Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Habibi’

Graphic Novels in der Presse – 3. Juli 2013

Mittwoch, den 3. Juli 2013

Wie berichtet, sorgt ein Plakat an der Universität Duisburg-Essen, auf dem Motive aus Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) collagiert wurden, fĂĽr Aufruhr. Genauer gesagt geht es um die Reaktionen darauf seitens einer Gruppe, die sich aus religiösen GrĂĽnden von der Ausstellung verletzt fĂĽhlten, die Reaktion der Universitätsleitung darauf, die Berichterstattung in der Presse und die Reaktion widerum darauf. Viele Details sind noch nicht letztendlich geklärt, so ist zum Beispiel das beanstandete Plakat bisher nicht veröffentlicht worden. Inzwischen griff mit der gestrigen Ausgabe auch die Frankfurter Allgemeinen Zeitung auch die ĂĽberregionale Presse das Thema auf. So mahnt Antje Koch in “Angst vor Bildern”, dass die Schliessung der Ausstellung fĂĽr einen Ort des Wissensaustausches nicht der angemessene Schritt war. Wie Lars von Törne heute in einem mehrfach aktualisierten Artikel auf tagesspiegel.de schreibt, stellt sich die Universität vor ihre Angestellten: “Universität verteidigt SchlieĂźung der Ausstellung”. Zudem soll ĂĽberprĂĽft werden, inwiefern Kritik am Poster gerechtfertigt war. AuĂźerdem “ist nun ein öffentliches Kolloquium geplant, in dem aus Anlass des aktuellen Konflikts ĂĽber die Freiheit der Wissenschaft und Meinungsfreiheit in der Hochschule gesprochen werden soll.” Nebenbei wird angemerkt, dass das Motiv aus Craig Thompsons “Habibi” zwar beanstandet und abgenommen wurde, die Beschädigung durch eine Studentin aber ein anderes Plakat betraf. Es werde ĂĽberprĂĽft, inwieweit dieses Verhalten justiziabel sei. Auf dem Reprodukt-Verlagsblog wird derweil erläutert, dass durch die Bearbeitung von Thompsons Comic dessen Aussage in grober Weise verändert wurde und dass – wie zum Beispiel im Artikel der FAZ geschehen – die Gleichsetzung der Aussage des Plakats und der des Buches ein Fehler sei.

Vier aktuelle KĂĽnstlerbiografien in Comicform stellt Thomas von Steinaecker in der SĂĽddeutschen Zeitung vor (“Ein leben in Bildern”), wobei ihn von Steffen Kvernelands “Munch”, Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz” (beide avant-verlag), “Pablo” von Julie Birmant und Clement Oubrerie (Reprodukt) und “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” von Olivier Coste (Knesebeck) nur ein Band wirklich ĂĽberzegen konnte.

Dagegen zeigt sich Eva Heppner von “Egon Schiele. Ein exzessives Leben” sehr angetan. In ihrem Beitrag fĂĽr den Deutschlandfunk lobt sie das “beeindruckende Debut”: “Gelangweilt von starren Konventionen”.

“Doppelsinnig, philosophisch und ein Highlight in Carlsens Frauencomicexperiment.” So urteilt Katja Schmitz-Dräger auf tagesspiegel.de ĂĽber “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Penelope Bagieu.

Ein Buch zur derzeit laufenden Tour de France ist “Unmöglich ist kein französisches Wort. Die Geschichte(n) der Tour de France.” von Jan Cleijne (Covadonga). Den Band stellt Martin Krauss in der Jungle World vor. “Die Helden der StraĂźe”.

Mit “Huck Finn” von Olivia Vieweg ist bei Suhrkamp eine Adaption der Vorlage von Mark Twain erschienen, die Sebastian Hammelehle heute auf Spiegel Online vorstellt: Wie er in “Platz frei, ich bring ‘ne Lady mit!”, zeigt er sich vor allem vom unprätentiösen Stil beeindruckt.

“Habibi” sorgt fĂĽr Eklat an Uni Duisburg-Essen

Freitag, den 28. Juni 2013

Wie derwesten.de, das Portal der WAZ-Gruppe, heute berichtet, kam es in den vergangenen Tagen zu einem Eklat an der Universität Essen (“Comic-Ausstellung an Uni Duisburg-Essen sorgt fĂĽr Eklat”). Auslöser war ein Exponat der Plakat-Ausstellung “What Comics can do! – Recent Trends in Graphic Fiction”, die in der Universitätsbibliothek gezeigt wurde. Eigentlich ging es darum, zu zeigen, auf welche Weise in den vorgestellten Comic-Bänden Geschichten erzählt werden. So gab es unter anderem Plakate zu den Originalausgaben folgender Titel: “Tamara Drewe” von Posy Simmonds (Reprodukt), “Blutspuren” von Rutu Modan (Edition Moderne), “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn) und “Eigentlich ist das Leben schön” von Seth (Edition 52).

Stein des AnstoĂźes war nun ein Plakat zum Buch “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt), das eine Sexszene zeigt, neben der das Wort “Allah” geschrieben stand. Das erregte den Unmut einer Reihe von StudentInnen, von denen eine das Plakat dann selbständig von der Wand nahm, da sie ihre religiösen GefĂĽhle verletzt sah.

Infolgedessen wurde die gesamte Ausstellung beendet, auf derwesten.de wird auf eine “erhitzte Stimmung” verwiesen. Die nun gefĂĽhrte Diskussion kreist nun um das Verhältnis von Religion und kĂĽnstlerischer Freiheit. Zu Wort kommen auf derwesten.de der Universitätsrektor Ulrich Radtke, die designierte neue AStA-Chefin Julia Wenzel, der Vorsitzende des Islamischen Studierendenbundes Ali Nuhi sowie der zuständige Anglistik-Professor Frank Pointner. Desweiteren kommentierten und berichteten akduell.de, die “Studentische Zeitung fĂĽr Duisburg, Essen und das Ruhrgebiet” (“Verletzte Gebote, verletzte GefĂĽhle”), der AStA-Hochschulpolitikreferent Daniel Lucas auf seinem privaten Blog (“Meine säkularen GeĂĽhle”), sowie der Journalisten-Blog ruhrbarone.de (“Religionsstreit an der Uni Duisburg-Essen”).

“Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”

Mittwoch, den 13. Februar 2013

In einem einstĂĽndigen Feature wirft Redakteur Martin Zeyn im Bayerischen Rundfunk einen Blick auf den aktuellen Graphic Novel-Markt. Die Sendung wurde im Rahmen der Reihe “RadioFeature” am vergangenen Donnerstag auf Bayern 2 ausgestrahlt. Zu Wort kommen darin unter anderem Die Comic-AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne) und Craig Thompson (“Habibi”, Reprodukt) sowie Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (“Alois Nebel”, Voland & Quist).

Zum Beitrag gibt es hier eine umfangreiche Bildergalerie mit einleitendem Text: Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”. Hier gelangt man zum Podcast der Sendung, die auch direkt hier als mp3-Datei nachgehört werden kann.

Sondermann 2012

Dienstag, den 28. August 2012

Auch in diesem Jahr wird auf der Frankfurter Buchmesse wieder der Sondermann verliehen. DafĂĽr wurden nun die nominierten Titel bekanntgegeben, ĂĽber die das Publikum abstimmen kann – darunter wieder eine Reihe von Graphic Novels: “Alte Meister” von Nicolas Mahler (nach Thomas Bernhard, Suhrkamp), “Steam Noir 1: Das Kupferherz” von Benjamin Schreuder & Felix Mertikat (Cross Cult), “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn) sowie “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt).

Abgestimmt werden kann auf den Websiten der Frankfurter Rundschau, Animexx e. V., comicforum.de, splashpages.de und beim ZACK-Magazin.

Comics in den Medien – 17. Juli 2012

Dienstag, den 17. Juli 2012

“Der beste Comic des Jahres kommt aus Hamburg” schreibt heute das Hamburger Abendblatt ĂĽber “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag). Darin wird nicht nur das Buch vorgestellt, es kommt auch der Autor selbst zu Wort, der auf die vitale Comic-Szene in Hamburg verweist. Im Gespräch mit Thomas Andre stellt Schwartz zudem fest, dass derzeit die beste Zeit fĂĽr Comics in Deutschland sei, die es jemals gab.

Markus Lippold hat fĂĽr n-tv.de mit Flix ĂĽber dessen neues Buch “Don Quijote” (Carlsen) gesprochen. Das ausfĂĽhrliche Gespräch ĂĽber die Entstehung und die HintergrĂĽnde des Buches, was den Stoff fĂĽr Flix so interessant macht und wie sein GroĂźvater ihm als Kind das Original vorlas, kann hier nachgelesen werden: “Don Quijote zieht wieder in den Kampf”.

Auf seinem FAZ-Blog stellt Andreas Platthaus “Chronik einer verschwundenen Stadt” von Dibou & Golo (avant-verlag) vor. Er erklärt diese “Liebeserklärung an Ă„gypten” zur “PflichtlektĂĽre” fĂĽr Besucher des Landes: “Der Tod des Tals der Könige”.

Ăśber die Comic-Con, die am letzten Wochenende in San Diego stattfand, berichtet Heiner LĂĽnstedt fĂĽr die “SĂĽddeutsche Zeitung”. Im Bericht ĂĽber die vielfältigen EindrĂĽcke – online unter einer Bildergalerie nachzulesen – erwähnt er auch die Eisner Awards, die bekannten nordamerikanischen Comic-Auszeichnungen, die dort verliehen wurden. Ausgezeichnet wurde Craig Thompson als “Best Writer/Artist” fĂĽr sein Buch “Habibi”, das auf Deutsch bei Reprodukt erschienen ist.

“Mach’s gut, Chunky Rice” von Craig Thompson

Freitag, den 4. Mai 2012

Ende Mai erscheint nach dem letztjährigen “Habibi” – dem von Presse und Publikum gleichermaĂźen viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde – mit “Mach’s gut, Chunky Rice” (Reprodukt) endlich auch das Comic-DebĂĽt von Craig Thompson in deutscher Sprache.

Wie unendlich schwer ein Abschied sein kann, wenn der liebste Freund fortgeht! Als Chunky Rice zu den Kahootney-Inseln aufbricht, bleibt Dandel untröstlich zurück. Chunky Rice ist eine Schildkröte. Er trägt nun einmal sein Haus auf dem Rücken und so hält ihn auch die tiefe Zuneigung zum kleinen Hirschferkel Dandel nicht davon ab, seinem Fernweh zu folgen. Er begibt sich auf eine abenteuerliche und gefährliche Seereise. Ob er je zurückkehren wird, ist ungewiss…

In der anrührenden Geschichte um Chunky Rice und seine Freunde lotet Craig Thompson zahlreiche Formen des Trennungsschmerzes und der Einsamkeit aus. Zugleich ist sie ein leidenschaftliches Plädoyer dafür, seinen eigenen Weg zu gehen.

“Craig Thompsons ‘Mach’s gut, Chunky Rice’ ist eine ergreifende Meditation ĂĽber Freundschaft, Einsamkeit und Verlust – bald lustig, bald tief berĂĽhrend, dargeboten mit einem untrĂĽglichen GefĂĽhl fĂĽr die Musikalität des Comics. Dieses Werk singt und tanzt, und es ist ganz sicher nicht die schlechteste Idee, sich darauf einzulassen und es ihm gleichzutun. Höchst empfehlenswert.“ – Alan Moore

“So poetisch und herzergreifend, dass man das Buch ohne zu zögern einem Klassiker wie ‘Der Kleine Prinz’ an die Seite stellen will.” – Thomas von Steinaecker, Die Welt

Craig Thompson wurde 1975 in Traverse City, Michigan, geboren und wuchs in Wisconsin auf. Bereits sein Erstlingswerk “Mach’s gut, Chunky Rice” erhielt breite Beachtung und brachte dem Autor 1999 den Harvey Award als “Bestes neues Talent” ein.

Vier Jahre darauf legte Craig Thompson den knapp 600 Seiten starken Band “Blankets” (dt. bei Carlsen) vor, in dem er seine fundamental-christlich geprägte Kindheit thematisiert. “Blankets” zählt zu den groĂźen Comicerzählungen des 21. Jahrhunderts und wurde u.a. auf der Frankfurter Buchmesse 2005 als “Comic des Jahres” ausgezeichnet. Seine Stellung als einer der wichtigsten Zeichner und Autoren seiner Generation festigte Craig Thompson 2011 mit “Habibi”. In opulenten Bildern erzählt er in “Habibi” auf rund 700 Seiten eine vielschichtige Parabel ĂĽber die gemeinsame Wiege von Islam und Christentum. Craig Thompson lebt und arbeitet in Portland, Oregon.

Mach’s gut, Chunky Rice, ISBN 978-3-943143-07-2, 128 Seiten, schwarzweiss, 20,5 x 16,5 cm, Klappenbroschur, 16 EUR, erscheint im Mai 2012 bei Reprodukt

“Schenk doch ein Buch!”

Mittwoch, den 21. Dezember 2011

Auf n-tv.de wird in einer Bildgalerie die “ulitmative Last Minute-Idee” präsentiert: “Schenk doch ein Buch!”. Unter den empfohlenen Titeln finden sich auch zwei Graphic Novels: Das “ĂĽberwältigende Panorama” “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt) und die “penibel recherchierte, gekonnt erzählte” Biographie “B. Traven – Porträt eines berĂĽhmten Unbekannten” von Golo (avant-verlag).

Zur Galerie gelangt man hier. Die Titel werden auf den Seiten 42 und 43 vorgestellt.

Comics im Radio

Dienstag, den 13. Dezember 2011

In der BĂĽchersendung “Ex Libris” auf Ă–1 wurden am vergangenen Sonntag “Alien” von Aisha Franz, “Habibi” von Craig Thompson (beide Reprodukt) sowie “Alte Meister” von Nicolas Mahler (nach Thomas Bernhard, Suhrkamp) vorgestellt. Zu Wort kommen Aisha Franz, Nicolas Mahler und Sebastian Oehler. Der Beitrag kann auf der Website des ORF nachgehört werden, er beginnt kurz vor der 50. Minute.

Auch der in Berlin lebende Autor Olivier Schrauwen wurde fĂĽr einen Radiobeitrag vors Mikro gebeten. Gerd Brendel stellt Schrauwen und seinen neuen Band “Der Mann, der seinen Bart wachsen lieĂź” (Reprodukt) in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk vor. Der Beitrag kann direkt hier als MP3-Datei angehört werden.

“Liebe, Lust und SĂĽnde – Craig Thompson’s neuestes Meisterwerk”

Montag, den 12. Dezember 2011

Unter dem Titel “Liebe, Lust und SĂĽnde – Craig Thompson’s neuestes Meisterwerk” berichtete das Magazin “Metropolis” auf arte gestern ĂĽber den amerikanischen Autoren und dessen Buch “Habibi” (Reprodukt). Der Beitrag kann auf der arte-Seite angesehen werden oder direkt oben via youtube (Dank an den Mediacontainer).

“Tausendundeine Macht”

Samstag, den 10. Dezember 2011

In der “taz” vom 10. Dezember 2011 schreibt Kulturredakteur Andreas Fanizadeh ĂĽber “Habibi” von Craig Thompson (erschienen bei Reprodukt) und kĂĽrt dessen Epos zu “der Graphic Novel des Jahres 2011″.

Tausendundeine Macht

Craig Thompsons “Habibi” ist die Graphic Novel des Jahres. Ăśber 600 packende Seiten zwischen Orient und Okzident, Realität und Imagination.

Ein Boot, “weit drauĂźen auf einem Meer aus Sand”, ist die Zufluchtstätte des Mädchens Dodola und des kleinen Jungen Zam. Sie sind entlaufene Sklaven. Dodola ist Araberin und wurde als Kind von einen Schriftgelehrten (zwangs)geehelicht.

Ihr Ehemann, der ihr Vater respektive Großvater hätte sein können, entjungfert die Minderjährige, lehrt sie aber auch Lesen und Schreiben. Er ist Kopist religiöser Schriften. Dodola erfährt bei ihm also nicht nur die Schrecken des uneingeschränkten Patriarchats, sondern auch Respekt, erkundet so die philosophische Weiten intellektueller Überlieferung und Tradition. mehr

“Die Comicszene erobert den Roman”

Samstag, den 26. November 2011

Am 25. November stellte Korinna Hennig auf NDR Info die Graphic Novels “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt) und “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn) vor, deren Autoren sie bescheinigt, die Domäne des “groĂźen Romans” zu erobern. Ihre Gedanken zu den beiden BĂĽchern lassen sich nun auch auf der Website des NDR lesen.

Die Comicszene erobert den Roman

“Wie lange dauert es, einen Comic zu lesen? Normalerweise, möchte man meinen, höchstens einen Abend. Zurzeit allerdings scheint die Comicszene eine neue Domäne zu erobern: den groĂźen Roman, hunderte Seiten dick, mit komplexer Handlung und Lesestoff fĂĽr mehrere Abende. Das Buch Habibi sieht nicht gerade aus wie das, was man sich unter einem Comic vorstellt: ein ziegelsteindicker Prachtband, dunkelbraun gebunden, mit zarten Goldornamenten und Lesebändchen, mehrere Kilo schwer.” mehr

“Habibi” bei RadioEins

Freitag, den 25. November 2011

Am gestrigen Donnerstag stellte auf RadioEins des RBB Frank Meyer Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) vor. Der Beitrag kann hier online nachgehört werden, und hier kann man sich die MP3-Datei herunterladen.

“Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker”

Dienstag, den 8. November 2011

Anlässlich der Veröffentlichung seiner neuen Graphic Novel “Habibi” (Reprodukt) war Craig Thompson zu Gast auf der Frankfurter Buchmesse, wo auch “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne die Gelegenheit zu einem Interview nutzte, das sich nun online nachlesen lässt.

“Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker”

Modernes Märchen, Religionskritik, Liebesroman: US-Comicstar Craig Thompson spricht im Tagesspiegel-Interview über seine neue Graphic Novel „Habibi“.

Seine semibiographische Graphic Novel „Blankets“, erschienen 2003, wurde in den USA und auch in Deutschland vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Jetzt ist das neue Werk des an der US-amerikanischen Westküste lebenden Zeichners erschienen, das in Nordafrika spielende moderne Märchen „Habibi“. mehr

arte ĂĽber “Habibi” von Craig Thompson

Mittwoch, den 26. Oktober 2011

Auf der Frankfurter Buchmesse war Craig Thompson, der Autor von “Habibi” (Reprodukt) zu Gast. FĂĽr das “arte Journal” hat ihn dort Sven Waskönig beim Zeichnen beobachtet und interviewt.

“Rausch aus Ornamenten und Mustern”

Mittwoch, den 26. Oktober 2011

Nachdem Autor Craig Thompson bereits in der Sendung “Corso” selbst zu Wort kam, folgt nun im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios die Besprechung seines Bandes “Habibi” (Reprodukt). Frank Meyer stellt den Band ausfĂĽhrlich vor.

Rausch aus Ornamenten und Mustern

Craig Thompson gehört zu den renommiertesten Comic-Autoren weltweit. Den Durchbruch hat der US-Zeichner 2003 mit “Blankets” geschafft, das in der US-Provinz spielte. Acht Jahre später legt er ein Werk vor, das den Leser auf seinen 700 Seiten in ein fiktives arabisches Land entfĂĽhrt.

Craig Thompson ist mit einem Donnerschlag auf die BĂĽhne getreten. Schon sein zweites Buch, “Blankets”, hat ihn 2003 an die Spitze der internationalen Comicautoren gesetzt. FĂĽr dieses expressive und zutiefst berĂĽhrende Epos vom Aufwachsen in der amerikanischen Provinz hat Thompson mit 28 Jahren den Eisner-Award fĂĽr das “beste Album” und als “bester KĂĽnstler” bekommen, das ist der definitive Ritterschlag in der Comicszene. Acht Jahre später legt Craig Thompson nun sein nächstes groĂźes Buch vor: “Habibi”. mehr

“Der Orient im Zerrbild der Liebe”

Donnerstag, den 20. Oktober 2011

FĂĽr die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” hat Andreas Platthaus am 19. Oktober ĂĽber “Habibi” von Craig Thompson (Reprodukt) geschrieben. Formal sieht er “Habibi” mehr als nur gelungen, inhaltlich sei Craig Thompson jedoch gescheitert.

Der Orient im Zerrbild der Liebe

Sieben Jahre! So lange hat Craig Thompson an „Habibi“ gearbeitet. Und eigentlich noch länger. Denn seine letzte Comicpublikation, das Reisetagebuch „Carnet de Voyage“ von 2004, erzählte bereits von den Recherchen für „Habibi“, die den amerikanischen Zeichner nach Marokko geführt hatten. Nun ist der lang ersehnte Band endlich da. Er übertrifft die Erwartungen, und in mancher Hinsicht enttäuscht er sie auch.

Zunächst einmal ist „Habibi“ noch umfangreicher geworden als „Blankets“, jener autobiographisch grundierte Comic von 2003, dem der 1975 geborene Thomson seinen Ruhm verdankt. „Blankets“ war 580 Seiten dick und damit der umfangreichste einzelne Comic, den ich je aus Amerika gesehen hatte. mehr

“Liebe, Sex und Religion”

Samstag, den 8. Oktober 2011

Christian Möller hat fĂĽr den Online-Auftritt des Radiosenders EinsLive eine Rezension zu Craig Thompsons Buch “Habibi” (Reprodukt) verfasst. Dem 36-jährigen US-amerikanischen Autor bescheinigt er darin, sich mit “Habibi” selbst ĂĽbertroffen zu haben.

Liebe, Sex und Religion

Acht Jahre nach seinem Meisterwerk ”Blankets” bringt Craig Thompson eine neue Graphic Novel heraus und ĂĽbertrifft sich damit selbst. “Habibi” ist orientalisches Märchen, kapitalismuskritische Gegenwartsparabel und vor allem: eine zutiefst berĂĽhrende Liebesgeschichte.

Als Craig Thompson 2003 seine Graphic Novel ”Blankets”veröffentlichte, war das eine kleine Sensation fĂĽr die Comic-Welt. Und das nicht nur, weil das Ding mit rund 600 Seiten so dick war, dass man beim Lesen Gefahr lief, eine SehnenscheidenentzĂĽndung zu bekommen. Sondern vor allem, weil Thompson, der hier seine eigene Jugend im verschneiten Michigan der 90er Jahre verarbeitete, so berĂĽhrend und gleichzeitig so meisterhaft von einer ersten Liebe erzählte, dass man das Werk mit groĂźen Augen verschlang und – ja, zugegeben – ein bisschen weinen musste am Ende. mehr

“DĂĽrfen’s ein paar Haremsdamen mehr sein?”

Dienstag, den 4. Oktober 2011

Bereits am Montag , dem 3. Oktober ist eine Rezension von Craig Thompsons “Habibi” auf “Spiegel Online” erschienen, geschrieben von Stefan Pannor. Im Forum des Online-Magazins werden Artikel und Comic kontrovers diskutiert.

DĂĽrfen’s ein paar Haremsdamen mehr sein?

So sehnsĂĽchtig wie Craig Thompsons “Habibi” wurde kaum ein Comic erwartet. Doch der vielfach preisgekrönte Zeichner hat sich an seiner 700 Seiten starken Liebesgeschichte aus dem Orient leider ziemlich verhoben – denn er lässt fast kein Arabienklischee aus.

“Blankets” war die Comicsensation des Jahres 2004. Die melancholische Liebesgeschichte setze “neue MaĂźstäbe”, schrieb das “Time-Magazine” und setzte “Blankets” auf die Liste der 100 wichtigsten amerikanischen Romane der letzten 100 Jahre, gleich neben der Graphic Novel “Watchmen” von Alan Moore und Dave Gibbons. Craig Thompson, der Autor und Zeichner von “Blankets” war damals gerade einmal 29 Jahre alt. mehr

“Habibi” bei “Scala” auf WDR5

Dienstag, den 27. September 2011

In der heutigen Ausgabe des Kulturmagazins “Scala” auf WDR5 bescheinigt Christian Möller Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt) “schier atemberaubend” zu sein.

Literaturservice: Graphic Novel „Habibi“ von Craig Thompson

Schon seine erste Graphic Novel „Blankets“ erregte Aufsehen. Auf knapp 600 Seiten erzählte der Amerikaner Craig Thompson damals eine Coming-Of-Age-Geschichte vor dem Hintergrund fundamentalistisch-evangelikaler Sinnesfeindlichkeit in den USA. „Blankets“ erschien 2003, dann wurde es lange still um den 1975 geborenen Zeichner. mehr

Direkt zum Audiobeitrag gelangt man hier (Der Beitrag beginnt ab der 34. Minute).

“Ornamentale Bilderpracht”

Samstag, den 24. September 2011

“Die erste Graphic Novel, die diesen Namen auch verdient” erkennt Christian SchlĂĽter in seinem Beitrag fĂĽr die Samstagsausgabe der “Frankfurter Rundschau” in Craig Thompsons “Habibi” (Reprodukt).

Ornamentale Bilderpracht

Nach seinen ersten großen Comic-Erfolgen verschwand der amerikanische Zeichner Craig Thompson schnell wieder von der Bildfläche. Mit „Habibi“ hat er jetzt dem Comic eine neue Dimension erschlossen.

Als der amerikanische Zeichner Craig Thompson vor acht Jahren seinen autobiografischen Comic „Blankets“ veröffentlichte, wurde das allenthalben als Sensation gefeiert. mehr