Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Im Land der Frühaufsteher’

Graphic Novels in den Medien – 7. August 2013

Mittwoch, den 7. August 2013

Ein iranischer Albtraum ist ein in jedem Sinne toller Trip durch die Hölle der Haft und das Labyrinth des grotesken politischen Verfahrens.” schreibt Alexandra Kedves im Zürcher Tagesanzeiger über Mana Neyestanis Buch, das in der Edition Moderne erschienen ist: “Im Knast wegen einer dummen Kakerlake”.

Ralph Trommer zeigt sich von Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag) sehr angetan, da Fior darin “beweist, dass Science-Fiction auch jenseits von Klischees funktionieren kann.”. Der Artikel “Science Fiction, die schwebt” erschien in der tageszeitung.

Derselbe Autor stellt auf tagesspiegel.de “Reprobus” von Markus Färber vor (Rotopolpress) und findet nur lobende Worte: “Ein unheimlicher Heiliger”.

Im Reiseteil des Tagesspiegels erschien eine Reportage Erik Wenks zu den Handlungsorten des Buches “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist): “Der Held sitzt immer am Tresen”.

Unter der Überschrift “Das Jahr der Comic-Kunst: Gut gemerzt!” stellte Christoph Huber in der Presse eine Reihe aktueller Titel vor, die sich von unterschiedlicher Seite dem Thema “Kunst & Comics” nähern: mehr oder weniger freie Künstlerbiografien wie Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz!”, Steffen Kvernelands “Munch”, “Chagall in Russland” von Joann Sfar (alle avant-verlag) und “Pablo” von Julie Birmant und Clément Oubrerie, sowie Brecht Evens’ “Die Amateure” (beide Reprodukt), der die Beschäftigung mit Kunst in eine fiktionale Geschichte einbettet.

Im Standard stellte Martin Reiterer drei Bände vor, die sich mit gesellschaftlichen Problemen wie der Flüchtlingspolitik auseinandersetzen: Joe Saccos “Reportagen” (Edition Moderne), Paula Bullings “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag), sowie “Kafka für Afrikaner. Sofie und der schwarze Mann” von Judith Vanistendael (Reprodukt): “Wie kann ich ein normal Mensch sein?”.

Im “Literaturforum” des Nordwest-Radios gab es ebenfalls eine themenbezogene Übersicht, hier geht es um “Graphic Novels aus der arabischen Welt und aus Israel”. Fazit hier: “Eine alternative, nicht gerade systemkonforme Form von Literatur. Höchst fantasievoll bietet sie Innenansichten aus einer fremden Welt”. Vorgestellt werden “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden (Panini), “Metro” von Magdy El-Shafee, “Die Mauer” vom Maximilien Le Roy (beide Edition Moderne), “Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle (Reprodukt), “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B., “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached sowie dem Sammelband “Cargo” (alle avant-verlag).

Paula Bulling – Lesung in Bremen

Mittwoch, den 19. Juni 2013

Am kommenden Freitag, dem 21. Juni, wird Paula Bulling ihre Comic-Reportage “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) im Bremer Kulturzentrum Paradox präsentieren. Neben Bulling ist auch Salissou M. Oumarou eingeladen, der in Ihrem Buch ebenfalls eine Rolel spielt.

„Die Unterbringungen von Flüchtlingen soll ihre Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ – so steht es in der Bayerischen Asyldurchführungs-verordnung. In anderen Bundesländern braucht es diese zynische Amtsvorgabe gar nicht, wenn es um den Umgang mit Geflüchteten geht. Vor allem Sachsen-Anhalt, das so genannte „Land der Frühaufsteher“, steht in dem Ruf, in Flüchtlingsfragen die restriktivsten und unflexibelsten Auslegungen der Gesetzlage durchzusetzen. Paula Bulling hat im Laufe mehrerer Jahre die Flüchtlingspolitik in Sachsen-Anhalt in etlichen Gesprächen und Begegnungen mit Geflüchteten in Halle, Halberstadt und Möhlau (Wittenberg) dokumentiert. In sieben Kapiteln erzählt sie vom Leben in Flüchtlingslagern, alltäglichem Rassismus, dem Tod eines Gefüchteten, wie auch von der Suche nach einer angemessenen erzählerischen Haltung als weiße Künstlerin.
Salissou ist Medienkünstler und Aktivist bei der Karawane für die Rechte von Geflüchteten. Kennengelernt haben sich die beiden auf einer Veranstaltung von ‘The Voice Refugee Forum’ in Thüringen, als sich Salissou noch im Asylverfahren befand. Durch ihn hat sie damals die meisten Leute kennengelernt die im Buch vorkommen. Wobei Salissou auch ein Vorbild für eine Figur in dem Comic ist.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.

Kulturzentrum Paradox, Bernhardstr. 10-12, D–28203 Bremen
www.paradox-bremen.de

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-Büchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um große Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “Schlüsselwerk der jüngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den düsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Flüstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die über ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende Künstlerin sowie ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darüber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus für “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Pénélope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Evangelischer Buchpreis 2013

Freitag, den 15. März 2013

Neben dem eigentlichen Evangelischen Buchpreis, der in diesem Jahr an Jenny Erpenbeck für ihren Roman “Aller Tage Abend” geht, wurde aus einer Longlist mit 136 Titel eine Empfehlungsliste mit vierzehn Büchern ausgewählt, die zur Lektüre empfohlen werden.

Darunter findet sich in der Kategorie Sachbuch mit Paula Bullings “Im Land der Frühaufsteher” auch eine Graphic Novel des avant-verlags. Zur Begründung: “Flüchtlingshilfe aus einem anderen Blickwinkel. Bildhaft wird nicht nur die bloße Kritik an der Residenzpflicht dargestellt, sondern vor allem berührende persönliche Geschichten von Menschen nach der Flucht.”

Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 in wechselnden Sparten verliehen, seit 2011 ohne besondere Spartenkennzeichnung. Er ist ein Leserpreis, dessen Auswahl ausschließlich auf Vorschlägen von Leserinnen und Lesern beruht. Vorschläge werden über Büchereien, per Post und über diese Internetseite eingesandt. Ausgezeichnet werden Bücher, die dazu anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken. In der Jury arbeiten Mitarbeitende aus Mitgliedsbüchereien, aus Landesverbänden der evangelischen Büchereiarbeit, zwei Jugendliche aus der kooperierenden Landeskirche und die Geschäftsführung des Ev. Literaturportals zusammen.

Graphic Novels in den Medien – 13. März 2013

Mittwoch, den 13. März 2013

In der Kulturzeit auf 3Sat wurden zu Beginn der Woche zwei Comic-AutorInnen und ihre neuen Bücher vorgestellt. Am Montag stand zunächst Nicolas Mahler im Mittelpunkt, dessen “Alice in Sussex” (nach H.C. Artmann und Lewis Carroll) gerade bei Suhrkamp erschienen ist. Der Wiener “Existenzialist des Humors” erzählt im Beitrag (oben zu sehen) über seine Arbeit und seine Sicht auf die Welt.

Am Dienstag gab es ein Spezial zum Thema Asyl, in dem auch Paula Bulling zu Wort kommt, die sich in ihrem Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) mit der Situation von Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt auseinandersetzt: “Zermürbende Enge”. Das Video lässt sich in der 3Sat-Mediathek ansehen.

Drei Neuerscheinungen stellt das Video-Buchmagazin lettra.tv vor: “Die falschen Gesichter” von David B. und Hervé Tanquerelle, “Das Cape” von Joe Hill (Panini) sowie “Der Process” nach Franz Kafka von David Zane Mairowitz und Chantal Montellier.

Vor allem die “poetische Ruhe” gefällt Rezensent Boris Kunz an “Im Dunkeln” von Pierre Wazem und Tom Tirabosco (avant-verlag), wie er auf dem Blog des Titel-Magazins schreibt: “Nomen est Omen”.

Comic-Künstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus Eimsbüttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen für ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nächsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den Räumen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” über die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Überblick über aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. März auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. März wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespräch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Ergänzt wird diese Runde vom neuseeländischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation übernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus Eimsbüttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Öffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

Graphic Novels in den Medien – 4. Januar 2013

Freitag, den 4. Januar 2013

In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausführlich über “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm übersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkünstelte Selbstverliebtheiten; erschütternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”

Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und Flüsse” von Pascal Rabaté (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator für Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).

Auf tagesspiegel.de stellt Thomas Greven „Kililana Song: Eine Kindheit in Kenia“ von Benjamin Flao (Schreiber & Leser) vor: “Huckleberry Finn in Kenia”.

In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.

Bereits im Dezember stellte Markus Lippold auf n-tv.de eine Reihe von Comics vor, die den Leser in ferne Länder entführen: “Aufs Meer, aufs Eis, aufs Geratewohl”. Darunter befinden sich “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag) und “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage (Splitter).

Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.

Graphic Novels in den Medien – 13. Dezember 2012

Donnerstag, den 13. Dezember 2012

Die Langfassung des kürzlich auf arte ausgestrahlten Portraits des französischen Comic-Autoren Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach Léo Malet, Edition Moderne) kann hier angesehen werden. Zum dazugehörigen Artikel auf der Website von arte gelangt man hier.

Im Bericht des MDR-Magazins “hier ab vier” über Paula Bulling und ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) wird die Autorin bei einem Besuch beim ehemaligen Asylsuchenden Noel Karboré begleitet.

Ebenfalls über Paula Bulling und “Im Land der Frühaufsteher” berichtet die Sendung “Reflexe” auf DRS2. Zum Audio-Beitrag gelangt man hier: “Asylsuchende als Comicroman”.

“Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain stellte Dirk Fuhrig im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios Kultur vor: “Pointenreiche Bilder über die Schwächen der Politik”. Er resümiert: “Dieser Comic ist weit mehr als eine Polit-Satire: eine wunderbar pointenreiche Studie über menschliche Stärken und Schwächen im Reich der hohen Politik.”

Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag) präsentierte in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk in der Rubrik “Mein Klassiker” “From Hell” von Alan Moore und Eddie Campbell (Cross Cult). Besonders beeindruckt zeigt sie sich davon, wie darin das “Leben der Frauen zur viktorianischen Zeit” geschildert wird.

Vielen Dank für die Videos an den Mediacontainer.

Graphic Novels in den Medien – 23. November 2012

Freitag, den 23. November 2012

Dirk Schneider stellte auf NDR info “Graphic Novels über deutsche Befindlichkeiten” vor: “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling, “Hühner, Porno, Schlägerei” von Sophia Martinek (beide avant-verlag) sowie das noch nicht erschienene “Vakuum” von Lukas Jüliger (Reprodukt). Allen Büchern gemein ist die Beschäftigung mit der deutschen Provinz und wie die Autorinnen hier spannende Geschichten finden.

Über die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kühnen Worten zitiert “Wir kümmern uns nicht um unsere Leser.”

Thomas Kögel resümiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dürfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.

“Tatsächlich verfügt der Comic aber über weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat für den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de über “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit großem Namen”.

Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.

Lesung mit Paula Bulling in Leipzig

Montag, den 5. November 2012

Als Teil der Medienwoche zum Thema “Courage Leben! Gegen Rassismus” des Medienzentrums Leipzigs werden Paula Bulling und Salissou Oumarou am Dienstag, dem 13. November, in einer Veranstaltung “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) vorstellen.

Das umfangreiche Gesamtprogramm der Medienwoche kann hier angesehen werden.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintrit beträgt 5 EUR (erm. 3,50 EUR).

Medienzentrum Leipzig Karl-Heine-Strasse 83, D–04229 Leipzig
Telefon: (0341) 492 949 1-0, Fax: (0341) 492 949 1-222
www.kompetent-mit-medien.de

Graphic Novels in den Medien – 2. November 2012

Freitag, den 2. November 2012

In der Sendung “EinsWeiter” im Digitalkanal Einsfestival wurde die derzeit im Kölner Museum Ludwig gezeigte Ausstellung “CO-MIX: Art Spiegelman – Eine Retrospektive von Comics, Zeichnungen und übrigem Gekritzel” besucht. Der Beitrag kann oben angesehen werden.

Die mdr-Kultursendung “artour” besuchte jüngst den Autoren Flix (“Don Quijote”, Carlsen) in seinem Atelier in Berlin. Das dabei entstandenen Portrait wurde am gestrigen Mittwoch ausgestrahlt. Zum Begleittext gelangt man hier. Auf der Website kann der Beitrag auch angesehen werden: “Der Comic-Zeichner Felix Görmann und sein Don Quijote”.

In der Stuttgarter Zeitung bespricht Rupert Koppold “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain: “Als Dominique de Villepin den Irak-Krieg verhindern wollte”. Wie Koppold bemerkt, war selbst der in dem Band karikierte de Villepin von dem Band sehr angetan.

“Deutschlands Comic-Zentrum heißt Prenzlauer Berg” schreibt Thomas Lindemann auf dem Blog prenzlauerberg-nachrichten.de schreibt. Ein Grund dafür ist auch, dass hier der avant-verlag beheimatet ist sowie der Autor Flix.

“Paula malt´s” betitelt Katharina Mayer ihren Beitrag über Paula Bulling und ihr Debut “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) für die Wochenzeitung Kontext. Sie beide ausführlich vor.

Comics in den Medien – 24. Oktober 2012

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

Für das Deutschlandradio Kultur unterhielt sich Anette Selg mit der Comic-Autorin Paula Bulling über ihr Debut “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag). Das ausführliche Gespräch kann hier nachgelesen werden: “Flüchtlingsalltag in Sprechblasen” Direkt zur MP3-Version des Beitrags gelangt man hier.

Der Berliner Tagesspiegel druckte auf einer Feuilletonseite zum Thema “Politische Literatur” die zuvor schon online präsentierte Besprechung Thomas Grevens von Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ab. Greven führt unter anderem aus, “welch großen Vorsprung die französische Comic-Kultur immer noch hat, und vor allem, welch ungleich höheren kulturellen Stellenwert Comics in Frankreich haben.” Die ausführliche Besprechung kann weiterhin hier nachgelesen werden: “Im Herzen der Macht”.

Christoph Huber stellte in der Wiener Presse den neuen Krimi von Jacques Tardi nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette vor: “Zum Abschuss freigegeben” (Edition Moderne): “Perfektes Verbrechen, voilà!”

Der kürzlich in der Süddeutschen Zeitung erschienene Beitrag von Fritz Göttler zu Art Spiegelmans “MetaMaus” (Fischer) kann nun auch online nachgelesen werden: “Das Buch der Erschöpfung”. Darin zeigt sich Göttler beeindruckt von der Unmittelbarkeit des Sekundärbandes: “Man darf sich nicht abschrecken lassen von der Aura der Distanz, die der Titel entfaltet, man ist immer mitten drin.”

Paula Bulling bei Strips & Stories

Dienstag, den 23. Oktober 2012

Am kommenden Donnerstag präsentiert Paula Bulling – zusammen mit Salissou Maman Oumarou ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) in der Hamburger Graphic Novel-Handlung Strips & Stories.

“Im Land der Frühaufsteher” hat in den letzten Wochen trotz oder wegen der Thematisierung des gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus ein außergewöhnlich großes Medienecho erzielt. Das Buch zeichnet sich insbesondere durch intensive Recherche und die ausgeprägte Reflektion der eigenen Rolle als Beobachterin und weiße Person aus. Paula Bulling beschreibt mit ihren Skizzen den rassistischen Normalzustand in unserer Gesellschaft und die Situation von Asylbewerber_innen in Sachsen-Anhalt. Sie wird bei ihrem Besuch in Hamburg begleitet von Salissou Maman Oumarou, der an der Entstehung des Buches direkt beteiligt war.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20349 Hamburg
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

Comics in den Medien – 27. September 2012

Donnerstag, den 27. September 2012

Anlässlich des Comicfestivals in Hamburg an diesem Wochenende blickt Marc-Oliver Rehmann auf ndr.de in “Das Leben einer Comiczeichnerin”. Jene Zeichnerin ist die in Hamburg lebende Marijpol (“Trommelfels”, avant-verlag), deren Arbeit und Arbeitsalltag in dem Beitrag vorgestellt werden. Ebenfalls wird auf die Ausstellung ihrer Comics bei druckdealer im Rahmen des Festivals verwiesen.

Auf diestandard.at – dem Portal für frauenpolitische Themen der Wiener Tageszeitung Der Standard – stellt Vin Yung “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag), in dem sie ein “eindringliches Comic-Debut” erkennt.

Der am Montag in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichte Beitrag über Art Spiegelman und die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig ist nun auch mit vielen Bildern online nachzulesesn: “Sehen und gesehen werden”. Hier kann man auch einen Video-Beitrag von Associated Press ansehen: “Holocaust als Pop Art-Kunst”.

Graphic Novels in den Medien – 25. September 2012

Dienstag, den 25. September 2012

Neben der umfangreichen Berichterstattung zu Art Spiegelman sind in den Medien weitere Graphic Novels erwähnt worden. Zum Beispiel schreibt heute Holger Kreitling in der “Welt” über “Die Sputnik-Jahre” von Baru (Reprodukt): “Spielt nicht mit den Schmuddelkindern”. Er sortiert das Buch als unlarmoyante Erzählung zwischen Kinderbuchklassikern wie “Der kleine Nick” und dem “Krieg der Knöpfe” ein und vergisst nicht zu erwähnen, dass Baru am Rande auch auf Tim & Struppi Bezug nimmt.

Auf seinem FAZ-Blog schreibt Andreas Platthaus voller Anerkennung über “Rosalie Blum” von Camille Jourdy (Reprodukt): Sie erzähle “souverän” und mit “psychologischer Tiefe” und vergesse dabei den Humor nicht. Er resümiert, dass der Band als Roman funktioniere, was nicht allen Graphic Novels gelinge, die sich in diese Richtung strecken: “Ein Stalker wird verfolgt”.

“Virtuos umgesetzt” findet Jürgen Schickinger “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), wie er in seinem Beitrag für die “Badische Zeitung” schreibt:  Mit seinem Beitrag kündigt er auch Schwartz´ Anwesenheit bei der 7. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung an, die an diesem Wochenende in Freiburg stattfinden wird.

Auf der Jugendseite der “Berliner Zeitung” stellten Lisa Brückner und Cordula Kehr “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor, die den Band nicht nur Comicliebhabern ans Herz legen, sondern auch denjenigen Leserinnen und Lesern, die sich für die derzeitige Asyl-Problematik interessieren. Der Beitrag “Bilder einer geschlossenen Gemeinschaft” kann nun auch online nachgelesen werden.

Paula Bulling bei “Metropolis”, Hendrik Dorgathen im “arte Journal”

Montag, den 17. September 2012

Das Kulturmagazin “Metropolis” auf arte begleitete die in Berlin lebende Autorin Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”, avant-verlag) bei einer Reise nach Paris. Der Beitrag wurde am vergangenen Samstag ausgestrahlt und kann oben angesehen werden (der Beitrag ist direkt zu Beginn zu sehen).

Gestern Abend warf das “arte Journal” einen Blick in die Ausstellung “Holodeck” mit Arbeiten des in der Stadt der Ausstellung – Mülheim an der Ruhr – geborenen Hendrik Dorgathen und verweist auf den ebenfalls “Holodeck” benannten Begleitband zur Ausstellung (Edition Moderne). Der Beitrag beginnt bei ca. 13:15min.

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“Hühner, Porno, Schlägerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als Unterrichtslektüre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei Büchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randständige Themen”. Auch wenn er alle Bände für empfehlenswert hält, mag er das Label Graphic Novel doch nur für den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein Resümée: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafür taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafür, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden Prädikat zu versehen. Schön, wenn´s funktioniert.”

Comics in der Presse – 5. September 2012

Mittwoch, den 5. September 2012

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Rundschau werden in einer Beilage die für die auf der Frankfurter Buchmesse verliehenen Sondermann-Preise nominierten Titel vorgestellt. Begleitet wird die Vorstellung der Titel mit einleitenden Worten von Christian Schlüter, der die zunehmende Dominanz von Graphic Novels herausstellt: “Eine hochseriöse Sache”.

“Überheblichkeit, Besserwisserei und Appellation” sind Qualitäten, die Georg Seeßlen in den Arbeiten von Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”) und Sofia Martineck (“Hühner, Porno, Schlägerei”, beide avant-verlag) gerade nicht findet. Er stellt die Bücher in der Jungle World vor: “Country Noir”.

“Sie altern, aber leben nicht!”

Mittwoch, den 29. August 2012

Paula Bulling, Autorin des Reportage-Comics “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag), erzählte in der Sendung “Plan B” auf 1Live von der Arbeit an ihrer Graphic Novel, ihren Beweggründen und von ihrer eigenen Sicht auf die Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Der Beitrag “Sie altern, aber leben nicht!” kann online nachgehört werden: als Podcast oder direkt als MP3-Dateilson.

“Im Land der Frühausteher” entstand in naher künstlerischer Zusammenarbeit mit den portraitierten Menschen, ihre Stimmen und ihr Wesen sind ebenso Teil von Bullings mutiger Comic-Collage wie die Darstellung der politischen Situation in Sachsen-Anhalt, die als symptomatisch für die neuen und den größten Teil der alten Bundesländer gelten kann.

Graphic Novels in den Medien – 20. August 2012

Montag, den 20. August 2012

Christopher Huber stellt in der Wiener Presse “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor: “Der Zoom Gottes”. Für ihn ist der Band, der in einer einzigen langen Zoomfahrt erzählt wird ein “virtuoses philosophisches Bilderrätsel”.

“Der Osten, die Kindheit und der Karpfen im Bad” ist ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Welt betitelt, in dem Matthias Heine “Marzi” von Marzena Sowa und Sylvain Savoia (Panini) bespricht. Dabei spart er nicht an Lob, stellt den Band neben die Erzählungen von Astrid Lindgren und resümiert zudem: “es ist ein Meisterwerk, das es mit Marjane Satrapis ähnlich gestrickter iranischer Jugenderinnerung “Persepolis” aufnehmen kann”.

Der von Baku Yuamemakura geschriebene und Jiro Taniguchi gezeichnete Ringer-Comics “Wie hungrige Wölfe” (Schreiber & Leser) wird auf tagesspiegel.de von Christian Endres vorgestellt. Er bemerkt dabei, dass das Werk eine andere, brachiale Seite Taniguchis gezeigt wird, die bei den sonst eher feingeistigen Titeln, die bisher auf deutsch vorliegen, nicht zum Tragen kommt: “Rabiate Ringer”.

“Eindrucksvoll erzählt die junge Illustratorin Paula Bulling in ihrem Comic-Debüt vom Leben in der gesellschaftlichen Peripherie.” So resümiert Laura Wösch in ihrem Artikel für das online-Frauenmagazin aviva-berlin.de am Fuße ihrer Besprechung von “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag).