Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Arthur Schnitzler’

“Mit der Galeere von Traum zu Traum”

Mittwoch, den 14. November 2012

In der gestrigen Ausgabe druckte der ZĂĽrcher Tagesanzeiger ein ausfĂĽhrliches Interview mit Jakob Hinrichs: “Mit der Galeere von Traum zu Traum”.

Lukas Meyer-Marsilius stellte dem Berliner Illustrator Fragen zu seinem in der BĂĽchergilde Gutenberg erschienenen Band “Traumnovelle” nach der Vorlage Arthur Schnitzlers.

Hinrichs gibt Auskunft darĂĽber, wie er auf den Stoff gekommen ist, was er an ihm relevant findet und wie er bei der Umsetzung vorgegangen ist. Auch seine Inspirationen und die Wahl des speziellen Stils kommen zur Sprache.

Graphic Novels in den Medien – 17. August 2012

Freitag, den 17. August 2012

“Kaum eine andere Form des Erzählens hat in den letzten Jahren so viel an Aufmerksamkeit und Ansehen gewonnen wie die Graphic Novel, der Roman in Bildern.” So eröffnet ein Ăśberblick ĂĽber aktuelle Neuerscheinungen, der gestern im “Buchjournal” auf MDR Figaro ausgestrahlt wurde. Die Texte zu den fĂĽnf Titeln können hier nachgelesen und nachgehört werden:“Romane in Bildern”. Vorgestellt wurden: “Niemandsland” von Blexbolex (Jacoby & Stuart), “Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (nach Arthur Schnitzler, Edition BĂĽchergilde), “Tristram Shandy, Gentleman” von Martin Rowson (nach Laurence Sterne, Knesebeck), “Der Pirat und der Apotheker” von Henning Wagenbreth (nach R.L. Stevenson, Peter Hammer Verlag) und “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen).

“Der Boxer” wurde ebenfalls in der Badischen Zeitung vorgestellt “Die Geschichte des Boxers im KZ”. JĂĽrgen Schickinger resĂĽmiert: “Ausnahmeband”. Die Sogkraft der Erzählung stellt Schickinger bei David Smalls “Stiche” (Carlsen) heraus: “Die Geschichte des Kindes in Detroit”.

Auch tagesspiegel.de stellt wieder eine Graphic Novel vor: “Don Quijote” von Flix (nach Miguel de Cervantes, Carlsen), in dem Thomas Hummitzsch einen “famosen Schelmencomic” erkennt: “WutbĂĽrger Don Quijote”.

Neue Graphic Novel in der Edition BĂĽchergilde

Freitag, den 10. August 2012

In der Edition BĂĽchergilde erscheint in KĂĽrze eine weitere Literaturadaption in Comicform. Mit der “Traumnovelle” ist es bereits die zweite Comicfassung einer Vorlage von Arthur Schnitzler – Manuele Fior hatte mit “Fräulein Else” (avant-verlag) bereits einen Band vorgelegt, der auf einem Text Schnitzlers basierte. FĂĽr die Umsetzung hier zeigt sich der in Berlin lebende Illustrator  Jakob Hinrichs verantwortlich.

Schnitzlers „Traumnovelle“ erzählt von den sonderbaren und erotisch aufgeladenen Geschehnissen, die dem Arzt Fridolin und seiner Frau Albertine widerfahren. Phantastisch und traumhaft beschreibt er die Entdeckung ihrer bisher verborgenen Begierden und ihres wahren Selbst. Jakob Hinrichs interpretiert die Novelle erstmals als Graphic Novel. Dabei löst er die Zeitgebundenheit der Geschichte gekonnt auf, so dass die Grenzen zwischen Traumwelt und Realität verschwimmen. Seine Bilder fangen die bizarre und aufgewühlte Stimmung von Schnitzlers Novelle wunderbar ein.

Als Bonus enthält das Buch neben der Comicversion auch eine von Hinrichs um illustrierte Vignetten ergänzte Version des Originaltextes.

Traumnovelle, ISBN 978-3-86406-014-4, 160 Seiten, farbig, Hardcover mit Schutzumschlag, 24,95 EUR (D), erscheintim September in der Edition BĂĽchergilde.

“Hohle Posen, böser Strich”

Donnerstag, den 16. September 2010

In der gestrigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung” schrieb Christoph Haas ĂĽber Manuele Fiors Schnitzler-Adaption “Fräulein Else” (avant-verlag).

Hohle Posen, böser Strich

Eine junge Frau erhält ausgerechnet von ihrer Mutter einen moralisch zweifelhaften Auftrag. Ihr Vater, ein angesehener Wiener Anwalt, hat Papiere unterschlagen; kann er die 30 000 Gulden, die sie wert sind, nicht innerhalb von zwei Tagen rĂĽckerstatten, droht ihm das Gefängnis. Also soll Else, die mit ihrer Tante in einem SĂĽdtiroler Hotel weilt, sich an den dort logierenden Kunsthändler Dorsday wenden und ihn bitten, diese Summe zu leihen. Obwohl sie sich vor dem zwielichtigen Mann ekelt, ist Else aus Tochterliebe dazu bereit. Dorsday verspricht, das Geld zur VerfĂĽgung zu stellen – allerdings unter einer heiklen, unverschämten Bedingung: Er möchte Else, die er vergeblich begehrt, nackt sehen dĂĽrfen. mehr

“Fräulein Else” – Leseprobe online

Mittwoch, den 21. Juli 2010

Zum Comic-Salon Erlangen erschien im avant-verlag mit “Fräulein Else” ein neuer Band des in Paris lebenden Italieners Manuele Fior (“Ikarus”, avant-verlag), eine Literaturadaption nach Arthur Schnitzler.

Um ihren Vater vor dem drohenden Bankrott zu retten, wendet sich Fräulein Else an den reichen Kunsthändler Dorsay. Dieser willigt einem Darlehen zu, aber unter einer Bedingung: Else nackt sehen zu dürfen.

In atemberaubenden, eleganten Bildern wird die Geschichte des Scheiterns der Protagonistin vor den familiären und gesellschaftlichen Zwängen geschildert.

Eine 18-seitige Leseprobe lässt sich ab sofort hier als PDF herunterladen (1,5 MB).

Fräulein Else, ISBN 978-3-939080-43-5, Softcover, farbig, 88 Seiten, 19,95 EUR, erschienen im avant-verlag