Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Castro’

“Cuba & Castro”

Mittwoch, den 21. September 2011

Auf seiner Website zeigt Reinhard Kleist ein vorläufiges Cover fĂĽr sein 2012 bei Carlsen erscheinendes Buch “Der Boxer – Die wahre Geschichte des Hertzko Haft” (die Geschichte erschien zunächst wochentags als Comic-Strip in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”).

Anlässlich der Veröffentlichung der englischsprachigen Version von Kleists “Castro” bei dem britischen Verlag Self Made Hero (deutsch bei Carlsen), wurde Reinhard Kleist nun vom Comic-Experten Paul Gravett zu einem Interview gebeten, das noch einmal einen interessanten Einblick in die Arbeit an diesem Buch gibt.

Cuba & Castro

Acclaimed for his 2006 comic-strip biography of Johnny Cash, Cash: I See A Darkness, the Berlin-based graphic novelist Reinhard Kleist was given an open ticket by his publishers to visit any country he liked to create an illustrated travelogue. He chose Cuba, Fidel Castro’s one-party state and last outpost of socialism. “I had strong, romanticised images of Cuba in my head but I wanted to find out what lies behind them. Is Cuba really like Buena Vista Social Club? Is the Revolution really doing any good for the people or are the ideas now corrupted?” mehr

Atelierbesuch bei Reinhard Kleist

Montag, den 1. August 2011

Der Digitalkanal zdf.kultur besuchte kĂĽrzlich Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen) in seinem Atelier in Berlin und interviewte ihn zu seinem Schaffen. Der Bericht lässt sich online oben ansehen.

Vielen Dank an den Mediacontainer.

“‘Graphic Novel’ der gute alte Comic im neuen (Marketing-) Gewand”

Freitag, den 3. Juni 2011

Anlässlich des Graphic Novel-Symposiums am Rander der “Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse SaarbrĂĽcken 2011″ am vergangenen Wochenende stellt ein Beitrag der Sendung “Kulturspiegel” auf eins festival den Graphic Novel-Autoren Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen) vor und lässt ĂĽberdies Comic-Forscher Soenke Zehle der HBK Saar zu Wort kommen.

“Geschichts-Bilder”, Neues zu “Packeis” und “Schussfahrt ins Licht”

Freitag, den 1. April 2011

Comics, die historische Themen und Geschehnisse aufgreifen, sind heute mehrfach Thema in der Presse. Die “SĂĽddeutsche Zeitung” stellt “Gift” von Peer Meter & Barbara Yelin als “Buch der Woche” auf Titelseite und Feuilleton-Titel vor. Und auf SWR2 wurde am heutigen Freitag ein halbstĂĽndiger Beitrag von Christian Möller ausgestrahlt, der sich ebenfalls mit “Gift” (Reprodukt) sowie darĂĽber hinaus “Castro” von Reinhard Kleist (Carlsen) oder den Erster Weltkriegs-Comics von Jacques Tardi (Edition Moderne) befasst.

Geschichts-Bilder

Historische Comics zwischen Fakten und Fantasie

Die Geschichte einer Giftmörderin im Bremen des 19. Jahrhunderts, die Erlebnisse eines französischen Soldaten im Ersten Weltkrieg, das Leben des kubanischen Revolutionsführers Fidel Castro – nur drei Themen aktueller Comic-Veröffentlichungen. Sie zeigen einen Trend: Immer mehr Comic-Zeichner entdecken die Geschichte als Stoff und recherchieren zeitaufwändig, um die Vergangenheit möglichst authentisch abzubilden. Woher kommt das Interesse der Bildergeschichte an der Geschichte? Wie machen Comic-Künstler aus historischen Fakten eine spannende Erzählung? mehr (Direkt zum Beitrag als MP3-Datei gelangt man hier.)

Im Beitrag auf SWR2 wird auch Simon Schwartz’ derzeit in Produktion befindliches Nordpolabenteuer “Packeis” erwähnt, das im Herbst im avant-verlag erscheinen wird. Auf seinem Produktionsblog hat Simon Schwartz zuletzt anschaulich gezeigt, wie eine Comicseite entsteht..

Mehr am Mythos interessiert, aber auf ein historisches Ereignis beruhend: Auf n-tv.de bespricht Markus Lippold “Hank Williams – Lost Highway” (Edition Moderne), in dem der dänische Comicautor Søren Mosdal die letzten Stunden des amerikanischen Country-Musikers frei erzählt.

Schussfahrt ins Licht

Der Tod von Hank Williams als Graphic Novel

Als das Auto in Ohio ankommt, ist Countrystar Hank Williams tot. Ein Mysterium, das Fans bis heute beschäftigt. Ein Däne begibt sich auf die Spur des Musikers – und erzählt auf wundervolle Weise von einer mythischen Reise durch einen Schneesturm, die aus einem Sänger eine Legende machte. mehr

“Panoptikum der Destruktion”

Dienstag, den 22. März 2011

Sven Jachmann schreibt fĂĽr die “taz” vom 22. März ĂĽber “Bosnien” von Joe Sacco, “Elender Krieg” 1 & 2 von Jean-Pierre Verney & Jacques Tardi (alle drei bei Edition Moderne) und “Castro” von Reinhard Kleist (Carlsen).

Panoptikum der Destruktion

Reinhard Kleist, Joe Sacco und Jacques Tardi/Jean-Pierre Verney erzählen von Fidel Castro, Bosnien und dem Ersten Weltkrieg

Das Thema Leben vor, während und nach dem Kriegszustand besitzt im zeitgenössischen Comic derzeit große Konjunktur. Das Berliner Gorki-Theater veranstaltet dazu ab Sonntag sogar eine ganze Veranstaltungsreihe. Mit dem wenn auch sehr spät und langsam einsetzenden hiesigen Wandel seiner öffentlichen Wahrnehmung als Kunstform drängen verstärkt Erzählungen auf den Markt, die den Krieg und mit ihm die Entwicklung historischer Prozesse fokussieren. Die Zugriffe der teils übersetzten, teils deutschsprachigen Werke auf den kontrollierten Ausnahmezustand und die Funktion ihrer Bildpolitik weisen bemerkenswerte Unterschiede auf. mehr

“‘Castro’ – Das Leben des Maximo Lider in Bildern”

Freitag, den 21. Januar 2011

Am Donnerstag, dem 3. Februar, ist Reinhard Kleist auf der KulturbĂĽhne der Berliner Buchbox zu Gast. Dort wird er sich mit dem Tagesspiegel-Redakteur Lars von Törne ĂĽber “‘Castro’ – Das Leben des Maximo Lider in Bildern” unterhalten.

Untermalt wird das Gespräch mit Bildern aus Kleists biografischer Graphic Novel “Castro” sowie aus dem Reisetagebuch “Havanna – Eine kubanische Reise” (beide Carlsen).

Der Eintritt ist zur Veranstaltung ist frei, um Voranmeldung wird jedoch gebeten. Beginn ist um 20 Uhr.

Buchbox! KulturbĂĽhne, Greifswalder StraĂźe 33, 10405 Berlin
Tel. (030) 42803245
buchbox4@web.de, buchboxberlin.de

“Alien” und “Castro” im “ARD Morgenmagazin”

Mittwoch, den 19. Januar 2011


Heute frĂĽh wurden im “ARD Morgenmagazin” drei Comic-Neuerscheinungen vorgestellt und zur LektĂĽre empfohlen, darunter “Alien” von Aisha Franz (Reprodukt) sowie “Castro” von Reinhard Kleist (Carlsen). Zum Textbeitrag gelangt man hier, das Video in dem Redakteur Thomas Schindler Reinhard Kleist zum Kurzinterview bittet, findet sich hier.

Reinhard Kleist beim “ARD morgenmagazin”

Dienstag, den 18. Januar 2011

Am Mittwoch, den 19. Januar, zeigt das “ARD morgenmagazin” einen Beitrag ĂĽber Comics und Graphic Novels. Zu Gast im Studio ist Reinhard Kleist, der Auskunft zu seinen BĂĽchern “Havanna – Eine kubanische Reise” und “Castro” (beide bei Carlsen) gibt.

Das “ARD morgenmagazin” wird von 5:30 Uhr bis 9:00 Uhr ausgestrahlt.

Graphic Novels in den Medien – Dezember 2010 (2)

Donnerstag, den 30. Dezember 2010

Kurz vor Jahresschluss noch einmal ein Blick auf die vielfältige Berichterstattung ĂĽber Graphic Novels in den Medien. Leider kann nicht auf alles verlinkt werden, wie zum Beispiel auf Andreas Platthaus eine ganze Seite fĂĽllenden Bericht ĂĽber die Bedeutung von Graphic Novels in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (update: Der Artikel “Siegeszug unter falscher Flagge” ist nun auch online abrufbar). Auf eine Reihe von Berichten und Rezensionen kann an dieser Stelle jedoch wie gewohnt verwiesen werden.

Die am heutigen Donnerstag in den Kinos startende Verfilmung von Posy Simmonds “Tamara Drewe” (Reprodukt) unter dem Titel “Immer Drama um Tamara” findet natĂĽrlich breite Beachtung in den Feuilletons, wobei die Vorlage zumindest hingewiesen wird. Auf “tagesspiegel.de” stellt Sven Jachmann das Buch noch einmal ausfĂĽhrlich vor und legt: “Die Begierden der Intellektuellen” dar.

Ralf Königs “Antityp” (Rowohlt) ist die Buchempfehlung im Dezember des “Radiofeuilletons” im “Deutschlandradio”. Knut Cordsen legt das Buch in “Fundgrube fĂĽr Kokolores” “jedem Frömmler ans Herz”. Christian Möller stellt im “Deutschlandradio Wissen” Peer Meters und Isabel Kreitz´ “Haarmann” (Carlsen) vor: “Serienmörder als Comic”. Derselbe Band wird von Thomas Hummitzsch auf “BerlinerLiteraturkritik.de” besprochen: “Der Tatort unter den Comics”. Und auf “satt.org” schreibt Andre Kagelmann ĂĽber eben jenen Band unter der Ăśberschrift “Ratten im Hirn …”.

Weitere biografische Comics fanden in den Medien Beachtung: Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter “Logicomix” von Apostolos Doxiadis und Christos H. Papadimitriou (Atrium) vor: “Russell, Wittgenstein und Gödel als Superhelden”. “Ginsberg, Kerouac und Co. waren homophob, antisemitisch. Und prägten die Popkultur” schreibt Brigitte Preissler in “Dichter sind gefährlich” fĂĽr “Die Welt” ĂĽber die von Harvey Pekar und Paul Buhle herausgegebene Portraitsammlung “The Beats” (Weidle+Graf). Vor allem die “gewohnt exzellenten” Zeichnungen von Autor Reinard Kleist in seinem Buch “Castro” (Carlsen) haben es Markus Lippold angetan, wie er in seiner Besprechung auf n-tv.de schreibt: “Vaterland oder Tod – oder Diktatur”. Der Band ist Buchtipp auf “blickpunkt-lateinamerika.de”, wo Thomas Völkner “Fidel Castros Leben als Comic” vorstellt.

Auf “Aviva-Berlin.de”, dem “Online-Magazin fĂĽr Frauen” stellt Claire Horst den dritten Band von Joann Sfars “Klezmer” vor: “gewohnt farbenfroh und traumartig versponnen”. Gerade die “brillante Inszenierung” hat es Benjamin Vogt bei der LektĂĽre von Bastien Vivès´ “In meinen Augen” angetan, wie er auf “comicgate.de” schreibt.

Gleich zwei Bände von Bastien Vivès finden sich in den lesenswerten Jahres-Top 10 der besten Comic auf “titel-magazin.de”. Dort wurden vor Weihnachten noch eine Reihe weiterer Graphic Novels vorgestellt: Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” (Reprodukt) findet nur bedingt das Wohlwollen des Rezensenten Falk Straub, der in “Der Schöpfer im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit” jedoch relativierend feststellt: “Manch anderer Autor und Zeichner wĂĽrde sich wĂĽnschen, einen Ausrutscher auf solch hohem Niveau ĂĽberhaupt einmal zustande zu bringen.” Gleich zwei neue Bände von David B. stellt Alexander Frank in “Ornamentale Menschenknäuel und kopflose Piraten” vor: “Auf dunklen Wegen” und “Kapitän Scharlach” (letzterer zusammen mit Emmanuel Guibert, beide avant-verlag).

Weiterhin auf “titel-magazin.de” erkennt wieder Falk Straub eine “herausragende Meditation ĂĽber Lust und Gewalt” in der Piraten-Trilogie “Jeronimus” von Christophe Dabitch und Jean-Denis Pendanx (Schreiber & Leser): “Homo homini lupus”. Christian Neubert kann dagegen der Manga-Trilogie “Furious Love” von Kazuo Kamimura (Carlsen) nicht besonders viel abgewinnen: “Weiter wie gehabt…”.

“Eine zutiefst melancholische und gleichzeitig an Zynismus kaum zu ĂĽberbietende Geschichte” erkennt Felix Giesa auf “satt.org” in “Sun Village” von Inio Asano (Schreiber & Leser): “Leben und Tod sind bloĂź ein Geschäft”. Und an gleicher Stelle stellt Giesa drei aktuelle Abenteurcomics vor: “Der letzte Mohikaner” von Cromwell (nach James Fennimore Cooper, Splitter), “An Bord der Morgenstern” von Riff Reb´s (Carlsen) und “Mouse Guard – Winter 1152″ von David Petersson (Cross Cult).

Reinhard Kleist im Deutschlandfunk, Isabel Kreitz bei Deutschlandradio

Sonntag, den 26. Dezember 2010

Anfang Dezember war Reinhard Kleist zu Gast in der Sendung “Corso” des Deutschlandfunks. Im Interview berichtet Reinhard Kleist ĂĽber seine Motivation, dem kubanischen RevolutionsfĂĽhrer Fidel Castro mit “Castro” (Carlsen) eine Biografie zu widmen, ĂĽber seine erzählerischen Ansätze und ĂĽber seine Einstellung zum Begriff “Graphic Novel”. Das Gespräch lässt sich hier online nachhören.

Bereits Ende November widmete Christian Möller Peer Meters und Isabel Kreitz’ Graphic Novel “Haarmann” (Carlsen) ein umfangreiches Radio-Feature, das nicht zuletzt die Zeichnerin selbst zu Wort kommen lässt. Auch der ursprĂĽnglich bei “DRadio Wissen” ausgestrahlte Beitrag lässt sich im Internet hören.

Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir…

“Ich will geköppt werden. Köppen – und damit fertig.” Diesen Wunsch äuĂźerte ein Mann, der als der brutalster Seriennmörder Europas galt: Fritz Haarmann, der in Hannover 1924 zum Tode verurteilt wurde. In den Jahren davor hatte er mindestens 24 jungen Männern auf bestialische Weise das Leben genommen.

Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Schabefleisch aus dir

Ăśber den psychisch gestörten Massenmörder, der seine Opfer nach der Tat mit einem Beil säuberlich zerlegte – und das Fleisch wahrscheinlich verkaufte – ist nun im Carlsen Verlag ein auĂźergewöhnlicher Comic erschienen. DĂĽster sind die Bleistiftzeichnungen von Isabel Kreitz, dĂĽster die Texte von Peer Meter. mehr

“Der Máximo LĂ­der als Comicfigur”

Freitag, den 26. November 2010

In der heutigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung” wirft Thomas von Steinaecker einen kritischen Blick auf Reinhard Kleists Graphic Novel “Castro”, in der er die “anrĂĽhrende und differenzierte Darstellung” vermisst, die der Autor in seinem Reisetagebuch “Havanna” (beide erschienen bei Carlsen) von Kuba zu vermitteln vermochte. Nachzulesen ist die Kritik auch online auf “jetzt.de”.

“Der Máximo LĂ­der als Comicfigur”

Nach seinem Erfolg seiner Johnny-Cash-Biografie, hat sich der deutsche Comiczeichner Reinhard Kleist nun Fidel Castro vorgenommen.

Es ist eine Szene, wie sie kein Hollywoodregisseur effektvoller inszenieren könnte. Gerade ist eine spektakulär-größenwahnsinnige Terroraktion des 27-jährigen Fidel Castro kläglich gescheitert. Zusammen mit knapp 100 Gleichgesinnten wollte er eine Kaserne stĂĽrmen, um in ganz Kuba das Signal fĂĽr den Aufstand gegen den verhassten Diktator Batista zu geben. Jetzt, am 16.Oktober 1953, steht Castro, der studierte Anwalt, vor Gericht. Doch obwohl ihm die Todesstrafe droht, gibt er sich alles andere als verzagt. Stattdessen hält er eine glĂĽhende Rede, die mit den berĂĽhmten Worten endet: ‘Verurteilt mich, es macht nichts. Die Geschichte wird mich freisprechen.’ mehr

“Der Comic ist erwachsen geworden” – Graphic Novels bei “aspekte”

Donnerstag, den 25. November 2010

Im Rahmen der morgigen Ausgabe des ZDF-Kulturmagazins “aspekte” wird sich der Autor Philipp Rimmele mit dem Thema Graphic Novel in Deutschland beschäftigen. In seinem Filmbeitrag kommen u.a. Isabel Kreitz (“Haarmann”) und Reinhard Kleist (“Castro”, beide erschienen bei Carlsen) zu Wort. Die Sendung beginnt wie ĂĽblich um 23:00 Uhr.

Auf der “aspekte”-Homepage findet sich bereits heute ein Textbeitrag zum Thema, in den auch ein längeres Video-Interview mit Reinhard Kleist eingebettet ist.

“Der Comic ist erwachsen geworden – Der neue Trend zur Graphic Novel”

Die Zeiten, in denen man sich nur hinter vorgehaltener Hand dazu bekennen durfte, als Erwachsener vom Comic-Fieber infiziert zu sein, scheinen vorbei. Noch vor gar nicht langer Zeit galten Comics in bildungsbĂĽrgerlichen Kreisen als KrebsgeschwĂĽr des Kulturbetriebs, als bunte Massenware fĂĽr Kinder und geistig Minderbemittelte.

Der Berliner Zeichner Reinhard Kleist (“Castro”, “Cash”), selbst einer der fĂĽhrenden Autoren der Deutschen Comic-Szene, erinnert sich noch gut: “FrĂĽher war es so: Hast du Comics gesucht, ging man halt in dunkle Comicläden.” mehr


Reinhard Kleist: Signierstunde in Berlin

Mittwoch, den 17. November 2010

Am kommenden Samstag, dem 20. November wird der Berliner Comic-Zeichner Reinhard Kleist im Kreuzberger Comic-Shop Modern Graphics seine Bände “Castro” und “Havanna” (beide Carlsen) signieren.

In seinem neuen Buch “Castro” beschäftigt sich Kleist mit Kuba, einem der letzten AuĂźenposten des real existierenden Sozialismus. Genauer gesagt mit dem “Maximo Lider” der Revolution: Fidel Castro. Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich nähert er sich in seiner Biografie “Castro” dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen fĂĽr die kubanische Gesellschaft. Um die Stimmung vor Ort besser einfangen zu können, unternahm Kleist im FrĂĽhjahr 2008 eigens eine Recherchereise nach Kuba, aus der bereits das viel beachtete Reisetagebuch “Havanna” hervorgegangen ist.

Die Signierstunde beginnt um 17 Uhr. Als besonderen Service bietet Modern Graphics seiner Kundschaft an, signierte BĂĽcher auch vorzubestellen (per Anruf bzw. bei Bestellung im Shop).

Modern Graphics, Oranienstr. 22, 10999 Berlin-Kreuzberg
Tel.: (030) 615 88 10
e-mail: info@modern-graphics.de, www.modern-graphics.de

“Gezeichnet fĂĽrs Leben nach der Revolution”

Donnerstag, den 11. November 2010

Auf “Zeit Online” bescheinigt Michael Schmidt Reinhard Kleists Graphic Novel “Castro” (Carlsen) “, einen politischen Prozess nacherlebbar zu machen” und seine Protagonisten mit “nahezu unglaublicher Virtuosität” wiederzugeben. Schmidt verweist in seinem Artikel zudem auf Inverna Lockpez’ Erfahrungsbericht “Cuba – My Revolution” (Vertigo Comics, bislang nur in englischer Sprache erhältlich). Die Erlebnisse der in Havanna geborenen und in den späten 1960er-Jahren in die USA emigrierten Inverna Lockpez hat der New Yorker Zeichner Dean Haspiel in Bilder umgesetzt.

“Revolutionärer Traum”

Die Ă„ra Fidel Castro geht zu Ende, auch im Comic. Autoren wie Reinhard Kleist oder Inverna Lockpez analysieren den Mythos und die Wirklichkeit der kubanischen Revolution.

Das Gefühl, dass etwas zu Ende geht. Etwas Großes, Bewegendes, Inspirierendes, das vor mehr als einem halben Jahrhundert begann. Mit einem revolutionären Funken, der von Kuba auf die ganze Welt übersprang und politische Leidenschaften entfachte. Träume von einer besseren Welt und einem Leben in Freiheit und Brüderlichkeit. Ja, es geht um viel Pathos. Passion. Politisches Utopia. Die Rede ist von der Ära Fidel Castros. Vom Leben des kubanischen Revolutionsführers, mit dessen Namen sich hochfliegende Hoffnungen und tiefe Enttäuschungen verbinden. Die Wirklichkeit des karibischen Inselmarxismus 50 Jahre später ist ernüchternd. Und Fidels Tage sind gezählt. mehr

FĂĽr die BĂĽchersendung “Seite EINS” des Berliner Senders radioeins hat sich Knut Elstermann am 7. November mit Reinhard Kleist ĂĽber “Castro” und seine Kuba-Erfahrungen unterhalten. Das Gespräch lässt sich nun auch online anhören.

Comics auf allen Kanälen

Donnerstag, den 11. November 2010

Wer tatsächlich lĂĽckenlos ĂĽber die Berichterstattung zum Thema Comics und Graphic Novels informiert sein möchte, kommt neuerdings um die iPhone-Applikation der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” nicht mehr herum.

FĂĽr die Benutzerinnen und Benutzer von iPhone, iPod touch und iPad berichtet Andreas Platthaus in der Rubrik “Comic” exklusiv ĂĽber Neuerscheinungen auf dem deutschen Markt und ergänzt somit die sporadischen Rezensionen, Interviews und Artikel im Feuilleton der Frankfurter Tageszeitung sowie seine ausfĂĽhrlicheren Erlebnisberichte, Empfehlungen und Kommentare auf dem Blog der “FAZ”. Exklusiv fĂĽr die “FAZ”-App schrieb Andreas Platthaus unter anderem ĂĽber Reinhard Kleists “Castro”-Biografie (Carlsen) und ĂĽber “Elender Krieg” von Jean-Pierre Verney und Jacques Tardi (Edition Moderne).

“Ich bin die Revolution”

Sonntag, den 7. November 2010

FĂĽr “der Freitag” hat Waldemar Kesler sich mit Reinhard Kleists aktueller Graphic Novel “Castro” (Carlsen) auseinandergesetzt.

Ich bin die Revolution

Nach seiner Biografie ĂĽber Johnny Cash widmet sich der Comicautor Reinhard Kleist dem Leben Fidel Castros – mit glänzendem Resultat

Das Leben Fidel Castros bietet eine Mischung aus einem überzogenen Abenteuerroman und einer soziologischen Fallstudie. Neben all den Liebesaffären und Guerillakämpfen schwirrt einem beim Lesen von Reinhard Kleists neuer Comic-Biografie Castro stets auch Max Webers Typus des charismatischen Herrschers im Kopf herum. Dessen Anhängerschaft bildet sich weder durch gemeinsame soziale Interessen noch durch dieselbe soziale Herkunft, sondern eben durch das Charisma der Leitfigur. Als die kubanische Revolution noch jung war, hielt Fidel Castro einfach durch seine Präsenz alle auseinander driftenden Lager zusammen: Kommunisten und fortschrittliche Bürgerliche, Sozialromantiker und ideologische Hardliner. mehr

“Castro” in der “3sat-Kulturzeit” und der “Berliner Zeitung”

Freitag, den 29. Oktober 2010

In der “Kulturzeit”-Sendung vom 28. Oktober wurde auf 3sat Reinhard Kleist Graphic Novel “Castro” (Carlsen) vorgestellt. Ansehen lässt sich der Filmbeitrag hier.

Bereits am 8. Oktober hat Thomas Schmidt Reinhard Kleists neue Graphic Novel in der “Berliner Zeitung” vorgestellt.

Die Geschichte hat ihn nicht freigesprochen

Der Berliner Comic-Autor Reinhard Kleist hat eine Biografie von Fidel Castro gezeichnet

Zehn US-Präsidenten versuchten, ihn zu stürzen. Ein halbes Jahrhundert lang hielt er die Welt in Atem. Und selbst jetzt noch, wo er 84 Jahre alt ist und schwer krank, ist er für Überraschungen gut. Jüngst tauschte er das Krankenhemd wieder gegen die alte Militäruniform ein und warnte die Weltöffentlichkeit vor globalen Gefahren. Fidel Castro hat sich seinen Platz in der Weltgeschichte längst erobert. mehr

“Castro” – Buchpräsentation in Hamburg

Donnerstag, den 21. Oktober 2010

In seinem neuen Buch “Castro” (Carlsen) beschäftigt sich Reinhard Kleist mit Kuba, einem der letzten AuĂźenposten des real existierenden Sozialismus. Genauer gesagt mit dem “Maximo Lider” der Revolution: Fidel Castro. Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem Strich nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie “Castro” dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen fĂĽr die kubanische Gesellschaft.

Am Donnerstag, den 28. Oktober findet im Literaturhaus Hamburg eine offizielle Buchpräsentation statt. Dabei wird sich Reinhard Kleist mit Volker Skierka unterhalten, dem Kuba- und Castro-Kenner, der ihm bei der Recherche zum neuen Buch hilfreich zur Seite stand. Im Anschluss wird Reinhard Kleist Bücher signieren.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter presse@carlsen.de.

Literaturhaus Hamburg
, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 22 06 612
info@literaturhaus-hamburg.de, www.literaturhaus-hamburg.de

“Castro” von Reinhard Kleist

Dienstag, den 21. September 2010

Auf dem Comicfestival in Hamburg am kommenden Wochenende wird die neue Graphic Novel von Reinhard Kleist erstmalig erhältlich sein. Nachdem der Berliner Zeichner mit “Cash – I see a Darkness” (Carlsen) bereits eine Comic-Biografie vorlegte, die mehrfach ausgezeichnet wurde und internationale Beachtung fand, widmet er sich nun einer weiteren berĂĽhmten Persöhnlichkeit: In “Castro” (Carlsen) geht es um den “Máximo LĂ­der”, den langjährigen Staatschef Kubas, Fidel Castro.

Gewohnt kunstvoll erzählt und mit kraftvollem, vitalem Strich gezeichnet, nähert sich Reinhard Kleist in seiner Biografie “Castro” dem umstrittenen Revolutionär und Politiker und hält dessen bewegtes Leben und seine politischen Ideen und Ideale ebenso facettenreich fest wie deren Folgen fĂĽr die kubanische Gesellschaft. Um die Stimmung vor Ort besser einfangen zu können, unternahm Reinhard Kleist im FrĂĽhjahr 2008 eigens eine Recherchereise nach Kuba, aus der bereits das viel beachtete Reisetagebuch “Havanna” hervorgegangen ist.

Reinhard Kleist, Jahrgang 1970, gehört zu der Handvoll KĂĽnstler, die auch international Bekanntheit erlangt haben. Seit 1994 veröffentlichte Kleist zahlreiche Alben und BĂĽcher unter anderem bei Ehapa, Reprodukt und in der Edition 52. Seine letzten Buchprojekte wurden in mehrere Sprachen ĂĽbersetzt und erschienen u.a. in Frankreich und den USA. Als Illustrator ist Kleist ĂĽber die Grenzen des Comics hinaus tätig. Reinhard Kleist erhielt fĂĽr seine Comics bereits mehrere Preise, darunter 1996 den Max und Moritz-Preis fĂĽr “Lovecraft“ und 2007 den PENG-Preis sowie den Sondermann fĂĽr “Cash – I see a darkness“. 2008 wurde der Band mit dem Max und Moritz-Preis als “Bester deutschsprachiger Comic“ gekĂĽrt.

Reinhard Kleist wird “Castro” auf dem Hamburger Comicfestival signieren und auch auf der Frankfurter Buchmesse am Stand des Carlsen Verlags zugegen sein (Halle 3.0 Stand G356).

Am Donnerstag, den 28. Oktober findet im Literaturhaus Hamburg eine offizielle Buchpräsentation statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird sich der Journalist und Lateinamerika-Experte Volker Skierka mit Reinhard Kleist ĂĽber sein neues Buch unterhalten. Volker Skierka, der unter anderem eine viel beachtete Castro-Biografie verfasst hat, stand Reinhard Kleist bei der Arbeit an “Castro” in historischen und Kuba-spezifischen Fragen beratend zur Seite.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte unter: presse @carlsen.de

Castro, ISBN 978-3-551-78965-5, 288 Seiten, schwarz-weiß, Hardcover, 17,5 x 24,6 cm, 19,90 EUR, erscheint bei Carlsen Comics

Literaturhaus Hamburg
, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
www.literaturhaus-hamburg.de

Comics in den Medien – August 2010 (2)

Freitag, den 20. August 2010

Graphic Novels ['græfik 'nɔvəls] haben es in das Glossar der vom WDR betriebenen Website wissen.de geschafft. Die Kurzbeschreibung findet sich hier.

Zwei Fachzeitschriften haben sich in den vergangenen Wochen mit Graphic Novels befasst: FĂĽr “Spektrum der Wissenschaft” hat Lennart Pyritz Jens Harders “Alpha – Directions” (Carlsen) gelesen und attestiert dem Autor im Artikel “Comic-Evolution” eine “augenzwinkernde Kreativität”. Im “Deutschen Ă„rzteblatt” stellt Freddy Litten weniger erbauliche Inhalte vor: “Comics: Vergewaltigung, Krankheit und Tod”. Von den vorgestellten Comics ist einzig die Trilogie “Der Fotograf” von Didier Lefèvre, Emmanuel Guibert und Pascal Lemercier (Edition Moderne) auf Deutsch erhältlich.

In der laufenden Sommerserie des Berliner “Tagesspiegel” beantworten Comicautorinnen und -autoren einen 15 Punkte umfassenden Fragebogen. Bisher haben sich zu Wort gemeldet: Katharina Greve (“Ein Mann geht an die Decke”, die biblyothek), Barbara Yelin (“Gift”, mit Peer Meter, Reprodukt), Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen) und Flix (“Faust”, Carlsen).

An gleicher Stelle schreibt Christian Endres ĂĽber “Sky Hawk” (Schreiber & Leser), den neuen Band von Jiro Taniguchi. In Zwei Samurai bei den Sioux” lobt er die gelungene VerknĂĽpfung von Western und Manga. “Die Hölle Pubertät” durchschreitet Melanie Gerland in ihrem autobiografischen DebĂĽt “Offene Arme” (Balance Verlag), wie Sven Jachmann ebenfalls auf tagesspiegel.de ausfĂĽhrt.

Leichtere Kost verspricht David Prudhommes “Rembetiko” (Reprodukt), auch wenn es dort “Zwischen Knast und Kneipe” heiĂź her geht. Thomas Klingenmaier schreibt ĂĽber das Buch in seinem Blogbeitrag auf der Seite der “Stuttgarter Zeitung”.

Im “Nordwestradio” von Radio Bremen hat Karolin Korthase ein weiteres Mal Peer Meters und Barbara Yelins Buch “Gift” (Reprodukt) vorgestellt. Der Beitrag lief in der Sendung “Literaturzeit” und kann hier noch einmal in ganzer Länge nachgehört werden.

“Comicautor Ralf König ist 50″ lautet die Ăśberschrift des ausfĂĽhrlichen Porträts, das auf der Website der Deutschen Welle zu finden ist. Dort resĂĽmiert die Autorin Gisa Funck: “Von einsetzender Altersmilde aber ist beim Altmeister glĂĽcklicherweise nichts zu spĂĽren, dessen Cartoons weiterhin erfrischend respektlos die Untiefen sozialer Konventionen ausloten.”.

Der “Stern”-Blogger Gerd Blank erkennt in Benjamin Schreuders und Felix Mertikats “Jakob” (Cross Cult) eine “herzergreifende, wundervoll gestaltete” Geschichte: “Die traurige Geschichte von ‘Jakob’”. Die beiden Kreativköpfe hinter dem Buch sind Absolventen der Filmhochschule Ludwigsburg und haben “Jakob” als medienĂĽbergreifendes Projekt gestartet, das “cinearte”, das Nachrichtenmagazin fĂĽr Filmschaffende, in der aktuellen Ausgabe vorstellt. Die Zeitschrift lässt sich komplett als PDF herunterladen.