Graphic Novels
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Veranstaltungsreihe von Reprodukt

25. April 2017

Reprodukt stellt mit einer Reihe von Veranstaltungen in Berlin den Verlag sowie Autoren vor. Den Beginn macht “Ein Abend mit Reprodukt” am Donnerstag, 27. April 2017 ab 20 Uhr.

In den folgenden Wochen treten dann Nicolas Mahler, David Prudhomme und Paco Roca in Berlin auf. Alle Veranstaltungen finden im Comicladen Modern Graphics in der Kastanienallee statt.

 

Neu bei rotopol press: Cry me a river

24. April 2017

 

Bei rotopolpress ist die Graphic Novel “Cry me a river” von Alice Socal erschienen.

Darin zieht ein junges Paar fĂŒr eine Weile in ein ihnen unbekanntes Dorf, um dort auf die beiden Hunde einer Tante aufzupassen. WĂ€hrend sie sich in ihrer Zweisamkeit eingestehen mĂŒssen, dass ihre Beziehung nicht mehr funktioniert, stirbt einer der beiden Hunde. Obwohl sie bleiben und weiterhin unter demselben Dach leben, um den alleingebliebenen Hund zu pflegen, beschließen sie, dass sie sich trennen mĂŒssen. Die TrĂ€nen fließen unaufhörlich, sie fĂŒllen Plastikflaschen, sie erschaffen WasserfĂ€lle und FlĂŒsse.

Alice Socal wurde 1986 in Venedig geboren. Sie begann ihr Studium in Illustration und Comic an der Kunst Akademie von Bologna und beendete dieses bei Anke Feuchtenberger und Stefano Ricci an der HAW in Hamburg. Sie zeichnet GIF-Animationen für ihren Tumblr-Blog und lebt und arbeitet als Illustratorin in Hamburg.

Eine italienische Ausgabe von “Cry me river” erscheint gleichzeitig bei Coconino Press.

Festival: ComicInvasionBerlin

21. April 2017

Vom 24. April bis 7. Mai 2017 findet zum sechsten Mal das Berliner Comicfestival, die ComicInvasionBerlin, statt. Das Festival will vor allem ZeichnerInnen und Verlagen aus Berlin eine Plattform bieten.

Die ComicInvasionBerlin schreibt außerdem jĂ€hrlich einen Comic-Wettbewerb aus. AusgewĂ€hlte Comics aus dem Wettbewerb werden vom 24. April – 4. Mai 2017 in der Neurotitan Galerie ausgestellt, in einem Buch veröffentlicht und auch beim Festival prĂ€sentiert. Zu gewinnen waren Comic-Pakete, Workshops und als Hauptpreis ein kleines Comic-Stipendium. Teilnehmen konnten BerlinerInnen jeden Alters.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Den KICKOFF fĂŒr das Festival bildet am Montag, 24.4.2017 um 19:00 Uhr die Eröffnung der Wettbewerbsausstellung in der Galerie Neurotitan.

Weitere Veranstaltungen finden im Neurotitan sowie an vielen weiteren Orten in Berlin statt.

Satelliten Programm: 24. April bis 4 Mai (in ganz Berlin)
Hauptfestival mit BĂŒchertischen: 6./7.Mai 2017 (Urban Spree)

www.comicinvasionberlin.de

Neu bei Reprodukt: “Birgit” und “Der Schnabelprinz”

20. April 2017

Gleich zwei Neuerscheinungen aus dem Kreis des Millionaires Club Leipzig sind bei Reprodukt zu vermelden:

 

Birgit” von Max Baitinger erzĂ€hlt von einer Angestellten, die eines Tages ebenso gelassen wie bestimmt ihre Sachen einpackt und ihren Arbeitsplatz verlĂ€sst. Sie hat eine neue Vorgesetzte – aber ob das der Grund dafĂŒr ist, dass Birgit einfach geht, bleibt der Leserin und dem Leser ĂŒberlassen. Hinweise auf Birgits BeweggrĂŒnde finden sich in den klaren, streng geometrischen Zeichnungen Baitingers, die ein ĂŒberraschendes und lustiges LesevergnĂŒgen bieten.

Zur Leseprobe

 

The Artist: Der Schnabelprinz” von Anna Haifisch versammelt die Folgen der zweiten Staffel ihres Comics, die zuerst bei vice.com online und in englischer Sprache erschienen sind.

Liebevoll und voller Anteilnahme widmet Haifisch sich dem auf und Ab der KĂŒnstlerexistenz. Ihr gefiedertes KĂŒnstlerwesen lebt stĂ€ndig zwischen Hybris und Absturz, muss immer wieder schwere RĂŒckschlĂ€ge einzustecken – und bleibt sich und seinem Langzeitprojekt dennoch auf die Dauer treu. Zur Leseprobe.

Graphic Novels in den Medien

19. April 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Geisel“, die neue Graphic Novel von Guy Delisle (Reprodukt), stĂ¶ĂŸt auf viel Aufmerksamkeit in den Medien:

Handgelenk, Handschelle, Heizungsrohr - Eine EntfĂŒhrung, ein Raum, ein Gefangener: Das Comic “Geisel” macht aus Isolation und Monotonie eine lohnende Leseerfahrung.” – Timur Vermes bei Spiegel online

BOOM! kam ein Buch heraus” – Thomas von Steinaecker im GesprĂ€ch mit Guy Delisle fĂŒr sueddeutsche.de

Zeit ohne Ende – Guy Delisles grafischer Roman GEISEL ĂŒber die EntfĂŒhrung des Ärzte-ohne-Grenzen-Mitarbeiters Christophe AndrĂ©” – M. Zehe fĂŒr Freitag.de

Der andere Comic” – Interview mit Guy Delisle fĂŒr Kunscht im SWR – zum Nachhören hier

Im Kopf des EntfĂŒhrers” – Kai Löffler fĂŒr Corso im Deutschlandfunk

Weitere Beitrag von Kai Löffler fĂŒr WDR 3 Kultur am Mittag in der Mediathek – zum Nachhören hier.

„Vom Leben gezeichnet – Zwei mitreißende Graphic Novels bereichern den BĂŒcherfrĂŒhling“ schreibt Philip Dulle fĂŒr profil.at ĂŒber „Patience“ von Daniel Clowes und „Geisel“ von Guy Delisle (beide bei Reprodukt).

Außerdem:

Bobrowski macht Kants KĂŒchengesprĂ€che hörbar – Eine LektĂŒre des Kurzprosa-Textes „Epitaph fĂŒr Pinnau“ (1963) mit Blick auf Antje Herzogs Graphic Novel „Lampe und sein Meister Immanuel Kant“ (2017) – von Maria Behre fĂŒr literaturkritik.de

Königin Christina war ein Hermaphrodit – weil sie nicht heiraten wollte.” – Georg Patzer fĂŒr fixpoetry ĂŒber “Der Ursprung der Welt” von Liv Strömquist (avant-verlag)

„Berlin Babylon – Gereon Rath ermittelt jetzt auch im Comic: Arne Jysch hat Volker Kutschers Erfolgskrimi “Der nasse Fisch” adaptiert.“ – Thomas von Steinaecker auf sueddeutsche.de ĂŒber „Der nasse Fisch“ (Carlsen Comics) von Arne Jysch und Volker Kutscher

 

Neuerscheinung und Buchpremiere: Das Haus am Wald

18. April 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hannes NĂŒsselers neue Graphic Novel “Das Haus am Wald” (Edition Moderne) erzĂ€hlt von einer jungen Frau, die mit ihrer eigenen rĂ€tselhaften Vergangenheit konfrontiert wird:
Diana zieht zurĂŒck in ihr Elternhaus in Talberg, ausserhalb des Dorfes am Waldrand gelegen. Unversehens wird sie mit dem ungewohnten Landleben und dem DorfgeschwĂ€tz konfrontiert. In seltsamen TrĂ€umen tauchen Erinnerungen aus ihre Kindheit auf. AllmĂ€hlich kommt sie einem dunkeln Familiengeheimnis auf die Spur … Was genau ist mit ihrem jung verstorbenen Vater passiert? Welche Rolle spielt der einzige Nachbar? Was ist dran an den GerĂŒchten, die im Dorf die Runde machen?
Der Autor und Zeichner Hannes NĂŒsseler wurde 1973 in Basel geboren, wo er auch heute als Journalist lebt und arbeitet. Er hat Amerikanische Literatur und Geschichte an der UniversitĂ€t Basel studiert.

Hier [https://vimeo.com/210645846] geht es zum Trailer von “Das Haus am Wald“.

Buchpremiere und Vernissage: Samstag, 22. April 2017, 14.00 – 16.00 Uhr, Comix Shop & Galerie Basel
Ausstellung: 22. April bis 20. Mai 2017; zu den Ladenöffnungszeiten, Comix Shop & Galerie Basel

Comix Shop Basel, Theaterstrasse 7, 4051 Basel

 

Zeichner und Autoren beim Comicfestival MĂŒnchen

13. April 2017

 

In diesem Jahr wird das Comicfestival MĂŒnchen wieder in der Alten Kongresshalle ausgetragen, vom 25. – 28. Mai 2017. Das Comicfestival in MĂŒnchen findet jeweils in den ungeraden Jahren statt, alternierend zum Internationalen Comic-Salon-Erlangen.

Bislang sind bereits eine ganze Reihe Zeichnerinnen und Zeichner angekĂŒndigt, die teils vom Festival, teils von ihren Verlagen nach MĂŒnchen eingeladen werden, unter anderem die Graphic Novel-Autoren Javier de Isusi (Edition Moderne), Isabel Kreitz, Uli Oesterle und Alexandre Clerisse (Carlsen Comics), Bastien VivĂšs (Reprodukt), Zerocalcare (avant-verlag). Zu den prominentesten GĂ€sten zĂ€hlen sicherlich Ralf König und Terry Moore (Schreiber und Leser).

Die vollstÀndige Liste und Hinweise zum Programm findet sich hier: http://2017.comicfestival-muenchen.de/

Comicfestival MĂŒnchen vom 25. – 28. Mai 2017

Adresse: Alte Kongresshalle, Theresienhöhe 15, 80339 MĂŒnchen

sowie weitere Orte in MĂŒnchen fĂŒr Ausstellungen

Öffnungszeiten:
Donnerstag 25. Mai 2017: 12:00 – 19:00 Uhr
Freitag 26. Mai 2017: 10:00 – 19:00 Uhr
Samstag 27. Mai 2017: 10:00 – 19:00 Uhr
Sonntag 28. Mai 2017: 10:00 – 18:00 Uhr

 

Ausstellung Mythos Eternauta in MĂŒnchen

12. April 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Stuttgart, Berlin, Rostock und Salzburg wird die Ausstellung „Mythos Eternauta“ nun in MĂŒnchen gezeigt. Die deutsche Ausgabe von „Eternauta“ von Héctor Germán Oesterheld (Argentien) ist zugleich der Katalog der vom Literaturhaus Stuttgart kuratierten Ausstellung. Diese wird im Rahmen des Comicfestival MĂŒnchen ab 27. April bis Ende Juli im Instituto Cervantes MĂŒnchen gezeigt.

Die zwischen 1957 und 1959 veröffentlichte Serie “El Eternauta” („Der ewig Reisende“) gilt als bedeutendster Comic Argentiniens. Die von HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld geschriebene und von Francisco Solano LĂłpez in Szene gesetzte Geschichte erzĂ€hlt, wie es im Winter 1963 plötzlich in Buenos Aires zu schneien beginnt. Dies geschieht ohnehin schon selten in der Hauptstadt Argentiniens, doch diesmal ist der Schnee außerdem tödlich. Es ĂŒberleben nur wenige Menschen, deren Behausungen wĂ€hrend des Schneefalls luftdicht verschlossen waren. Dieser spannende Comic erhĂ€lt durch das Verschwinden von HĂ©ctor GermĂĄn Oesterheld wĂ€hrend der MilitĂ€rdiktatur im Argentinien der 70-er Jahre eine zeitgeschichtliche Dimension, denn die Schilderung des Zusammenbruchs der Zivilisation lĂ€sst sich auch als Auseinandersetzung mit der damaligen politischen Entwicklung des Landes lesen. Die deutsche Ausgabe von “El Eternauta” ist im avant-verlag erschienen.

VERNISSAGE: Donnerstag, 27. April 2017, 19:30 Uhr mit Johann Ulrich (avant-verlag) und Heiner Lünstedt (Comicfestival MĂŒnchen)

Musik: Luis Borda

Eintritt frei

AUSSTELLUNG: 28. April – 14. Juli 2017, Mo. -Do. 10:00-18:00 Uhr

ORT: Instituto Cervantes MĂŒnchen, Alfons-Goppel-Str. 7, 80539 MĂŒnchen,

Information: 089 / 29 07 18 13, Führungen für Schulklassen: 089 / 29 07 18 10

 

 

Lesung und Verlagsausstellung in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin

10. April 2017

 

Gemeinsam mit dem Schauspieler und Synchronsprecher Peter Reinhardt stellt Robert Deutsch am 26. April um 19.30 Uhr in der Bibliothek am Luisenbad in Berlin-Wedding mit einer Lesung seine Graphic Novel “Turing” vor.
Alan Turing zĂ€hlt zu den Erfindern des modernen Computers und gilt als einer der wichtigsten Wissenschaftler des 20. Jahrhunderts, dessen BeitrĂ€ge zur Informatik bis heute von großem Wert sind. Doch wer war Turing wirklich? Wie lebte und arbeitete er, und was fĂŒhrte zu seinem Suizid mit gerade einmal 41 Jahren?

Die Lesung ist zugleich die Eröffnungsveranstaltung der VerlagsprĂ€sentation “Saved by Comics” des Berliner avant-verlags, die vom 24.4.-16.06.2017 in der Bibliothek zu sehen sein wird.

Lesung: 26. April um 19.30 Uhr

Ort: Bibliothek am Luisenbad, TravemĂŒnder Straße 2, 13357 Berlin

Eintritt frei – Beginn pĂŒnktlich, spĂ€terer Einlass nicht möglich.

Ausstellung “Brutto und Netto” in Berlin

7. April 2017

Copyright Nettmann

Die Berliner ComickĂŒnstler Nettmann und CX Huth zeigen unter dem Titel „Brutto und Netto“ ihre neuen Arbeiten in der Galerie Knoth und KrĂŒger in Kreuzberg. Die Eröffnung findet statt am Samstag, den 22.4.2017.

Nettmanns klein- und großformatige Cartoons sind mit klarem Strich gezeichnet. Von der Collagetechnik kommend ĂŒbermalt er alte Tapeten, Ölbilder, Filmplakate, Pizzakartons und bedruckte Stoffe. Dabei integriert er die auf dem Material vorhandenen Motive und Muster. ErgĂ€nzt durch Slogans und Parolen wird daraus Agitpopart.

Text benutzt auch CX Huth, um die Botschaft seiner Bilder zu unterstĂŒtzen oder den Betrachter auf eine falsche FĂ€hrte zu locken. CX Huth arbeitet grĂ¶ĂŸtenteils mit Acryl sowie Gouachefarben auf Leinwand und bricht seine Insiderkunst durch grafische Akzente.

In ihrem kĂŒnstlerischen Ausdruck sehr verschieden verbindet beide ihr Umgang mit Sprache im Bild. Eine weitere Gemeinsamkeit beider KĂŒnstler ist ihr feiner und eigenwilliger Humor. Der Gegensatz von grafisch reduzierten Arbeiten auf der einen und die malerische Herangehensweise auf der anderen Seite macht einen weiteren Reiz dieser Ausstellung aus.

CX Huth hat unter anderem bei Reprodukt  dasHasenhĂ€schen“ sowie “Das 23fĂŒnfachtneun” veröffentlicht. In zahlreichen Anthologien, Fanzines, unter anderem im Strapazin sind BeitrĂ€ge von ihm erschienen.

Cartoons von Nettmann sind unter anderem im TIP abgedruckt worden. Er hat zahlreiche Comics im Selbstverlag herausgebracht und Fanzines gemacht. Im Jaja Verlag ist sein Comic „Mangold“ erschienen.

Beide gehören zum GrĂŒndungskreis der Renate Comicbibliothek, in nahezu allen Ausgaben des Renate Fanzine sind BeitrĂ€ge von ihnen zu finden. SĂ€mtliche lieferbaren Comics von CX Huth und Nettmann kann man in der Ausstellung kaufen und signieren lassen.

Vernissage: 22.04.2017, ab 19.00 Uhr
Öffnungszeiten: Vom 23. – 29.4.2017,  von 16 bis 19 Uhr
Finissage: 30.04.2017, ab 19 Uhr
Ort: Galerie Knoth und KrĂŒger, Oranienstr. 188, Berlin Kreuzberg
Die Ausstellung „Brutto und Netto“ ist Teil des Satellitenprogramms der Comic Invasion Berlin.

copyright: CX Huth

Comics fĂŒr Kinder im Radio bei Kakadu

6. April 2017

Ein ausfĂŒhrlicher Beitrag von Gabriela Grunwald in der Kindersendung Kakadu von Deutschlandradio Kultur stellt in der Reihe “Entdeckertag” Comics fĂŒr Kinder, Comic-Lesungen sowie Workshops vor und geht auch auf deutsche Comicgeschichte ein.

Zu Wort kommen vor allem die jungen LeserInnen selbst, die erzĂ€hlen, warum und welche Comics sie mögen. Weitere BeitrĂ€ge kommen von den ZeichnerInnen Ferdinand Lutz, Ulf K., Isabel Kreitz, sowie dem FAZ-Redakteur und Autor Andreas Platthaus. Außerdem gibt es kurze Einspieler mit vertonten Comics. Es geht sowohl ums Lesen als auch um das Zeichnen und Zeichnenlernen von Comics.

Vorgestellt werden unter anderem die Comics “Q-R-T” von Ferdinand Lutz (Reprodukt), “Neue Geschichten von Vater und Sohn” von Ulf K. (Panini), “Paula” von Sandra BrandstĂ€tter (Reprodukt) und “Das doppelte Lottchen“, nach Erich KĂ€stner von Isabel Kreitz (Dressler Verlag).

BuchprĂ€sentation “Der nasse Fisch” in Berlin

5. April 2017

 

Der Berliner Comiczeichner Arne Jysch („Wave and Smile“) hat mit „Der nasse Fisch“ den ersten von bisher sechs Kriminalromanen von Volker Kutscher in eine Graphic Novel umgesetzt, erschienen bei Carlsen Comics.
Bei der Recherche konnte Jysch auf das Material und die Kontakte des Autors Volker Kutscher zurĂŒckgreifen, die Lesereise treten beide zusammen an.

In Berlin findet die BuchprĂ€sentation im ehemaligen Stummfilmkino Delphi statt. Neben einer bebilderten Lesung mit Arne Jysch, Matthias Wieland und Gesa Ufer und einem Werkstattbericht des Zeichners sprechen Autor und KĂŒnstler mit der Moderatorin Gesa Ufer ĂŒber ihre Arbeit an „Der nasse Fisch“, musikalische Untermalung durch Schellack-DJ Wuthe. Anschließend findet eine Signierstunde statt.

BuchprÀsentation: Donnerstag, 6. April 2017, 20:00 Uhr,

Ort: Ehemaliges Stummfilmkino Delphi, Gustav-Adolf-Str. 2, 13086 Berlin

Eintritt 10 Euro, Vorverkauf hier

“Madgermanes”-Lesung in Erfurt

4. April 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Weyhe stellt ihre prĂ€mierte Graphic Novel “Madgermanes” am Donnerstag, dem 6. April, in der Gedenk- und BildungsstĂ€tte Andreasstraße in Erfurt vor. Die in MĂŒnchen geborene und jetzt in Hamburg lebende Autorenzeichnerin greift in dieser Graphic Novel einen vergessenen Teil der deutsch-afrikanischen Geschichte auf und lĂ€sst ein Bild von den mosambikanischen Vertragsarbeitern in der DDR entstehen.

Madgermanes“, erschienen im avant-verlag, wurde 2015 mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung als bester deutschsprachiger Comic ausgezeichnet.

Lesung und GesprÀch: 06. April 2017, 19:00 Uhr

Moderation: Dr. Jochen Voit

Ort: Gedenk- und BildungsstĂ€tte Andreasstraße, Andreasstraße 37a, 99084 Erfurt, Tel. (0361) 219212-0

http://www.stiftung-ettersberg.de

andreasstrasse@stiftung-ettersberg.de

Der Eintritt ist frei.

Fumetto Internationales Comix-Festival in den Medien

3. April 2017

Das Fumetto in Luzern/Schweiz lÀuft seit dem 1. April. Besonders die Teilnahme der kanadischen Zeichnerin Julie Doucet als Stargast beschÀftigt die Medien:

copyright: Julie Doucet, Quelle zvg

 

Zeichen und Wunden – Sie kannte keine Tabus, dann war plötzlich Schluss. Jetzt hat die kanadische Zeichnerin Julie Doucet ein Comeback und wird beim Comicfestival Fumetto mit einer Retrospektive geehrt – ein Besuch.“ von Lars von Törne, weiterlesen beim Tagesspiegel.

KĂŒnstlerin contre coeur – Die feministische Underground-Pionierin Julie Doucet aus Kanada ist Stargast am Comix-Festival Fumetto in Luzern. Zu sehen ist Neues und ihre frĂŒhe wilde Phase.” von Alexandra Kedves, weiterlesen im Tages Anzeiger .

Frauenpower am Fumetto – Mit autobiografischen Comics wurde Julie Doucet eine wichtige Stimme in der mĂ€nnerdominierten Welt der Sprechblasen. Fumetto, das Internationale Comix-Festival Luzern, ehrt sie als Stargast mit einer grossen Retrospektive.” von Reto Baer, weiterlesen in der Berner Zeitung .

Das eigene Innenleben krass gezeichnet: Julie Doucets aussergewöhnliches Werk”, von Hans Keller, weiterlesen in der Aargauer Zeitung.

Auf Deutsch sind die frĂŒhen Comics von Julie Doucet, die in den 1990er Jahre eine Weile in Berlin gelebt hat, bei Reprodukt erschienen.

 

 

Graphic Novels und Comics in den Medien

31. MĂ€rz 2017

Ein (zumindest heutzutage) ungewöhnliches formales Experiment betrachtet Timur Vermes auf Spiegel online – den Rollcomic “Shipwreck” von Paul Rietzl, erschienen bei Round not Square: “Comics ohne BlĂ€ttern – Es rollt und rollt und rollt“.

“Volker Kutschers erfolgreicher Krimi erscheint nun als Graphic Novel” – Jennifer Wagner fĂŒr den Kölner Stadt-Anzeiger ĂŒber Arne Jyschs Comicadaption “Der nasse Fisch” (Carlsen Comics).

Alles Ă€ndern, um sich treu zu bleiben” – Andreas Platthaus auf faz.net ebenfalls ĂŒber “Der nasse Fisch“.

BerĂŒhmter Philosoph als Graphic-Novel-Held” – Claudia Gerdes stellt auf PAGE online im Interview mit Antje Herzog deren Graphic Novel “Lampe und sein Meister Immanuel Kant vor (Edition BĂŒchergilde).

Konkurrenz fĂŒr den kleinen Nick” – JĂŒrgen Schickinger fĂŒr die Badische Zeitung ĂŒber “Esthers TagebĂŒcher – Mein Leben als ZehnjĂ€hrige” von Riad Sattouf (Reprodukt).

Ich bin neugierig wie ein Kind” – Christiane MĂŒller-Lobeck hat fĂŒr die taz mit Sarah Glidden ĂŒber deren Graphic Novel “Im Schatten des Krieges” (Reprodukt) gesprochen.

Neuerscheinung: Graphic Poems bei °luftschacht

30. MĂ€rz 2017

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Nicolas Mahler, Zeichner aus Wien, ist bei °luftschacht ein neuer Band erschienen: “In der Isolierzelle“, angekĂŒndigt als Gedichtband.

Nicolas Mahler ist vor allem bekannt fĂŒr seine bei Suhrkamp erschienenen Comicadaptionen von Literatur. Unter anderem hat er sich solcher Schwergewichte wie “Der Mann ohne Eigenschaften” von Robert Musil und “Alte Meister” von Thomas Bernhard angenommen. Mahlers Umgang mit dem literarischen Kanon ist von kluger EigenstĂ€ndigkeit geprĂ€gt – seine Arbeiten sind alles andere als lediglich illustrierte Klassiker.

Zugleich veröffentlich Mahler auch in weiteren Verlagen, etwa in der Edition Moderne. Dort ist im Februar sein Cartoonband “In Zukunft werden wir alle alt aussehen” herausgekommen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei Reprodukt ist fĂŒr April 2017 der Sammelband mit Mahlers autobiografischen Geschichten angekĂŒndigt: “Die Goldgruber-Chroniken“. Diese Geschichten, zuvor in drei teilweise vergriffenen EinzelbĂ€nden erschienen, befassen sich mit Mahlers VerhĂ€ltnis zur Kunst sowie der Beziehung zwischen Kunst und Comics.

Erinnerung: Fumetto – Internationales Comix-Festival in Luzern

29. MĂ€rz 2017

Das Fumetto-Festival in Luzern beginnt am kommenden Samstag, 1. April 2017. Neben den Ausstellungen der StargĂ€ste, die wir auf graphic-novel.info bereits angekĂŒndigt haben, gibt zahlreiche weitere Programmpunkte und viele Satellitenausstellungen in der ganzen Stadt.

Dazu finden FĂŒhrungen, Schulvermittlungsprogramme, PodiumsgesprĂ€che und Signierstunden statt.

Drei Satellitenausstellungen aus dem umfangreichen und vielseitigen Angebot stellen wir hier vor:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Kulturmagazin 041 stellt Arbeiten von den Comicstipendiaten Lika NĂŒssli und Luca Bartulovic aus (Bruchstrasse 53, Luzern).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Zeichner Wasco aus den Niederlanden zeigt seine Arbeiten in der Galerie F5 am Franziskanerplatz 5.

 

 

Wagner im Comic” im Richard Wagner Museum. Hier werden Zeichnungen von Flavia Scuderi ausgestellt, deren Graphic Novel “Wagner” 2013 bei Knesebeck erschienen ist.

 

 

Graphic Novels und Comics in den Medien

28. MĂ€rz 2017

Sehnsucht nach den Sommern der Kindheit” – Timur Vermes fĂŒr Spiegel online ĂŒber “Martha und Alan – Die Geschichte einer Jugendliebe” von Emmanuel Guibert (Edition Moderne).

Neunte Kunst: In Geiselhaft der eigenen Gedanken und GelĂŒste” – Marc Vetter fĂŒr Rolling Stone ĂŒber “Patience” von Daniel Clowes (Reprodukt), “Geisel” von Guy Delisle (Reprodukt) und “Esmera” von Zep und Vince (Splitter Verlag)

Zeit, die nicht vergeht” – Frank Meyer fĂŒr Deutschlandradio Kultur im GesprĂ€ch mit Guy Delisle ĂŒber dessen Graphic Novel “Geisel” (Reprodukt)

Pingel und Bierhasser: Wer war Kant wirklich?” – Kate MĂŒser fĂŒr Deutsche Welle im GesprĂ€ch mit Antje Herzog ĂŒber deren Graphic Novel “Lampe und sein Meister Immanuel Kant“(Edition BĂŒchergilde)

Das Leben ist nicht nur Gelb und Grau” – Andreas Platthaus auf faz.net ĂŒber “Ich habe Wale gesehen” von Javier de Isusi (Edition Moderne) und ĂŒber “Mikel” von Judith Vanistendael (Reprodukt)

Zahlen, Sex und ein vergifteter Apfel” – Lara Lorenz fĂŒr Radio mephisto 97.6 im GesprĂ€ch mit Robert Deutsch ĂŒber dessen Graphic Novel “Turing” (avant-verlag)

Zeichnen fĂŒr das Kino im Kopf” – Pia Uffelmann fĂŒr Radio mephisto 97.6 im GeprĂ€ch mit Arne Jysch ĂŒber dessen Graphic NovelDer nasse Fisch, Autor Volker Kutscher, (Carlsen Comics)

 

“Vatermilch” – Ausstellung von Uli Oesterle im lcb

27. MĂ€rz 2017

Die Ausstellung „Vatermilch“ im Literarischen Colloquium Berlin / lcb wird erste Einblicke in die Graphic Novel geben, die Uli Oesterle als fiktive Biografie seines Vaters und als eine Geschichte ĂŒber Wiedergutmachung plant.

Das lcb, das immer wieder Comics und Graphic Novels in Ausstellungen sowie Lesungen vorstellt, hat die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der Berthold Leibinger Stiftung konzipiert. Die Berthold Leibinger Stiftung vergibt jĂ€hrlich einen Comicbuchpreis. Im Jahr 2016 ist Uli Oesterle fĂŒr sein Projekt “Vatermilch”mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden.

Uli Oesterles Graphic Novel “Hector Umbra“  ist bei Carlsen Comics erschienen. Die Veröffentlichung von “Vatermilch” ist fĂŒr 2018 oder 2019 geplant.

Ausstellung “Uli Oesterle: Vatermilch.” vom 03. April – 15. Juni 2017

Eröffnung am 3. April um 20 Uhr

Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin

www.lcb.de

 

Graphic Novel fĂŒr Liberaturpreis nominiert

24. MĂ€rz 2017

Der LiBeraturpreis wird jĂ€hrlich an eine Schriftstellerin aus Afrika, Asien, Lateinamerika oder der arabischen Wekt verliehen. Jetzt wurden zehn Autorinnen nomiert, darunter auch Zeina Abirached fĂŒr ihre Graphic Novel “Piano Oriental” (avant-verlag).

Der LiBeraturpreis ist der einzige deutsche Literaturpreis, der ausschließlich an weibliche Schriftsteller aus Afrika, Asien, Lateinamerika und der arabischen Welt verliehen wird. GegrĂŒndet 1987 von der Initiative LiBeraturpreis e. V., wird er seit 2013 von Litprom vergeben. Er ist mit einem Preisgeld sowie einer Einladung zur Frankfurter Buchmesse verbunden. Die Preisverleihung findet dort am 14. Oktober 2017 statt.

Alle zehn nominierten Autorinnen und ihre BĂŒcher werden ausfĂŒhrlich auf www.litprom.de vorgestellt.