Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Holodeck’

Graphic Novels in den Medien – 12. März 2013

Dienstag, den 12. März 2013

Auf tagesspiegel.de schreibt Christian Neubert ĂĽber “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware. Er zeigt sich von dem Band restlos ĂĽberzeugt, wie er in “Die Bosheit des Banalen” schreibt: “Dass die Schilderung dieser AuĂźenseiterexistenz die 384 Comicseiten tragen kann, liegt zum einen an der literarischen Wucht, die hier entfesselt wird. Ware setzt Corrigans Schicksal mit dem seines GroĂźvaters in Bezug, wodurch sich der Comic als episch angelegte Genealogie der Bitterkeit liest. Daneben ist es sein singulärer Zeichenstil. Er schafft expressive, scharf umrissene Bilder zwischen Ligne Claire, frĂĽhem Zeitungscomic und Gebrauchsgraphik und bettet diese in ein streng geometrisches Seitenlayout, das ein paralleles Kommunizieren unterschiedlicher Erzählstränge zulässt.”

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “Lulu – Die nackte Frau“ von Etienne Davodeau (Splitter) vor. In “Das kann doch nicht alles gewesen sein” zeigt er sich vom vorliegenden Band ebenfalls angetan: “Klingt alles nicht sehr spektakulär, ist es aber trotzdem. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Wer eine derart radikale Lebensveränderung selbst versucht, stößt oft schnell an seine Grenzen. Und die Gefahr, bei einem derartigen Stoff nicht thematisch in den Niederungen eines seichten Midlife-Crisis-Dramoletts zu landen, wie sie Belletristik, TV und Kino zu Hauf bevölkern, ist ebenfalls groĂź.”

Mit “So ĂĽberzeugt Lisbeths RĂĽcken auch ohne Worte” bezieht sich Holger Kreitling in der Welt auf die Comic-Adaption von Stieg Larssons “Verblendung” von Denise Mina, Leonardo Manco und Andrea Mutti (Panini). Er stellt auch heraus, wie die Protagonistin im Comic an “Tank Girl” von Jamie Hewlett erinnert.

Der Wiener Comic-Autor Nicolas Mahler unterhielt sich fĂĽr Die Presse mit Nicolas Huber ĂĽber seinen neuen Comic, den in der FAZ vorveröffentlichten “Alice in Sussex” (nach Lewis Carroll und H. C. Artmann, Suhrkamp): “Die doppelte Alice”. Nebenbei bemerkt Mahler, dass er bereits an einem neuen Buch arbeitet, einer weiteren Literaturadaption. Vorlage diesmal: “Der Mann ohne Eigenschaften” von Robert Musil.

“So wĂĽnscht sich das der Laie: komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt, etwa Versicherungsverträge, die tausend Funktionen eines neuen Smartphones – oder wie man die Welt rettet.” Im Hamburger Abendblatt stellt Wolfgang W. Merkel “Die groĂźe Transformation” vor, den Comic-Interview-Band zum Thema Klimawandel (Jacoby & Stuart): “Der Klimawandel als Comic”.

Auf satt.org stellt Felix Giesa drei Comics vor: “White Line” von Calle Claus (Edition 52), “Die Spaziergängerin” von Anke Feuchtenberger (Reprodukt) und “Holodeck” von Hendrick Dorgathen (Edition Moderne). Ăśberzeugen können ihn nicht alle: “Neue Comics von deutschen Zeichnerinnen und Zeichnern”.

“Dieser Eskapismus macht viel SpaĂź.” So resĂĽmiert Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog die Vorstellung  von “Doppeltes GlĂĽck mit dem roten Affen” von Joe Daly (avant-verlag): “SĂĽdafrika aus Slacker-Sicht”.

Paula Bulling bei “Metropolis”, Hendrik Dorgathen im “arte Journal”

Montag, den 17. September 2012

Das Kulturmagazin “Metropolis” auf arte begleitete die in Berlin lebende Autorin Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”, avant-verlag) bei einer Reise nach Paris. Der Beitrag wurde am vergangenen Samstag ausgestrahlt und kann oben angesehen werden (der Beitrag ist direkt zu Beginn zu sehen).

Gestern Abend warf das “arte Journal” einen Blick in die Ausstellung “Holodeck” mit Arbeiten des in der Stadt der Ausstellung – MĂĽlheim an der Ruhr – geborenen Hendrik Dorgathen und verweist auf den ebenfalls “Holodeck” benannten Begleitband zur Ausstellung (Edition Moderne). Der Beitrag beginnt bei ca. 13:15min.

“Holodeck” und “Serious Pop”

Donnerstag, den 13. September 2012

Noch bis zum 21. Oktober zeigt das Kunstmuseum MĂĽlheim an der Ruhr mit “Serious Pop” eine umfangreiche Werkschau der Arbeiten von Hendrik Dorgathen, in der das breite Spektrum des in MĂĽlheim geborenen KĂĽnstlers gezeigt wird: Von Zeichnungen, und Notationen ĂĽber Skizzen und Illustrationen hin zu Comic-Geschichten und Computeranimationen wird das Schaffen Dorgathens präsentiert.

Die Presse ist in Berichten und Portraits voll des Lobes: Als “einen der GroĂźen seines Metiers” bezeichnete unlängst Andreas Platthaus den KĂĽnstler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Einen “Virtuosen des Comics ohne Sprechblase” erkannte Annette Kiehl nun in Dorgathen, wie sie in der Westfälischen Allgemeinen schrieb: “Der Comiczeichner Hendrik Dorgathen in MĂĽlheim”.

Weiterhin erhältlich ist mit “Holodeck” der begleitende Ausstellungskatalog (Edition Moderne), der Zeichnungen und Skizzen Hendrik Dorgathens enthält, die seit 1968 entstanden sind.

Kunstmuseum MĂĽlheim an der Ruhr in der Alten Post, Synagogenplatz 1, D-45468 MĂĽlheim an der Ruhr
Tel.: (0208) 455 41 71, Fax: (0208) 4 55 41 34
www.muelheim-ruhr.de/cms/kunstmuseum_muelheim.html

“Serious Pop” – Hendrik Dorgathen in MĂĽhlheim

Montag, den 30. Juli 2012

Vom 26. August bis zum 21. Oktober 2012 widmet sich das Kunstmuseum MĂĽhlheim an der Ruhr unter dem Titel “Serious Pop” dem Oeuvre des international renommierten Zeichners und Comicautors Hendrik Dorgathen (u.a. “Space Dog”, Edition Moderne). Die Werkschau präsentiert einen Ăśberblick ĂĽber die ganze Bandbreite der Arbeiten des gebĂĽrtigen MĂĽhlheimers, der seit den 1980er-Jahren an der Schnittstelle zwischen Comic, Illustration und Bildender Kunst aktiv ist, und zudem seit 2003 eine Professur fĂĽr Illustration an der Kunsthochschule Kassel innehat.

Anlässlich der Ausstellung wird in der Edition Moderne Hendrik Dorgathens neues Buch “Holodeck” erscheinen.

Das Internetportal “DerWesten” widmet dem “streitbaren und konstruktiven Querdenker” anlässlich der bevorstehenden Ausstellung schon einmal ein von Margitta Ulbricht verfasstes Porträt mit dem Titel “Typisch Dorgathen”, in dem diese hinter den Geschichten von Hendrik Dorgathen, die ”nichts fĂĽr zart Besaitete” seien, sondern “ein morbides Bild dieser Welt” zeichneten, die ”menschliche, melancholische, sensible Seite” des KĂĽnstlers ausmacht – eine stete “Suche nach dem Sinn und der Frage nach dem Warum darin”.

“Serious Pop”

Donnerstag, den 16. Februar 2012

Vom 25. August bis zum 28. Oktober zeigt das Kunstmuseum in MĂĽlheim an der Ruhr unter dem Titel “Serious Pop” eine Retrospektive des Comic-Autoren, Illustratoren und Lehrers Hendrik Dorgathen (“Space Dog”, Edition Moderne).

Begleitend zur Ausstellung wird ein ĂĽber 200-Seitiger Band mit Skizzen von Dorgathen in der Edition Moderne erscheinen, der unter dem Namen “Holodeck” in den Handel kommen wird.

Kunstmuseum MĂĽlheim an der Ruhr in der Alten Post, Synagogenplatz 1, D-45468 MĂĽlheim an der Ruhr
Tel.: (0208) 455 41 71, Fax: (0208) 4 55 41 34
www.muelheim-ruhr.de/cms/kunstmuseum_muelheim.html