Auf dem Comicfestival in Lyon ist der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist am vergangenen Wochenende mit dem “Grand Prix de Lyon” ausgezeichnet worden. Genauer gesagt wurde die französischsprachige, bei Casterman erschienene Ausgabe von “Der Boxer – Die wahre Geschichte des Hertzko Haft” (Carlsen) prämiert. Neben der Auszeichnung ging an Reinhard Kleist die Aufgabe, das Festivalposter für das nächste Jahr zu gestalten.
Auf zeit.de stellt Michael Brake die Comics des Carlsen-Verlags vor, die mit dem Label “Graphic Novels für Frauen – For Ladies Only” beworben wurden. Zunächst bedauert Brake die Art, mit der die Bände beworben werden, die ein eindimensionales Frauenbild zeichne. Für die bisher erschienenen Bände findet er hingegen lobende Worte. Neue Bände sind in der Reihe bereits angekündigt, die, wie Carlsen-Redakteur Ralf Keiser anmerkt, jedoch nicht mehr mit dem claim “For Ladies Only” beworben werden, da es Proteste aus dem Handel und von LeserInnen gegeben habe.
Am heutigen 15. März werden die amerikanischen Comic-Autoren Chris Ware und Scott McCloud in Berlin erwartet. Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” ist bei Reprodukt erschienen, Scott McClouds Comic-Theoriebände wie “Comics neu erfinden” liegen bei Carlsen vor.
Chris Ware wird morgen auf der Buchmesse in Leipzig zu Gast sein.
Für das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jüngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.
Mit Lukas Jüliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) führte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der Süddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was für ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.
Christopher Schrader stellte in der Süddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklären den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg Hülsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.
“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, über den kürzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithält, die jedoch über einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”
“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer düsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben übrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag Glücklicher Montag.
Michael Brake hat sich für die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kürzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.
Am morgigen Freitag laden der Carlsen Verlag, das Stadtmagazin “zitty” und der Comicshop Modern Graphics ins Kreuzberger Max und Moritz zur Buchpräsentation von Ataks “Der geheimnisvolle Fremde” (Text: Mark Twain, Carlsen) und anschliessender Party ein.
Zunächst gibt es eine bebilderte Lesung mit Tina Kemnitz, dann tragen Ahne und Jakob Hein Texte vor. Livemusik wird von Vert geboten und abschliessend legen DJ Atak, Ahne und Jakob Hein Tanzmusik auf.
Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt beträgt 3 EUR (erm. 2 EUR).
Am 15. März werden die amerikanischen Comic-Autoren Chris Ware und Scott McCloud in Berlin erwartet. Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” wird Anfang März bei Reprodukt erscheinen, Scott McClouds Comic-Theoriebände wie “Comics neu erfinden” liegen bei Carlsen vor.
Ab sofort erzählt der in Berlin lebende Comic-Autor Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen) im Berliner Stadtmagazin zitty “Berliner Mythen”. Den Beginn macht die Geschichte der Berlinert Doppelmörderin Elisabeth Kusian,der er eine Dopelsete widmet. Weiter geht es dann zweiwöchentlich mit jeweils einer Seite.
Aus Anlass des zwanzigsten Jubiläums der deutschen Übertragung von Art Spiegelmans “Maus” (S. Fischer) lädt die Berliner “Junge Panke” zu zwei Veranstaltungen zum Thema “Welches Potenzial hat der politische Comic?” ein, die sich Fragen nach den Möglichkeiten einer Vermittlung von politischen Inhalten und historischen Ereignissen durch Comics widmen..
Die erste findet am Mittwoch, den 20. Februar 2013, statt. Dann wird Reinhard Kleist im Berliner “k – fetisch” sein Buch “Der Boxer. Die Überlebensgeschichte des Hertzko Haft” (Carlsen) vorstellen. Moderiert wird der Abend von Birgit Ziener.
Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 2 Euro.
Die zweite Verastaltung ist im März mit Comicforscher Ole Frahm geplant.
Auch in diesem Jahr findet wieder ein Gratis Comic Tag statt – wie immer am zweiten Mai-Samstag, der diesmal auf den 11. fällt. An diesem Tag – und nur an diesem Tag – werden in teilnehmenden Geschäften Comics gratis verteilt. Auch wenn sich mit dieser Aktion mehrheitlich der Comic-Fachhandel an die Kundschaft richtet, werden auch in diesem Jahr einige Buchhandlungen an der Aktion teilnehmen. Wie und wieviele der in diesem Jahr 30 unterschiedlichen Hefte pro Kunde abgegeben werden, ist den einzelnen Händlern überlassen.
Alle wichtigen Informationen können auf der Website www.gratiscomictag.de nachgelesen werden. Hier gibt es unter anderem eine Cover-Galerie aller Hefte sowie Informationen zu allen teilnehmenden Geschäften (die Liste wird laufend aktualisiert).
Die Hefte decken eine großes inhaltliches und stilistisches Spektrum ab. Von Superhelden- und klassischen Funny-Stoffen über eine Reihe von Kindercomics gibt es auch wieder einige Hefte, die Graphic Novels zumindest nahestehen bzw. einige Seiten daraus veröffentlichen – ganze Bücher können in den 32 bzw. 48 Seiten eines Heftes nicht veröffentlicht werden. So wird der avant-verlag ein Heft zu “Doppeltes Glück mit dem roten Affen” von Joe Daly anbieten und Schreiber & Leser einen Band mit exklusiven Kurzgeschichten von Jimmy Beaulieu (“Ein philosophisch pornografischer Sommer”). Von Flix (“Don Quijote”) wird es eine Leseprobe seines Kindercomics “Ferdinand” geben (Carlsen), von Frederik Peeters (“Blaue Pillen”) den ganzen ersten Band von “Koma” (Szenario: Pierre Wazem, Reprodukt).
Am gestrigen Freitag wurde ein Kulturpreis der in Berlin erscheinenden Tageszeitung B.Z. an Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen) verliehen.
Der Preis, der an Berlinerinnen und Berliner verliehen wird, die das Kulturleben ntional und international Prägen, ging u.a. auch an die Schauspieler Matthias Schweighöfer und den Künstler Tino Sehgal.
Nach Max-und-Moritz-Preisen, Sondermann- und ICOM-Auszeichnungen ist der B.Z.-Kulturpreis eine weitere Auszeichnung für den gebürtigen Hürther.
In der heutigen Ausgabe der Nordwest-Zeitung wird eine Informationsveranstaltung zum Thema Graphic Novels angekündigt: “Gezeichnete Romane im Blickpunkt”. Zu Gast ist am heutigen Donnerstag im Alten Rathaus in Nordenham Reprodukt-Mitarbeiter Sebastian Oehler, der eine Einführung in die Welt der Graphic Novels anbietet.
Unter dem etwas unglücklichen Titel “Bücher für Nichtleser” schlägt Sebastian Oehler einen Bogen von ersten Comic-Strips bis hin zu aktuellen Graphic Novels. Im Zentrum seiner Ausführungen werden die Literaturadaptionen von Flix stehen (“Faust”, “Don Quijote”, beide Carlsen) sowie das kürzlich erschienene “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt), das auf humorvolle Art den Politikbetrieb beleuchtet.
“Bedrückende Collagen vom Krieg” liefert das Buch “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmeister (Carlsen), wie Michael Brake auf zeit.de schreibt. Besonders haben den Rezensenten die Zeichnungen Burmeisters beeindruckt, ihaltlich hadert er jedoch mit Schravens Darlegungen: “… doch sind manche der Anklagen und Fragen in bester Michael-Moore-Rhetorik eher effektvoll als zielführend.”
Auch bei einem weiteren Band zeigt sich Michael Brake nur von den Zeichnungen beeindruckt, wie in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung zu lesen war.: Für “Der geheime Garten von vom Nakano Broadway” lieferte Masayuki Kusumi das Szenario, die Zeichnungen stammen von Jiro Taniguchi (Carlsen). Wie Brake ausführt, sind die Beobachtungen des flanierenden Hauptcharakters eher banal, die Qualität der zeichnerischen Umsetzung hebt er dafür umso mehr hervor: “Er hat kein Ziel, aber er geht los”.
Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich Andreas Platthaus die von Atak illustrierte Geschichte “Der geheimnisvolle Fremde” von Mark Twain (Carlsen) angesehen: “Wie man in Eseldorf lernt”. Platthaus erkennt in dem Band ein “Lebensbuch” des Zeichners, “ein Plädoyer fürs Leben, gegen die Hoffnung aufs Jenseits.” und resümiert: “Es ist ein herrliches Buch.”
Für tagesspiegel.de hat sich Thomas Hummitzsch auf den “Crumbathon” begeben, bei dem er sämtliche über 1.300 Seiten der kürzlich erschienenen Skizzenbücher (Taschen) las: Ihn erwartete eine “geballte Ladung sexualisierter, kontrastreicher, kantiger, fleischiger, surrealer, queerer, schroffer, ausdrucksstarker, hemmungsloser und oftmals nicht jugendfreier Zeichnungen”. Sein Bericht wurde auf gleich sieben Seiten veröffentlicht, auf denen er nicht vergisst, auf das kürzlich bei Reprodukt erschienene “Nausea” zu verweisen.
Zwei Mal religiöser Bezug, einmal Provinz: Drei für den Rezensenten erfreuliche Comics stellte Christian Gasser heute in der Sendung “Corso” im Deutschlandradio vor: “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt), “Buddha” von Osamu Tezuka (Carlsen) sowie “Die Essex-County-Trilogie” von Jeff Lemire (Edition 52). Mit Spannung erwartet er die Veröffentlichung von “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt), dem seiner Meinung nach “besten Comic der letzten 20 Jahre”. Direkt zum Audiobeitrag gelangt man hier: “Jenseits des Mainstreams”.
Auf zeit.de gibt Jens Harder einen Einblick in die Arbeit an “Beta”, dem Nachfolger zu seinem internationalen Erfolgstitel “Alpha – Directions” (dt. bei Carlsen). Im Interview mit Evelyn Finger geht er besonders auf seine Beschäftigung mit der Darstellung von Religion ein.
Laut Harder begann die Religion mit dem Staunen der frühen Menschen über gewaltige Naturphänomene und sein Lieblingsgott ist nach eigenen Angaben ein bestimmter Maya-Gott.
In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausführlich über “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm übersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkünstelte Selbstverliebtheiten; erschütternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”
In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.
Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.
Mit “Der geheimnisvolle Fremde” ist dieser Tage bei Carlsen die Adaption einer Geschichte Mark Twains vom Berliner Künstler und Illustrator ATAK bei Carlsen erschienen.
Am Freitag, dem 14. Dezember findet in der Kunstbibliothek in Berlin eine Buchvorstellung statt. Zunächst stellt ATAK das Buch in einer bebilderten Lesung vor, danach unterhält er sich mit Tom Erben (Aufbau Verlag), moderiert von Lars von Törne (Tagesspiegel) über die Arbeit am Buch und Mark Twain.
Einlass ist ab 17 Uhr, die Veranstaltung läuft von 18 bis 20 Uhr. Parallel zeigt die Galerie Ida Illuster Originale aus dem Buch.
Am Montag dieser Woche stellte Christian Schlüter “Der geheimnisvolle Fremde” in der Berliner Zeitung vor: “Und der Teufel lacht farbenfroh”. Darin zeigt er sich angetan von der Umsetzung und den “fantastischen Bildern”, die ATAK bei der Umsetzung gefunden hat.
Kunstbibliothek, Staatliche Museen zu Berlin, Kulturforum, Matthäikirchplatz , D-10785 Berlin www.ifskb.de
Ebenfalls auf arte wurde der Comic “Luft und Liebe” und dessen Autoren, der Szenarist Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou, vorgestellt. Der Band ist bei Carlsen erschienen.
Der Autor Jan Kottisch und der Zeichner Tilo Richter sowie das in Zusammenarbeit entstandene Buch “Flash Preußen” standen im Mittelpunkt eines Beitrags, der im NDR ausgestrahlt wurde. “Flash Preußen” wurde mit dem afkat-Graphic-Novel-Förderpreis ausgezeichnet und erschien beim mairisch verlag.
Das “Thüringen Journal” des MDR verfolgte in einem kurzen Beitrag die Installation der Glasplatten, aus denen sich der mit Bildmotive von Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) verzierte Kubus an der Gedenkstätte Andreasstraße in Erfurt, zusammensetzt.
Auf comic-report.de wurde ein erster Überblick über das Frühjahrsprogramm der Comics des Carlsen Verlags veröffentlicht. Neben Alben-Veröffentlichungen wie einem ersten Mundart-Band von “Tim & Struppi” und einer neuen “Dark Romance”-Reihe werden am Rande auch die Graphic Novels aufgelistet, die bis September geplant sind.
Fortgesetzt wird die “Graphic Novels for Ladies”-Reihe mit zwei Titeln sowie “Buddha” von Osamu Tezuka. Mit “Was kostet ein Yak” findet sich auch ein neues Buch eines deutschen Zeichners im Programm. Und mit “Berlinoir” wird ein Sammelband der ursprünglich bei Edition 52 in drei Bänden erschienenen Vampir-Geschichte von Tobias O. Meissner und Reinhard Kleist vorgelegt.
“Was kostet ein Yak?” von Philip Cassirer, Hardcover, 64 Seiten, 29,5 x 22 cm, inklusive DownloadÂ-Code für das eBook, Preis € 14,90, erscheint im April 2013
Auf zeit.de stellt Michael Brake den englischen Comicautoren Tom Gauld vor: “Hier kommt der fünftschlechteste Schwertkämpfer”. Neben seiner ersten längeren Erzählung “Goliath” (Reprodukt) geht es auch um Gaulds Arbeiten als Illustrator und Cartoonist für den britischen Guardian, für den er sich humorvoll mit Themen der Literatur auseinandersetzt. Für Brake zählt Gauld “zu den interessantesten Comiczeichnern seiner Generation”.
“Zum Abschuss friegegeben”, die neue Krimi-Adaption von Jacques Tardi, nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette (Edition Moderne), kann Moritz Honert nicht recht überzeugen, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Blutiges Fiasko”. Er hätte sich eine Aktualisierung der Vorlage gewünscht. Derweil wurde bekannt, dass an einer Hollywood-Verfilmung des Bandes “Im Visier” gearbeitet wird, das Tardi ebenfalls als Comic nach einer Vorlage von Manchett anfertigte (und ebenfalls in der Editon Moderne erschien). Die Hauptrolle soll Sean Penn übernehmen.
Als “Favorit Buch” stellte Lydia Herms am gestrigen Donnerstag auf radio eins“Stiche” von David Small (Carlsen) vor. Der Beitrag kann hier gelesen und hier direkt angehört werden.
Mit allen drei Titeln der Graphic Novels “For Ladies”-Reihe aus dem Hause Carlsen befasst sich die Redaktion des Online-Frauenmagazins Aviva: “Graphic Novel für Frauen.” Diese “bieten freche und intelligente Unterhaltung”, wie dort resümiert wird und auch die grafische Umsetzung der drei Bände “Paris”, “Ich wär so gern Ethnologin” und “Luft und Liebe” wird lobend hervorgehoben.
Am vergangenen Samstag stellte Christoph Haas in der tageszeitung unter der Überschrift “Hochzeit des Franquismus” zwei Graphic Novels aus Spanien stammender Autoren vor: “Der Winter des Zeichners” von Paco Roca (Reprodukt) sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag). Beide Bände hält Christoph Haas für “ästhetisch wie zeitgeschichtlich relevante Graphic Novels”, wobei ersterer nicht nur für diejenigen Interessant sei, die sich für Comicgeschichte interessieren, da der Band die erstickende Atmosphäre der Franko-Diktatur gut schildere und letzterer als ebenso “bedrückend wie künstlerisch überzeugend” bezeichnet wird.
“Roca erzählt atmosphärisch dicht von dieser Suche nach Freiheit in der Diktatur” resümiert die Saarbrücker Zeitung die Kurzbesprechung von “Der Winter des Zeichners”. In “Gezeichnet vom Leben” wird ebenfalls “Antonio Ligabue. Von der Qual eines Künstlerlebens” von Giuseppe Zironi und Hannes Binder (Jacoby & Stuart). Gerade die “immer wieder höchst beeindruckenden” Schabkarton-Bilder von Hannes Binder werden goutiert.
Mit dem “Poeten der deutschen Comic-Szene” unterhielt sich Christian Möller für den Deutschlandfunk. Gemeint ist Ulf K., von dem zuletzt mit “Die Dolomiti-Jahre” ein Sammelband autobiografischer Kurzgeschichten erschienen ist. Der Beitrag kann auch alsp MP3-Datei direkt hier nachgehört werden. Derzeit wird Ulf K. mit einer Ausstellung in Oberhausen bedacht. Zum dazugehörigen Katalog, erschienen bei der Edition 52, gibt es nun auch eine PDF-Leseprobe.
Politik-Redakteur Michael Schmidt schreibt auf tagesspiegel.de über “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen). Er kommt in “Zeigen, wie es wirklich ist” zu dem Schluss: “Etwas weniger Prätenziösität wäre besser gewesen.”