Graphic Novels
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Graphic Novels in den Medien – 15. Mai 2015

12. Juni 2015

Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis 2015 an Uli Pröfrock

11. Juni 2015

Der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis geht an Uli Pröfrock fĂŒr seine Übertragung von Lanzacs und Christoph Blains “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt). Mit dem Preis werden alle zwei Jahre Übersetzungen wechselnder Literaturgattungen ausgezeichnet, er ist mit 12.000 Euro dotiert.

In der JurybegrĂŒndung heisst es:
“Ulrich Pröfrock zieht bei seiner Übersetzung alle sprachlichen Register, um die abrupten Wechsel zwischen offiziellem Diplomatenjargon und inoffizieller Phrasendrescherei, zwischen politischem Diskurs, kultureller Prahlerei und alltĂ€glichem Kleinklein aus der französischsprachigen Vorlage ins Deutsche zu ĂŒbertragen. FĂŒr die Charakterisierung der Figuren hat er jeweils eine angemessene Sprache gefunden, um deren persönliche Entwicklung und situative Verortung lebendig werden zu lassen. Seine Übertragung lĂ€sst uns nicht nur, wie im Titel angekĂŒndigt, hinter die Kulissen der Macht schauen, sie entlarvt den manipulativen Einsatz der Sprache im Tauziehen der MĂ€chtigen, ohne dabei den federleichten und lebendigen Grundton des Originals zu verlieren”, begrĂŒndete Dr. Nathalie MĂ€lzer, Übersetzerin und TrĂ€gerin der Heyne-Juniorprofessur fĂŒr Transmediale Übersetzung an der UniversitĂ€t Hildesheim, die Entscheidung der fĂŒnfköpfigen Jury. Den besonderen Herausforderungen bei der Übersetzung von Comics und graphischer Literatur, wie der Wahrung der Text-Bild-Beziehungen und der IntertextualitĂ€ten, wird Pröfrock in hervorragender Weise gerecht.

Neben dem Hauptpreis fĂŒr Pröfrock werden noch fĂŒnf weitere ÜbersetzerInnen lobend erwĂ€hnt:
‱ Heinrich Anders und Tina Hohl fĂŒr “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt)
‱ Jan Dinter fĂŒr “Don Quixote” von Rob Davis (Egmont Graphic Novel)
‱ Dirk Schwieger und Daniela Seel fĂŒr “Bohnenwelt” von Larry Marder (Ventil)
‱ Johanna Wais fĂŒr “Meine Tassen im Schrank. Depressionen, Michelangelo & Ich” (Egmont Graphic Novel)
‱ Yvonne Gerstheimer fĂŒr “Billy Bat” von Naoki Urazawa & Takashi Nagasaki (Carlsen)

Ausgeschrieben wird der Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis vom Freundeskreis zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e.V. und finanziert vom Ministerium fĂŒr Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-WĂŒrttem­berg. Die Preisverleihung findet am 2. Oktober 2015 im Museum Biberach statt.

Neu im Verlag Peter Lang

10. Juni 2015

Graphisches ErzĂ€hlen von Adoleszenz – Deutschsprachige Autorencomics nach 2000″ von Felix Giesa

Die vorliegende Studie befasst sich mit den sogenannten Adoleszenzcomics, eine in der deutschsprachigen Comiclandschaft neuartige Gattung. Seit Beginn des neuen Jahrtausends entwirft eine Generation junger deutschsprachiger ZeichnerInnen innovative Bild-Text-Narrative. Fast alle diese Arbeiten befassen sich mit dem Thema Adoleszenz und zeichnen sich durch avancierte visuelle ErzĂ€hlstrukturen aus. Der Autor untersucht erstmals die historische Entwicklung des graphischen ErzĂ€hlens von Adoleszenz. In grundlegenden Einzelanalysen unterzieht er außerdem bedeutende Vertreter dieser neuen Gattung einem close-reading. DafĂŒr entwirft er ein bildnarratologisches Instrumentarium, mit welchem die erzĂ€hlerischen Eigenheiten beschrieben und analysiert werden.

Graphisches ErzÀhlen von Adoleszenz, ISBN 978-3-631-66454-4, 405 Seiten, teilw. farbig, Hardcover, EUR (D) 74,95, erschienen bei Peter Lang

Preisverleihungen in MĂŒnchen

9. Juni 2015

Auf dem Comicfestival MĂŒnchen wurden am vergangenen Wochenende wieder eine Reihe von Preisen verliehen. Wie in jedem Jahr vergab so der ICOM die Independent-Comicpreise. Teil der Preisverleihung am Freitag war auch die Vergabe des “Lebensfenster-Preis fĂŒr graphisches Blogen”. Am Samstag folgte dann “Peng! – Der MĂŒnchner Comicpreis”, die offiziellen Auszeichnungen des Comicfestivals MĂŒnchen. Hier alle ausgezeichneten Kreative und Titel im Überblick:

Preis fĂŒr das Lebenswerk
Tom Bunk

Preis fĂŒr besondere Leistungen fĂŒr die MĂŒnchner Comickultur
Eckardt Schott / Salleck Publications

Bester deutschsprachiger Comic
“Irmina” von Barbara Yelin (Reprodukt)

Bester europÀischer Comic
“Der schielende Hund” von Étienne Davodeau (Egmont)

Bester Nordamerikanischer Comic
“Hier” von Richard McGuire (Dumont)

Beste Comic-Berichterstattung
Der Tagesspiegel

Beste Comic-SekundÀrliteratur
“75 Jahre Marvel: Von den AnfĂ€ngen bis ins 3. Jahrtausend” von Roy Thomas (Taschen)

Beste Neuveröffentlichung eines Klassikers
“Fliegenpapier” von Hans Hillmann (avant-verlag)

Beste Comicverfilmung
Guardians of the Galaxy

Bester Online-Comic
“Beetlebum” von Johannes Kretzschmar

Bester asiatischer Manga
“Der Gourmet” von Jiro Taniguchi (Carlsen)

Bester deutschsprachiger Manga
“78 Tage auf der Straße des Hasses” von David FĂŒleki (Tokyopop)

ICOM INDEPENDENT PREISE 2015

Bester Independent Comic
“Als ich mal auf hoher See verschollen war” von Maximilian Hillerzeder (Edition Kwimbi)

Bester Kurzcomic
“Insel Karkinos” von Tim Gaedke (Selbstverlag)

Herausragendes Szenario
“The Right Here Right Now Thing” von Paulina Stulin (Jaja Verlag)

Herausragendes Artwork
“Die kleine blaue Melancholie” von Yi “Yinfinity” Luo (Selbstverlag)

Sonderpreis der Jury fĂŒr eine bemerkenswerte Comicpublikation
“Ach so ist das?!” von Martina Schradi (Zwerchfell Verlag)

Sonderpreis der Jury fĂŒr eine besondere Leistung oder Publikation
Comic Solidarity (Eva Junker, Lukas Wilde, Sebastian Kempke)

Lobende ErwÀhnungen
“Mister Origami” von Bastian Baier & Robert MĂŒhlich (Zwerchfell Verlag)
“Mondo 2″ von Tim Gaedke (Hg., Selbstverlag)
“Oh 3″ von Christoph Mathieu, Asia Wiegand, Caro Ring & Lew Bridcoe (Zwerchfell Verlag)
“Penner” von Christopher Burgholz (Jaja Verlag)

Die Laudationes zu allen Kategorien finden sich auf der Website des ICOM.

LEBENSFENSTER-PREIS FÜR GRAPHISCHES BLOGEN

“Hiller Killer” von Maximilian Hillerzeder

Die Laudatio des Kurt Schalker-Kommittees findet sich hier.

“Das ist doch keine Kunst” – Ausstellung in Oberhausen

5. Juni 2015

Ab dem 20. September zeigt die Ludwiggalerie Schloss Oberhausen unter dem Titel “Das ist doch keine Kunst” eine Ausstellung mit Arbeiten Flix (“Held-Trilogie”, Carlsen), Ralf Ruthe und Joscha Sauer.

Drei der profiliertesten deutschen Comic- und Cartoonzeichner sind zu Gast in der Ludwiggalerie. Ralph Ruthes “Shit happens”, “FrĂŒhreif” und die diversen Figuren zwischen Baum, Tod und Nashorn finden sich zusammen. Joscha Sauers “Nichtlustig” ist mittlerweile zum Kult und Markenzeichen geworden und nun auch im Museum angekommen. Und Flix stellt “Held” oder seine Zeitungsstrips rund um die “Schönen Töchter” ebenso im Original vor wie die Literaturinterpretationen zu “Faust” oder “Don Quijchote”. Ob’s Kunst ist? Überzeugen Sie sich selbst!

Die Ausstellung wird bis zum 17. Januar 2016 zu sehen sein.

Ludwiggalerie Schloss Oberhausen, Konrad-Adenauer-Allee 46, 46049 Oberhausen.
www.ludwiggalerie.de, ludwiggalerie@oberhausen.de

Neu im mairisch verlag

3. Juni 2015

Neben einer Neuauflage von Sohyun Jungs “Vergiss nicht das Salz auszuwaschen” kĂŒndigt der mairisch verlag in seiner Herbstvorschau eine neue Ausgabe der Anthologie “Spring” an. Wie bereits “Tonto” beim avant-verlag oder die inzwischen eingestellte Reihe “Orang” bei Reprodukt findet auch diese Anthologie nach Jahren des Erscheinens im Selbstverlag nun eine verlegerische Heimat.

“Spring 12: PrivĂ©e”

Das Leben ist auf zwei Kartons verteilt: Auf dem einen steht öffentlich, auf dem anderen privat. WĂ€hrend der öffentliche Karton zuweilen ein bisschen wie ein Grabbeltisch im Kaufhaus wirkt – jeder kann darin herumwühlen, wie er will –, steht in dieser zwölften “Spring”-Ausgabe vor allem der private Karton im Mittelpunkt: Jene Seite von uns, die wir nur mit ausgewĂ€hlten Menschen teilen und die voller Geheimnisse steckt. Auf welchen der beiden Kartons wir wie viel verteilen, steht uns natürlich frei. Aber ist die Summe der beiden nun bei jedem Menschen gleich? Haben also alle Leben das gleiche Volumen? Oder gibt es kleinere und grĂ¶ĂŸere Leben? Vielleicht findet sich die Antwort auf diese Frage in diesem Heft. Mit Sicherheit werden darin noch weitere, nicht minder prekĂ€re Fragen erörtert, manch seltsame Äußerung gewagt und verschiedene irritierende UmstĂ€nde offen gelegt. Viel Vergnügen beim Wühlen.

BeitrÀge stammen von Ludmilla Bartscht, Larissa Bertonasco, Ulli Lust, Moki, Katia Fouquet, Almuth Ertl, Katharina Gschwendtner, Carolin Löbbert, Sophia Martineck, Nina Pagalies, Katrin Stangl, Maria Luisa Witte & Stephanie Wunderlich, das Cover von Line Hoven

Spring 12: PrivĂ©e, ISBN 978-3-938539-36-1, ca. 200 Seiten, einfarbiger Druck auf verschiedenen farbigen Papieren, EUR (D) 18,–, erscheint im September

Strapazin #119: Comics aus Polen

2. Juni 2015

Ab sofort erhĂ€ltlich ist die neue Ausgabe des schweizer-deutschen Comicmagazins Strapazin. Ausgabe 119 widmet sich Comics aus Polen. BeitrĂ€ge stammen von Fanny Vaucher, Maciej SieƄczyk, Marcin Podolec, Daniel Chmielewski, Olga WrĂłbel, Renata Gąsiorowska, Daniel Gutowski, Maria Rostocka, Zosia DzierĆŒawska sowie Gosia Herba. Von Maciej SieƄczyk abgesehen, der unter anderem fĂŒr den Suhrkamp-Verlag Illustrationen anfertigte, sind sĂ€mtliche AutorInnen in Deutschland noch unveröffentlicht. Marcin Podolec “Fugazi Music Club” ist bei Egmont Graphic Novel aber fĂŒr eine Veröffentlichung im kommenden Januar bereits angekĂŒndigt.

Auf dem Comicfestival MĂŒnchen, das am kommenden Donnerstag startet, wird das Magazin im Rahmen einer Ausstellung im MĂŒnchner Strapazin-Atelier prĂ€sentiert. Von Donnerstag bis Sonntag werden Comics aus dem Heft und weitere Arbeiten von Zosia DzierĆŒawska und Marcin Podolec zu sehen sein, die auf dem Festival zu Gast sein werden. Die Vernissage findet am Freitag Abend ab 19.30 Uhr statt.

Am Samstag werden DzierĆŒawska und Podolec zudem im Festivalzentrum in der Alten Kongresshalle auf einer Podiumsdiskussion zum Thema “Comics aus Polen” ĂŒber sich, ihre Arbeiten und Comics aus ihrem Heimatland allgemein berichten. Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Maiwald.

Strapazin #119 kann ab sofort im Bahnhofs- und Comicfachhandel erstanden werden und ist außerdem ĂŒber mailorder erhĂ€ltlich.

Strapazin-Atelier, Daiserstr. 5, D-81371 MĂŒnchen
www.strapazin.de

Edition 52: Vertriebliche ErgÀnzung

1. Juni 2015

Die Wuppertaler Edition 52 wird ab sofort nun auch ĂŒber die Gemeinsame Verlagsauslieferung GVA in Göttingen in den Buchhandel ausgeliefert.

Auslieferung Buchhandel

GVA Gemein­same Verlags­aus­lie­fe­rung Göttingen GmbH & Co. KG
Postfach 2021
D-37010 Göttingen
Ansprechpartner: Anja Klimaschewski
Tel  (0551) 384200 27
Fax (0551)  384200 10
e-mail: klimaschewski@gva-verlage.de
www.gva-verlage.de

Forschungsprojekt zu Graphic Novels

29. Mai 2015

Wie die Pressestelle der UniversitĂ€t Paderborn in einer Mitteilung bekannt gibt, wird derzeit ein Comic-Forschungsprojekt mit Mitteln des Bundesministerium fĂŒr Bildung und Forschung mit insgesamt 1,9 Millionen Euro gefördert. Das Gemeinschaftsprojekt der UniversitĂ€ten Paderborn und Potsdam lĂ€uft ĂŒber einen Zeitraum von vier Jahren, eine Nachwuchsgruppe befasst sich hier mit “grafischer Literatur”.

Dr. Alexander Dunst vom Paderborner Institut fĂŒr Anglistik und Amerikanistik leitet die Forschergruppe, bestehend aus sieben Literaturwissenschaftlern, Psychologen und Informatikern, gemeinsam mit seinem Potsdamer Kollegen Dr. Jochen Laubrock. Ziel ist es, die kulturelle Spezifik und das LeseverstĂ€ndnis der so genannten „Graphic Novels“, Comic-BĂŒchern in Romanform fĂŒr Erwachsene, zu erforschen. Seit einigen Jahrzehnten erfreuen sich diese Werke immer grĂ¶ĂŸerer PopularitĂ€t.

ComputergestĂŒtzte Methoden der Bild- und Textanalyse sowie Blickbewegungsmessungen und psychologische Fragebögen bilden dabei die Grundlage im Bereich der Digitalen Geisteswissenschaften.

Die Disziplin bezeichnet die digitale Erschließung und Bearbeitung von geisteswissenschaftlichen PhĂ€nomenen. Im weiteren Sinne ist dies eine Kombination der Bereiche Informatik und Kultur- bzw. Geisteswissenschaften. An der UniversitĂ€t Paderborn gewinnen die „Digital Humanities“ zunehmend an Bedeutung. Die interdisziplinĂ€re BĂŒndelung der beiden Bereiche soll auch kĂŒnftig weiter ausgebaut werden.

Neu bei Rowohlt

29. Mai 2015

“Können wir nicht ĂŒber was anderes reden?” von Roz Chast

Im September 2011 fĂ€hrt Roz Chast das erste Mal nach langer Zeit wieder zu ihren Eltern nach Brooklyn, die zu diesem zeitpunkt beide 91 Jahre alt sind. Sie findet einen verwahrlosten Haushalt vor – und Eltern, die sich weigern, ihre Hilflosigkeit anzuerkennen und ĂŒber Pflege, Krankheit und Tod zu reden. Roz Chast gibt nicht auf, steht fortan wöchentlich auf der Matte und schleppt einen Seniorenanwalt ins Haus, der die misstrauischen Alten davon ĂŒberzeugt, dass ihre Tochter nicht plant, ihr Vermögen fĂŒr Kaschmirpullover auszugeben, nur weil sie eine Generalvollmacht bekommt. Denn: Was, wenn was passiert?

Darf man ĂŒber das Sterben seiner Eltern ein Buch machen, das nicht nur traurig oder voll ungetrĂŒbter Liebe ist? Die Illustratorin Roz Chast, bekannt fĂŒr ihre cartoons im “New Yorker”, hat es gewagt. Ihr graphic memoir ist ehrlich und lustig, weise und originell. Chast greift GefĂŒhle und Erfahrungen auf, die alle machen mĂŒssen, deren Eltern alt sind. Und die Bilder, die sie dafĂŒr findet, sind so lakonisch und charmant, dass sie laut «Und damit bist du nicht alleine!» zu rufen scheinen.

Können wir nicht ĂŒber was anderes reden?, ISBN 978-3-498-00944-1, 240 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im August

“Porn Story” von Ralf König

Porno: der MĂ€nner Freud, der Frauen Leid? Ganz so einfach ist es nicht:
Ein Thema, das doch sehr komplex, ist und bleibt nun mal der Sex.
Verschiedentlich sind die Geschlechter, denn das, was sie nicht möcht, das möcht er.

Pornographie kann sehr entzĂŒcken, sieht man doch andern zu beim F
,
und des Lustgenusses wegen kann man dabei Hand anlegen.

Wenn sie ungern blasen tut, tut blasen g u c k e n auch sehr gut.
Doch was dem Manne ein PlĂ€sier, ruft Brechreiz bei der Frau herfĂŒr!

Sind Pornofilme, wie vermeintlich, in jedem Falle frauenfeindlich?
Hat Alice Schwarzer wirklich recht, die sagt, dass Pornos schlichtweg schlecht?

Ist Pornkonsum, weil so verderblich,  vom Vater auf den Sohn vererblich?
Die Story der Familie SchlĂŒter ist nichts fĂŒr prĂŒdere GemĂŒter.

Bewegt das Thema sowieso sich auf niederem Niveau,
wird hier auf dem Tablett beschert, was sonst man untern Teppich kehrt!

Porn Story, ISBN 978-3-498-03571-6, 192 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im September

“Die Grauzonen des Grauens”

28. Mai 2015

Auf spiegel.de stellt Moritz Piehler heute “Sarajevo” von Joe Sacco (Edition Moderne) vor, “eine weitere seiner legendĂ€ren Graphic-Novel-Reportagen”. Hier geht es zum Artikel: “Die Grauzonen des Grauens”.

Verlagstext: “Neven, Der Fixer, schlug sich vor dem Krieg als WaffenhĂ€ndler und BankrĂ€uber durch und diente als Waffenexperte und ScharfschĂŒtze in der jugoslawischen Armee, ehe er in Sarajevo als Guide fĂŒr Journalisten arbeitet. Dank Nevens Hilfe gelingt es Sacco, Opfer und TĂ€ter des Krieges zu interviewen.
Soba hingegen ist ein depressiver Maler und Musiker, dessen TĂ€tigkeit als Tretminenleger an der Front um Sarajevo ihn in seinen TrĂ€umen verfolgt und der nun orientierungslos durch die TrĂŒmmer seines Lebens irrt. Er fĂŒhrt Sacco kurz vor Kriegsende 1995 durch die Nachtclubs und Bars von Sarajevo, wo der Comic-Journalist auf eine desillusionierte Generation kriegsversehrter Jugendlicher stĂ¶ĂŸt.
In Weihnachten mit Karadzic versucht Joe Sacco zusammen mit einem Radioreporter, den heute als Kriegsverbrecher angeklagten Radovan Karadzic vor ein Mikrophon zu bekommen. Nach einer Odyssee durch den serbischen Teil Bosniens begegnen die beiden ihm schließlich ausgerechnet vor einer Kirche.”

“Hummel mit Wodka”

28. Mai 2015

Passend zum Comicfestival MĂŒnchen in der kommenden Woche erscheint “Hummel mit Wodka”, der neue Band von Andreas Eikenroth “Die Schönheit des Scheiterns” (beide Edition 52). Auf dem Festival wird Eickenroth von Donnerstag bis Samstag zugegen sein und seine BĂŒcher signieren.

Es kommt der Tag im Leben einer Band, da wird es zu eng im Proberaum. Dann heißt es: Raus aus den Kellerkneipen und Jugendzentren der Provinz und rein in die Kellerkneipen und Jugendzentren der Großstadt. Denn wĂ€hrend daheim höchstens mit der Schreibblockade gekĂ€mpft wird,  lauern in der Metropole erstaunliche Russen, Ninja-Dreads, Intrigen und raue ThekenkapitĂ€ne. Und irgendwo auch noch die einstige große Liebe … Und wer da noch meint “Lebe jeden Tag, als wĂ€re es der Letzte”, war noch nie mit einer  Band auf Tour

Eine Leseprobe bietet der Verlag als PDF hier an.

Hummel mit Wodka, ISBN 978-3-935229-60-9, 112 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 12,–

8. Dresdner Comicfest

28. Mai 2015

Am kommenden Samstag findet in Dresden zum inzwischen achten Mal das Comicfest statt. Von 10 bis 17 Uhr gibt es VerlagsstĂ€nde, Signierstunden, einen Manga-Workshop, ein tĂŒrkisches Figurentheater und noch viel mehr.

Als GĂ€ste stehen unter anderem fest: Ivo Kircheis, Olivia Vieweg (“Anotinette kehrt zurĂŒck”, Egmont Graphic Novel), Dirk Seliger, Schlogger (“danach”, Panini), Jeff Chi, Tim “Doppeltim” Gaedke, JAZAM!, Matthias Lehmann, Katja Klengel und Johannes “Beetlebum” Kretzschmar.

Am Abend wird Olivia Viehweg im Rahmen der Reading Panels-Reihe aus ihrem Band “Antoinette kehrt zurĂŒck” lesen.

Dresdner Comicfest,  Martin-Luther-Platz, D–01099 Dresden
dresdner-comicfest.de

Neu bei Knesebeck

28. Mai 2015

“Sophie Scholl – Die Comic-Biografie” von Heiner Lünstedt & Ingrid Sabisch

Eine junge Frau, die durch ihren mutigen Kampf berühmt wurde – Sophie Scholl. Zu einer Zeit, als Deutschland fest in der Hand des Nationalsozialismus war, verteilte sie mit der Weißen Rose FlugblĂ€tter gegen Terror und Faschismus. Doch wĂ€hrend Sophie Scholl als überzeugte Pazifistin gegen Diktatur und für Gerechtigkeit kĂ€mpfte, machte ihr Freund Fritz Hartnagel Karriere als Offizier der deutschen Wehrmacht.

Der Briefwechsel der beiden gibt einen neuen Einblick in das Leben und Denken Sophie Scholls und bildet die Grundlage dieser Comic-Biografie.

Sophie Scholl – Die Comic-Biografie, ISBN 978-3-86873-807-0, 56 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im September

“Einstein” von Corinne Maier & Anne Simon

In Corinne Maiers und Anne Simons gezeichneter Biografie nimmt Einstein selbst die Leser an die Hand und führt in abwechslungsreichen Bildassoziationen durch sein Leben und seine Zeit. Er erklĂ€rt anschaulich und ausführlich seine Forschungen und die RelativitĂ€tstheorie.

Corinne Maier ist Psychologin, Historikerin und Soziologin. Mit ihrem Bestseller “Die Entdeckung der Faulheit” erlangte sie weltweite Beachtung, als sie ihr Arbeitgeber, ein französischer Energiekonzern, nach Erscheinen des Buchs entließ.

Anne Simon hat nach einem Kunststudium in Paris bereits zahlreiche Comics und Jugendbücher illustriert. Zusammen erschienen von den beiden im Knesebeck Verlag bereits Comic-Biografien zu Freud und Marx.

Einstein, ISBN 978-3-86873-809-4, 64 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im Oktober

Neu im Jaja-Verlag

28. Mai 2015

“Da wird sich nie was Ă€ndern!” von Ulla Loge

Mai 1989 – irgendeine Kleinstadt in der DDR, die jede sein könnte. Noch kann sich keiner vorstellen, welche VerĂ€nderungen dieses Jahr bereithĂ€lt.

Gudrun engagiert sich in der Friedensbewegung. Sie hilft mit, den Betrug der Kommunalwahl aufzudecken. Auch ihr Freund Arno ist sehr engagiert – im Friedenskreis und bei der Stasi. Karla macht Abitur. Ihr Vater dient dem Staat als Redenschreiber. Sie sieht die Welt nicht ganz so rosig. Man erkennt es an ihren Fotos. Als sie deswegen in der Schule Ärger bekommt, sieht der Vater seine Stellung in Gefahr. Rudolf sucht eine Frau. Er ist schon bald in Rente. Im Frühling sitzt eine neue Liebe in seinem Garten. Im Sommer fliehen sie gemeinsam über die ungarische Grenze. Susanne bekommt zum Geburtstag einen Zauberkasten geschenkt, doch mit dem lernt man nur billige Tricks. Ein neuer Kasten aus dem Westen soll Abhilfe schaffen.

Von diesen Menschen und wie ihr Leben zur Wende führt und was danach kommt wird in diesem dicken Comicwerk abgehandelt. Ulla Loge ist eine versierte GeschichtenerzĂ€hlerin und ihr Zeichenstrich so locker und damit so nah und authentisch, dass man ihre Beteiligung am Geschehen der Wendezeit nachfühlen kann. Ihre erste große Comic-Veröffentlichung wird noch die Gemüter bewegen. Beteiligte, sowie Unbeteiligte.

Da wird sich nie was Ă€ndern!, ISBN 978-3-943417-72-2, 160 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 18,–, erscheint im September

3. Comicfestival des Institut Français in Wien

27. Mai 2015

Zum inzwischen dritten Mal lĂ€dt das Institut Français in Wien zu einem zweitĂ€gigen Comicfestival ein. In Kooperation mit Europe francophile, der belgischen und der schweizer Botschaft wurden wieder eine Reihe von Zeichnern eingeladen, die in GesprĂ€chsrunden von ihrer Arbeit erzĂ€hlen und fĂŒr Signierstunden bereitstehen. Das Festival wird mit der Eröffnung einer Cartoon-Ausstellung von Oliver Ottitsch am Freitag, dem 29. Mai eingelĂ€utet, GesprĂ€che und Signierstunden bilden das HerzstĂŒck des Festivals am Samstag. Eingeladen sind folgende KĂŒnstler:

Guillermo Mordillo, Etienne Davodeau (“Die Ignoranten”, Egmont Graphic Novel), Tom Tirabosco (“Kongo”, mit Christian Perrissin, avant-verlag), Franz SĂŒĂŸ (“1160, Ottakring”), Michael Hacker (“HĂ€cksler”), Tanguy Mouchot, Etienne SchrĂ©der (“Die Abenteuer von Blake & Mortimer”, Carlsen), Oliver Ottitsch, Richard GuĂ©rineau (“Charly 9″, Splitter) und Alfred (“Come Prima”, Reprodukt)
Am Samstag findet zudem um 15 Uhr eine GesprĂ€chsrunde zum Thema “Die AktualitĂ€t in der Comicszene, welche Selbstzensur ist angebracht?” mit Gottfried Gusenbauer und Olivier Malvoisin statt.

Institut Français de Vienne, WĂ€hringer Straße 30, A-1090 Wien
www.institut-francais.at/vienne

Neu bei Jacoby & Stuart

27. Mai 2015

“Der Himmel über Berlin” von Sebastiano Toma & Lorenzo Toma (nach dem Film von Wim Wenders und dem Drehbuch von Wim Wenders, Peter Handke und Richard Reitinger)

Dem Regisseur Sebastiano Toma ist es gelungen, dem Himmel über Berlin auf der Grundlage des Drehbuchs neues Leben einzuhauchen, und zwar als Graphic Novel. Zu diesem Zweck hat er die wichtigsten Szenen und Bilder des Films vor der Kulisse des Berlin von heute mit Schauspielern neu inszeniert und in Federzeichnungen übersetzt. So gelingt es ihm, das, was schon die grĂ¶ĂŸte StĂ€rke des Films war, in konzentrierter Form einzufangen – seine eindrucksvollen Bilder.

“Wings of Desire” heißt die englische Fassung von Wim Wenders‘ “Himmel über Berlin”, einem der grĂ¶ĂŸten Erfolge des deutschen Nachkriegsfilms. Es sind die geflügelten Engel Damiel (Bruno Ganz) und Cassiel (Otto Sander), die das chaotische Treiben der Menschen auf der Erde betrachten und lieben lernen. Damiels Sehnsucht, die ihn zu der Zirkuskünstlerin Marion (Solveig Dommartin) hinzieht, wird am Ende so groß, dass er um ihretwillen auf seine himmlische Unsterblichkeit verzichtet …

Der Himmel über Berlin, ISBN 978-3-942787-53-6, 192 Seiten, zweifarbig, gebunden, EUR (D) 24,–, erscheint im Juli

“Suite française – Sturm im Juni” von Emmanuel Moynot (nach IrĂšne NĂ©mirovsky)

Über 60 Jahre lag der Roman Suite française, das VermĂ€chtnis der einstigen französischen Starautorin IrĂšne NĂ©mirovsky, unentdeckt in einem Koffer – bis ihre Tochter Denise Epstein dieses SittengemĂ€lde aus der Zeit der deutschen Besatzung in Frankreich wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs zufĂ€llig entdeckte. Es wurde zu einem Sensationserfolg. Nun hat der französische Illustrator Emmanuel Moynot es als eindringliche Graphic Novel gestaltet.

Dieser erste Teil der Suite française, “Sturm im Juni”, schildert die Zeit vom Sommer 1940 bis zum Frühjahr 1941. Er berichtet von der Besetzung von Paris und der Flucht der Stadtbevölkerung anhand von drei Familien. Mit wachem Blick hat IrĂšne NĂ©mirovsky ihre Mitmenschen beobachtet: ihre Hoffnungen und Illusionen, ihre Niedertracht und SelbstgefĂ€lligkeit, aber auch ihre Lebenslust und große Sehnsucht nach Frieden.

Suite française – Sturm im Juni, ISBN 978-3-942787-64-2, 224 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 19,95, erscheint im August

“Holmes (1854/†1891?), Band 3 – Die Frau von Scutari” von Luc Brunschwig & CĂ©cil

Ist Sherlock Holmes wirklich im Kampf mit seinem Ă€rgsten Feind, Professor Moriarty, die ReichenbachfĂ€lle hinabgestürzt? Hat er Selbstmord begangen, wie sein Bruder Mycroft behauptet? Oder lebt er womöglich noch? Doktor Watson ist ent schlossen, den Dingen auf den Grund zu gehen. WĂ€hrend Wiggins verfolgt, wie Doktor Parks sich unter dem aufmerksamen Blick Mycrofts in den Prozess gegen Judith Brown einmischt, dessen Ausgang zu Unruhen im ganzen Land führt, sitzen Mary und John Watson am Krankenbett der von Kugeln getroffenen ehemaligen Amme Sherlocks. Deren Enthüllungen bringen sie auf die Spur einer Frau, deren Name im Prozess ebenfalls eine Rolle gespielt hatte: Florence Nightingale, die berühmte Krankenschwester und Pionierin moderner Krankenpflege. Sie hatte ihre Theorien wĂ€hrend des Krimkriegs im Spital von Scutari in der Türkei in die Praxis umgesetzt, wo auch der junge Doktor Parks Dienst tat sowie eine gewisse 
 Violet Holmes.

Holmes (1854/†1891?), Band 3, ISBN 978-3-942787-35-2, 72 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 18,–, erscheint im August

Graphic Novels in den Medien – 26. Mai 2015

26. Mai 2015

“Comic ĂŒber die Nazi Szene – “Weisse Wölfe” nur lokal?” – Die WDR Lokalzeit ĂŒber “Weisse Wölfe” von David Schraven & Jan Feindt (correct!v)

“Die Graphic Novel ‘Der Bildhauer’ von Scott McCloud” – Bericht in der 3Sat Kulturzeit ĂŒber den bei Carlsen erschienenen Band

“Mit Tallit und Pistole” – Tobias PrĂŒwer in der JĂŒdischen Allgemeinen ĂŒber “Ghetto Brother” von Julian Voloj & Claudia Ahlering (avant-verlag)

“Expressionistischer Regenbogen” – Michael Brake in der tageszeitung ĂŒber “Das Handbuch der Hoffnung” von Tommi Musturi (avant-verlag)

“Exemplarische Tragödie” – JĂŒrgen Schickinger in der Badischen Zeitung ĂŒber “Der Traum von Olympia” von Reinhard Kleist (Carlsen)

“Entmutigte Aufbruchslust” – Martin Reiterer in der Wiener Zeitung ĂŒber “Irmina” von Barbara Yelin (Reprodukt)

“Ein verblĂŒffender Film auf Papier” – Christoph Huber in Die Presse ĂŒber “Fliegenpapier” von Hans Hillmann (avant-verlag)

“Wo ist der Araber von morgen?” – Markus Lippold auf n-tv.de ĂŒber “Der Araber von morgen” von Riad Sattouf (Knaus) und “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu & David B. (avant-verlag)

“Der Traum von Europa” – Thomas Greven sucht auf tagesspiegel.de in Comics nach “ErklĂ€rungen fĂŒr die derzeitige massenhafte Migration”, u.a. in “Aya” von Marguerite Abouet & ClĂ©ment Oubrerie (Reprodukt) und “Der Traum von Olympia” von Reinhard Kleist (Carlsen)

“Immer der Nase nach” – Lars von Törne auf tagesspiegel.de ĂŒber “Tobisch” von Joachim Brandenberg (Jaja Verlag

“Mit Schlagseite” – Moritz Honert auf tagesspiegel.de ĂŒber “Untergetaucht” von Xavier Coste (Knesebeck)

“Im Labyrinth der Bilder” – Sabine Scholz auf tagesspiegel.de ĂŒber “Opus” von Satoshi Kon (Carlsen)

“Der Traum von Olympia” – Stefan Svik auf comicgate.de ĂŒber den Band von Reinhard Kleist (Carlsen)

“Winterwelt” – Benjamin Vogt auf comicgate.de ĂŒber den Band von Chuck Dixon & Jorge Zaffino (Cross Cult)

“Hier” – Bernd Weigand auf comicleser.de ĂŒber den Band von Richard McGuire (Dumont)

“Das bewegte Bild” – Stefan Höppner auf literaturkritik.de ĂŒber “Gerahmter Diskurs” von Jonas Engelmann (Ventil Verlag), “Geschichten vom Herrn Keuner” von Ulf K. (nach Bertolt Brecht, Suhrkamp) und “PIL” von Mari Yamazaki (Carlsen)

“Was ist besser: Film oder Comic?” – Andreas Platthaus auf faz.net ĂŒber “Der goldene Kompass” von StĂ©phane Melchior & ClĂ©ment Oubrerie (nach Philip Pullman, Carlsen)

“Auch ich in Ostasien” – Andreas Platthaus auf faz.net ĂŒber “Ein schöner kleiner Krieg” von Marcelino Truong (Egmont Graphic Novel)

“Das versteckte Kind” – Ausstellung in Speyer, Marc Lizano auf Signiertour

25. Mai 2015

Von Freitag, dem 12. Juni bis Freitag, dem 26. Juni zeigt die Stadtbibliothek Speyer eine Ausstellung zu “Das versteckte Kind” von LoĂŻc Dauvillier, Marc Lizano & Greg Salsedo (Panini)

Dounia muss oft an die Zeit zurĂŒckdenken, als sie so alt war wie ihre kleine Enkelin Elsa. Damals, als sie zur Schule ging, fing es an. Von einem Tag auf den anderen wurde sie plötzlich von Freunden und MitschĂŒlern gemieden, weil sie nun einen aufgenĂ€hten gelben Stern tragen musste. Dann kam der Tag, an dem ihre Eltern abgeholt wurden und ihre Nachbarn mit ihr fliehen mussten, um sie zu schĂŒtzen. Es war das Ende einer unbeschwerten Kindheit und Dounia musste sich an ein ganz neues Leben gewöhnen, voller Angst und banger Ungewissheit – an das Leben eines versteckten Kindes.

Zur Eröffnung am Freitag, dem 12. Juni um 19 Uhr wird Zeichner Marc Lizano anwesend sein.

Bereits zuvor wird Marc Lizano auf dem Comicfestival MĂŒnchen zu Gast sein und im Anschluss auf kleine Signiertour gehen:
Mittwoch, 10. Juni

T3 Terminal Entertainment, Große Eschenheimer 41 A, D-60313 Frankfurt
Donnerstag, 11. Juni | 15.30 Uhr – 18 Uhr
Sammlerecke, Daimlerstraße 10, D-73734 Esslingen

Stadtbibliothek Speyer, Villa Ecarius, Bahnhofstr. 54, D-67346 Speyer
www.speyer.de/sv_speyer/de/Bildung/Stadtbibliothek

“Alles Jaja!” – Ausstellung in Neu-Ulm

22. Mai 2015

Ab Montag, dem 1. Juni zeigt die Tete-a-Tete-Gallery in Neu-Ulm eine Ausstellung mit Arbeiten des Jaja-Verlags aus Berlin. Im Zentrum dabei steht “Tobisch” Joachim Brandenberg. Die Ausstellung findet im Rahmen der Literaturwoche Ulm statt und wird bis zum 1. Juli zu sehen sein.

Kleinverlage gibt es wie Sand am Meer, munter tummeln sich gerade auch im Comicbereich die mutigen Selbst- und Kleinverleger. Nicht viele hinterlassen einen so lebhaften Eindruck wie der 2011 gegrĂŒndete Jaja Verlag. VerlagsgrĂŒnderin Annette Köhn: “Ich wollte einfach gerne gute und schöne BĂŒcher veröffentlichen, von talentierten, großartigen Zeichnern und Autoren, die die Welt noch nicht gesehen hat! BĂŒcher, die man gern in die Hand nehmen und aufschlagen will. Trotz aller Widrigkeiten einen Verlag zu grĂŒnden sollte sich auch in seinem Namen ausdrĂŒcken: Darum JAJA fĂŒr den doppelten Optimismus – aber auch im Sinne von einer lockeren augenzwinkernd-undramatischen Zustimmung”.

Tete-a-Tete-Gallery, Auf der Insel 7, D-89231 Neu-Ulm