Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Bibliotheken Über uns Impressum

Archiv des Tags ‘Berliner Zeitung’

Graphic Novels in den Medien – 27. August 2013

Dienstag, den 27. August 2013

In der gestrigen Ausgabe des “Kulturjournals” im NDR wurden Lars Fiske und sein biografischer Band “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (avant-verlag) vorgestellt. Der Beitrag von Thorsten Ernst kann hier weiterhin angesehen werden (ab 17:20 min).

Ăśber jenen Comic, sowie ĂĽber weitere aktuelle KĂĽnstlerbiografien, wurde im “Literaturforum” des Nordwestradios gesprochen. Im Studio zu Gast waren die Verlagsleiter Dirk Rehm von Reprodukt und Johann Ulrich vom avant-verlag. Auch dieses längere Gespräch mit Elke Schlinsog lässt sich nachhören: “Kunst im Comic – KĂĽnstler-Biografien boomen”.

Sowohl der Band ĂĽber Kurt Schwitters als auch die ebenfalls im avant-verlag erschienene Biografie “Munch” von Steffen Kverneland wurden auf culturmag.de vorgestellt. Hanspeter Ludwig schreibt: “Nerds nehmen Nerds ins Visier, das Ergebnis: GroĂźartig.” Als “leichtfĂĽĂźig” und “kongenial” wird Fiskes Band ĂĽber Kurt Schwitters von Leonie Krutzinna auf litlog.de bezeichnet: “Kongenial im Gleichschritt”.

Kunst ist auch das Thema in David Prudhommes “Einmal durch den Louvre” (Reprodukt), den Johannes Spengler auf sueddeutsche.de vorstellt: “Wo geht’s denn hier zur Kunst?”.

Ebenfalls mehrfach wurde “Luchadoras” von Peggy Adams (avant-verlag) vorgestellt und besprochen. Matthias Heine stellte den Band in Die Welt vor: “Wrestling mit dem Tod” und stellt fest, dass es gerade an der Hauptdarstellerin liege, dass “alles andere als ein StĂĽck Betroffenheitsliteratur herausgekommen” sei. Johanna Esch widmete sich dem Band im “Funkhaus Europa” des WDR und lässt dabei auch einen Menschenrechtsexperten fĂĽr Mexiko bei Amnesty International zu Wort kommen: “Die Stadt der toten Frauen”. Auf intro.de schreibt Bastian KĂĽllenberg. FĂĽr ihn ist Luchadoras “schonungslos und nachhaltig”. Zum Artikel geht es hier.

Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” (Reprodukt) stellte Mario Osterland auf fixpoetry.de vor: “Ein Comic der Superlative”.

“Majdanek steckt sogar Auschwitz in die Tasche” so zitiert Christian SchlĂĽter in der Berliner Zeitung aus Rutu Modans “Das Erbe” (Carlsen) und lobt das “ästhetisch kluge, experimentierfreudige Ringen um eine angemessene Darstellungsform” der fortwährenden Wirkung des Holocausts. Auf brikada.de attestiert Doris Losch dem Band “zart, amĂĽsant, melancholisch, ironisch” zu sein.

Mit Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) befasste sich Boris Kunz fĂĽr titelblog.de. FĂĽr ihn, wirkt der Comic trotz seiner Gruselelemente “wirklichkeitsnah und lebendig”: “Das Erbe der Bilderhefte”.

Matthias Heine macht in der Welt klar, was er von James Vance und Dan E. Burrs “Auf dem Drahtseil” (Metrolit) hält: “Ein Meisterwerk”: “Dieser Comic macht Sie zum Kommunistenversteher”.

In der Wiener Presse stellte Christoph Huber “Flut!” (avant-verlag) und dessen Autor Eric Drooker vor: “GefĂĽhl, dass ein Sturm kommt”.

Wieder eine Reihe von Beiträgen gab es auf tagesspiegel.de: Anlässlich der Berlin Graphic Days am vergangenen Wochenende stellte Lars von Törne Annette Köhn und ihren Jaja-Verlag vor: “WundertĂĽte aus der Musenstube”. Trotz “Genre-VersatzstĂĽcken” findet Björn Bischoff im neuen Band von Matthias Schultheiss auch “Ăśberraschendes”. “Woman on the River” ist bei Splitter erschienen, zur Buchvorstellung geht es hier: “Fluss ohne Wiederkehr”. Christian Endres wĂĽnscht Terry Moores nun bei Schreiber & Leser veröffentlichter Reihe “Strangers in Paradise” viel Erfolg – auch bei Nichtcomiclesern: “Dreiecksbeziehung im Paradies”. Moritz Honert macht in einem Artikel auf den Umstand aufmerksam, dass Finanzämter Comic-Verlage fĂĽr Lagerbestände zur Kasse beten, was im Fall von Cross Cult schon zur AnkĂĽndigung fĂĽhrte, dass viele Titel aus dem Programm und vernichtet werden mussten: “Das groĂźe Schreddern”.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂĽliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

Anlässlich der Lesung im Berliner GrĂĽnen Salon stellte Christian SchlĂĽter den “erstaunlichen Erstling” “Chamäleon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “Chamäleon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂĽber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂĽpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Grundsätzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjährige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂĽglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf groĂźer Fahrt”, so lautet die Ăśberschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “Imaginär im FĂĽhrerbunker”: “SchlieĂźlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂĽgtem Roman eine ästhetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singuläres Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

Grapic Novels in den Medien – 18. Dezember 2012

Dienstag, den 18. Dezember 2012

“Wer begreifen will, wie Politik tatsächlich funktioniert und warum der Glanz von Schuhen die Welt verändert, der muss „Quai d’Orsay“ lesen. Die Graphic Novel erklärt das besser, als es jedes Lehrbuch könnte.” So resĂĽmiert Christine Strasser ihre Besprechung des Bandes “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt) in der Mittelbayerischen Zeitung: “Comic-Duo lĂĽftet Geheimnisse der hohen Diplomatie”.

Gleich vier neue BĂĽcher empfiehlt Christian SchlĂĽter “FĂĽr den kleinen Lesehunger zwischendurch” in der Berliner Zeitung: “Der geheime Garten” von Masayuki Kusumi und Jiro Taniguchi (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), “Das Gemetzel” von Bastien Vivès und “White Line Fever” von Calle Claus (Edition 52).

Als Buch ĂĽber die geschichtlichen Entwicklungen Spaniens epfiehlt Jan Tölva “Die Kunst zu Fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) in der “Jungle World”: “Nach Franco”.

Thomas von Steinaecker legt in der Welt dar, warum “Building Stories”, das jĂĽngst in den USA erschienene neue Buch von Chris Ware (“Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt”, Reprodukt), sein Buch des Jahres ist: “Das Leben ist ein Baukasten”.

“Im Rausch der weiĂźen Linie” befindet sich der Protagonist in Calle Claus “White Line Fever” (Edition 52), wie Andreas Platthaus auf seinem FAZ-Blog schreibt. Platthaus freutsich bereits jetzt auf neue Bände des Autoren.

Ebenfalls bei der Edition 52 erschienen ist “Schöne neue Welt” von Baru. Darin sieht Benjamin Vogt “starke Kurzgeschichten in ungewöhnlichem Sujet”, wie er in seiner Besprechung auf comicgate.de schreibt.

“Jetzt mal wieder Klassenkampf”

Freitag, den 23. November 2012

In den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau schreibt Christian SchlĂĽter ĂĽber die Comics des französischen Autoren Baru. Darin stellt er schlaglichartig seine bei der Edition 52 erschienenen Bände “Schönes neues Jahr”, “Elende Helden” (Szenario: Pierre Pelot) und “Hau die Bässe rein, Bruno!” sowie das bei Reprodukt erschienene Buch “Die Sputnik-Jahre”. Besonders angetan zeigt sich SchlĂĽter  von Barus Fähigkeit, Milieustudien mit Eigenschaften des trivialen Comics zu verknĂĽpfen und erklärt ihn zum “Meister der Milieu- und Alltagsgeschichten”: “Jetzt mal wieder Klassenkampf”.

Comics in den Medien – 18. Oktober 2012

Donnerstag, den 18. Oktober 2012

Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” findet weiterhin Zuspruch in der Presse. So schreibt Christian SchlĂĽter in der Frankfurter Rundschau sowie der Berliner Zeitung unter der Ăśberschrift “Französischer Comic verulkt Weltpolitiker”: “Selten so gelacht: Der Polit-Comic „Quai d’Orsay“ von Christophe Blain ist ein meisterhafter Blick hinter die Kulissen der Macht. Eine krachend komische, dann aber auch wieder bitter-ernste Geschichte.”

“Ăśberspitzt, aber trotzdem glaubhaft” bezeichnet Kai Löffler Blains und Lanzacs Portrait des Politikbetriebs in seinem Beitrag fĂĽr den Deutschlandfunk: “Blick hinter die Kulissen der Diplomatie”. Hier kommt nicht nur Christophe Blain selbst zu Wort, Passagen aus dem Buch werden auch von Sprechern gespielt. Der Beitrag kann hier auch als MP3-Datei angehört werden.

“Einen interessanten Einblick in Thoreaus Denk- und Lebenswelt” gibt die Comic-Biografie “Henry David Thoreau – Das reine Leben” (Knesebeck) von A. Dan und Maximilen LeRoy, wie Lukas Meyer-Marsilius in der Basler Zeitung schreibt: “Die Pflicht zum Ungehorsam”.

Bereits Anfang des Monats schrieb Waldemar Kesler in der tageszeitung ĂĽber “Chronik einer verschwundenen Stadt” von Dibou und Golo (avant-verlag), wobei Kesler gerade die vielschichtige Art der Dokumentation hervorhebt: “Eine Totenstadt in Ă„gypten”.

Arne Bellstorf, Autor von “Baby´s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt), war im Mai auf Einladung des örtlichen Goethe-Instituts in Toronto zu Gast, wo er am Randes des Toronto Comic Arts Festivals sein auch in Nordamerika erschienenes Buch vorstellte und einen Einblick in die Entstehung des Bandes gab. Das rund einstündige Video ist hier zu sehen.

Auf der Frankfurter Buchmesse wurden eine Reihe von Redakteuren und Verlagsmitarbeitern unter dem Motto “Herz oder Hirn?” dazu befragt, was auch unter BerĂĽcksichtigung der Gestaltung, ein gutes Buch ausmacht. Christian Maiwald von Reprodukt stellt dort ab der sechsten Minute “Rosalie Blum” von Camille Jourdy vor.

“Das göttliche Auge”

Dienstag, den 24. Juli 2012

Die Frankfurter Rundschau und die Berliner Zeitung berichten mit einem Feuilleton-Aufmacher ĂĽber das neue Buch von Marc-Antoine Mathieu, “3 Sekunden”, das bei Reprodukt erschienen ist. Redakteur Christian SchlĂĽter beleuchtet unter der Ăśberschrift “Das göttliche Auge” eine Reihe von Facetten des Buches, das in einer einzigen, langen Zommfahrt erzählt wird und in dem sich die Blickrichtung durch Spiegelungen verändert.

Unter anderem erkennt er in dem “leichthändig” erzählten Band “das philosophisch Anspruchsvollste, was als Comic in den letzten Jahren veröffentlicht wurde” und findet AnknĂĽpfungspunkte an den klassischen Bildungsroman bis zu Fragen der Theodizee.

Zum Beitrag gelangt man hier und hier.

“Metro” in der Presse

Montag, den 4. Juni 2012

Passend zum Comic-Salon in Erlangen und der dort gezeigten Ausstellung ĂĽber Comics aus dem nahen Osten erscheint mit “Metro” die in Ă„gypten verbotene Graphic Novels von Magdy El Shafee in der ZĂĽrcher Edition Moderne, der damit sein Programm an Graphic Novels, die aktuelle politische Themen aufgreifen und reflektieren, erweitert.

Das Buch wurde bereits am Freitag in der “Berliner Zeitung” und in der “Frankfurter Rundschau” vorgestellt. Redakteur Christian SchlĂĽter stellt das Buch und seinen Autor sowie die Hintergrundgeschichte des Bandes vor. SchlĂĽter stellt heraus, wie das Buch ein GefĂĽhl fĂĽr die Situation in der es entstand vermittelt und das Buch den Geist der zur Entstehungszeit des Bandes erst langsam aufflammenden Revolution in sich trägt: “Raus aus dem Gefängnis”.

FĂĽr den Bayerischen Rundfunk hat Sammy Khamis den Autoren darĂĽber hinaus in Kairo getroffen und fĂĽr einen Beitrag interviewt, der sich hier nachlesen lässt: “Verbotener Comic – “Metro” von Magdy el Shafee”. Dort gibt es auch einen kurzen Ausschnitt des Interviews zu sehen, in dem sich El Shafee im O-Ton noch einmal die HintergrĂĽnde zur Entstehung von “Metro” erläutert.

“Israel im Comic verstehen”

Dienstag, den 27. März 2012

In der aktuellen Ausgabe der “Berliner Zeitung” vom 28. März schreibt Christian SchlĂĽter ĂĽber “Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle (Reprodukt) und muss anerkennen, dass sich der Comic als ein historisch wie politisch durchaus belastbares Medium erweist.

Israel im Comic verstehen

Guy Delisles meisterhafte „Aufzeichnungen aus Jerusalem“: Noch nie wurden im Comic die politischen Verhältnisse in Israel so genau beschrieben. Überraschend sind vielmehr die vielen einzelnen, in kleinen Episoden eingefangenen Beobachtungen.

Der Kanadier Guy Delisle ist wohl das, was man einen Comic-Zeichner nennen kann. Jedenfalls hat er eine Reihe von „ordentlich erzählten“ und „sauber gezeichneten“ Geschichten vorgelegt, die allesamt die genretypischen Kriterien in idealer Weise erfüllen. Dazu gehören nicht nur die frühen Arbeiten wie etwa „Réflexion“ (1996) oder „Aline et les autres“ (1999), sondern gewiss auch aktuellere wie die in Frankreich sehr beliebten Abenteuer des trotteligen Kommissars Maroni (2001ff). Auch sie sind leider immer noch nicht auf Deutsch erschienen. mehr

“Nicht nur Kinderkram”

Dienstag, den 13. September 2011

FĂĽr die “Berliner Zeitung” schreibt Katja LĂĽthge heute zum zwanzigjährigen Bestehen von Reprodukt. Die gemeinsame Verlagsausstellung von Reprodukt und der ZĂĽrcher Edition Moderne ist noch bis zum 1. Oktober 2011 in der Galerie Neurotitan in Berlin-Mitte zu sehen.

Nicht nur Kinderkram

Zwanzig Jahre tolle Bilder: Der Berliner Comic-Verlag Reprodukt feiert Geburtstag mit einer Ausstellung bei Neurotitan

“Wir können ja Freunde bleiben”, titelte der Berliner Zeichner Mawil seinen Comic, in dem sich der niedlich-schĂĽchterne Brillenträger als stets scheiternden Beziehungssuchenden inszeniert. Erschienen 2003 bei Reprodukt, bildet die autobiografisch motivierte Erzählung so etwas wie die Quintessenz des von Dirk Rehm gegrĂĽndeten Comic-Verlags, der nun sein zwanzigjähriges Bestehen feiert. mehr

neurotitan shop & gallery, Haus Schwarzenberg, Rosenthaler StraĂźe 39, D-10178 Berlin
Tel. (030) 308 725 76, Fax (030) 282 90 33
email: shop@neurotitan.de, www.neurotitan.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr, So 14-19 Uhr

“Gentrifizierung des Comic?”

Montag, den 12. September 2011

Am Wochenende fand im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals Berlin ein Graphic Novel-Tag statt und Astrid Kaminski schreibt in der “Berliner Zeitung” ĂĽber die NatĂĽrlichkeit, mit der die Veranstaltung sich ins Programm einfĂĽgte..

Gentrifizierung des Comic?

Comics beim Internationalen Literaturfestival Berlin – das ist neu. Nach inzwischen weit ĂĽber hundert Jahren Comicgeschichte und immerhin bereits elf Jahren Literaturfestival ging es jetzt im Haus der Berliner Festspiele in der SchaperstraĂźe einen ganzen Samstag lang um Graphic Novels. mehr

“Göttliche Ornamente”

Montag, den 4. Juli 2011

Katja LĂĽthge schreibt am Dienstag, dem 5. Juli in der “Berliner Zeitung” ĂĽber “Markttag” von James Sturm (Reprodukt):

Göttliche Ornamente

Dunkle Gedanken plagen den Teppichweber Mendelmann, als er sich vor Tau und Tag aus seinem Dorf auf den langen Weg zum Markt macht. Er fürchtet den Tod: den eigenen; den Tod seiner hochschwangeren Frau; den Tod des noch ungeborenen Kindes. In trostlosen Bildern malt er sich das scheinbar Unvermeidliche aus. Mit der Morgenröte hellt sich seine Stimmung indes auf und er freut sich auf das bevorstehende Treiben.

„Markttag“ heißt der Comic, in dem uns der US-amerikanischeZeichner James Sturm in die Gedanken- und Lebenswelt von Mendelmann eintauchen lässt. Einen Tag lang folgt er dem jüdischen Handwerker, der in einem osteuropäischen Schtetl um das Jahr 1900 lebt – und dessen Weltbild innerhalb weniger Stunden aus den Fugen gerät. mehr

“Polnischer Karikaturenstreit”

Freitag, den 25. Februar 2011

Die Affäre um “Chopin / New Romantic” erreicht nun auch die deutschen Medien. Heute schreibt Frank Herold auf der Titelseite der “Berliner Zeitung”.

Polnischer Karikaturenstreit

Ein Comic über den Komponisten Frédéric Chopin erbost Warschauer Politiker und wird eingestampft

Das Chopin-Jahr 2010 ist vorbei. Aber es endet in Polen erst jetzt in einer furiosen und unerwarteten Dissonanz. In dem kuriosen Stück, das gerade in Warschau gegeben wird, tritt eine Abordnung von Tugendwächtern der polnischen Politik unter Führung von Außenminister Radoslaw Sikorski gegen sechs Comic-Künstler an. mehr

“Das Staunen ĂĽber die Musik und ĂĽbereinander”

Samstag, den 4. Dezember 2010

Im Feuilleton der “Berliner Zeitung” vom 3. Dezember schreibt Brigitte Helbling ĂĽber Arne Bellstorfs “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt), fĂĽr sie einer “der schönsten und ausgereiftesten Comic-Romane, die die sehr rĂĽhrige deutschsprachige Comic-Szene in den letzten Jahren hervorgebracht hat”. In ihrer Rezension zitiert Brigitte Helbling gleich mehrfach auch Astrid Kirchherr, die sich im November in Hamburg im Rahmen einer Pressekonferenz zu “Baby’s in Black” den Fragen der Journalistinnen und Journalisten gestellt hat.

“Das Staunen ĂĽber die Musik und ĂĽbereinander”

Arne Bellstorfs berĂĽhrender Comic ĂĽber Astrid Kirchherr und Stuart Sutcliffe zu Anfangszeiten der Beatles

Genauso habe sie sich gewĂĽnscht, dass das Ende ihrer Liebesgeschichte mit Stuart Sutcliffe erzählt werde, sagte die Fotografin Astrid Kirchherr neulich bei einer Pressekonferenz im Hamburger Beatles-Museum. Es war das schönste Kompliment unter vielen Komplimenten, die die Frau des verstorbenen Beatles-Bassisten Stuart Sutcliffe dem Comic-KĂĽnstler Arne Bellstorf machte, der ihre Zeit mit den Beatles Anfang der 1960er-Jahre in der Graphic Novel “Baby’s in Black” schildert. mehr

“Castro” in der “3sat-Kulturzeit” und der “Berliner Zeitung”

Freitag, den 29. Oktober 2010

In der “Kulturzeit”-Sendung vom 28. Oktober wurde auf 3sat Reinhard Kleist Graphic Novel “Castro” (Carlsen) vorgestellt. Ansehen lässt sich der Filmbeitrag hier.

Bereits am 8. Oktober hat Thomas Schmidt Reinhard Kleists neue Graphic Novel in der “Berliner Zeitung” vorgestellt.

Die Geschichte hat ihn nicht freigesprochen

Der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist hat eine Biografie von Fidel Castro gezeichnet

Zehn US-Präsidenten versuchten, ihn zu stürzen. Ein halbes Jahrhundert lang hielt er die Welt in Atem. Und selbst jetzt noch, wo er 84 Jahre alt ist und schwer krank, ist er für Überraschungen gut. Jüngst tauschte er das Krankenhemd wieder gegen die alte Militäruniform ein und warnte die Weltöffentlichkeit vor globalen Gefahren. Fidel Castro hat sich seinen Platz in der Weltgeschichte längst erobert. mehr

Jens Harders “Alpha… Directions” in der Presse

Dienstag, den 8. Juni 2010

Die Veröffentlichung von Jens Harders “Alpha… Directions” (Carlsen) hat in den letzten Tagen vielfach fĂĽr Resonanz in der Presse gesorgt – zum GroĂźteil noch ganz unabhängig von der Auszeichnung auf dem Comic-Salon Erlangen als “Bester deutschsprachiger Comic”.

• In einem Beitrag fĂĽr “Deutsche Welle TV” werden Jens Harder und sein Buch vorgestellt. Zudem wird der Comic-Salon Erlangen erwähnt. Das Video lässt sich online hier ansehen.
• Christian SchlĂĽter bescheinigt Jens Harder in der “Frankfurter Rundschau”, dass er sich nicht “Im Gewimmel der Evolution” verliert und eine BrĂĽcke zwischen E und U schlägt.
• “Eine Sternstunde” erkennt Jens Balzer in der “Berliner Zeitung” in Jens Harders Band unter der launigen Ăśberschrift “Souverän im Pleistozän”.
• Zu einem ähnlichen Urteil gelangt Thomas von Steinaecker in der heutigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung”. Der Beitrag wird im Laufe des Tages online nachzulesen sein.
• Auf Frank Patalongs Beitrag fĂĽr “Spiegel Online” wurde bereits verwiesen.
• Die Bildstrecke aus der gedruckten “Jungen Welt” ist nun auch in einer Bildergalerie online anzusehen.

Graphic Novels bei Suhrkamp

Freitag, den 15. Januar 2010

Suhrkamp_LogoAuch wenn die Nachricht nicht mehr neu ist, ihr wurde bislang kaum Aufmerksamkeit geschenkt: In einem Interview, das Volker Hage mit Ulla Unseld-BerkĂ©wicz anlässlich des Umzugs von Suhrkamp in das Berliner Ăśbergangsquartier fĂĽr den “Spiegel” (45/2009) gefĂĽhrt hat, kĂĽndigt die Verlagsleiterin an, dass bei Suhrkamp in Zukunft auch Graphic Novels verlegt werden sollen.

resized_Suhrkamp_20284468_onlineBildUnseld-BerkĂ©wicz: Es wird bei uns literarische Comics geben. Deutschland kann nicht länger eine Kulturnation bleiben, deren Erzähler die Möglichkeiten des mit Bild und Text arbeitenden Romans, der “graphic novel”, ungenutzt lassen. Das heiĂźt auch, dass wir dieses neue Genre mit den alten Formen, den literarischen Texten, auf eine Art verbinden werden, die beide erhellt.” mehr

In einem Interview mit der “Berliner Zeitung” wiederholte Ulla Unseld-BerkĂ©wicz die AnkĂĽndigung der Veröffentlichung von Graphic Novels, auch dort allerdings ohne konkret zu werden. Nach vereinzelten, unterschiedlich erfolgreichen Versuchen größerer Publikumsverlage, auch im Comicbereich FuĂź zu fassen (Alison Bechdels “Fun Home” bei KiWi, Art Spiegelmans “Die vollständige Maus” bei Fischer, Sarah Varons “Robo und Hund” bei Ravensburger etc.), scheint man bei Suhrkamp nun Größeres zu planen.

“Eigentlich eine lächerliche Geschichte”

Mittwoch, den 30. September 2009

Cover_GenesisFĂĽr die “Berliner Zeitung” war Christian SchlĂĽter in Paris bei der Pressekonferenz von Robert Crumb zugegen, der dort sein neues Buch “Genesis” vorgestellt hat, das im Oktober im Carlsen Verlag erscheint. Christian SchlĂĽter dazu in der heutigen Ausgabe der “Berliner Zeitung” :

Eigentlich eine lächerliche Geschichte

Der legendäre Undergroundzeichner Robert Crumb stellt in Paris seinen Bibelcomic “Genesis” vor

Robert Crumb ist ein scheuer Mensch. Er gibt nur ungern Pressekonferenzen. Interviews so gut wie nie. Dass er sich nun im Centre Pompidou einer – immerhin – kleineren Ă–ffentlichkeit vorstellte, lässt ein dringliches Anliegen vermuten: Crumb hatte einige europäische Journalisten nach Paris eingeladen, um seinen neuen Comic “Genesis” vorzustellen. Da saĂź er nun auf der schmalen BĂĽhne, zusammengekauert auf einem Stuhl, eine hagere Figur mit groĂźer Brille, braune Sandalen, dunkler, etwas abgetragener Anzug, weiĂźes Hemd, knallbunte Krawatte. mehr

“T-Shirts von Marilyn Manson und Musik von Abba”

Samstag, den 11. Juli 2009

9783941099012Jana Bach schreibt in der heutigen Ausgabe der “Berliner Zeitung” ĂĽber “Aufzeichnungen aus Birma” von Guy Delisle (Reprodukt).

T-Shirts von Marilyn Manson und Musik von Abba

Guy Delisles Comic-Reportage über die Absurditäten der birmesischen Militärdiktatur

“Wir leben in einem Golden Valley, in einer V.i.P.-Nachbarschaft. Mit anderen Worten ausgedrĂĽckt, wir sind umgeben von Geschäftsleuten, die zu der Regierung und den Generälen Kontakte pflegen. Daher haben wir flieĂźend Wasser und eine meist funktionierende Elektrizität”, stellt der junge Mann mit dem kecken Haarstriezel fest und schiebt den Kinderwagen weiter an schwer bewachten GrundstĂĽcken vorbei. Trotz der Glasscherben auf den Mauern der kleineren Häuser, der spitzen Pfähle bei den mittleren Häusern und dem zusätzlichem Stacheldraht bei den Villen wird das gesamte Gebiet Tag und Nacht von Soldaten der birmesischen Armee bewacht. Unnötig, findet Guy Delisle: Das Einzige, was Offiziere in einer Militärdiktatur fĂĽrchten wĂĽrden, wären doch andere Offiziere. mehr