Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘David Schraven’

Graphic Novels in den Medien – 8. März 2013

Freitag, den 8. März 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem längeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“Baby´s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

Für Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Plötzlich ist Jesus ein Grüner”. “Das Chagall-Porträt von Joann Sfar ist ein großer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der jüdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian Schlüter ausführlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ’68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg großartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature , das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, lässt sich leider nicht nachhören – dafür liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte Vergangenheitsbewältigung”. Die Autorin kommt ausführlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc Röhling zwei Veröffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in Kürze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

Für den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier Comès schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

Graphic Novels in der Presse – 16. Januar 2013

Mittwoch, den 16. Januar 2013

“Bedrückende Collagen vom Krieg” liefert das Buch “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmeister (Carlsen), wie Michael Brake auf zeit.de schreibt. Besonders haben den Rezensenten die Zeichnungen Burmeisters beeindruckt, ihaltlich hadert er jedoch mit Schravens Darlegungen: “… doch sind manche der Anklagen und Fragen in bester Michael-Moore-Rhetorik eher effektvoll als zielführend.”

Auch bei einem weiteren Band zeigt sich Michael Brake nur von den Zeichnungen beeindruckt, wie in der gestrigen Ausgabe der tageszeitung zu lesen war.: Für “Der geheime Garten von vom Nakano Broadway” lieferte Masayuki Kusumi das Szenario, die Zeichnungen stammen von Jiro Taniguchi (Carlsen). Wie Brake ausführt, sind die Beobachtungen des flanierenden Hauptcharakters eher banal, die Qualität der zeichnerischen Umsetzung hebt er dafür umso mehr hervor: “Er hat kein Ziel, aber er geht los”.

Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat sich Andreas Platthaus die von Atak illustrierte Geschichte “Der geheimnisvolle Fremde” von Mark Twain (Carlsen) angesehen: “Wie man in Eseldorf lernt”. Platthaus erkennt in dem Band ein “Lebensbuch” des Zeichners, “ein Plädoyer fürs Leben, gegen die Hoffnung aufs Jenseits.” und resümiert: “Es ist ein herrliches Buch.”

Für tagesspiegel.de hat sich Thomas Hummitzsch auf den “Crumbathon” begeben, bei dem er sämtliche über 1.300 Seiten der kürzlich erschienenen Skizzenbücher (Taschen) las: Ihn erwartete eine “geballte Ladung sexualisierter, kontrastreicher, kantiger, fleischiger, surrealer, queerer, schroffer, ausdrucksstarker, hemmungsloser und oftmals nicht jugendfreier Zeichnungen”. Sein Bericht wurde auf gleich sieben Seiten veröffentlicht, auf denen er nicht vergisst, auf das kürzlich bei Reprodukt erschienene “Nausea” zu verweisen.

Graphic Novels in den Medien – 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas über den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Veröffentlichung von “Arzak – Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das würdige Vermächtnis eines Giganten der Neunten Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen Bände lässt Haas nicht unerwähnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine große Leserschaft zu gönnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen können: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) in der Neuen Zürcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einlässt, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungewöhnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition Büchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen würde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

Ausführlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden Bände “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein Resumée: “grafisch beeindruckende und inhaltlich bestürzend”, wie er in “Ein postsowjetischer Archäologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und Brüno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit prägnanten Dialogen, hübschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der größte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “Barfuß durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu überleben”) und von Lars von Törne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

Graphic Novels in der Presse – 12. November 2012

Montag, den 12. November 2012

Am vergangenen Samstag stellte Christoph Haas in der tageszeitung unter der Überschrift “Hochzeit des Franquismus” zwei Graphic Novels aus Spanien stammender Autoren vor: “Der Winter des Zeichners” von Paco Roca (Reprodukt) sowie “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag). Beide Bände hält Christoph Haas für “ästhetisch wie zeitgeschichtlich relevante Graphic Novels”, wobei ersterer nicht nur für diejenigen Interessant sei, die sich für Comicgeschichte interessieren, da der Band die erstickende Atmosphäre der Franko-Diktatur gut schildere und letzterer als ebenso “bedrückend wie künstlerisch überzeugend” bezeichnet wird.

“Roca erzählt atmosphärisch dicht von dieser Suche nach Freiheit in der Diktatur” resümiert die Saarbrücker Zeitung die Kurzbesprechung von “Der Winter des Zeichners”. In “Gezeichnet vom Leben” wird ebenfalls “Antonio Ligabue. Von der Qual eines Künstlerlebens” von Giuseppe Zironi und Hannes Binder (Jacoby & Stuart). Gerade die “immer wieder höchst beeindruckenden” Schabkarton-Bilder von Hannes Binder werden goutiert.

Mit dem “Poeten der deutschen Comic-Szene” unterhielt sich Christian Möller für den Deutschlandfunk. Gemeint ist Ulf K., von dem zuletzt mit “Die Dolomiti-Jahre” ein Sammelband autobiografischer Kurzgeschichten erschienen ist. Der Beitrag kann auch alsp MP3-Datei direkt hier nachgehört werden. Derzeit wird Ulf K. mit einer Ausstellung in Oberhausen bedacht. Zum dazugehörigen Katalog, erschienen bei der Edition 52, gibt es nun auch eine PDF-Leseprobe.

Politik-Redakteur Michael Schmidt schreibt auf tagesspiegel.de über “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen). Er kommt in “Zeigen, wie es wirklich ist” zu dem Schluss: “Etwas weniger Prätenziösität wäre besser gewesen.”

Neue Graphic Novels bei Carlsen

Dienstag, den 1. Mai 2012

Der Carlsen Verlag hat sein Novitäten-Programm für den Herbst/Winter 2012/2013 bis einschließlich März bekanntgegeben. Unter den angekündigten Neuheiten findet sich auch eine ganze Reihe von Graphic Novels. Neben neuen Büchern des bewährten japanischen Zeichnertrios Osamu Tezuka/Yoshihiro Tatsumi/Jiro Taniguchi, einem weiteren deutschen Comic über die Situation in Afghanistan und einem dritten Serienmörderdrama des Autors Peer Meter setzen die Hamburger auf Graphic Novels für Leserinnen: Die “For Ladies Edition” bei Carlsen startet im November mit drei Titeln.

“Kriegszeiten” von David Schraven & Vincent Burmeister

Der Journalist David Schraven hat hunderte von Dokumenten analysiert und Dutzende Interviews mit aktiven und ehemaligen Soldaten geführt, um ein Bild dessen zu bekommen, was wirklich in Afghanistan vor sich geht und welche Rolle die Bundeswehr dabei spielt. Vincent Burmeister hat diese Recherchen in Bilder umgesetzt, die dem Leser näherbringen, wovon keine Fotos existieren. Ein explosiver Doku-Comic über eines der wichtigsten Themen der Gegenwart.

Kriegszeiten, ISBN 978-3-551-78698-2, Hardcover, farbig, 128 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im Oktober 2012

“Der geheime Garten von Nakano Broadway” von Masayuki Kusumi & Jiro Taniguchi

“Spontan eine Runde drehen” und seine Stadt neu kennenlernen – das will der Protagonist des neuen Buches von Jiro Taniguchi, entstanden nach Texten von Masayuki Kusumi. Die acht Episoden spielen jeweils in einem anderen Viertel von Tokyo und drehen sich um die kleinen Geheimnisse des alltäglichen Lebens. Die männliche Hauptfigur erkundet dabei unter anderem Buchhandlungen, Althippie-Treffen im Stadtpark oder den geheimen Garten des Nakano Broadway, und fühlt sich dabei nicht selten an seine eigene Jugend erinnert…

Der geheime Garten von Nakano Broadway, ISBN 978-3-551-72324-6, Klappenbroschur, schwarzweiß, 128 Seiten, 12,00 EUR, erscheint im Oktober 2012

“Ich wär’ so gerne Ethnologin…” von Margaux Motin

Margaux Motin ist eine ganz normale Mittdreißigerin, selbständig, mit einem Sonderling verheiratet, Mutter einer kleinen Klette und bekennende Schuhfetischistin. Daraus schöpft sie die komischsten Frauengeschichten seit Claire Bretécher. Ungeniert macht sie sich über ihre Alltagsdramen lustig und kreiert damit eine Komplizenschaft zwischen den Leserinnen und sich selbst wie unter ausgelassen lästernden Freundinnen. Zeichnerisch spannt sie locker den Bogen von Modeillustration über Karikatur zum Comic.

Ich wär’ so gerne Ethnologin, ISBN 978-3-551-72507-3, Hardcover mit Gummiband, farbig, 176 Seiten, 17,90 EUR, erscheint im November 2012

“Luft und Liebe” von Hubert & Marie Caillou

Der Autor Hubert und die Zeichnerin Marie Caillou wollen die Krankheit Magersucht nicht beschreiben, sondern sie lassen sie uns durch die Augen der Protagonisten sehen. Marie Caillou hat die Figuren in einer distanzierten, androgynen Schönheit gezeichnet, die uns in deren entkörperlichte Welt hineinzieht. Der junge Mann und das Mädchen leiden beide an Magersucht und lernen sich in der Therapie kennen. Schließlich ziehen sie zusammen und leben buchstäblich von Luft und Liebe. Ersteres wird bald lebensbedrohlich und das zweite eine Chance, sich mit dem eigenen Körper zu identifizieren.

Luft und Liebe, ISBN 978-3-551-72896-8, Hardcover mit Gummiband, farbig, 80 Seiten, 15,90 EUR, erscheint im November 2012

“Paris” von Maarten Vance Wiele, Erika Raven, Peter Moerenhout

Drei Freundinnen suchen ihr Glück in Paris: eine als Modell, eine als Sängerin und die dritte schläft sich einfach nach oben. Ehrgeizig und naiv zugleich stolpern sie in alle Fallen, die ihnen das Showgeschäft bietet. “Paris” ist eine Hommage an Mode und Glamour: Die Heldinnen stecken von Kopf bis Fuß in Mode von Top-Designern und deren Namen sind in Fußnoten erwähnt. Aber es ist auch eine rabenschwarze Komödie über eine Gesellschaft, die von Schönheit, Geld und Macht besessen ist.

Paris, ISBN 978-3-551-72895-1, Hardcover mit Gummiband, farbig, 216 Seiten, 19,90 EUR, erscheint im November 2012

“Buddha” 3 und 4 von Osamu Tezuka

In “Buddha” widmet sich Osamu Tezuka voller Fabulierlust dem Leben und Wirken des Begründers des Buddhismus und entführt den Leser in das historische Indien. Ebenso humorvoll wie auch sozialkritisch erzählt der Großmeister des Manga die abenteuerliche Geschichte des Fürstensohns Siddharta Gautama, der vor ca. 2500 Jahren aus seiner Tradition ausbrach und zum Erleuchteten wurde − fähig seinen Weg aus dem leidvollen Leben zu finden und diesen auch anderen zu weisen.

Buddha 3, ISBN 978-3-551-76633-5, Hardcover, schwarzweiß, 300 Seiten, 22,90 EUR, erscheint im November 2012

Buddha 4, ISBN 978-3-551-76634-2, Hardcover, schwarzweiß, 304 Seiten, 22,90 EUR, erscheint im Februar 2013

“The Homeland Directive” von Robert Vendetti & Mike Huddleston

Ein tödliches Virus verbreitet sich rasend schnell über die Vereinigten Staaten. Die schiere Größe und Professionalität dieser Aktion lässt auf eine kaltblütige und bestens organisierte Terroristengruppe schließen, die die USA ins Visier nimmt. Oder etwa nicht? Sitzt der Feind womöglich im Inneren? Sind hier noch weit mächtigere Interessen im Spiel als es den Anschein hat? Mit dieser Geschichte legen Robert Venditti und Mike Huddleston einen Thriller der Extraklasse vor, der nicht nur grafisch besticht, sondern auch ein echter Pageturner ist. Ganz nebenbei stellt dieser Comic die Frage nach dem Preis der Freiheit, wenn Sicherheit zur Religion wird.

The Homeland Directive, ISBN 978-3-551-72968-2, Hardcover, farbig, 160 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im Januar 2013

“Geliebter Affe und andere Offenbarungen” von Yoshihiro Tatsumi

Mit Yoshihiro Tatsumi veröffentlicht Carlsen einen weiteren Meister japanischer Comicliteratur. Bereits in den 1950er-Jahren entwickelt er eine bis dato nicht gekannte realistische Erzählweise, zusammen mit anderen Zeichnern gilt er als Gründer der Gekiga, der realistischen Manga. Seine Charaktere führen ein Leben, das geprägt ist von Frustrationen und existentiellen Ängsten. Ohne jemals in Sentimentalitäten zu verfallen, zeigt Tatsumi tiefes Einfühlungsvermögen für die Verirrten und Verlierer, die die Gesellschaft in ihrem Kielwasser aufgegeben hat.

Geliebter Affe, ISBN 978-3-551-72326-0, Klappenbroschur, farbig, 160 Seiten, 16,90 EUR, erscheint im März 2013

“Vasmers Bruder” von Peer Meter & David von Bassewitz

Der Fall des Serienmörders Karl Denke ist bis heute rätselhaft. Zwischen 1903 und 1924 hat er im schlesischen Städtchen Münsterberg (heute Ziebice) rund 30 Menschen getötet und zum Teil verspeist, und nur durch Zufall wurde er verhaftet. Bevor er jedoch verhört werden konnte, erhängte er sich in seiner Zelle. Seine Motive blieben im Dunkeln. Peer Meter hat sich zusammen mit dem Zeichner David von Bassewitz, daran gemacht, auf Grundlage dieser Begebenheiten die Geschichte eines Mannes zu erzählen, der über Denke forscht, sich aber während dieser Arbeit selbst verliert. Eine ebenso spannende wie düstere Geschichte, die erschreckt und fasziniert.

Vasmers Bruder, ISBN 978-3-551-72969-9, Hardcover, schwarzweiß, 192 Seiten, 17,90 EUR, erscheint im März 2013