Graphic Novels
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Monatsarchiv für Januar 2016

Comicbuchpreis 2017

Freitag, den 29. Januar 2016

Die Berthold Leibinger Stiftung hat zum dritten Mal den Comicbuchpreis ausgeschrieben. Gesucht werden “hervorragende, unveröffentlichte, deutschsprachige Comics, deren Fertigstellung absehbar ist”, der Siegertitel wird wieder mit 15.000 Euro ausgezeichnet. Weitere FinalistInnen erhalten wie im vergangenen Jahr je 1000 Euro. Bis zum 1. Juli können Interessierte ihre Comics einreichen.

Die Auszeichnungen in den ersten beiden Jahren gingen an Birgit Weyhe (2015), deren “Madgermanes” im Mai im avant-verlag erscheinen wird, und an Uli Oesterle (2016) fĂŒr dessen in Entstehung befindlichen Band “Vatermilch”. Oesterle wird seine Auszeichnung offiziell am 25. April im Stuttgarter Literaturhaus entgegennehmen, wo zugleich eine Ausstellung mit Seiten aus dem Band eröffnet wird.

Die Teilnahmebedingungen können hier eingesehen werden.

Neu bei transcript

Donnerstag, den 28. Januar 2016

Die phantastische Serie“Die phantastische Serie – UnschlĂŒssigkeit, Bedeutungswahn und offene Enden: Verfahren des ErzĂ€hlens in Serien wie ‘Twin Peaks’, ‘Lost’ und ‘Like a Velvet Glove Cast in Iron’” von Hannes Niepold

Serien wie “Lost”, “Twin Peaks” oder “Like a Velvet Glove Cast in Iron” (dt. “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” von Daniel Clowes, Reprodukt) faszinieren uns nicht zuletzt deshalb so nachhaltig, weil sie mit etlichen Regeln des ErzĂ€hlens zu brechen scheinen, insbesondere mit der traditionellen und in diesen Serien besonders heraufbeschworenen Annahme einer letztlichen Sinnhaftigkeit aller Elemente einer Narration.
Hannes Niepold zeigt erstmals die gemeinsamen ErzĂ€hlstrukturen und -verfahren dieser phantastischen Serien auf und beschreibt den grundlegenden Zusammenhang von offen-endiger SerialitĂ€t, Phantastik und Improvisation. Die Studie umreißt damit eine spezifische ErzĂ€hlform, welche bislang als solche noch nicht betrachtet wurde.

Die phantastische Serie, ISBN 978-3-8376-3423-5, 202 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 29,99, erscheint im MĂ€rz bei transcript

Workshop und Lesung mit Mawil in Schwarzenbach a.d. Saale

Mittwoch, den 27. Januar 2016

Vom Freitag, dem 19. bis Sonntag, dem 21. Februar wird Mawil in Schwarzenbach an der Saale erwartet. Dort wird er im Erika Fuchs-Haus einen Comic-Workshop leiten. Anmeldungen sind weiterhin möglich.
Am Abend des 20. Februar liest Mawil vor Ort ab 19.30 Uhr aus seinem Buch “Kinderland” (Reprodukt). Der Eintritt betrĂ€gt hier EUR 10,– (erm. EUR 8,–).

Workshop und Lesung sind Teil des Rahmenprogramms der derzeit noch laufenden Ausstellung “Die besten deutschen Comiczeichner” mit Arbeiten der GewinnerInnen der Max-und-Moritz-Preise 2014.

Erika-Fuchs-Haus Museum fĂŒr Comic und Sprachkunst, Bahnhofstraße 12, D–95126 Schwarzenbach a. d. Saale
www.erika-fuchs.de

“Going West! – Der Blick des Comics Richtung Westen” – Ausstellung in Wadgassen

Dienstag, den 26. Januar 2016

Noch bis zum 21. Februar zeigt das Wilhelm Busch-Museum in Hannover die Ausstellung “Going West! -  Der Blick des Comics Richtung Westen”. Im Anschluss reist die Ausstellung zum Deutschen Zeitungsmuseum nach Wadgassen, dort wird sie ab Samstag, dem 5. MĂ€rz gezeigt, die Vernissage findet am Vorabend, dem 4. MĂ€rz statt.

Kaum ein anderes Genre hat die PopulĂ€rkultur des 20. Jahrhunderts so geprĂ€gt wie der Western. Klischees und Mythenbildung trafen auf wahrhaftige Reiseerfahrung. Authentische Dialoge mit der Kultur der Ureinwohner grenzten sich von reißerischer Pulp-Fiction ab.

Neben ca. 150 Originalzeichnungen und historischen Zeitungsseiten der bedeutendsten Comic-KĂŒnstler des 20. Jahrhunderts, hunderten von Heften und Dokumenten, versammelt die Ausstellung in Korrespondenz auch historische Fotografien vom Westen, indianische Volkskunst und Filme.

Die Ausstellung wird in Wadgassen bis zum 5. Juni 2016 zu sehen sein.

Deutsches Zeitungsmuseum, Am Abteihof 1, D–66787 Wadgassen

www.kulturbesitz.de

Abbildung © Lucky Production

Comic-Kurse in Berlin

Montag, den 25. Januar 2016

Gleich vier Comickurse bietet Hannes Niepold (“Die phantastische Serie”, transcript) in den kommenden Wochen in Berlin an. Die Anmeldung zu den Kursen ist ab sofort möglich.

“In diesen Kursen setzen wir uns mit den ErzĂ€hl- und Gestaltungsweisen des Mediums Comic (oder auch Manga, Graphic Novel
) auseinander und Sie werden angeleitet, die eigenen Ideen und Geschichten Schritt fĂŒr Schritt in Form eines Comic-Heftes umzusetzen. Wir befassen uns mit verschiedenen ErzĂ€hltechniken, Genres und Zeichenstilen, sowie Aspekten und Möglichkeiten der Bild-, Seiten- und Heftkomposition, des Timings sowie des Characterdesigns. Hieraus entwickeln wir eigene Konzepte, Geschichten und Figuren fĂŒr ein A5-Comic-Heft (je Teilnehmer/-in). Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, unterschiedlichste, sehr eigene AnsĂ€tze/Stile sind möglich und erwĂŒnscht. Bitte zum ersten Termin mitbringen: einen weichen Bleistift, Papier bzw. eigene Zeichen-/Mal-Utensilien, weitere Materialbeschaffung nach Absprache oder gegen geringe Kosten beim Kursleiter.”

‱ VHS Spandau, Jugendferienkurs, 2.-4. Februar 2016
‱ VHS Schöneberg, Mittwochs 18.00-21.00 Uhr, 2. MĂ€rz – 4. Mai 2016
‱ VHS Pankow, Wochenendkurs 10.00-16.30 Uhr, 19. MĂ€rz – 23. April 2016
‱ VHS Spandau, Wochenendkurs (3 Termine), 16. April – 6. Mai 2016

Barbara Yelin im Tagesspiegel am Sonntag

Freitag, den 22. Januar 2016

Unterwegs Zuhause. Eine Szene aus der ersten Folge von Barbara Yelins neuer Serie, die am Sonntag im Tagesspiegel veröffentlicht wird.

Mit “Über Unterwegs” startet am kommenden Sonntag eine neue Comicreihe von Barbara Yelin (“Irmina”, Reprodukt) im Tagesspiegel am Sonntag. Hier erscheinen seit rund 10 Jahren Sonntags im wöchentlichen Wechsel Comics deutscher Autorinnen. KĂŒrzlich hatte hier Marvin Clifford Flix (“Don Quijote”, nach Cervantes, Carlsen) ersetzt, Barbara Yelin ĂŒbernimmt nun von Olivia Vieweg (“Schwere See, mein Herz”, Suhrkamp). Wie der Titel andeutet soll es bei “Über Unterwegs” um Reisegeschichten gehen, die erste Episode wird von Yelins Aufenthalt in Krems handeln, wo sie sich fĂŒr ein Arbeitsstipendium zwei Monate aufhielt.

Über Barbara Yelin und den neuen Comic schreibt Lars von Törne auf tagesspiegel.de: “Mit dem Stift um die Welt”.

Neu bei Jacoby & Stuart

Donnerstag, den 21. Januar 2016

“Hubert” von Ben Gijsemans

Die großartigen leisen Bilder dieses talentierten belgischen Künstlers lassen niemanden kalt, ebensowenig das stille Leben seines Protagonisten Hubert. Aus ganzem Herzen wünscht man Hubert, dass er einen Menschen findet, der ihn aus seiner Einsamkeit befreit. Das Leben des introvertierten Hubert besteht aus Museumsbesuchen in Brüssel, London und Paris. Er spricht nur mit wenigen Menschen, und wenn, dann nur über Museen und Kunst. In den Museen fotografiert er die Bilder, die ihm gefallen – im allgemeinen solche von schönen Frauen – und kopiert diese GemĂ€lde dann zuhause. Es gibt nur eine lebendige Person, die ihn wirklich fasziniert, und das ist eine Frau im Haus gegenüber, deren Balkon er aus seinem Fenster sehen kann. Als sie bemerkt, dass er sie fotografiert, scheint sie erschrocken und zeigt sich nicht mehr. Hubert aber malt sie. Das erste Mal, dass ihn eine echte Person inspiriert. Das lĂ€sst hoffen 


Hubert, ISBN 978-3-941787-81-0, 96 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,– erscheint im Februar 2016

“Der Treck” von Eduard Torrents & Denis LapiĂšre

Vor achtzig Jahren begann der spanische Bürgerkrieg, an dessen Ende fast eine halbe Million Menschen in langen Trecks über die PyrenĂ€en nach Frankreich flohen. Dort wurden sie, getrennt nach Frauen und MĂ€nnern, in Lagern interniert. Diese Graphic Novel beruht auf dem Schicksal einer der Familien. Frankreich 1975. Angelita steht unter Schock. Ihre Mutter ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden – in Barcelona! Was hat sie, die doch geschworen hatte, zu Francos Lebzeiten nie wieder einen Fuß auf spanischen Boden zu setzen, dort zu tun gehabt? WĂ€hrend der Fahrt zu ihrer Mutter erinnert sich Angelita an die Flucht nach dem Sieg der Faschisten, an das Leben ohne Vater. Der wurde mit 926 weiteren Spaniern von den Nazis ins KZ Mauthausen verschleppt und ist dort, so heißt es, umgekommen. Doch was Angelita nun in Barcelona erfĂ€hrt, hebt ihr Leben aus den Fugen. Der Treck wird aus zwei Perspektiven erzĂ€hlt: aus der der Tochter und aus der des totgeglaubten Vaters. Und eben diese ErzĂ€hlweise, gepaart mit den einfühlsamen Zeichnungen, machen diese Familiengeschichte so berührend.

Der Treck, ISBN 978-3-941787-94-0, 136 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,–, erscheint im Februar

Graphic Novels in den Medien – 20. Januar 2016

Mittwoch, den 20. Januar 2016

Neu bei Voland & Quist

Dienstag, den 19. Januar 2016

“ZĂĄtopek” von Jan NovĂĄk & Jaromir 99

Sommer 1952, das tschechoslowakische Olympiateam ist bereit zum Abflug nach Helsinki. Nur einer fehlt: Nationalheld Emil Zåtopek, Goldmedaillenfavorit auf seiner Spezialdistanz 10.000 Meter. Er befindet sich im Streik und weigert sich mitzukommen, wenn nicht auch MittelstreckenlÀufer Stanislav Jungwirth mit zu den Olympischen Spielen darf, der ausgeladen wurde, weil sein Vater wegen antikommunistischer Umtriebe im GefÀngnis sitzt. Man droht Zåtopek, lockt ihn, versucht ihn zu bestechen, sogar Jungwirth selbst drÀngt ihn zu fliegen. Doch er bleibt stur. Zwei Tage spÀter fliegt ein Sonderflug von Prag nach Helsinki. An Bord: Emil Zåtopek und Stanislav Jungwirth. Das Regime hat nachgegeben. Zåtopek gewinnt danach alle drei Langlaufwettbewerbe, was nie wieder jemand schaffen sollte.

Zåtopek,  ISBN 978-3863911386, 300 Seiten, farbig, EUR (D) 24,90, erscheint im MÀrz bei Voland & Quist

LUCHS 2015 an Reinhard Kleist

Montag, den 18. Januar 2016

Wie in einer Pressemitteilung heute bekannt gegeben wurde, erhĂ€lt Reinhard Kleist fĂŒr “Der Traum von Olympia” (Carlsen) den von der Zeit und Radio Bremen vergebenen LUCHS-Preis 2015. Monatlich wird ein Titel von einer Jury zum LUCHS des Monats gekĂŒrt und in der Wochenzeitung sowie auf Radio Bremen vorgestellt. Aus den letzten zwölf Titeln wird im Januar in einer anschließenden Wahl der Jahrespreis ermittelt.

“Reinhard Kleist hat Samias Geschichte rekonstruiert. Der Wortlaut in seinem Comic ist zwar frei erfunden, doch das Buch lebt ohnehin von den Zeichnungen, die in ihrer Unmittelbarkeit fesseln, anrĂŒhren und schockieren. Die breiten schwarzen Tuschestriche sind in ihrer Reduziertheit so eindringlich, dass wir das GefĂŒhl haben, an Samias Seite zu laufen”, erklĂ€rt die LUCHS-Jury. Der mit 8.000 Euro dotierte Preis wird am Mittwoch, dem 16. MĂ€rz 2016 um 18 Uhr im Leipziger Ring-CafĂ© vergeben.

Comiclesung aus fĂŒnf BĂŒchern in Hamburg

Montag, den 18. Januar 2016

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Am 3. Februar 2016 lĂ€dt die HAW Hamburg zu einer besonderen Lesung ein: Gleich fĂŒnf neue BĂŒcher von ehemaligen Studentinnen und Studenten werden dann im Rahmen einer Gruppenlesung vorgestellt:

‱ “Supercool” von Tanja Esch (Jaja Verlag)
‱ “Obstsalat” von Lilli GĂ€rtner (Selbstverlag)
‱ “Im Park” von Jul Gordon (NA Editions)
‱ “Katze hasst Welt” von Kathrin Klingner (Mami Verlag)
‱ “In China” von Sascha Hommer (Reprodukt)

Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Karl-H.-Ditze-Hörsaal der HAW Hamburg, Finkenau 35, D-22081 Hamburg

Neu im Verbrecher Verlag / Breitkopf Editionen

Freitag, den 15. Januar 2016

“Abend im Abendland” von Oliver Grajewski

„Neo Rauch wĂŒrde ich den Arsch abmalen!“ Im Widerstreit zu den etablierten KĂŒnsten zeichnet Grajewski ein Bild von Europa, wie es knalliger kaum sein könnte. Mit ĂŒberraschenden grafischen Details, abstrusen Bild-Text-Kombinationen und starker visueller Poesie. Der Autor ĂŒberschreitet die ĂŒblichen Grenzen des Mediums und schafft ein Buch GEGEN den DĂ€mmerzustand der Bourgeoisie und FÜR den Reichtum unserer populĂ€ren Alltagskultur.

“Abend im Abendland” war 2004 der Titel einer Serie von Zeichnungen fĂŒr den Cartoon im wöchentlichen Zeitmagazin Leben. Der damalige Bildredakteur lud mich ein, ihm meine neuen Arbeiten zu prĂ€sentieren. Inhaltlich dachte ich an mein gesammeltes Material aus Illustrierten, Zeitungen und anderen Printmedien, Samples der Alltagskultur, dokumentarisch skurril, mit Verweisen auf Kunst, Politik, Comic und Katastrophen. Eine kĂŒnstlerische Reflektion auf den angebrochenen Zenit unseres Abendlandes als fortlaufender Kommentar.

Abend im Abendland, ISBN 9783957321497, 164 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 28,–, erschienen im Verbrecher Verlag / Breitkopf Editionen

Neu bei Schreiber & Leser

Donnerstag, den 14. Januar 2016

“Der Marokkanische FrĂŒhling – 1. Lockruf Tanger” von Maurin Defrance, Fabien Nury, Fabien Bedouel & Merwan

Calixtus von Prampeand, Offizier aus altem Adel, und Leon Matilo, Kleinganove aus Korsika, schließen im SchĂŒtzengraben des Ersten Weltkriegs einen Pakt: Sollten sie das Kriegsinferno ĂŒberleben, werden sie Piraten. Gemeinsam.
TatsÀchlich klopft Leon drei Jahre spÀter an das Portal von Schloss Prampeand. In der Hinterhand hat er eine Schiffsladung Waffen zum Verschieben


Der Szenarist Fabien Nury zĂ€hlt zu den großen Hoffnungen des frankobelgischen Comics. Kaum ein anderer Szenarist unter 40 Jahren ist so produktiv und international vertreten wie er. In Deutschland erscheinen regelmĂ€ĂŸig seine neuesten Werke, z.B. “Tyler Cross” (mit BrĂŒno, Carlsen) sowie “Ein Sohn der Sonne” (mit Eric Henninot) und “Silas Corey” (mit Pierre Alary, beide Splitter). FĂŒr den Comic “Der Marokkanische FrĂŒhling” holte er sich die UnterstĂŒtzung seines langjĂ€hrigen Freundes Maurin Defrance, der die historischen SchauplĂ€tze mehrfach bereiste.

Der Marokkanische FrĂŒhling – 1. Lockruf Tanger, ISBN 978-3-943808-88-9, 128 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,80, erscheint im Februa

“Corto Maltese – 13. Unter der Mitternachtssonne” von Juan DĂ­az Canales & RubĂ©n Pellejero

1915, Corto Maltese durchquert die eisigen Weiten des arktischen Nordens zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada. Er hat eine Botschaft im GepĂ€ck, die ihm sein Freund Jack London für eine ehemalige Jugendliebe anvertraut hat. Als Gegenleistung für diese Mission verspricht ihm der Schriftsteller ein neues Abenteuer… und einen geheimnisvollen Schatz!

Juan DĂ­az Canales, geboren 1972, interessiert sich frĂŒh fĂŒr Comics und Trickfilme. Kaum volljĂ€hrig, studiert er Animationsgrafik und grĂŒndet mit 24 Jahren bereits ein Unternehmen. Schlagartig bekannt wurde er international mit der Serie “Blacksad” (mit Juanjo Guarnido, Carlsen).
Ruben Pellejero, 1952 bei Barcelona geboren, ist vor allem bekannt fĂŒr seine Serie “Dieter Lumpen” (Finix). Mit dessen Szenarist Jorge Zentner hat er zahlreiche weitere BĂŒcher veröffentlicht und bekam 1997 den Preis fĂŒr das beste Album in AngoulĂȘme fĂŒr “Le Silence de Malka”.

Corto Maltese – 13. Unter der Mitternachtssonne, ISBN 978-3-943808-95-7 , 100 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,80
Corto Maltese – 13. Unter der Mitternachtssonne, ISBN 978-3-946337-04-1 , 100 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 24,80
beide Ausgaben erscheinen im MĂ€rz

“Rachel Rising – 6. Was du nicht weißt” von Terry Moore

Lilith, die Urmutter lange vor Eva, geht durch die Stadt, sie nimmt sich, was und wen sie will. Harmlose BĂŒrger mĂŒssen ihr dienen, ihre Rachsucht ist fĂŒrchterlich, sogar Rachel beginnt zu zittern – aber aus ganz anderen GrĂŒnden

Auch Malus ist in der Stadt, und er hat wahrlich höllische PlÀne. Können die Frauen um Rachel Beck ihn stoppen?

Terry Moore war lange Jahre Videoeditor in einer Werbeagentur. Nach dem mehrfach fehlgeschlagenen Versuch, als Autor und Zeichner seine „Daily Strips“ bei einer Tageszeitung unterzubringen, wurde er in einem Comic- Laden auf “alternative” Comics aufmerksam. Aus dieser Inspiration erwuchs sein Hauptwerk “Strangers in Paradise”. Terry Moore lebt mit seiner Familie in Houston, Texas.

Rachel Rising – 6. Was du nicht weißt, ISBN 978-3-943808-99-5, 128 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 14,95, erscheint im April

“Fugazi Music Club” – GesprĂ€ch in Berlin

Mittwoch, den 13. Januar 2016

Am Diestag, dem 23. Februar wird in der Buchhandlung Uslar & Rai in Berlin-Prenzlauer Berg das Buch “Fugazi Music Club” von Marcin Podolec (Egmont Graphic Novel) vorgestellt. Mit dem Autor unterhĂ€lt sich Ulrich Gutmair (“Die ersten Tage von Berlin – Der Sound der Wende”, Ullstein).

1990: Nachdem der Eiserne Vorhang gefallen ist, dĂŒrstet die Jugend im Osten nach der progressiven Musik des Klassenfeindes. Kurzerhand fasst Waldek Czapski den Entschluss, in Warschau einen Club zu grĂŒnden. In einem alten Kino geht es los, zunĂ€chst nur schleppend, dann immer rasanter. Nach einem Konzertmarathon mausert sich der Fugazi Music Club zur angesagtesten Location Polens. Probleme bleiben dabei nicht aus, z. B. mit Skinheads oder Sicherheitspersonal, das einst zur polnischen Miliz gehörte.
Ein authentischer Einblick in die bewegte Zeit nach dem Systemwechsel.

Im Anschluss signiert der KĂŒnstler und es wird die passende Musik der Zeit des Fugazi Clubs aufgelegt.
Eintritt: 7 Euro (GetrÀnke inklusive), Beginn: 19.30 Uhr.

Uslar & Rai Buchhandlung, Schönhauser Allee 43, D–10435 Berlin
www.uslarundrai.de

“FrĂŒher hattest du ein Leben, jetzt hast du Kinder”

Mittwoch, den 13. Januar 2016

family-livingAuf stern.de stellt Susanne Baller “Family Living” von Lotta Sjöberg (Edition Moderne) vor. “Dass Lotta Sjöberg weder unter Depressionen noch unter Burn-out leidet, sondern stattdessen mit feinem Humor auf ihr Leben blickt, strahlt große Beruhigung auf den Leser ab.” schreibt sie in “FrĂŒher hattest du ein Leben, jetzt hast du Kinder”.

Verlagstext: “Lotta Sjöberg Cartoons sind ein Aufstand gegen alle perfekten Ideale und unmöglichen AnsprĂŒche, die uns in Frauen- und Einrichtungszeitschriften sowie am Fernsehen vorgegaukelt werden. Sie zeigt, dass das Leben als Familie sich vielmehr durch Kompromissbereitschaft auszeichnet und der FĂ€higkeit, auch chaotische UmstĂ€nde so zu akzeptieren, wie sie sind.”

“Ein grĂ¶ĂŸeres Boot fĂŒr den weißen Hai!”

Mittwoch, den 13. Januar 2016

In der heutigen Ausgabe der SĂŒddeutschen Zeitung stellt Christoph Haas unter der Überschrift “Ein grĂ¶ĂŸeres Boot fĂŒr den weißen Hai!” “WeltraumkrĂŒmel” von Craig Thompson (Reprodukt) vor. Dort schreibt er: “Im Kosmos des All-Ages-Comics, den die heutigen Zeichner-GrĂ¶ĂŸen sonst gerne meiden, ist “WeltraumkrĂŒmel” ein hell leuchtender Stern.”

Verlagstext: “Für Violet ist ihre Familie das GrĂ¶ĂŸte in der ganzen Galaxis. Als ihr Vater eines Tages einen hochriskanten Auftrag übernimmt und dabei spurlos verschwindet, kann Violet also nicht tatenlos abwarten und NĂ€gel kauen! Sie bricht auf eigene Faust auf, um ihn zu suchen – an ihrer Seite die schrulligen Freunde Elliot und ZachĂ€us. Doch die Weiten des Weltalls sind unermesslich und voller Gefahren, und Violet muss schnell feststellen, dass ihr Vater in GROSSEN Schwierigkeiten steckt
”

“Comic-Praxis fĂŒr Erwachsene” – Kurs mit Elke R. Steiner

Dienstag, den 12. Januar 2016

Der Kurs hat an diesem Montag zwar schon begonnen, es sind jedoch noch wenige PlĂ€tze frei in Elke R. Steiners (“Die anderen Mendelssohns: Karl Mendelssohn Bartholdy”, Reprodukt) aktuellem Kurs “Comic-Praxis fĂŒr Erwachsene” in Berlin Steglitz-Zehlendorf

“In diesem Workshop probieren und praktizieren wir das ErzĂ€hlen in Bildsequenzen. Angefangen mit LockerungsĂŒbungen, entwickeln wir einfache Figuren und zeichnen kleine Ereignisse in kurzen, abgeschlossenen Comics. Stoff dafĂŒr bietet uns das eigene Leben. Mit Übungen und Aufgaben anhand von Beispielen und Vorbildern lernen wir Facetten und Möglichkeiten der “Neunten Kunst” kennen und eignen uns Werkzeuge an, um uns darin auszudrĂŒcken.”

Details zum Kurs und Anmeldemöglichkeit hier.

Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, Markgrafenstr. 3, 01 – Kunstkeller, D–14163 Berlin-Zehlendorf
Tel.: (030) 902995020, Fax.: (030) 902995040,
E-Mail: service@vhssz.de, www.vhs-steglitz-zehlendorf.de

“AĂąma 2″ – Besprechung des ekz.bibliothekservice

Dienstag, den 12. Januar 2016

Im Besprechungsdienst fĂŒr öffentliche Bibliotheken des ekz.bibliotheksservice wurde “AĂąma 2: Die unsichtbare Menge” von Frederik Peeters (Reprodukt) vorgestellt:

“Die Fortsetzung von “Der Geruch von heißem Staub” (vgl. ID-A 38/14) beschreibt aus Verlocs Sicht die gefĂ€hrliche Suche nach der künstlich erzeugten Urmasse AĂąma. Neben seinem Bruder Conrad und dem Schutzroboter Churchill begleiten ihn nun die Wissenschaftlerin Frienko und ein so schweigsames wie unnahbares MĂ€dchen – welches auf verblüffende Weise Verlocs eigener Tochter Lilja Ă€hnelt, zu der er keinen Kontakt mehr hat. War bereits Teil 1 von spannender Aufbruchstimmung geprĂ€gt, bereichert der Schweizer Comickünstler F. Peeters die an sich klassische Sci-Fi-Handlung nun um neue Elemente – etwa durch Verlocs Traumsequenzen, die nicht nur das von Peeters in “Sandburgen” verarbeitete Thema plötzlicher Zeitverschiebung aufgreifen, sondern auch geschickt den Leser auf neue FĂ€hrten locken. Seine Bildersprache und sein Spiel mit den Zeitebenen, wie er Verlocs Vergangenheit mit der Suche nach AĂąma und dem Geheimnis seiner Tochter verbindet, sind meisterlich und zeigen beeindruckend, warum Lem und Asimov zu seinen Vorbildern zĂ€hlen. Wie der VorgĂ€nger allen Bibliotheken empfohlen, ggf. den 1. Band nachkaufen!”
David Cappel

“Der Mythos Eternauta” – Ausstellung in Stuttgart

Montag, den 11. Januar 2016

Ab Montag, dem 18. Januar 2016, zeigt das Literaturhaus Stuttgart die Ausstellung “Der Mythos Eternauta – HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld”.

Buenos Aires, Ende der 50er Jahre. Juan Salvo sitzt mit seiner Frau, seiner Tochter und Freunden beim Kartenspiel, als es zu schneien beginnt. Der Schnee, der auf die Stadt fĂ€llt, ist tödlich, sein Gift dringt durch jede Ritze, wer mit ihm in BerĂŒhrung kommt, der stirbt. Außerirdische haben Buenos Aires erobert, mit Hilfe des Schnees, mit Rieseninsekten und versklavten Wesen eines anderen Planeten töten sie die Bewohner der Stadt oder verwandeln sie in Robotermenschen. Juan Salvo und seine Freunde gehören zu den wenigen Überlebenden. Und sie entschließen sich, gegen den ĂŒbermĂ€chtigen Feind in den Kampf zu ziehen. Ein Kampf, bei dem Juan Salvo nicht nur sein eigenes Leben aufs Spiel setzt – sondern auch das seiner Familie…
“El Eternauta” nannte der Comicautor HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld die Science-Fiction-Serie, die er gemeinsam mit dem Zeichner Francisco Solano LĂłpez 1957 begann. Sie wurde ein Erfolg: Weil Juan Salvo kein Superheld ist, sondern nur stark, wenn er mit seinen Freunden gemeinsam kĂ€mpft. Der Comic ist Oesterhelds PlĂ€doyer fĂŒr Menschlichkeit und SolidaritĂ€t. Als 1976, knapp 20 Jahre spĂ€ter, das MilitĂ€r sich an die Macht putscht und die gewaltsamste Diktatur der argentinischen Geschichte beginnt, geht Oesterheld gemeinsam mit seinen vier erwachsenen Töchtern in den Untergrund, um gegen die MilitĂ€rs zu kĂ€mpfen. Es ist ein aussichtsloser Kampf. Sieben Jahre spĂ€ter sind 30 000 Argentinier tot oder verschwunden. FĂŒr ihre Familien und das ganze Land ist der “Eternauta” seither ein Symbol: FĂŒr den Widerstand gegen die Diktatur und die endlose Suche nach ihren Liebsten.

Zur Ausstellungseröffnung am 18. Januar ab 20 Uhr werden sich Peer SteinbrĂŒck, Kuratorin Anna Kemper, Verleger Johann Ulrich und der argentinische Comic-Autor JosĂ© Muñoz (“Billie Holiday”, Edition Moderne; “Carlos Gardel – Die Stimme Argentiniens”, Reprodukt) mit Dirk SchĂŒmer (Die Welt) unterhalten.

Die Ausstellung  mit vielen Originalen wird bis zum 15. April zu sehen sein und soll im Anschluss an weiteren Orten gezeigt.

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, D–70174 Stuttgart
literaturhaus-stutgart.de, info@literaturhaus-stuttgart.de

Neu im Dipol-Verlag

Montag, den 11. Januar 2016

“Baikonur mon amie” von Michael RĂŒhl & Sonja Knoll

Katrin, Hannes und Basti leben in einer ostdeutschen Hafenstadt mittlerer GrĂ¶ĂŸe. Sie sind gern Jungpioniere und hoffen, eines Tages zu Kosmonauten ausgebildet zu werden. Da die Erwachsenen mit Ihren eigenen Problemen zu kĂ€mpfen haben, bemerkt niemand, dass die drei Freunde eine große Dummheit begehen. Baikonur mon amie ist eine Graphic Novel, die in faszinierenden Bildern schildert, wie sich eine Kindheit in der untergehenden DDR und der turbulenten Zeit danach anfĂŒhlt. Die drei zehnjĂ€hrigen Protagonisten nehmen den Leser mit auf eine spannende Reise durch ein zerfallendes Land.

Baikonur mon amie, ISBN 978-3981734904, 136 Seiten, farbig, Hardcover, erscheint am 14. Januar im Dipol-Verlag