Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Bibliotheken Über uns Impressum

Archiv des Tags ‘Aisha Franz’

Pure Fruit #6 erschienen

Mittwoch, den 20. November 2013

Das Thema Comic und Essen ist in aller Munde und wird auch vom Kieler Comic-Magazin “Pure Fruit” aufgegriffen: Die neue Ausgabe ist nicht ohne Grund “Pure Food” betitelt. BeitrĂ€ge gibt es unter anderem von Flix, Aisa Franz und Ulrich Scheel. Das Magazin ist an vielen Stellen in Kiel und in vielen Comichandlungen umsonst erhĂ€ltlich und lĂ€sst sich auch komplett online lesen.

Aisha Franz bei Anagramm, Berlin

Montag, den 4. November 2013

Brigitte_Alien

Am Dienstag, den 12. November um 20 Uhr wird Aisha Franz im Rahmen von “Stadt Land Buch” in der Buchhandlung Anagramm auf dem Mehringdamm 50 in Berlin zu Gast sein und Ihre beiden BĂŒcher “Alien” und “Brigitte und der Perlenhort” vorstellen sowie ĂŒber die Entstehung ihrer Comics berichten.

Anagramm, Mehringdamm 50, D-10961 Berlin
Tel. (030) 785 95 10
www.anagramm-buch.de, www.berlinerbuchhandel.de
Eintritt: 5 EUR, ermĂ€ĂŸigt 3 EUR

Graphic Novels beim Poetenfest in Erlangen

Freitag, den 2. August 2013

Unter dem Titel “SeriositĂ€t der Sprechblase – Die Graphic Novel-Nacht” wird es auch auf dem diesjĂ€higen Poetenfest in Erlangen eine Veranstaltung geben, bei denen Comics im Mittelpunkt stehen werden. Als GĂ€ste werden erwartet: Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt), Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag), Olivia Vieweg (“Huck Finn”, nach Mark Twain, Suhrkamp) sowie Reprodukt-Verleger Dirk Rehm.

Comics sind Literatur. Das hat sich inzwischen bis in sogenannte seriöse Buchverlage herumgesprochen – und in den seriösen Buchhandel ebenso. Verantwortlich dafĂŒr ist die wachsende KomplexitĂ€t vieler Publikationen, die Bild und Text verzahnen sowie ein neues Label: Graphic Novel – der grafische Roman. Comic-Verlage wie Carlsen, Reprodukt, die Edition Moderne oder der avant-verlag haben zuerst mit diesem Label gearbeitet. Nun veröffentlichen auch Suhrkamp, S. Fischer oder Kiepenheuer & Witsch Graphic Novels. Da sollten die letzten Skeptiker in Sachen Texte mit Sprechblasen nachdenklich werden. In der Graphic Novel-Nacht stellen sich die jungen deutschen Graphic Novel-Autorinnen Aisha Franz und Olivia Vieweg sowie der Max und Moritz-PreistrĂ€ger Simon Schwartz vor und diskutieren mit Dirk Rehm, dem Reprodukt-Verleger und Graphic Novel-Pionier, ĂŒber das PhĂ€nomen.

Beginn ist um 20:00 Uhr, der Eintritt betrÀgt EUR 9 (erm. EUR 7).

Theater in der Garage,Theaterstraße 3, 91054 Erlangen
poetenfest-erlangen.de

Comic-KĂŒnstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus EimsbĂŒttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der FrĂŒhaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen fĂŒr ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nĂ€chsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den RĂ€umen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” ĂŒber die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Überblick ĂŒber aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. MĂ€rz auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. MĂ€rz wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein PodiumsgesprĂ€ch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. ErgĂ€nzt wird diese Runde vom neuseelĂ€ndischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation ĂŒbernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus EimsbĂŒttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Öffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

“Polarforscher und Sexfantasien: Die Comics des Jahres”

Mittwoch, den 19. Dezember 2012

Lina Kokaly vom Kulturradio des RBB hat drei Comics zu den Comics des Jahres gekĂŒrt: “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), “Rosalie Blum” von Camille Jourdy sowie “Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz (beide Reprodukt). Sie resĂŒmiert: “Alle drei sind aber anspruchsvolle Comics fĂŒr Buchliebhaber, die beweisen, dass das Genre blĂŒht.”

Graphic Novels in den Medien – 27. November 2012

Dienstag, den 27. November 2012

Am vergangenen Wochenende befasste sich in Straelen das EuropĂ€ische Übersetzer-Kollegium im Rahmen eines Workshops mit den Besonderheiten der Comic-Übersetzung. Andrei Klahn war fĂŒr WDR3 vor Ort. Seinen Radiobeitrag kann man hier nachhören: “Boom, Pow, Puff – Wie Comics ins Deutsche ĂŒbertragen werden”.

Im Beitrag kommt auch Andreas Platthaus zu Wort, seines Zeichens Comic-Journalist und -Herausgeber. Auf seinem Blog fĂŒr die Frankfurter Allgemeine Zeitung stellt er Aisha Franz und ihren aktuellen Band “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) vor: “SchnĂŒffelei ist Hundesache”. Und so wie im Buch der SpĂŒrsinn der Protagonistin offenbar wird, meint Platthaus ĂŒber die Autorin: “Aisha Franz wiederum hat eine Nase fĂŒr den Comic, um die sie jeder SchnĂŒffler beneiden mĂŒsste.”

“Schwule Comicstrips” standen im Mittelpunkt einer Redaktionskonferenz auf dradio Wissen. Anlass ist die Veröffentlichung von “Stripped – A Story Of Gay Comics” von Markus Pfalzgraf (Bruno GmĂŒnder). Zu Gast im Studio war Ralf König, zugeschaltet wurde der Autor Thilo Krapp (“Damian & Alexander”, Epsilon).

Der vielseitige Comic-Autor Jeff Lemire steht im Mittelpunkt des Artikels von Christian Endres auf tagesspiegel.de. Von seinem Arbeiten als Autor von Superhelden-Geschichten bis zu seinen eigenen Graphic Novels wie der “Essex County-Trilogie” (Edition 52) befasst sich Endres mit der gesamten Bandbreite Lemires Schaffens: “Tauchgang mit Geistern”.

Aisha Franz beim Crossingborder-Festival, Antwerpen

Montag, den 5. November 2012

Am 18. November wird Aisha Franz beim Musik- und Literaturfestival Crossingborder in Antwerpen zu Gast sein. Gemeinsam mit dem spanischen Comiczeichner Martí und dem NiederlÀnder Tim Enthoven wird Aisha Franz in der Arenbergschrouwburg ihre Arbeiten vorstellen und die Fragen von Moderator Gert Jan Pos beantworten.

Freuen darf man sich auch auf eine szenische Kurzlesung aus ihrem neusten Buch “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt). Die Lesung beginnt um 15.30 Uhr.

Crossingborder, Graphic Novels im Arenbergschrouwburg, Arenbergstraat 28, 2000 Antwerpen
Tickets unter +32 3 202 46 46
www.crossingborder.be
Eintritt: Kombiticket fĂŒr alle Veranstaltungen 25 EUR

“Osmose” – neuer Comic-Blog des Goethe-Instituts

Dienstag, den 23. Oktober 2012

KĂŒrzlich startete mit “Osmose” ein weiteres Comicprojekt des Goethe-Instituts. In diesem Fall ist es die Dependance im Porto Alegre, die drei Comic-AutorInnen eingeladen hat, nach Brasilien zu kommen, um darĂŒber in illustrierten TagebucheintrĂ€gen, Fotoreportagen und kurzen Comics zu berichten. So verweilte bereits im August Birgit Weyhe (“Reigen”, avant-verlag) in SĂŁo Paulo, derzeit befinden sich Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”) in Salvador sowie Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) in Porto Alegre und posten ihre Erlebnisse in unterhaltsamen BeitrĂ€gen auf dem Osmose-Blog.

Dort finden sich auch BeitrĂ€ge brasilianischer Comic-AutorInnen, die nach Deutschland eingeladen wurden: JoĂŁo Montanaro (MĂŒnchen), Paula Mastroberti (Berlin) sowie Amaral (Hamburg). Deren Besuche liegen bereits etwas zurĂŒck, daher aktualisieren derzeit im Wesentlichen Aisha Franz und Mawil den Osmose-Blog.

Comicfestival Hamburg

Mittwoch, den 26. September 2012

Am kommenden Wochenende findet an verschiedenen Orten auf St. Pauli das diesjĂ€hrige Comicfestival Hamburg statt. Mit Ausstellungen, VortrĂ€gen, einer Börse und natĂŒrlich einer Party wird dem interessierten Publikum ein vielfĂ€ltiges Programm geboten.

Ausstellungen widmen sich der Amerikanerin Gabrielle Bell, dem Briten Tom Gauld, dem Finnen Marko Turunen, Nicolas Mahler (“Kunsttheorie versus Frau Goldgruber”, Reprodukt) aus Wien, Birgit Weyhe (“Reigen”) und Marijpol (“Trommelfels”, beide avant-verlag)sowie dem Zeichnerkollektiv “Milch und Kohle”. Alle KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler – außer Nicolas Mahler – werden auf dem Festival zugegen sein. Mit “Goliath” ist von Tom Gauld kĂŒrzlich ein erster Band auf Deutsch bei Reprodukt erschienen, “Der Tod klebt an den Fersen” von Marko Turunen erschien beim Mami Verlag und ist ebenfalls auf dem Festival erhĂ€ltlich. DarĂŒber hinaus prĂ€sentieren sich in zwölf Satellitenausstellungen weitere KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstler, Kollektive, Magazine und Hochschulen.

Zentrale Anlaufstelle wird die Börse im Kölibri/GWA sein, wo an vielen StĂ€nden Verlage wie avant-verlag, Edition Moderne, Reprodukt, Ventil Verlag und der Mami Verlag sowie Hochschulen und KĂŒnstlerkollektive ihre BĂŒcher, Hefte und Drucke anbieten werden. Hier wird es auch ein Cafe geben.

In VortrĂ€gen und GesprĂ€chen prĂ€sentieren sich am Samstag und Sonntag der Ventil Verlag, werden Tom Gauld, Gabrielle Bell sowie die Comicserie “Love and Rockets” vorgestellt und Aisha Franz liest aus “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt).

Über das Festival berichtet heute vorab Thomas Andre im Hamburger Abendblatt: “Comic-Festival zeigt Geschichten zum Anschauen”.

Informationen zum Festival, Infos zu allen Zeiten und Adressen finden sich auf der Festivalwebsite

Kölibri / GWA St. Pauli e.V., Hein-Köllisch-Platz 11 + 12, D-20359 Hamburg
www.comicfestivalhamburg.de

“Was bleibt vom Hype um die Graphic Novels?”

Dienstag, den 21. August 2012

In der aktuellen Ausgabe des Wiener Nachrichtenmagazins profil geht Philip Dulle der provokant formulierten Frage nach “Was bleibt vom Hype um die Graphic Novels?” Diese beantwortet er, indem er den Blick auf die KĂŒnstlerInnen der Comics richtet und sie zu Wort kommen lĂ€sst. So erzĂ€hlen Sascha Hommer (“Dri Chinisin – Nach ErzĂ€hlungn von Brigitte Kronauer”), Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, beide Reprodukt), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”) und Simon Schwartz (“Packeis”, beide avant-verlag) unter Anderem von den Spannungen zwischen der Arbeit an der Kunstform, die ihnen am Herzen liegt, dem Zwang, sich finanziell anderweitig versorgen zu mĂŒssen und den Auswirkungen, der Popularisierung von Graphic Novels.

Aisha Franz bei Strips & Stories, Hamburg

Montag, den 20. August 2012

Am Freitag, dem 7. September, wird Aisha Franz in der Hamburger Comic-Buchhandlung Strips & Stories aus ihrem aktuellen Buch “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) lesen. Damit beschenken sich die Hamburger zum 2-jĂ€hrigen EröffnungsjubilĂ€um.

Brigitte hat eine wichtige Mission: Sie soll die “Margarita”, eine sagenumrankte Perlenmuschel von unschĂ€tzbarem Wert, vor den gierigen HĂ€nden eines Mafia-Bosses bewahren. Fest entschlossen begibt sie sich auf die Jagd, doch ihre SchwĂ€che fĂŒr stĂŒrmische Romanzen erweist sich als gefĂ€hrliches Hindernis…
Eine abenteuerliche Geschichte ĂŒber Verlust, Rache und das Wunder der Liebe.

Im Anschluss an die Lesung findet ein Comic-Bingo statt, das von Aisha Franz co-moderiert wird. Die Veranstaltung ist Teil der Kreativ-Nacht St. Pauli. Beginn ist um 19 Uhr.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20359 Hamburg
Tel. (040) 38 07 40 09
email: info@istrips-stories.de, www.strips-stories.de
Öffnungszeiten: Di-Fr 12–19.30 Uhr, Sa 11–18 Uhr

Aisha Franz auf der Neuköllner Literaturwoche, Berlin

Montag, den 13. August 2012

Aisha Franz wird heute, am 13. August,  im Heimathafen Neukölln im Rahmen von “Story! – Dritte Neuköllner Literaturwoche” aus “Brigitte und der Perlenhort” lesen:

Fehler passieren! Jedem und immer wieder. Und dann?
Am FEHLER-TAG gibt es Geschichten vom Suchen und Finden zwischen AbsurditÀten, Peinlichkeiten und Erleichterung!
Mit Romanzen wĂ€hrend der Jagd, Atombomben im Vorgarten und der Lebensfrage: “Soldat oder KĂŒnstler?”

 

18:00 Uhr – Aisha Franz: Brigitte und der Perlenhort

Wer bislang keine Gelegenheit hatte, Aishas charmante Inszenierung ihres Agentinnen-Comics zu erleben, sollte unbedingt hingehen! Mit selbstkomponiertem Soundtrack und großformatigen Projektionen nimmt sie das Publikum mit in die spannende Geschichte um die Geheimagentin Brigitte.

 

 

 

19:30 Uhr – Rudolph Herzog: Der verstrahlte Westernheld und andere Irrtümer aus dem Atomzeitalter
21:00 Uhr – Florian Lukas: Briefe an einen jungen Dichter von Rainer Maria Rilke

STORY – Zum dritten Mal ruft der Heimathafen die Autoren der Stadt nach Neukölln und prĂ€sentiert eine Woche lang jeden Tag ein neues Thema.
Vom MUSIK- bis zum NEUKÖLLN-TAG – tĂ€glich gibt es frische Ansichten, neue Töne, unerwartete Wendungen. Egal ob vorgelesen, gespielt oder gesungen – es geht um HEIMAT, MUSIK, ÖKO, WORD WIDE WEB, FEHLER und NEUKÖLLN – mal ganz konkret – und mal von einer ganz anderen Seite!
Im Sommergarten: Schön kĂŒhle GetrĂ€nke, Neuköllner Grillgut und sommer-lauschige Musik.

EINTRITT
Tagesticket 9 €
TICKETS
Tickethotline 030. 61 10 13 13

VVK im Heimathafen Neukölln BĂŒro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33

VVK ohne GebĂŒhr fĂŒr ausgewĂ€hlte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr
Hugendubel Neukölln Arcaden | Mo. bis Sa. von 10 bis 21 Uhr

“Jagd auf die letzte Margarita”

Sonntag, den 29. Juli 2012

FĂŒr die “tageszeitung” vom 28.07. hat Elise Graton das jĂŒngste Buch von Aisha Franz gelesen. “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) – einer ungewöhnlichen Agentengeschichte, die die Berliner Comiczeichnerin zunĂ€chst in vier selbstverlegten Heften vorgelegt hatte – bescheinigt die “taz”-Rezensentin “munter”, “charmant und witzig” zu sein, und dabei reich an “unerwarteten Anspielungen”.

Der Artikel “Jagd auf die letzte Margarita” berichtet zudem von Aisha Franz’ “Brigitte”-Lesung in der Berliner Buchhandlung Ocelot Anfang Juli.

Aisha Franz bei ocelot, Berlin

Mittwoch, den 27. Juni 2012

Anfang Juni eröffnete in Berlin-Mitte der Buchladen ocelot, not just another bookstore. Über die Eröffnung und das Konzept berichtete unter Anderem buchmarkt.de. Am Donnerstag, dem 5. Juli wird dort Aisha Franz ihr Buch “Brigitte und der Perlenhort” (Reprodukt) vorstellen, daraus vorlesen, sich musikalisch begleiten lassen und dazu Bilder aus dem Band auf der Leinwand zeigen.

Beginn ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

ocelot, not just another bookstore, Brunnenstraße 181, D-10119 Berlin-Mitte
Tel. (30) 9789 4592, Fax (30) 9789 4797
emai:l info@ocelot.dewww.ocelot.de

Aisha Franz liest in Walthers Buchladen, Berlin

Mittwoch, den 13. Juni 2012

Aisha Franz, die mit “Alien” eines der meistbeachteten deutschen Comic-DebĂŒts der vergangenen Jahre vorgelegt hat, erweist sich bei “Brigitte und der Perlenhort” im Spiel mit Genre-Klischees als aufregende ErzĂ€hlerin. Überzeugen lassen kann man sich davon am Freitag, den 15. Juni ab 20 Uhr in Walthers Buchladen in Berlin Steglitz. Vor der eigentlichen Lesung gibt es noch eine kurze Reprodukt-VerlagsprĂ€sentation von Sebastian Oehler.

Tickets zur Veranstaltung sind ab sofort bei der Buchhandlung zu erhalten.

Walthers Buchladen, Bismarckstraße 71, D-12157 Berlin
Tel. (030) 8 55 94 72
email: service@walthers-buchladen.de, www.walthers-buchladen.de
Eintritt: 6 EUR, ermĂ€ĂŸigt 3 EUR

“Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz

Montag, den 14. Mai 2012

Anfang Juni und somit rechtzeitig zum Comic-Salon Erlangen 2012 erscheint bei Reprodukt mit “Brigitte und der Perlenhort” ein neues Buch der Berliner Comiczeichnerin Aisha Franz (“Alien”). “Brigitte und der Perlenhort” ist die Gesamtausgabe einer ursprĂŒnglich selbstverlegten Comic-Serie in vier Teilen, die sĂ€mtlich auf der Website von Aisha Franz vorgestellt werden und als Einzelhefte ĂŒber My Own Press zu beziehen sind.

Brigitte hat eine wichtige Mission: Sie soll die “Margarita”, eine sagenumrankte Perlenmuschel von unschĂ€tzbarem Wert, vor den gierigen HĂ€nden eines Mafia-Bosses bewahren. Fest entschlossen begibt sie sich auf die Jagd, doch ihre SchwĂ€che fĂŒr stĂŒrmische Romanzen erweist sich als gefĂ€hrliches Hindernis…

Eine abenteuerliche Geschichte ĂŒber Verlust, Rache und das Wunder der Liebe.

Aisha Franz wurde 1984 als Tochter kolumbianisch-chilenischer Einwanderer geboren. Obwohl sie eigentlich Eiskunstlaufen und Zeichentrickfilme wie Walt Disney machen wollte, studierte sie bei Hendrik Dorgathen an der Kunsthochschule Kassel Illustration und Comic. 2011 erschien ihr erster Comic “Alien” bei Reprodukt und wurde bereits als “Petite Terrienne” (Editions çà et lĂ ) ins Französische ĂŒbersetzt.

Ansonsten veröffentlicht Aisha Franz ihre gezeichneten Geschichten in Anthologien wie “Orang”, “Kuti Kuti” und “Strapazin” und ist leidenschaftliche Selbstverlegerin. Zusammen mit ihren sechs Zeichner-Kollegen des Selbstverleger-Kollektivs The Treasure Fleet und vielen bunten Mini-Comics im GepĂ€ck bereist sie die verschiedensten Comic-Festivals.

Brigitte und der Perlenhort, ISBN 978-3-943143-13-3, einfarbig, 21 x 16 cm, Klappenbroschur, 16 EUR, erscheint im Juni 2012 bei Reprodukt

“Berlins Comiczeichner bringen ernste Stoffe zu Papier”

Sonntag, den 13. Mai 2012

FĂŒr die gestrige “Berliner Morgenpost” hat sich Redakteurin Christine Eichelmann anlĂ€sslich des Gratis Comic Tags in der Berliner Comic-Szene umgesehen und unter anderem mit den Comic-KĂŒnstlerInnen Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt), Arne Jysch (“Wave and Smile”, Carlsen) und Paula Bulling (“Im Land der FrĂŒhaufsteher”, avant-verlag) gesprochen.

Die Berliner Comic-Community ist “ĂŒberschaubar, aber quicklebendig”, die kulturellen Rahmenbedingungen sind vielfĂ€ltig: “Kleine Galerien stellen Comic-Zeichner aus, Lesungen werden auch in der Welt der Sprechblasen immer populĂ€rer.” Christine Eichelmann spart aber auch nicht aus, dass die meisten Akteure der Comic-Szene nicht von ihrer Kunst leben können: “Gerade fĂŒr Freunde des Independent-Comics sei Berlin attraktiv, glaubt Aisha Franz. Vielleicht auch deshalb, weil gĂŒnstige Lebensbedingungen einer Sparte entgegenkommen, in der es viel Leidenschaft, aber kaum echten Broterwerb gibt.” Der komplette Artikel findet sich unter dem folgenden Link: “Berlins Comiczeichner bringen ernste Stoffe zu Papier”

“Strapazin 106 – Damenstammtisch”

Montag, den 5. MĂ€rz 2012

Ab sofort erhĂ€ltlich ist die neue Ausgabe des “Strapazins”. Thema ist diese Mal “Damenstammtisch”, was auf ein Zusammentreffen einiger Zeichnerinnen auf einem Comicfestival im letzten Jahr zurĂŒckging.

Manchmal passiert es, dass zwischen Comiczeichnern eine freundschaftliche Vertrautheit wĂ€chst, ohne dass sie sich je begegnet wĂ€ren. Beim gegenseititgen Lesen treten sie in einen Dialog, der beim ersten leibhaftigen Zusammentreffen nahtlos fortgesetzt werden kann. So jedenfalls ist es Kati RIckenbach, Vanessa Davis, Ulli Lust und Gabrielle Bell ergangen (…)

“In welchen Dialog wĂŒrden unsere Comics treten, wenn man sie direkt aneinander reihte?”, fragten sich Kati RIckenbach und Ulli Lust mit glĂ€nzenden Augen und baten die geschĂ€tzten Kolleginnen um einen Beitrag fĂŒr die gemeinsame Strapazin-Ausgabe. Der “Damenstammtisch” war geboren.

Nun liegt die Ausgabe vor, fĂŒr die alle Autorinnen mehr oder weniger frei erzĂ€hlte auotbiografische Kurzgeschichten geschrieben und gezeichnet haben: Sharmila Banerjee (von der auch das Cover stammt), Aisha Franz (“Alien”, Reprodukt), Eli Zwimpfer, claire Lenkova (“Der Toupetmann und andere”, Verlag am Kanal), Gabrielle Bell, Vanessa Davis, Caroline Sury und die Herausgeberinnen Kati Rickenbach (“Jetzt kommt spĂ€ter”, Edition Moderne) und Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag).

Das “Strapazin” ist wie immer im gut sortierten Comic- und Bahnhofsbuchhandel erhĂ€ltlich und kann hier (Deutschland) und hier (Schweiz) auch per Post bezogen werden.

Lesung von Aisha Franz im transfer, Dortmund

Dienstag, den 28. Februar 2012

Am Donnerstag, dem 1. MĂ€rz stellt Aisha Franz ihren Comic “Alien” im Rahmen der Veranstaltungsreihe transfer.forum in der Buchhandlung transfer. in Dortmund vor. Zudem wird sie erste AuszĂŒge aus ihrem neuen Buch “Brigitte und der Perlenhort” prĂ€sentieren und durch ausgewĂ€hlte Skizzen einen Einblick in ihre Arbeitsweise als Zeichnerin und Autorin geben. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr.

Aisha Franz, geboren 1984 in FĂŒrth, studierte Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Kassel mit Schwerpunkt Comic und Illustration. Gezeichnete Geschichten von Aisha Franz sind unter anderem in “(KU)S!” und “Orang” erschienen. Nach “Alien” ist “Brigitte und der Perlenhort” ihre zweite Buchveröffentlichung. Aisha Franz lebt und arbeitet in Berlin.

transfer. BĂŒcher und Medien, An der Schlanken Mathilde 3, D-44263 Dortmund
Tel. (0231) 286 58 39-0
email: info@transfer-dortmund.de, www.transfer-dortmund.de
Eintritt: 8 EUR (ermĂ€ĂŸigt 6 EUR)

Neue Graphic Novels bei Reprodukt

Mittwoch, den 4. Januar 2012

Der Berliner Verlag Reprodukt hat sein FrĂŒhjahrsprogramm veröffentlicht. Neben Albenreihen, die fortgefĂŒhrt werden, wie “Agrippina” von Claire BretĂ©cher und “Koma” von Pierre Wazem und Frederik Peeters, bilden Graphic Novels einen Schwerpunkt der Veröffentlichungen.

“Die Sputnik-Jahre” von Baru

1957. WĂ€hrend die Menschheit neuerdings Nacht fĂŒr Nacht in den Himmel starrt, um die Metallkugel zu entdecken, die die Russen in den Orbit geschossen haben, gilt Igors Begeisterung wesentlich weltlicheren Dingen: Fußball. Indianerspielen. Den Trotteln aus der Unterstadt auf die MĂŒtze hauen. Bis das Weltraumfieber auch den 13-JĂ€hrigen und seine Kumpels erfasst: So schwer kann es doch wohl nicht sein, Professor Bienleins Rakete aus “Reiseziel Mond” nachzubauen


Baru gelingt es mit leichter Hand, die FĂŒnfzigerjahre in einem lothringischen IndustriestĂ€dtchen aufleben zu lassen. Mitreißend erzĂ€hlt und ohne jede nostalgische VerklĂ€rung.

Die Sputnik-Jahre, ISBN 978-3-941343-10-2, 208 Seiten, farbig, 25,5 x 19 cm, Klappenbroschur, 29 EUR, erscheint im Februar

“Lone Racer” von Nicolas Mahler

Schnelle Autos, schöne Frauen, Geld, Ruhm und Ehre
 einst hatte der Lone Racer alles. Heute aber fĂ€hrt er nur noch hinterher und fristet abseits der Rennstrecke ein monotones Dasein zwischen dem Krankenhausbett seiner Frau und dem Bartresen. Aus dieser Tristesse bleibt ihm letztlich nur ein Ausweg: das Comeback.

Lakonisch erzĂ€hlt, minimalistisch gezeichnet und wie immer auf dem schmalen Grat zwischen Melancholie und absurder Komik wandelnd, ist “Lone Racer” nach einer stattlichen Reihe von Sammlungen kĂŒrzerer Episoden und Cartoons bei Reprodukt der erste Mahler in Langform.

Lone Racer, ISBN 978-3-941343-14-0, 96 Seiten, zweifarbig, 18,5 x 14,5 cm, Klappenbroschur, 14 EUR, erscheint im Februar

“Mach’s gut, Chunky Rice” von Craig Thompson

Wie unendlich schwer ein Abschied sein kann, wenn der liebste Freund abreist! Als Chunky Rice zu den Kahootney-Inseln aufbricht, bleibt Dandele untröstlich zurĂŒck. Chunky Rice ist eine Schildkröte. Er trĂ€gt nun einmal sein Haus auf dem RĂŒcken und so hĂ€lt ihn auch die tiefe Zuneigung zur Maus Dandele nicht davon ab, seinem Fernweh zu folgen. Er begibt sich auf eine abenteuerliche und gefĂ€hrliche Seereise. Ob er je zurĂŒckkehren wird, ist ungewiss.

In der anrĂŒhrenden Geschichte um Chunky Rice und seine Freunde lotet Craig Thompson zahlreiche Formen des Trennungsschmerzes und der Einsamkeit aus. Zugleich ist sie ein leidenschaftliches PlĂ€doyer dafĂŒr, seinen eigenen Weg zu gehen.

Mach’s gut, Chunky Rice, ISBN 978-3-941343-07-2, 128 Seiten, schwarzweiss, 20,5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 16 EUR, erscheint im Februar

“Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle

Bereits 2005 begleitete Guy Delisle seine Frau, die fĂŒr die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen arbeitet, nach Birma. Zwei Jahre spĂ€ter folgt ein einjĂ€hriger Aufenthalt der inzwischen vierköpfigen Familie in Israel. Zwischen Haushalt, Kinderpflege und dem Versuch, ein neues Projekt in Angriff zu nehmen, erkundet der Zeichner Jerusalem und kommt ganz allmĂ€hlich hinter die Geheimnisse der Heiligen Stadt.

In gewohnt lakonisch-humorvoller Manier beobachtet Guy Delisle den Alltag in Jerusalem und zeichnet so ein sehr persönliches Bild eines Landes, das wie kein zweites von jahrzehntelangen blutigen Konflikten geprÀgt ist.

Aufzeichnungen aus Jerusalem, ISBN 978-3-941343-04-1, 336 Seiten, farbig, 24,5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 29 EUR, erscheint im MĂ€rz

“Carlos Gardel – Die Stimme Argentiniens” von JosĂ© Muñoz & Carlos Sampayo

Am 24. Juni 1935 verliert die Musik bei einem FlugzeugunglĂŒck einen ihrer ersten Weltstars: Carlos Gardel, die wichtigste Persönlichkeit des Tango, die Stimme Argentiniens, ein Mythos bereits zu Lebzeiten.

Seine Landsleute Carlos Sampayo und JosĂ© Muñoz (“Alack Sinner”) haben dem großen TangosĂ€nger und –komponisten nun einen Comic von unvergleichlicher Eleganz gewidmet, der die steifen Pfade der biografischen Comics weit hinter sich lĂ€sst. AtmosphĂ€risch dicht, sinnlich, voller Leben und Musik, so zeigen sie den Aufstieg des geheimnisumwitterten Carlos Gardel in Buenos Aires und liefern darĂŒber hinaus ein eindrucksvolles SittengemĂ€lde Argentiniens im frĂŒhen 20. Jahrhundert.

Carlos Gardel – Die Stimme Argentiniens, ISBN 978-3-941343-08-9, 124 Seiten, schwarzweiss, 29,5 x 22 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erscheint im MĂ€rz

“Paradies” von Ville Ranta

Es ist schwer, dem Herrn alles recht zu machen. Kaum haben Adam und Eva ihr Schicksal als göttlichen Plan akzeptiert, empört dieser sich ĂŒber ihr Verhalten. Dabei hatten sie sich, umgeben von Engelstrompeten und Cherubim, doch nur dem Reiz der körperlichen Liebe hingegeben. Kurzerhand zerstört Gott den Garten Eden und jagt die vermeintlich missratenen Geschöpfe zum Teufel.

Wieso hat der liebe Gott uns mit Neugier geschlagen, wenn er nicht will, dass wir vom Baum der Erkenntnis essen? Auf diese grundsĂ€tzliche Frage weiß auch Ville Ranta keine Antwort – aber sein “Paradies” ist dennoch tröstlich in seiner Heiterkeit und Farbenpracht.

Paradies, ISBN 978-3-941343-16-4, 72 Seiten, farbig, 24 x 17 cm, Klappenbroschur, 16 EUR, erscheint im MĂ€rz

“Portugal” von Cyril Pedrosa

Der Comiczeichner Simon Muchat steckt in einer Schaffenskrise. Ihm ist jede Inspiration abhanden gekommen, und langsam aber sicher treibt er seine Freundin Claire mit seiner Lethargie zur Verzweiflung – bis eines Tages eine Einladung ins Haus flattert: eine Cousine in Portugal heiratet. Das Land seiner Vorfahren, das er seit Kindertagen nicht mehr besucht hat, rĂŒhrt ihn eigentĂŒmlich an, hier entdeckt er einen Lebensstil, der ihn fasziniert, und findet die Quelle neuer Lebenslust.

In warmen Aquarellfarben und mit impulsivem Strich zeichnet Cyril Pedrosa (“Drei Schatten”) die Geschichte einer Selbstfindung durch die Wiederentdeckung der Kindheit.

Portugal, ISBN 978-3-941343-05-8, 264 Seiten, farbig, 30 x 23 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, 39 EUR, erscheint im April

“S.” von Gipi

Mit Gipi begrĂŒĂŸt Reprodukt einen der spannendsten ErzĂ€hler des modernen italienischen Comics im Programm, dessen psychologisch dichte BĂŒcher auch im deutschen Sprachraum fĂŒr Furore gesorgt haben.

Gleichwohl Gipis Geschichten stets eng mit eigenen Lebenserfahrungen verknĂŒpft sind, stellt S seine bis dato wohl persönlichste Arbeit dar. In flĂŒchtigen, flirrenden Bildern erzĂ€hlt Gipi hier von seinem Vater; von dessen Jugend im Zweiten Weltkrieg, den einschneidenden Momenten in ihrer Beziehung, seinem Tod. “S.” ist fragile LiebeserklĂ€rung und fesselnde Studie zugleich: Wie rĂŒckt die Erinnerung unsere Vergangenheit von Mensch zu Mensch in ein anderes Licht? Und wo liegt die Wahrheit?

S., ISBN 978-3-941343-11-9, 112 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im April

“3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu

Ein Mann, der eine SMS erhĂ€lt, ein weiterer, der die Waffe auf ihn richtet, und eine Frau, die erschrocken ihre Puderdose zu Boden fallen lĂ€sst: Immer wieder kehrt die Geschichte zu dieser wie eingefrorenen Szene zurĂŒck. Dahinter jedoch verbirgt sich ein Drama viel grĂ¶ĂŸeren Ausmaßes, das diese Wohnung weit hinter sich lĂ€sst


Marc-Antoine Mathieu verblĂŒfft einmal mehr: Er erzĂ€hlt seinen Thriller in einem einzigen langen Zoom, wobei Reflexionen auf Spiegeln, Fenstern oder Metall den Blick des Betrachters in immer neue Richtungen und auf immer neue Details lenken und so in der Echtzeit von “Drei Sekunden” die entscheidenden Indizien eines Komplotts enthĂŒllen. Es ist am Leser, dieses schwindelerregende Puzzle zusammenzusetzen.

3 Sekunden, ISBN 978-3-941343-06-5, 80 Seiten, schwarzweiss, 24 x 24 cm, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im April

“Blast” 1 von Manu Larcenet

Ein Mann steht unter Mordverdacht: Unförmig und abgerissen ist er, dieser Polza Manzini, der im Polizeiverhör freimĂŒtig seine Geschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte der Verwahrlosung. Jahrelang ist er ĂŒber Land gezogen, nachdem er sein bĂŒrgerliches Leben ĂŒber Bord geworfen hatte, um das zu suchen, was er den “Blast” nennt – einen Moment der Erleuchtung, der ihn in Grenzregionen des Verstandes fĂŒhrt. Die Sehnsucht nach dem nĂ€chsten “Blast” scheint Polza zu allem zu befĂ€higen
 Auch dazu, einen Menschen zu töten?

“Blast” ist eine EtĂŒde in Grau, von Manu Larcenet meisterhaft in Tusche ausgefĂŒhrt und voller Allegorien, die in die AbgrĂŒnde seiner Figuren fĂŒhren.

Blast 1, ISBN 978-3-941343-12-6, 208 Seiten, Hardcover, schwarzweiss & farbig, 27 x 20,5 cm, 29 EUR, erscheint im Mai 2012

“Brigitte und der Perlenhort” von Aisha Franz

Brigitte ist Geheimagentin
 aber auch ein Hund. Auf der Jagd nach der “Margarita”, der jungfrĂ€ulichen Auster, der die FĂ€higkeit der endlosen Perlenproduktion innewohnt, begibt sie sich in manch brenzlige Situation. Als abgebrĂŒhter Profi kann sie sich dabei stets auf ihren weiblichen Charme verlassen – doch auch vor körperlicher Gewalt schreckt sie nicht zurĂŒck. Ihr stiller Kummer angesichts eines unerfĂŒllten Kinderwunschs lĂ€sst sich allerdings von beidem wenig beeindrucken


Aisha Franz, die mit “Alien” eines der meistbeachteten deutschen Comic-DebĂŒts der vergangenen Jahre vorgelegt hat, erweist sich auch im Spiel mit Genre-Klischees als aufregende ErzĂ€hlerin.

Brigitte und der Perlenhort, ISBN 978-3-941343-13-3, 192 Seiten, Klappenbroschur, schwarzweiss, 16 x 21 cm, 16 EUR, erscheint im Mai

“Die Kolonie” von Charles Burns

Doug gerĂ€t immer tiefer in den Sog seiner bizarren AlbtrĂ€ume. Oder ist die Kolonie der Echsenwesen mit ihren Bruthöhlen womöglich doch ein realer Ort? Keine der Welten, in denen er sich nun bewegt, bietet ihm auch nur die geringste Sicherheit. Und als sei das nicht verstörend genug, plagen Doug die Erinnerungen an seinen Vater. Keine schönen Erinnerungen


Wie schon im VorgĂ€nger “X” lĂ€sst Charles Burns’ zeichnerische PrĂ€zision seine halluzinatorische Visionen ungeheuer real erscheinen. Mit dem Protagonisten finden wir uns dem schnellen Wechsel der Parallelwelten ausgesetzt, deren Faszination man sich gar nicht entziehen möchte.

Die Kolonie, ISBN 978-3-941343-18-8, 56 Seiten, Hardcover, farbig, 29,5 x 18 cm, 18 EUR, erscheint im Juni

“Rosalie Blum” von Camille Jourdy

Wer ist nur diese Rosalie Blum? Diese Frage treibt Vincent, den schĂŒchternen Friseur und Modellbauer, seit Tagen um. So beginnt er, der geheimnisvollen Unbekannten unbemerkt auf ihren Wegen durch die Stadt und sogar bis zu ihrem Haus zu folgen. WĂ€hrenddessen bemerkt er jedoch nicht, dass er selbst unter stĂ€ndiger Beobachtung steht.

Die junge französische Autorin Camille Jourdy ĂŒberzeugt in ihrem charmanten und clever konstruierten Buch vor allem durch ihre schrulligen Figuren, deren Leben durch die von Vincent in Gang gesetzten Ereignisse gehörig aus den Fugen gerĂ€t. Ihre stimmigen Aquarellbilder verleihen dem Ganzen eine beschwingte Leichtigkeit.

Rosalie Blum, ISBN 978-3-941343-09-6, 364 Seiten, Klappenbroschur, farbig, 23,5 x 16,5 cm, 29 EUR, erscheint im Juni