Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Antityp’

Graphic Novels in den Medien – Dezember 2010 (2)

Donnerstag, den 30. Dezember 2010

Kurz vor Jahresschluss noch einmal ein Blick auf die vielfältige Berichterstattung ĂĽber Graphic Novels in den Medien. Leider kann nicht auf alles verlinkt werden, wie zum Beispiel auf Andreas Platthaus eine ganze Seite fĂĽllenden Bericht ĂĽber die Bedeutung von Graphic Novels in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (update: Der Artikel “Siegeszug unter falscher Flagge” ist nun auch online abrufbar). Auf eine Reihe von Berichten und Rezensionen kann an dieser Stelle jedoch wie gewohnt verwiesen werden.

Die am heutigen Donnerstag in den Kinos startende Verfilmung von Posy Simmonds “Tamara Drewe” (Reprodukt) unter dem Titel “Immer Drama um Tamara” findet natĂĽrlich breite Beachtung in den Feuilletons, wobei die Vorlage zumindest hingewiesen wird. Auf “tagesspiegel.de” stellt Sven Jachmann das Buch noch einmal ausfĂĽhrlich vor und legt: “Die Begierden der Intellektuellen” dar.

Ralf Königs “Antityp” (Rowohlt) ist die Buchempfehlung im Dezember des “Radiofeuilletons” im “Deutschlandradio”. Knut Cordsen legt das Buch in “Fundgrube fĂĽr Kokolores” “jedem Frömmler ans Herz”. Christian Möller stellt im “Deutschlandradio Wissen” Peer Meters und Isabel Kreitz´ “Haarmann” (Carlsen) vor: “Serienmörder als Comic”. Derselbe Band wird von Thomas Hummitzsch auf “BerlinerLiteraturkritik.de” besprochen: “Der Tatort unter den Comics”. Und auf “satt.org” schreibt Andre Kagelmann ĂĽber eben jenen Band unter der Ăśberschrift “Ratten im Hirn …”.

Weitere biografische Comics fanden in den Medien Beachtung: Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter “Logicomix” von Apostolos Doxiadis und Christos H. Papadimitriou (Atrium) vor: “Russell, Wittgenstein und Gödel als Superhelden”. “Ginsberg, Kerouac und Co. waren homophob, antisemitisch. Und prägten die Popkultur” schreibt Brigitte Preissler in “Dichter sind gefährlich” fĂĽr “Die Welt” ĂĽber die von Harvey Pekar und Paul Buhle herausgegebene Portraitsammlung “The Beats” (Weidle+Graf). Vor allem die “gewohnt exzellenten” Zeichnungen von Autor Reinard Kleist in seinem Buch “Castro” (Carlsen) haben es Markus Lippold angetan, wie er in seiner Besprechung auf n-tv.de schreibt: “Vaterland oder Tod – oder Diktatur”. Der Band ist Buchtipp auf “blickpunkt-lateinamerika.de”, wo Thomas Völkner “Fidel Castros Leben als Comic” vorstellt.

Auf “Aviva-Berlin.de”, dem “Online-Magazin fĂĽr Frauen” stellt Claire Horst den dritten Band von Joann Sfars “Klezmer” vor: “gewohnt farbenfroh und traumartig versponnen”. Gerade die “brillante Inszenierung” hat es Benjamin Vogt bei der LektĂĽre von Bastien Vivès´ “In meinen Augen” angetan, wie er auf “comicgate.de” schreibt.

Gleich zwei Bände von Bastien Vivès finden sich in den lesenswerten Jahres-Top 10 der besten Comic auf “titel-magazin.de”. Dort wurden vor Weihnachten noch eine Reihe weiterer Graphic Novels vorgestellt: Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” (Reprodukt) findet nur bedingt das Wohlwollen des Rezensenten Falk Straub, der in “Der Schöpfer im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit” jedoch relativierend feststellt: “Manch anderer Autor und Zeichner wĂĽrde sich wĂĽnschen, einen Ausrutscher auf solch hohem Niveau ĂĽberhaupt einmal zustande zu bringen.” Gleich zwei neue Bände von David B. stellt Alexander Frank in “Ornamentale Menschenknäuel und kopflose Piraten” vor: “Auf dunklen Wegen” und “Kapitän Scharlach” (letzterer zusammen mit Emmanuel Guibert, beide avant-verlag).

Weiterhin auf “titel-magazin.de” erkennt wieder Falk Straub eine “herausragende Meditation ĂĽber Lust und Gewalt” in der Piraten-Trilogie “Jeronimus” von Christophe Dabitch und Jean-Denis Pendanx (Schreiber & Leser): “Homo homini lupus”. Christian Neubert kann dagegen der Manga-Trilogie “Furious Love” von Kazuo Kamimura (Carlsen) nicht besonders viel abgewinnen: “Weiter wie gehabt…”.

“Eine zutiefst melancholische und gleichzeitig an Zynismus kaum zu ĂĽberbietende Geschichte” erkennt Felix Giesa auf “satt.org” in “Sun Village” von Inio Asano (Schreiber & Leser): “Leben und Tod sind bloĂź ein Geschäft”. Und an gleicher Stelle stellt Giesa drei aktuelle Abenteurcomics vor: “Der letzte Mohikaner” von Cromwell (nach James Fennimore Cooper, Splitter), “An Bord der Morgenstern” von Riff Reb´s (Carlsen) und “Mouse Guard – Winter 1152″ von David Petersson (Cross Cult).

Ralf König bei “Druckfrisch”

Dienstag, den 21. Dezember 2010

Am vergangenen Freitag war Ralf König zu Gast bei Denis Scheck im ARD-BĂĽchermagazin “Druckfrisch”, um mit ihm ĂĽber seinen neuen Comic “Antityp” (Rowohlt) zu plaudern. Den Beitrag kann man in der ARD Mediathek ansehen, zum Textbeitrag gelangt man hier.

Arne Bellstorf und Ralf König im TV

Mittwoch, den 8. Dezember 2010

Zweimal Comics im TV: Die Sendung “Kulturmontag” auf ORF 2 berichtete ĂĽber Arne Bellstorfs “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt) und lässt dafĂĽr unter anderem den Autor und Astrid Kirchherr selbst zu Wort kommen.

Der Beitrag lässt sich in der Mediathek des ORF ansehen.

Am vergangenen Donnerstag sprach Thea Dorn in der Sendung “Literatur im Foyer” des SWR mit Ralf König (“Antityp” (Rowohlt) sowie Hans Traxler ĂĽber das Religiöses im Comic und Karikatur.

Die komplette Sendung findet sich in der Mediathek des SWR.

Bücher im NDR | Lesung mit Ralf König in Göttingen

Mittwoch, den 1. Dezember 2010

Am gestrigen Dienstag Abend wurde im “NDR BĂĽcherjournal” Arne Bellstorfs “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt) vorgestellt. Ein Text dazu kann online nachgelesen werden.

“Baby’s in Black” – Eine Liebe als Comic

Eigentlich hört Astrid nur Jazz. Aber an diesem Abend, im Oktober 1960, geht sie auf die GroĂźe Freiheit – und hört die neue Band aus Liverpool. Da passiert es – da sieht sie IHN, den Mann, den sie nie mehr vergessen wird. “Seine Coolness. Seine Intelligenz. Sein kĂĽnstlerisches Sein. Einfach Liebe zwischen uns”, erzählt sie heute. “Das hat mich fasziniert. Dieses Einmalige. Dieses nie wieder Gefundene.”

Stuart Sutcliffe war damals in Hamburg der erste Bassist der Beatles. Astrid Kirchherr, frisch von der Kunsthochschule, sah die Band, war begeistert, machte Fotos. 50 Jahre später erzählt der Comic “Baby’s in black” ihre Geschichte, die Geschichte eines Aufbruchs, einer Sehnsucht. mehr

Der NDR präsentiert am heutigen Mittwoch in der Reihe “Der Norden liest” eine Lesung in Göttingen mit Ralf König, der aus seinem aktuellen Buch “Antityp” (Rowohlt) vortragen wird. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Der Autor und seine nun abgeschlossene Bibel-Trilogie werden in einem Artikel samt Video auch online vorgestellt.

Prototyp, Archetyp, Antityp

Am Anfang war das Buch “Prototyp” – Adams SĂĽndenfall, frei nach Ralf König. Und siehe: Das Buch war gut. “Es hat jedenfalls Proteste gehagelt”, erzählt König. “Und da wird man ja als Satiriker, Zeichner, Karikaturist sofort gepikst, dass man da irgendwas richtig gemacht hat, wenn Leute sich aufregen.” Also geht’s weiter: Es ist Strich fĂĽr Strich eine Anti-Missionierung: König geht dem Christentum mit Wort- und Bildwitz zu Leibe, diesmal dem, der es seiner Meinung nach am Ăśbelsten trieb: Apostel Paulus. “Ich empfinde Paulus wirklich auch als eine Art Taliban. Also diese strenge Trennung: was ist Gut, was ist Böse und wird in der Hölle schmoren, das ist bei Paulus ja wie bei allen Fundamentalisten, ich meine, er war wohl der Fundamentalist an sich.” mehr

Comics in den Medien – Oktober 2010

Mittwoch, den 27. Oktober 2010

Neben zahlreichen Meldungen in der deutschsprachigen Presse, in Funk und Fernsehen, gab es in den vergangenen Wochen auch einige Erwähnungen deutscher Comics und ihrer Macherinnen und Macher in internationalen Medien. Zum Beispiel interviewte Tomasz PstrÄ…gowski am Rande des Comicfestivals in Lodz den Berliner Zeichner Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt) fĂĽr das polnische Online-Comicmagazin komiksomania.pl: “Nie jestem bohaterem”.

Mit “Wanderlust” widmet Matthias Wivel auf dem amerikanischen “The Comics Journal”-Blog Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) eine ausfĂĽhrliche Besprechung. Darin wird Ulli Lusts autobiografischer Reisebericht eingeordnet zwischen Goethes “Italienische Reise” und Christiane F.s “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”: “a fascinating study of human behavior under duress”. Erfreulich zu sehen, dass deutsche Comics auch im Ausland immer breiter wahrgenommen werden.

“Schlicht grossartig” findet Bert Dahlmann Pierre Pelots und Barus “Elende Helden” (Edition 52) in seiner kurzen Vorstellung auf westzeit.de. Das gegenwärtige Schaffen Barus, der im nächsten Jahr Präsident des Comicfestivals in AngoulĂŞme sein wird, stellt Andreas Platthaus auf seinem “FAZ”-Blog vor und spart in Bezug auf “Elende Helden” nicht mit lobenden Worten, wenn er in “Arme Typen, aber was fĂĽr ein Reichtum an Geschichten!” unter anderem ausfĂĽhrt, warum Baru “auch im Alter von ĂĽber sechzig immer noch einer der frischesten Comiczeichner der Welt ist”.

Ein weiterer Titel der Edition 52 wurde zuletzt ebenfalls besprochen: Die Veröffentlichung des ersten Teils von Jeff Lemires “Essex County”-Trilogie, “Geschichten vom Land”, nimmt Lars von Törne auf tagesspiegel.de zum Anlass, den Autor und sein Werk vorzustellen: “Nur wenige Autoren verbinden Elemente des Mainstream und der Comic-Avantgarde so gekonnt wie Jeff Lemire.” schreibt er in “Schöner Schmerz”. Auf comicgate.de vergleicht Benjamin Vogt in seiner Besprechung Jeff Lemires Stil lobend mit dem von Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen). Derselbe Rezensent bespricht auch Jiro Taniguchis Western-Manga “Sky Hawk” (Schreiber & Leser) und weist bei allem Lob auf einige Schwächem im Genre-Mix hin. In den ungefähr zur Zeit der groĂźen Depression angesiedelten Geschichten in Will Eisners “Ein Vertrag mit Gott und andere Geschichten” (Carlsen) erkennt Andreas Fisch – ebenfalls auf comicgate.de – eine Reihe von Parallelen zur heutigen Zeit. Die “Ur-Graphic Novel” nennt Fabian Kettner den Band in seiner ausfĂĽhrlichen Vorstellung auf literaturkritik.de.

In der Zeit ganz weit zurĂĽck geht Jens Harder in seiner Graphic Novel “Alpha – directions” (Carlsen), der Thomas Hummitzsch auf textem.de attestiert, “spektakuläre Evolutionsbilder” zu finden. Marco Behringer stellt an gleicher Stelle “die Geschichte der Beat-Literatur als Graphic Novel” vor, namentlich “The Beats” (Walde+Graf) von den Herausgebern Harvey Pekar und Paul Buhle. Wer hätte gedacht, dass einmal “Bertrand Russel als Comicheld” erscheinen wĂĽrde, fĂĽhrt ebenfalls Marco Behringer in seiner Besprechung von Apostolos Doxiadis’ und Christos H. Papadimitrious’ “Logicomix” (Atrium) auf textem.de aus. Wolfgang Popp stellt “Logicomix” auf Ă–1 vom ORF vor. Der dazugehörige Text lässt sich hier nachlesen und hier nachhören.

Christian Möller sprach anlässlich der Veröffentlichung einiger Comics, die sich mit religiösen Themen auseinandersetzen, mit dem Kölner Autor Ralf König (“Antityp”, Rowohlt) ĂĽber den “Boom des Göttlichen”. Der Beitrag lief im Deutschlandfunk. In einer kurzweiligen Bilderstrecke stellt WDR1 Live Arne Bellstorfs “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt) vor.

In der “Welt” wurde Eric Corbeyrans Adaption von Franz Kafkas “Die Verwandlung” (Knesebeck) als gelungene Umsetzung kurz vorgestellt. FĂĽr die Vogtländer “Freie Presse” legt Oliver Seifert in “PĂĽnktchen, PĂĽnktchen, Komma Strich” dar, wie es StĂ©phane Heuet gelingt, aus Marcel Prousts Vorlage in “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Combray” (Knesebeck) einen gelungenen Comic zu machen. Eher eine “LektĂĽrehilfe” erkennt darin jedoch Daniel WĂĽllner in seinem Artikel fĂĽr tagesspiegel.de: “Bis an die Grenzen der Zeit”. An gleicher Stelle stellt Waldemar Kesler die gelungene Zusammenarbeit zwischen David Prudhomme und Pascal RabatĂ© in “Die Plastikmadonna” (Carlsen) heraus: “Das Szenario und die Zeichnungen gehen bei der liebevollen Milieustudie so innig Hand in Hand, dass wir nur auf eine weitere Zusammenarbeit der beiden hoffen dĂĽrfen.”: “Die rote Maria”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de empfiehlt Comic-Autorin Elke R. Steiner (“Risiken und Nebenwirkungen”, GĂĽtersloher Verlagshaus) “Das Zeichen des Widders”, die Zusammenarbeit von Fred Vargas und Edmond Baudoin (Aufbau Verlag) als “MitreiĂźend, berĂĽhrend und voller ungewöhnlicher Charaktere”: “Kleiner Raub mit groĂźen Folgen”.

Thomas Otts “R.I.P. – Best of 1985 -2004″ (Edition Moderne) stellt Christian Neubert auf titel-magazin.de vor. In diesen “Schattenseiten” erkennt der Autor “groĂźe Kunst”. Christian Neubert sprach am Rande der Frankfurter Buchmesse auch mit den frisch gekĂĽrten Sondermann-Preisträgern Felix Mertikat und Benjamin Schreuder ĂĽber die Auszeichnung und natĂĽrlich ĂĽber ihr gemeinsames DebĂĽt “Jakob” (Cross Cult): “Ein Konglomerat genialer Ideen”.

“Antityp” von Ralf König

Freitag, den 17. September 2010

Ab heute ist der neue Band von Ralf König, “Antityp” (Rowohlt), im Handel erhältlich. Im Gegensatz zu “Prototyp” und “Archetyp”, in denen der Kölner Comic-Autor zuvor mit biblischen Charakteren auseinandersetzte, ist das neue Buch nicht vorab als Comic Strip in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” erschienen.

Der Mensch, zumindest in der Bibel, ist voll Verderbnis und von Übel, drum kommt bald einer, um vom Bösen uns arme Sünder zu erlösen, damit der Himmel schließlich siegt! Wie? Hab ich was nicht mitgekriegt? Der Erlöser war schon da? Aha? Soso … Wie sonderbar … Die Welt, erlöst? Der Mensch ist frei? Braucht’s da der Trilogie Teil 3? Doch! Der Heilige heißt diesmal Paul, fällt gleich zu Anfang schon vom Gaul, apostelt durch die Welt, und schon gibt es ’ne neue Religion! Dann fälscht und ändert man noch was, ach Gott, jaja, so schnell geht das … Zum Schluss hat uns die Christenheit von Logik und Vernunft befreit. Doch zu unser aller Glück kehrt der Erlöser bald zurück und die ihr glaubet, seht euch vor: Womöglich hat der Mann Humor!


Antityp, ISBN 978-3-49803-551-8, 144 Seiten, Hardcover, 16,95 EUR, erschienen bei Rowohlt

“Antityp” von Ralf König

Sonntag, den 13. Juni 2010

Noch ist er nicht auf der Verlagshomepage angekĂĽndigt, aber zumindest findet er sich in der Verlagsvorschau von Rowohlt: Ralf Königs neuer Band “Antityp” erscheint Mitte September. Wie Ralf König bereits im Interview mit der “Comixene” ausfĂĽhrte, widmet er sich im neuen Band der Figur des Paulus.

Der Mensch, zumindest in der Bibel, ist voll Verderbnis und von Ăśbel, drum kommt bald einer, um vom Bösen uns arme SĂĽnder zu erlösen, damit der Himmel schlieĂźlich siegt! Wie? Hab ich was nicht mitgekriegt? Der Erlöser war schon da? Aha? Soso … Wie sonderbar … Die Welt, erlöst? Der Mensch ist frei? Braucht’s da der Trilogie Teil 3? Doch! Der Heilige heiĂźt diesmal Paul, fällt gleich zu Anfang schon vom Gaul, apostelt durch die Welt, und schon gibt es ’ne neue Religion! Dann fälscht und ändert man noch was, ach Gott, jaja, so schnell geht das … Zum Schluss hat uns die Christenheit von Logik und Vernunft befreit. Doch zu unser aller GlĂĽck kehrt der Erlöser bald zurĂĽck und die ihr glaubet, seht euch vor: Womöglich hat der Mann Humor!

Im Gegensatz zu “Prototyp” und “Archetyp” ist der neue Band nicht in Form von Strips in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” erschienen, “Antityp” erscheint bei Rowohlt als Erstveröffentlichung.

Antityp, ISBN 978-3-49803-551-8, 144 Seiten, Hardcover, 16,95 EUR, erscheint im September bei Rowohlt