edition 52) und “Wieder unterwegs” (Reprodukt). Letzterer wurde nun auf intro.de vorgestellt, wobei Bastian KĂĽllenberg die “vielschichtige Erzählung” lobt: “Baru und die LandstraĂźe”.

FĂĽr “Bleierne Hitze” gibt es nun eine mehrseitige Leseprobe, die hier als PDF heruntergeladen werden kann. Aus dem Band stammen die hier gezeigten Bilder.

Erik Drooker in Deutschland

Donnerstag, den 27. Juni 2013

Ăśber den Deutschlandbesuch des New Yorker KĂĽnstlers Erik Drooker (“Flut!”, avant-verlag) berichtete der “kulturspiegel” des Saarländischen Rundfunks. Der Beitrag lässt sich in der Mediathek weiterhin ansehen (als erster im Magazin).

FĂĽr die SaarbrĂĽcker Zeitung schrieb Tobias Kessler ĂĽber “Das Politische, die Kunst und die Botschaft” in Drookers Arbeiten.

“Schönheit des Scheiterns” – Releaseparty in GieĂźen

Donnerstag, den 27. Juni 2013

Am kommenden Sonntag, dem 30. Juni, feiern die Edition 52 und ihr Autor Andreas Eickenroth die Veröffentlichung des Bandes “Die Schönheit des Scheiterns” in GieĂźen.

So werden im Bierhaus Klimbim Originale aus dem Band gezeigt und eine “Comic-Slightshow” geboten. Beginn ist um 20 Uhr.

Job und Uni sind nur einige lästige Unterbrechungen auf dem Weg zum gefeierten KĂĽnstler – oder wenigstens zu etwas Sex & Drugs & Rock´n´Roll… Dabei stilvoll zu scheitern ist eine der leichtesten Ăśbungen fĂĽr Paul und seine Freunde. Ganz gleich ob beim Kickerturnier, der Ausstellungseröffnung oder dem Auftritt der Band, erst recht jedoch beim Ăśberthema Liebe.

Bierhaus – Klimbim, EbelstraĂźe 2, D-35392 GieĂźen
www.klimbim-giessen.de

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂĽliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

Anlässlich der Lesung im Berliner GrĂĽnen Salon stellte Christian SchlĂĽter den “erstaunlichen Erstling” “Chamäleon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “Chamäleon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂĽber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂĽpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Grundsätzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjährige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂĽglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf groĂźer Fahrt”, so lautet die Ăśberschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “Imaginär im FĂĽhrerbunker”: “SchlieĂźlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂĽgtem Roman eine ästhetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singuläres Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

Eric Drooker – Ausstellung und Neuerscheinung

Montag, den 24. Juni 2013

Noch bis zum 21. Juli wird in SaarbrĂĽcken die Ausstellung “The Art of Erik Drooker” sein, in der Arbeiten des derzeitigen Frans-Masereel-Gastprofessors an der HBK Saar gezeigt werden. Passend dazu ist nun “Flut! – Ein Roman in Bildern” (avant-verlag) erschienen.

Am Ende des 20. Jahrhunderts: Der Mensch im Moloch New York – einsam und verloren streift er durch die Straßen. Es beginnt zu regnen. Um dem tristen Alltag zu entfliehen, stürzt er sich ins Vergnügen, sucht Sinn in einer archaischen Traumwelt. Die Welt, die ihn umgibt, wird von der Flut verschlungen. Drookers apokalyptische Erzählung kommt in ihrer expressionistischen Bildsprache, die an die Holzschnitte Frans Masareels erinnert, ganz ohne Worte aus. In den Panels dieses poetischen Endzeitmythos produziert er mit seiner sozialpolitischen Gesellschaftskritik eine ungemein atmosphärische und inhaltliche Dichte, in den nicht nur historische Ereignisse wie die Kolonialisierung, der Sklavenhandel und die New Yorker Aufstände der späten 80er Jahre Eingang finden.
Mit einem Vorwort von Art Spiegelman.

Flut! – Ein Roman in Bildern, ISBN 978-3-939080-84-8, 192 Seiten , zweifarbig bzw. vierfarbig , Klappenbroschur, EUR (D) 19,95

KuBa – Kulturzentrum am EuroBahnhof e.V., Europaallee 25, D-66113 Saarbrücken
xmlab.org

“Wieder unterwegs” von Baru

Mittwoch, den 19. Juni 2013

Bereits Anfang Juni hat Reprodukt mit “Wieder unterwegs” einen neuen Comic des französischen Zeichners Baru vorgelegt. “Wieder unterwegs” ist im Original bereits 1997 als “Sur la route encore” bei Casterman erschienen. Gleichzeitig hat die Editon 52 mit “Bleierne Hitze” (nach Jean Vautrin) auch den aktuellen neuen Band von Baru in deutscher Sprache veröffentlicht.

AndrĂ© und Edith haben sich im Wirbel des Pariser Mai 68 kennengelernt – es war die Ă„ra des Rock´n`Roll, des Agitprop und des militanten Widerstands. Mit den Werken der Beat-Autoren in der Tasche beschritten sie in ihrer Jugend etliche Wege – nach Kathmandu fĂĽhrte allerdings keiner. Irgendwann haben sie ihr Gepäck dann verstaut, sich niedergelassen und geheiratet… Heute, 25 Jahre später, ist Edith auf und davon. Allein. AndrĂ© unternimmt das einzig VernĂĽnftige: Er holt sein Gepäck wieder hervor und sucht Edith auf den alten Pfaden.

Was Jack Kerouac mit “On the road” noch als VerheiĂźung fĂĽr eine ganze Generation niederschrieb, lässt Baru zwei Erben dieser Zeit aufs Neue durchleben. Seine ungeschönten Sozialstudien, gewĂĽrzt mit Spannung und Komik, sind beste Unterhaltung.

“Wer also Frankreich besser verstehen will, der lese Baru. Einen der besten Comicerzähler und -zeichner lernt man dabei auch kennen – wenn man ihn nicht längst schon liebt.” – Andreas Platthaus, FAZ

Baru, geboren 1947 als Hervé Barulea in Lothringen, ist eine der wichtigsten Stimmen des europäischen Comics. Barus Bücher erbringen regelmäßig den Beweis, dass relevante gesellschaftliche Themen und rasante, unterhaltsame Erzählungen auch im Comic wunderbar Hand in Hand gehen können.

2010 wurde Baru mit dem “Grand Prix de la Ville d’AngoulĂŞme” geehrt, der höchsten Auszeichnung des europäischen Comics.

Wieder unterwegs, ISBN 978-3-943143-53-9, 104 Seiten, farbig, 19 x 25,5 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erschienen bei Reprodukt

Paula Bulling – Lesung in Bremen

Mittwoch, den 19. Juni 2013

Am kommenden Freitag, dem 21. Juni, wird Paula Bulling ihre Comic-Reportage “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) im Bremer Kulturzentrum Paradox präsentieren. Neben Bulling ist auch Salissou M. Oumarou eingeladen, der in Ihrem Buch ebenfalls eine Rolel spielt.

„Die Unterbringungen von Flüchtlingen soll ihre Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ – so steht es in der Bayerischen Asyldurchführungs-verordnung. In anderen Bundesländern braucht es diese zynische Amtsvorgabe gar nicht, wenn es um den Umgang mit Geflüchteten geht. Vor allem Sachsen-Anhalt, das so genannte „Land der Frühaufsteher“, steht in dem Ruf, in Flüchtlingsfragen die restriktivsten und unflexibelsten Auslegungen der Gesetzlage durchzusetzen. Paula Bulling hat im Laufe mehrerer Jahre die Flüchtlingspolitik in Sachsen-Anhalt in etlichen Gesprächen und Begegnungen mit Geflüchteten in Halle, Halberstadt und Möhlau (Wittenberg) dokumentiert. In sieben Kapiteln erzählt sie vom Leben in Flüchtlingslagern, alltäglichem Rassismus, dem Tod eines Gefüchteten, wie auch von der Suche nach einer angemessenen erzählerischen Haltung als weiße Künstlerin.
Salissou ist MedienkĂĽnstler und Aktivist bei der Karawane fĂĽr die Rechte von GeflĂĽchteten. Kennengelernt haben sich die beiden auf einer Veranstaltung von ‘The Voice Refugee Forum’ in ThĂĽringen, als sich Salissou noch im Asylverfahren befand. Durch ihn hat sie damals die meisten Leute kennengelernt die im Buch vorkommen. Wobei Salissou auch ein Vorbild fĂĽr eine Figur in dem Comic ist.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Kulturzentrum Paradox, Bernhardstr. 10-12, D–28203 Bremen
www.paradox-bremen.de

Graphic Novels in den Medien – 18. Juni 2013

Dienstag, den 18. Juni 2013

Am gestrigen 17. Juni jährte sich der DDR-Volksaufstand zum sechzigsten Mal. In der ARD-”Tagesschau” wurden zu dem Thema Aufnahmen aus dem Bundestag mit einer Buchvorstellung des Bandes “17. Juni – Die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahl, Max Mönch, Tim Köhler und Kitty Kahane (Metrolit) gegengeschnitten.

Jenes Buch ist auch Anlass fĂĽr Lars von Törne auf tagesspiegel.de noch zwei weitere Titel mit historischem Bezug vorzustellen: “Tunnel 57″ von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Ch. Links) sowie „Das Land, das es nicht gibt“ von Peter “Auge” Lorenz (jaja verlag): “Eine Liebe im Schatten der Panzer”.

“Wie man den HeckenschĂĽtzen entkommt” wird von Zeina Abirached in ihrem autobiografischen Band “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) auch thematisiert. Damit betitelt ist Markus Lippolds Beitrag ĂĽber den Band auf n-tv.de.

Im Saarländischen Rundfunk berichtete Tilla Fuchs vom Comic-Symposium in SaarbrĂĽcken. Der Beitrag lässt sich hier nachhören: “Comics zwischen Bildgedicht und Graphic Novel“.

“Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) stellt Katrin Ohlendorf auf DRadio Wissen vor. Der Beitrag lässt sich hier nachlesen und -hören.

 

Reinhard Kleist – Auszeichnung in Frankreich

Montag, den 17. Juni 2013

Auf dem Comicfestival in Lyon ist der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist am vergangenen Wochenende mit dem “Grand Prix de Lyon” ausgezeichnet worden. Genauer gesagt wurde die französischsprachige, bei Casterman erschienene Ausgabe von “Der Boxer – Die wahre Geschichte des Hertzko Haft” (Carlsen) prämiert. Neben der Auszeichnung ging an Reinhard Kleist die Aufgabe, das Festivalposter fĂĽr das nächste Jahr zu gestalten.

Graphic Novels in den Medien – 14. Juni 2013

Freitag, den 14. Juni 2013

In der Magazinsendung “Theodor” im rbb wurde kĂĽrzlich “17. Juni – Die Geschichte von Armin und Eva” von Alexander Lahl, Max Mönch, Tim Köhler und Kitty Kahane vorgestellt.

In der SĂĽddeutschen Zeitung stellte Christoph Haas Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor – und ist voll des Lobes: “Ein Netz namens Beirut”.

Marijpol hat sich fĂĽr das Magazin Intro mit Redaktuer Bastian KĂĽllenberg ĂĽber ihr neuens Buch “Eremit” (avant-verlag) unterhalten. Der Artikel lässt sich hier nachlesen: “Comic: Autorin und Zeichnerin Marijpol im Gespräch”.

Zwei Krimis werden in der Badischen Zeitung vorgestellt – und mit Lob bedacht: Darwyn Cookes Richard Stark-Adaption “Hunter” (Eichborn), sowie “The Homeland Directive” Robert Venditti und Mike Huddleston (Carlsen): “Finsterer Krimi” – “Furioser Thriller”.

Die Veröffentlichung von “Tunnel 57″ von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (Ch. Links) und die Veranstaltung in der Gedenkstätte Berliner Mauer war Thema in der Berliner Presse. So berichtet Roxane Meger fĂĽr die Berliner Morgenpost: “Berliner KĂĽnstler erzählen Flucht aus der DDR in einem Comic” und Moritz Honert fĂĽr den Tagesspiegel: “Berliner Fluchthelfer kommt ins Comic”.

Auf tagesspiegel.de schreibt Nadine Lange ĂĽber den “Mann, der John Lennon Wände anstreichen lieĂź”, bzw. das Buch “Liverfool” von Damien Vanders und Gihef ĂĽber den Clubbesitzer Allan Williams.

“Die Superhelden haben mich nicht befriedigt” sagt Comic-Autor David Boller der schweizer Zeitung Blick. Anlass ist die Veröffentlichung seines autobiografischen Bandes “Ewiger Himmel” (Zampano).

In der Sendung “NDR Kultur” zeigte der Comic-Autor Max (“Bardin, der Superrealist”, Reprodukt) “Wie eine Graphic Novel entsteht …”. Ergänt wird der online nachlesbare Bericht von Claudio Campagna um eine Bildergalerie, in der die verschiedenen Stadien der Entstehung eines Comics gezeigt werden.

Ăśber das Symposium zum Thema “Autorencomics zwischen Bildgedicht und Graphic Novel” an der HBK Saar berichtet Tobias Kessler fĂĽr die SaarbrĂĽcker Zeitung: “International besetztes Comic-Symposium und Ausstellung an der HBK”.

Eine ganze Reihe von Beiträgen ĂĽber Comics wurden zuletzt im Deutschlandfunk ausgestrahlt: So stellte Tabea Soergel die “Graphic Novel ĂĽber einen Serienmörder”“Mein Freund Dahmer” von Derf Backderf (Metrolit) vor. Jens Balzer befasste sich mit Ulli Lusts Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” (Suhrkamp): “Krach des Krieges in Bildern”. Unter anderem die Comiczeichner Isabel Kreitz und Luke Pearson kommen im Beitrag von Dirk Schneider ĂĽber die Graphic Novel Tage in Hamburg  zu Wort: “Comics zum Nachdenken”. Mit den norwegischen Autoren Steffen Kverneland und Lars Fiske unterhielt sich Kai Löffler ĂĽber deren KĂĽnstlerbiografien “Munch” und “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag).

“Buchfieber” in ZĂĽrich

Freitag, den 14. Juni 2013

An diesem Samstag wird in ZĂĽrich das “Buchfieber” ausbrechen. Beim “BĂĽchermarkt fĂĽr illustrierte BĂĽcher” werden auch das “Strapazin” sowie die Edition Moderne mit einem BĂĽchertisch präsent sein

BĂĽcherfieber, Pfingstweidstrasse 12, ZĂĽrich
Ă–ffnungszeiten: 10 bis 18 Uhr.

“Strapazin 111″ erschienen, Vernissage in ZĂĽrich

Donnerstag, den 13. Juni 2013

Ab sofort erhältlich ist die Ausgabe 111 des deutsch-schweizer Comic-Magazins “Strapazin”. Darin enthalten sind Comics von unter anderem Anna Sommer, M.S. Bastian
und Isabelle L., Mazen Kerbaj/Christoph Schuler, Philip Schaufelberger, Nathalie de Vallière, Aidan Koch und Wangxx. Anlässlich der Veröffentlichung lädt das Strapazin ins Max Frisch Bad Letzigraben in Zürich, wo am morgigen Freitag ab 19:30 Uhr viele der am Heft beteiligten Live-Performances bieten werden.

Max Frisch Bad Letzigraben, Edelweissstrasse 5, CH-8048 ZĂĽrich
www.strapazin.ch, www.strapazin.de

Comic-Konzerte in China

Donnerstag, den 13. Juni 2013

Zu einem festen Programmpunkt auf dem Comicfestival in AngoulĂŞme haben sich die Comic-Konzerte entwickelt, bei denen Comic-KĂĽnstler vor Publikum zeichnen, währen dazu eine Band spielt. Dabei kann es zu vielfältigem Austausch zwischen den KĂĽnstlern kommen und ĂĽberraschende Momente geben. Solche Comic-Konzerte werden derzeit auch in China gegeben, als Zeichner mit dabei: Li Kunwu (“Ein Leben in China”, mit P. Otie Edition Moderne) und Charles Berberian (“Jukebox”, Reprodukt). Auf der Videoplattform youtube lassen sich noch weitere Video dazu ansehen.

Barbara Yelin auf Signiertour

Donnerstag, den 13. Juni 2013

Zum Erscheinen von “Riekes Notizen” (Reprodukt) wird Barbara Yelin am heutigen 13. Juni bei Comix Hannover von 17-19 Uhr, am 14. Juni bei T3 Terminal Entertainment in Frankfurt von 17-19 Uhr und am 15. Juni beim Bonner Comicladen von 14-16 Uhr (nicht nur) ihr neues Buch signieren.

Weitere Informationen gibt es auf den jeweiligen Internetseiten der Comicläden.

Comix Hannover, Goseriede 10, 30159 Hannover
Tel. 0511 – 16 94 04 9, Fax 0511 – 16 94 08 1
www.comix-hannover.de

T3 Terminal Entertainment, GroĂźe Eschenheimer Str. 41a, 60313 Frankfurt Am Main
Tel. 069 – 28 75 69, Fax 069 – 28 7584
www.t3ffm.de

Bonner Comicladen, Oxfordstrasse 17, 53111 Bonn
Tel. 0228 – 55 08 20, Fax 0228 – 55 08 25 5
www.comicshop.de

“Holocaust im Comic” – Ausstellung in Graz

Mittwoch, den 12. Juni 2013

Ab dem 17. Juni wird die Ausstellung “Holocaust im Comic” im Rahmen einer Sonderausstellung in Graz gezeigt.

Immer öfter sind Sach- und Geschichtscomics Gegenstand akademischer Diskussionen, besonders dann, wenn sie sich dem Themenkomplex um das Dritte Reich, den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust widmen. Einen aktuellen Beitrag zu dieser Diskussion liefert die vom Kommunikationswissenschafter und Comicforscher Ralf Palandt zusammengestellte Wanderausstellung „Holocaust im Comic“, die nach Berlin, Leipzig, München und anderen deutschen Städten nun auch in Graz zu sehen ist.

Präsentiert werden ausgewählte Beispiele von Holocaust-Abbildungen in verschiedenen Comics. In Österreich wurde die Ausstellung erweitert und umfasst nun auch die Graphik-Novelle aus dem Warschau der 1930er Jahre „Der Himmel zwischen den Mauern“ der preisgekrönten steirischen Comiczeichnerin und Illustratorin Hannelore Greinecker-Morocutti.

Die Ausstellung wird bis zum 5. Oktober zu sehen sein.

Auf der Eröffnungsveranstaltung am Montag, dem 17. Juni (Karl-Franzens-Universität, Hauptgebäude Hörsaal 01.1, Beginn: 19 Uhr) wird auch Hannelore Greinecker-Morocutti erwartet, um einleitende Worte zu sprechen.

UniGraz@Museum, Universitätsplatz 3/Kellergeschoß, A–8010 Graz
Ă–ffnungszeiten: Montag 10-15 Uhr, Mittwoch und Freitag 10-13 Uhr
Sowie nach Voranmeldung unter 0316/380-7444

“Chamäleon” – Lesung in Berlin

Dienstag, den 11. Juni 2013

Am Freitag, dem 21. Juni, wird es in Berlin eine performative Lesung aus der Graphic Novel “Chamäleon” (Luftschacht) geben. Zusammen mit dem Schauspieler Daniel Doujenis und mit Musikbegleitung von J. Krawietz liest Autor Gerald Hartwig im GrĂĽnen Salon der VolksbĂĽhne aus dem Band.

Beginn ist um 21 Uhr, der Eintritt beträgt EUR 7. Im Anschluss findet eine Signierstunde statt.

“KABOOM! Comic in der Kunst” – Begleitveranstaltungen

Dienstag, den 11. Juni 2013

Wie bereits gemeldet eröffnet am 15. Juni in der Bremer Weserburg die Ausstellung “KABOOM! Comic in der Kunst”, fĂĽr die nun auch ein kurzes Video online gestellt wurde.

Im Rahmen der Ausstellung wird es neben einer Aktionswerkstatt auch eineige Comic-Workshops geben. In der Aktionswerkstatt “Splash!” werden Besucher der Ausstellung dazu aufgefordert, selbst kreativ zu werden und sich mit Superheldenfiguren auseinander zu setzen. Die Ergebnisse werden als Teil der Ausstellung gezeigt. Am Samstag, dem 15. Juni, sowie am Samstag, dem 29. Juni und am darauf folgenden Sonntag, dem 30. Juni finden Comic-Workshops mit dem spanischen Zeichner Francesc Ruiz, bzw. Elke R. Steiner statt, die sich mit dem sequentiellen Erzählen und der wechselseitigen Beziehung zwischen Kunst und Comic befassen, sowie sich speziell an Jugendliche richten. Informationen zu den Veranstaltungen finden sich hier.

Neue Graphic Novel bei Zampano

Dienstag, den 11. Juni 2013

“Ewiger Himmel” von David Boller

1992 wanderte der Schweizer David Boller nach Amerika aus, um professionell Comics zu zeichnen. Ein einfaches Ziel entfaltete sich in ein sechzehn Jahre dauerndes Abenteuer, bevölkert von exzentrischen Charakteren und begleitet von Triumphen und Niederlagen, die sein Leben nachhaltig beeinflusst haben. David erzählt von seinen Erfahrungen in der amerikanischen Comic-Industrie, wie er seine Frau Rachel, Tochter eines bekannten Malers, kennenlernt und wie er ihr schlussendlich das Leben rettet.

Diese tragisch-komische Graphic Novel ist der Beweis dafĂĽr, dass das Leben immer noch die interessantesten Geschichten schreibt.

Vom Buch ist eine Vorzugsausgabe mit limitiertem und signiertem Druck erhältlich.

Ewiger Himmel, ISBN 978-3-9523933-1-4, 280 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 22,–, SFr. 32,–, erschienen bei Zampano/Virtual Graphics

“Gerahmter Diskurs Gesellschaftsbilder im Independent-Comic”

Montag, den 10. Juni 2013

Im Ventil-Verlag ist mit “Gerahmter Diskurs Gesellschaftsbilder im Independent-Comic” von Jonas Engelmann ein Comic-Theorieband erschienen, der einen Bogen von den Geschichten und ihrer Umsetzung in Comics hin zu gesellschaftlichen Diskursen schlägt.

»Gerahmter Diskurs« zeigt anhand der Werke von Art Spiegelman, Marjane Satrapi, Charles Burns, Julie Doucet, Joann Sfar, David B. und anderen, wie aktuelle Independent-Comics über das Zusammenspiel von Inhalt und Ästhetik eine Gesellschaftsanalyse und -kritik zum Ausdruck bringen und sich mit Themen wie Rassismus, Krankheit und Religion auseinandersetzen.

Jonas Engelmann führt in die Entstehung, die Geschichte, die Ästhetik und die Theorie unabhängiger Comicproduktion ein, wirft einen Blick auf avantgardistische Comic-Experimente in Südafrika und Frankreich und die Geschichte des jüdischen Comics und schließt mit einem Plädoyer für die Loslösung des Comics von den Erwartungen bürgerlicher Kultur.

Ausgezeichnet mit dem Roland Faelske Preis fĂĽr Comic und Animationsfilm 2012.

Das Cover stammt von Sascha Hommer (“Vier Augen”, Reprodukt).

Gerahmter Diskurs – Gesellschaftsbilder im Independent-Comic, ISBN 978-3-931555-34-4, 336 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 24,90 EUR