Graphic Novels
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„Die neunte Kunst“ – Ausstellungen in Oldenburg

In gleich drei Ausstellungen widmet sich Kultureinrichtungen im niedersächsischen Oldenburg den Themen Comics und Graphic Novels. Am kommenden Samstag, dem 3. Februar eröffnen die Ausstellungen „Die Geschichte des Comics“ im Stadtmuseum Oldenburg, „Aktuelle deutsche Graphic Novels“ im Horst-Janssen-Museum sowie „Unwanted Stories“ im Edith-Russ-Haus für Medienkunst.

Im Zentrum von „Die Geschichte des Comics“ steht die Darstellung der Geschichte des Comics anhand exemplarisch ausgewählter Objekte. Dabei konzentriert sich die Ausstellung überwiegend auf Beispiele aus dem deutschen, franko-belgischen und US-amerikanischen Raum. Von den Grafiken des Schweizer Illustrators Rodolphe Toepffer über Walt Disney bis zu Art Spiegelman oder Will Eisner können Besucherinnen und Besucher den Weg des Comics zur Massenpopularität von der Zeichnung bis zum gedruckten Heft nachvollziehen.

In der Ausstellung “Aktuelle deutsche Graphic Novels” präsentieren 13 zeitgenössische Comiczeichnerinnen und -zeichner ihre neuesten Arbeiten. Im Fokus stehen die Originalzeichnungen und die Vorgeschichten der Bücher. So individuell wie die Herangehensweise der Künstler an ihre Projekte sind auch die Themen der Graphic Novels: von Alltagsdramen über persönliche Traumata, geschichtliche Ereignisse und aktuell Gesellschaftspolitisches bis hin zu Biografien.

Künstlerinnen und Künstler: Anke Feuchtenberger, Anna Haifisch, Barbara Yelin, Birgit Weyhe, Felix Pestemer, Hans Hillmann, Isabel Kreitz, Jakob Hinrichs, Lukas Jüliger, Max Baitinger, Olivier Kugler, Reinhard Kleist, Simon Schwartz, Ulli Lust

„Unwanted Stories“ ist eine internationale Gruppenausstellung zeitgenössischer Kunst, die von gezeichneten Romanen, den Graphic Novels, ausgeht. Sie konzentriert sich auf die düsteren Vertreter dieses Genres − Werke mit Geschichten, die sonst nicht in Bildern erzählt werden können, weil es von ihnen keine photographischen Bilder gibt. Die Ausstellung umfasst nicht nur Graphic Novels selbst, sondern untersucht darüber hinaus, wie dieses faszinierende Genre eine Vielfalt von künstlerischen Formen inspirierte: von großformatigen Wandzeichnungen über grafische Reportagen und filmische Animationen bis hin zu den mäandernden Erzählstrukturen im Computerspiel.

Künstlerinnen und Künstler: Wojciech Bąkowski (Polen), Ganzeer (Ägypten), Viktoria Lomasko (Russland), David OReilly (Irland), Amir Yatziv (Israel).

Mit Ausnahme der Ausstellung zu Graphic Novels im Horst-Janssen-Museum (bis zum 6. Mai), sind die Ausstellungen bis zum 2. April zu sehen.

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