Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘David Schraven’

Graphic Novels in den Medien ‚Äď 18. November 2013

Montag, den 18. November 2013

In der “Kulturzeit” auf 3Sat wurde Volker Reiches bei Suhrkamp erschienener autobiografischer Band “Kiesgrubennacht” vorgestellt.

Hinter dem Pseudonym Abel Lanzac, dem Autor des Bandes “Quai D’Orsay ‚Äď Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) steckt Antonin Baudry, der im Buch seine Zeit im franz√∂sischen Au√üenministerium auf humorvolle Art reflektiert und der nun auf arte interviewt wurde.

Die Graphic Novel “Kriegszeiten” (Carlsen), ihr Autor David Schraven und Zeichner Vincent Burmeister, wurden in der WDR-Kultursendung “Westzeit” vorgestellt.

√úber Kochcomics berichtet WDR 5 in einem Beitrag der Sendung “Scala”: “Mit dem Zeichenstift am Herd”. Kai L√∂ffler stellt im Beitrag Christoph Blains “In der K√ľche mit Alain Passard” (Reprodukt), “Kann denn Kochen S√ľnde sein?: Ein Comic f√ľr Genie√üer” von Guillome Long (Carlsen) und “Das persische Kochbuch” von Gabi Kopp (Jacoby & Stuart).

Am Rande des Comicfestivals in Hamburg interviewte ein Team des arte-Magazins “tracks” die Comiczeichnerinnen Rutu Modan (“Das Erbe”, Carlsen), Peggy Adam (“Luchadoras”, avant-verlag) und Genevi√®ve Castr√©e (“Ausgeliefert”, Reprodukt). Den Text dazu kann man hier nachlesen. Zum Videobeitrag gelangt man hier (ab 17:30min).

Dirk Fuhrig bat Florent Silloray, Autor von “Auf den Spuren Rogers” (avant-verlag), vors Mikrofon, um von der Recherche zu seinem Buch zu berichten. Der Beitrag “Elend im Comic-Format” wurde in der Sendung “Fazit” auf Deutschlandradio Kultur gesendet.

Kriegscomics stehen im Mittelpunkt des Artikels von Christoph Huber, der in der Wiener Presse erschien: “Die Kunst des Krieges”. Er stellt neben Sillorays Buch weitere Titel vor, darunter “Ich, Ren√© Tardi, Kriegsgefangener im Stalag IIB” von Jacques Tardi (Edition Moderne) und “Der Affe von Hartlepool” von Wilfrid Lupano und J√©r√©mie Moreau (avant-verlag).

Andreas Platthaus schreibt auf seinem FAZ-Blog √ľber “Dark Country” von Thomas Ott, Tab Murphy und Thomas Jane: “Schwarz wie das Leben”.

Graphic Novels in den Medien ‚Äď 8. M√§rz 2013

Freitag, den 8. März 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem l√§ngeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“Baby¬īs in black ‚Äď The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

F√ľr Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Pl√∂tzlich ist Jesus ein Gr√ľner”. “Das Chagall-Portr√§t von Joann Sfar ist ein gro√üer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der j√ľdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian Schl√ľter ausf√ľhrlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ‚Äô68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg gro√üartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature¬†, das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, l√§sst sich leider nicht nachh√∂ren ‚Äď daf√ľr liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der Fr√ľhaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte Vergangenheitsbew√§ltigung”. Die Autorin kommt ausf√ľhrlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc R√∂hling zwei Ver√∂ffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in K√ľrze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

F√ľr den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier Com√®s schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

Graphic Novels in der Presse ‚Äď 16. Januar 2013

Mittwoch, den 16. Januar 2013

“Bedr√ľckende Collagen vom Krieg” liefert das Buch “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmeister (Carlsen), wie Michael Brake auf zeit.de schreibt. Besonders haben den Rezensenten die Zeichnungen Burmeisters beeindruckt, ihaltlich hadert er jedoch mit Schravens Darlegungen: “… doch sind manche der Anklagen und Fragen in bester Michael-Moore-Rhetorik eher effektvoll als zielf√ľhrend.”

Auch bei einem weiteren Band zeigt sich Michael Brake nur von den Zeichnungen beeindruckt, wie in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung zu lesen war.: F√ľr “Der geheime Garten von vom Nakano Broadway” lieferte Masayuki Kusumi das Szenario, die Zeichnungen stammen von Jiro Taniguchi (Carlsen). Wie Brake ausf√ľhrt, sind die Beobachtungen des flanierenden Hauptcharakters eher banal, die Qualit√§t der zeichnerischen Umsetzung hebt er daf√ľr umso mehr hervor: “Er hat kein Ziel, aber er geht los”.

F√ľr die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich Andreas Platthaus die von Atak illustrierte Geschichte “Der geheimnisvolle Fremde” von Mark Twain (Carlsen) angesehen: “Wie man in Eseldorf lernt”. Platthaus erkennt in dem Band ein “Lebensbuch” des Zeichners, “ein Pl√§doyer f√ľrs Leben, gegen die Hoffnung aufs Jenseits.” und res√ľmiert: “Es ist ein herrliches Buch.”

F√ľr tagesspiegel.de hat sich Thomas Hummitzsch auf den “Crumbathon” begeben, bei dem er s√§mtliche √ľber 1.300 Seiten der k√ľrzlich erschienenen Skizzenb√ľcher (Taschen) las: Ihn erwartete eine “geballte Ladung sexualisierter, kontrastreicher, kantiger, fleischiger, surrealer, queerer, schroffer, ausdrucksstarker, hemmungsloser und oftmals nicht jugendfreier Zeichnungen”. Sein Bericht wurde auf gleich sieben Seiten ver√∂ffentlicht, auf denen er nicht vergisst, auf das k√ľrzlich bei Reprodukt erschienene “Nausea” zu verweisen.

Graphic Novels in den Medien ‚Äď 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der S√ľddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas √ľber den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Ver√∂ffentlichung von “Arzak ‚Äď Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das w√ľrdige Verm√§chtnis eines Giganten der Neunten¬†Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen B√§nde l√§sst Haas nicht unerw√§hnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine gro√üe Leserschaft zu g√∂nnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen k√∂nnen: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “Gro√üe Fragen” (Atrium) in der Neuen Z√ľrcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einl√§sst, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungew√∂hnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition B√ľchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen w√ľrde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

Ausf√ľhrlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden B√§nde “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein Resum√©e: “grafisch beeindruckende und inhaltlich best√ľrzend”, wie er in “Ein postsowjetischer Arch√§ologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und Br√ľno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit pr√§gnanten Dialogen, h√ľbschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der gr√∂√üte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “Barfu√ü durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu √ľberleben”) und von Lars von T√∂rne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

Graphic Novels in der Presse ‚Äď 12. November 2012

Montag, den 12. November 2012

Am vergangenen Samstag stellte Christoph Haas in der tageszeitung unter der √úberschrift “Hochzeit des Franquismus” zwei Graphic Novels aus Spanien stammender Autoren vor: “Der Winter des Zeichners” von Paco Roca (Reprodukt) sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag). Beide B√§nde h√§lt Christoph Haas f√ľr “√§sthetisch wie zeitgeschichtlich relevante Graphic Novels”, wobei ersterer nicht nur f√ľr diejenigen Interessant sei, die sich f√ľr Comicgeschichte interessieren, da der Band die erstickende Atmosph√§re der Franko-Diktatur gut schildere und letzterer als ebenso “bedr√ľckend wie k√ľnstlerisch √ľberzeugend” bezeichnet wird.

“Roca erz√§hlt atmosph√§risch dicht von dieser Suche nach Freiheit in der Diktatur” res√ľmiert die Saarbr√ľcker Zeitung die Kurzbesprechung von “Der Winter des Zeichners”. In “Gezeichnet vom Leben” wird ebenfalls “Antonio Ligabue. Von der Qual eines K√ľnstlerlebens” von Giuseppe Zironi und Hannes Binder (Jacoby & Stuart). Gerade die “immer wieder h√∂chst beeindruckenden” Schabkarton-Bilder von Hannes Binder werden goutiert.

Mit dem “Poeten der deutschen Comic-Szene” unterhielt sich Christian M√∂ller f√ľr den Deutschlandfunk. Gemeint ist Ulf K., von dem zuletzt mit “Die Dolomiti-Jahre” ein Sammelband autobiografischer Kurzgeschichten erschienen ist. Der Beitrag kann auch alsp MP3-Datei direkt hier nachgeh√∂rt werden. Derzeit wird Ulf K. mit einer Ausstellung in Oberhausen bedacht. Zum dazugeh√∂rigen Katalog, erschienen bei der Edition 52, gibt es nun auch eine PDF-Leseprobe.

Politik-Redakteur Michael Schmidt schreibt auf tagesspiegel.de √ľber “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen). Er kommt in “Zeigen, wie es wirklich ist” zu dem Schluss: “Etwas weniger Pr√§tenzi√∂sit√§t w√§re besser gewesen.”

Neue Graphic Novels bei Carlsen

Dienstag, den 1. Mai 2012

Der Carlsen Verlag hat sein Novit√§ten-Programm f√ľr den Herbst/Winter 2012/2013 bis einschlie√ülich M√§rz bekanntgegeben. Unter den angek√ľndigten Neuheiten findet sich auch eine ganze Reihe von Graphic Novels. Neben neuen B√ľchern des bew√§hrten japanischen Zeichnertrios Osamu Tezuka/Yoshihiro Tatsumi/Jiro Taniguchi, einem weiteren deutschen Comic √ľber die Situation in Afghanistan und einem dritten Serienm√∂rderdrama des Autors Peer Meter setzen die Hamburger auf Graphic Novels f√ľr Leserinnen: Die “For Ladies Edition” bei Carlsen startet im November mit drei Titeln.

“Kriegszeiten” von David Schraven & Vincent Burmeister

Der Journalist David Schraven hat hunderte von Dokumenten analysiert und Dutzende Interviews mit aktiven und ehemaligen Soldaten gef√ľhrt, um ein Bild dessen zu bekommen, was wirklich in Afghanistan vor sich geht und welche Rolle die Bundeswehr dabei spielt. Vincent Burmeister hat diese Recherchen in Bilder umgesetzt, die dem Leser n√§herbringen, wovon keine Fotos existieren. Ein explosiver Doku-Comic √ľber eines der wichtigsten Themen der Gegenwart.

Kriegszeiten, ISBN 978-3-551-78698-2, Hardcover, farbig, 128 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im Oktober 2012

“Der geheime Garten von Nakano Broadway” von Masayuki Kusumi & Jiro Taniguchi

“Spontan eine Runde drehen” und seine Stadt neu kennenlernen – das will der Protagonist des neuen Buches von Jiro Taniguchi, entstanden nach Texten von Masayuki Kusumi. Die acht Episoden spielen jeweils in einem anderen Viertel von Tokyo und drehen sich um die kleinen Geheimnisse des allt√§glichen Lebens. Die m√§nnliche Hauptfigur erkundet dabei unter anderem Buchhandlungen, Althippie-Treffen im Stadtpark oder den geheimen Garten des Nakano Broadway, und f√ľhlt sich dabei nicht selten an seine eigene Jugend erinnert…

Der geheime Garten von Nakano Broadway, ISBN 978-3-551-72324-6, Klappenbroschur, schwarzweiß, 128 Seiten, 12,00 EUR, erscheint im Oktober 2012

“Ich w√§r’ so gerne Ethnologin…” von Margaux Motin

Margaux Motin ist eine ganz normale Mittdrei√üigerin, selbst√§ndig,¬†mit einem Sonderling verheiratet, Mutter einer kleinen¬†Klette und¬†bekennende Schuhfetischistin.¬†Daraus sch√∂pft¬†sie die komischsten Frauengeschichten seit Claire Bret√©cher. Ungeniert macht sie sich √ľber ihre Alltagsdramen lustig und kreiert damit¬†eine Komplizenschaft zwischen den Leserinnen und sich selbst wie unter ausgelassen l√§sternden Freundinnen.¬†Zeichnerisch¬†spannt sie locker den Bogen von Modeillustration¬†√ľber Karikatur zum Comic.

Ich w√§r’ so gerne Ethnologin,¬†ISBN 978-3-551-72507-3,¬†Hardcover mit Gummiband, farbig,¬†176 Seiten, 17,90 EUR, erscheint im November 2012

“Luft und Liebe” von Hubert & Marie Caillou

Der Autor Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou wollen die Krankheit Magersucht nicht beschreiben, sondern sie lassen sie uns durch die Augen der Protagonisten sehen. Marie Caillou hat die Figuren in einer distanzierten, androgynen Schönheit gezeichnet, die uns in deren entkörperlichte Welt hineinzieht. Der junge Mann und das Mädchen leiden beide an Magersucht und lernen sich in der Therapie kennen. Schließlich ziehen sie zusammen und leben buchstäblich von Luft und Liebe. Ersteres wird bald lebensbedrohlich und das zweite eine Chance, sich mit dem eigenen Körper zu identifizieren.

Luft und Liebe, ISBN 978-3-551-72896-8, Hardcover mit Gummiband, farbig, 80 Seiten, 15,90 EUR, erscheint im November 2012

“Paris” von Maarten Vance Wiele, Erika Raven, Peter Moerenhout

Drei Freundinnen suchen ihr Gl√ľck in Paris: eine als Modell, eine als S√§ngerin und die dritte schl√§ft sich einfach nach oben. Ehrgeizig und naiv zugleich stolpern sie in alle Fallen, die ihnen das Showgesch√§ft bietet. “Paris” ist eine Hommage an Mode und Glamour: Die Heldinnen stecken von Kopf bis Fu√ü in Mode von Top-Designern und deren Namen sind in Fu√ünoten erw√§hnt. Aber es ist auch eine rabenschwarze Kom√∂die √ľber eine Gesellschaft, die von Sch√∂nheit, Geld und Macht besessen ist.

Paris, ISBN 978-3-551-72895-1, Hardcover mit Gummiband, farbig, 216 Seiten, 19,90 EUR, erscheint im November 2012

“Buddha” 3 und 4 von Osamu Tezuka

In “Buddha” widmet sich Osamu Tezuka voller Fabulierlust dem Leben und Wirken des Begr√ľnders des Buddhismus und entf√ľhrt den Leser in das historische Indien. Ebenso humorvoll wie auch sozialkritisch erz√§hlt der Gro√ümeister des Manga die abenteuerliche Geschichte des F√ľrstensohns Siddharta Gautama, der vor ca. 2500 Jahren aus seiner Tradition ausbrach und zum Erleuchteten wurde ‚ąí f√§hig seinen Weg aus dem leidvollen Leben zu finden und diesen auch anderen zu weisen.

Buddha 3, ISBN 978-3-551-76633-5, Hardcover, schwarzweiß, 300 Seiten, 22,90 EUR, erscheint im November 2012

Buddha 4, ISBN 978-3-551-76634-2, Hardcover, schwarzweiß, 304 Seiten, 22,90 EUR, erscheint im Februar 2013

“The Homeland Directive” von Robert Vendetti & Mike Huddleston

Ein t√∂dliches Virus verbreitet sich rasend schnell √ľber die Vereinigten Staaten. Die schiere Gr√∂√üe und Professionalit√§t dieser Aktion l√§sst auf eine kaltbl√ľtige und bestens organisierte Terroristengruppe schlie√üen, die die USA ins Visier nimmt. Oder etwa nicht? Sitzt der Feind wom√∂glich im Inneren? Sind hier noch weit m√§chtigere Interessen im Spiel als es den Anschein hat? Mit dieser Geschichte legen Robert Venditti und Mike Huddleston einen Thriller der Extraklasse vor, der nicht nur grafisch besticht, sondern auch ein echter Pageturner ist. Ganz nebenbei stellt dieser Comic die Frage nach dem Preis der Freiheit, wenn Sicherheit zur Religion wird.

The Homeland Directive, ISBN 978-3-551-72968-2, Hardcover, farbig, 160 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im Januar 2013

“Geliebter Affe und andere Offenbarungen” von Yoshihiro Tatsumi

Mit Yoshihiro Tatsumi ver√∂ffentlicht Carlsen einen weiteren Meister japanischer Comicliteratur. Bereits in den 1950er-Jahren entwickelt er eine bis dato nicht gekannte realistische Erz√§hlweise, zusammen mit anderen Zeichnern gilt er als Gr√ľnder der Gekiga, der realistischen Manga. Seine Charaktere f√ľhren ein Leben, das gepr√§gt ist von Frustrationen und existentiellen √Ąngsten. Ohne jemals in Sentimentalit√§ten zu verfallen, zeigt Tatsumi tiefes Einf√ľhlungsverm√∂gen f√ľr die Verirrten und Verlierer, die die Gesellschaft in ihrem Kielwasser aufgegeben hat.

Geliebter Affe, ISBN 978-3-551-72326-0, Klappenbroschur, farbig, 160 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im März 2013

“Vasmers Bruder” von Peer Meter & David von Bassewitz

Der Fall des Serienm√∂rders Karl Denke ist bis heute r√§tselhaft. Zwischen 1903 und 1924 hat er im schlesischen St√§dtchen M√ľnsterberg (heute Ziebice) rund 30 Menschen get√∂tet und zum Teil verspeist, und nur durch Zufall wurde er verhaftet. Bevor er jedoch verh√∂rt werden konnte, erh√§ngte er sich in seiner Zelle. Seine Motive blieben im Dunkeln. Peer Meter hat sich zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz, daran gemacht, auf Grundlage dieser Begebenheiten die Geschichte eines Mannes zu erz√§hlen, der √ľber Denke forscht, sich aber w√§hrend dieser Arbeit selbst verliert. Eine ebenso spannende wie d√ľstere Geschichte, die erschreckt und fasziniert.

Vasmers Bruder, ISBN 978-3-551-72969-9, Hardcover, schwarzweiß, 192 Seiten, 17,90 EUR, erscheint im März 2013