Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Das Erbe’

Graphic Novels in der Presse – 4. November 2013

Montag, den 4. November 2013

Zur diesjährigen Frankfurter Buchmesse sind bei zahlreichen Comic- und Belletristikverlagen neue Graphic Novels erschienen, die seither einen groĂźen Widerhall in den deutschsprachigen Medien gefunden haben. Besonderer Augenmerk galt den so genannten Sachcomics, denen zum Beispiel die Wochenzeitung “Der Freitag” einen ausfĂĽhrlichen Artikel widmete. Jonas Engelmann lieferte in der Buchmesse-Ausgabe vom 10. Oktober eine fundierte EinfĂĽhrung in die didaktische Geschichte des Comicmediums und stellte zahlreiche neuere Publikationen vor: “Nicht nur fĂĽr Anfänger”. FĂĽr Deutschlandradio Kultur gab im Rahmen der Buchmesseberichterstattung Redakteurin Kim Kindermann einen Ăśberblick ĂĽber aktuelle Sachcomics: “Das Leben mit Alzheimer als Bildergeschichte”.

Der spanische ComickĂĽnstler Paco Roca stellte auf der BĂĽcherschau seine Graphic Novel “Kopf in den Wolken” (Reprodukt) vor, unter anderem am 11. Oktober fĂĽr die ZDF-Sendung “Aspekte”, die in Frankfurt Comic-Neuerscheinungen vorstellte. Ăśber “Kopf in den Wolken” berichteten auĂźerdem noch Kai Löffler fĂĽr WDR3 “Resonanzen” vom 7. Oktober (“Comic ĂĽbers Altern mit Alzheimer”), Lydia Herms fĂĽr rbb radioeins “Die Literaturagenten” am 13. Oktober (ab min 34), Christoph Huber fĂĽr die österreichische Tageszeitung “Die Presse” vom 9. November (“Der Zeichner als Schauspieler”) und fĂĽr den Jugendsender des ORF, FM4, Zita Bereuter am 20. Oktober zusammen mit “Das groĂźe Durcheinander” vom Beltz-Verlag (“Alzheimer im Comic”).

Ebenfalls auf der Buchmesse waren die brasilianischen ComickĂĽnstler und ZwillingsbrĂĽder Fabio Moon und Gabriel Bá und stellten ihre Comics “De:Tales” (Cross Cult) und “Daytripper” (Panini) vor. FĂĽr den Berliner “Tagesspiegel” besprach Lutz Göllner die zwei Neuerscheinungen: “Die Magie der Wunderzwillinge”. ”Eine wunderbare zarte grafische Ode an das Leben”, ist “Daytripper” fĂĽr JĂĽrgen Schickinger, der ĂĽber Gabriel Bá und Fabio Moon in der “Badischen Zeitung” vom 18. Oktober berichtete: “Der Wert des Augenblicks”. Lina Kokaly stellte am 9. Oktober “De:Tales” als Buchtipp im Funkhaus Europa vor. FĂĽr ntv.de sprach Markus Lippold mit Fabio Moon ĂĽber seine Arbeiten: “Wir sind glĂĽckliche Menschen”.

Eine weitere Graphic Novel, die ein breites Medienecho nach sich zog, war “Auf den Spuren Rogers” von Florent Silloray (avant-verlag). FĂĽr JĂĽrgen Greinke, der die biografische Comicerzählung ĂĽber das Schicksal französischer Kriegsgefangener im Deutschland während des Zweiten Weltkriegs fĂĽr den “Westfälischen Anzeiger” besprach, ist das Buch “ein sehr europäisches Werk im Zeichen der endgĂĽltigen Versöhnung zwischen Frankreich und Deutschland”. FĂĽr “Die Welt” sprach Thomas Hummitzsch mit dem Autor, zu dem Interview geht es hier. Und in der Berliner Wochenzeitung “Jungle World” vom 31. Oktober stellte Jonas Engelmann “Auf den Spuren Rogers” zusammen mit “Ich, RenĂ© Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB” von Jacques Tardi, vor: “In deutscher Hand”. Tardi und Silloray, so Engelmann, “setzen ihrem Vater beziehungsweise GroĂźvater stellvertretend fĂĽr eine ganze Generation, die verzweifelt Widerstand gegen die Wehrmacht leistete, ein Denkmal.”

Viel Beachtung fand auch das Graphic-Novel-DebĂĽt der kanadischen Zeichnerin und Musikerin Geneviève CastrĂ©e, “Ausgeliefert” (Reprodukt). Am 26. Oktober besprach Elise Graton die autobiografische Comicerzählung in der Tageszeitung “taz” (“Zwischen Säuferin und Eierkopf”). FĂĽr Elise Graton ist Geneviève CastrĂ©es Comic “der aufrichtige und äuĂźerst anspruchsvolle Versuch, die fehlende Kindheit zu verarbeiten.” Im Interview mit dem rbb Kulturradio sprach CastrĂ©e mit Redakteurin Irène Bluche ĂĽber die Entstehung des Buchs. Der Beitrag wurde am 8. Oktober gesendet, online findet sich das Feature hier. Ein weiteres Interview gab die kanadische KĂĽnstlerin der rbb-Reporterin Lydia Herms, die “Ausgeliefert” am 31.10 als “Buch der Woche” bei rbb radioeins vorstellte. Ein Gespräch mit Geneviève CastrĂ©e wurde zudem in der Sendung “Literaturagenten” am 3.11. gesendet. Und am 4. November erschien unter dem Titel “Meister der leisen Töne” eine Besprechung von drei spanischen Graphic Novels von Ralph Trommer. Neben “Kopf in den Wolken” stellte der Autor die autobiografische Erzählung “Geschichten aus dem Viertel” von Gabi Beltrán und BartolomĂ© SeguĂ­ (avant-verlag) und “ArdalĂ©n” von Miguelanxo Prado (Egmont Graphic Novel) vor. Alle drei Graphic Novels wĂĽrden “zeitgenössische Geschichten (…) intelligent in Bilder ĂĽbertragen, auf grafisch hohen Niveau.”

Die israelische Comiczeichnerin Rutu Modan, deren neuer Comicroman “Das Erbe” im Spätsommer bei Carlsen erschienen ist, wurde in den vergangenen Wochen ebenfalls viel Medieninteresse zuteil. Unter anderem erschien am 11. Oktober eine Besprechung von Christian Gasser in der “Neuen ZĂĽrcher Zeitung”: “Die Präsenz des Verschatteten”.  FĂĽr Christian Gasser ist “Das Erbe” eine “vielschichtige, ĂĽberaus spannende und unterhaltsame, aber auch bewegende Erzählung.” Der “Missy Magazine”-Herausgeberin Sonja Eismann gab Rutu Modan ein lesenswertes Interview: “Sollte das nicht lustig sein?”

Viele Medien berichten aktuell auch ĂĽber die Comics zum Thema Essen und Trinken, vor allem ĂĽber die Titel “Kann denn Kochen SĂĽnde sein?” von Guillaume Long (Carlsen Verlag), “In der KĂĽche mit Alain Passard” (Reprodukt) und “Die Ignoranten” von Étienne Davodeau (Egmont Graphic Novel).

“Die Ignoranten”, eine Graphic Novel ĂĽber die Gemeinsamkeiten zwischen Weinanbau und Comickunst, war “Lesetipp der Woche” beim “Börsenblatt”. FĂĽr Autor Stefan Hauck ist es ein Buch, das “ebenso richtig im “Essen-und-Trinken”-Regal platziert ist wie im Comic-Regal”. Im Sonntag-Magazin des “Tagesspiegels” vom 3. November widmeten sich Lars von Törne und Marie Schröer den Koch-Comics “Kann denn Kochen SĂĽnde sein?” und “In der KĂĽche mit Alain Passard”: “Mit einer Prise Humor”. Und fĂĽr die Sendung “Culinaria” des Radiosenders Funkhaus Europa besprach Esther Willbrandt Christophe Blains “In der KĂĽche mit Alain Passard” und kochte eines der Rezepte nach: “Kochen nach Comics”.

Eine weitere Novität zur Frankfurter Buchmesse war “Kiesgrubennacht” (Suhrkamp), die Comic-Autobiografie von Maler und Cartoonist Volker Reiche, der mit seinem “FAZ-”Comicstrip “Strizz” Bekanntheit erlangt hat. FĂĽr die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” hat Dietmar Dath Volker Reiches Familienchronik besprochen: “Erwachsene Kindheit, unversöhnt wahr”.

Bei “zeit.de” erschien am 22. Oktober eine Besprechung von “Der Todesstrahl” von Daniel Clowes (Reprodukt), fĂĽr den Autor ein “vielgestaltiges Retrofestival (…) irgendwo zwischen Pulp und Pop Art”: “Rächer in eigener Sache”. Ein “Meisterwerk” ist fĂĽr Markus Lippold (ntv.de) der neue Band des Italieners Manuele Fior, “Die Ăśbetragung” (avant-verlag): “Auf dem Weg in eine bessere Welt”.

FĂĽr die ARTE-Sendung “Metropolis” hat Redakteurin Cordula Echterhoff in Paris die libanesische ComickĂĽnstlerin Zeina Abirached (“Das Spiel der Schwalben”, avant-verlag) getroffen: “Eine Kindheit hinter Sandsäcken”. Der Beitrag kann hier auf Youtube angeschaut werden. Ein weiterer Fernsehbeitrag zu einer Graphic Novel wird am 5. November ausgestrahlt: WDR “Westart” hat mit dem deutschen Journalisten David Schraven gedreht, dessen Comic-Reportage ĂĽber den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr, “Kriegszeiten”, im Carlsen Verlag erschienen ist: “DĂĽstere Zeichnungen aus Afghanistan”.

Graphic Novels in den Medien – 27. August 2013

Dienstag, den 27. August 2013

In der gestrigen Ausgabe des “Kulturjournals” im NDR wurden Lars Fiske und sein biografischer Band “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (avant-verlag) vorgestellt. Der Beitrag von Thorsten Ernst kann hier weiterhin angesehen werden (ab 17:20 min).

Ăśber jenen Comic, sowie ĂĽber weitere aktuelle KĂĽnstlerbiografien, wurde im “Literaturforum” des Nordwestradios gesprochen. Im Studio zu Gast waren die Verlagsleiter Dirk Rehm von Reprodukt und Johann Ulrich vom avant-verlag. Auch dieses längere Gespräch mit Elke Schlinsog lässt sich nachhören: “Kunst im Comic – KĂĽnstler-Biografien boomen”.

Sowohl der Band ĂĽber Kurt Schwitters als auch die ebenfalls im avant-verlag erschienene Biografie “Munch” von Steffen Kverneland wurden auf culturmag.de vorgestellt. Hanspeter Ludwig schreibt: “Nerds nehmen Nerds ins Visier, das Ergebnis: GroĂźartig.” Als “leichtfĂĽĂźig” und “kongenial” wird Fiskes Band ĂĽber Kurt Schwitters von Leonie Krutzinna auf litlog.de bezeichnet: “Kongenial im Gleichschritt”.

Kunst ist auch das Thema in David Prudhommes “Einmal durch den Louvre” (Reprodukt), den Johannes Spengler auf sueddeutsche.de vorstellt: “Wo geht’s denn hier zur Kunst?”.

Ebenfalls mehrfach wurde “Luchadoras” von Peggy Adams (avant-verlag) vorgestellt und besprochen. Matthias Heine stellte den Band in Die Welt vor: “Wrestling mit dem Tod” und stellt fest, dass es gerade an der Hauptdarstellerin liege, dass “alles andere als ein StĂĽck Betroffenheitsliteratur herausgekommen” sei. Johanna Esch widmete sich dem Band im “Funkhaus Europa” des WDR und lässt dabei auch einen Menschenrechtsexperten fĂĽr Mexiko bei Amnesty International zu Wort kommen: “Die Stadt der toten Frauen”. Auf intro.de schreibt Bastian KĂĽllenberg. FĂĽr ihn ist Luchadoras “schonungslos und nachhaltig”. Zum Artikel geht es hier.

Chris Wares “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” (Reprodukt) stellte Mario Osterland auf fixpoetry.de vor: “Ein Comic der Superlative”.

“Majdanek steckt sogar Auschwitz in die Tasche” so zitiert Christian SchlĂĽter in der Berliner Zeitung aus Rutu Modans “Das Erbe” (Carlsen) und lobt das “ästhetisch kluge, experimentierfreudige Ringen um eine angemessene Darstellungsform” der fortwährenden Wirkung des Holocausts. Auf brikada.de attestiert Doris Losch dem Band “zart, amĂĽsant, melancholisch, ironisch” zu sein.

Mit Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) befasste sich Boris Kunz fĂĽr titelblog.de. FĂĽr ihn, wirkt der Comic trotz seiner Gruselelemente “wirklichkeitsnah und lebendig”: “Das Erbe der Bilderhefte”.

Matthias Heine macht in der Welt klar, was er von James Vance und Dan E. Burrs “Auf dem Drahtseil” (Metrolit) hält: “Ein Meisterwerk”: “Dieser Comic macht Sie zum Kommunistenversteher”.

In der Wiener Presse stellte Christoph Huber “Flut!” (avant-verlag) und dessen Autor Eric Drooker vor: “GefĂĽhl, dass ein Sturm kommt”.

Wieder eine Reihe von Beiträgen gab es auf tagesspiegel.de: Anlässlich der Berlin Graphic Days am vergangenen Wochenende stellte Lars von Törne Annette Köhn und ihren Jaja-Verlag vor: “WundertĂĽte aus der Musenstube”. Trotz “Genre-VersatzstĂĽcken” findet Björn Bischoff im neuen Band von Matthias Schultheiss auch “Ăśberraschendes”. “Woman on the River” ist bei Splitter erschienen, zur Buchvorstellung geht es hier: “Fluss ohne Wiederkehr”. Christian Endres wĂĽnscht Terry Moores nun bei Schreiber & Leser veröffentlichter Reihe “Strangers in Paradise” viel Erfolg – auch bei Nichtcomiclesern: “Dreiecksbeziehung im Paradies”. Moritz Honert macht in einem Artikel auf den Umstand aufmerksam, dass Finanzämter Comic-Verlage fĂĽr Lagerbestände zur Kasse beten, was im Fall von Cross Cult schon zur AnkĂĽndigung fĂĽhrte, dass viele Titel aus dem Programm und vernichtet werden mussten: “Das groĂźe Schreddern”.

Nominierungen fĂĽr Ignatz Awards bekannt gegeben

Freitag, den 16. August 2013

Jedes Jahr werden neben den renommierten Eisner Awards mit den Ignatz Awards auch Preise vergeben, die gezielt an Veröffentlichungen aus dem Independent-Bereich vergeben werden. Dementsprechend werden die Auszeichnungen auf der Small Press Expo im September vergeben. Unter den Nominierungen finden sich eine Reihe von Titeln, die auch im deutschsprachigen Raum erhältlich sind oder deren Erscheinen angekündigt wurde.

Beesonders hervorzuheben ist, dass “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag, als “Today is the last Day of the Rest of your Life” bei Fantagraphics erschienen), beziehungsweise die in Berlin lebende Ulli Lust in gleich zwei Kategorien nominiert wurde: Als “Outstanding Artist” und als “Outstanding Graphic Novel”.

Desweiteren wurde in der Kategorie “Outstanding Artist” Patrick McEown fĂĽr sein Buch “Hair Shirt” (dt. bei avant-verlag) nominiert. Als “Outstanding Graphic Novel” stehen noch “Das Erbe” von Rutu Modan (dt. bei Carlsen), “Ausgeliefert” von Geneviève CastrĂ©e (erscheint im September bei Reprodukt) sowie “When David Lost His Voice” von Judith Vanistendael zur Auswahl. Die noch nicht beendete “The Hive”-Trilogie von Charles Burns wurde in der Kategorie “Outstanding Series” nominiert (“X” und “Die Kolonie” dt. bei Reprodukt)

Zur vollständigen Liste der Nominierungen gelangt man hier

Graphic Novels in den Medien – 12. August 2013

Montag, den 12. August 2013

“Wenn es einen neuen Comic gibt, der alle Kategorien eines intelligenten und unterhaltsamen Romans erfĂĽllt, dann ist es Das Erbe.” So urteilt Sebastian Hammelehle auf Spiegel Online ĂĽber Rutu Modans jĂĽngst bei Carlsen erschienenen Band: “Tim & Struppi im Warschauer Ghetto”.

Ăśber ihr Buch “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) und die aktuelle Situation in Libanon unterhielt sich Waldemar Kesler mit der Autorin Zeina Abirached. Das Interview erschien unter dem Titel “Der Krieg war der Lärm der Bomben” in der Welt.

In der Sendung “Diwan” auf Bayern 2 wurde unlängst “Jonas oder Der KĂĽnstler bei der Arbeit” von Katja Fouquet nach einer Vorlage von Albert Camus (Edition BĂĽchergilde) vorgestellt. Hier kann der Text, inklusive einer Bildergalerie, nachgelesen werden.

FAZ-Blogger Andreas Platthaus zeigt sich von Andreas Eikenroths “Die Schönheit des Scheiterns” (Edition 52) angetan: “Ein Genrecomic (Romantic Comedy) aus Deutschland, der auch wirklich nur hier spielen kann, das ist eine angenehme Ăśberraschung.”: “Proletsein kann so schön sein”.

Mario Osterland verleiht “Trabanten” von Frank Schmolke das Prädikat “absolut empfehlenswert”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Jackson Pollock als Ventil”.

Im Eigenverlag erschienen ist “Mäcke Häring – Die Jagd nach dem Kristallschädel” von Micha Schröter. Lars von Törne fĂĽhlt sich an Zille und Dix erinnert, wie er an gleicher Stelle schreibt: “Mäcke sein Milljöh”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de weist Leonard Fischl darauf hin, dass der Sachcomic “Die groĂźe Transformation” (Jacoby & Stuart) auf der Auswahlliste zum Wissenschaftsbuch des Jahres steht: “Im Comic die Welt retten”. Hier kann abgestimmt werden.

Graphic Novels in den Medien – 1. August 2013

Donnerstag, den 1. August 2013

Rutu Modan hat anlässlich der Veröffentlichung ihrer Graphic Novel “Das Erbe” (Carlsen) der JĂĽdischen Allgemeine ein Interview gegeben, in dem sie von den HintergrĂĽnden des Buches und der Recherche erzählt. Die Fragen stellte Katrin Richter: “Abstraktion ist expliziter”.

Wie Verena Fischer-Zernin in “Das FloĂź zur Freiheit” im Hamburger Abendblatt schreibt, liegt der Reiz von Olivia Viewegs “Huck Finn” (Suhrkamp) darin, wie mutig sie Twains Vorlage mit ihrer ganz eigenen (Bild-)Sprache nacherzählt.

Auf tagesspiegel.de zeigt sich Lars von Törne “beeindruckt” von der “originellen Huckleberry-Finn-Adaption”: “Die Weltenwandlerin”.

Drei BĂĽcher, die sich mit Stieg Larsson und seinem Werk auseinandersetzen, wurden in den letzten Wochen veröffentlicht. Zwei Adaptionen widmen sich seinen Krimis (“Millennium Bd. 1: Verblendung Buch 1″ von Sylvain Runberg und JosĂ© Homs, Splitter; “Verblendung  1″ von Leonardo Manco und Andrea Mutti, Panini), im avant-verlag ist Guillaume Lebeaus und FrĂ©dĂ©ric RĂ©bĂ©nas biografischer Band ĂĽber den schwedischen Autoren erschienen (“Stieg Larsson: Vor der Milennium-Trilogie”). Sarah-Maria Deckert können die Bände nur teilweise ĂĽberzeugen, wie sie auf tagesspiegel.de schreibt: “Der Unvollendete – Stieg Larsson als Comic”.

Mit “Jonas oder Der KĂĽnstler bei der Arbeit” nach der Vorlage von Albert Camus ist bei der BĂĽchergilde Gutenberg eine weitere Literatur-Adaption entstanden. Wie Lutz Göllner in “Der Kampf des KĂĽnstlers” an gleicher Stelle schreibt ist Katja Fouquets Umsetzung “visuell einzigartig und lesenswert”.

Auf dem Blog des Titel-Magazins stellt Boris Kunz “Hieran sollst Du ihn erkennen” von Jesse Jacobs und “Heimdall” von Max Baitinger (beide Rotopolpress) vor. Beide erhalten die Prädikate: “urzweilig und anspruchsvoll”: “Du sollst Dir ein Bildnis machen”.

“Inhaltlich Genrekost, grafisch brillant. Ein ungewohnter Actioncomic.” So fasst Benjamin Vogt seine Besprechung auf comicgate.de von Bastien Vivès’ und Ruppert & Mulots “Die groĂźe Odaliske” (Reprodukt) zusammen.

An gleicher Stelle bespricht Christian Muschweck zwei Debutbände des Jaja-Verlags: “Hinter den sieben Burgen” von Alexander von Knorre sowie “Earth unplugged” von Jennifer Daniel, ĂĽberzeugen den Rezensenten.

Comicfestival Hamburg 2013

Mittwoch, den 10. Juli 2013

In diesem Jahr findet das Comicfestival Hamburg vom 3. bis zum 6. Oktober statt. Auf der neu gestalteten Website wurden nun erste Gäste angekĂĽndigt: Erwartet werden die drei Comic-Autorinnen Rutu Modan, Peggy Adam und Geneviève CastreĂ©e, deren neue BĂĽcher in den kommenden Monaten erscheinen werden: Modans Buch “Das Erbe” erscheint in KĂĽrze bei Carlsen, Adams´ “Luchadoras” ist unlängst im avant-verlag erschienen und CastrĂ©es “Ausgeliefert” wird passend zum Festival bei Reprodukt vorliegen.

Neben diesen KĂĽnstlerinnen werden das Magazin “Strapazin”, StudentInnen der HAW Hamburg sowie das Kollektiv Rotopol in Ausstellungen präsentiert. DarĂĽber hinaus wird es wieder Lesungen, Workshops und Symposien geben und natĂĽrlich auch eine Verlagsmesse. Details werden im Laufe der nächsten Monate auf der Festival-Website bekannt gegeben.