Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Carlsen’

“Vasmers Bruder” – Veranstaltungen zur Buchveröffentlichung

Dienstag, den 25. Februar 2014

Mit einer Reihe von Veranstaltungen wird das Erscheinen von “Vasmers Bruder” von Peer Meter und David von Bassewitz (Carlsen) gefeiert. Mit dem Band liegt der dritte Band nach einem Skript Peer Meters zu einem historischen Reihenmörder bzw. -mörderin vor, zuvor waren “Haarmann” (Zeichnungen: Isabel Kreitz, Carlsen) und “Gift” (Zeichnungen: Barbara Yelin, Reprodukt) erschienen.

Der Fall des Serienmörders und Kannibalen Karl Denke ist bis heute rĂ€tselhaft. Zwischen 1903 und 1924 hat er im schlesischen StĂ€dtchen MĂŒnsterberg (heute Ziebice) rund 30 Menschen getötet und zum Teil verspeist, und nur durch Zufall wurde er verhaftet. Bevor er jedoch verhört werden konnte, erhĂ€ngte er sich in seiner Zelle. Seine Motive blieben im Dunkeln.

Peer Meter hat sich zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz, daran gemacht, auf Grundlage dieser Begebenheiten die Geschichte eines Mannes zu erzĂ€hlen, der ĂŒber Denke forscht, sich aber wĂ€hrend dieser Arbeit selbst verliert.

  • Am kommenden Freitag, dem 28. Februar 2014 wird in Kooperation mit dem Comicladen Modern Graphics die offizielle Buchpremiere im Berliner Kulturwirtshaus Max und Moritz gefeiert. Meter und von Bassewitz erzĂ€hlen von ihrer Arbeit am Buch und dem Kriminalfall auf dem es beruht. Moderation: Lars von Törne. Der Eintritt betrĂ€gt 3 Euro.
  • Am Donnerstag, dem 6. MĂ€rz 2014, wird es zur Ausstellungseröffnung mit Originalzeichnungen in Foyer der Krimibibliothek der Zentralbibliothek Bremen eine GesprĂ€ch mit dem Autor geben. Beginn ist um 19 Uhr. Die Bilder sind im Anschluss bis zum 28. MĂ€rz zu sehen.
  • Weiter wird es am Dienstag, dem 1. April 2014, gehen. Dann wird das Buch im Rahmen von “Tatort Fulda”, dem Festival für Kriminalliteratur, prĂ€sentiert. Details werden noch bekannt gegeben.
  • Im Rahmen des Comicfestivals Fumetto in Luzern werden vom 5. bis zum 13. April 2014 Originalzeichnungen ausgestellt. Am Freitag, dem 11. April, wird um 17 Uhr zu einem Empfang geladen.
  • Auch im Rahmen des Comic-Salons in Erlangen im Juni wird es eine Buchvorstellung geben. Details folgen auch hier.

Kulturwirtshaus Max und Moritz, Oranienstraße 162, D–10969 Berlin

Zentralbibliothek Bremen, Krimibibliothek (2. OG), Am Wall 201, D–28195 Bremen

Fumetto, IG Kultur, Bruchstrasse 53, CH-6000 Luzern 7

Neue Graphic Novels bei Carlsen

Freitag, den 29. November 2013

Der Hamburger Carlsen Verlag hat dieser Tage sein Graphic Novel-Programm fĂŒr die nĂ€chsten Monate bekannt gegeben. Neben einer Reihe von Titeln von noch nicht veröffentlichten Autoren werden Backlist-Titel neu aufgelegt. So werden die drei autobiografischen BĂŒcher von Flix in einem Sammelband zusammengefasst, sowie einige Titel in einer “Graphic Novel Paperback”–Reihe im kleineren Format und im Softcover neu aufgelegt.

“Das Imperium des Atoms” von Thierry Smolderen und Alexandre ClĂ©risse

1952. Das Atomzeitalter beginnt. Paul, ein scheinbar normaler amerikanischer BĂŒrger mit Frau und Kind, ist Science-Fiction-Autor. Doch seine besondere Gabe ist die Telepathie. Seit frĂŒhester Kindheit hat er Kontakt zu einem galaktischen Helden aus der fernen Zukunft. Das will der skrupellose GeschĂ€ftsmann Zelbub ausnutzen und versucht, Paul mittels Hypnose unter seine Kontrolle zu bekommen.
Diese SF-Geschichte ist wunderbar ĂŒberdreht und großartig im Retrolook der 1950er Jahre gezeichnet. Thierry Smolderen, der unter anderem das Szenario zur Serie GYPSY geschrieben hat, erzĂ€hlt souverĂ€n und mit vielen Anspielungen auf andere Comics und SF-Geschichten, wie sich Paul gegen den finsteren Zelbub zur Wehr setzt.

Das Imperium des Atoms, ISBN 978-3-551-75754-8, 114 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 22,90, erscheint im April 2014

“Der Fall E.P. Jacobs” von Rodolphe und Louis Alloing

Edgar Pierre Jacobs hat mit seiner Serie BLAKE UND MORTIMER den frankobelgischen Comic maßgeblich beeinflusst und hat zeitweise mit HergĂ© zusammen an dessen Serie TIM UND STRUPPI gearbeitet. Was vielen nicht wissen: Er war auch als Bariton an der Oper erfolgreich.

Dies ist die erste Biografie in Comicform ĂŒber den Mann, der Francis Blake und Philip Mortimer erschuf, eine der erfolgreichsten und langlebigsten Serien bei Carlsen. Gezeichnet im Stil der Ligne claire ist die Biografie zugleich eine Hommage an die Arbeiten Jacobs’.

Der Fall E.P. Jacobs, ISBN 978-3-551-78626-5, 112 Seiten, Softcover, EUR (D) 19,90, erscheint im April 2014

“Die RĂŒckkehrer” von MaĂ«l und Olivier Morel

Olivier Morel ist ein französischer Filmemacher, der sich in seiner Arbeit oft mit dem Krieg und seinen Folgen fĂŒr die einzelnen Soldaten auseinander gesetzt hat. In diesem Comic folgt er amerikanischen Veteranen des Irakkriegs und zeigt, welche enormen Schwierigkeiten sie haben, sich wieder in den Alltag ihrer Heimat einzugliedern. Viele leiden unter einem post-traumatischen Belastungssyndrom (PTBS), das auch bei vielen Bundeswehrsoldaten diagnostiziert wird, wenn sie von ihren AuslandseinsĂ€tzen zurĂŒckkehren. Ein beklemmend aktuelles Thema, das uns besonders 2014, dem Jahr des RĂŒckzugs aus Afghanistan, beschĂ€ftigen wird.

Die RĂŒckkehrer, 978-3-551-73647-5, 128 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 17,90 €, erscheint im April 2014 ISBN

“Die Sache mit Sorge” von Isabel Kreitz

Kaum ein Spion des 20. Jahrhunderts ist Àhnlich geheimnis- und legendenumwittert wie Richard Sorge, Stalins Agent an der deutschen Botschaft in Tokio. 1941 sagte er den verbrecherischen Angriff der Deutschen auf die Sowjetunion voraus, doch seine Warnungen wurden ignoriert.

Brillant recherchiert und ungemein dicht erzĂ€hlt, zeichnet Isabel Kreitz in ihrer neuen Graphic Novel das Psychogramm des Spions Richard Sorge: eines kĂŒhlen Analytikers, charismatischen DraufgĂ€ngers und unbeirrbaren Idealisten auf der einen, eines innerlich zerrissenen Menschen auf der anderen Seite, der sein tragisches Ende schließlich selbst vorantrieb. Zugleich gewĂ€hrt »Die Sache mit Sorge« aber auch einen beklemmenden Einblick in den Alltag und die Politik der deutschen Botschaft in Tokio im Zeichen von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg.

Die Sache mit Sorge, ISBN 978-3-551-71371-1, 256 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 9,99, erscheint im Mai 2014

“Faust” von Flix

Flix ist zweifellos einer der produktivsten und kreativsten deutschen Zeichner der Gegenwart. Kaum hatte er die Arbeiten an seinem deutsch-deutschen Werk DA WAR MAL WAS… abgeschlossen, begann er, fĂŒr die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen klassischen Dramenstoff umzusetzen: den FAUST von Goethe. Die Rahmenhandlung, der Wettstreit zwischen Gott und Mephisto, ist geblieben, doch Heinrich Faust ist Student vieler FĂ€cher und… Taxifahrer in Berlin. Die vorliegende Graphic Novel enthĂ€lt die komplette Geschichte in ĂŒberarbeiteter Form und bietet sowohl fĂŒr FAUST-Liebhaber als auch fĂŒr Comic-Fans eine vergnĂŒgliche LektĂŒre.

Faust, ISBN 978-3-551-71374-2, schwarzweiß, Softcover, 96 Seiten, EUR (D)  7,99, erscheint im Mai 2014

“Stiche” von David Small

David Small beschwört die Welt der FĂŒnfzigerjahre, als man noch glaubte, die Wissenschaft könne alle Probleme lösen. Als man ĂŒber vieles nicht sprach, schon gar nicht mit Kindern. Vor der kafkaesken Familiensituation flieht der kleine David in seine Zeichnungen. Mit 14 Jahren verliert er bei einer Operation seine Stimme. Dass er Kehlkopfkrebs hatte und man damit rechnete, dass er sterben wĂŒrde, findet er ebenso selbst heraus wie die Ursache dafĂŒr: Sein Vater, ein angesehener Radiologe, hatte ihn in seiner Kindheit regelmĂ€ssig mit Röntgenstrahlen “behandelt”.

Stiche, ISBN 978-3-551-71373-5, 336 Seiten, schwarzweiß, Softcover, EUR (D) 14,90, erscheint im Mai 2014

“Wave and Smile” von Arne Jysch

Mit Arne Jysch wendet sich der erste deutsche Zeichner dem Thema Afghanistan zu. Gekonnt erzÀhlt und inszeniert er eine spannende Geschichte in den Wirren des Bundeswehreinsatzes, die von Freundschaft und Verantwortung handelt.

Gleichzeitig vermittelt Arne Jysch dem Leser eine wirklichkeitsgetreue Darstellung des Alltags in diesem fremden Land und was es fĂŒr einen deutschen Soldaten heißt, dort Dienst zu tun.

Das alles schafft er, ohne ideologisch oder belehrend zu sein. Es ist einfach nur – spannend.

Wave and Smile, ISBN 978-3-551-71372-8, 200 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 12,90, erscheint im Mai 2014

“Eine nautische Fabel” von Marine Blandin

Unter einem alten Tierfriedhof befindet sich ein gigantisches Schwimmbad, das sich als BĂŒhne fĂŒr die unglaublichsten Ereignisse entpuppt. Langsam entwickelt sich dieser ewige Freizeittraum in einen hermetischen Albtraum. BadegĂ€ste verschwinden, ein Wal wird gesichtet, Pflanzen werden aggressiv. Als endlich jemand die entscheidende Frage stellt „Wie kommen wir hier eigentlich raus?“, beginnt eine turbulente Flucht.
Wie es sich fĂŒr eine gute Fabel gehört, gibt es eine Moral von der Geschicht. Und wie es sich fĂŒr eine gute Autorin gehört, hat Blandin die so gut in eine amĂŒsante Geschichte verpackt, dass sie sich erst spĂ€ter bemerkbar macht.

Eine nautische Fabel, ISBN 978-3-551-75753-1, 144 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 17,90, erscheint im Juni 2014

“Emilio Tasso” von Alexander BĂŒhler und Uta Röttgers

Emilio Tasso ist Journalist und soll eigetnlich etwas ĂŒber FlĂŒchtlinge im Kongo schreiben. In einem Lager in Goma stĂ¶ĂŸt er auf die Spur einer grĂ¶ĂŸeren Story: Irgendwo im Dschungel soll sich eine halbfertige Residenz fĂŒr den letzten belgischen König befinden. Dorthin fĂŒhrt eine vergessene Eisenbahnlinie. Er beschließt, sich auf die Suche zu machen, merkt aber bald, dass er beobachtet und ĂŒberwacht wird. An dieser Geschichte scheint mehr dran zu sein als Ruinen und Schienen.
Alexander BĂŒhler ist selbst Journalist und fĂŒr die großen Zeitungen und Zeitschriften schon ĂŒberall auf der Welt gewesen. Bei einer Recherche im Kongo stieß er tatsĂ€chlich auf die Geschichte um die verschollene Bahnlinie des belgischen Königs, die es tatsĂ€chlich gibt. Seine Erfahrungen und Erkenntnisse hat er in dieser spannenden Abenteuerreportage verarbeitet, die die AtmosphĂ€re im Kongo punktgenau wiedergibt.

Emilio Tasso, ISBN 978-3-551-78700-2, 160 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 17,90, erscheint im Juni 2014

“held-Trilogie” von Flix

Hier erscheint endlich die preisgekrönte Helden-Trilogie “Held”, “Sag was” und “MĂ€dchen” unseres Erfolgsautors Flix in einem dicken, preiswerten Band! “Held wird man nicht erst, Held ist man. An jedem verdammten Tag seines Lebens.”, meint der Autor Flix.

Sein Alter Ego Felix entdeckt die Welt zunĂ€chst mit dem heldenhaften Mut aller Kinder. Als es einige Jahre spĂ€ter um MĂ€dchen geht, steht sein Mut allerdings in umgekehrt proportionalem VerhĂ€ltnis zum Willen wie ein Held zu wirken.Schließlich meistert er auch diese HĂŒrde, und muss feststellen, dass die ganz große Herausforderung der Alltag mit seinen kleinen und großen Problemen ist.

Intelligent und witzig entspinnt Flix so eine fulminante Beziehungsgeschichte in Berlin!

held-Trilogie, ISBN 978-3-551-78990-7, 352 Seiten, schwarzwei0, Softcover, EUR (D) 15,90, erscheint im Juni 2014

“Buddha Band 9″ von Osamu Tezuka

In BUDDHA widmet sich Osamu Tezuka voller Fabulierlust dem Leben und Wirken des BegrĂŒnders des Buddhismus und entfĂŒhrt den Leser in das historische Indien. Ebenso humorvoll wie auch sozialkritisch erzĂ€hlt der Großmeister des Manga die abenteuerliche Geschichte des FĂŒrstensohns Siddharta Gautama, der vor ca. 2500 Jahren aus seiner Tradition ausbrach und zum Erleuchteten wurde: fĂ€hig seinen Weg aus dem leidvollen Leben zu finden und diesen auch anderen zu weisen. Osamu Tezuka, als Japaner selbst in einer buddhistischen Kultur aufgewachsen, arbeitete zehn Jahre an BUDDHA. Zahlreiche Auszeichnungen (darunter der renommierte Eisner Award) und internationale Ausgaben belegen den Erfolg seines humanistischen Epos, das ohne Zweifel zu den großen Meisterwerken der Comicgeschichte zĂ€hlt.

Buddha Band 9, ISBN 978-3-551-76639-7, 336 Seiten, schwarzweiß, Hardcover, EUR (D) 22,90, erscheint im Juli 2013

“Madie” von Damien Raymond, Paul Filippi und Mathias Mercier

In einem Buch, das mit einer Beerdigung beginnt, muss es um eine der großen Fragen des Lebens gehen, und das tut “Madie” ganz unpathetisch und sehr einfĂŒhlsam.

Madie ist Mitte Dreissig, Ärztin und mit Edouard zusammen, von dem sie sagt, er sei der Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen will.

Als sie aber erfĂ€hrt, dass ihre Jugendliebe Fredo, der seit Jahren als tot gilt, doch lebt, spielen ihre GefĂŒhle verrĂŒckt. Was wĂ€re wenn? Sie stellt ihr ganzes Leben in Frage, das GlĂŒck und die Liebe … zum Leidwesen von Edouard.

Madie, ISBN 978-3-551-73648-2, 128 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 17,90, erscheint im August 2013

“PIL” von Mari Yamazaki

Japan 1983: Nanami will unbedingt nach England. NatĂŒrlich hat sie kein Geld fĂŒr die Reise, aber ihr Großpapa verfĂŒgt ĂŒber gute Beziehungen in die Heimat ihrer Lieblingsbands Public Image Limited, The Stranglers und Killing Joke. So wird sie zumindest mit immer neuen Punk-Mixtapes versorgt und kann damit ihren Schwarm, den DJ aus dem Musik-CafĂ©, beeindrucken. Dass der sich spĂ€ter doch fĂŒr die schnöde Blondine entscheidet ‒ Schicksal im Leben eines Teenagers. Doch Nanami ist stark, und muss das auch sein. Denn das Zusammenleben mit ihrem Großpapa stellt sie vor immer neue Herausforderungen. Der alte Herr ist ebenso lebenslustig wie entschieden. Er verzockt das Haushaltsgeld, fĂ€llt auf eine attraktive BetrĂŒgerin herein, kauft Nanami eine PerĂŒcke fĂŒr ihre Kurzhaarfrisur und holt sie besorgt viel zu frĂŒh von einer Party ab, peinlich!

Vor der Post-Punk-Kulisse der 1980er Jahre beschreibt Mari Yamazaki mit komisch-sensiblem Charme die Konfrontation zweier Generationen ‒ und lĂ€sst offen, welcher der beiden Hauptcharaktere nun der wahre Punk und Rebell ist. Die Verquickung von westlicher und asiatischer Welt kommt nicht von ungefĂ€hr; die Zeichnerin und Autorin hat in ihrer Jugend Europa bereist und lebt mittlerweile in Italien.

PIL, ISBN 978-3-551-78600-5, 192 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 16,90, erscheint im August 2013

“Mein Leben ist ziemlich faszinierend” von PĂ©nĂ©lope Bagieu

PĂ©nĂ©lope Bagieu wurde durch ihrer Graphic Novel “Wie ein leeres Blatt” bekannt. In “Mein Leben ist ziemlich faszinierend” erscheinen Cartoons aus ihrem Blog. Selbstironisch betrachtet sie Episoden aus ihrem Alltag und bringt deren Komik prĂ€zise mit Wort und Bild auf den Punkt.

Am schönsten ist dabei Bagieus UnverblĂŒmtheit. Wenn die z.B. ĂŒber die eben erworbene GlĂŒhbirne jubelt (verbunden mit dem GestĂ€ndnis, dass sie seit Wochen im Dunkeln auf die Toilette gegangen ist) oder wenn sie sich in letzter Sekunde entscheidet, die geladenen GĂ€ste nicht selbst zu bekochen, sondern den Sushi-Lieferservice anzurufen.

Mein Leben ist ziemlich faszinierend, ISBN 978-3-551-78379-0, 96 Seiten, farbig, Softcover, EUR (D) 12,90, erscheint im September 2014

“Berlinoir” – Vorzugsausgabe

Donnerstag, den 28. November 2013

Bereits im September erschien die gesammelte Ausgabe der Science-Fiction-Trilogie “Berlinoir” von Tobias O. Meisser und Reinhard Kleist im Carlsen Verlag. Im Dezember wird nun die Vorzugsausgabe des Bandes in der Wuppertaler Edition 52 erscheinen: Der Band wird im Leinencover mit Schutzumschlag vorgelegt, dem neben einem Druck (Cover und Druck oben zu sehen) auch ein Lesezeichen beiliegen wird.

Die Ausgabe ist auf 150 Exemplare limitiert und wird 59 EUR kosten.

Graphic Novels in den Medien – 18. November 2013

Montag, den 18. November 2013

In der “Kulturzeit” auf 3Sat wurde Volker Reiches bei Suhrkamp erschienener autobiografischer Band “Kiesgrubennacht” vorgestellt.

Hinter dem Pseudonym Abel Lanzac, dem Autor des Bandes “Quai D’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) steckt Antonin Baudry, der im Buch seine Zeit im französischen Außenministerium auf humorvolle Art reflektiert und der nun auf arte interviewt wurde.

Die Graphic Novel “Kriegszeiten” (Carlsen), ihr Autor David Schraven und Zeichner Vincent Burmeister, wurden in der WDR-Kultursendung “Westzeit” vorgestellt.

Über Kochcomics berichtet WDR 5 in einem Beitrag der Sendung “Scala”: “Mit dem Zeichenstift am Herd”. Kai Löffler stellt im Beitrag Christoph Blains “In der KĂŒche mit Alain Passard” (Reprodukt), “Kann denn Kochen SĂŒnde sein?: Ein Comic fĂŒr Genießer” von Guillome Long (Carlsen) und “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp (Jacoby & Stuart).

Am Rande des Comicfestivals in Hamburg interviewte ein Team des arte-Magazins “tracks” die Comiczeichnerinnen Rutu Modan (“Das Erbe”, Carlsen), Peggy Adam (“Luchadoras”, avant-verlag) und GeneviĂšve CastrĂ©e (“Ausgeliefert”, Reprodukt). Den Text dazu kann man hier nachlesen. Zum Videobeitrag gelangt man hier (ab 17:30min).

Dirk Fuhrig bat Florent Silloray, Autor von “Auf den Spuren Rogers” (avant-verlag), vors Mikrofon, um von der Recherche zu seinem Buch zu berichten. Der Beitrag “Elend im Comic-Format” wurde in der Sendung “Fazit” auf Deutschlandradio Kultur gesendet.

Kriegscomics stehen im Mittelpunkt des Artikels von Christoph Huber, der in der Wiener Presse erschien: “Die Kunst des Krieges”. Er stellt neben Sillorays Buch weitere Titel vor, darunter “Ich, RenĂ© Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB” von Jacques Tardi (Edition Moderne) und “Der Affe von Hartlepool” von Wilfrid Lupano und JĂ©rĂ©mie Moreau (avant-verlag).

Andreas Platthaus schreibt auf seinem FAZ-Blog ĂŒber “Dark Country” von Thomas Ott, Tab Murphy und Thomas Jane: “Schwarz wie das Leben”.

Deutscher Jugendliteraturpreis an Reinhard Kleist

Montag, den 14. Oktober 2013

Am Rande der Frankfurter Buchmesse wurde Reinhard Kleist fĂŒr sein Buch “Der Boxer – Die Überlebensgeschichte des Hertzko Haft” (Carlsen) in der Kategorie “Sachbuch” mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Zur BegrĂŒndung der Jury gelangt man hier.

Carlsen: Schikowski vertritt Keiser

Dienstag, den 24. September 2013

Wie der Carlsen Verlag in einer Pressemitteilung heute mitteilt, wird Ralf Keiser, Programmleiter bei Carlsen Comics, am 1. Januar 2014 in Elternzeit gehen. WĂ€hrend seiner 18-monatigen Abwesenheit wird der Kölner Publizist, Lektor und Redakteur Klaus Schikowski seine Vertretung ĂŒbernehmen. Zuletzt beriet er den Egmont Verlag beim Aufbau des neuen Graphic Novel-Labels.

Foto © Carlsen Verlag

“Berlinoir” – Buchrelease in Berlin

Freitag, den 13. September 2013

Ab sofort erhĂ€ltlich ist eine Gesamtausgabe der ursprĂŒnglich bei Edition 52 erschienenen Trilogie “Berlinoir” von Tobias M. Meißner und Reinhard Kleist. FĂŒr die Gesamtausgabe im Carlsen Verlag wurden Kolorierung und Lettering noch einmal ĂŒberarbeitet.

Reinhard Kleist ist einer der profiliertesten Autoren von Graphic Novels in Deutschland, mit seinem jĂŒngsten Werk “Der Boxer” konnte er Kritiker und Publikum wieder einmal ĂŒberzeugen. “Berlinoir” ist ein Werk mit dĂŒsteren Anleihen aus der Unterwelt, in dem Vampire die Stadt Berlin kontrollieren. Das Szenario stammt von Tobias O. Meißner, der mit Fantasyromanen wie “Die DĂ€monen” bekannt wurde. “Berlinoir” liegt nun erstmals komplett in einem Band vor und lĂ€dt dazu ein, die dunklen Seiten Berlins kennenzulernen.

Das Erscheinen des Bandes wird am Freitag, dem 20. September in Berlin gefeiert. Im Kreuzberger Kulturwirtshaus Max und Moritz werden Kleist und Meißner zuerst den Band in einer bebilderten Lesung vorstellen. Im Anschluss stehen sie Christian SchlĂŒter (Berliner Zeitung) Rede und Atnwort. Abschliessend findet eine Signierstunde statt.

Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt betrÀgt 3 Euro. Eine Veranstaltung des Carlsen Verlags und des ComichÀndlers Modern Graphics.

Wirtshaus Max und Moritz, Oranienstrasse 162, D-10969 Berlin

Gemeinsame Aktion von Jacoby & Stuart, Carlsen und Reprodukt

Montag, den 2. September 2013

Die Verlage Reprodukt, Carlsen sowie Jacoby & Stuart haben sich fĂŒr eine gemeinsame Aktion zusammengeschlossen, um drei in KĂŒrze erscheinende BĂŒcher wirksamer zu vermarkten. Verbindendes Element zwischen den BĂ€nden ist das Thema: In “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp (Jacoby & Stuart), “Kann den Kochen SĂŒnde sein” von Guillaume Long (Carlsen) sowie “In der KĂŒche mit Alain Passard” von Christophe Blain (Reprodukt) stehen die Themen Kochen und Essen im Mittelpunkt. In der gemeinsam erstellten Pressemappe heisst es:

Diese BĂŒcher zeigen weit mehr, als man vom klassischen illustrierten Kochbuch erwartet. Opulente Zeichnungen und Comics erzĂ€hlen von Reisen durch fremde KĂŒchen, vom Anbau der Zutaten – ganze Geschichten rund um das eigentliche Kochen. Anschauliche Rezepte gibt es selbstverstĂ€ndlich dazu.

Die Pressemappe kann bei den zustĂ€ndigen PresseverteterInnen der Verlage angefordert werden, ebenso kann man Rezensions- und Interviewanfragen sowie BildmaterialwĂŒnsche an sie richten.

Jutta Harms und Filip Kolek
Reprodukt, Gottschedstraße 4 / Aufgang 1 , D-13357 Berlin
Tel. 0049 (0) 30 469 064 38, M 0176-64155519
E-Mail: jutta.harms@reprodukt.com, filip.kolek@reprodukt.com

Lena Hammerschmidt
Verlagshaus Jacoby&Stuart GmbH, Straßburger Str. 11, 10405 Berlin
Tel.: 030-47 37 47 940
E-Mail: lena.hammerschmidt@jacobystuart.de

Claudia Jerusalem-Groenewald
Presse Comic | Manga | Humor CARLSEN Verlag GmbH
Völckersstraße 14-20, D- 22765 Hamburg
phone: + 49 40 39 804 563 | fax: +40 40 39 804 394
E-Mail: claudia.jerusalem-groenewald@carlsen.de

“Love is in the Air (Guitar)”

Donnerstag, den 15. August 2013

Am kommenden Wochenende finden im finnischen Oulu die 18. Luftgitarren-Weltmeisterschaften statt. Passend dazu erscheint am 3. September bei Carlsen eine themenverwandte Graphic Novel.

“Love is in the Air (Guitar)” von Romain Ronzeau & Yann Le Quellec

Paul will die schöne Julie beeindrucken, die leider auf Rockstars steht. Er traut sich deshalb mit Luftgitarre, Yeti-KostĂŒm und eindrucksvoller Choreografie auf die BĂŒhne. Zum Showdown kommt es auf der tatsĂ€chlich (!) jĂ€hrlich in Finnland ausgetragenen Luftgitarren-Weltmeisterschaft.

Eine komische Graphic Novel ĂŒber MĂ€nner- und Musikmythen, gespickt mit Anspielungen auf die Ikonen der Popkultur und so voller bekannter Songtexte, dass man nicht nur die Luftgitarre sieht, sondern auch die Musik hört.

Love is in the Air (Guitar), ISBN 978-3-551-73645-1, 288 Seiten, Hardcover,EUR (D) 24,90, erscheint im September

Graphic Novels in den Medien – 12. August 2013

Montag, den 12. August 2013

“Wenn es einen neuen Comic gibt, der alle Kategorien eines intelligenten und unterhaltsamen Romans erfĂŒllt, dann ist es Das Erbe.” So urteilt Sebastian Hammelehle auf Spiegel Online ĂŒber Rutu Modans jĂŒngst bei Carlsen erschienenen Band: “Tim & Struppi im Warschauer Ghetto”.

Über ihr Buch “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) und die aktuelle Situation in Libanon unterhielt sich Waldemar Kesler mit der Autorin Zeina Abirached. Das Interview erschien unter dem Titel “Der Krieg war der LĂ€rm der Bomben” in der Welt.

In der Sendung “Diwan” auf Bayern 2 wurde unlĂ€ngst “Jonas oder Der KĂŒnstler bei der Arbeit” von Katja Fouquet nach einer Vorlage von Albert Camus (Edition BĂŒchergilde) vorgestellt. Hier kann der Text, inklusive einer Bildergalerie, nachgelesen werden.

FAZ-Blogger Andreas Platthaus zeigt sich von Andreas Eikenroths “Die Schönheit des Scheiterns” (Edition 52) angetan: “Ein Genrecomic (Romantic Comedy) aus Deutschland, der auch wirklich nur hier spielen kann, das ist eine angenehme Überraschung.”: “Proletsein kann so schön sein”.

Mario Osterland verleiht “Trabanten” von Frank Schmolke das PrĂ€dikat “absolut empfehlenswert”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Jackson Pollock als Ventil”.

Im Eigenverlag erschienen ist “MĂ€cke HĂ€ring – Die Jagd nach dem KristallschĂ€del” von Micha Schröter. Lars von Törne fĂŒhlt sich an Zille und Dix erinnert, wie er an gleicher Stelle schreibt: “MĂ€cke sein Milljöh”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de weist Leonard Fischl darauf hin, dass der Sachcomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) auf der Auswahlliste zum Wissenschaftsbuch des Jahres steht: “Im Comic die Welt retten”. Hier kann abgestimmt werden.

Graphic Novels in den Medien – 1. August 2013

Donnerstag, den 1. August 2013

Rutu Modan hat anlĂ€sslich der Veröffentlichung ihrer Graphic Novel “Das Erbe” (Carlsen) der JĂŒdischen Allgemeine ein Interview gegeben, in dem sie von den HintergrĂŒnden des Buches und der Recherche erzĂ€hlt. Die Fragen stellte Katrin Richter: “Abstraktion ist expliziter”.

Wie Verena Fischer-Zernin in “Das Floß zur Freiheit” im Hamburger Abendblatt schreibt, liegt der Reiz von Olivia Viewegs “Huck Finn” (Suhrkamp) darin, wie mutig sie Twains Vorlage mit ihrer ganz eigenen (Bild-)Sprache nacherzĂ€hlt.

Auf tagesspiegel.de zeigt sich Lars von Törne “beeindruckt” von der “originellen Huckleberry-Finn-Adaption”: “Die Weltenwandlerin”.

Drei BĂŒcher, die sich mit Stieg Larsson und seinem Werk auseinandersetzen, wurden in den letzten Wochen veröffentlicht. Zwei Adaptionen widmen sich seinen Krimis (“Millennium Bd. 1: Verblendung Buch 1″ von Sylvain Runberg und JosĂ© Homs, Splitter; “Verblendung  1″ von Leonardo Manco und Andrea Mutti, Panini), im avant-verlag ist Guillaume Lebeaus und FrĂ©dĂ©ric RĂ©bĂ©nas biografischer Band ĂŒber den schwedischen Autoren erschienen (“Stieg Larsson: Vor der Milennium-Trilogie”). Sarah-Maria Deckert können die BĂ€nde nur teilweise ĂŒberzeugen, wie sie auf tagesspiegel.de schreibt: “Der Unvollendete – Stieg Larsson als Comic”.

Mit “Jonas oder Der KĂŒnstler bei der Arbeit” nach der Vorlage von Albert Camus ist bei der BĂŒchergilde Gutenberg eine weitere Literatur-Adaption entstanden. Wie Lutz Göllner in “Der Kampf des KĂŒnstlers” an gleicher Stelle schreibt ist Katja Fouquets Umsetzung “visuell einzigartig und lesenswert”.

Auf dem Blog des Titel-Magazins stellt Boris Kunz “Hieran sollst Du ihn erkennen” von Jesse Jacobs und “Heimdall” von Max Baitinger (beide Rotopolpress) vor. Beide erhalten die PrĂ€dikate: “urzweilig und anspruchsvoll”: “Du sollst Dir ein Bildnis machen”.

“Inhaltlich Genrekost, grafisch brillant. Ein ungewohnter Actioncomic.” So fasst Benjamin Vogt seine Besprechung auf comicgate.de von Bastien VivĂšs’ und Ruppert & Mulots “Die große Odaliske” (Reprodukt) zusammen.

An gleicher Stelle bespricht Christian Muschweck zwei DebutbĂ€nde des Jaja-Verlags: “Hinter den sieben Burgen” von Alexander von Knorre sowie “Earth unplugged” von Jennifer Daniel, ĂŒberzeugen den Rezensenten.

Comicfestival Hamburg 2013

Mittwoch, den 10. Juli 2013

In diesem Jahr findet das Comicfestival Hamburg vom 3. bis zum 6. Oktober statt. Auf der neu gestalteten Website wurden nun erste GĂ€ste angekĂŒndigt: Erwartet werden die drei Comic-Autorinnen Rutu Modan, Peggy Adam und GeneviĂšve CastreĂ©e, deren neue BĂŒcher in den kommenden Monaten erscheinen werden: Modans Buch “Das Erbe” erscheint in KĂŒrze bei Carlsen, AdamsÂŽ “Luchadoras” ist unlĂ€ngst im avant-verlag erschienen und CastrĂ©es “Ausgeliefert” wird passend zum Festival bei Reprodukt vorliegen.

Neben diesen KĂŒnstlerinnen werden das Magazin “Strapazin”, StudentInnen der HAW Hamburg sowie das Kollektiv Rotopol in Ausstellungen prĂ€sentiert. DarĂŒber hinaus wird es wieder Lesungen, Workshops und Symposien geben und natĂŒrlich auch eine Verlagsmesse. Details werden im Laufe der nĂ€chsten Monate auf der Festival-Website bekannt gegeben.

Comic-Seminar Erlangen 2013

Sonntag, den 7. Juli 2013

Noch bis zum 22. Juli kann man sich fĂŒr das diesjĂ€hrige deutsch-französische Comic-Seminar in Erlangen bewerben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben hier die Möglichkeit, mit professioneller Hilfe an ihren Comic-FĂ€higkeiten zu feilen. Als Dozenten werden in diesem Jahr – neben dem in jedem Jahr das Seminar leitenden Paul Derouet – Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen) und Barbara Yelin (“Riekes Notizen”, Reprodukt) vor Ort sein um praktische Tipps und Anleitung zu geben.

Das Seminar findet vom 6. bis zum 13. September statt, das Thema in diesem Jahr ist der Begriff “Ausbruch”, zu der jede/r TeilnehmerIn im Rahmen des Seminars eine Comic-Geschichte kreiert.

Der Kurs richtet sich an diejenigen, die schon Erfahrungen beim Comiczeichnen haben. Weitere Informationen zu Seminar, Kosten und Anmeldung gibt es auf dessen Internetseite.

Graphic Novels in der Presse – 3. Juli 2013

Mittwoch, den 3. Juli 2013

Wie berichtet, sorgt ein Plakat an der UniversitĂ€t Duisburg-Essen, auf dem Motive aus Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) collagiert wurden, fĂŒr Aufruhr. Genauer gesagt geht es um die Reaktionen darauf seitens einer Gruppe, die sich aus religiösen GrĂŒnden von der Ausstellung verletzt fĂŒhlten, die Reaktion der UniversitĂ€tsleitung darauf, die Berichterstattung in der Presse und die Reaktion widerum darauf. Viele Details sind noch nicht letztendlich geklĂ€rt, so ist zum Beispiel das beanstandete Plakat bisher nicht veröffentlicht worden. Inzwischen griff mit der gestrigen Ausgabe auch die Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch die ĂŒberregionale Presse das Thema auf. So mahnt Antje Koch in “Angst vor Bildern”, dass die Schliessung der Ausstellung fĂŒr einen Ort des Wissensaustausches nicht der angemessene Schritt war. Wie Lars von Törne heute in einem mehrfach aktualisierten Artikel auf tagesspiegel.de schreibt, stellt sich die UniversitĂ€t vor ihre Angestellten: “UniversitĂ€t verteidigt Schließung der Ausstellung”. Zudem soll ĂŒberprĂŒft werden, inwiefern Kritik am Poster gerechtfertigt war. Außerdem “ist nun ein öffentliches Kolloquium geplant, in dem aus Anlass des aktuellen Konflikts ĂŒber die Freiheit der Wissenschaft und Meinungsfreiheit in der Hochschule gesprochen werden soll.” Nebenbei wird angemerkt, dass das Motiv aus Craig Thompsons “Habibi” zwar beanstandet und abgenommen wurde, die BeschĂ€digung durch eine Studentin aber ein anderes Plakat betraf. Es werde ĂŒberprĂŒft, inwieweit dieses Verhalten justiziabel sei. Auf dem Reprodukt-Verlagsblog wird derweil erlĂ€utert, dass durch die Bearbeitung von Thompsons Comic dessen Aussage in grober Weise verĂ€ndert wurde und dass – wie zum Beispiel im Artikel der FAZ geschehen – die Gleichsetzung der Aussage des Plakats und der des Buches ein Fehler sei.

Vier aktuelle KĂŒnstlerbiografien in Comicform stellt Thomas von Steinaecker in der SĂŒddeutschen Zeitung vor (“Ein leben in Bildern”), wobei ihn von Steffen Kvernelands “Munch”, Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag), “Pablo” von Julie Birmant und Clement Oubrerie (Reprodukt) und “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” von Olivier Coste (Knesebeck) nur ein Band wirklich ĂŒberzegen konnte.

Dagegen zeigt sich Eva Heppner von “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” sehr angetan. In ihrem Beitrag fĂŒr den Deutschlandfunk lobt sie das “beeindruckende Debut”: “Gelangweilt von starren Konventionen”.

“Doppelsinnig, philosophisch und ein Highlight in Carlsens Frauencomicexperiment.” So urteilt Katja Schmitz-DrĂ€ger auf tagesspiegel.de ĂŒber “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Penelope Bagieu.

Ein Buch zur derzeit laufenden Tour de France ist “Unmöglich ist kein französisches Wort. Die Geschichte(n) der Tour de France.” von Jan Cleijne (Covadonga). Den Band stellt Martin Krauss in der Jungle World vor. “Die Helden der Straße”.

Mit “Huck Finn” von Olivia Vieweg ist bei Suhrkamp eine Adaption der Vorlage von Mark Twain erschienen, die Sebastian Hammelehle heute auf Spiegel Online vorstellt: Wie er in “Platz frei, ich bring ‘ne Lady mit!”, zeigt er sich vor allem vom unprĂ€tentiösen Stil beeindruckt.

“Aya de Yopougon” – Kinostart in Frankreich

Dienstag, den 2. Juli 2013

Am 17. Juli startet die Verfilmung des französischen Erfolgscomics (500.000 verkaufte Exemplare) “Aya de Yopougon” von Marguerite Abouet und ClĂ©ment Oubrerie in den französischen Kinos. Drei der sechs Teile umfassenden Geschichte sind vor einigen Jahren bei Carlsen erschienen und werden 2014 bei Reprodukt in einem Band wiederveröffentlicht. Danach sollen in einem zweiten Band die restlichen Teile folgen.

Ein Termin fĂŒr den Kinostart in Deutschland steht noch nicht fest. Von ClĂ©ment Oubrerie erschien in deutscher Sprache zuletzt der erste Band der Picasso-Biografie “Pablo 1: Max Jacob” (Text: Julie Birmant, Reprodukt)

Reinhard Kleist – Auszeichnung in Frankreich

Montag, den 17. Juni 2013

Auf dem Comicfestival in Lyon ist der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist am vergangenen Wochenende mit dem “Grand Prix de Lyon” ausgezeichnet worden. Genauer gesagt wurde die französischsprachige, bei Casterman erschienene Ausgabe von “Der Boxer – Die wahre Geschichte des Hertzko Haft” (Carlsen) prĂ€miert. Neben der Auszeichnung ging an Reinhard Kleist die Aufgabe, das Festivalposter fĂŒr das nĂ€chste Jahr zu gestalten.

“Wir sind zwei perfekte KleiderstĂ€nder”

Donnerstag, den 16. Mai 2013

Auf zeit.de stellt Michael Brake die Comics des Carlsen-Verlags vor, die mit dem Label “Graphic Novels fĂŒr Frauen – For Ladies Only” beworben wurden. ZunĂ€chst bedauert Brake die Art, mit der die BĂ€nde beworben werden, die ein eindimensionales Frauenbild zeichne. FĂŒr die bisher erschienenen BĂ€nde findet er hingegen lobende Worte. Neue BĂ€nde sind in der Reihe bereits angekĂŒndigt, die, wie Carlsen-Redakteur Ralf Keiser anmerkt, jedoch nicht mehr mit dem claim “For Ladies Only” beworben werden, da es Proteste aus dem Handel und von LeserInnen gegeben habe.

Der Beitrag kann hier nachgelesen werden: “Wir sind zwei perfekte KleiderstĂ€nder”.

Heute in Berlin: Chris Ware und Scott McCloud

Freitag, den 15. MĂ€rz 2013

Am heutigen 15. MĂ€rz werden die amerikanischen Comic-Autoren Chris Ware und Scott McCloud in Berlin erwartet. Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” ist bei Reprodukt erschienen, Scott McClouds Comic-TheoriebĂ€nde wie “Comics neu erfinden” liegen bei Carlsen vor.

Chris Ware wird morgen auf der Buchmesse in Leipzig zu Gast sein.

Graphic Novels in den Medien – 5. MĂ€rz 2013

Dienstag, den 5. MĂ€rz 2013

FĂŒr das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jĂŒngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas JĂŒliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) fĂŒhrte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der SĂŒddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was fĂŒr ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der SĂŒddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklĂ€ren den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg HĂŒlsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die große Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, ĂŒber den kĂŒrzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithĂ€lt, die jedoch ĂŒber einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer dĂŒsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben ĂŒbrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag GlĂŒcklicher Montag.

Michael Brake hat sich fĂŒr die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kĂŒrzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

“Der geheimnisvolle Fremde” – BuchprĂ€sentation und Party in Berlin

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Am morgigen Freitag laden der Carlsen Verlag, das Stadtmagazin “zitty” und der Comicshop Modern Graphics ins Kreuzberger Max und Moritz zur BuchprĂ€sentation von Ataks “Der geheimnisvolle Fremde” (Text: Mark Twain, Carlsen) und anschliessender Party ein.

ZunÀchst gibt es eine bebilderte Lesung mit Tina Kemnitz, dann tragen Ahne und Jakob Hein Texte vor. Livemusik wird von Vert geboten und abschliessend legen DJ Atak, Ahne und Jakob Hein Tanzmusik auf.

Beginn ist um 20 Uhr, der Eintritt betrÀgt 3 EUR (erm. 2 EUR).

Max und Moritz, Oranienstraße 162, D-10999 Berlin
www.maxundmoritzberlin.de