Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘David Boller’

Neue Graphic Novel bei Zampano

Dienstag, den 11. Juni 2013

“Ewiger Himmel” von David Boller

1992 wanderte der Schweizer David Boller nach Amerika aus, um professionell Comics zu zeichnen. Ein einfaches Ziel entfaltete sich in ein sechzehn Jahre dauerndes Abenteuer, bevölkert von exzentrischen Charakteren und begleitet von Triumphen und Niederlagen, die sein Leben nachhaltig beeinflusst haben. David erzählt von seinen Erfahrungen in der amerikanischen Comic-Industrie, wie er seine Frau Rachel, Tochter eines bekannten Malers, kennenlernt und wie er ihr schlussendlich das Leben rettet.

Diese tragisch-komische Graphic Novel ist der Beweis dafĂĽr, dass das Leben immer noch die interessantesten Geschichten schreibt.

Vom Buch ist eine Vorzugsausgabe mit limitiertem und signiertem Druck erhältlich.

Ewiger Himmel, ISBN 978-3-9523933-1-4, 280 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 22,–, SFr. 32,–, erschienen bei Zampano/Virtual Graphics

“Die letzten Tage der Menschheit“ als Graphic Novel

Donnerstag, den 16. Mai 2013

Seit Mitte April wird auf www.die-letzten-tage-der-menschheit.de der gleichnamige Drama von Karl Kraus als Comic adaptiert. Das Konzept dazu stammt von Dr. Reinhard Pietsch, der auch das Skript bereitstellt. FĂĽr die zeichnerische Umsetzung zeichnet sich David Boller verantwortlich.

Jeden Dienstag und Donnerstag erscheinen neue Seiten. 2014 soll das Projekt abgeschlossen werden und – passend zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs – als Buch verlegt werden.

Ăśber die Arbeit an der Comic-Umsetzung berichtete buchreport.de: “Die letzten Tage der Menschheit“ finden statt – als Online Graphic Novel”.

Comics in den Medien – 6. August 2012

Montag, den 6. August 2012

Polfahrten sind das gemeinsame Thema der aktuellen BĂĽcher von Emmanuel LePage und Simon Schwartz: “Reise zum Kerguelen-Archipel” (Splitter) und “Packeis” (avant-verlag) stellte Andrea Kedves in einer Doppelbesprechung fĂĽr den in ZĂĽrich erscheinenden Tages-Anzeiger und die Basler Zeitung vor: “Exkursionen ins ewige Eis” (auch hier).

KĂĽrzlich erschien in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung ein Artikel Georg Kleins, in dem er sich äuĂźerst kritisch mit Graphic Novels auseinandersetzte. Dem setzt der Schweizer Autor Hannes Binder (“Antonio Ligabue”, mit Giuseppe Zironi, Jacoby & Stuart) nun “Eine kleine Poetik der Graphic Novel” entgegen, die am Wochenende ebenfalls die NZZ abdruckte. Binders Gedanken lassen sich so zusammenfassen: “Die Graphic Novel, wie ich sie sehe, bedeutet Koexistenz von Wort und Bild zur Potenzierung des Stoffes, ohne das eine oder das andere zu beschneiden”.

Thomas Greven stellt auf tagesspiegel.de vier aktuelle Comics vor, die sich mit zeitgeschichtlichen Themen auseinandersetzen. “Aufregend wie die Wirklichkteit”. Sein Urteil ĂĽber die Darstellung politischer Inhalte in “AĂŹR” von David Boller (Zampano) fällt durchaus kritisch aus. Besser machten es da Golo und Dibou in “Chronik einer verschwundenen Stadt” (avant-verlag). Positives weiss er auch ĂĽber “Die besten Feinde, Erster Teil: 1783/1953″ von Jean-Pierre Filiou und David B. zu sagen. Mit “Olympe de Gouges” von Catel/Bocquet (castermann) stellt er einen noch nicht einen in Deutschland angekĂĽndigten Titel vor.

Weiterhin wird “Meine Beschneidung” von Riad Sattouf (Reprodukt) als Beitrag zur Beschneidungsdebatte in den Medien aufgegriffen. Nun schreibt Daniel Benedict in der Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung: “Riad Sattouf erzählt lustig von der eigenen Beschneidung in Syrien”. Dabei fasst er zusammen: “Sein Buch sagt mehr als hundert Leitartikel.”

In der aktuellen Ausgabe des stern findet sich eine sechs-Seitige Strecke aus “Meine Beschneidung” sowie ein Interview mit dem Autor Riad Sattouf.

Die aktuelle Ausgabe des Fachmagazins “Unterricht Englisch” (Friedrich Verlag) steht ganz im Zeichen der Graphic Novels. Das Erscheinen des Heftes nimmt man bei comic-report.com zum Anlass, Redakteurin Solveig Möhle einige Fragen zum Heft zu stellen: “Englisch Lernen mit Graphic Novels”.