Graphic Novels
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Monatsarchiv für Juni 2017

Lesung aus “Der Krieg der Welten” in Hagen

Mittwoch, den 28. Juni 2017

Thilo Krapp, Zeichner und Dozent, kĂŒndigt eine BuchprĂ€sentation seiner Adaption von H. G. Wells‘ Roman “Der Krieg der Welten” (erschienen bei Egmont Graphic Novel) an.

Thilo Krapp wird dort ĂŒber seine Arbeit an dem Projekt sprechen, das Buch selbst vorstellen und im Anschluss signieren.

Mehr Informationen ĂŒber das Buch und den Zeichner findet man auf seinem Blog: http://derkriegderwelten.blogspot.de/

Lesung am 29. Juni 2017, 20 Uhr

Ort: Kulturzentrum Pelmke, Pelmkestraße 14, 58098 Hagen (NRW)

Der Eintritt ist frei.

Comic-Ausstellung im lcb

Dienstag, den 27. Juni 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Juli zeigt das Literarische Colloquium Berlin lcb Zeichnungen von Tina Brenneisen. Die Ausstellung gibt erste Einblicke in Tina Brenneisens Comicbuch-Projekt »Das Licht, das Schatten leert«. Es wurde es mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung 2017 ausgezeichnet.

Ausstellung: 8. Juli bis 13. Oktober 2017.

Die Eröffnung findet am 8. Juli im Rahmen des Gartenfestes “Kleine Verlage am Großen Wannsee” statt.

Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, D-14109 Berlin

Tel.: +49 (0) 30 – 816 996-0

Die Ausstellung ist vor und nach den Abendveranstaltungen oder mit Voranmeldung (unter 030-8169960) zu sehen.

Comicausstellung im Tschechischen Zentrum Berlin

Montag, den 26. Juni 2017

Die von Miroslav HouĆĄka und Jan Kunze fĂŒr das Tschechische Zentrum Berlin kuratierte Ausstellung “Kill Time” zeigt neue Arbeiten des tschechischen KĂŒnstlers und Comic-Zeichners JaromĂ­r Ć vejdĂ­k (1963), auch bekannt als JaromĂ­r 99. FĂŒr die Ausstellung nutzt der KĂŒnstler die alte Technik des Scherenschnitts, verbindet diese mit der Ästhetik des Comics und findet so zu einer neuen Formensprache.

Seinen Zyklus von PortrÀts und Schattenbildern hat er aufwÀndig aus mehreren Schichten Papier herausgeschnitten. Das gewÀhlte Material und die Methode verweisen genau wie die einzelnen Abbildungen auf die VergÀnglichkeit und Verwundbarkeit der menschlichen Existenz.

JaromĂ­r 99 ist ein Allrounder in der tschechischen Kunstszene. Zusammen mit dem Autor Jaroslav RudiĆĄ schuf er die Comic-Trilogie Alois Nebel” (Voland & Quist). Beim gleichnamigen Film war er am Drehbuch, am Soundtrack und an der kĂŒnstlerischen Gestaltung beteiligt. Zusammen mit dem amerikanischen Autor David Zane Mairowitz adaptierte er Franz Kafkas Das Schloss als Comic (Knesebeck Verlag). Außerdem grĂŒndete er das literarisch-musikalische Projekt Kafka Band. Sein bisher letzter veröffentlichter Comicband “ZĂĄtopek” entstand in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Jan NovĂĄk, in deutscher Übersetzung ebenfalls bei Voland & Quist. Er entwarf zudem Storyboards fĂŒr mehrere Filme.

Eröffnung: Donnerstag, 6.7.2017, 19:00 Uhr, mit einem unplugged Konzert von Jaromír Ơvejdík (voc, g) und a.m. almela (mand, g)

Eintritt frei

Ausstellung vom 07.0 Juli. 2017 bis 31. August 2017

Ort: Tschechisches Zentrum, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, 10117 Berlin

Am 8.7. um 19:30 Uhr spielt Jaromíe Ơvejdík zusammen mit der Kafka Band bei der Gartenmesse „Kleine Verlage am Großen Wannsee“ im LCB.

„die neunte“ – Comic-Newsletter

Freitag, den 23. Juni 2017

Mit „die neunte“ gibt es nun auch einen regelmĂ€ĂŸigen Newsletter mit aktuellen Informationen aus der Welt der Comics. Herausgegeben wird die wöchentliche Zusammenstellung von Martin Jurgeit, dem ehemaligen Herausgeber der Fachzeitschrift Comixene. Neben aktuellen Meldungen, Schwerpunktthemen, einer TerminĂŒbersicht und einem Überblick ĂŒber aktuelle ErwĂ€hnungen Comics aller Art in den Medien, werden hier auch auf Webcomics und Online-Veröffentlichungen von Print-Comics, beispielsweise aus Zeitungen und Magazinen, verwiesen.

Interessant sind zudem die Verkaufscharts, unterteilt in Comic, Manga und Cartoons, darĂŒber hinaus gibt es Verkaufscharts aus den USA, Frankreich und Japan. Bei den Comics in Deutschland, Österreich und der Schweiz liegen derzeit zwei Graphic Novels auf den ersten PlĂ€tzen: „Der Ursprung der Welt“ von Liv Strömquist (avant) liegt von „Der nasse Fisch“ von Arne Jysch (nach Volker Kutscher, Carlsen).

Der aktuelle Newsletter lÀsst sich online komplett hier ansehen.

Auszeichnungen fĂŒr Comic-AutorInnen

Donnerstag, den 22. Juni 2017

Zum ersten Mal ist ein Schweizer Grand Prix Design an einen Comiczeichner gegangen. Ausgezeichnet wurde damit der in ZĂŒrich lebende Thomas Ott, der fĂŒr seine in Schabkarton-Technik erstellten BĂŒcher (erschienen bei der Edition Moderne) bekannt ist. In der JurybegrĂŒndung heisst es:
Mit dem Schweizer Grand Prix Design 2017 wĂŒrdigt die Eidgenossenschaft Thomas Otts einzigartige Rolle in der Schweizer Comic- und Illustrationsszene wie auch seine unverwechselbare internationale Ausstrahlung.
Die Auszeichnung des Bundesamtes fĂŒr Kultur ist mit je 40.000 Franken dotiert.

Das Amt fĂŒr Kultur des Kantons Bern und die kantonale deutschsprachige Literaturkommission haben Literaturpreise fĂŒr herausragende Arbeiten vergeben. Ein mit 3.000 Franken dotierter Prix Trouvaille ging dabei an das Autorenteam Benedikt Eppenberger, Gregor Gilg und Barbara Schrag fĂŒr ihren Band „Golem im Emmental“ (Edition Moderne). In der BegrĂŒndung heisst es:
„Die holzschnittartigen Figuren passen hervorragend zur lakonischen Sprache. KĂ€lter als der Schnee, durch den die Helden stapfen, ist bloss noch das Gruseln, das den Lesenden den RĂŒcken runterlĂ€uft.“

Foto Thomas Ott © BAK / Gina Folly

„Spring 14 – yo future“

Mittwoch, den 21. Juni 2017

In KĂŒrze erscheint mit „Spring – yo future“ die vierzehnte Ausgabe der Comic-Anthologie. Auch die neue Ausgabe wird vom mairisch verlag in die LĂ€den gebracht. BeitrĂ€ge stammen von Almuth Ertl, Carolin Löbbert, Cynthia Kittler, Edith Carron, Eva Revolver,  Gabriela Jolowicz, Johanna Benz,Katia Fouquet, Laura Edelbacher, marialuisa, Marijpol, moki, Paula Partzsch, Romy BlĂŒmel, Stephanie Wunderlich und Tiziana Jill Beck.

Man muss sich die Zukunft ausmalen, damit sie auch so werden kann, wie man sie sich vorstellt.  Und man muss sich auch das allerschlimmste Szenario vorstellen können, damit man es verhindern kann. Die aktuelle Weltlage ist also Thema der neuen Ausgabe des Illustrationsmagazins SPRING. In einer Zeit, in der Kriege und Verfolgung zunehmen, Umweltprobleme immer grĂ¶ĂŸer werden und der Populismus sich neuen Raum erobert, ist es nicht immer ganz einfach, Stellung zu beziehen und vor allem auch kreative Antworten zu geben.

Und so beschĂ€ftigen sich die Zeichnerinnen ganz persönlich mit dieser Situation: Sie berichten von ihrem GefĂŒhl, in der Konsumgesellschaft gefangen zu sein, fragen sich, welchen Einfluss auf die Umwelt sie haben und ob man ĂŒberhaupt etwas tun kann, obwohl man sich machtlos fĂŒhlt. Oder hilft es vielleicht schon, bewusster einkaufen zu gehen und sich anders zu ernĂ€hren?

Auch in diesem Jahr wird die Veröffentlichung des Bandes mit einer Ausstellung begangen. Von Freitag, dem 30. Juni bis Mittwoch, dem 5. Juli sind Arbeiten aus „Spring #14“ bei Gudberg Nerger in Hamburg zu sehen. Die Vernissage beginnt am Freitag um 19 Uhr.

GUDBERG NERGER GmbH, Poolstrasse 8, D-20355 Hamburg
www.gudbergnerger.com
Öffnungszeiten: Mo-Do von 10 – 18 Uhr, Samstag 12 – 18 Uhr

5. Afkat Graphic-Novel-Förderpreis

Dienstag, den 20. Juni 2017

Zum inzwischen fĂŒnften Mal wird in diesem Jahr der Hamburger Graphic-Novel-Förderpreises “Afkat” ausgeschrieben. Der an NachwuchskĂŒnstlerInnen gerichtete Preis wurde 2011 von der Hamburger Kanzlei Dr. Bahr ins Leben gerufen. Dem Gewinner winkt ein Publikationsvertrag und somit die Buch-Veröffentlichung des eingereichten TItels beim mairisch Verlag. Die (Produktions-)Kosten ĂŒbernimmt die Kanzlei Dr. Bahr.

Teilnahmeschluss ist der 15. September, zu den Teilnahmebedingungen geht es hier. Zuletzt wurde mit dem Preis Sebastian Jung fĂŒr seine nun bei mairisch erschienen biografische Arbeit „Albert“.

„Comics to go“ – Workshop in Berlin

Montag, den 19. Juni 2017

Vom 24. bis 27. Juli richtet die Berliner Jugendkunstschule in Kooperation mit dem Deutschen Comicverein einen Comicworkshop aus. Eingeladen sind Kinder von 10 bis 12 Jahre, der Workshop unter dem Titel „Comics to go – Ein Spiel mit Stift und Papier“ steht auch GeflĂŒchteten offen, die Teilnahme ist kostenlos.

Hier könnt Ihr Eure Comicideen zeichnen: Ihr lernt viele hilfreiche Tricks, die Euch dabei helfen, Eure Story in Bilder umzusetzen. Daneben experimentieren wir mit verschiedenen Möglichkeiten, etwas abzubilden: Beim Spiel mit Stift und Papier zeichnen wir u.a. mit dem Zufall, mit Stempeln oder in und mit Bewegung. Comics to go: Mit nach Hause nehmt Ihr ein Comicheft und neue Ideen zum Zeichnen, Kritzeln und Erfinden.

Geleitet wird der Workshop von Salomea. Die Anmeldung ist online oder telefonisch möglich.

Jugendkunstschule-CW, Nordhauser Straße 22, D–10589 Berlin-Charlottenburg
Tel. (030) 90 29 27 66 0
www.jkscw.de, info@jugendkunstschule-cw.de

Neu im avant-verlag

Freitag, den 16. Juni 2017

„Grönland Vertigo“ von Herve Tanquerelle

Als Georges BenoĂźt-Jean ĂŒberraschend eingeladen wird, an einer Kunst-Expedition in den Nordosten Grönlands teilzunehmen, befindet sich der Comic-Autor gerade in einer schweren Zeichen- und Schreibblockade. Die frische Luft, die ĂŒberwĂ€ltigende Landschaft und der Austausch mit anderen, erfahreneren KĂŒnstlern und Wissenschaftlern wird ihm gut tun und ihm neue EindrĂŒcke verschaffen fĂŒr sein nĂ€chstes Projekt. Er sagt zu.

An Bord der Aurora trifft er sein Idol, den Reiseschriftsteller JĂžrn Freuchen, der Georges in seine Obhut nimmt. Hauptsponsor der Expedition ist der finnische Maler, Bildhauer und Performance-KĂŒnstler Ville Hakkola, ein verschrobener Perfektionist, dessen riesige Installation auf einem Gletscher den Höhepunkt der Reise darstellen soll. Doch Hakkolas zunehmende Angst vor einer Sabotage wird fĂŒr die Expedition immer mehr zur Zerreißprobe.

Grönland Vertigo, ISBN 978-3-945034-64-4, 104 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,95

„Ich Weiß“ von Birgit Weyhe

In „Ich Weiß“ verarbeitet Birgit Weyhe Erlebnisse, die sie als Kind und junge Frau in Uganda und Tansania gemacht hat. Sie beschreibt nicht nur die gesellschaftlichen und politischen ZustĂ€nde, die in diesen LĂ€ndern in den 80er und 90er Jahren geherrscht haben, sondern zeichnet auch ihre persönlichen Erfahrungen mit den Menschen dort nach.

In oftmals surrealen, traumĂ€hnlichen schwarzweißen Bildern widmet sie sich afrikanischen Traditionen und Mythen, schildert ihre kindlichen EindrĂŒcke, die in ihr gleichzeitig Begeisterung und Befremdung auslösen, und erzĂ€hlt mit dem ihr eigentĂŒmlichen, melancholischen Humor von einem Kontinent, der sich mit seinem Facettenreichtum und seiner schieren GrĂ¶ĂŸe kaum fassen lĂ€sst.

Ich Weiß, ISBN 978-3-945034-66-8, 244 Seiten, Softcover, schwarzweiß, EUR (D) 22,–, erscheint im August

„Die zwei Leben von Balduin“ von Fabien ToulmĂ©

Balduin, Single, dreißig Jahre alt, steckt in einer beruflichen Sackgasse. Eingesperrt in die monotone Routine seines BĂŒrojobs, sehnt er sich nach einem anderen Leben. Sein Bruder Luke ist das Gegenteil von ihm: ein weltreisender Freigeist mit gehörigem Erfolg bei den Frauen … ‹Eines Tages wird ein Tumor bei Balduin entdeckt und seine Lebenserwartung reduziert sich plötzlich auf wenige Monate. Balduin, der Anti-Held, entschließt sich zu einem radikalen Bruch und folgt seinem Bruder nach Afrika …

Eine rĂŒhrende Geschichte ĂŒber Familienbande und die wirklich wichtigen Dinge im Leben.‹‹Eine Graphic Novel voller Emotionen und Humor! Eine Reflexion ĂŒber den Sinn des Lebens – kurz gesagt eine Graphic Novel mit großen GefĂŒhlen.

Die zwei Leben von Balduin, ISBN: 978-3-945034-77-4, 272 Seiten , farbig , Hardcover, EUR (D) 30,– erscheint im August

„Fußnoten“ von Nacha Vollenweider

„Fußnoten“ beginnt mit einer Bahnfahrt durch die Vororte Hamburgs, einer Situation, wie sie alltĂ€glicher nicht sein könnte. Doch an den RĂ€ndern der Dinge, die die Protagonistin Nacha dabei erlebt, stehen kleine Zahlen, als Verweise auf tiefergehende Informationen. Hier unten, im Reich der Fußnoten, spielen sich die Dinge ab, auf denen das, was im Jetzt statt findet, gründet. Deutsche und argentinische Wirklichkeiten und Vergangenheiten ĂŒberlagern sich – so wie die GrundrissplĂ€ne argentinischer StĂ€dte und das Muster der SitzbezĂŒge der Bahn. Der Leser begleitet die ErzĂ€hlerin auf einer Spurensuche nach ihrer argentinischen Familie, die unter der MilitĂ€rdiktatur der Siebzigerjahre gelitten hat. Das wechselvolle Schicksal ihrer Vorfahren ist eng verknĂŒpft mit ihrem Leben als junge Frau in einer deutschen Großstadt.

Nacha Vollenweider entwickelt in ihrem DebĂŒt eine ungewöhnliche, faszinierende Art des Erzählens: stilistisch ruhig und nĂŒchtern, aber inhaltlich groß und tiefgrĂŒndig – und verwendet nebenbei – voilĂ  – ein neues Genre: den Comic-Essay.

Fußnoten, ISBN 978-3-945034-67-5, 208 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 20,–, erscheint im August

„Der Riss“ von Guilleromo Abril & Carlos Spottorno

„Der Riss“ ist eine ungewöhnliche Graphic Novel. Eine Fotoreportage in Form eines Comics, ein Reisebericht mit authentischem Bildmaterial – in vielerlei Hinsicht eine Grenzerfahrung.

FĂŒr das spanische Magazin El PaĂ­s Semanal machen sich der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril auf den Weg an die Außengrenzen der EU: Von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, schwer bewacht und durch einen schier unüberwindbaren Zaun geschützt bis in den Norden Finnlands und die Wälder Weißrusslands, wo NATO-Truppen für einen Grenzkonflikt mit Russland trainieren. Die Autoren merken schnell, dass die europĂ€ische Grenze sehr viel komplexer ist, als dass man sie an einem einzigen Ort vollstĂ€ndig begreifen könnte. Sie treffen FlĂŒchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker, und halten ihre Erlebnisse in Wort und Bild fest. Ein einmaliges Dokument der Herausforderungen, welche tagtĂ€glich an den Grenzen der EU auftreten.

Der Riss, ISBN 978-3-945034-65-1, 184 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 32,–, erscheint im September

„Das Hochhaus“ von Katharina Greve

MordgelĂŒste, Frisurenprobleme, Wohnungssuche: Das sind einige der Zutaten für Das Hochhaus, ein Web-Comic-Bauprojekt von Katharina Greve. Jede Woche wĂ€chst das GebĂ€ude um ein neues Stockwerk in die Höhe – bis auf 102 Etagen. Wie bei einer technischen Zeichnung ist das Haus aufgeschnitten: Der Blick ins Innere der Wohnungen zeigt eine Momentaufnahme des Lebens der Bewohnerinnen und Bewohner.

Baubeginn war im September 2015, fertig gestellt wird es am 5. September 2017 mit dem Dachgeschoss. Zeitgleich erscheint das Buch. Die Szenen in den Wohnungen sind mal in sich geschlossen, mal haben sie über die Etagen hinweg miteinander zu tun. Die Episoden kommentieren zwischenmenschliche, aber auch politische Themen. Der Längsschnitt zeigt einen Querschnitt durch den Alltag.

Das Hochhaus, ISBN 978-3-945034-71-2, 56 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 20,– , erscheint im September

„Der große böse Fuchs“ von Benjamin Renner

Eigentlich ist der große böse Fuchs eher ein kleiner, schwĂ€chlicher Fuchs. Die Hennen vom Bauernhof haben eher Mitleid mit ihm, als dass sie sich vor ihm fĂŒrchten; er geht ihnen meistens einfach nur auf die Nerven mit seinen stĂ€ndigen Versuchen, sich ein HĂ€ppchen Huhn zu ergaunern. Doch sein finsterer Kumpel, der Wolf, hat eine Idee: Warum nicht den HĂŒhnern die Eier klauen, warten bis die Küken schlĂŒpfen und sich das HĂŒhnerfleisch einfach selbst zĂŒchten? Das perfekte Verbrechen. Wenn nur die KĂŒken nicht so wahnsinnig anhĂ€nglich wĂ€ren …

In „Der große böse Fuchs“ zeichnet der Franzose Benjamin Renner nicht nur eine Tierfabel, die vor gekonntem Slapstick-Humor und ungewöhnlichem Witz strotzt, er schafft es, ohne großes Pathos eine anrührende Geschichte über die TĂŒcken der Kindererziehung zu erzĂ€hlen.

Der große böse Fuchs, ISBN 978-3-945034-70-5, 192 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 25,–, erscheint im Oktober

„Eternauta 1969“ von HĂ©ctor G. Oesterheld & Alberto Breccia

Der große argentinische SF-Klassiker erlebte ein Remake im Jahre 1969. Interessant zu sehen wie Oesterheld 10 Jahre nach dem „Ur-Eternauta“ die Geschichte in Details abgewandelt hat. Die Invasion der Außerirdischen wird in dieser Version von den SupermĂ€chten toleriert wenn nicht gar inszeniert. Ein wichtiges Zeitdokument der argentinischen Linken am Ende der 60er Jahre.
Die eigentliche Sensation dieses Buches sind aber die innovativen schwarz-weiß Zeichnungen von Alberto Breccia, den man zu den allergrĂ¶ĂŸten ComickĂŒnstlern der Welt zĂ€hlt. Bis heute haben sie nichts an RadikalitĂ€t eingebĂŒĂŸt!

FĂŒr sein Lebenswerk wurde er bereits 1992 u. a. mit dem Max- und Moritz-Preis ausgezeichnet. Nach Jahrzehnten werden seine besten Arbeiten nun als deutsche Erstveröffentlichung endlich im avant-verlag erscheinen.

Eternauta 1969, ISBN 978-3-945034-69-9, 64 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 22,–, erscheint im Oktober

„Der neue arabische Comic“

„Der Neue Arabische Comic“ prĂ€sentiert eine vielfĂ€ltige Auswahl von AutorInnen und IllustratorInnen aus Jordanien, Libanon, Syrien, Irak, Iran, Ägypten, Lybien, Tunesien, Algerien und Marokko. In den letzten Jahren haben Comics und Graphic Novels in den arabischen LĂ€ndern stark an Bedeutung und Sichtbarkeit gewonnen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Ausbruch der Revolutionen, die die arabische Welt seit dem Jahr 2011 grundlegend verändert haben.

Parallel zum französischen Verlag Actes Sud BD und mit Unterstützung des Institut français und des Goethe-Instituts Kairo erscheint im avant-verlag die deutsche Fassung dieses umfassenden Projektes, in dem sich die junge arabische Comicszene mit ausgewählten Beiträgen von hoher künstlerischer und literarischer Qualität einem europäischen Publikum präsentiert. Neben AutorInnen und IllustratorInnen stellen sich hier auch die wichtigsten Fanzines und Zeitschriften vor, die in den letzten Jahren entstanden sind.

Der neue arabische Comic, ISBN 978-3-945034-76-7, 240 Seiten, vierfarbig, Softcover, EUR (D) 25,–, erscheint im Oktober

„Zen ohne Meister“ von Frenk Meeuwsen

Frenk Meeuwsen erzĂ€hlt in „Zen ohne Meister“ von seiner Faszination für den Zen-Buddhismus. Erlebnisse aus seiner Kindheit wechseln sich ab mit Episoden eines mehrjĂ€hrigen Aufenthalts in Japan. Das verheerende Erdbeben von 1995, welches weite Teile von Kobe verwĂŒstete, wird ebenfalls Teil der Erfahrungen auf dem Weg der Suche. In minimalistisch anmutenden, elegant kontrastierenden Schwarzweiß-Zeichnungen wird der Leser mit allen Facetten von Leben und Tod konfrontiert.

Was dabei entsteht, ist eine sehr intime ErzĂ€hlung über die Kraft der Freundschaft und die Macht unserer Fantasie. Ein Buch, das durch die Selbstsuche und -findung des jungen Protagonisten auch beim Leser eine Selbstreflexion bewirkt, ein Nachdenken und zur Ruhe kommen. „Zen ohne Meister“ ist eine spirituelle Erfahrung in Form einer Graphic Novel; wer dieses Buch liest, taucht nicht nur tief in das Mysterium des Zen-Buddhismus ein, er wird auch keinen Zen-Meister mehr bemĂŒhen mĂŒssen!

Zen ohne Meister, ISBN 978-3-945034-68-2, 304 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 25,–, erscheint im November

Neu bei Rotopolpress

Donnerstag, den 15. Juni 2017

„Cry me a River“ von Alice Socal

Jeder reagiert auf die Trennung von seinem geliebten Menschen auf seine eigene Weise. Manche mit feurig-rachsĂŒchtigem Zorn und Andere schleppen sich durch einen lauen Alltag, feucht von graugetönten TrĂ€nen.

In „Cry Me a River“ zieht ein junges Paar fĂŒr einige Zeit in ein ihnen unbekanntes Dorf, um dort auf die beiden Hunde einer Tante aufzupassen. WĂ€hrend sie sich in ihrer Zweisamkeit eingestehen mĂŒssen, dass ihre Beziehung nicht mehr funktioniert, stirbt einer der beiden Hunde. Sie entscheiden sich zu trennen, obschon sie weiterhin unter dem gleichen Dach leben, um den leidenden alleingebliebenen Hund zu pflegen. Die TrĂ€nen fließen unaufhörlich, sie fĂŒllen eineinhalb Liter Plastikflaschen, sie erschaffen WasserfĂ€lle und FlĂŒsse.

Sie schreibt, trĂ€umt von Erfolg und vor allem trĂ€umt sie von einer perfekten großen Liebe voller Leidenschaft und ewiger Hingabe. Doch auch in ihrer Traumwelt wird der vermeintlich ideale Liebhaber von der RealitĂ€t verĂ€ppelt. Er hingegen trifft zwischen den Regalen eines Supermarktes, unentschlossen bei der Wahl der richtigen Cornflakes, den Dorfbewohner Paol. Eine von Alkohol und Exzessen geprĂ€gte Nacht und die seltsame Erscheinung einer riesigen Garnele, die wie ein Erzengel vom Himmel kommt, werden ihm dabei helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten.

Cry me a River, ISBN 978-3-940304-24-7, 136 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 16,–

Nils Knoblich und Tine Brenneisen im Literaturhaus Stuttgart

Mittwoch, den 14. Juni 2017

Sommermarkt der unabhÀngigen Verlage

Am Samstag, dem 24. Juni, lĂ€dt das Literaturhaus Stuttgart zum „2. WETTERLEUCHTEN – Sommermarkt der unabhĂ€ngigen Verlage“ ein. Von 11 bis 20 Uhr prĂ€sentieren ausgewĂ€hlte Verlage – darunter auch avant-verlag, Edition Moderne, Reprodukt – ihr Programm und stellen neue Titel vor. ErgĂ€nzend gibt es ein Veranstaltungsprogramm, in dem es auch hier Aktionen von Comic-AutorInnen geben wird.

So stellt um 12.30 Uhr Nils Knoblich sein Buch „Fortmachen“ (Edition Moderne) vor und liest daraus ausgewĂ€hlte Passagen (Moderation: Sara Dahme). Im Anschluss, von 14 bis 17 Uhr kann man ihm beim Skizzieren auf dem FestivalgelĂ€nde ĂŒber die Schulter schauen.

In einer Ausstellung werden zudem Seiten aus Tina Brenneisens „Das Licht, das Schatten leert“ gezeigt. Mit ihrer Geschichte gewann sie den diesjĂ€hrigen Comicbuchpreis der Berthold-Leibinger-Stiftung.

Das detaillierte Programm von „Wetterleuchten“ findet sich hier.

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, D-70174 Stuttgart
literaturhaus-stuttgart.de

Neu in der Edition Moderne

Dienstag, den 13. Juni 2017

Nach ĂŒber 30 Jahren VerlagstĂ€tigkeit kĂŒndigt die ZĂŒrcher Edition Moderne fĂŒr das kommende Herbstprogramm erstmals ausschließlich Erstveröffentlichungen an. Dier Herbstvorschau kann hier als PDF angesehen werden.

fortmachen
„Fortmachen“ von Nils Knoblich
DDR, 1984: Die Familie Knoblich stellt einen Ausreiseantrag. Und damit beginnen die Schikanen …

„Wir haben hier Ihren Antrag auf stĂ€ndige Ausreise vorliegen. Ist Ihnen bewusst, dass Sie, einmal in der BRD angelangt, nicht mehr zurĂŒckkönnen, um Ihre Eltern zu besuchen? Wollen Sie sie im Stich lassen? Im Westen ist jeder auf sich allein gestellt, da herrscht der Kapitalismus! Dem Staat ist das Wohl des Volkes egal!“

Nils Knoblich, Jahrgang 1984, erzĂ€hlt – basierend auf den ErzĂ€hlungen seiner Eltern und Großeltern – wie seiner Familie nach Jahren voller zermĂŒrbender KĂ€mpfe die Reise von Deutschland nach Deutschland gelingt. Drei Monate spĂ€ter fĂ€llt die Mauer …

Fortmachen, ISBN 978-3-03731-164-6, 184 Seiten, farbig, Klappenbroschur, CHF 29,80, EUR (D) 24,80, erscheint im Juni

der-maerchenmaler-von-zuerich„Der MĂ€rchenmaler von ZĂŒrich“ von Serpentina Hagner
Serpentina Hagner zeichnete die abenteuerliche Lebensgeschichte ihres Vaters Emil Medardus Hagner auf, der sich selbst MĂ€rchenmaler von ZĂŒrich nannte. Eine Story voll Witz, Tragik und Schlauheit.

Ein fĂŒr Schweizer VerhĂ€ltnisse ungewohnt deftiges und ĂŒberaus vergnĂŒgliches Sittenbild von ZĂŒrich in den ersten Jahren des 20. Jahrhundert. Eine der Hauptfiguren dieser Biografie, Emil Medardus Hagners Grossmutter Pauline, fasziniert mit ihrem unbĂ€ndigen Temperament, ihrer Energie und ihrer Durchtriebenheit, mit der sie sich einen reichen Industriellen angelt.

Der MĂ€rchenmaler von ZĂŒrich, ISBN 978-3-03731-165-3, 64 Seiten, farbig, Hardcover, CHF 25,00 EUR (D) 25,00, erscheint im Juli

wirbelsturm„Wirbelsturm“ von Roland Burkart

„Piedro, ich kann es ihnen nicht anders sagen: Sie werden nie mehr gehen können. Es tut mir leid.“

Der leidenschaftliche Schwimmer Piedro hat sich mit seinem besten Freund Luca zum Schwimmen verabredet. Nach einem Sprung ins Wasser wacht er im Krankenhaus auf, er hat sich die WirbelsĂ€ule gebrochen. Die Diagnose lautet Tetraplegie, Piedro wird weder Arme noch Beine gebrauchen können. FĂŒr Piedro beginnt ein völlig neues Leben: „Aus der Tiefe blickte sie mich an, die Gewissheit, fĂŒr immer gelĂ€hmt zu bleiben. Eine bedrohliche Mischung aus Angst und Ohnmacht begann sich kontinuierlich aufzutĂŒrmen, bis ich mich damit abgefunden hatte. Ein langer Prozess.“

Wirbelsturm, ISBN 978-3-03731-169-1, 112 Seiten, schwarzweiss, Schweizer Broschur,  CHF 24,00, EUR (D) 19,00, erscheint im August

superman„Superman“ von Gion Capeder
Bei Chris scheint beruflich und familiĂ€r alles in bester Ordnung. Er wird von seinen Freunden geschĂ€tzt, im GeschĂ€ft wird er befördert, seine Frau liebt ihn und er kĂŒmmert sich rĂŒhrend um seine kleine Tochter.

Doch hinter der gutbĂŒrgerlichen Fassade herrscht das Chaos. Chris verliert die Kontrolle ĂŒber seine Sex- und Gewalteskapaden, der Superman entpuppt sich als wandelnde Zeitbombe.

Superman erzÀhlt in prÀzisen Bildern, wie ein Mensch unter Druck allmÀhlich ausser Kontrolle geraten kann.

Superman, ISBN 978-3-03731-168-4, 112 Seiten, farbig, Hardcover, CHF 32.00, EUR (D) 28.00, erscheint im September

dem-krieg-entronnen„Dem Krieg entronnen“ von Olivier Kugler
Vier Jahre lang hat Olivier Kugler vom Irak bis nach England im Auftrag von MĂ©decins Sans FrontiĂšres/Ärzte ohne Grenzen (MSF) syrische FlĂŒchtlinge getroffen, interviewt und gezeichnet, zuerst im FlĂŒchtlingslager Domiz im Nordirak, dann auf der griechischen Insel Kos, spĂ€ter im sogenannten Dschungel in Calais und schließlich in Großbritannien und Deutschland. Einige dieser eindrĂŒcklichen PortrĂ€ts von Leuten, die dem Krieg entronnen sind, wurden bereits in Zeitschriften wie Harper’s (USA), The Guardian (GB), Internazionale IT) und Le Monde Diplomatique abgedruckt.

Dem Krieg entronnen, ISBN 978-3-03731-167-7, 80 Seiten, farbig, Hardcover, CHF 29,80, EUR (D) 24,80, erscheint im Oktober

„Meet the Makers“ – Lesemarathon in Berlin

Montag, den 12. Juni 2017

Noch bis einschließlich Freitag lĂ€uft die Verlagsausstellung „Saved by Comics“ des avant-verlags in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding. Zum Abschluss lĂ€dt der Verlag unter dem Titel „Meet the Makers“ zum Lesemarathon:

Der Abend bringt Autor_innen, die den Verlag schon lange begleiten und junge Autor_innen, die erst vor Kurzem mit ihren DebĂŒts Teil des Verlagsprogramms wurden, zusammen. So liest Birgit Weyhe aus „Ich weiß“, Nacha Vollenweider aus „Fußnoten“, Hamed Eshrat aus „Venustransit“ und Jan Soeken gewĂ€hrt Einblick in einer paar Seiten seines geheimen neuen Projekts.
Abgerundet wird das ganze dann von unserem musikalischen Spezialgast, den Komponisten, Pianisten & Dirigent Itay Dvori, der auf dem KonzertflĂŒgel seine Comic-Komposition zu Manuele Fiors „Die Übertragung“ prĂ€sentieren wird.

Beginn ist um 18 Uhr.

Bibliothek am Luisenbad, TravemĂŒnder Str. 2/Ecke Badstraße, 13357 Berlin
Tel.: (030) 9018 4 5610, E-Mail: luisenbad@stb-mitte.de
Veranstaltung bei facebook

Comixene 123 erschienen

Freitag, den 9. Juni 2017

Die neue Ausgabe des Comic-Fachmagazins Comixene ist ab sofort im Bahnhofs- und Comichandel erhĂ€ltlich. Das Cover stammt von Uli Oesterle, dem auch ein großer Artikel gewidmet wird. Weitere Themen sind:

‱ Queers & Comics-Conference in San Francisco
‱ Comics und Religion
‱ 20 Jahre Panini – Vom Klebebild zur Bildgeschichte
‱ Die gezeichnete Garage von AndrĂ© Franquin
‱ D.O.N.A.L.D -JubilĂ€umskongress
‱ Fumetto Festival 2017
‱ Steckengeblieben im Nirgendwo – Felix Schaad, Kriegsberichte

Comixene #123 kostet wie immer EUR 8,90, ein mehrseitiges Preview ist hier online verfĂŒgbar.

Mawil, PĂ©nĂ©lope Bagieu und Catherine Meurisse bei „Ping Pong“

Donnerstag, den 8. Juni 2017

Begleitend zum Gastlandauftritt Frankreichs bei der Frankfurter Buchmesse erscheinen auf dem „Ping Pong“ benannten Blog Kurzcomics deutscher und französischer AutorInnen. Auf einen einleitenden Beitrag von Mawil (unter Beteiligung von Flix) folgten in den vergangenen Tagen BeitrĂ€ge von PĂ©nĂ©lope Bagieu („Unerschrocken“, Reprodukt) und Catherine Meurisse („Die Leichtigkeit“, Carlsen).

Die BeitrÀge erscheinen jeweils in drei Sprachen (FR, DE, EN).

Mami-Verlag: Ausstellung in Berlin

Mittwoch, den 7. Juni 2017

Am Samstag, den 17. Juni eröffnet im Neurotitan die Ausstellung “Große Erwartungen, Kleine Hunde”. 2007 grĂŒndeten Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci den MamiVerlag, um die Arbeiten von unbekannten und noch nicht verlegten ComiczeichnerInnen zugĂ€nglich zu machen. Ausgestellt werden neben frĂŒheren Arbeiten auch neue Projekte der KĂŒnstlerInnen Jul Gordon, Kathrin Klingner, Birgit Weyhe, Karin Kraemer, Magdalena Kaszuba, Anton Engel, Lena HĂ€llmayer und Gosia Machon.

Zur Vernissage wird es eine Lesung von einigen der ausstellenden KĂŒnstlern geben, unter anderem auch von Marko Turunen, der einen Videobeitrag gesendet hat.

Vernissage: Samstag, 17. Juni | 20 Uhr
Ausstellungsdauer: Samstag, 17. Juni bis Samstag, 8. Juli

neurotitan shop & gallery
im Haus Schwarzenberg, Rosenthalerstraße 39, 10178 Berlin
www.neurotitan.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr

„The Colour out of Space“ – Premiere des zweiten Teils in Berlin

Dienstag, den 6. Juni 2017

Am kommenden Donnerstag feiert der zweite Teil des Mulitmedia-Projekts „The Colour out of Space“ in Berlin Premiere.

In der Adaption einer Vorlage von HP Lovecraft treffen Comic und Musik aufeinander. Der Berliner Zeichner Aha (Andreas Hartung) ist fĂŒr die Umsetzung in Bilder verantwortlich, Brother T & The Dunwich Orchestra steuern die Musik bei. Neben der AuffĂŒhrung werden auch Originalzeichnungen zu sehen sein.

Einlass ab 20 Uhr, VorfĂŒhrung und Musik beginnen gegen 21 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Spende erwĂŒnscht.

Am Flutgraben 3, D–12435 Berlin
www.the-colour-out-of-space.com
Veranstaltung auf facebook

Marc-Antoine Mathieu in Frankfurt

Montag, den 5. Juni 2017

Über die derzeit laufende Ausstellung „Kartografie der TrĂ€ume- Die Kunst des Marc-Antoine Mathieu” im Frankfurter Museum Angewandte Kunst berichtete das ARD Nachtmagazin. Der Beitrag von Alex Jakubowski kann oben gesehen werden.

FĂŒr den Deutschlandfunk berichtete Peter Backof: „Comics wie David-Lynch-Filme“.

Auf tagesspiegel.de schrieb Thomas Mayer ĂŒber die Ausstellung: „Der Traumwandler“.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Oktober zu sehen.

Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17 , D– 60594 Frankfurt
www.museumangewandtekunst.de

Neu bei Schreiber & Leser

Freitag, den 2. Juni 2017

„Ice Age Chronicle of the Earth – Teil 2 von 2: Abyss, die Labyrinthstadt“ von Jiro Taniguchi

Auf dem Weg aus der EiswĂŒste nach SĂŒden treffen Takeru und sein Trupp endlich auf belebte Natur. Doch was ist das – der Urwald scheint sich gegen die Menschen zu wehren?! Er greift sie sogar an, mit tödlichen Lianen, giftigem Pollenflug!
In der Labyrinthstadt Abyss dann spielt auch der alles beherrschende Zentralrechner, die Große Mutter, verrĂŒckt. Da wagt Takeru das Ungeheuerliche: er dringt in sie ein


„Japanische Landschaftsmalerei trifft auf fein ziselierte Science-Fiction-Architekturen“ – Deutschlandradio Kultur

Jiro Taniguchi ist vermutlich der renommierteste Autor von Gekiga – anspruchsvoller grafischer Literatur fĂŒr Erwachsene – außerhalb Japans. In seiner Heimat gilt er als der „europĂ€ischste” Mangaka, und er selbst bewunderte KĂŒnstler wie Möbius oder Schuiten.

Ice Age Chronicle of the Earth – Teil 2 von 2: Abyss, die Labyrinthstadt, ISBN 978-3-946337-20-1, 312 S. schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 16,95, erscheint im Juli

„Corto Maltese – 7. Venezianische Legende“ von Hugo Pratt

Venedig bei Nacht ist für einen wie Corto Maltese voller Geheimnisse: Freimaurer und ein echter Dichterfürst, finstere Gestalten und schöne Frauen, ein lĂ€ngst verstorbener britischer Exzentriker, ein Lampengeist, die kluge Bettlerin Kleiner Silberfuß
 Corto begegnet allem mit gewohnter Gelassenheit und richtet sein Augenmerk unbeirrt auf einen legendĂ€ren, Jahrhunderte alten Schatz mit Namen Salomos Schlüsselbein.

Im Lauf der vielen internationalen Ausgaben von Corto Maltese wurden die Panels immer wieder auf andere Formate ummontiert. Bei diesem Band sind die Abweichungen von der Schwarz-Weiß- zur Farb-Version besonders stark, deshalb weichen die Seitenzahlen und daher die Verkaufspreise voneinander ab.

Corto Maltese – 7. Venezianische Legende, RegulĂ€re Ausgabe (Farbe): ISBN 978-3-946337-29-4, 128 S., farbig, Hardover, EUR (D) 27,80, erscheint im Juli
Corto Maltese – 7. Venezianische Legende, Klassik-Edition (S/W), ISBN 978-3-946337-30-0, 88 S., schwarzweiß, Hardover, EUR (D) 24,80, erscheint im Juli

„Motor City“ von Sylvain Runberg & Philippe Berthet

Nach dem erfolgreichen Examen an der Polizeiakademie in Stockholm tritt Lisa Forsberg aus Linköping ihre erste Stelle an – in Linköping. Ihr erster Fall betrifft den vermissten Anton Wiger. Die Ermittlungen fĂŒhren mitten in den harten Kern der Raggare-Szene, eine schwedische Rocker-Subkultur. Aber ob es von Vorteil ist, dass die Beteiligten zu Lisas alter Clique gehören?

Philippe Berthet ist 1956 in Thorigny-sur-Marne geboren. Er war Mitglied der Gruppe NeuviĂšme RĂȘve mit Schuiten, Sokal, Swolfs und trat mit Serien wie „Der Privatdetektiv von Hollywood“ (B&L / Ehapa), „Pin up“ (Salleck) oder „Poison Ivy“, „Die Straße nach Selma“ und „Perico“ (S&L) hervor.

Sylvain Runberg, 1971 geboren, lebt abwechselnd in Stockholm, Paris und der Provence. Er ist studierter KĂŒnstler und Politikwissenschaftler. Bevor er mit dem Schreiben begann, betreute er als Redakteur bei Humanoides AssociĂ©s u.a. Moebius und Enki Bilal. Unter anderem adaptierte er Stieg Larssons Trilogie „Millenium“ fĂŒr den Comicmarkt.

Motor City, ISBN 978-3-946337-40-9, 64 S., farbig, Hardcover, EUR (D) 18,80, erscheint im Juli

„Let®s play Ping Pong“

Donnerstag, den 1. Juni 2017

Mit „Let’s Play Ping Pong! Hong Kong Comics“ macht das KĂŒnstlerkollektiv „Ping Pong“ aus Hongkong vom 17. Juni bis 2. Juli 2017 Station im Museum fĂŒr Kommunikation Berlin.

FĂŒr gut zwei Wochen sind die Arbeiten des „Ping Pong“-Kollektivs im Museum fĂŒr Kommunikation Berlin zu sehen, wo sie die Energie der Hongkonger Comic-Szene in der Hauptstadt spĂŒrbar werden lassen. Auf ganz eigene Art verweben die Comic-Zeichner der vormals britischen Kolonie chinesische und westliche Kreativtechniken und schaffen so eine breite Palette unterschiedlicher Genres.

Die Ausstellung wird am Samstag, 17. Juni 2017, ab 11.30 Uhr mit einem Aktionstag eröffnet. Eröffnungs-Highlight ist der Live-Comic-Jam (auf Englisch). Die Hongkonger Comic-KĂŒnstler*innen Leumas To, Vivian Ho, Overloaddance, Nykie Ngan und Wongszechit treffen auf die Zeichner*innen Aisha Franz, Hamed Eshrat, Markus Witzel und Michael Jordan. Im kĂŒnstlerischen Austausch entsteht ein gemeinsames Comic-Kunstwerk.

Museum fĂŒr Kommunikation Berlin, Leipziger Straße 16, D–10117 Berlin-Mitte
Tel +49 (0)30 202 94 0, Fax +49 (0)30 202 94 111
www.mfk-berlin.de/pingpong