Graphic Novels
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Graphic Novels in den Medien – 10. Juli 2014

10. Juli 2014

“Zuckerfisch” – Ende nach 13 Jahren

8. Juli 2014

Zum Ende des Monats stellt die Stuttgarter Zeitung die Veröffentlichung von “Zuckerfisch” ein, Naomi Fearns semi-autobiografischen Comicstrip. Seit 13 Jahren zeigt(e) Fearn hier einmal pro Woche kurze, humorvolle Episoden aus ihrem Leben, angereichert mit weniger realistischen Elementen wie dem weiĂźen Hasen Steffen. Sammelbände von “Zuckerfisch” erschienen zunächst bei Ehapa, dann bei Zwerchfell.

In einer Stellungnahme berichtet der zuständige Redakteur Tim Schleider von einigem Stolz, den Strip so lange in der Zeitung abgedruckt zu haben und tatsächlich gehört “Zuckerfisch” zu den langlebigsten Strips im deutschsprachigen Raum. Dass der Platz auch einer Eigenproduktion gewährt wurde, die fĂĽr die Zeitung um ein Vielfaches teurer ist als von Syndikaten gekaufte Strips, stellt ebenfalls das lange Engagement heraus. Zudem wurden hier keine Stoffe von literarischem Rang und bewusstem kulturellem Mehrwert aufbereitet, die einer Buchveröffentlichung vorangehen, wie es andernorts häufig gemacht wurde. So erschienen eine Reihe von Strips in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die schon kurz darauf in Buchform aufgelegt wurden, zum Beispiel “Alice in Sussex” von Nicolas Mahler (Suhrkamp), sowie “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen).

Wie Schleider darĂĽber hinaus mitteilte (dieser Teil findet sich auch in einem Kommentar auf facebook), wird “Zuckerfisch” ab August durch eine regelmäßige Kolumne ersetzt, in der “ĂĽber Comic- und Graphic-Novel-Novitäten, -KĂĽnstler und Trends” berichtet wird.

Dieser Artikel ist Teil eines Beitrags, der in KĂĽrze auf www.dreimalalles.info erscheint. Weitere Informationen dazu folgen in KĂĽrze.

Graphic Novels in den Medien – 7. Juli 2014

7. Juli 2014
 

Graphic Novels in den Medien – 4. Juli 2014

4. Juli 2014

“Vom TĂĽröffner zur Streitaxt”

4. Juli 2014

Auf tagesspiegel.de veröffentlichte Redakteur Lars von Törne einen Artikel, der auf einem Vortrag an der HBK Saar basiert und sich mit dem Begriff Graphic Novel und seiner Verwendung auseinandersetzt. Dort schreibt von Törne, dass der Begriff Comics “als TĂĽröffner in Richtung Buchhandel und Feuilleton sichtbare Erfolge”. Dennoch sieht er auch schädliches Potenzial:

“Zugleich ist festzustellen, dass sich der Begriff von einer anfänglichen formalen Bezugnahme auf ein Trägermedium (Buch) und eine bestimmte Form (meist in sich abgeschlossene, längere Comicerzählung) zunehmend gelöst hat und im kulturellen Diskurs im deutschsprachigen Raum verstärkt als Kampfbegriff mit hegemonialem Anspruch eingesetzt wird – zum Schaden der Kunstform Comic.”

Dementsprechend plädiert er fĂĽr eine spärlichere Verwendung des Begriffs und darauf zu achten, dass der Begriff nicht an sich ein Qualitätskriterium ist. Der lesenswerte Artikel kann hier gelesen werden: “Vom TĂĽröffner zur Streitaxt”.

“Das Schloss” – Comic-Performance in Hausach

3. Juli 2014

Der 17. Hausacher LeseLenz steht unter dem Motto „bewegt:bilder, Literatur, Film und Theater“. Vom 9. bis zum 18. Juli wird ein buntes Programm aus Lesungen, Podien, Schulveranstaltungen und Weiterem geboten. Zur Eröffnungsveranstaltung am Freitag, dem 11. Juli wird es eine Comic-Performance von Jaroslav Rudiš, VJ Clad, JaromĂ­r 99 und der „Kafka Band“ geben, die Kafkas “Das Schloss” auf die BĂĽhne bringen werden. Vorlage fĂĽr die Performance ist dabei die Graphic Novel-Umsetzung von David Zane Mairowitz und JaromĂ­r99 (Knesebeck).

Die EinfĂĽhrung in den Abend spricht FAZ-Autor Dirk SchĂĽmer, Beginn ist um 20 Uhr.

Stadthalle Hausach, Gustav-Rivinius-Platz 3, D-77756 Hausach
www.leselenz.com

“Internationaler Graphic Novel-Salon” in Hamburg

3. Juli 2014

Im Rahmen des Harbourfront-Literaturfestivals in Hamburg vom 10. September bis zum 7. Oktober, wird es auch in diesem Jahr wieder einen “Internationalen Graphic Novel-Salon” geben. Zu dem so benannten Abend im Instituto Cervantes im Chilehaus am Donnerstag, dem 18. September, werden ChloĂ© Cruchaudet (“Das falsche Geschlecht”),
Gabriella Giandelli (“Interiorae”, beide avant-verlag), Sohyun Jung (“Vergiss nicht, das Salz zu waschen”, mairisch) und Alfonso Zapico (“James Joyce”, Egmont Graphic Novel) erwartet. Die Moderation ĂĽbernimmt Paul Derouet.

Instituto Cervantes im Chilehaus, Fischertwiete 1, Eingang B, D-20095 Hamburg
www.harbourfront-hamburg.com

Graphic Novels in den Medien – 2. Juli 2014

2. Juli 2014

“Die Schlacht an der Somme” in Metrostation

2. Juli 2014

In der Pariser Metrostation Montparnasse findet sich derzeit das Panorama “Der Erste Weltkrieg: Die Schlacht an der Somme” von Joe Sacco als Wandfries. Das sonst als sieben Meter langes Leporello erhältliche Portrait des Tages, an dem die Schlacht an der Somme ausbrach (erschienen bei Edition Moderne), wurde hierfĂĽr auf 132 Meter Länge vergrößert. Ein Video und zusätzliche Informationen dazu finden sich auf centenaire.org.

Neu im Tagesspiegel: Olivia Vieweg

2. Juli 2014


Wie Redakteur Lars von Törne meldet, wird Arne Bellstorf (“Baby´s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt) ab sofort keine Comics mehr fĂĽr den Tagesspiegel am Sonntag beisteuern. FĂĽr ihn ĂĽbernimmt Olivia Vieweg (“Antoinette kehrt zurĂĽck”, Egmont Graphic Novel), die sich in ihren Comics mit persönlichen Geschichten zu bestimmten Filmen befassen wird.

Auf der letzten Seite des Magazin-Teils des Tagesspiegel am Sonntag wechseln sich seit rund sieben Jahren Mawil, Tim Dinter, Flix und nun Olivia Vieweg mit Comics ab. Eine Sammlung von Tim Dinters Comics erschien im avant-verlag (“Lästermaul und Wohlstandskind”), Strips von Flix bei Carlsen (“Da war mal was”).

Auslandslizenzen

1. Juli 2014

Auf dem Verlagsblog hat Reprodukt einen Ăśberbblick ĂĽber die ins Ausland verkauften Lizenzen veröffentlicht: Eine umfangreiche Liste, auf der beinahe jede Eigenproduktion der letzten Jahre auftaucht. Zuletzt erschien Lukas JĂĽligers “Vakuum” bei Editions Rackham und erfreut sich in Frankreich guter Kritiken.

Comic Festival MĂĽnchen: Erste Details

30. Juni 2014

Das Comic-Festival München hat in einer Ankündigung auf das Festival im kommenden Jahr hingewiesen. Die wichtigste Neuigkeit wird  sicher die Verlegung in die Alte Kongresshalle sein, wo alle Verlagsstände wieder unter einem Dach Platz finden werden. In den Jahren 2011 und 2013 war die Aufteilung auf das Alte Rathaus und das Künstlerhaus am Lenbachplatz durchaus auf Kritik gestoßen.

Als erste Ausstellung wurde eine Ăśbernahme der derzeit noch in London gezeigten “Comics unmasked – Art & Anarchy in the UK”-Schau bekannt gegeben sowie als erste Stargäste Dave Gibbons, Dave McKean und Frank Quitely angekĂĽndigt.

Weitere geplante Themen: Die Beatles im Comic, 100 Jahre Franz Josef StrauĂź und der 75. Geburtstag von Will Eisners “The Spirit”.

Das Comicfestival MĂĽnchen findet vom 4. bis zum 7. Juni 2015 statt.

Graphic Novels in den Medien – 30. Juni 2014

30. Juni 2014

“Musik und Fragen zur Person” –Barbara Schäfer im Deutschlandfunk im Gespräch mit Jaroslav Rudiš (“Alois Nebel”, mit Jaromir 99, Voland & Quist)

“David B., französischer Comiczeichner” – Andrea Handels im Kulturradio des rbb im Gespräch mit David B. (“Die Besten Feinde”, mit Jean-Pierre Filiu, avant-verlag)

“Als Angela stolz das rote Halstuch trug” – Michael Pilz in der Berliner Morgenpost ĂĽber “Kinderland” von Mawil (Reprodukt)

Economix zeigt wie Wirtschaft funktioniert – oder eben nicht” – Nicola Mohler auf srf.ch ĂĽber “Economix” von Michael Goodwin & Dan E. Burr (Jacoby & Stuart)

“Kinderland, abgebrannt” – Mawil (“Kinderland”, Reprodukt) im Gespräch mit Andreas Merkel auf interview.de

“Den Krieg mit Kinderaugen sehen” – Juliane Metzker auf qantara.de im Gespräch mit Zeina Abirached (“Ich erinnere mich”, avant-verlag)

“Wizzywig” – Benjamin Vogt auf comicgate.de ĂĽber “Wizzywig” von Ed Piskor (Egmont Graphic Novel)

“Emilio im Kongo” – Dagmar Dehmer auf tagesspiegel.de ĂĽber “Emilio Tasso” von Alexander BĂĽhler und Zaza Uta Röttgers (Carlsen)

Reprodukt bei Wedding Dress #9

30. Juni 2014

Im Rahmen der Berliner Fashion Week findet auch in diesem Jahr wieder das “Wedding Dress – Festival of urban fashion and lifestyle” statt, auf  dem sich eine Vielzahl junger DesignerInnen und Designer mit ihren Kollektionen präsentieren. Wie schon in den letzten Jahren wird Reprodukt auch hier mit einem Stand vertreten sein. “Wedding Dress” findet am Samstag, 5. und Sonntag, dem 6. Juli statt.

Wedding Dress #9, BrunnenstraĂźe zwischen U-Bahnhof Volta- und Bernauer StraĂźe, D-10119 Berlin
www.weddingdress-berlin.de

Ralf König: Neue Lesetermine

27. Juni 2014

Auf dem Comic-Salon Erlangen erhielt er den Preis für sein Lebenswerk, für die nähere Zukunft hat Ralf König nun einige Lesungen angekündigt.

Los geht es am Montag, dem 14. Juli in MĂĽnchen. Hier liest König im Rahmen der MĂĽnchner Pride-Week im Löwenbräukeller unter dem Motto “Der König liest, das Volk soll lauschen”. Beginn ist um 19 Uhr.

Am Freitag, dem 1. August geht es dann weiter in Berlin. Hier liest er im Wilde Oskar aus seinem aktuellen Buch “Konrad & Paul – Raumstation Sehnsucht” (Rowohlt). Beginn ist hier um 20:30 Uhr.

Am Freitag, dem 17. Oktober folgt dann eine Lesung im Hahnstättener Kreml Kulturhaus mit dem Titel “Gottes Werk und Königs Beitrag”. Diese beginnt um 20 Uhr.

Löwenbräukeller, Nymphenburgerstraße 2, D-80335 München
Wilde Oskar
, NiebuhrstraĂźe 59/60, D-10629 Berlin
Kreml-Kulturhaus, Burgschwalbacher Straße 8, D-65623 Hahnstätten-Zollhaus

Neu bei Schreiber & Leser

27. Juni 2014

“Der Astragal” von Anne-Caroline Pandolfo & Terkel Risbjerg (nach Albertine Sarrazin)

Anne, 19, türmt in der Nacht aus der Jugendstrafanstalt und bricht sich dabei den Fußknöchel – genauer, den Astragalus. Der Motorradfahrer Julien nimmt sie mit, auch er ein Kleinganove, wie sich später herausstellt. Die zwei werden ein Paar. In Paris bringt Julien Anne bei der Ex-Hure Annie unter, deren Mann im Knast ist. Sobald sie einigermaßen wieder laufen kann, geht die hübsche junge Anne selbst auf den Strich. Und sie schreibt auf, was sie denkt, erlebt, ersehnt.

Als der Roman 1965 in Frankreich erschien, war er eine Sensation. Die Autorin, Albertine Sarrazin, wurde verglichen mit Jean Genet. Simone de Beauvoir war begeistert und förderte die junge Kollegin nach Kräften.

Der Roman erschien in Neuausgabe 2013 bei Hanser, die Kritik verglich die Autorin mit Jean Genet. Mit einem Nachwort von Patti Smith

Der Astragal, ISBN 978-3-943808-43-8, 224 Seiten, schwarzweiĂź, Klappenbroschur, EUR (D) 22,80, erscheint im Juli

“Sechs aus 49 – Band 3: Arnaud” von Thomas Cadène u.a.

Mathilde  hat das Studium hingeschmissen und sich mitsamt ihrem Immobilenmakler ausgeklinkt. Die anderen wissen nichts von dem Jackpot-Segen und wundern sich. Auch Hippolyt leidet an der Welt, aber ebenfalls auf hohem Niveau.

Seit Mai 2014 läuft die Serie auf der Webseite der FAZ. Das französische Original hatte zuletzt 200.000 Besucher monatlich und drei Millionen Seitenaufrufe. Alle archivierten Episoden zum Nachlesen auf  www.sechsaus49.de

Sechs aus 49 – Band 3: Arnaud, ISBN 978-3-943808-51-3, 200 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 18,80, erscheint im August

Jaja-Verlag: Ausstellung in Berlin

26. Juni 2014

Mit einer Ausstellung in der Berliner Galerie Neurotitan gibt der Berliner Jaja-Verlag Einblick in sein Schaffen.

Der Jaja Verlag macht Bücher. Davor entstehen Inhalte. Aber wie eigentlich? Auf diese komplexe Frage wollen wir mit einer großen Ausstellung antworten, denn im schönen Neurotitan haben wir genug kreativen Raum für die Beleuchtung der Ursprungsquellen. Hier zeigen die wahren Macher des Berliner Kleinverlags ihre Wege zu den Machwerken.

Gezeigt werden Arbeiten von 33 KĂĽnstlerInnen, darunter Paulina Stulin (“Mindestens eine Sekunde”), Jennifer Daniel (“Earth unplugged”) und Alexander von Knorre (“Hinter den sieben Burgen”). Die Eröffnung ist am kommenden Freitag, dem 28. Juni ab 19 Uhr. Musik kommt von den Sticky Biscuits und Ja!Ja!Ja!, ab 21 Uhr liest Paulina Stulin aus ihren BĂĽchern. AnschlieĂźend ist die Ausstellung bis zum 19. Juli zu sehen.

Galerie Neurotitan, Rosenthaler StraĂźe 39, D-10178 Berlin
www.neurotitan.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa: 12-20 Uhr

Mawil bei “48 Stunden Neukölln”

26. Juni 2014

Vom 27. bis zum 29. Juni findet das “Forum fĂĽr kĂĽnstlerische Projekte aller Sparten der Berliner Kunstszene” “48 Stunden Neukölln” statt. In diesem Rahmen wird es eine Ausstellung in den Räumen von The Liquor Company in der Neuköllner WeserstraĂźe geben, in der Originale aus Mawils “Kinderland” (Reprodukt) gezeigt werden. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Freitag, dem 27 Juni ab 19 Uhr statt.

LQR Company GmbH, WeserstraĂźe 53, D-12045 Berlin
www.48-stunden-neukoelln.de, www.theliquorcompany.de
Ă–ffnungszeiten: Sa 14-0 Uhr, So 14-18 Uhr

Graphic Novels in den Medien – 26. Juni 2014

26. Juni 2014

“Unordentlich wie ein SchĂĽtzengraben” – Christoph Haas in der SĂĽddeutschen Zeitung im Gespräch mit Jacques Tardi (“Elender Krieg 1914-1919″, mit Jean-Pierre Verney, Edition Moderne)

“Kein Abschied vom Papier” – Ralf Hutter in der Jungle World ĂĽber den Comic-Salon Erlangen

“Ein groĂźer weiĂźer Nerd” – Julian Brimmers auf sueddeutsche.de ĂĽber Ed Piskor (“Wizzywig”, Egmont Graphic Novel, “Hip Hop Family Tree”, Metrolit), ergänzend gibt es eine Bildergalerie

“Geschichte aus der Bronx” – Wolfgang Frömberg auf intro.de ĂĽber “Hip Hop Family Tree” von Ed Piskor (Metrolit)

“Fumetto 2015 reist in die Zukunft” – Die Luzerner Zeitung ĂĽber das Internationale Comix-Festival Fumetto

“Comic zeigt Karl den GroĂźen als Typ mit Ecken und Kanten” – kathweb.at ĂĽber “Karl der GroĂźe – Die ganze Wahrheit” von Saskia Petermann & Fabienne Loodts (wesentlich verlag)
“Karl der GroĂźe. Die ganze Wahrheit” – Stefanie Handke auf portal-kunstgeschichte.de ĂĽber “Karl der GroĂźe – Die ganze Wahrheit” von Saskia Petermann & Fabienne Loodts (wesentlich verlag)

Sarah Barczyk gewinnt Comic-Stipendium

26. Juni 2014

Das von Egmont ausgelobte Comic-Stipendium geht in diesem Jahr an Sarah Barczyk. Sie gewinnt damit den Geldpreis von EUR 5.000,–, das in Entstehung befindliche Projekt wird entweder in der Egmont Comic Collection oder bei Egmont Graphic Novel veröffentlicht.

Sarah Barczyk beschäftigt sich in ihrem Comic „Nenn mich Kai“ mit inneren Grenzen, mit der Frage nach der eigenen, nach individueller Sexualität – und nach Identität. In „Nenn mich Kai“ erwartet den Leser jedoch keine verkopfte, abgehobene Geschichte, sondern eine Reihe elegant erzählter Alltagssituationen voller Witz und Menschenfreundlichkeit. Die Professionalität von Sarah Barczyks Bewerbung steht in Einklang mit der hohen Qualität ihrer Comicseiten, so dass die Jury entschied, das Comic-Stipendium in diesem Jahr an „Nenn mich Kai“ zu verleihen.