Graphic Novels
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„Drei Wochen und 2386 Opfer später“

In der gestrigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung stellte Alex Rühle „Freedom Hospital“ von Hamid Sulaiman (Hanser) vor. Wie er „Drei Wochen und 2386 Opfer später“ schreibt, skizziert Sulaiman „eindrucksvoll die verworrenen Frontlinien“.

Verlagstext: Syrien im Jahr 2012: Der Bürgerkrieg wütet immer heftiger. Die Pazifistin Yasmin betreibt ein Untergrund-Krankenhaus zur Versorgung verwundeter Rebellen. Im Freedom Hospital kreuzen sich die unterschiedlichsten Lebenswege: Die französische Journalistin Sophie will einen Dokumentarfilm über den Konflikt drehen; Dr. Fawaz, ein Alawit, hilft aufständischen Verwundeten; Zahabiah, die Köchin des Krankenhauses, ist vor ihrer konservativ-sunnitischen Familie geflohen; Dr. Yazan steht den Muslimbrüdern nahe, und einer der Patienten entpuppt sich als Spion Assads. Hamid Sulaimans aufrüttelnde Graphic Novel mit ihren ausdrucksstarken Schwarzweißbildern spiegelt die komplexe und zerrissene syrische Gesellschaft wider.

Freedom Hospital, ISBN 978-3-446-25508-1, 288 Seiten, schwarzweiß, EUR (D) 24,–, erschienen bei Hanser

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