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“Vom Kino gezeichnet”

9783956400629Auf spiegel.de bespricht David Kleingers über “Ein letztes Wort zum Kino” von Blutch und “Cinerama” von Charles Berberian (beide Reprodukt). Beide Titel, so schreibt er in “Vom Kino gezeichnet” “erzählen leidenschaftlich und klug von der wechselvollen Liebe zum Film”.

Verlagstext “Ein letztes Wort zum Kino”: Welchen Einfluss haben Filme auf unser Leben und warum lieben wir sie so sehr? Für den französischen Comickünstler Blutch sind Sprache und Mythen des Films zwei bestimmende Einflüsse auf das eigene Schaffen. In kurzen Comic-Essays begibt er sich auf Spurensuche ins filmische Kollektivgedächtnis und reflektiert spielerisch die Wirkung seiner Jugendikonen wie Claudia Cardinale, Jean-Luc Godard und Luchino Visconti. Mit Witz und Selbstironie zeichnet Blutch in seinem “Letzten Wort zum Kino” eine Kritik am Film – und dabei im Grunde eine Kritik an der Realität, welche die Versprechungen auf Zelluloid nicht halten kann.

9783956400605Verlagstext “Cinerama”: Charles Berberian, Schöpfer von “Monsieur Jean” und bekennender Cineast, setzt vergessenen Perlen des Trashfilms ein lustvolles Denkmal. Aus oftmals kindlicher Perspektive berichtet er von ominösen italienischen, arabischen oder japanischen Filmen, die sich ihm in den 60er und 70er Jahren auf ewig ins Hirn gebrannt haben.
Ob das türkische “Star Wars”, ein Reißer um die rotlippige Tochter Frankensteins oder die Streifen der italienischen B-Movie-Diva Edwige Fenech, die dem jungen Diplomatensohn als sexuelle Initiation dienten – die Reise durch Charles Berberians filmische Sozialisation ist ein grandioses Vergnügen.

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