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Neue Comicreportagen über Flucht und Europas Grenzen

Anfang Oktober sind gleich drei Comicdokumentationen erschienen, die sich auf der Grundlage von Reisen, Recherchen und Interviews mit der Lage von Flüchtenden und der Situation an den europäischen Grenzen befassen:

Der Riss“ von Guillermo Abril (Text) und Carlos Spottorno (Zeichnungen), avant-verlag:

Der Riss” ist eine Reportagecomic mit authentischem Bildmaterial. Für das spanische Magazin El País Semanal erkundeten der Fotograf Carlos Spottorno und der Journalist Guillermo Abril die Außengrenzen der EU: Von Melilla, der spanischen Enklave in Marokko bis in den Norden Finnlands und die Wälder Weißrusslands. Die Autoren haben Flüchtende, Grenzsoldaten und Kommunalpolitiker getroffen, und sie haben ihre Erlebnisse in Wort und Bild festgehalten.

 

Dem Krieg entronnen“ von Olivier Kugler, Edition Moderne:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vier Jahre lang hat Olivier Kugler vom Irak bis nach England im Auftrag von Médecins Sans Frontières/Ärzte ohne Grenzen (MSF) syrische Flüchtende getroffen, interviewt und gezeichnet, zuerst im Flüchtlingslager Domiz im Nordirak, dann auf der griechischen Insel Kos, später im sogenannten Dschungel in Calais, schließlich auch in Großbritannien und Deutschland.

 

Liebe deinen Nächsten“ von Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer, Splitter Verlag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter Eickmeyer und Gaby von Borstel stießen im November 2015 auf die humanitäre Initiative SOS Méditerranée, vom Historiker und Kapitän Klaus Vogel begründet. Er beteiligt sich mit einem eigenen Rettungsschiff an der Seenotrettung im Mittelmeer. Im Juni 2016 begleiteten Gaby von Borstel und Peter Eickmeyer eine Rettungsfahrt und porträtieren in ihrer Comicreportage »Liebe deinen Nächsten« die Flüchtenden, sowie die Arbeit und die Mitarbeiter*innen hinter der Initiative.

 

 

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