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“Leben und Lieben im Elsass”

Der kleine ChristianFelix Giesa bespricht für das Kulturportal satt.org Blutchs “Der kleine Christian” (Reprodukt):

Leben und Lieben im Elsass

Schon bevor der eigentliche Comic beginnt, macht Blutch eindeutig klar, um was es in seinem „Kleinen Christian“ gehen wird: Auf der ersten und dritten Seite findet sich je eine kleine Vignette mit einer Sequenz von drei Bildern. Dort sieht man jemand getroffen zu Boden gehen. Beim ersten Mal ist Lucky Luke, beim zweiten Mal ist es ein kleiner Junge, vermutlich Christian, der seinem großen Cowboy-Idol nacheifert. Luke durchschreitet eine Saloontür, seine Sporen klirren, er packt sich an die Brust und fällt vorn über. Christian hat keine Sporen, aber die Posen imitiert er perfekt und das Klirren kann man sich ja auch vorsagen: „klang, klang, kling“. Christian ist also ein Comicfan, aber auch ein Cowboyfan und „Kaubeu“ sein, ist das Größte für ihn. Als jemand, der in den 1970er Jahren aufwächst, ist man dann aber auch Westernfan. Und als solcher behauptet man sich als „einsamer Rächer“ auch gerne „Fern des Rio Grande“ in der Grundschule. mehr

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