Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Amir’

Graphic Novels in der Presse – 19. Februar 2013

Dienstag, den 19. Februar 2013

In seinem Artikel fĂĽr die Wiener Zeitung schlägt Martin Reiterer den Bogen von Joe Saccos und Marjane Satrapis BĂĽchern, die politisches Geschehen im Nahen Osten reflektieren, hin zu aktuellen Veröffentlichungen, die ebenfalls und zum Teil sehr aktuelle das Geschehen aufgreifen: “Metro” von Magdy El-Shafee (Edition Moderne), “Zahra´s Paradise” von Amir und Khalil (Knesebeck) sowie “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B. (avant-verlag): “Subversive Bildwelten”.

“Graphic Novels aus Nahost” stehen auch im Radiobeitrag von Elise Landscheck fĂĽr NDR Info. Sie sprach mit Zeina Abirached, deren “Das Spiel der Schwalben” im März im avant-verlag erscheint, Magdy El-Shafee ĂĽber “Metro” und Maximilien LeRoy ĂĽber “Die Mauer” (beide Edition Moderne).

“JĂĽliger ist ein Buch gelungen, das alles andere als ein luftleerer Raum, ein Vakuum, ist. Es entwickelt trotz der schreienden Einsamkeit seiner Hauptfiguren, viel Kraft. Ein Buch, das man verschlingt und sicher nicht so schnell vergessen wird.” Das schreibt Matthias Heller in seinem Beitrag fĂĽr NDR Kultur. Er hat sich die Ausstellung zu Lukas JĂĽligers “Vakuum” (Reprodukt) am vergangenen Wochenende in Hamburg angesehen: “200 Bleistifte fĂĽr ein Vakuum”.

Auf tagesspiegel.de betont Thomas Greven, dass “Die Frau ist frei geboren – Olympe de Gouges” von Catel Muller und Autor JosĂ©-Louis Bocquet (Splitter) ihre Spannung vor Allem aus der erzählten Handlung bezieht.

“Das Reizvolle an einem Comic ist, dass man völlig frei ist.” sagt der Filmemacher und Comicautor Helmut Wietz im Interview mit Paul-Philipp Hanske an gleicher Stelle: “Sex, Revolution und die Dialektik der Aufklärung”. Wietz´ vor rund vierzig Jahren begonnener Comic “Der Tod von Adorno” erscheint dieser Tage bei metrolit.

Dass bei Reprodukt demnächst Kindercomics erscheinen – zur Buchmesse in Leipzig werden sechs Titel präsentiert – meldet heute Börsenblatt.net: “Kindercomics bei Reprodukt”.

“Revolution im Comic”

Dienstag, den 1. November 2011

Auf WDR2 wurde heute ein Bericht ĂĽber “Zahra´s Paradise” (Knesebeck) von Amir und Khalil ausgestrahlt. Direkt zum Audiobeitrag gelangt man hier.

Revolution im Comic

Die iranische Graphic Novel “Zahra’s Paradise” wandte sich gegen die gefälschten Präsidentschaftswahlen im Iran von 2009 und erschien zuerst im Netz. Mittlerweile liegt sie in elf Sprachen als Buch vor.

Amir, ein Exil-Iraner und Journalist, und Khalil, ein Araber, haben “Zahra’s Paradise” entwickelt und ins Netz gestellt. mehr

Direkt zum Audiobeitrag gelangt man hier.

 

“Terror, schwarz auf weiĂź”

Sonntag, den 2. Oktober 2011

FĂĽr “Die Welt” hat Silke MĂĽlherr mit den unter Pseudonym schreibenden und zeichnenden Autoren des im Iran spielenden Comics “Zahra´s Paradise” (Knesebeck) gesprochen.

Terror, schwarz auf weiĂź

Seit der Aufstand im Iran 2009 blutig niedergeschlagen wurde, regiert Gewalt das Land. Ein Perser und ein Araber schildern die Schrecken in einem anonym verfassten Comic. Wir haben mit ihnen gesprochen

Ein herrenloser Turnschuh, der blutverschmiert auf dem Asphalt liegt. Ein paar zerknĂĽllte Flugblätter, die das durchgestrichene Gesicht von Ahmadinedschad zeigen – das ist alles, was an diesem Tag vom Protest ĂĽbrig geblieben ist, nachdem die Sicherheitskräfte den Platz der Freiheit in Teheran leer geprĂĽgelt haben. Das Bild stammt aus der jetzt auf Deutsch erschienenen Graphic Novel “Zahra’s Paradise”. Das Comictagebuch zeigt den perfiden Terror hinter den Mauern des Irans, der vor den Augen der Welt verborgen bleibt.

“Zarah’s Paradise” im ZDF “heute journal”

Donnerstag, den 15. September 2011

Im ZDF “heute journal” stellte Nicolette Feiler-Thull am 14. September den  Comic “Zahra’s Paradise” vor, in dem der Autor Amir und der Comiczeichner Khalil die “GrĂĽne Revolution” im Iran 2009 und ihre Folgen dokumentieren.

“Zahra’s Paradise”, die fiktive Geschichte ĂĽber die Suche nach Medhi, einem jungen Mann, der exemplarisch fĂĽr Tausende von Inhaftierten und Verschwundenen Iranerinnen und Iraner dieser Tage steht, hat seit 2009 im Internet weltweit eine groĂźe Leserschaft gefunden, und liegt inzwischen bei Knesebeck in deutscher Sprache als Buch vor. Der Fernsehbericht lässt sich nun auch online in der ZDFmediathek ansehen.

Neue Graphic Novels bei Knesebeck

Donnerstag, den 12. Mai 2011

Auch beim MĂĽnchner Verlag Knesebeck werden im Herbstprogramm 2011 wieder eine Reihe von Graphic Novels erscheinen.

Bereits im Juni ist unter dem Titel “Im Schatten junger MädchenblĂĽte II” die Veröffentlichung des dritten Bandes von StĂ©phane Heuets Comic-Adaption des Marcel Proust-Klassikers “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” vorgesehen.

Ebenfalls auf einer literarischen Vorlage basiert der Band “Leben und Ansichten von Tristam Shandy, Gentleman” – der Brite Martin Rowson adaptiert hier Laurence Sternes gleichnamiges FrĂĽhwerk der experimentellen Literatur, das bei Erscheinen im 18. Jahrhundert als ausgemachter Skandal galt. Der Band ist fĂĽr Oktober 2011 angekĂĽndigt.

Die thematisch aktuellste Neuerscheinung ist die deutschsprachige Fassung von “Zahra’s Paradise”, in dem der iranisch-amerikanische Autor Amir und der Zeichner Khali die politische Situation und den Alltag im Iran in den Mittelpunkt rĂĽcken: Mehdi, ein junger Mann, verschwindet während der Unruhen, die durch die augenscheinlich manipulierten Präsidentschaftswahlen im Sommer 2009 hervorgerufen wurden. Seine Mutter und sein Bruder machen sich auf die verzweifelte Suche nach ihm. Amirs und Khalis Comic erscheint seit geraumer Zeit in Fortsetzungen im Internet: Auf ihrem Blog zahrasparadise.com veröffentlichen die Autoren wöchentlich zwei neue Folgen, die ebenda auch auf Deutsch zu lesen sind. Die Buchfassung folgt im September 2011.

“Zahra’s Paradise” in deutscher Sprache gestartet

Dienstag, den 12. Oktober 2010

Wie Verlegerin Dr. Rosemarie von dem Knesebeck vor einigen Wochen schon angedeutet hatte, wird es vom Comicblog “Zahra’s Paradise” auch eine deutsche Buchveröffentlichung geben. Ab sofort ist die online vorveröffentlichte Version des Comics bis zu ihrem heutigen Stand in deutscher Sprache abrufbar.


Nach den Präsidentschaftswahlen im Juni 2009 kam es in Iran zu heftigen Protesten, bei denen bereits in den ersten Tagen zahlreiche Demonstranten getötet und tausende verhaftet und gefoltert wurden – während dieser Unruhen verschwindet auch Mehdi, ein junger Iraner, Vertreter einer Generation voller Vertrauen in die Zukunft, voller Träumen und Mut. Seine Mutter und sein Bruder machen sich auf die Suche nach ihm. Dabei erleben sie die Ungerechtigkeit des Gottesstaates ebenso wie die Solidarität ihrer Landsleute und den versteckten tagtäglichen Protest der Einzelnen gegen das System.

Herausgefordert von der aktuellen politischen Situation im Iran, textet der Autor Amir zusammen mit dem Zeichner Khalil die Graphic Novel Zahra’s Paradise über das „alltägliche“ Leben in Iran als work-in-progess. Aus Sicherheitsgründen müssen sie unter Pseudonym arbeiten. In ihre Arbeit fließen ihre eigenen Erfahrungen, die ihrer Familie sowie zahlreicher iranischer Freunde mit ein.

Eine Buchversion der noch bis März 2011 laufenden Onlineveröffentlichung ist für Herbst 2011 geplant.

“Zeichnen gegen die Mullahs”

Sonntag, den 15. August 2010

Susanne Schanda berichtet im “Tagesspiegel” vom 15. August ĂĽber den Webcomic “Zahra’s Paradise” von Amir & Khalil (First Second), der im September 2011 gleichzeitig in elf Sprachen als Buch vorgelegt werden soll – in deutscher Sprache beim Knesebeck Verlag.

Zeichnen gegen die Mullahs

Fortsetzungsroman: Der Webcomic “Zahra’s Paradise” erzählt von der iranischen Protestbewegung. Die Helden dieser Geschichte sind Frauen mit Courage.

Als Reaktion auf den Protest gegen die Wahlmanipulationen wurden letztes Jahr im Iran neben den einheimischen auch die ausländischen Medien weitgehend ausgeschaltet. Blogs und Twitter erlebten einen Boom. Auch Amir, der iranisch-amerikanische Autor des Web-Comicromans „Zahra’s Paradise“ hält sich über diese Kanäle auf dem Laufenden. „Wir erleben eine Internetrevolution, die sich zu einer breiten gesellschaftlichen Bewegung entwickelt hat“, sagt der in den USA lebende Autor am Telefon. Aus Sicherheitsgründen nennt er nur seinen Vornamen. mehr