Comic-Salon Erlangen 2008 – Berichterstattung
Am vergangenen Sonntag ist der 13. Internationale Comic-Salon in Erlangen zuende gegangen. Bereits am Freitag war im Erlanger Markgrafentheater der Max & Moritz-Preis vergeben worden, die renommierteste Comic-Auszeichnung in Deutschland. Mit “Cash – I see a darkness” von Reinhard Kleist als bestem deutschen Comic, “Warum ich Pater Pierre getötet habe” von Olivier Ka & Alfred für das beste Szenario, “Vertraute Fremde” von Jiro Taniguchi als bester Manga (alle Carlsen) und “Die heilige Krankheit – Geister” von David B. (Edition Moderne) als bester internationaler Comic wurden gleich vier Graphic Novels direkt ausgezeichnet.
Als beste deutschsprachige Comic-Künstlerin wurde Anke Feuchtenberger gekürt. Hier die komplette Liste:
Bester Comic-Strip
Nicolas Mahler: “Flaschko – Der Mann in der Heizdecke”
Bester deutschsprachiger Comic-Künstler
Anke Feuchtenberger: aktuell “Die Hure H wirft den Handschuh” (Reprodukt)
Bester deutschsprachiger Comic
Reinhard Kleist: “Cash – I see a darkness” (Carlsen Comics)
Bester internationaler Comic
David B.: “Die heilige Krankheit – Geister” (Edition Moderne)
Bester Manga
Jiro Taniguchi: “Vertraute Fremde” (Carlsen Comics)
Bester Comic für Kinder
Isabel Kreitz: “Der 35. Mai” (Cecilie Dressler Verlag)
Bester Szenarist
Olivier Ka: “Warum ich Pater Pierre getötet habe” (Carlsen Comics)
Sonderpreis für eine studentische Comic-Publikation
“PlusPlusComics”
Spezialpreis der Jury
Hansrudi Wäscher und Hannes Hegen in Würdigung ihrer Pionerleistung für den deutschen Comic in West und Ost
Sonderpreis für das Lebenswerk
Alan Moore: aktuell “Lost Girls” (Cross Cult)
Über die Auszeichnungen und den Comic-Salon allgemein wird vielerorts berichtet. Hier eine Auswahl von Artikeln:
Jan-Frederik Bandel in der “FAZ”.
Christoph Haas in der “Süddeutschen Zeitung” (mit Bildergalerie).
Stefan Pannor auf “Spiegel Online”.
Bernd Noack auf der Seite von Deutschlandradio.
Tags: Anke Feuchtenberger, Comic-Salon Erlangen, Isabel Kreitz, Max und Moritz-Preis, Nicolas Mahler, Olivier Ka, Reinhard Kleist






