Graphic Novels
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Mawil in Bukarest

29. September 2014

Der Berliner Comic-Autor Mawil wird Mitte Oktober nach RumĂ€nien reisen und dort unter anderem sein aktuelles Buch “Kinderland” (Reprodukt) vorstellen.

Auf Einladung des Goethe-Instituts Bukarest wird er am EuropĂ€ischen Comicsalon Bukarest teilnehmen, wo er unter anderem am 18. und 19. Oktober einen Comic-Workshop leiten wird. Die Veranstaltung findet im MNAC – Museum fĂŒr Zeitgenössische Kunst statt. An der UniversitĂ€t stellt Mawil außerdem seine Arbeiten den Studenten der KunstfakultĂ€t vor.

MNAC, Sector 5, București, RumĂ€nien
www.goethe.de

“Pictopop” – Comic-Blog auf standard.at

26. September 2014

Mit Pictotop hat der Wiener Standard nun auch einen Comic-Blog gestartet. Karin Krichmayr legt hier den “Fokus auf Wissenschaft, Forschung, Geschichte und Gesellschaft”:

Bilder sagen mehr als 1000 Worte? Nicht unbedingt – die Kombination macht es aus. Standard-Wissenschaftsredakteurin Karin Krichmayr erforscht in “Pictotop” die Weiten des Comic-Universums, auf der Suche nach illustren SchmuckstĂŒcken, Graphic Novels und Bildgeschichten aller Art, die neue Blickwinkel auf Forschung, Geschichte und Gesellschaftspolitik erlauben.

Zu Beginn erschienen zwei Artikel: In “Evolution im Comic-Format” fĂŒhrt Krichmayr in den Blog ein und gibt einen kurzen thematischen Überblick, in “Wie die ersten Menschen” befasst sie sich mit “Beta… civilisations, Band 1″ von Jens Harder (Carlsen). Nach den Comic-Seiten auf tagesspiegel.de und den Comic-Blogs auf faz.net und stern.de richtet mit “Pictopop” ein weiteres ĂŒberregionales Medium eine dezidierte Comic-Seite ein.

Graphic Novels in den Medien – 26. September 2014

26. September 2014

  • “Kompromisslos” – Tanja Laninger in der Berliner Morgenpost ĂŒber Mikkel Sommer (“Burn Out”, mit Antoine Ozanam) und Mikael Ross (“Lauter Leben!”, mit Nicolas Wouters, beide avant-verlag). Einen Atelierbesuch gibt es im Video oben zu sehen.

Besprechungen des ekz.bibliotheksservice

25. September 2014

In den vergangenen Wochen wurden im Besprechungsdienst fĂŒr öffentliche Bibliotheken des ekz.bibliotheksservice mehrere Titel von Reprodukt vorgestellt.

“AĂąma 1: Der Geruch von heißem Staub” von Frederik Peeters.

Von Frau und Tochter verlassen, mittellos und drogenabhĂ€ngig, wird Verloc Nim von seinem Bruder Conrad aus der Gosse der futuristischen Metropole Radiant aufgelesen und auf dessen geheimer Mission zum Planeten Ona(Ji) mitgenommen. Im Auftrag der Regierungsfirma Muy-tang sollen sie nach der kostbaren Urmaterie AĂąma suchen, stoßen jedoch zunĂ€chst nur auf ein vor Jahren zurückgelassenes Forschungsteam. Nach der Serie “Koma” (zuletzt ID-A 4/13) ist dies ein weiteres Meisterwerk aus der Feder des Schweizer Autors F. Peeters. Wie bei seiner ErzĂ€hlung “Blaue Pillen” hat er auch hier Texte und Illustrationen in Personalunion erstellt. Die visuelle Umsetzung der komplexen Science-Fiction-Handlung ist in der Farbgestaltung originell, hinzu kommen Peeters prĂ€zise Texte und Figurenzeichnung. Versehen mit literarischen Anleihen, etwa bei Stanislaw Lem, fügt er mit “AĂąma” der langen Reihe von Endzeitepen eine erfrischend neue Perspektive hinzu. In Frankreich mit dem renommierten Comic-Preis Prix d’AngoulĂšme ausgezeichnet, gehört
dieser 1. von insgesamt 4 Teilen in jeden Comic-Bestand für Erwachsene.
David Cappel

“Der vergessene Garten von Émile Bravo” von Émile Bravo

Nach der Franquin-Hommage “Spirou – PortrĂ€t eines Helden als junger Tor” (BA 5/09) legt der preisgekrönte Comiczeichner Émile Bravo mit “Der vergessene Garten” ein radikal neues Werk vor. Es prĂ€sentiert ihn als engagierten Beobachter einer aus den Fugen geratenen Welt, in der unser Glaube an das Gute im Menschen in einer Spirale aus Gewalt untergeht. An Kochkünsten verzweifelnde VĂ€ter, als AttentĂ€ter missbrauchte Kinder, George W. Bush als hilfloser Sheriff – die erzĂ€hlerische Vielfalt spiegelt sich auch in Bravos perfekter Beherrschung diverser Zeichenstile: Neben originalgetreuen Parodien auf Klassiker wie “Blake und Mortimer”, in der beide zu Nazischergen mutieren, überzeugen seine im frankobelgischen Stil erzĂ€hlten Geschichten ebenso wie etwa die aus Piktogrammen bestehenden Dialoge der Episode um einen Arbeitslosen, der über Nacht zum Bürgermeister wird. Bravos hintergründig-galliger Humor bildet das Rückgrat dieser Episoden, seine Liebe für die Verlierer einer globalisierten Welt gleitet jedoch nie ins Zynische ab. Diese Sammlung passt in jede anspruchsvolle Sammlung von Erwachsenencomics.
David Cappel

“Neuer Ratgeber für schlechte VĂ€ter” von Guy Delisle

Delisle, selbst Vater von 2 Kindern, plaudert wieder aus dem NĂ€hkĂ€stchen und beschreibt herrlich selbstironisch wie Papa mühevoll, eine DOS-Emulation auf Söhnchens Rechner bastelt, damit der mit ihm ein antikes Rollenspiel spielen kann, das er dann natürlich lieber selbst spielt, oder wie das Alter Ego des Zeichners versucht, seinen Sohn in der Buchhandlung von der überragenden QualitĂ€t von Comics im Gegensatz zu Sachbüchern, die der Sohn haben möchte, zu überzeugen. Aber manchmal lĂ€uft es auch ganz anders: Dann sorgt der Papa dafür, dass der SchlĂ€ger, der seiner Tochter immer so zusetzt, zum Kindergeburtstag eingeladen wird und haut ihm persönlich (ganz versehentlich) mit dem Pinata-Stock auf den SchĂ€del … Auch der 2. kleine Band ist herrlich pointiert erzĂ€hlt und ein Gewinn für jeden Comic-Bestand.
Katrin Eberl

“Was du nicht siehst” von Luke Pearson

25. September 2014

Nach dem erfolgreichen Start der Kindercomic-Serie “Hilda” von Luke Pearson, legt Reprodukt nun eine erste Graphic Novel des englischen Zeichners vor. Mit “Was du nicht siehst” erzĂ€hlt Luke Pearson eine Geschichte, die in seinem magischen Realismus von der ersten Seite an verstört und fasziniert.

Vom 3. bis zum 5. Oktober ist Luke Pearson mit einer Ausstellung auf dem Comicfestival Hamburg zu Gast und wird vor Ort am Stand von Reprodukt signieren.

Was geschieht in unserem Leben, wenn wir in die andere Richtung schauen? Wenn wir so mit uns selbst beschĂ€ftigt sind, dass wir den Reichtum der Welt um uns herum nicht wahrnehmen, all die banalen, kleinen Dinge – aber auch die Momente der Magie? In poetischen Bildern erzĂ€hlt Luke Pearson vom Ende einer Liebesbeziehung, von Verunsicherung, GleichgĂŒltigkeit und Entfremdung. Von Liebe, die blind macht: fĂŒr die tanzenden BĂ€ume am Straßenrand ebenso wie fĂŒr die bang ersehnte E-Mail.

Luke Pearson ist Illustrator und Comiczeichner. Der Brite arbeitete unter anderem fĂŒr Random House, The New York Times, Penguin Books, The Guardian, Weezer, First Second Books, Disney Television Animation und Cartoon Network. “Hilda und der Mitternachtsriese” wurde bei den British Comic Awards 2012 als bester Kindercomic ausgezeichnet.

Weitere Informationen ĂŒber den Autor gibt es auf lukepearson.com.

Was du nicht siehst, ISBN 978-3-95640-008-7, 40 Seiten, farbig, 14,7 x 21 cm, Hardcove, 14 EUR, erschienen bei Reprodukt

Zwei Comic-Kurse fĂŒr Erwachsene in Berlin

25. September 2014

In den RĂ€umen der Comic-Bilbiothek Renate finden in den kommenden Wochen zwei Comic-Kurse statt, die sich an Erwachsene richten.

Unter dem Titel “Comiczeichnen am Dienstag – fĂŒr Erwachsene” bietet Elke R. Steiner ab Dienstag, dem 4. November 2014, einen Grundkurs fĂŒr Comic-Interessierte an, der alle zwei Wochen stattfinden wird:
“An 12 Abenden zeichnen wir einfache, kurze Comics und probieren dabei unterschiedliche Techniken und Kniffe aus. Wir nutzen den Bestand der Renate Comicbibliothek, um von Vorbildern zu lernen. In aufeinander aufbauenden Übungen werden Themen wie Skizzen, Inking, Figuren, Schrift und Seitenlayout behandelt. Der Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Arbeitsprozess, dem Aneignen von Fertigkeiten und AusdrĂŒcken eigener Ideen.”

Die Kosten fĂŒr den Kurs betragen EUR 30,– (erm. EUR 25,–) pro Monat.

Einen “Comic – und Graphic Novel-Schreibkurs” leitet bereits ab dem 14. Oktober 2014 Ulla Loge. Auch dieser Kurs wird alle zwei Wochen stattfinden.
“Wie entsteht eine spannende Comicgeschichte? Wie schafft man Charactere und Figuren, die in Erinnerung bleiben, mit denen wir mitleiden und uns identifizieren ? Wie bewĂ€ltigt man einen Comicroman? Wie baut man den, sich scheinbar selbsterhaltenden Kosmos einer Serie auf ? Wie schreibe ich eine ĂŒberraschende Kurzgeschichte? Wie erzĂ€hle ich einen guten Witz?
Mit einfachen Übungen beginnen wir uns die Grundprinzipien der Dramaturgie anzueignen. Struktur und Figur, Rhythmus und Dialog… Anhand von Beispielen betrachten wir deren Anwendung im Comic. Schritt fĂŒr Schritt arbeiten wir uns so vom 3 Bild Witz ĂŒber die Kurzgeschichte hin zur Planung einer lĂ€ngeren ErzĂ€hlung vor. (…) Am Ende des Kurses, nach einem Jahr sollen das Konzept und die ersten Szenen fĂŒr eine lĂ€ngere ComicerzĂ€hlung stehen.”

Die Kosten fĂŒr den Kurs betragen hier ebenfalls EUR 30,– (erm. EUR 25,–) pro Monat.
Weitere Informationen zu den einzelnen Kursen, die sich auch in Kombination buchen lassen, finden sich hier. Die Anmeldung zu den Kursen ist bei uloge@gmx.net möglich.  

Renate Comicbibliothek, Tucholskystr. 32, D-10117 Berlin
Tel. (030) 521 35 807
renatecomics.de, E-Mail: bibliothek@renatecomics.de

Reprodukt: “Graphic Novels 2014″–Katalog

24. September 2014

Reprodukt prĂ€sentiert in einem umfangreichen Graphic Novel-Katalog  einen Großteil des Verlagsprogramms. Bevor die gedruckten Ausgaben ab der Frankfurter Buchmesse ausgeliefert werden, kann man online schon jetzt einen Blick in die 164 Seiten umfassende BroschĂŒre werfen.

FĂŒr den Buch- und Comichandel ist der neue Katalog ist ab Anfang Oktober ĂŒber die Verlagsauslieferungen MSW Medien Service Wuppertal und LKG erhĂ€ltlich (LKG Titelnummer 913).

Ein PDF des Katalogs kann ebenfalls heruntergeladen werden und zwar unter folgendem Link: Graphic Novels 2014 (37 MB)

“Unsichbare HĂ€nde” – Ausstellung in Heidelberg

24. September 2014

Noch bis zum 15. November stellt die StadtbĂŒcherei Heidelberg in einer Vitrinenausstellung “Unsichbare HĂ€nde” von Ville TietĂ€vĂ€inen (avant-verlag) vor.

FĂŒr seine aufsehenerregende Graphic Novel hat der finnische Comicautor und Illustrator in Marokko und Spanien recherchiert und mit FlĂŒchtlingen, Schwarzarbeitern, Grenzbeamten und MenschenhĂ€ndlern gesprochen. FĂŒnf Jahre arbeitete er an seinem Werk, in dem er die fiktive FlĂŒchtlingsgeschichte des Marokkaners Rashid erzĂ€hlt.
Ein Schicksal, wie es tagtÀglich vielen Menschen widerfÀhrt, die mit dem Traum von einem besseren Leben nach Europa kommen.

Der Eintritt ist frei.

StadtbĂŒcherei Heidelberg, Poststraße 15, D-69115 Heidelberg
Tel. (06221) 58 36 100
www.stadtbuecherei-heidelberg.bib-bw.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr

“Come Prima” von Alfred

23. September 2014

Anfang Oktober erscheint bei Reprodukt mit “Come Prima” eine neue Graphic Novel des französischen Zeichners Alfred.

Geboren 1976 in Grenoble, Frankreich, wurde Alfred hierzulande vor allem als Zeichner des von Olivier Ka geschriebenen Buchs “Warum ich Pater Pierre getötet habe” (Carlsen Verlag) bekannt, das 2008 mit dem Max und Moritz-Preis prĂ€miert wurde.

Frankreich in den spĂ€ten 1950er Jahren. Der Tod ihres Vaters fĂŒhrt Fabio und Giovanni erstmals nach zehn Jahren wieder zusammen. In einem winzigen Fiat 500 machen sich die ungleichen BrĂŒder auf den Weg nach Italien, um die Asche des Vaters in sein Heimatland zu ĂŒberfĂŒhren. Ihre Reise ist erfĂŒllt von Spannungen, von Schweigen und Erinnerungen. Mit jedem Kilometer, den sie Italien und einander nĂ€herkommen, vervollstĂ€ndigt sich das PortrĂ€t ihres Vaters. Damit verdichtet sich eine Ahnung von jenen unausgesprochenen Ereignissen, die die BrĂŒder viele Jahre zuvor entzweit haben.

In seinem preisgekrönten Comic schickt der französische Autor und Zeichner Alfred seine Leser mit Fabio und Giovanni auf eine Zeitreise ins Italien des Faschismus und studiert die KomplexitĂ€t menschlichen Zusammenlebens. Dabei ist “Come Prima” (“Wie einst”) ein ebenso unterhaltsames wie anrĂŒhrendes Roadmovie in ausdrucksstarken Zeichnungen und prĂ€chtigen Farben.

Alfred ist Ende Oktober zu Gast in Berlin: Am Montag, dem 27. Oktober ab 16 Uhr signiert er seine Comics bei Modern Graphics in der Kreuzberger Oranienstraße. Am Montag um 19 Uhr stellt der französische Zeichner im GesprĂ€ch mit “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne im Institut français am KurfĂŒrstendamm seinen neuen Comic vor.

Modern Graphics, ‹Oranienstraße 22, D-10999 Berlin
www.modern-graphics.de

Institut français Berlin, ‹KurfĂŒrstendamm 211, Salle Boris Vian (4. Etage), ‹D-10719 Berlin
www.institutfrancais.de

Come Prima, ISBN 978-3-95640-007-0, 224 Seiten, farbig, 19,5 x 25,5 cm, Hardcover, 34 EUR, erscheint im Oktober bei Reprodukt

Neu im Kinderbuchverlag Wolff

23. September 2014

“Das Geheimnis” von Kati NĂ€rhi

Kati NĂ€rhi (Jahrgang 1973) hat eine lustige, ĂŒberraschende, spannende und manchmal auch nachdenkliche Geschichte fĂŒr Kinder ab 12 Jahren erdacht. NĂ€rhi war fĂŒr den Finlandia Comic Book Prize 2011 nominiert. Im Kinderbuchverlag Wolff erscheint Kati NĂ€rhi nun zum ersten Mal auf Deutsch.

Das Geheimnis, ISBN 9783938766408, 136 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 14,90, erscheint im Kinderbuchverlag Wolff

“Comics Week Yogyakarta” & “Egypt Comics Week”

19. September 2014

In den kommenden Wochen sind Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen), Barbara Yelin (“Irmina”, Reprodukt) und Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”, Carlsen) wieder im Auftrag des Goethe-Instituts unterwegs:

Das Goethe Institut Indonesien veranstaltet ab Montag, dem 22. September, die “Comics Week Yogyakarta”, zu der Reinhard Kleist anreist. Er wird dort unter anderem Comic-Workshops und eine “Sharing Session” leiten sowie an einem Musik & Live Drawing Event teilnehmen. Parallel dazu werden Originale in einer Ausstellung gezeigt, die am 26. September eröffnet wird. Tags darauf wird es eine Podiumsdiskussion zum Thema “Geschichte im Comic” geben, bei der Kleist mit Farah Wardhani, Terra Bajraghosa, Mohamad Hadid und Moderator Nano Warsono das Podium teilen wird.

Zudem wird Kleist am Ubud Writers Festival an einer Podiumsveranstaltung teilnehmen. Unter dem Titel “Dharma Punks, Buddhist Monks & Johnny Cash” wird er sich mit weiteren Comic-Autoren ĂŒber Comic-Biografien unterhalten.

Ebenfalls ab Montag, dem 22. September richtet unter anderem das Goethe Institut Ägypten in Kairo die“First Egypt Comix Week” aus. Hier wird es in einen Vortrag von Wolfgang Strzyz eine EinfĂŒhrung in deutsche Comics geben, mit der die Ausstellung “Comics, Manga & Co” eingeleitet wird, die tags darauf eröffnet. Isabel Kreitz und Barbara Yelin, deren Arbeiten auch in er Ausstellung zu sehen sind, werden dann ĂŒber mehrere Tage gemeinsam mit den französischen Zeichnern Marc-Antoine-Mathieu (“3 Sekunden”, Reprodukt) und Jean Marc Troubet verschiedene Workshops fĂŒr AnfĂ€nger und Fortgeschrittene leiten. Die Ergebnissen der Workshops werden am Samstag, dem 27. September, auf einer Comicmesse prĂ€sentiert, zu der auch Signierstunden und eine Podiumsveranstaltung mit allen Beteiligten geplant ist.

Über die “Egypt Comix Week” schreibt das Ă€gyptische Nachrichtenportal ahramonline: “Egypt Comix Week: promoting the art of comics in Egypt”.

Fotos Kleist & Yelin @privat, Kreitz @ anja jung.hamburg, anjazwei.de

Graphic Novels in den Medien – 18. August 2014

18. September 2014

Comicfestival Hamburg: Das Programm

17. September 2014

Das Comicfestival in Hamburg hat nun das detaillierte Programm bekannt gegeben. Neben den den Ausstellungen mit Arbeiten von Luke Pearson und Till D. Thomas sowie zu den Gruppenschauen “Mummy!” (Mami Verlag), “Comic Atlas Finnland”, “Drawn. Illustrated (Hi)stories of Colonial Soldiers” und einer Ausstellung mit Arbeiten von StudentInnen der HAW Hamburg wird es eine Reihe von Satellitenausstellungen geben. Dazu kommen die VerlagsstĂ€nde und Podiumsveranstaltungen unter anderem im Festivalzentrum Köhlibri.

Die Festivalzeitung beinhaltet alle Informationen zum Festival sowie noch 16 Seiten Comics. Die gedruckte Version wird in Hamburg verteilt, online kann man sie sich oben bereits ansehen.

Felix Pestemer: Ausstellung in Mexiko

16. September 2014

Das Museo de Arte Popular in Ciudad de MĂ©xico zeigt vom 25. Oktober bis zum 22. Februar 2015 unter dem Titel “El polvo de los antepasados” eine Ausstellung mit Arbeiten von Felix Pestemer (“Der Staub der Ahnen”, avant-verlag). Das obige Motiv zeigt U-Bahn-Werbung des Museums.

Museo de Arte Polpular, Revillagigedo 11, Centro HistĂłrico, MĂ©xico, DF 06010, Mexiko
www.map.df.gob.mx

“Animate Europe” – Wettbewerb

15. September 2014

Die Friedrich Nauman-Stiftung hat zum zweiten Mal unter dem Titel “Animate Europe” einen Comic-Wettbewerb ausgeschrieben. Auch in diesem Jahr steht das Thema Europa im Mittelpunkt, gesucht werden unter dem Titel “Europe Fast Forward” Comics, die sich mit der Zukunft des StaatenbĂŒndnisses befassen.

Stellen Sie sich vor, Sie könnten die Zeit vorspulen
 zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Zukunft, sei es 2025, 2050 oder 2500. Wie wird Europa aussehen? Wird es zusammenhalten und seine Herausforderungen gemeinsam meistern? Welche Rolle wird es in der Welt spielen? Wie werden wir leben? Welche wissenschaftlichen Errungenschaften werden unseren Alltag bestimmen? Werfen Sie einen Blick in Ihre Kristallkugel!

Einsendungen sollen zunĂ€chst nur die erste Seite einer Kurzgeschichte samt kurzer ErlĂ€uterung des weiteren Verlaufs umfassen. Daraus werden acht FinalistInnen ausgewĂ€hlt, die je EUR 800,– erhalten und ihre Geschichte dann auf rund acht Seiten ausarbeiten. Daraus wird dann der Gewinnerbeitrag ausgewĂ€hlt, der noch einmal mit EUR 500,– prĂ€miert wird. Einsendeschluss fĂŒr die erste Runde ist der 15. MĂ€rz 2015, die Jury besteht aus folgenden Mitgliedern: ValĂ©rie Constant (GeschĂ€ftsfĂŒhrerin, Apropos Kommunikationsagentur), Willem De Graeve (GeschĂ€ftsfĂŒhrer, Begisches Comiczentrum), Paul Gravett (Comicexperte), Andreas C. Knigge (Comicexperte) und Judith Vanistendael (“Als David seine Stimme verlor”, Reprodukt).

Weitere Informationen zur Teilnahmemöglichkeit finden sich hier.

Michael Ross: PrÀsentation in Leipzig

15. September 2014

Im Rahmen des 18. Leipziger literarischen Herbstes wird es am 8. Oktober eine Veranstaltung mit Michael Ross (“Lauter Leben!” mit Nicolas Wouters, avant-verlag) geben.

Der Comiczeichner MikaĂ«l Ross lĂ€dt zu einer multimedialen PrĂ€sentation seiner in Zusammenarbeit mit dem belgischen Autor Nicolas Wouters entstandenen Graphic Novel ein, deren deutsche Übersetzung bei Avant-Verlag erscheint. Sie erzĂ€hlt von Martin und Thomas, die in ihrer Jugend in Belgien eine symbiotische Beziehung verband und deren Lebenswege in der Berliner Punkszene der 1990er Jahre auseinander driften. Jahre spĂ€ter lĂ€uft Martin in BrĂŒssel seinem alten Freund Thomas in die Arme, der verlebt und ziellos durch die NĂ€chte der belgischen Hauptstadt treibt. Aber auch Martin steckt in einer Sackgasse fest, seine Ehe steht vor dem Aus. Die ungleichen Freunde brechen zu einer letzten gemeinsamen Reise auf 
 unter dem Motto “Lauter Leben”!

Die Veranstaltung findet in den RĂ€umen des Institut français Leipzig statt, die Moderation ĂŒbernimmt Dr. Michel Gribenski. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.

Institut français Leipzig, Thomaskirchhof 20, D-04109 Leipzig
www.leipziger-literarischer-herbst.de

Neu bei Tokyopop

12. September 2014

“Die Wormworld Saga, Band 2″ von Daniel Lieske

Jonas ist ein TrĂ€umer. Als er die Sommerferien bei seiner Großmutter auf dem Land verbringt, entdeckt er auf dem Dachboden ein eigenartiges Bild, das sich als das Tor zu der geheimnisvollen Wurmwelt erweist. Jonas tritt durch das Bild in die fremde Welt und verliert im gleichen moment die Verbindung zu seinem Zuhause. Ganz auf sich allein gestellt, muss er sich dem grĂ¶ĂŸten Abenteuer seines noch jungen Lebens stellen…

Die Wormworld Saga, Band 2, ISBN 978-3-8420-0929-5, 96 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 14,–, erschienen bei Tokyopop

“Ralf König: Echte Kerle” – Ausstellung in Hannover

12. September 2014

Ab dem 28. September zeigt das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover unter dem Titel “Echte Kerle” eine umfangreiche Ausstellung mit Arbeiten von Ralf König.

Ralf König gehört zu den einflussreichsten deutschen ComickĂŒnstlern. Seit 35 Jahren zeichnet er seine typischen knollnasigen Charaktere und hat sich damit nicht nur um die Entwicklung des Comics, sondern auch um die Akzeptanz der HomosexualitĂ€t verdient gemacht. Ängsten und Ablehnungen begegnet er mit bissiger Satire. Die Werkschau „Ralf König: Echte Kerle!“ zeigt die ganze Bandbreite seiner Arbeit von der BeschĂ€ftigung mit dem schwulen Leben bis zur Religionskritik. Zu sehen sind unter anderem Zeichnungen aus seinem weithin bekanntesten Werk „Der bewegte Mann“, „Lysistrata“, den religionskritischen Arbeiten „Dschinn Dschinn“, seiner Bibeltrilogie „Prototyp“, „Archetyp“ und „Antityp“ sowie zahlreiche Originale seines zuletzt erschienenen Comics „Raumstation Sehnsucht“ – eben alles mehr oder weniger „Echte Kerle!“.

Die Ausstellung wird bis zum 18. Januar 2015 zu sehen sein.

Wilhelm Busch – Deutsches Museum fĂŒr Karikatur und Zeichenkunst, Georgengarten D-30167 Hannover
www.karikatur-museum.de/

Strapazin #116 – Neues Heft und Ausstellung

11. September 2014

Ab sofort erhÀltlich ist die neue Ausgabe des deutsch-schweizer Comic-Magazins Strapazin. Die 116. Ausgabe steht ganz im Zeichen der Sprechblase:

Die Strapazin-Ausgabe widmet sich der engen Verwandtschaft zwischen dem Prozess des Schreibens und jenem des Zeichnens: Über die Linie wird gedacht, kommuniziert, Un-, Irr- und Sinn erzeugt. In Anlehnung an das Symbol der Sprechblase wird die direkte Rede als narratives Inszenierungsmittel verwendet, um – sichtbare oder unsichtbare – Figuren zu formen. Doch wer sind diese Figuren? Wer spricht? Und wer hört zu?

BeitrĂ€ge stammen von Marc Bauer, Gabriel FlĂŒckiger, Jochen Gerner, Beat Gloor, Carolin Jörg, Julia Marti, Sarah Merten, Anja Peter, Niklaus RĂŒegg, Joachim Sieber, Bertold Stallmach, Milva Stutz und Christoph Vieweg. Strapazin 116 ist Comic- und Bahnhofshandel erhĂ€ltlich und kann darĂŒber hinaus hier (Deutschland) und hier (Schweiz) bestellt werden.

Vom 4. bis zum 19. Oktober werde im ZĂŒrcher Sihlquai 55 in einer Ausstellung Geschichten aus dem Heft gezeigt. Auf der Vernissage am 4. Oktober ab 18 Uhr wird es unter dem Titel “uns ich er am Schreibklavier” eine Lesung mit Beat Gloor geben. Am 11. Oktober folgt eine Lesung von Mister Y unter dem Titel “Spezialmaterial”, gefolgt von einem Konzert von Julian Sartorius. Die Finissage ist dann am 19. Oktober um 17 Uhr.

Sihlquai 55 offspace, Sihlquai 55 (Zugang Ausstellungsstrasse 16), CH-8005 Zürich
www.sihlquai55.ch

Graphic Novels auf Literaturfestivals in Hamburg und Berlin

10. September 2014

Seit einigen Jahren gehören Graphic Novels zum Bestandteil auch von Literaturfestivals. Dieser Tage finden mit dem Harbourfront Literaturfestival in Hamburg und dem Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) zwei große Veranstaltungen statt, in deren Rahmen auch Graphic Novels und ihre MacherInnen im Mittelpunkt stehen.

Im Rahmen des Harbourfront-Literaturfestivals in Hamburg, das vom heutigen Mittwoch bis zum 7. Oktober laufen wird, ist wieder einen “Internationalen Graphic Novel-Salon” angesetzt. Zu dem so benannten Abend im Instituto Cervantes im Chilehaus am Donnerstag, dem 18. September, werden Philip ÔtiĂ© (“Ein Leben in China”, mit Li Kunwu, Edition Moderne),
Gabriella Giandelli (“Interiorae”, avant-verlag), Sohyun Jung (“Vergiss nicht, das Salz zu waschen”, mairisch) und Alfonso Zapico (“James Joyce”, Egmont Graphic Novel) erwartet. Die Moderation ĂŒbernimmt Paul Derouet.

Der Eintritt betrĂ€gt EUR 10,–.

Bereits am kommenden Sonntag, dem 14. September, findet im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin (ilb) ein Graphic Novel Day statt. In vier Veranstaltungen im Haus der Berliner Festspiele beleuchtet Moderator Lars von Törne (Tagesspiegel) unterschiedliche Aspekte mit internationalen GÀsten.

11.00 Uhr:  “Vom Leben gezeichnet – soziale und politische Themen als Comic-Inspiration.” Mit Katharina Greve (“Hotel Hades”, Egmont Graphic Novel), Vishwajyoti Ghosh und Andreas Gefe (“Zwei mal zwei”, mit Charles Lewinsky, Edition Moderne)

12.30 Uhr: “Das Leben der anderen – Comic-Biografien.” Mit Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen), David Vandermeulen und Alfonso Zapico (“James Joyce”, Egmont Graphic Novel)

14.30 Uhr: “Mein öffentliches Leben – autobiografische und semiautobiografische Comics.” Mit Judith Vanistendael (“Als David seine Stimme verlor”, Reprodukt) , Sarnath Banerjee und Cyril Pedrosa (“Portugal”, Reprodukt)

16.00 Uhr: “Wir GrenzĂŒberschreiter – Comic-KĂŒnstler im Wechselspiel zwischen Illustration, sequentieller ErzĂ€hlung und bildender Kunst.” Mit Stefano Ricci (“Die Geschichte des BĂ€ren”, avant-verlag) und Ileana Surducan

Karten zu Einzelveranstaltungen kosten EUR 8,–, Tagestickets sind fĂŒr EUR 12,– erhĂ€ltlich

Instituto Cervantes im Chilehaus, Fischertwiete 1, Eingang B, D-20095 Hamburg
www.harbourfront-hamburg.com

Haus der Berliner Festspiele, Schaperstraße 24, D-10719 Berlin