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Archiv des Tags ‘Hau die Bässe rein Bruno!’

“Jetzt mal wieder Klassenkampf”

Freitag, den 23. November 2012

In den heutigen Ausgaben der Berliner Zeitung und der Frankfurter Rundschau schreibt Christian Schlüter über die Comics des französischen Autoren Baru. Darin stellt er schlaglichartig seine bei der Edition 52 erschienenen Bände “Schönes neues Jahr”, “Elende Helden” (Szenario: Pierre Pelot) und “Hau die Bässe rein, Bruno!” sowie das bei Reprodukt erschienene Buch “Die Sputnik-Jahre”. Besonders angetan zeigt sich Schlüter  von Barus Fähigkeit, Milieustudien mit Eigenschaften des trivialen Comics zu verknüpfen und erklärt ihn zum “Meister der Milieu- und Alltagsgeschichten”: “Jetzt mal wieder Klassenkampf”.

“Fußballer, Gangster, Rentner”

Freitag, den 2. September 2011

Bereits am 26. August ist in der “NZZ” Christian Gassers Besprechung von “Hau die Bässe rein, Bruno!” (Edition 52) erschienen. Dem aktuellen Werk des Franzosen Baru, der zu den wichtigsten realistischen Autoren des europäischen Comic zählt, bescheinigt Christian Gasser vor allem “schlitzohrigen Humor” und einen “geradezu überraschenden Sinn für komisches Timing”.

Fußballer, Gangster, Rentner

Kaum aus dem Knast entlassen, plant Zinedine, ein kleinkalibriger und von intellektuell ebenfalls unterbelichteten Kumpanen umgebener Vorstadt-Gangster, seinen nächsten grossen Coup: einen Überfall auf einen Geldtransporter. Weil dies seine Bande überfordern würde, sucht er die Unterstützung von drei erfahrenen italienischstämmigen Altgaunern. Diese Ganoven im Ruhestand, die längst zu geachteten Mitgliedern der kleinstädtischen Gesellschaft mutiert sind (der eine hat’s sogar zum Bürgermeister und zum Präsidenten des lokalen Fussballvereins gebracht), können dem Lockruf des Gelds und vor allem des nervenkitzelnden Abenteuers nicht widerstehen. Und da gibt es noch Slimane, ein Fussballtalent aus Afrika. Slimane wandert illegal in Frankreich ein und versucht als Taglöhner zu überleben. mehr

“Chronist der Außenseiter”

Dienstag, den 19. Juli 2011

In der gestrigen Sendung des WDR 5-Kulturmagazins “Scala” stellte Christian Möller den französischen Autoren Baru und dessen neuen Band “Hau die Bässe rein, Bruno!” (Edition 52) vor.

Chronist der Außenseiter

Der französische Comic-Zeichner Baru

Ein Franzose nordafrikanischer Herkunft auf der Flucht vor rassistischen Schlägern, ein Boxer, der sich aus der Arbeitersiedlung heraus kämpft, ein schwarzes Fußballtalent ohne gültige Papiere – drei der Charakteren, von denen Baru in seinem Comics erzählt. 1947 als Hervé Baruela in Lothringen als Sohne einer italienischstämmigen Arbeiterfamilie geboren, arbeitete erst als Sportlehrer, bevor er, als Chronist von Migration und Arbeiterklasse in Frankreich bekannt wurde. mehr

Zur Audiodatei der Sendung als MP3-Datei gelangt man hier.

“Ganoven und Fußballstars”

Samstag, den 18. Juni 2011

Christoph Haas schreibt in der heutigen “taz” vom Samstag, dem 18. Juni, über Barus “Hau die Bässe rein, Bruno!”, erschienen in der Edition 52.

Ganoven und Fußballstars

Prächtige Unterhaltung und toll gezeichnet: Barus “Hau die Bässe rein, Bruno!” erzählt spannend von Migration und Verbrechen

Seit einem Vierteljahrhundert zählt er zu den gern gelesenen und preisgekrönten Stars der Comic-Szene Frankreichs. In Deutschland aber ist Baru, der 1947 als Hervé Barulea in Lothringen geboren wurde, nie über den Status des ewigen Geheimtipps herausgekommen. Woran das liegt? Vielleicht an seinen Sujets, die ein gewisses Interesse an der Kultur und Geschichte unseres Nachbarlandes voraussetzen? Oder daran, dass seine Werke auf Deutsch nur sporadisch und in verschiedenen Verlagen erschienen sind? Inzwischen hat sich die kleine Wuppertaler Edition 52 des Zeichners angenommen und scheint ihm auch treu zu bleiben: Nach “Wut im Bauch” (2005) und “Elende Helden” (2008) liegt jetzt “Hau die Bässe rein, Bruno!” vor. Und man darf sagen: Das ist einer der Comics des Jahres! mehr

“Hau die Bässe rein, Bruno!” – Leseprobe online

Mittwoch, den 27. April 2011

Mit “Hau die Bässe rein, Bruno!” erscheint Anfang Mai ein neuer Band des französischen Autors Baru in der Wuppertaler Edition 52.

Nach dem in Zusammenarbeit mit Pierre Pelot entstandenen “Elende Helden” ist hier Baru – ausgezeichnet mit dem Großen Preis des Comicfestivals in Angoulême – für Geschichte und Zeichnung wieder allein verantwortlich.

Eine mehrseitige Leseprobe stimmt auf den Band ein, die PDF-Datei kann hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Band gibt es hier.

Hau die Bässe rein, Bruno!, ISBN 978-3-935229-83-8, 128 Seiten, farbig , Klappenbroschur, 22 EUR, erscheint Anfang Mai bei Edition 52

“Hau die Bässe rein, Bruno!” von Baru

Mittwoch, den 13. April 2011

Mit “Hau die Bässe rein, Bruno!” erscheint Anfang Mai ein neuer Band des französischen Autors Baru in der Wuppertaler Edition 52. Nach dem in Zusammenarbeit mit Pierre Pelot entstandenen “Elende Helden” ist hier Baru – ausgezeichnet mit dem Großen Preis des Comicfestivals in Angoulême – für Geschichte und Zeichnung wieder allein verantwortlich.

Die Geschichte beginnt in einem afrikanischen Dorf. Ousmane Traoré, ein gefeierter Fußballer, der gerade das Land durchreist, entdeckt einen Jungen mit einer außergewöhnlichen Begabung im Umgang mit dem Fußball. Der Junge heißt Slimane. Ousmane prophezeit ihm eine glänzende Zukunft rund um diesen Sport, aber nur unter einer Bedingung: er muss zustimmen, eine Reise durch Europa zu machen. Also versteckt sich Slimane im Laderaum eines Flugzeugs. Beim Sprung auf den Boden während der Landung muss er rennen, um den Bullen zu entkommen. Er rennt, rennt, rennt – ohne Unterbrechung, über die Spuren der Autobahn, über Felder … er rennt, bis sein Herz zu explodieren scheint. Und er wird ein illegaler Arbeiter für niedrige und mühsame Aufgaben.

Just zu dieser Zeit wird Zizou aus dem Gefängnis entlassen. Zizou? Nein, nicht Zinedine Zidane, der von den Massen vergöttert wird. Ein anderer Zinedine, Vorstadtschläger und schuld an diversen Kavaliersdelikten. Kaum draußen, kümmert er sich um einige aktuelle Angelegenheiten wie Erneuerung seiner Garderobe und: denjenigen niederzumachen, der ihn beschuldigt hatte, weswegen er schließlich eingesperrt worden war. Dann beschließt er, sich seinem großen Projekt zu widmen: Die Hände um das Steuer eines Geldtransporters von Brinks (Dienstleister für Cash-Management) zu legen, der sieben oder acht Millionen an Bord hat und ohne Geleitschutz unterwegs sein wird, da das Unternehmen zu Weihnachten unterbesetzt ist. Es soll sein letzter Coup sein, „um sich schließlich ruhig auf den Friedhof zurückzuziehen, wie ein Rentner, was“. Das Problem dabei ist, dass Zizou ebenso wenig Verstand wie Skrupel hat. Damit sein Plan gelingt, braucht er Hilfe …

Hau die Bässe rein, Bruno!, ISBN 978-3-935229-83-8, 128 Seiten, farbig , Klappenbroschur, 22 EUR, erscheint Anfang Mai bei Edition 52