Graphic Novels
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“Kinderland” – Lesung und KĂŒnstlergesprĂ€ch mit Mawil in der Galerie Fine Arts, Frankfurt

6. November 2014

mawil norwegerpulliOstberlin im Sommer 1989: Der SiebtklĂ€ssler Mirco Watzke erlebt die letzten Monate der DDR und hat dabei ganz andere Sorgen, als die Erwachsenen. Zwischen Schulhofrangeleien, Tischtennisduellen und Ärger mit den FDJlern erlebt er eine fast ganz normale Kindheit und die AnfĂ€nge der PubertĂ€t.

Mit “Kinderland” hat Mawil einen autobiografischen Comic verfasst, der aus kindlicher Perspektive von den letzten Wochen der DDR erzĂ€hlt. Wenige Tage, bevor sich der Mauerfall zum 25. Mal jĂ€hrt, wird Mawil am heutigen Donnerstag, dem 6. November, in der Galerie Fine Arts in Frankfurt am Main aus seinem Comic lesen und ĂŒber seine Arbeit als Comiczeichner sprechen. Der Abend wird moderiert von Jakob Hoffmann.

Galerie Bernhard Knaus Fine Art, Niddastraße 84, D-60329 Frankfurt
Um Anmeldung wird gebeten: Tel. (069) 212 36 439
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 5 EUR, ermĂ€ĂŸigt 3 EUR
www.bernhardknaus-art.de

“Aya – Leben in Yop City” von Marguerite Abouet & ClĂ©ment Oubrerie

4. November 2014

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Ende November erscheint bei Reprodukt der zweite Teil der Kompaktausgabe von “Aya – Leben in Yop City” (Erstveröffentlichung in deutscher Sprache). Auf 376 Seiten erstreckt sich die schwungvolle Soap Opera um Aya, ihre Familie und ihre Freunde aus Yopougon, einem Stadtteil von Abidjan in der ElfenbeinkĂŒste, aufgezeichnet von ClĂ©ment Oubrerie nach einem Szenario von Marguerite Abouet.

Willkommen zurĂŒck in Yop City! Aya hat es geschafft: Sie studiert Medizin. Die junge Frau hat sich gegen ihren Vater durchgesetzt, seines Zeichens eifriger Verfechter tradierter Geschlechterrollen. Aber Machos kommen nicht nur in den besten Familien vor, sie machen leider auch vor dem Hort des Geistes nicht halt. Und so muss Aya sich an der Uni der Zudringlichkeiten ihres Biologieprofessors erwehren. Als wĂ€ren all das Lernen und ihre chaotischen Freundinnen Adjoua und Bintou nicht PrĂŒfung genug.

Derweil suchen Herr und Frau Sissoko verzweifelt nach ihrem Sohn Moussa – oder doch nur nach dem Familienvermögen, das dieser hat mitgehen lassen? Und im fernen Paris muss Innocent feststellen, dass Frankreich keineswegs das gelobte Land fĂŒr Homosexuelle ist
 Auch im zweiten und abschließenden Band ihres preisgekrönten Comics verknĂŒpfen Marguerite Abouet und ClĂ©ment Oubrerie souverĂ€n das Ernste mit dem Komischen und erlauben einen anderen Blick auf Afrika: Auf einen Alltag abseits von Krieg, Hunger und Aids.

“Ein wunderbarer Comic ĂŒber den Alltag dreier heranwachsender MĂ€dchen im Afrika der spĂ€ten Siebzigerjahre.” – Christian Gasser, WDR 3

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Marguerite Abouet, geboren 1971 in Abidjan, verbrachte ihre ersten zwölf Lebensjahre in der ElfenbeinkĂŒste, bevor sie nach Frankreich zog. FĂŒr “Aya” erhielt sie 2006 wie ClĂ©ment Oubrerie den Preis fĂŒr das beste DebĂŒt beim Comicfestival im französischen AngoulĂȘme. Mit “Akissi” schreibt sie auch Comicszenarios fĂŒr junge Leser.

ClĂ©ment Oubrerie, geboren 1966 in Paris, hat in Frankreich mittlerweile ĂŒber 40 KinderbĂŒcher als Zeichner publiziert und ist MitbegrĂŒnder des 3D-Animationsstudios Station OMD – verantwortlich auch dafĂŒr, dass “Aya” als abendfĂŒllender Trickfilm produziert wurde, der im Sommer 2013 in den französischen Kinos angelaufen ist.

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Aya – Leben in Yop City, ISBN 978-3-95640-009-4, 376 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Hardcover, 39 EUR, erscheint im November 2014 bei Reprodukt

“Kinderland” – reading panels im Neurotitan, Berlin

3. November 2014

reading-panels-sabotage-dresden-banq.de-spezialAm Freitag dem 7. November ist Mawil auf KiKa bei der Kindernachrichtensendung “logo!” zu Gast und erklĂ€rt die DDR und den Mauerfall.

Zuvor ist der Berliner Zeichner diese Woche in Köln, Frankfurt am Main und Neuruppin unterwegs, bevor er am Sonntag, dem 9. November – gemeinsam mit reading panels aus Dresden – die Woche mit einer “Kinderland”-Lesung in der “Kinderland – Kindheit und Jugend in der DDR”-Ausstellung im Berliner Neurotitan abrundet!

Die Lesung und die anschließende Signierstunde am 9. November finden um 18 Uhr statt. reading panels, das sind Katja Klengel, Tim Gaedke, Matthias Lehmann und Mawil, die den Helden aus “Kinderland” ihre Stimmen leihen werden. Begleitet werden sie von Thomas Bröse, der Szenen aus dem Comic auf die Leinwand projiziert und mit GerĂ€uschen unterlegt.

Galerie Neurotitan, Rosenthaler Straße 39, D-10178 Berlin
www.neurotitan.de
Öffnungszeiten: Mo-Sa: 12-20 Uhr
Eintritt: 5 EUR

“Snirks CafĂ©” – BuchprĂ€sentation in Berlin

31. Oktober 2014

Im GesprĂ€ch mit Andreas Platthaus (FAZ, Herausgeber “Snirks CafĂ©”) stellt Volker Reiche am Mittwoch, dem 19. November 2014, im Berliner Kulturwirtshaus Max & Moritz sein neues Buch “Snirks CafĂ©” (Suhrkamp) vor.

Vom 11. Februar bis 11. Juli 2014 konnten die Leser des Feuilletons der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” die Comic-Abenteuer des ehemaligen Surflehrers, Philosophiestudenten und gescheiterten WollstĂŒbchenbetreibers Kilian Fischer in 77 Folgen miterleben. Eine tolle Firma will er grĂŒnden, die vom Power-Coaching bis zur Zukunftsforschung alles bieten soll. Einen Namen hat er schon dafĂŒr: Snirks CafĂ©. Leider nicht viel mehr, vor allem fehlt ‘s an Geld. Opa soll zahlen! Doch der will erst einmal wissen, wie viele Enkel er hat, denn Papa Fischer ist in der Karibik verschollen und hat vielleicht ‘ne neue Braut und Kinderchen. Und so reist FirmengrĂŒnder Snirk zur karibischen Insel Curaçao mit einem klaren Suchauftrag, nicht ahnend, dass letztlich nur Voodoohuhn Martina helfen kann, und ihm die Fußball-WM 2014 zu tĂŒchtigen Einnahmen verhelfen wird.

Die in Kooperation des Suhrkamp Verlags mit dem Comicshop Modern Graphics ausgerichtete Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintritt betrÀgt 3 EUR.

Kulturwirtshaus Max und Moritz, Oranienstraße 162, D-10969 Berlin
www.maxundmoritzberlin.de

Graphic Novels in den Medien

30. Oktober 2014

Stefano Ricci – Ausstellung in Mannheim

29. Oktober 2014

Die anhaltende Jagd auf den “ProblembĂ€ren” Bruno 2006 ist ins kollektive GedĂ€chtnis eingegangen. Ausgehend von diesem Medienereignis erzĂ€hlt der herausragende Zeichner Stefano Ricci in seiner jüngsten grafischen ErzĂ€hlung “Die Geschichte des BĂ€ren” (avant-verlag) eine Fabel über unsere Gesellschaft und vereint Autobiografisches, Fiktives und eine tragische Familiengeschichte zu einem literarischen Ganzen.

In der gleichnamigen Ausstellung zeigt das zeitraumexit vom 6. bis zum 16. November 2014 neben Originalgrafiken aus dem Buch weitere aktuelle und bisher unveröffentlichte Arbeiten des italienischen Künstlers, die wĂ€hrend der Arbeit an seinem Kurzfilm „Eccoli“ entstanden sind. Dieser wird im Rahmen der Ausstellung am 7. November um 20 Uhr vorgestellt. Die Vernissage findet am 5. November ab 19 Uhr statt.

zeitraumexit e.V., Hafenstraße 68, D-68159 Mannheim
www.zeitraumexit.de

Guillaume Long in Berlin

28. Oktober 2014

Guillaume Long ist Hobbykoch, Blogger und Genussmensch. FĂŒr die französische Zeitung Le Monde schreibt er den Blog “Über Trinken und Essen”. In seinem zweiten Comic-Kochbuch “Nicht ohne meine SchĂŒrze” (Carlsen) stellt er sich am Donnerstag, dem 20. November in der Buchhandlung Montag in Berlin nun die folgenden Fragen: Wie kocht man einen Hasen in Bier? Wie macht man Lauch-Makis und wie die perfekten Canelloni? Und wie bestellt man eigentlich Kaffee in Paris? Das sind existentielle Fragen fĂŒr jeden Gastrokritiker, der sich, so wie Guillaume Long, mit Humor auf Entdeckungsreise durch die AlltagskĂŒche macht. GroßzĂŒgig teilt er nicht nur seine liebsten Rezepte mit dem Leser, sondern auch peinvolle Erfahrungen beim Entwickeln derselben.

Moderation: Matthias Wieland, Eintritt EUR 5 (inkl. Wasser & Wein). Beginn ist um 20 Uhr.

Montag, Pappelallee 25, D-10437 Berlin
buchhandlungmontag.shop-asp.de

Neu in der Edition Hochparterre

28. Oktober 2014

“Die kopierte Stadt” von Matthias Gnehm

Im Comic von Matthias Gnehm wird in der Millionenstadt Kunming, China, eine exakte Kopie der Stadt ZĂŒrich nachgebaut – Lebensraum fĂŒr 300 000 Menschen. Die Grossbaustelle am Dian-See ist Schauplatz des kometenhaften Aufstiegs des Schweizer Architekten Leo Lander, der den Pfad der LegalitĂ€t verlĂ€sst, um endlich erfolgreich zu werden. Der in Pastellkreide gezeichnete Architektur-Comic ist eine Komödie voller Verwechslungen, TĂ€uschungen und Intrigen in einer Welt der globalisierten Architektur und des zĂŒgellosen StĂ€dtebaus.

Der Architekt und Zeichner Matthias Gnehm hat mit seinen Comics und Graphic Novels international Beachtung erhalten. «Die kopierte Stadt» ist sein achter Comicband. Gnehms erster Comic «Paul Corks Geschmack» (Szenario: Francis Rivolta) erschien 1998 als Fortsetzungsgeschichte in Hochparterre.

Am Mittwoch, dem 12. November um 19 Uhr lĂ€dt die Edition Hochparterre zur Buchvernissage und Ausstellung der Originalzeichnungen ins Cabaret Voltaire in ZĂŒrich.

Die kopierte Stadt. ISBN 9783909928262, 64 Seiten, farbig, Hardcover, SFr. 39,–

Cabaret Voltaire, Spiegelgasse 1, CH-8001 ZĂŒrich
www.cabaretvoltaire.ch

Neu im Boyens Buchverlag

28. Oktober 2014

“Der Schimmelreiter” von Jens Natter (nach Theodor Storm)

Dieses Buch ermöglicht einen ganz neuen Zugang zu Theodor Storms Novelle „Der Schimmelreiter“. Der Stoff um den Aufstieg und das Scheitern des nordfriesischen Deichgrafen Hauke Haien, der bei einer Sturmflut an der NordseekĂŒste sein Leben hergibt, weil sein ehrgeiziges Deichprojekt gescheitert ist, wird hier in Comicform als Graphic Novel prĂ€sentiert.

Die handkolorierte Interpretation der Novelle ist als ErgĂ€nzung der literarischen Vorlage zu verstehen. Der Zeichner Jens Natter verwendet fast ausschließlich Originalzitate aus Storms „Schimmelreiter“ und behĂ€lt den chronologischen Ablauf bei. Seine bildliche Darstellung der damaligen Begebenheiten, insbesondere der Kleidung, HĂ€user und Landschaften, versetzt die Betrachter direkt in das Nordfriesland des 18. und frĂŒhen 19. Jahrhunderts sowie in die innere Dramatik des zerrissenen Menschen.

Der Schimmelreiter, ISBN 978-3-8042-1403-3, 100 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 12,95, erschienen im Boyens Buchverlag

Comic-Workshops in den Herbstferien

27. Oktober 2014

Kurzentschlossene können sich noch bei drei Comic-Workshops anmelden, die dieser Tage in den Herbstferien vor allem fĂŒr Jugendliche angeboten werden:

“Meine Geschichte als Graphic Novel” – Workshop fĂŒr Jugendliche und Senioren vom 3. bis 7. November jeweils von 10 bis 15 Uhr, Fock Museum, Bremen

“Wiener Geschichten – oder wie die Lausitz preußisch wurde” – Comic-Workshop fĂŒr Menschen zwischen 14 und 17 vom 27. bis 31. Oktober, Schloss Doberlug

“Im Comic ist alles möglich” – Comic-Workshop fĂŒr Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 18 Jahren vom 28. bis 30. Oktober in Salzgitter

Neu bei Egmont Graphic Novel

27. Oktober 2014

Anfang November geht mit “Das Überleben der Spezies” ein neuer Titel von Egmont Graphic Novel in den Handel. Nun hat der Köln/Berliner Verlag nun auch das weitere Programm fĂŒr 2015 bekannt gegeben. FĂŒr die neuen Titel liegen noch keine (vorlĂ€ufigen) Cover vor.

“Das Überleben der Spezies – Eine kritische, aber nicht ganz hoffnungslose Betrachtung des Kapitalismus” von Paul Jorion & GrĂ©gory MaklĂšs

“Die Ökonomie ist eine viel zu ernste Angelegenheit, um sie Ökonomen zu ĂŒberlassen“, so Paul Jorion. Der Autor zahlreicher WirtschaftsfachbĂŒcher liefert mit “Das Überleben der Spezies” eine anschauliche EinfĂŒhrung in den Kapitalismus und dessen AbgrĂŒnde.

Arbeiter, Boss und Kapitalist – wer nimmt welche Rolle ein, damit das System reibungslos funktioniert? Mit bitterbösem Humor erklĂ€rt Jorion, weshalb diese Gesellschaftsform die Menschheit in den Abgrund fĂŒhren und der Untergang der menschlichen Spezies sein wird. Und warum doch noch nicht alles verloren ist


Das Überleben der Spezies, ISBN 978-3-7704-5509-6, 120 Seiten, zweifarbig, Hardcover, EUR (D) 24,99, erscheint am 6. November

“Ein schöner kleiner Krieg. Saigon 1961 – 1963″ von Marcelino Truong

Der BĂŒrgerkrieg in Vietnam zĂ€hlt zu den bedeutendsten KriegsschauplĂ€tzen nach 1945, zeigt er doch, dass der Kalte Krieg weder kalt noch die USA allmĂ€chtig waren. 40 Jahre nach Kriegsende erzĂ€hlt Marcelino Truong in Ein schöner kleiner Krieg von seiner Kindheit in Saigon, als die Fronten sich verhĂ€rteten und der Konflikt an SchĂ€rfe und BrutalitĂ€t zunahm. Truongs Familie gehört zu einer Oberschicht, die dem korrupten und autoritĂ€ren PrĂ€sidenten Ngo Dinh Diem nahesteht, denn sein Vater steht im diplomatischen Dienst. WĂ€hrend in der Hauptstadt Cocktailpartys gefeiert werden, hört man in den Bergen Explosionen. Das kleine Land versinkt im Chaos: Arm steht gegen Reich, Katholiken gegen Buddhisten, Kommunisten gegen Imperialisten. Gelingt es der Familie, sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen?

Ein schöner kleiner Krieg. Saigon 1961 – 1963, ISBN 978-3-7704-5517-1, 272 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,99, erscheint im April 2015

“Don Quixote” von Rob Davis (nach Miguel Cervantes)

Don Quixote ist Weltliteratur. Jeder kennt den Ritter von der traurigen Gestalt und seinen Gefolgsmann Sancho Panza. Wer den Klassiker schon immer einmal lesen wollte, aufgrund des Seitenumfangs aber gezögert hat, der bekommt jetzt eine Alternative. Die Graphic Novel von Rob Davis hĂ€lt sich eng an die Vorlage von Miguel de Cervantes. Kapitel fĂŒr Kapitel wird die Geschichte des Adligen Alonso Quexana erzĂ€hlt, der zu viele Ritterromane gelesen hat. Fortan nennt er sich Don Quixote de la Mancha. Auf seinem treuen Pferd Rosinante zieht er aus in ein witziges, sympathisches und verrĂŒcktes Abenteuer


Don Quixote, ISBN 978-3-7704-5518-8, 296 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,99, erscheint im April 2015

“Shoplifter. Mein fast perfektes Leben” von Michael Cho

Corrina ist Ende Zwanzig und Single. Sie hat Englische Literatur studiert und wollte eigentlich Schriftstellerin werden. Jetzt arbeitet sie als Werbetexterin in einer großen Agentur. Als sie um einen Slogan fĂŒr ein Parfum gebeten wird, das an NeunjĂ€hrige vermarktet werden soll, knallt bei ihr eine Sicherung durch: Was tue ich hier eigentlich? Will ich so mein Leben verbringen? Wer bin ich wirklich? Sehr grundsĂ€tzliche Fragen, die sie mehr und mehr aus der Bahn werfen 
 Corrina will aus ihrer langweiligen Routine ausbrechen, sehnt sich nach etwas Unberechenbarem, etwas Wildem. Als sie auf einer Party den Fotografen Ben kennenlernt, scheint sie endlich einen Seelenverwandten gefunden zu haben. Doch hĂ€lt der Schein, was er verspricht? Eine urbane Liebesgeschichte ĂŒber die Sehnsucht nach der großen Freiheit, stets begleitet von einem Augenzwinkern.

Shoplifter. Mein fast perfektes Leben, ISBN 978-3-7704-5516-4, 96 Seiten, farbig, Klappenbroschur, EUR (D) 14,99, erscheint im Mai 2015

“Sprechende HĂ€nde. Die Geschichte von Helen Keller” von Joseph Lambert

Obwohl Helen Keller seit dem zweiten Lebensjahr taubblind ist, lernt sie reiten, tanzen und macht einen UniversitĂ€tsabschluss. SpĂ€ter wird sie als Autorin weltberĂŒhmt. Den Grundstein fĂŒr diesen bemerkenswerten Lebenslauf legte ihre Lehrerin Annie Sullivan. Joseph Lambert schildert in seiner preisgekrönten Graphic Novel die frĂŒhen Lehrjahre von Helen Keller. Nach zĂ€hem Ringen gelingt es dem MĂ€dchen, Dunkelheit und Stille zu ĂŒberwinden. Eine berĂŒhrende ErzĂ€hlung ĂŒber Freundschaft und das besondere VerhĂ€ltnis zwischen Lehrer und SchĂŒler.

“Dieses Buch ist weit davon entfernt, eine Heiligendarstellung zu sein. Vielmehr zeigt es die Hindernisse und WidersprĂŒche, auf die die beiden Heldinnen stoßen. Ihr Streiten, zuerst gegeneinander, dann Seite an Seite, schweißt sie untrennbar zusammen. Gemeinsam stellen sie sich gegen das Schicksal – und gewinnen.”
(Pascal Ory, in: Histoire)

Sprechende HĂ€nde. Die Geschichte von Helen Keller, ISBN 978-3-7704-5519-5, 96 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,99, erscheint im Juni 2015

“Also schwieg Zarathustra” von Nicolas Wild

Sophia Yazdani ist Architektin und lebt in Paris. Vor kurzem wurde ihr Vater ermordet. Nun möchte sie seinen Traum vollenden und im Iran ein zoroastrisches Kulturzentrum eröffnen. Comic-Journalist Nicolas Wild begleitet sie in das Heimatland ihres Vaters, in den Iran. Wie man ein Huhn kugelsicher macht oder warum man beim Geldabheben eine Schubkarre mitbringen sollte, das sind Fragen, die sich Nicolas vorher nie gestellt hat. Er lernt auf seiner Reise das frĂŒhere Persien von einer Seite kennen, die in der westlichen Berichterstattung fĂŒr gewöhnlich nicht vorkommt. Ein unterhaltsamer Einblick in das Gesellschaftsleben des modernen Iran, kombiniert mit einer Kriminalgeschichte und einem Ausflug in die uralte, exotische Religion der Zarathustren.

Also schwieg Zarathustra,  ISBN 978-3-7704-5515-7, 224 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 19,99, erscheint im Juli 2015

“Ich bin Fagin. Die unerzĂ€hlte Geschichte aus Oliver Twist” von Will Eisner

Moses Fagin, der “Jude” aus Oliver Twist, sitzt im GefĂ€ngnis und wartet auf seine Hinrichtung. Empört darĂŒber, wie Charles Dickens ihn in seinem Buch dargestellt hat, erzĂ€hlt er ihm seine Lebensgeschichte. Als Sohn böhmischer Immigranten wuchs er in den Slums von London auf. Sein Vater brachte ihm bei, wie man sich mit krummen GeschĂ€ften und BetrĂŒgereien durchschlĂ€gt.
Als Fagins Eltern starben, nahm ihn der wohlhabende GeschĂ€ftsmann Eleazer Salomon als Diener auf. Bei ihm lernte Moses eine andere Seite jĂŒdischen Lebens kennen. Doch auch in der Oberschicht musste er gegen Vorbehalte und Diskriminierung ankĂ€mpfen.

Comic-Altmeister Will Eisner macht Fagin in seiner Graphic Novel zur Hauptfigur und entwirft dessen Lebensgeschichte vor dem Hintergrund des viktorianischen Zeitalters. Fagin wird dadurch zu einem mehrdimensionalen Charakter, der mit Oliver-Twist-Autor Charles Dickens streitet und ihn mit dem Problem des Antisemitismus in der Literatur konfrontiert.

Ich bin Fagin. Die unerzÀhlte Geschichte aus Oliver Twist, ISBN 978-3-7704-5521-8, 136 Seiten, zweifarbig, Hardcover, EUR (D) 19,99, erscheint im September 2015

Barbara Yelin bei Reprodukt | ExRotaprint, Berlin

24. Oktober 2014

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Barbara Yelin macht im Rahmen ihrer Lesetour durch Deutschland und Österreich am Dienstag, dem 11. November um 19 Uhr Halt in Berlin. Im ExRotaprint Projektraum im Wedding, der “Glaskiste”, wird sie im GesprĂ€ch mit dem Historiker Dr. Alexander Korb und Dr. Christian SchlĂŒter (“Berliner Zeitung”) ihren neuen Comic “Irmina” vorstellen.

projektraum_fassade_2Die ehrgeizige Irmina reist Mitte der 1930er Jahre nach London, um eine Ausbildung zur FremdsprachensekretĂ€rin zu beginnen. Dort lernt sie einen Studenten aus Barbados kennen, durch den sich ihr Blick auf die Welt zu Ă€ndern beginnt. Ihre RĂŒckkehr nach Berlin beendet aber sowohl ihre gemeinsame Beziehung als auch ihre Suche nach UnabhĂ€ngigkeit – ein packendes Drama um die Entscheidung zwischen persönlicher Freiheit und dem Drang nach gesellschaftlichem Aufstieg.

Um Anmeldung wird gebeten unter: veranstaltungen@reprodukt.com

ExRotaprint Projektraum (Glaskiste), Gottschedstr. 4, D-13357 Berlin
Eintritt: 5 EUR, ermĂ€ĂŸigt 3 EUR
www.exrotaprint.de

Barbara Yelin im Literaturhaus MĂŒnchen

23. Oktober 2014

9783956400063Die ehrgeizige Irmina reist Mitte der 1930er Jahre nach London, um eine Ausbildung zur FremdsprachensekretĂ€rin zu beginnen. Dort lernt sie einen Studenten aus Barbados kennen, durch den sich ihr Blick auf die Welt zu Ă€ndern beginnt. Ihre RĂŒckkehr nach Berlin beendet aber sowohl ihre gemeinsame Beziehung als auch ihre Suche nach UnabhĂ€ngigkeit – ein packendes Drama um die Entscheidung zwischen persönlicher Freiheit und dem Drang nach gesellschaftlichem Aufstieg.

Am Freitag, dem 7. November um 20 Uhr wird Barbara Yelin ihren Comic “Irmina” im Literaturhaus MĂŒnchen vorstellen und ĂŒber ihr Werk und ihre Recherche sprechen. UnterstĂŒtzt wird sie dabei von dem Historiker Dr. Alexander Korb, der in der Entstehungsphase von “Irmina” der KĂŒnstlerin beratend zur Seite stand. Das KĂŒnstlergesprĂ€ch in MĂŒnchen ist Auftakt einer “Irmina”-Lesetour im November. Weitere Veranstaltungen gibt es unter anderem in Berlin, Wien und Hamburg.

Literaturhaus MĂŒnchen, Bibliothek, Salvatorplatz 1, D-80333 MĂŒnchen
www.literaturhaus-muenchen.de
Eintritt 9 EUR, ermĂ€ĂŸigt 7 EUR

Lesung von Mawil an Kölner Schulen und im Literaturhaus Köln

23. Oktober 2014

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Ostberlin im Sommer 1989: Der SiebtklĂ€ssler Mirco Watzke erlebt die letzten Monate der DDR und hat dabei ganz andere Sorgen, als die Erwachsenen. Zwischen Schulhofrangeleien, Tischtennisduellen und Ärger mit den FDJlern erlebt er eine fast ganz normale Kindheit und die AnfĂ€nge der PubertĂ€t.

Mit “Kinderland” hat Mawil einen autobiografischen Comic verfasst, der aus kindlicher Perspektive von den letzten Wochen der DDR erzĂ€hlt. Am Mittwoch, dem 5. November von 11 Uhr bis 12 Uhr 30 spricht Mawil mit SchĂŒlern aus Kölner Schulen ĂŒber die DDR, Comics und eine Kindheit in Ostberlin. Und um 18 Uhr wird Mawil mit dem Kulturjournalisten Christoph Ohrem im Literaturhaus Köln ĂŒber “Kinderland”, seine Kindheit in Ost-Berlin und sein Leben als Comiczeichner in Deutschland.

Anmeldung fĂŒr Schullesung erbeten unter suethoff@literaturhaus-koeln.de.

Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, D-50676 Köln
Eintritt 7 EUR, ermĂ€ĂŸigt 5 EUR | Mitglieder: 3 EUR plus 2 EUR “Baugroschen”
www.junges-literaturhaus.de

“Lulu und das schwarze Quadrat – Frei nach Frank Wedekind” von Nicolas Mahler

22. Oktober 2014

Rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse ist ein neuer Nicolas Mahler bei Suhrkamp erschienen: In “Lulu und das schwarze Quadrat” prĂ€sentiert der Wiener Zeichner Frank Wedekinds Emanzipationsdrama als schwarze KĂŒnstler- und Erotikgroteske.

Frank Wedekinds mĂ€nnerverzehrende Lulu findet sich im Atelier eines Suprematisten wieder. Im Ringen zwischen Körperlichkeit und Abstraktion werden sie von Lulus Mann in flagranti erwischt. Dieser erleidet einen Herzanfall. Im weiteren Verlauf wird Lulu noch zwei MĂ€nner unter die Erde bringen, bis sie schließlich Jack the Ripper in die Arme lĂ€uft


Frank Wedekinds Tragödien “Erdgeist” und “Die BĂŒchse der Pandora” entschlackt Nicolas Mahler in seiner brillanten neuen Graphic Novel zu einer schwarzen Komödie ĂŒber weibliche Körperlichkeit, mĂ€nnliches Besitzdenken und Kasimir Malewitschs Schwarzem Quadrat.

Nicolas Mahler, geboren 1969, lebt und arbeitet als Comiczeichner und Illustrator in Wien. Seine Comics und Cartoons erscheinen in Zeitungen und Magazinen wie “Die Zeit”, “NZZ am Sonntag”, “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung” und in der “Titanic”. FĂŒr sein umfangreiches Werk wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet; zuletzt erhielt er den Max-und Moritz-Preis als “Bester deutschsprachiger Comic-KĂŒnstler”.

Lulu und das schwarze Quadrat, ISBN 978-3-518-46575-2, Pappband, 139 Seiten, 12 EUR, erschienen bei Suhrkamp

Buchvorstellung “Fluchttunnel nach West-Berlin” von Olivier Jouvray & Nicolas Brachet in den “Unterwelten”, Berlin

21. Oktober 2014

Am Donnerstag, dem 23. Oktober um 19.30 Uhr prĂ€sentiert der Berliner avant-verlag in einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Verein Berliner Unterwelten e.V. in den Gewölben der ehemaligen Oswald-Berliner Brauerei in der Brunnenstraße die Neuerscheinung “Fluchttunnel nach West-Berlin” von Olivier Jouvray und Nicolas Brachet.

Die Graphic Novel “Fluchttunnel nach West-Berlin” basiert auf einer wahren Begebenheit, der Geschichte des “Tunnels 57″. Am 3. und 4. Oktober 1964 fliehen insgesamt 57 Menschen durch einen 145 Meter langen Tunnel, der den Keller einer alten BĂ€ckerei in der Bernauer Straße mit einem unbenutzten Toilettenhaus im Hof der Strelitzer Straße 55 verbindet.

Als die DDR-Grenztruppen von Mitarbeitern der Staatssicherheit auf den Fluchtversuch aufmerksam gemacht werden, kommt es zur Konfrontation…

Am Abend des 23. Oktober wird das neu erschienene Buch in den RĂ€umlichkeiten des Berliner Vereins Unterwelten – in unmittelbarer NĂ€he der tatsĂ€chlichen Fluchtorte – in einer GesprĂ€chsrunde mit Nicolas Brachet (Illustration), Dietmar Arnold (Vereinsvorsitz Berliner Unterwelten e. V.) und Stefan Neuhaus (Moderation) vorgestellt. Im Anschluss an die Buchvorstellung gibt Zeichner Nicolas Brachet eine Signierstunde.

Am Samstag, dem 25.Oktober findet in der Zeit von 14 bis 16 Uhr ein weiterer Signiertermin bei Comics & Graphics in Berlin-Prenzlauer Berg statt.

Oswald Berliner Brauerei, Projekt der Berliner Unterwelten e.V., Brunnenstraße 143, D-10115 Berlin
berliner-unterwelten.de
Eintritt frei

Comics & Graphics, Prenzlauer Allee 46, D-10405 Berlin
www.bluetoons.de

“Aya de Yopougon” im Kino Babylon, Berlin

20. Oktober 2014

Aya Im Rahmen des Programms French Connection vom Institut français zeigt das Kino Babylon in Mitte am Dienstag, dem 28. Oktober um 20.30 Uhr den Animationsfilm “Aya de Yopougon” basierend auf der Graphic Novel “Aya” von Marguerite Abouet und ClĂ©ment Oubrerie, die bei Reprodukt erschienen ist. Der zweite Band der Reihe, “Aya – Leben in Yop City”, wird im November dieses Jahres erscheinen.

Ende der 1970er-Jahre: In der ivorischen Metropole Abidjan leben Aya und ihre zwei Freundinnen Adjoua und Bintou. Aya ist 19 Jahre alt, das Alter, in dem alles erreichbar scheint – vielleicht sogar ein Medizinstudium gegen den Willen des Vaters, der seine Tochter lieber heute als morgen verheiratet sĂ€he. WĂ€hrend Aya von einer Zukunft als Ärztin trĂ€umt, schlagen sich Adjoua und Bintou die NĂ€chte in den örtlichen Tanzbars um die Ohren und rauben ihrer Freundin mit ihren chaotischen Liebschaften den letzten Nerv


Ob nun die Wahlen zur “Miss Stadtteil” vor der TĂŒr stehen oder Ayas quirlige kleine Geschwister – von deren Existenz sie bisher nicht das Geringste geahnt hatte – in Marguerite Abouets und ClĂ©ment Oubreries schwungvollem “Alltags-Dramolett ist alles möglich und nichts so, wie es scheint” (SĂŒddeutsche Zeitung). Hinreißend komisch und voller Lebensfreude zeigt “Aya” ein Afrika fernab westlicher Klischees und lĂ€sst trotz der sich ĂŒberschlagenden Ereignisse auch Raum fĂŒr nachdenkliche Zwischentöne.

Kino Babylon, Rosa-Luxenburg-Str. 30, D-10178 Berlin
Infos und Tickets: www.babylonberlin.de

Alfred im Institut français und bei Modern Graphics, Berlin

17. Oktober 2014

9783956400070Das Institut français, das Bureau du Livre der Französischen Botschaft und Reprodukt laden am Montag, dem 27. Oktober zur PrĂ€sentation von Alfreds “Come Prima” ein.

Im GesprĂ€ch mit “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne stellt der französische Zeichner um 19 Uhr am Berliner KurfĂŒrstendamm sein neues Buch vor. FĂŒr “Come Prima” ist Alfred im Januar 2014 beim Internationalen Comicfestival in AngoulĂȘme mit dem “Fauve d’or” fĂŒr das Beste Album ausgezeichnet worden.

Zuvor ist Alfred am Montag, dem 27. Oktober bei Modern Graphics in der Kreuzberger Oranienstraße zu Gast, wo er von 16 bis 17.30 Uhr seine neuen Comics signieren wird. Neben “Come Prima” erscheint bei Reprodukt Ende Oktober ebenfalls ein von ihm nach einem Szenario von Joann Sfar und Lewis Trondheim gezeichneter Band der “Donjon”-Reihe.

ALFRED©Vollmer-LoDer 1976 in Grenoble geborene Lionel Papagalli, der unter seinem KĂŒnstlernamen Alfred veröffentlicht, ist ein Autodidakt, der sein Studium abgebrochen hat, um seine Zeit dem Comiczeichnen zu widmen. Zusammen mit David Chauvel schuf Alfred die Kinderserie “Octave”. Nach einem Ausflug ins Westerngenre entstanden zwei Werke in Zusammenarbeit mit Olivier Ka, darunter auch Alfreds bisher einzige deutschsprachige Veröffentlichung, das preisgekrönte Album “Warum ich Pater Pierre getötet habe” (Carlsen).

Institut français Berlin, ‹KurfĂŒrstendamm 211, Salle Boris Vian (4. Etage), ‹D-10719 Berlin
www.institutfrancais.de
Eintritt frei

Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
Tel. (030) 615 88 10 | Fax (030) 615 88 23
www.modern-graphics.de

Foto Alfred: Copyright © Vollmer-Lo

Comic-Workshop in Freiburg

16. Oktober 2014

Von der Idee bis zum fertigen Cartoon: Beim dreitĂ€gigen Comic-Workshop im ArchĂ€ologischen Museum in Freiburg gestalten Jugendliche ab 13 Jahren ihren eigenen Comic. Tipps und Tricks gibt es von der Comic-Zeichnerin Veronika Mischitz (“kleiner vogel rot”, mit Christopher BĂŒnte, Zwerchfell). Der Kurs findet im Rahmen der Ausstellung “Ich Mann. Du Frau. Feste Rollen seit Urzeiten?” im Colombischlössle statt.

Der Workshop beginnt am Dienstag, dem 28. Oktober und lÀuft bis Donnerstag, dem 30. Oktober. Details zur Anmeldung und den Teilnahmekosten hier.

ArchÀologisches Museum Colombischlössle, Rotteckring 5, D-79098 Freiburg im Breisgau
Tel. (0761) 201-2571
E-Mail: arco-museum@stadt.freiburg.de, freiburg.de

“5 Tage im Lager Kawergosk mit dem Comic-Zeichner Reinhard Kleist”

15. Oktober 2014

In der online-Reihe “Refugees” berichten 16 KĂŒnstler aus unterschiedlichen Metiers aus vier FlĂŒchtlingscamps. Der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist war nun in den Irak eingeladen. WĂ€hrend seines Aufenthalts sammelte Kleist EindrĂŒcke, die er in seiner Comic-Reportage “5 Tage im Lager Kawergosk” festhielt. (Sie liegt auch auf englisch und französisch vor.) DarĂŒber hinaus zeigt er hier auch die Ergebnisse eines Zeichenworkshops mit Kindern aus Kawergosk.