Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Isabel Kreitz’

2. Hamburger Graphic Novel-Tage

Donnerstag, den 2. Mai 2013

Mitte Juni werden die 2. Hamburger Graphic Novel-Tage im Literaturhaus Hamburg stattfinden. Im Mittelpunkt des von den Comic-Journalisten Andreas Platthaus und Christian Gasser kuratierten Programms stehen auch in diesem Jahr Podiumsdiskussionen mit Autorinnen und Autoren aus Hamburg (Isabel Kreitz, Sascha Hommer), dem deutschsprachigen Raum (Ulf K., Nicolas Mahler) sowie dem europÀischen Ausland (Luke Pearson, Annie Goetzinger, Jaroslav Rudis & Jaromir 99). Ein Comic-Workshop mit dem Spanier Max rundet das viertÀgige Programm ab.

Hier eine Übersicht der einzelnen Veranstaltungen. Wenn nicht anders kenntlich gemacht finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt und der Eintritt betrĂ€gt 12 EUR (ermĂ€ĂŸigt 9, bzw 7 EUR).

Montag, 10. Juni, 19.30 Uhr
“Comics für Menschen zwischen 7 und 77″
Luke Pearson (GB) & Ulf K. (D)

Montag, 10. Juni, 20.00 Uhr
“Tschechischer Comic-Blues”
Jaroslav RudiĆĄ (CZ) & JaromĂ­r99 (CZ)
Kulturhaus III&70, Eintritt: 8 EUR (erm. 6 EUR)

Dienstag, 11. Juni, 15.00 bis 18.30 Uhr
Workshop: “Building a Graphic Novel” mit Max (ESP)
(in Englisch, ab 16 Jahre, max. 12 Teilnehmer)
Kursgebühr: 15 EUR

Dienstag, 11. Juni, 19.30 Uhr
“Die RealitĂ€t im Comic”
Annie Goetzinger (F) & Isabel Kreitz (D)

Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr
“Macher und Macht”
Max (ESP) & Sascha Hommer (D)

Donnerstag, 13. Juni — 19.30 Uhr
“Hochkomik auf allen Feldern”
Nicolas Mahler (A)

Tickets fĂŒr alle Veranstaltungen wird es ab dem 15. Mai an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Buchhandlung Samtleben, über www.adticket.de und www.literaturhaus-hamburg.de, bei der Ticket-Hotline 0180-50 15 729 sowie an der Abendkasse geben.

Literaturhaus Hamburg e.V., Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 22 06 612
www.literaturhaus-hamburg.de

Kulturhaus III&70, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg

Graphic Novels in den Medien – 20. MĂ€rz 2013

Mittwoch, den 20. MĂ€rz 2013

Bereits im Januar veröffentlichten die Vereinten Nationen das oben zu sehende Video von den Dreharbeiten zur Verfilmung von “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain (Reprodukt). Gedreht wurde an OriginalschauplĂ€tzen wie hier dem UN Sicherheitsrat. Noch ist kein Termin bekannt, wann der Film von Bertrand Taverneier in die Kinos kommen wird.

Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter unter der Überschrift “Sterben Wegziehen Wiederkehren” den jĂŒngt erschienenen Band “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Dabei stellt sie Ähnlichkeiten zu den BĂŒchern von Marjane Satrapi und David B. heraus und resĂŒmiert dort: “Mit Zeina Abirached kommt jedenfalls eine interessante neue GeschichtenerzĂ€hlerin in die deutschsprachige Comiclandschaft.”

Auch auf MDR Figaro wurde das Buch vorgestellt, wobei Zeina Abirached auch in ihrer Pariser Wohnung besucht wurde. Der Beitrag lÀsst sich hier nachhören.

Die Kunst zu fliegen ist ein ĂŒberzeugendes StĂŒck Sozialgeschichte, transportiert ĂŒber das interessante Medium der Graphic Novel, welches sich als Mittel der biographischen Darstellung einmal mehr als sehr passend erweist.” Das schreibt Thomas Möller auf der Website der Rezensionsplattform kritisch-lesen.de ĂŒber das Buch von Antonio Altarriba und Kim (avant-verlag): “Die kritischen Verlierer”.

Über den Besuch von Scott McCloud und Chris Ware in Berlin Ende vergangener Woche schreiben unter anderem die SĂŒddeutsche Zeitung (“Wie man auf Glas skatet”) sowie Der Tagesspiegel (“Striche, die die Welt bedeuten”).

Auf tagesspiegel.de berichtet Thomas Hummitzsch ĂŒber eine Podiumsdiskussion des Comic-Autoren Peer Meter auf der Leipziger Buchmesse. Mit Meter saßen die Zeichner David von Bassewitz, mit dem er aktuell noch an einem neuen Titel arbeitet, sowie Gerda Raidt, die das jĂŒngst erschienene “Böse Geister” (Reprodukt) zeichnerisch umsetzte, auf dem Podium: “‘Die Sprechblase ist die Seele der Figur’”.

Nicht ganz zufrieden zeigt sich Thomas Greven an gleicher Stelle mit zwei der in Frankreich erschienenen, von Comic-Autorinnen und -Autoren illustrierten ReisefĂŒhrern: “Mit Hugo Pratt und Isabel Kreitz um die Welt”. “Was kann da noch schiefgehen? Leider so einiges, wenn am Ende der Mut fehlt, etwas wirklich Außergewöhnliches zu versuchen.”

“Haltet den Dieb, feiert die Diebin!”

Freitag, den 22. Juni 2012

Bereits Anfang Juni erschien in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” eine Besprechung von Isabel Kreitz’ Comicadaption des Erich-KĂ€stner-Klassikers “Emil und die Detektive” (Cecilie Dressler Verlag). In der Zwischenzeit ist Isabel Kreitz nicht nur auf dem 15. Erlanger Comic-Salon mit dem “Max und Moritz”-Preis als beste deutsche Comiczeichnerin geehrt worden, Andreas Platthaus’ begeisterte Rezension “Haltet den Dieb, feiert die Diebin!” ist nunmehr auf der Homepage der “FAZ” auch online zu lesen.

Andreas Platthaus bescheinigt Isabel Kreitz, die sich nach “Der 35. Mai” und “PĂŒnktchen und Anton” (beide ebenfalls im Dressler Verlag)  bereits zum dritten Mal eines KĂ€stner-Stoffs annimmt, fĂŒr ihre Bearbeitung von “Emil und die Detektive” einen besonderen Mut. Wie schon bei den VorgĂ€ngern orientiert sich die Hamburgerin stilistisch an den Originalzeichnungen des großen Walter Tier – das Titelmotiv und die Buchillustrationen seien im Fall von “Emil und die Detektive” aber ins kollektive GedĂ€chtnis ĂŒbergegangen, so Andreas Platthaus, der in der Anlehnung an die unvergesslichen Trier-Bilder daher ein Wagnis sieht. Ein Wagnis aber, das Isabel Kreitz in seinen Augen kunstvoll, unaufdringlich und mit Bravour meistert – er glaubt sie mit diesem Buch “im Zenit ihres Könnens”.

“Der Dachboden als geistiger Lebensraum”

Dienstag, den 5. Juni 2012

Auf tagesspiegel.de berichtet Oliver Ristau von einer Poetik-Vorlesung der Comic-KĂŒnstlerin Isabel Kreitz an der Oldenburger Carl von Ossietzky-UniversitĂ€t. Der Artikel, der widerum, KreitzÂŽ Vortrag zusammenfasst, gibt einen guten Überblick ĂŒber ihre Biografie und kĂŒnstlerischen Motivationen. So ist es zum Beispiel interessant zu erfahren, dass sie aus einer Generation stammt, die noch mehr damit beschĂ€ftigt ist, Comics als Ausdrucksform zu verteidigen, als ĂŒber Form und Inhalte zu sprechen: “Der Dachboden als geistiger Lebensraum”.

Isabel Kreitz wird auch auf dem Comic-Salon Erlangen zu Gast sein und dort zum Beispiel an der Podiumsveranstaltung “Vasmers BrĂŒder und Schwestern – Die Serienmörder-Trilogie „Gift“, „Haarmann“ und „Vasmers Bruder“ teilnehmen.

“JuLit” zum Thema “grafische Literatur fĂŒr Kinder und Jugendliche”

Donnerstag, den 29. MĂ€rz 2012

Nachdem zuletzt in “kjl&m – forschung.schule.bibliothek” Comics fĂŒr Kinder und Jugendliche im Mittelpunkt standen, widmet ihnen nun die neue Ausgabe der Zeitschrift “JuLit – Zeitschrift des Arbeitskreises fĂŒr Jugendliteratur” eine eigene Ausgabe. Genau geht es hier um “Aktuelle Tendenzen in der grafischen Literatur fĂŒr Kinder und Jugendliche”.

In einer Reihe von BeitrĂ€gen werden unterschiedliche Aspekte beleuchtet: So geht es zum Beispiel um “Facetten des ErzĂ€hlens in Bild- und Schrifttext” (Bernd Dolle-Weinkauff), “Comics und Graphic Novels fĂŒr Kinder” (Felix Giesa), “Bildgeschichten im Unterricht” (Dietrich GrĂŒnewald) und “Comic-Fabeln gegen Faschismus und Rassismus” (Ralf Palandt).

In weiteren BeitrĂ€gen wird die KĂŒnstlerin Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”) vorgestellt und der KĂŒnstler Flix (“Don Quijote”, beide Carlsen) zu einer Arbeit interviewt.

Die aktuelle Ausgabe von “JuLit” kostet 9,50 EUR und lĂ€sst sich direkt auf der Website des “Arbeitskreises fĂŒr Jugendliteratur” bestellen.

Isabel Kreitz, Reinhard Kleist und ATAK in Italien

Freitag, den 10. Februar 2012

In den nĂ€chsten Wochen werden in Italien eine Reihe von Veranstaltungen mit deutschen Comic-Autorinnen und -Autoren stattfinden, allesamt realisiert mit UnterstĂŒtzung des Goethe-Instituts Italien.

Im Rahmen des Comicfestivals BilBolBul werden in Bologna Originale der in Hamburg lebenden Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”, Carlsen) sowie des Berliners ATAK (“Der Struwwelpeter”, mit Fil, Kein&Aber) gezeigt. Vom 1. bis zum 25. MĂ€rz zeigt das Hotel Roma Zeichnungen von Isabel Kreitz; vom 2. MĂ€rz bis zum 8. April prĂ€sentiert das Museo Civico Archeologico Werke von ATAK. Das Goethe-Institut Rom unterstĂŒtzt die Ausstellung, auf dessen Website gibt es weitere Informationen. ATAK hat das Festivalplakat fĂŒr “BilBolBul” gestaltet, das links zu sehen ist.

Vom 8. MĂ€rz bis zum 5. April werden unter dem Titel “Graphic Journalism. Zwischen Wahrheit und Fiktion – der Comiczeichner Reinhard Kleist” im Foyer des Goethe-Institut Rom und in der Biblioteca Europea Bilder aus Reinhard Kleists Reisecomic “Havanna” und der Biografie “Castro” (beide Carlsen) gezeigt. Beide BĂ€nde sind in Italien bei Black Velvet Editrice erschienen. Reinhard Kleist wird zu den Ausstellungseröffnungen an beiden Orten anwesend sein.

Das “CAOS – Centro Arti Opificio Siri” in Terni zeigt zwischen dem 10. MĂ€rz und dem 9. April die Ausstellung “Comic, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur”, die weiterhin in nahezu allen Goethe-Instituten weltweit Station macht. Bereits am 8. MĂ€rz wird ein “Fortbildungsseminar zum Thema Comics und Graphic Novel” stattfinden, dessen Ziel es ist, die TeilnehmerInnen “durch einen Überblick ĂŒber Themen, Zeichenarten und Strömungen auf den neuesten Stand im zeitgenössischen Comic-Markt” zu bringen. Diese Veranstaltung findet in der Biblioteca Comunale di Terni statt.

Detaillierte Informationen zu alle Veranstaltungen wie Öffnungszeiten und Anmeldemöglichkeiten finden sich auf den jeweiligen Veranstaltungs-Webseiten des Goethe-Instituts (siehe oben)

“Comicpreis fĂŒr Serienmörder”

Mittwoch, den 19. Oktober 2011

Peer Meter, in Worpswede lebender Comic-Autor, wurde zusammen mit der Zeichnerin Isabel Kreitz am vergangenen Wochenende auf der Frankfurter Buchmesse fĂŒr ihr Buch “Haarmann” (Carlsen) mit dem “Sondermann fĂŒr den besten Comic National (Eigenpublikation)” ausgezeichnet. Das nimmt die Regionalsendung “Buten un Binnen” von Radio Bremen zum Anlass, Meter zu portrĂ€tieren.

Comicpreis fĂŒr Serienmörder

Der Worpsweder Comicautor Peer Meter hat eine Vorliebe fĂŒr schaurige Geschichten. Erst hat er den Stoff der Bremer Giftmörderin Gesche Gottfried zu einer sogenannten Graphic Novel verarbeitet; dann die Geschichte vom Serienmörder Haarmann. mehr

“Sondermann”-Auszeichnungen fĂŒr Graphic Novels

Montag, den 17. Oktober 2011

Auch bei der diesjĂ€hrigen Verleihung der “Sondermann”-Preise auf der Frankfurter Buchmesse wurden wieder einige Graphic Novels prĂ€miert. Mit “Das Leben von Anne Frank” von Ernie Colon und Sid Jacobson in der Kategorie “Comic International” sowie “Haarmann” von Peer Meter und Isabel Kreitz in der Kategorie “Comic National (Eigenpublikation)” wurden gleich zwei Titel des Hamburger Carlsen-Verlags ausgezeichnet. Als bester “Manga National (Eigenpublikation)” wurde die Comic-Umsetzung von Gudrun Pausewangs “Die Wolke” von Anike Hage (vormals Ravensburger, jetzt Tokyopop) ausgezeichnet.

Über die Preisverleihung und alle PreistrĂ€gerinnen und PreistrĂ€ger berichtet unter anderem tagesspiegel.de.

“Graphic Novel auf dem Vormarsch”

Freitag, den 2. September 2011

Der in Worpswede lebende Autor Peer Meter (“Haarmann”, mit Isabel Kreitz, Carlsen; “Gift” mit Barbara Yelin, Reprodukt) wurde fĂŒr das “Literaturforum” von Radio Bremen vor das Mikrofon gebeten. Der mehrteilige Werkstattbericht, in dessen Rahmen auch der in Berlin lebende Zeichner David von Bassewitz zu Wort kommt, mit dem Peer Meter aktuell an der Graphic Novel “Vasmers Bruder” arbeitet, kann auf der dazugehörigen Website nachgehört werden.

Graphic Novel auf dem Vormarsch

Peer Meters Comic ĂŒber Fritz Haarmann und wie er entstand

Gerade hat der Worpsweder Comicschreiber Peer Meter fĂŒr eine seiner hoch gelobten Graphic Novels den MĂŒnchner Comic-Preis 2011 bekommen: fĂŒr seinen illustrierten Roman ĂŒber den wohl bekanntesten deutschen Serienmörder aus Hannover, Fritz Haarmann. mehr

Abbildung aus "Vasmers Bruder"

Abbildung aus “Vasmers Bruder” von Peer Meter und David von Bassewitz

Peer Meter in der “GesprĂ€chszeit”

Donnerstag, den 30. Juni 2011


AnlĂ€sslich der auf dem MĂŒnchner Comicfestival erfolgten PrĂ€mierung seiner mit Isabel Kreitz entstandenen Graphic Novel “Haarmann” (Carlsen) war der Autor Peer Meter am 29. Juni zu Gast in der “GesprĂ€chszeit” des “Nordwestradios” von Radio Bremen und dem NDR. In dem ausfĂŒhrlichen GesprĂ€ch mit Elke Schlinsog ging es nicht nur um den “Peng”-Preis fĂŒr “Haarmann” als “Bester deutscher Comic”, sondern auch um die BĂŒcher “Gift” (mit Barbara Yelin, Reprodukt), “Vasmers Bruder” (mit David von Bassewitz) und um die Graphic Novel im Allgemeinen. DarĂŒber hinaus gewĂ€hrt Peer Meter Einblick in seine Arbeitsweise. Nachhören lĂ€sst sich die Sendung nun auch im Internet (hier bis ans Seitenende scrollen).

Peer Meter

MĂŒnchner Comic-PreistrĂ€ger 2011

Von wegen, der Comic sei keine Kunst! Wer immer noch dem alten Klischee verhaftet ist, dieses Genre sei nichts als platte Unterhaltung, der kennt offenbar das Werk des Worpsweder Comic-Schreibers Peer Meter noch nicht. “Gift”, der erste Band seiner Graphic-Novel-Trilogie um historische deutsche Serienmörder, wurde fĂŒr den Max-und-Moritz-Preis fĂŒr den besten deutschen Comic nominiert, der vom Internationalen Comic-Salon in Erlangen verliehen wird, und ist Teil der Bibliothek Graphic Novels der SĂŒddeutschen Zeitung.

Die dĂŒstere Geschichte des Hannoveraner SerientĂ€ters Haarmann wurde jĂŒngst mit dem MĂŒnchner Comicpreis 2011 ausgezeichnet. mehr

“drĂŒben!” und “Haarmann” in Frankreich

Donnerstag, den 5. Mai 2011

Simon SchwartzÂŽ Debut “drĂŒben!” (avant-erlag) ist nun auch in Frankreich erhĂ€ltlich. Der Verlag Sarbacane, der bereits Comics von Sascha Hommer verlegte, veröffentlichte den Band nun unter dem Titel “De l’autre cĂŽtĂ©”. In der aktuellen Ausgabe des Comic-Magazins “dbd” wird die Geschichte in einer ersten Kritik ausdrĂŒcklich gelobt.

Ebendort findet sich auch eine Kritikerbestenliste, auf deren zweiten Rang sich die französischsprachige Ausgabe von Peer Meters und Isabel KreitzÂŽ “Haarmann” (Carlsen) – veröffentlicht bei Casterman unter dem Titel “Haarmann – Le boucher de Hanovre” – gefĂŒhrt wird.

“Deutschland, die gezeichnete Nation”

Mittwoch, den 4. Mai 2011

AnlĂ€sslich ihrer Veröffentlichung in Buchform hat sich Anne Haeming sĂ€mtliche Comicepisoden, die Isabel Kreitz 2009 allwöchentlich fĂŒr die “Frankfurter Rundschau” zur deutschen Geschichte seit 1949 zu Papier gebracht hat, noch einmal am StĂŒck angesehen. Auf “Spiegel Online” findet sich nun ihre Rezension zu “Deutschland. Ein Bilderbuch”, das dieser Tage bei DuMont erschienen ist.

Deutschland, die gezeichnete Nation

Ob Fußball-WM, Wiedervereinigung oder Wirtschaftskrise: Die Comic-Zeichnerin Isabel Kreitz widmet ihren Band “Deutschland. Ein Bilderbuch” den wichtigsten Momenten seit 1949 - und erzĂ€hlt dabei die kleinen Geschichten neben der großen Geschichte. Ein kluges PortrĂ€t deutscher IdentitĂ€t.

Deutschland ist schmutzig und aschfahl. Seine Bewohner wirken anĂ€misch und selbst in Momenten grĂ¶ĂŸter Freude irgendwie sediert. Das ist zumindest der Eindruck, den Isabel Kreitz’ in feinen Strichen gezeichnete Landesgeschichte “Deutschland. Ein Bilderbuch” hinterlĂ€sst. mehr

“Comics können mehr”

Freitag, den 18. Februar 2011

In der “Redezeit” auf WDR5 gibt Isabel Kreitz einen interessanten Einblick in ihr Leben als Comiczeichnerin und ihre Arbeit, unter anderem in die Kooperation mit Autor Peer Meter, aus der die Biografie des Mörders “Haarmann” (Carlsen) entstanden ist.

Comics können mehr

Wer glaubt, Comics könnten nur witzige Bildergeschichten erzĂ€hlen, liegt falsch: Isabel Kreitz beweist, dass diese Kunstform mehr vermag. Die Zeichnerin verarbeitet literarische und historische Stoffe. So hat sie Erich KĂ€stner in Comics ĂŒbertragen und einen Comic ĂŒber Richard Sorge herausgebracht, den Spion Stalins. mehr

Der Beitrag, der durch eine Bilderstrecke ergÀnzt wird, kann hier nachgehört werden.

“Deutschland. Ein Bilderbuch”

Donnerstag, den 13. Januar 2011

60 Jahre nach GrĂŒndung der Bundesrepublik hat Isabel Kreitz 2009 fĂŒr die “Frankfurter Rundschau” allwöchentlich eine Comic-Episode aus der jĂŒngeren deutschen Geschichte erzĂ€hlt. Im MĂ€rz 2011 erscheinen ihre historischen Schlaglichter nun unter dem Titel “Deutschland. Ein Bilderbuch” im DuMont Buchverlag, fĂŒr den Isabel Kreitz 2010 bereits John von DĂŒffels ErzĂ€hlung “Hotel Angst” illustrierte.

Von der EinfĂŒhrung des Farbfernsehens bis zum Mauerfall, von Rosemarie Nitribitt bis Rainer Barschel, von den “Hitler-TagebĂŒchern” bis zur Rechtschreibreform – Isabel Kreitz hat prĂ€gende Ereignisse deutscher Nachkriegsgeschichte in faszinierende Bildergeschichten von je einer Seite umgesetzt. Sie verpackt die große Geschichte in kleine Geschichten, kreiert Szenen, in denen sich zeigt, wie Historie den Alltag der BĂŒrger verĂ€nderte – sei es fĂŒr einen Tag, sei es fĂŒr ein ganzes Leben.

Ein Interview, das Christian SchlĂŒter zum Auftakt der Reihe mit Isabel Kreitz gefĂŒhrt hat, ist nach wie vor ĂŒber die Homepage der “Frankfurter Rundschau” abrufbar.

Deutschland. Ein Bilderbuch, ISBN 978-3-8321-9621-9, 100 Seiten, farbig, Hardcover, 19,99 EUR, erscheint am 16. MĂ€rz bei DuMont

“Das reine Grauen”

Donnerstag, den 13. Januar 2011

Begleitet von einer ausfĂŒhrlichen Bildstrecke schreibt Christoph Haas auf sueddeutsche.de ĂŒber “Haarmann”” von Peer Meter & Isabel Kreitz (Carlsen Verlag). Der Artikel wird voraussichtlich morgen – am Donnerstag, dem 13. Januar – in der Printausgabe der “SĂŒddeutschen Zeitung” erscheinen.

Das reine Grauen

Im Vergleich zu ihm war Jack the Ripper ein Waisenknabe, er biss MĂ€nnern die Kehle durch, zerhackte und zersĂ€gte sie: “Haarmann” ist ein Graphik Novel von handwerklicher Perfektion und höchster Biederkeit.

Jack the Ripper ist berĂŒhmter. Aber im Vergleich mit seinem ĂŒbelsten deutschen Kollegen war der fĂŒnffache englische Frauenmörder geradezu ein Waisenknabe. Fritz Haarmann, geboren 1879, tötete 1918 zum ersten Mal. Nach viereinhalbjĂ€hriger Pause geriet er dann in einen Blutrausch: Zwischen Februar 1923 und Juni 1924 fielen ihm in Hannover 23 junge MĂ€nner zum Opfer. Er biss ihnen die Kehle durch, zerhackte und zersĂ€gte sie. mehr

Graphic Novels in den Medien – Dezember 2010 (2)

Donnerstag, den 30. Dezember 2010

Kurz vor Jahresschluss noch einmal ein Blick auf die vielfĂ€ltige Berichterstattung ĂŒber Graphic Novels in den Medien. Leider kann nicht auf alles verlinkt werden, wie zum Beispiel auf Andreas Platthaus eine ganze Seite fĂŒllenden Bericht ĂŒber die Bedeutung von Graphic Novels in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (update: Der Artikel “Siegeszug unter falscher Flagge” ist nun auch online abrufbar). Auf eine Reihe von Berichten und Rezensionen kann an dieser Stelle jedoch wie gewohnt verwiesen werden.

Die am heutigen Donnerstag in den Kinos startende Verfilmung von Posy Simmonds “Tamara Drewe” (Reprodukt) unter dem Titel “Immer Drama um Tamara” findet natĂŒrlich breite Beachtung in den Feuilletons, wobei die Vorlage zumindest hingewiesen wird. Auf “tagesspiegel.de” stellt Sven Jachmann das Buch noch einmal ausfĂŒhrlich vor und legt: “Die Begierden der Intellektuellen” dar.

Ralf Königs “Antityp” (Rowohlt) ist die Buchempfehlung im Dezember des “Radiofeuilletons” im “Deutschlandradio”. Knut Cordsen legt das Buch in “Fundgrube fĂŒr Kokolores” “jedem Frömmler ans Herz”. Christian Möller stellt im “Deutschlandradio Wissen” Peer Meters und Isabel KreitzÂŽ “Haarmann” (Carlsen) vor: “Serienmörder als Comic”. Derselbe Band wird von Thomas Hummitzsch auf “BerlinerLiteraturkritik.de” besprochen: “Der Tatort unter den Comics”. Und auf “satt.org” schreibt Andre Kagelmann ĂŒber eben jenen Band unter der Überschrift “Ratten im Hirn …”.

Weitere biografische Comics fanden in den Medien Beachtung: Auf fm4.orf.at stellt Zita Bereuter “Logicomix” von Apostolos Doxiadis und Christos H. Papadimitriou (Atrium) vor: “Russell, Wittgenstein und Gödel als Superhelden”. “Ginsberg, Kerouac und Co. waren homophob, antisemitisch. Und prĂ€gten die Popkultur” schreibt Brigitte Preissler in “Dichter sind gefĂ€hrlich” fĂŒr “Die Welt” ĂŒber die von Harvey Pekar und Paul Buhle herausgegebene Portraitsammlung “The Beats” (Weidle+Graf). Vor allem die “gewohnt exzellenten” Zeichnungen von Autor Reinard Kleist in seinem Buch “Castro” (Carlsen) haben es Markus Lippold angetan, wie er in seiner Besprechung auf n-tv.de schreibt: “Vaterland oder Tod – oder Diktatur”. Der Band ist Buchtipp auf “blickpunkt-lateinamerika.de”, wo Thomas Völkner “Fidel Castros Leben als Comic” vorstellt.

Auf “Aviva-Berlin.de”, dem “Online-Magazin fĂŒr Frauen” stellt Claire Horst den dritten Band von Joann Sfars “Klezmer” vor: “gewohnt farbenfroh und traumartig versponnen”. Gerade die “brillante Inszenierung” hat es Benjamin Vogt bei der LektĂŒre von Bastien VivĂšsÂŽ “In meinen Augen” angetan, wie er auf “comicgate.de” schreibt.

Gleich zwei BĂ€nde von Bastien VivĂšs finden sich in den lesenswerten Jahres-Top 10 der besten Comic auf “titel-magazin.de”. Dort wurden vor Weihnachten noch eine Reihe weiterer Graphic Novels vorgestellt: Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” (Reprodukt) findet nur bedingt das Wohlwollen des Rezensenten Falk Straub, der in “Der Schöpfer im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit” jedoch relativierend feststellt: “Manch anderer Autor und Zeichner wĂŒrde sich wĂŒnschen, einen Ausrutscher auf solch hohem Niveau ĂŒberhaupt einmal zustande zu bringen.” Gleich zwei neue BĂ€nde von David B. stellt Alexander Frank in “Ornamentale MenschenknĂ€uel und kopflose Piraten” vor: “Auf dunklen Wegen” und “KapitĂ€n Scharlach” (letzterer zusammen mit Emmanuel Guibert, beide avant-verlag).

Weiterhin auf “titel-magazin.de” erkennt wieder Falk Straub eine “herausragende Meditation ĂŒber Lust und Gewalt” in der Piraten-Trilogie “Jeronimus” von Christophe Dabitch und Jean-Denis Pendanx (Schreiber & Leser): “Homo homini lupus”. Christian Neubert kann dagegen der Manga-Trilogie “Furious Love” von Kazuo Kamimura (Carlsen) nicht besonders viel abgewinnen: “Weiter wie gehabt…”.

“Eine zutiefst melancholische und gleichzeitig an Zynismus kaum zu ĂŒberbietende Geschichte” erkennt Felix Giesa auf “satt.org” in “Sun Village” von Inio Asano (Schreiber & Leser): “Leben und Tod sind bloß ein GeschĂ€ft”. Und an gleicher Stelle stellt Giesa drei aktuelle Abenteurcomics vor: “Der letzte Mohikaner” von Cromwell (nach James Fennimore Cooper, Splitter), “An Bord der Morgenstern” von Riff RebÂŽs (Carlsen) und “Mouse Guard – Winter 1152″ von David Petersson (Cross Cult).

Reinhard Kleist im Deutschlandfunk, Isabel Kreitz bei Deutschlandradio

Sonntag, den 26. Dezember 2010

Anfang Dezember war Reinhard Kleist zu Gast in der Sendung “Corso” des Deutschlandfunks. Im Interview berichtet Reinhard Kleist ĂŒber seine Motivation, dem kubanischen RevolutionsfĂŒhrer Fidel Castro mit “Castro” (Carlsen) eine Biografie zu widmen, ĂŒber seine erzĂ€hlerischen AnsĂ€tze und ĂŒber seine Einstellung zum Begriff “Graphic Novel”. Das GesprĂ€ch lĂ€sst sich hier online nachhören.

Bereits Ende November widmete Christian Möller Peer Meters und Isabel Kreitz’ Graphic Novel “Haarmann” (Carlsen) ein umfangreiches Radio-Feature, das nicht zuletzt die Zeichnerin selbst zu Wort kommen lĂ€sst. Auch der ursprĂŒnglich bei “DRadio Wissen” ausgestrahlte Beitrag lĂ€sst sich im Internet hören.

Warte, warte noch ein Weilchen, dann kommt Haarmann auch zu dir…

“Ich will geköppt werden. Köppen – und damit fertig.” Diesen Wunsch Ă€ußerte ein Mann, der als der brutalster Seriennmörder Europas galt: Fritz Haarmann, der in Hannover 1924 zum Tode verurteilt wurde. In den Jahren davor hatte er mindestens 24 jungen MĂ€nnern auf bestialische Weise das Leben genommen.

Mit dem kleinen Hackebeilchen macht er Schabefleisch aus dir

Über den psychisch gestörten Massenmörder, der seine Opfer nach der Tat mit einem Beil sĂ€uberlich zerlegte – und das Fleisch wahrscheinlich verkaufte – ist nun im Carlsen Verlag ein außergewöhnlicher Comic erschienen. DĂŒster sind die Bleistiftzeichnungen von Isabel Kreitz, dĂŒster die Texte von Peer Meter. mehr

Comics in den Medien – Dezember 2010 (1)

Mittwoch, den 1. Dezember 2010

Wie bereits berichtet, wurde Jeff Lemires “Essex County”, das auf Deutsch bei der Edition 52 erscheint, in die Shortlist des Buchwettbewerbs “Canada Reads” des kanadischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders CBC aufgenommen. Und auch auf der auf fĂŒnf Titel gekĂŒrzten Liste wird die Graphic Novel noch gefĂŒhrt und ist im Rennen um die Auszeichnung zu Kanadas bestem Roman der letzten zehn Jahre. Die Daumen sind gedrĂŒckt!

Auf NDR.de erkennt Korinna Hennig den Trend, in Comicform Wissen zu vermitteln und stellt Jens Harders “Alpha – directions” (Carlsen) und Apostolos Doxiadis’ und Christos H. Papadimitrious’ “Logicomix” (Atrium) vor. So schreibt sie in “Wissenschaftscomics”: “Wissen ist Abenteuer und Drama – und eine Graphic Novel wie diese ist die perfekte Vermittlungsform.”

Daniel WĂŒllner argumentiert auf titel-magazin.de, dass Jens Harders Band kein Comic sei – aber doch zu Recht auf dem Comic-Salon in Erlangen ausgezeichnet wurde: “Ceci n’est pas une bande dessinĂ©e”. Auf satt.org schreibt Felix Giesa zum selben Titel, dass es dem Autor gelingt, “die ganze Welt als Comic zu beschreiben.”: “Die Welt, ein Comic”. An gleicher Stelle attestiert Giesa Manuele Fiors Schnitzler-Adaption “FrĂ€ulein Else” (avant-verlag), dass das Buch ein toll zu lesender Comic sei, aber hinter den Möglichkeiten der Literaturadaption zurĂŒckbleibe: “Spiegelung des Innern”. Lobend weist Giesa auch auf “Aua! Aua! Heiss! Heiss!” hin, eine von Ludmilla Bartscht und Simon Schwartz (“drĂŒben!”, avant-verlag) herausgegebene Anthologie mit dem Schwerpunkt auf humoristischen Comics.

Dieser Tage erscheint “Oh, diese MĂ€dchen!” von Emmanuel Lepage und Sophie Michel (Splitter). Susann S. Reck hat den Band vorab gelesen und empfiehlt ihn in ihrer Besprechung auf aviva-berlin.de trotz leichter SchwĂ€chen. Über den mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichneten Titel “Such Dir was aus, aber beeil Dich!” von Nadia Budde (Fischer) schreibt Lena Ullrich auf geolino.de: “Kindheit im Plattenbau”.

Auf tagesspiegel.de stellt Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen) den Band “Punkrock Heartland” (MĂ€nnerschwarm) von Andi Lirium vor. In “Verliebte Jungs” fĂŒhrt er aus, was ihm besonders daran gefĂ€llt: “Dieser Mann hat einfach was zu erzĂ€hlen, und das tut er ohne Wenn und Aber.” An gleicher Stelle attestiert Daniel WĂŒllner am Beispiel von Hanns Zischlers und Friederike Groß® “Aus der Nachwelt”(Alpheus Verlag), dass der Deutsche Comic “langsam zur internationalen Konkurrenz aufschliesst”: “Die Magie der Möbiusschleife”. Das “zynische Dreieck von Lebenshunger, Kompromissbereitschaft und Heldentum” in “Unter dem Hakenkreuz” von Philippe Richelle und Jean-Michel Beuriot (Schreiber & Leser) beschreibt Waldemar Kesler in “Das Schweigen der Helden”.

“Morgen hab ich wieder Fleisch” – die gruselige Bedeutung dieser Aussage in Peer Meters und Isabel Kreitz’ “Haarmann” (Carlsen) legt Waldemar Kesler ebenfalls auf tagesspiegel.de dar. Katja Schmitz-DrĂ€ger fĂŒhlt sich an gleicher Stelle von Brecht Evens’ “Am falschen Ort” (Reprodukt) “merkwĂŒrdig berĂŒhrt”, wie sie in “Die Kunst des FremdschĂ€mens” schreibt. Die ErzĂ€hlung “Insel der MĂ€nner” von Sara Colaone & Luca de Santis (Schreiber & Leser) befasst sich mit “VerdrĂ€ngter Erinnerung” – nĂ€mlich dem Umgang Italiens mit Homosexuellen in den 1930ern und 40ern – wie Oliver Ristau in seiner Besprechung darlegt.

Christian Möllers Bericht, der in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk lief, ist leider nicht im Textarchiv erhalten, dafĂŒr aber immer noch als mp3-Datei abzurufen. Der Autor stellt Arne Bellstorfs neues Buch “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt) vor. Gleich vier Comics werden von der mdr-Kindersendung “Figarino” empfohlen: claire Lenkovas “Grenzgebiete” (Gerstenberg), Jean Regnauds und Émile Bravos “Meine Mutter ist in Amerika” (Carlsen), Felix Mertikats und Benjamin Schreuders “Jakob” (Cross Cult), sowie “Anne Frank – Eine grafische Biografie” von Ernie Colon & Sid Jacobsson (Carlsen).

“Der Comic ist erwachsen geworden” – Graphic Novels bei “aspekte”

Donnerstag, den 25. November 2010

Im Rahmen der morgigen Ausgabe des ZDF-Kulturmagazins “aspekte” wird sich der Autor Philipp Rimmele mit dem Thema Graphic Novel in Deutschland beschĂ€ftigen. In seinem Filmbeitrag kommen u.a. Isabel Kreitz (“Haarmann”) und Reinhard Kleist (“Castro”, beide erschienen bei Carlsen) zu Wort. Die Sendung beginnt wie ĂŒblich um 23:00 Uhr.

Auf der “aspekte”-Homepage findet sich bereits heute ein Textbeitrag zum Thema, in den auch ein lĂ€ngeres Video-Interview mit Reinhard Kleist eingebettet ist.

“Der Comic ist erwachsen geworden – Der neue Trend zur Graphic Novel”

Die Zeiten, in denen man sich nur hinter vorgehaltener Hand dazu bekennen durfte, als Erwachsener vom Comic-Fieber infiziert zu sein, scheinen vorbei. Noch vor gar nicht langer Zeit galten Comics in bildungsbĂŒrgerlichen Kreisen als KrebsgeschwĂŒr des Kulturbetriebs, als bunte Massenware fĂŒr Kinder und geistig Minderbemittelte.

Der Berliner Zeichner Reinhard Kleist (“Castro”, “Cash”), selbst einer der fĂŒhrenden Autoren der Deutschen Comic-Szene, erinnert sich noch gut: “FrĂŒher war es so: Hast du Comics gesucht, ging man halt in dunkle ComiclĂ€den.” mehr


“Serienkiller Fritz Haarmann als Comic”

Sonntag, den 7. November 2010

Die PrĂ€sentation von Peer Meters und Isabel Kreitz’ Graphic Novel “Haarmann” (Carlsen) in der Polizeigeschichtlichen Sammlung Niedersachsen in Hannover am vergangenen Donnerstag hat Tim Christopher Gasse zum Anlass genommen, fĂŒr Sat. 1 Regional einen lĂ€ngeren Filmbeitrag ĂŒber das Buch zu produzieren, im Rahmen dessen er auch Peer Meter zu Wort kommen lĂ€sst.

Den ursprĂŒnglich am 4. November im Rahmen der Sendung “17:30″ ausgestrahlten Bericht kann man nun auch online ansehen. Fazit: “Mit Spaß hat das nichts zu tun.”