Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Igort’

Graphic Novels in den Medien – 14. Februar 2014

Donnerstag, den 14. Februar 2013

Anfang der Woche fand in Berlin die Veranstaltung “Books at Berlinale” statt, bei der zehn ausgewĂ€hlte BĂŒcher mit Verfilmungspotenzial Produzenten und Finanziers vorgestellt wurden. Katja LĂŒthge stellt in der Frankfurter Rundschau heraus, dass in diesem Jahr mit “Roxanne & George” von Carolin Walch (Reprodukt) “Jetzt auch Graphic Novels” vertreten waren.

Bereits am 6. Februar stellte Christian SchlĂŒter in “Die große Ansteckung” ebenfalls in der Frankfurter Rundschau drei aktuelle politische Comics vor, deren FĂ€higkeit, das “totalitĂ€ren Erbe des 20. Jahrhunderts” in Bilder zu fassen, er hervorhebt: “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters“ von Li Kunwu und Philippe OtiĂ© (Edition Moderne), “Die Kunst zu fliegen” von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag) sowie “Berichten aus Russland” von Igort (Reprodukt).

In der heutigen Ausgabe der tageszeitung stellt Amadeus Ulrich “Vakuum” von Lukas JĂŒliger vor: “Ockerfarbene Jugend”. Er resĂŒmiert: “Lukas JĂŒliger ist mit Vakuum ein grandios dĂŒsterer Comicroman ĂŒber das Erwachsenwerden gelungen.” Ähnlich fĂ€llt das Urteil zum Buch in der heute erschienenen Ausgabe des Stern aus, wo das Buch fĂŒr “in seiner erzĂ€hlerischen Wucht so gekonnt wie überraschend” befunden wird.

Graphic Novels in den Medien – 3. Januar 2013

Donnerstag, den 3. Januar 2013

Am gestrigen Mittwoch erschien in der SĂŒddeutschen Zeitung ein Beitrag von Christoph Haas ĂŒber den 2012 verstorbenen Comic-Autors Moebius: “Space Cowboy”. Anlass dazu ist die Veröffentlichung von “Arzak – Der Raumvermesser” (Ehapa Comic Collection), zu dem er bemerkt: “Der Raumvermesser ist das wĂŒrdige VermĂ€chtnis eines Giganten der Neunten Kunst.” Auch die weiteren bei Cross Cult und Splitter erschienenen BĂ€nde lĂ€sst Haas nicht unerwĂ€hnt.

Wie Reiner Metzger in der tageszeitung schreibt, ist einem Reportage-Comic wie “Kriegszeiten” von David Schraven und Vincent Burmester (Carlsen) eine große Leserschaft zu gönnen, damit auch in Zukunft solche Projekte entstehen können: “Die Bilder, die fehlen”.

Christian Gasser stellt in seiner Besprechung von Anders Nilsens “Große Fragen” (Atrium) in der Neuen ZĂŒrcher Zeitung (“Grosse Fragen, kleine Antworten”) fest, dass man dem Buch seine lange Entstehungszeit durchaus anmerkt. “Wer sich dennoch auf Anders Nilsens mehrfach gebrochene und gespiegelte und ins Surreale oder gar Phantastische abdriftende Reflexion philosophischer Grundfragen einlĂ€sst, wird reich belohnt. Nicht mit Antworten, aber mit umso mehr Anregungen und vor allem einem ungewöhnlichen Blick auf uns selber.”

In ihrer Buchvorstellung “Bilderrausch” der Schnitzler-Adaption “Die Traumnovelle” von Jakob Hinrichs (Edition BĂŒchergilde) bemerkt Zita Bereuter auf fm4.orf.at, dass man den Comic ohne die Vorlage zu kennen, nicht ganz verstehen wĂŒrde. Praktischerweise findet sich der Originaltext ebenfalls im Buch.

AusfĂŒhrlich stellt Erik Wenk auf tagesspiegel.de die zwei bei Reprodukt erschienenden BĂ€nde “Berichte aus der Ukraine (Erinnerungen an die Zeit der UDSSR)” und “Berichte aus Russland (Der vergessene Krieg im Kaukasus)” von Igort vor. Sein ResumĂ©e: “grafisch beeindruckende und inhaltlich bestĂŒrzend”, wie er in “Ein postsowjetischer ArchĂ€ologe” schreibt.

An gleicher Stelle stellt Christian Endres “Atar Gull oder das Schicksal eines vorbildlichen Sklaven” von Fabien Nury und BrĂŒno (avant-verlag) vor, dem er attestiert, “mit prĂ€gnanten Dialogen, hĂŒbschen Zeichnungen, abwechslungsreichen Seitenaufteilungen und immens stimmungsvollen Farben” zu zeigen, dass der grĂ¶ĂŸte Feind des Menschen immer noch der Mensch selbst ist: “Der Preis der Rache”.

Bereits am 19. Dezember starb der japanische Comic-Autor Keiji Nakazawa, dessen “Barfuß durch Hiroshima” auf deutsch bei Carlsen erschienen ist. Nachrufe finden sich unter anderem von Stefan Pannor auf Spiegel Online (“Zeichnen, um zu ĂŒberleben”) und von Lars von Törne auf tagesspiegel.de (“Keiji Nakazawa 1939-2012″).

“Selbst mit den TĂ€tern hatte sie Mitleid”

Montag, den 26. November 2012

Am vergangenen Samstag besprach Christoph Haas in der tageszeitung “Berichte aus Russland” von Igort (Reprodukt), in dem der italienische Autor unter anderem der ermordeten Journalistin Anna Politkowskaja nachspĂŒrt. Haas stellt darin auch die QualitĂ€t journalistischer Comics heraus, die sich oft durch eine IntensitĂ€t auszeichnen, die in der tĂ€glichen Bilderflut abhanden kommt.

Besonders der Comic Igorts ist fĂŒr Haas dafĂŒr ein gutes Beispiel, gelinge es ihm doch zum Beispiel auch durch seine bedachte Art der Darstellung, den Opfern WĂŒrde zurĂŒck zu geben. Zum Artikel gelangt man hier: “Selbst mit den TĂ€tern hatte sie Mitleid”.

“Berichte aus Russland” von Igort

Dienstag, den 23. Oktober 2012

Mit “Berichte aus Russland [Der vergessene Krieg im Kaukasus]“ erscheint Ende des Monats nach “Berichte aus der Ukraine [Erinnerungen an die Zeit der UdSSR]“ ein zweiter Band mit Reiseaufzeichnungen des italienischen Zeichners Igort im Berliner Verlag Reprodukt.

Anderthalb Jahre hat Igort zwischen 2008 und 2009 die Ukraine, Russland und Sibirien bereist. Seine Dokumentation verbindet Comics, Illustrationen und Texte virtuos zu einem sehr persönlichen und dennoch authentischen PortrÀt der ehemaligen Sowjetunion.

In seinen Reiseaufzeichnungen verhandelt Igort sowohl die Vergangenheit wie die Gegenwart Russlands, sucht den Krieg in Tschetschenien ebenso zu ergrĂŒnden, wie er den Blick zurĂŒck auf die stalinistischen Gulags richtet. Im Zentrum seiner “Berichte aus Russland” steht jedoch die Journalistin Anna Politkowskaja: ErschĂŒttert von ihrer Ermordung 2006 begibt Igort sich vor Ort auf ihre Spuren.

“Gerade in ihrer radikal individuellen Sichtweise ĂŒberzeugt die Oral History eines leidgeprĂŒften Landes.” – Jens MĂŒhling, Der Tagesspiegel

Igort, geboren 1958 in Cagliari, Italien, avancierte Anfang der 1980er-Jahre zu einem der wichtigsten Vertreter der KĂŒnstlergruppe Valvoline und arbeitete in der Folge als einer der ersten europĂ€ischen Comicautoren fĂŒr japanische Verlage. Sein Buch “5 ist die perfekte Zahl” (in deutscher Sprache im avant-verlag erschienen) wurde 2003 auf der Frankfurter Buchmesse als “Comic des Jahres” ausgezeichnet.

Berichte aus Russland, ISBN 978-3-943143-37-9, 176 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 24 EUR, erscheint im Oktober bei Reprodukt

“Graphicnovel.it” – Ausstellung in Hamburg

Dienstag, den 11. September 2012

Unter dem Titel “Graphicnovel.it” eröffnet am kommenden Freitag in Hamburg eine Ausstellung ĂŒber Comics aus Italien im Hamburger Istituto Italiano di Cultura.

Die Ausstellung Graphicnovel.it gibt eine Übersicht ĂŒber 30 Jahre Graphischer Literatur in Italien, angefangen mit den Arbeiten von Pionieren der 80er Jahre wie Lorenzo Mattotti und Igort bis zu denen jĂŒngerer Zeichner wie Francesco Cattani und Alessandro Tota.

Zu sehen sind die Alben von 15 international anerkannten italienischen Autoren. Die Auswahl reicht von Werken mit literarischem Anspruch und mĂ€rchenhaften, philosophischen ErzĂ€hlungen ĂŒber autobiografisch inspirierte Geschichten und Berichte aus dem Alltag bis hin zu Reportagen und Schilderungen historischer Ereignisse.

Ausgestellt werden Arbeiten von Lorenzo Mattotti (“HĂ€nsel & Gretel”, Carlsen), Igort (“Berichte aus Russland”, Reprodukt), Gipi (“S.”, Reprodukt), Stefano Ricci (“Anita”, avant-verlag), Sara Colaone (“Insel der MĂ€nner”, Schreiber & Leser), Manuele Fior (“FĂŒnftausend Kilometer in der Sekunde”, avant-verlag), Gabriella Giandelli (“Interiorae”, avant-verlag), Vittorio Giardino, Leila Marzocchi, Davide Toffolo, Davide Reviati, Giacomo Nanni, Piero Macola, Francesco Cattani und Alessandro Tota.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag um 19 Uhr wird der italienische GraphicNovel-KĂŒnstler Lorenzo Mattotti anwesend sein. Der Eintritt zur Eröffnung, um Anmeldung zur Eröffnung wird per Telefon oder E-Mail gebeten.

Die Ausstellung wird bis zum 15. Dezember zu sehen sein.

Istituto Italiano di Cultura, Hansastr. 6, D-20149 Hamburg
Tel. (040) 399 991 30, Fax (040) 399 991 39
www.iicamburgo.esteri.it, E-Mail: iicamburgo@esteri.it

“Sprechende Bilder” im Literaturhaus Hamburg

Montag, den 9. April 2012

Vom 10. bis zum 13. April lĂ€dt das Junge Literaturhaus Hamburg unter dem Titel “Sprechende Bilder” zu den ersten Hamburger Graphic Novel Tagen ein. Moderiert von den Journalisten Andreas Platthaus (“Frankfurter Allgemeine Zeitung”) und Christian Gasser (“Neue ZĂŒrcher Zeitung”) werden sich Ulli Lust & Joe Sacco, Jens Harder & Marc-Antoine Mathieu, Line Hoven & Igort und Ralf König & Posy Simmonds an jeweils einem Abend
begegnen.

Der Comic hat die Kinderstube lĂ€ngst hinter sich gelassen: Noch nie waren Comics so erwachsen, waren Comics mit so viel QualitĂ€t und neuen ErzĂ€hl-Formen auf dem Markt. Bei den ersten Graphic Novel Tagen im Hamburger Literaturhaus kommen unter dem Titel “Sprechende Bilder” an vier Abenden vom 10. bis 13. April bei Podiumsdiskussionen jeweils ein internationaler und ein deutschen Comicautor oder -autorin miteinander ins GesprĂ€ch.

Neben den Abendveranstaltungen bietet das Junge Literaturhaus Hamburg Workshops mit zweien der anwesenden KĂŒnstler – Line Hoven und Igort – an.

  • Dienstag, 10. April:
    Comic & Reportage: Joe Sacco (US) & Ulli Lust (A)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR
  • Mittwoch, 11. April:
    Comic & Leben: Igort (I) & Line Hoven (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Line Hoven: “Kratzen fĂŒr AnfĂ€nger: EinfĂŒhrung in die Schabkartontechnik” (ab 14 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, KursgebĂŒhr: 15 EUR
  • Donnerstag, 12. April:
    Comic & Zeit: Marc Antoine Mathieu (F) & Jens Harder (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Igort: “Analysis of Frames and their Implicit Semantic Meaning”
    (in englischer Sprache, ab 18 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, KursgebĂŒhr: 15 EUR
  • Freitag, 13. April:
    Comic & Film: Posy Simmonds (GB) & Ralf König (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR
  • In der Hamburger Comicbuchhandlung Strips & Stories finden am Rande der Veranstaltungsreihe folgende Signierstunden statt:

  • Mittwoch, 11. April, 16-18 Uhr:
    Igort (“Berichte aus der Ukraine”)

  • Samstag, 16. April, 14-16 Uhr:
    Line Hoven (“Liebe schaut weg”) & Posy Simmonds (“Tamara Drewe”)
  • Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
    Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 2 20 66 12
    email: info@julit-hamburg.de, www.julit-hamburg.de

    Strips & Stories, Seilerstraße 40, D- 20359 Hamburg
    Tel. (040) 380 740 09
    email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

    “Reddition” 55 ĂŒber Comics aus Italien

    Dienstag, den 29. November 2011

    Anfang Dezember erscheint die neue Ausgabe des Comic-Magazins “Reddition”, die sich in einem ausfĂŒhrlichen Dossier mit Comics aus Italien beschĂ€ftigt.

    Das Dossier prĂ€sentiert die ĂŒbersichtliche und interessante Darstellung der Entwicklung einer ErzĂ€hl- und Kunstform in einem Land, das nicht nur eine ganz eigene Comic-Tradition entwickeln konnte und eine Vielzahl noch heute einflussreicher und bedeutender KĂŒnstler hervorbrachte, sondern darĂŒber hinaus – etwa im Vergleich mit den USA oder Frankreich und Belgien – im deutschsprachigen Raum eine weniger populĂ€re Rolle spielt als die Comics aus den genannten anderen Regionen.

    Neben historischen Betrachtungen werden auch Artikel ĂŒber aktuelle Entwicklungen und prominente Autorinnen und Autoren Teil des Dossiers sein. So werden Lorenzo Mattotti (“HĂ€nsel & Gretel”, Carlsen), Igort (“Fats Waller”, avant-verlag; “Berichte aus der Ukraine”, Reprodukt) und Manuele Fior (“5000 Kilometer in der Sekunde”, avant-verlag) vorgestellt und die Comic-Anthologie “Canicola” portrĂ€tiert.

    Die neue Ausgabe der “Reddition” ist ab Anfang Dezember im Fachhandel oder ĂŒber die Website des Heftes erhĂ€ltlich, wo sie sich bereits vorbestellen lĂ€sst.

    Reddition 55, Dossier Fumetti: Comics aus Italien 84 Seiten, teilw. farbig, 10 EUR, erschienen in der Edition Alfons

    Comictipps im “arte Journal”

    Freitag, den 18. November 2011

    Im “arte Journal” vom vergangenen Dienstag hat Sven Waskönig drei Comics empfohlen. Diesmal werden vorgestellt: “Kiki de Montparnasse” von JosĂ©-Louis Bocquet & Catel Muller (Carlsen), “Stuck Rubber Baby” von Howard Cruse (Cross Cult) sowie “Berichte aus der Ukraine” von Igort (Reprodukt).

    “Berichte aus der Ukraine” von Igort

    Montag, den 12. September 2011

    Mitte Oktober und damit rechtzeitig zur Frankfurter Buchmesse erscheint im Berliner Verlag Reprodukt mit “Berichte aus der Ukraine – Erinnerungen an die Zeit der UdSSR” ein neues Werk des italienischen Zeichners Igort.

    2008/2009 verbrachte Igort mehrere Monate in der Ukraine. Er sprach dort mit Zeitzeugen des Stalinismus und verarbeitete die ihm anvertrauten Erinnerungen zu einer Comic-Reportage, die sich zwischen Gegenwart und Vergangenheit bewegt.

    “Berichte aus der Ukraine” gibt Einblick in ein Land, in dem ein durch Mord und Korruption geprĂ€gter Alltag die Gulags und die stalinistische Schreckensherrschaft abgelöst hat, und erinnert an die in Vergessenheit geratenen Geschehnisse des letzten Jahrhunderts: zum Beispiel den Holodomor, die von Stalin organisierte Hungersnot, welche zur Auslöschung der lokalen Bevölkerung dienen sollte und der Millionen von Menschen zum Opfer vielen.

    Die Erinnerungen der Überlebenden setzt Igort mit viel VerstĂ€ndnis, Menschlichkeit und Respekt um und wirft damit zwangslĂ€ufig die Frage auf: Was bleibt fĂŒnfundzwanzig Jahre nach Glasnost von diesem grausamen Epos großer Hoffnungen und kollektiver Tragödie noch ĂŒbrig? Die Antwort liefern die Alltagserfahrungen der unsichtbaren Protagonisten der Geschichte: das einfache Volk.

    Igort, eigentlich Igor Tuveri, geboren 1958 in Cagliari auf Sardinien, lebt und arbeitet in Paris und auf Reisen. Er war MitbegrĂŒnder der KĂŒnstlergruppe Valvoline, der auch Lorenzo Mattotti angehörte, und veröffentlicht seit den 1980er-Jahren in den unterschiedlichsten europĂ€ischen Magazinen wie “MĂ©tal Hurlant” oder “L’Écho des savanes”.

    Igort arbeitete als einer der ersten europĂ€ischen Comicautoren fĂŒr japanische Verlage. Im Jahr 2000 grĂŒndete er seinen eigenen Verlag Coconino Press, der sich ausschließlich dem Autorencomic verschrieben hat.

    Zahlreiche Ausstellungen wurden ihm bereits gewidmet, unter anderem 1994 auf der Biennale in Venedig und 2008 beim Fumetto-Festival in Luzern. Igort wurde mehrfach ausgezeichnet, fĂŒr “5 ist die perfekte Zahl” erhielt er 2003 den Preis der Frankfurter Buchmesse fĂŒr den Comic des Jahres. “5 ist die perfekte Zahl” sowie weitere Werke wie “Baobab” 1 & 2 und “Fats Waller” sind im Berliner avant-verlag erschienen.

    “Berichte aus der Ukraine” ist der erste Teil eines den Staaten der ehemaligen Sowjetunion gewidmeten Diptychons.

    “… und wer diese scheinbar kleinen Geschichten von vier ganz normalen Personen und diese eine fĂŒrchterliche Geschichte eines nicht ganz normalen Landes nicht kennt, wird zwar besser schlafen können, aber auch kein komplettes Bild des zwanzigsten Jahrhunderts besitzen.” – Andreas Platthaus, FAZ

    Berichte aus der Ukraine, ISBN 978-3-941099-61-6, 176 Seiten, farbig, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 24 EUR, erscheint im Oktober 2011 bei Reprodukt

    Graphic Novels auf der Buchmesse Frankfurt

    Freitag, den 9. September 2011

    Die Buchmesse Frankfurt wirft ihre Schatten voraus: In ComiclĂ€den und interessierten BuchlĂ€den liegt das Programmheft zum Comicbereich in Halle 3 aus und weitere Veranstaltungen darĂŒber hinaus finden sich im Veranstaltungskalender der Buchmesse. Im Oktober werden an dieser Stelle die vielfĂ€ltigen Veröffentlichungen der Verlage im Vorfeld und die speziellen Graphic Novel-orientierten Termine auf der Buchmesse, die vom 12. bis 16. Oktober stattfinden wird, noch im Detail vorgestellt, hier jedoch schon ein kleiner Vorgeschmack auf das Messeprogramm:

    Als GĂ€ste werden aus Deutschland unter Anderem Matthias Schultheiss (“Die Reise mit Bill”, Splitter), Benjamin Schreuder und Felix Mertikat (“Jakob”, Cross Cult), Katharina Greve (“Patchwork”, GĂŒtersloher Verlagshaus) sowie der fĂŒr den Web-Sondermann nominierte Tobi Dahmen (“Fahrradmod”, Zwerchfell) erwartet. DarĂŒber hinaus geben sich auch wieder internationale GĂ€ste die Ehre, darunter Craig Thompson (“Habibi”, Reprodukt) Igort (“Berichte aus der Ukraine”, Reprodukt),  sowie “Walking Dead”-Zeichner Charlie Adlard (Cross Cult), die fĂŒr PodiumsgesprĂ€che und Signierstunden eingeflogen werden.

    In zwei Veranstaltungen stehen Übersetzer im Mittelpunkt: In einer Abendveranstaltung tauschen sich die Übersetzer der Comics von Jiro Taniguchi (Jochen Schmidt-Weigand), Fred Vargas/Edmond Baudoin (Julia Schoch) und Angel de la Calle (Timo Berger) aus. Timo Berger wird auch an der Reihe “Der glĂ€serne Übersetzer” teilnehmen, in der tĂ€glich wechselnde Übersetzer sich bei ihrer Arbeit ĂŒber die Schulter blicken lassen und zum Austausch einladen.

    FĂŒr den auf der Buchmesse verliehenen Sondermann-Comicpreis, die Abstimmung in verschiedenen Kategorien lĂ€uft noch, sind auch eine Reihe von Graphic Novels nominiert. Eine Übersicht dazu gibt es hier.

    Logo © Buchmesse Frankfurt

    “Internationaler Graphic Novel Salon Hamburg” – Website online

    Montag, den 16. August 2010

    Wie bereits berichtet, findet vom 8. bis zum 18. September 2010 zum zweiten Mal das Harbour Front Literaturfestival Hamburg statt, in dessem Rahmen sich zwei Veranstaltungen mit Comics beschĂ€ftigen. Kurzerhand hat man diese beiden Termine zum “HF 75 Internationaler Graphic Novel Salon” erklĂ€rt. Dazu ist nun die dementsprechend benannte Website www.internationaler-graphic-novel-salon.de online gegangen, auf der die KĂŒnster, die im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen, portrĂ€tiert werden.

    Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen), Igort (“5 ist die perfekte Zahl”, avant-verlag) sowie die in Deutschland noch unveröffentlichten ZeichnerInnen Nine Antico und Ángel de la Calle werden mit Biografien, Bibliografien sowie Ausschnitten aus ihren BĂŒchern vorgestellt.

    Harbour Front Literaturfestival Hamburg, HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
    Ticket-Hotline: 01805-92 2009
    email: info@harbourfront-hamburg.com, www.harbourfront-hamburg.com

    HF 75 Internationaler Graphic Novel Salon Hamburg

    Mittwoch, den 23. Juni 2010

    Im September 2010 findet das Harbour Front Literaturfestival Hamburg zum zweiten Mal statt, nachdem im vergangenen Jahr rund 16.000 Besucher zu verzeichnen waren. Insgesamt werden innerhalb von elf Tagen etwa 90 Veranstaltungen im Hamburger Hafen stattfinden. Zu den bekanntesten Autoren, die beim Harbour Front Festival auftreten, gehören GĂŒnther Grass und John Irving.

    Im Rahmen des diesjĂ€hrigen Hamburger Literaturfestivals finden auch zwei Veranstaltungen zum Thema Graphic Novel statt – kurzerhand hat man diese beiden Termine zum “HF 75 Internationaler Graphic Novel Salon” erklĂ€rt.

    Die in Hamburg ansĂ€ssigen Kulturinstitute Instituto Cervantes, Institut Français, das Italienische Kulturinstitut Hamburg und das Goethe-Institut stellen jeweils einen Graphic Novel-KĂŒnstler ihres Landes vor. Die Graphic Novel ist ist ein neues Genre innerhalb der Literatur, vereinfacht ausgedrĂŒckt eine Synthese von Literatur und Comic. Wer mehr ĂŒber dieses neue und aufregende Genre erfahren will, trifft im Graphic Novel Salon auf vier bedeutende KĂŒnstler Europas.

    Am Donnerstag dem 9. September um 21 Uhr prĂ€sentieren das Instituto Cervantes und das Goethe Institut im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus ein von Jens Balzer (“Berliner Zeitung”) moderiertes GesprĂ€ch zwischen Angel de la Calle (“Modotti, eine Frau des zwanzigsten Jahrhunderts”) und Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen), die an diesem Abend ihre aktuellen Arbeiten prĂ€sentieren.

    Am Donnerstag, dem 16. September fĂŒhrt Andreas Platthaus (“FAZ”) ebenfalls ab 21 Uhr im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus durch ein PodiumsgesprĂ€ch mit GĂ€sten des Institut Francais und des Italienischen Kulturinstituts: Nine Antico (“Coney Island Baby”, L’Association) und Igort (“Les Cahiers Ukrainiens”, Futuropolis; “5 ist die perfekte Zahl”, avant-verlag) sprechen ĂŒber ihre Arbeiten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen betrĂ€gt jeweils 10 Euro.

    Harbour Front Literaturfestival Hamburg, HafenCity InfoCenter im Kesselhaus
    Ticket-Hotline: 01805-92 2009
    email: info@harbourfront-hamburg.com, www.harbourfront-hamburg.com

    Fumetto-Programm online

    Mittwoch, den 26. MĂ€rz 2008

    fumetto2008_logo.jpgDas Internationale Comix-Festival Fumetto in Luzern wirft seine Schatten voraus. Dieser Tage wurde die komplett neu gestaltete Festival-Homepage in Betrieb genommen und auch die Programme sind verschickt worden. Über neun Festivaltage, vom 12. bis 20. April verteilt, erwarten die Besucher die gewohnt hochklassige Mischung aus Ausstellungen, VortrĂ€gen, KĂŒnstlergesprĂ€chen. FilmvorfĂŒhrungen, Signierstunden und vielem mehr.

    Zu den Highlights gehören diesmal die Ausstellungen mit Werken von Christophe Blain (“Isaak der Pirat”, Reprodukt), Tom Gauld, Ruppert & Mulot (in Vorbereitung bei Edition Moderne), Igort (“5 ist die perfekte Zahl”, avant-verlag) und Ben Katchor.

    fum_3.jpg

    ZusĂ€tzlich zu den zwanzig zentralen Ausstellungen zeigen noch dutzende weiterer KĂŒnstlerInnen in Satelliten- und Schaufensterausstellungen ihre zum Teil exklusiv entstandenen Werke, wobei sich auch hier bekannte Namen finden, zum Beispiel Kati Rickenbach (“Filmriss”, Edition Moderne), Leo Leowald (“Raues Sitten”, Reprodukt), diceindustries (“Rimini-Redux”, Reprodukt) oder Nicolas Robel. Über viele Orte in der malerischen Stadt am VierwaldstĂ€tter See verteilt, lĂ€dt das Festival auch in diesem Jahr wieder zu einem abwechslungsreichen und breiten Programm ein.

    Fumetto, Postfach 5163, CH-6000 Luzern 5
    Tel. (0041) 41 412 1122, Fax (0041) 41412 1123
    email: comix@fumetto.ch, www.fumetto.ch

    Comixfestival Fumetto Luzern, Schweiz

    Montag, den 11. Februar 2008

    Fumetto-KleberBei den zahlreichen Ausstellungen des empfehlenswerten Comixfestivals Fumetto in Luzern, das vom 12. bis zum 20. April stattfinden wird, werden auch Arbeiten der Reprodukt-Zeichner Christophe Blain (“Isaak der Pirat”, “Gus”, “Donjon – Morgengrauen”), CX Huth (“HasenhĂ€schen”) und ATAK (“WondertĂŒte”) ausgestellt. CX Huth und ATAK thematisieren in ihren Bildern – gemeinsam mit Kathi KĂ€ppel und Doerthe Elsterlehner, mit denen sie die KĂŒnstlergruppe “The Raindrops” bilden –, das Werk James Ensors.

    Wer das Fumetto kennt, wird ahnen, dass auch die anderen Ausstellungen Interessantes und Überraschendes zu bieten haben: Ausgestellt werden in diesem Jahr: Ben Katchor, Nicolas Robel, Henning Wagenbreth, Christophe Badoux, Editions Drozophile, Florent Ruppert & JerĂŽme Mulot und Igort. Artist in Residence wird 2008 der Brite Tom Gauld sein. ZusĂ€tzlich werden die Gewinner des Zeichenwettbewerbs gekĂŒrt und ausgestellt. So gibt es wie jedes Jahr reichlich gute GrĂŒnde, der malerischen Stadt am VierwaldstĂ€tter See im FrĂŒhling einen Besuch abzustatten.

    Fumetto, Postfach 5163, CH-6000 Luzern 5
    Tel. (0041) 41 412 1122, Fax (0041) 41412 1123
    email: comix@fumetto.ch, www.fumetto.ch

    “5 ist die perfekte Zahl” von Igort

    Freitag, den 11. Januar 2008

    illu_25_m.gifErzĂ€hlt wird die Geschichte von Peppino, Lo Cicero, einem Mafioso im Ruhestand. Er verbringt seine Zeit mit Angeln, Kochen und anderen Hausarbeiten. Sein Sohn Nino, der ebenfalls ein Mitglied der Mafia ist, hat einen Auftrag zu erfĂŒllen. Trotz seiner schrecklichen Kopfschmerzen macht er sich auf den Weg um Lollo, der die Familie betrogen hat, zu töten.
    Es regnet als Nino durch ein verlassenes Neapel zum Treffen mit Lollo fÀhrt. Aber er wird von seinem Opfer getötet, denn jemand hat ihn verraten.

    Peppino sucht Vergeltung fĂŒr den Mord an seinem Sohn und sein Rachefeldzug löst einen Mafiakrieg aus. Eine Geschichte voller Sehnsucht und Tragik nimmt ihren Lauf.

    Ausgezeichnet als “Bester Comic des Jahres 2003″ auf der Frankfurter Buchmesse.

    5 ist die perfekte Zahl, ISBN 978-3-980772-58-7, 176 Seiten, schwarzweiß mit blau, Softcover, 17,95 EUR, erschienen im avant-verlag