Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Hector Umbra’

“Hector Umbra” als TheaterstĂŒck

Dienstag, den 17. Januar 2012

Ende nĂ€chster Woche feiert die Theateradaption von Uli Oesterles Graphic Novel “Hector Umbra” (Carlsen) an den MĂŒnchner Kammerspielen Premiere. Umgesetzt wurde die Geschichte als Regieprojekt der Otto-Falckenberg-Schule von Florian Fischer und wird als Teil der Veranstaltungsreihe “Unter Welt” gezeigt.

Hector Umbra ist ein zerrissener VisionĂ€r. Er verbringt seine NĂ€chte in Clubs und gibt sich dem Alkohol hin. Plötzlich verschwindet sein Freund Osaka, der beste DJ der Stadt. Hector macht sich auf die Suche. Auf seinem Trip durch die Unterwelt des nĂ€chtlichen, ungeschminkten MĂŒnchens begegnet er Gestalten, die die Menschen bei Tage ĂŒbersehen wollen: VerbĂŒndete, die den Kampf gegen die Ängste der Großstadt aufgenommen haben. In einem großen Finale stellt sich heraus, wie viel die beiden Freunde wirklich von einander wissen.

Florian Fischer nimmt die Zuschauer mit in einen Transitraum, der sich MĂŒnchens dĂŒsterer Seite nĂ€hert. In Zusammenarbeit mit dem VideokĂŒnstler Johannes Berger werden die Ängste der Protagonisten zu Videoprojektionen. Sie fressen uns auf, zersetzen uns und pochen wie ein hĂ€mmernder Beat gegen unsere SchĂ€delinnendecken. Die beiden KlangkĂŒnstler Daniel Door und Flow Defoe liefern den Sound dazu. Die Inszenierung lĂ€sst eine Geschichte entstehen, die wir nur selten sehen, obwohl sie sich tĂ€glich vor unseren Augen abspielt.

Premiere ist am Donnerstag, dem 26. Januar. Weitere AuffĂŒhrungen finden tĂ€glich bis Sonntag, dem 29. Januar statt. Alle Termine außer jener am Sonntag sind ausverkauft. Eventuell sind noch Restkarten an der Abendkasse erhĂ€ltlich. Der Eintritt betrĂ€gt 9 EUR (erm. 5 EUR).

Weiterhin erhĂ€ltlich ist bei der Edition 52 die Luxusausgabe von “Hector Umbra” mit exklusivem Cover und signiertem und limitiertem Druck.

MĂŒnchner Kammerspiele, Postfach 101038, 80084 MĂŒnchen
Tel.: (089) 233 371 00, Fax: (089) 233 368 47
www.muenchner-kammerspiele.de

“The Germans are coming”

Dienstag, den 1. November 2011

Unter der launigen Überschrift “The Germans are coming” wirbt der Blog des britischen Comic-Vertriebs Forbidden Planet International fĂŒr eine Signierstunde von Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) und Uli Oesterle (“Hector Umbra”, Carlsen) in London. Am 18. November ist es soweit.

Gosh!, 1 Berwick Street, London W1F 0DR, England
www.goshlondon.com

“Hector Umbra” erscheint in Großbritannien

Montag, den 24. Oktober 2011

Wie der Blog des britischen Comicvertriebs “Forbidden Planet” meldet, wird im November eine englischsprachige Version von Uli Oesterles “Hector Umbra” beim britischen Verlag Blank Slate Books erscheinen. Oesterle ist damit der zweite deutsche Autor, dessen Comics bei dem Londoner Verlag erschienen. Bereits drei Titel vom Berliner Zeichner Mawil (dt. bei Reprodukt) sind dort bereits im Programm.

Der Blogeintrag zu “Hector Umbra” zeigt auch no einmal den sehenswerten Trailer von Johannes Kratzert zur deutschen Ausgabe, die bei Carlsen erschienen ist.

Comicfestival MĂŒnchen 2011 | “Hector Umbra” von Uli Oesterle

Dienstag, den 14. Juni 2011

FĂŒr den Carlsen Verlag hat Johannes Kratzert “Hector Umbra” von Uli Oesterle in eine Animation ĂŒbertragen. Der MĂŒnchner Zeichner und seine Veröffentlichung standen im Mittelpunkt des Comicfestivals MĂŒnchen im Jahre 2009. Nun steht der nĂ€chste Termin vor der TĂŒr: Vom 23. bis zum 26. Juni findet das Comicfestival MĂŒnchen 2011 im KĂŒnstlerhaus am Lenbachplatz statt. Über kommende Ausstellungen und weitere Programmpunkte des Festivals berichten wir in den nĂ€chsten Tagen.

Comicfestival MĂŒnchen, KĂŒnstlerhaus am Lenbachplatz, Lenbachplatz 8, D-80331 MĂŒnchen
Tel. + Fax (089) 87 04 67
email: info@comicfestival-muenchen.de , www.comicfestival-muenchen.de
Öffnungszeiten: Do 11-19 Uhr, Fr+Sa 10-19 Uhr, So 10-18 Uhr

Ausstellung deutscher Zeichner beim Comicfestival Ɓodz

Donnerstag, den 2. September 2010

Comics deutscher Zeichner erfreuen sich in Polen großer Beliebtheit, seit einigen Jahren wird dort eine steigende Anzahl von BĂŒchern verlegt. Das nimmt das grĂ¶ĂŸte Comicfestival im Land, das Comicfestival Ɓodz, zum Anlass, in einer Ausstellung eine Reihe dieser KĂŒnstler zu prĂ€sentieren.

Gezeigt werden Originale von Uli Oesterle (“Hector Umbra”) und Flix (“Faust”, beide Carlsen) sowie Arne Bellstorf (“Baby’s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”), Sascha Hommer (“Vier Augen”) und Mawil (“Action Sorgenkind”, alle Reprodukt), die allesamt mit ihren Werken auf dem polnischen Markt prĂ€sent sind. 

Sascha Hommer, Mawil und Uli Oesterle werden vor Ort anzutreffen sein.

Międzynarodowy Festiwal Komiksu i Gier, Lodzki Dom Kultury, ul. Traugutta 18, PL-90-113 Ɓodz
Tel. +48 42 633 98 244
email: festiwal@ldk.lodz.pl, www.komiksfestiwal.com

Comics in den Medien – August 2010 (1)

Dienstag, den 3. August 2010

Am 6. August 1945 wurde ĂŒber dem Zentrum des japanischen Hiroshima die Atombombe gezĂŒndet. Den 65sten Jahrestag nahm Melanie Longerich im Deutschlandfunk zum Anlass, um in der Sendung “Andruck” den autobiografischen Manga von Keiji Nakazawa “Barfuß durch Hiroshima” (Carlsen) vorzustellen, in dem sich der Autor an seine Erlebnisse rund um den Abwurf und dessen verheerende Auswirkungen erinnert: “Atomkrieg als Manga”. Jens Harders “Alpha – Directions” (Carlsen) wurde bereits im Deutschlandradio Kultur vorgestellt, der Beitrag “Urknall im Comic” wird am heutigen Dienstag um 16:33h noch einmal im Deutschlandfunk im “Radiofeuilleton” wiederholt.  Zudem findet sich der Titel auf der August-Empfehlungsliste der Literaturredaktion: “Charles Darwin hĂ€tte sein Freude gehabt”.

Christian Möller hat Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” (Reprodukt) auf WDR 5 in der Sendung “Scala” vorgestellt und als “klug hintersinnig und höchstunterhaltsam” beschrieben. Zu einem etwas anderen Urteil ĂŒber den Band gelangt Waldemar Kesler auf “tagesspiegel.de”: “Göttliche Zumutung”. Weitere Kritik wird an gleicher Stelle gegenĂŒber Matthias Schultheiss’ “Die Reise mit Bill” (Splitter) geĂ€ußert: “Aus der Zeit gefallen” urteilt dort Klaus Schikowski, der sich in einem weiteren Artikel (“Der Zahn der Zeit”) mit Vampircomics beschĂ€ftigt. Unmittelbarer Anlaß ist die Veröffentlichung der Manga-Umsetzung des ersten Bandes der “Twilight”-Reihe von Stephenie Meyer: “Twilight: Biss zum Morgengrauen: Der Comic, Band 1″ (Carlsen). Mit “Sun Village” von Inio Asano widmet sich Lars von Törne einem weiteren Manga: In dieser “Jagd nach dem GlĂŒck” zeige sich ein Manga-Star in “Bestform”. Von Törne spach auch mit David Prudhomme, dem Autor und Zeichner von “Rembetiko” (Reprodukt) ĂŒber eben jenes Buch: “Ich habe im Atelier getanzt”.

FĂŒr den österreichischen Kultur-Blog wienerpost.at sprach Harald Havas mit Ulli Lust ĂŒber ihren Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag): “460 Comic-Seiten Leben”. Auf titel-magazin.de fragt Lida Bach “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?” und lobt die Neuausgabe von Jon J. Muths “M – Eine Stadt sucht einen Mörder” (Cross Cult).

“Mit „Gift“ ist der Comic nun endgĂŒltig in der Belletristik angekommen.” resĂŒmiert Felix Giesa auf satt.org in seiner Besprechung von Peer Meters und Barbara Yelins “Gift” (Reprodukt): “Die VerfĂŒhrung der Ahnungslosen”. Lobendes hat er an gleichem Ort in “Todessehnsucht” auch ĂŒber Benjamin Schreuders und Felix Mertikats “Jakob” (Cross Cult) zu sagen.

Daniel Benedict schreibt in der “Neuen OsnabrĂŒcker Zeitung” ĂŒber Will Eisners “Ein Vertrag mit Gott” (Carlsen): “Autobiografisches und Geschichtsschreibung fallen hier zusammen – ein Muster, das Schule macht.”: “Gotteskritik in der Sprechblase”. Auf cult:online, der Online-Ausgabe der Kulturzeitung der Bayerischen Theaterakademie stellt Cornelia Fiedler Uli Oesterles “Hector Umbra” (Carlsen) sowie die Luxusausgabe des Bandes (Edition 52) vor: “Hinterm HofbrĂ€uhaus das Jenseits”.

Aus dem NĂ€hkĂ€stchen plaudert Andreas Platthaus in zwei BeitrĂ€gen auf seinem Blog fĂŒr die “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”: Zum einen schreibt er dort ĂŒber ein in Frankreich erschienenes Reisetagebuch von David B. (“Auf dunklen Wegen”, avant-verlag”) und ĂŒber die Beteiligung von Art Spiegelman (“Die vollstĂ€ndige Maus”, S. Fischer) an einem Tanztheater vor projizierten Animationszeichnungen.

Comics in den Medien – Juni 2010

Dienstag, den 22. Juni 2010

Gleich zwei RadiobeitrĂ€ge widmeten sich zuletzt “Gift” (Reprodukt) von Peer Meter und Barbara Yelin. Karolin Korthase stellte das Buch im Nordwestradio von Radio Bremen vor und unterhielt sich dafĂŒr mit dem Szenaristen Peer Meter: Gift – Eine Graphic Novel ĂŒber Gesche Gottfried”. Die Zeichnerin Barbara Yelin war bei radio eins des rbb zu Gast und wurde in der Sendung “Seite EINS” von Moderator Knut Elstermann zum Buch befragt.

“Wir sind nicht der Weisheit letzter Schluss” resĂŒmiert Jens Harder im Interview zu “Alpha – Directions” (Carlsen) mit Markus Köbnik auf on3 vom Bayerischen Rundfunk. Dort liefert eine Bildergalerie zusĂ€tzliche Einsichten. Alle RadiobeitrĂ€ge lassen sich auf den jeweiligen Seiten nachhören. Zumindest nachgelesen werden kann Christian Möllers Beitrag “iGott” zu Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” auf der Website des Radiosenders 1Live des WDR.

Jens Harders Buch war auch Aufmacher des Kulturteils der “Jungle World”: Heike Karen Runge stellt es in “Vor uns die Sintflut” ausfĂŒhrlich vor. An gleicher Stelle hat Michael Saager Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) besprochen: “Die Angst kommt spĂ€ter”.

Auf titel-magazin.de klopft Jens Essman in “Zwischenstopp Bremen” Peer Meters und Barbara Yelins “Gift” daraufhin ab, ob die vielversprechenden Zutaten auch einen SelbstlĂ€ufer ergeben. “Verstörend vergnĂŒglich” findet Sven Jachmann Fane und Jims “Sonnenfinsternis” (Splitter), das er an gleicher Stelle in “Infantile Fluchten” vorstellt.

Neben einer neuen Comicseite in der Printausgabe des “Tagesspiegels” gab es in den vergangenen Wochen auch eine Menge neue Besprechungen und Interviews auf tagesspiegel.de zu lesen. Die Luxusausgabe von Uli Oesterles “Hector Umbra” (Edition 52) ist fĂŒr Lars von Törne Anlass, den “Taumelnden Totentanz” noch einmal vorzustellen. Politikwissenschaftler Thomas Greven etwa befasst sich in “Stellungskrieg des Lebens” mit Emmanuel Guiberts Weltkriegsmemoiren “Alans Krieg” (Edition Moderne). “Spielland ist abgebrannt” fasst Markus Dewes den Max und Moritz-PreistrĂ€ger “Pinocchio” (avant-verlag) von Winshluss zusammen. AnlĂ€sslich des Comic-Salons Erlangen wurde das KĂŒnstlerpaar Maryse und Jean-François Charles von Lars von Törne zu ihrem Band “War and Dreams” (Splitter) interviewt.

Abschliessend noch ein Blick ins Ausland: Ulli Lust wurde vom englischen Blog avoidthefuture.com zu ihrem Buch “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” und ihrer Website electrocomics.com befragt und gibt so der englischsprachigen Welt einen Einblick in ihr Schaffen und ihre Motive.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/spielland-ist-abgebrannt/1847732.html

Deutsche Zeichner auf der “Comicon” in Napoli

Donnerstag, den 22. April 2010

Vom 30. April bis zum 2. Mai findet in Neapel die zwölfte Auflage der “Comicon – Salone Internazionale del Fumetto” statt, zu der auch in diesem Jahr wieder einige deutsche Zeichnerinnen und Zeichner eingeladen sind.

Neben vielen internationalen GĂ€sten wie Baru (“Wut im Bauch”, Edition 52), Edmond Baudoin (“Das Zeichen des Widders”, mit Fred Vargas, Aufbau), Bastien VivĂšs (“Der Geschmack von Chlor”, erscheint im Juni) und Gilbert Hernandez (“Blut von Palomar”, beide Reprodukt) werden Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Uli Oesterle (“Hector Umbra”, Carlsen) und Kai Pfeiffer (“Plaque”, als Herausgeber, avant-verlag) vor Ort sein. Wie in jedem Jahr wartet das Festival mit einem breiten Programm aus Ausstellungen, Verlagsmesse, Signierstunden und vielem anderen mehr auf.

“Hector Umbra” – Luxusedition erhĂ€ltlich

Montag, den 12. April 2010

Ab sofort ist eine limitierte Version von Uli Oesterles “Hector Umbra” erhĂ€ltlich. Nachdem die Originalausgabe bei Carlsen im vergangenen Jahr erschienen ist, kann die in MĂŒnchen angesiedelte Fantasy-Geschichte nun auch in einer Luxusedition, die die Wuppertaler Edition 52 verlegt, erstanden werden. Neben einem neuen Cover zeichnet sich diese Ausgabe durch einen dem Buch beiliegenden, vom Autor signierten Vierfarbdruck aus.

ErhÀltlich ist die auf 150 Exemplare limitierte Ausgabe unter anderem im Verlagsshop der Edition 52.

Originelle Texte, prĂ€zise gezeichnete Panels und herrlich komponierte Farbseiten katapultieren Uli Oesterle und seinen Roman in den Comic-Himmel. – Focus

Hector Umbra (Luxusedition), 216 Seiten, farbig, Hardcover, 49 EUR, erschienen bei Edition 52

Zwei Signierstunden bei Grober Unfug, Berlin

Donnerstag, den 26. November 2009

Ein unschlagbarer Vorteil der Comics gegenĂŒber der Literatur ist die Möglichkeit, sich das eigene Buch nicht nur mit einer Signatur des Autoren, sondern sogar mit einer persönlichen Zeichnung verschönern zu lassen. Dazu besteht in Berlin in den nĂ€chsten Wochen wieder zweimal die Gelegenheit.

oesterle_meier_unfugIm Kreuzberger LadengeschĂ€ft des Berliner Comicladens Grober Unfug in der Zossener Straße wird am 3. Dezember Uli Oesterle zu Gast sein, um sein vielbeachtetes Buch “Hector Umbra” (Carlsen) zu signieren und mit einer Illustration zu versehen.

Es folgt am 11. Dezember “Sondermann”-PreistrĂ€ger Michael Meier, der seine nach einer Vorlage von Oskar Panizza entstandene Graphic Novel “Die Menschenfabrik” (Rotopolpress) ebenfalls mit Signatur und Zeichnung versehen wird. Auch diese Veranstaltung wird von Grober Unfug ausgerichtet, findet jedoch in der Filiale in Berlin-Mitte (Weinmeisterstraße) statt. Beginn ist jeweils um 16 Uhr.

Grober Unfug, Zossener Str. 32-33, D-10961 Berlin-Kreuzberg
Tel. (030) 694 014 90, Fax (030) 694 014 94

Grober Unfug, Weinmeisterstr. 9, D-10178 Berlin-Mitte
Tel. (030) 281 73 31, Fax (030) 283 84 130
email: info@groberunfug.de, www.groberunfug.de

Neue Rezensionen – November 2009 (2)

Freitag, den 20. November 2009

Auch wenn die Medien 20 Jahre nach dem Fall der Mauer den Fokus auf thematisch passende Comics wie “drĂŒben!”, “GrenzĂŒberschreitungen” oder “Da war mal was…” gelegt haben, gab es eine ganze Reihe weiterer Besprechungen in Print und im Web, die nicht unerwĂ€hnt bleiben sollen.

cover_november2FĂŒr die Comicwebsite des Berliner “Tagesspiegels” schreibt Markus Dewes ĂŒber Rutu Modans “Blutspuren” (Edition Moderne). Der Geschichte, die “Nach dem Knall” spielt, attestiert er, “sensibel, unkonventionell und jenseits aller Stereotypen” erzĂ€hlt zu sein.

Brigitte Helbling wĂŒnscht sich von Sascha Hommer nach seiner autobiografischen ErzĂ€hlung “Vier Augen” (Reprodukt) eine RĂŒckkehr ins Heute und eine aktuelle, nicht zurĂŒckschauende Geschichte. “Kein Superheld. Nirgends.” ĂŒberschreibt sie ihren Artikel fĂŒr das Titel-Magazin. Weitaus harscher geht Comicrezensent und Prosaautor Thomas von Steinaecker mit dem Buch ins Gericht. Wie er auf jetzt.de in seiner “SpĂŒrst Du schon was?” betitelten Rezension ausfĂŒhrt, hatte er sich von Sascha Hommers neuem Buch mehr versprochen.

Ein “wahrhaft fabelhaftes PersonenstĂŒck” erkennt Benjamin Vogt in Ben Katchors “Der Jude von New York” (avant-verlag). “Aufbruchstimmung im Frack und Zylinder” titelt er im österreichischen Online-Feuilleton “The Outfit”.

Auf “Spiegel Online” stellt David Kleingers die vor allem in den USA erfolgreiche Teenager-Serie “Scott Pilgrim” (Oni Press) von Bryan Lee OÂŽMalley vor, die er als “Große Oper im Garagensound” beschreibt.

Publisher’s Weekly empfiehlt in einer Kurzrezension die englischsprachige Ausgabe von Reinhard Kleists “Cash – I see a darkness” (Carlsen, bzw. Abrams ComicArts) jedem, der sich nur vage fĂŒr den Musiker Johnny Cash interessiert. Bevor er am Wochenende zum Comicfestival Comica 09 in London reist, sprach Mitorganisator und Comicjournalist Paul Gravett mit Reinhard Kleist ĂŒber seine Arbeit. Das Interview kann auf Paul Gravetts Website gelesen werden.

Auf textem.de wurde auf zwei Comics verwiesen: Thomas Hummitzsch schreibt dort unter der Überschrift “Verschollen in MĂŒnchen” ĂŒber Uli Oesterles “Hector Umbra” (Carlsen). In der zeichnerischen Umsetzung erkennt er unter anderm Anleihen bei George Grosz und Otto Dix. “Weiter im Bibeltext” geht es mit Ralf König und seiner neuen Adaptation einer Bibelgeschichte in “Archetyp” (Rowohlt). Thomas Hummitzsch fragt sich abschliessend, welcher “Typ” nun folgen wird.

“Hector Umbra”-Sonderausgabe

Mittwoch, den 24. Juni 2009

Bereits zuvor wurde an dieser Stelle auf die limitierte Sonderausgabe von Uli Oesterles “Hector Umbra” hingewiesen, die im Dezember in der Wuppertaler Edition 52 veröffentlicht wird. Inzwischen ist auch das Motiv des signierten und nummerierten Drucks bekannt worden, das an dieser Stelle nicht verheimlicht werden soll.

hector_druck_luxus

“Der halbautomatische Wahnsinn”

Mittwoch, den 15. April 2009

cover_hectorumbra1Thomas von Steinaecker bespricht in der heutigen Ausgabe der “SĂŒddeutschen Zeitung” Uli Oesterles “Hector Umbra” (Carlsen):

Der halbautomatische Wahnsinn

Die Entscheidung, MĂŒnchen zum Schauplatz eines Comics zu machen, klingt ziemlich unsexy. Der Justizpalast oder der Königsplatz sehen auf den ersten Blick eher nach TV-Schmonzette als nach Popkultur aus; und glaubt man dem Klischee, dann kann man zwar in der sogenannten „heimlichen Hauptstadt” in ihrer Mischung aus Prunk und ProvinzialitĂ€t den einen oder anderen Promi treffen, nicht jedoch den Anti-Helden jener Comics, mit denen eine jĂŒngere Generation von deutschen Zeichnern seit ein paar Jahren von sich reden macht. Deren Figuren schlagen sich mit den typischen Alltagsproblemen von Mittdreißigern herum – und wandern dabei durch das verregnete Berlin oder Hamburg. Das mag nicht nur daran liegen, dass die meisten Comicautoren dort auch wohnen; die Kulissen des Funkturms oder des Hafens entsprechen eben einfach mehr dem ziellosen LebensgefĂŒhl, von dem die BĂŒcher handeln, als die gemĂŒtliche Silhouette der Frauenkirche. mehr

“Ein MĂŒnchner Zwielicht: ‘Hector Umbra’”

Montag, den 6. April 2009

cover_hectorumbra.jpgEntertainment mit Tiefgang attestiert Markus Köbnik Uli Oesterles “Hector Umbra” in seinem Beitrag fĂŒr den “BR ZĂŒndfunk”:

Ein MĂŒnchner Zwielicht: “Hector Umbra”

Darauf mussten Comicfans lange warten. Nach sechs Jahren ist endlich die Gesamtausgabe von “Hector Umbra” erschienen. Ein vielschichtiges Comic von Uli Oesterle, in dem es um Wahnsinn, Freundschaft und das MĂŒnchner Nachtleben geht. 

Vor ein paar Sekunden hat der stadtbekannte DJ Osaka den Leuten im Club noch die Beats um die Ohren geschleudert und jetzt klackt nur noch die stumpfe Endlosrille im Vinyl. Von DJ Osaka – weit und breit keine Spur. Und genau das macht seinen Kumpel Hector Umbra stutzig. Der kettenrauchende Mitvierziger hat schon so Einiges im MĂŒnchner Nachtleben mitgemacht. Aber wenn seine Freunde einfach so spurlos verschwinden, dann gehen bei ihm die Alarmglocken los. mehr

“Hector Umbra” – Luxusedition bei Edition 52 und erste Berichterstattung

Montag, den 23. MĂ€rz 2009

hector_cover_edition52_2bfeb09-1.jpgPĂŒnktlich zur Leipziger Buchmesse erschien Uli Oesterles “Hector Umbra” bei Carlsen Comics. Wie auch schon bei Reinhard Kleists “Cash” wird es von dem Buch in der Edition 52 eine limitierte Sonderedition geben. In diesem Fall wird das Buch mit einem neuen Cover versehen und um ein Beiheft ergĂ€nzt, dass die Entstehung von “Hetor Umbra” beleuchtet. ZusĂ€tzlich wird ein exklusiver, nummerierter und signierter Druck beigelegt. Die auf 111 Exemplare limitierte Sonderedition wird im November erscheinen und lĂ€sst sich direkt ĂŒber den Verlag beziehen.

Die “SĂŒddeutsche Zeitung” verweist mit einer Bildergalerie auf das Erscheinen der Graphic Novel:

Halbautomatischer Wahnsinn

“Hector Umbra” ist ein Loblied auf die Freundschaft und ein groß angelegter Comic ĂŒber Liebe, Wahnsinn und Tod. Das neue Werk von Uli Oesterle begleitet den Comic-Helden Hector durch seine Abenteuer. Doch die Geschichte hat noch einen weiteren Helden – die Stadt MĂŒnchen.

Hector, der Protagonist, kĂ€mpft sich, auf der Suche nach seinem Freund Osaka, durch unheimliche Begebenheiten und den MĂŒnchner Untergrund, bis im großen Finale schließlich die Frauenkirche in Schutt und Asche gelegt wird. mehr

“Hector Umbra” von Uli Oesterle

Mittwoch, den 11. MĂ€rz 2009

Hector UmbraMehrere Jahre war er in Arbeit und hat wĂ€hrenddessen den Verlag gewechselt: “Hector Umbra” von Uli Oesterle erscheint nun zur Leipziger Buchmesse. UrsprĂŒnglich auf eine Erscheinungsweise von drei Alben angelegt, von denen das erste 2003 als bei der Wuppertaler Edition 52 erschienen ist (Band 2 und 3 wurden nicht als Album veröffentlicht), ist das komplette Werk nun unter redaktioneller Betreuung von Michael Groenewald im Hamburger Carlsen Verlag vorgelegt worden.

AnlĂ€sslich der Veröffentlichung der lang erwarteten Graphic Novel gibt es nun auf der Website von Carlsen ein Special zum Buch. Im Special enthalten sind ein Video, das von Johannes Kratzert gestaltet wurde, ein Interview mit Autor Uli Oesterle, das der Kölner Journalist Klaus Schikowski gefĂŒhrt hat, ein Werkstattbericht sowie eine zehnseitige Leseprobe.

HECTOR UMBRA ist ein Loblied auf die Freundschaft und ein groß angelegter Comic ĂŒber Liebe, Wahnsinn und Tod. Die dĂŒsteren, zuweilen obskuren Szenen, die reale MĂŒnchner LokalitĂ€ten einschließen, die stilsichere starke Farbgebung und eine faszinierende MorbiditĂ€t machen das nun endlich komplett vorliegende Werk zu einer grafisch und erzĂ€hltechnisch ganz besonderen Produktion.

Mehr Informationen zu Uli Oesterle finden sich auf seiner Website und der Seite der MĂŒnchner Ateliergemeinschaft “Die Artillerie”.

Hector Umbra, ISBN 978-3-551-74868-3, 216 Seiten, Hardcover, farbig, 17 x 24 cm, 24,90 EUR

Carlsen Winterprogramm 2008/2009

Dienstag, den 20. Mai 2008

Hector UmbraBei Carlsen Comics sind fĂŒr das Winterprogramm 2008/2009 zwei neue Graphic Novels angekĂŒndigt.

Der MĂŒnchner Comiczeichner Uli Oesterle hat “Hector Umbra” zum Abschluß gebracht und Carlsen prĂ€sentiert nun im MĂ€rz 2009 die ursprĂŒnglich auf drei Alben angelegte Serie als Komplettausgabe mit einem Umfang von mehr als zweihundert Seiten. Das erste Album von “Hector Umbra” war ursprĂŒnglich bei der Wuppertaler Edition 52 erschienen und ist 2004 von der Jury des ICOM als “Bester Independent Comic” ausgezeichnet worden.

Auf 208 Seiten erzĂ€hlt Uli Oesterle sein großes Epos ĂŒber Freundschaft, Liebe und Wahnsinn. Hector Umbra trifft wĂ€hrend seiner Odyssee durch die dunklen Seiten MĂŒnchens jede Menge skurrile Gestalten und deckt im MĂŒnchner Untergrund schließlich eine finstere Verschwörung auf.

The 3 paradoxesPaul Hornschemeier hat bereits mit seiner ersten Veröffentlichung bei Carlsen Comics, “Komm zurĂŒck, Mutter” viel Beachtung erfahren. Andreas Platthaus bezeichnete das Buch in der “Frankfurter Allgemeine Zeitung” als “alles umstĂŒrzend, was wir vom graphischen ErzĂ€hlen wissen”.

Im Januar 2009 wird nun bei Carlsen mit “Die drei Paradoxe” ein zweiter Titel von Paul Hornschemeier veröffentlicht. In seiner neuen Graphic Novel beschreibt der in Chicago lebende Zeichner, wie wir mit Erinnerungen umgehen und wie diese unser Selbstbild beeinflussen.

Vom “New York Magazine” wurde die amerikanische Originalveröffentlichung von “Die drei Paradoxe” in die Liste der “Besten Comics des Jahres 2007″ aufgenommen.