Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Jaroslav Rudiš’

“Alois Nebel” – deutscher Trailer online

Montag, den 11. November 2013

Am 12. Dezember 2013 startet die Verfilmung der Graphic Novel “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist) in deutschen Kinos. Der Trailer dazu ist oben zu sehen.

“Alois Nebel” – Bundesweiter Filmstart

Montag, den 30. September 2013

Die Verfilmung von “Alois Nebel” der tschechischen Autoren Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (als Buch erschienen bei Voland & Quist) wurde bereits auf über 40 Festivals weltweit gezeigt, darunter denen in Venedig, Toronto und München. In den vergangenen Monaten gewann der Film einige Preise, darunter den Europäischen Filmpreis in der Kategorie „Bester Animationsfilm“. Pallas Film bringt “Alois Nebel” im Vertrieb von Neue Visionen nun am 12. Dezember bundesweit in die Kinos.

Ende der achtziger Jahre. Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakischpolnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung.

Graphic Novels in den Medien – 7. August 2013

Mittwoch, den 7. August 2013

Ein iranischer Albtraum ist ein in jedem Sinne toller Trip durch die Hölle der Haft und das Labyrinth des grotesken politischen Verfahrens.” schreibt Alexandra Kedves im Zürcher Tagesanzeiger über Mana Neyestanis Buch, das in der Edition Moderne erschienen ist: “Im Knast wegen einer dummen Kakerlake”.

Ralph Trommer zeigt sich von Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag) sehr angetan, da Fior darin “beweist, dass Science-Fiction auch jenseits von Klischees funktionieren kann.”. Der Artikel “Science Fiction, die schwebt” erschien in der tageszeitung.

Derselbe Autor stellt auf tagesspiegel.de “Reprobus” von Markus Färber vor (Rotopolpress) und findet nur lobende Worte: “Ein unheimlicher Heiliger”.

Im Reiseteil des Tagesspiegels erschien eine Reportage Erik Wenks zu den Handlungsorten des Buches “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist): “Der Held sitzt immer am Tresen”.

Unter der Überschrift “Das Jahr der Comic-Kunst: Gut gemerzt!” stellte Christoph Huber in der Presse eine Reihe aktueller Titel vor, die sich von unterschiedlicher Seite dem Thema “Kunst & Comics” nähern: mehr oder weniger freie Künstlerbiografien wie Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz!”, Steffen Kvernelands “Munch”, “Chagall in Russland” von Joann Sfar (alle avant-verlag) und “Pablo” von Julie Birmant und Clément Oubrerie, sowie Brecht Evens’ “Die Amateure” (beide Reprodukt), der die Beschäftigung mit Kunst in eine fiktionale Geschichte einbettet.

Im Standard stellte Martin Reiterer drei Bände vor, die sich mit gesellschaftlichen Problemen wie der Flüchtlingspolitik auseinandersetzen: Joe Saccos “Reportagen” (Edition Moderne), Paula Bullings “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag), sowie “Kafka für Afrikaner. Sofie und der schwarze Mann” von Judith Vanistendael (Reprodukt): “Wie kann ich ein normal Mensch sein?”.

Im “Literaturforum” des Nordwest-Radios gab es ebenfalls eine themenbezogene Übersicht, hier geht es um “Graphic Novels aus der arabischen Welt und aus Israel”. Fazit hier: “Eine alternative, nicht gerade systemkonforme Form von Literatur. Höchst fantasievoll bietet sie Innenansichten aus einer fremden Welt”. Vorgestellt werden “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden (Panini), “Metro” von Magdy El-Shafee, “Die Mauer” vom Maximilien Le Roy (beide Edition Moderne), “Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle (Reprodukt), “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B., “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached sowie dem Sammelband “Cargo” (alle avant-verlag).

2. Hamburger Graphic Novel-Tage

Donnerstag, den 2. Mai 2013

Mitte Juni werden die 2. Hamburger Graphic Novel-Tage im Literaturhaus Hamburg stattfinden. Im Mittelpunkt des von den Comic-Journalisten Andreas Platthaus und Christian Gasser kuratierten Programms stehen auch in diesem Jahr Podiumsdiskussionen mit Autorinnen und Autoren aus Hamburg (Isabel Kreitz, Sascha Hommer), dem deutschsprachigen Raum (Ulf K., Nicolas Mahler) sowie dem europäischen Ausland (Luke Pearson, Annie Goetzinger, Jaroslav Rudis & Jaromir 99). Ein Comic-Workshop mit dem Spanier Max rundet das viertägige Programm ab.

Hier eine Übersicht der einzelnen Veranstaltungen. Wenn nicht anders kenntlich gemacht finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt und der Eintritt beträgt 12 EUR (ermäßigt 9, bzw 7 EUR).

Montag, 10. Juni, 19.30 Uhr
“Comics für Menschen zwischen 7 und 77″
Luke Pearson (GB) & Ulf K. (D)

Montag, 10. Juni, 20.00 Uhr
“Tschechischer Comic-Blues”
Jaroslav Rudiš (CZ) & Jaromír99 (CZ)
Kulturhaus III&70, Eintritt: 8 EUR (erm. 6 EUR)

Dienstag, 11. Juni, 15.00 bis 18.30 Uhr
Workshop: “Building a Graphic Novel” mit Max (ESP)
(in Englisch, ab 16 Jahre, max. 12 Teilnehmer)
Kursgebühr: 15 EUR

Dienstag, 11. Juni, 19.30 Uhr
“Die Realität im Comic”
Annie Goetzinger (F) & Isabel Kreitz (D)

Mittwoch, 12. Juni, 19.30 Uhr
“Macher und Macht”
Max (ESP) & Sascha Hommer (D)

Donnerstag, 13. Juni — 19.30 Uhr
“Hochkomik auf allen Feldern”
Nicolas Mahler (A)

Tickets für alle Veranstaltungen wird es ab dem 15. Mai an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in der Buchhandlung Samtleben, über www.adticket.de und www.literaturhaus-hamburg.de, bei der Ticket-Hotline 0180-50 15 729 sowie an der Abendkasse geben.

Literaturhaus Hamburg e.V., Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 22 06 612
www.literaturhaus-hamburg.de

Kulturhaus III&70, Schulterblatt 73, D-20357 Hamburg

Neue Graphic Novel bei Voland & Quist

Freitag, den 8. März 2013

“Alois Nebel: Leben nach Fahrplan” von Jaroslav Rudiš und Jaromir 99

Neue Geschichten vom berühmtesten tschechischen Eisenbahner Alois Nebel! Aus der Bahnhofskneipe in Bílý Potok erklären er und seine Freunde mit typisch tschechischem Humor die Welt, sie lästern über die schnöseligen Prager, tauschen zwei tschechische Nachwuchsfußballer gegen einen polnischen Nachwuchspriester, machen Schmuggelgeschäfte und erleben, wie das Bahnhofsklo dank einer Marienerscheinung zur Pilgerstätte wird. Und all das spiegelt sich wie so oft in Tschechien im geliebten einheimischen Bier. Denn egal was in der Welt passiert: “Altvater bleibt Altvater.”

Alois Nebel wurde von Tomáš Luňák verfilmt und mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

Das Haus des Buches in Leipzig zeigt ab Mittwoch, dem 13. März Seiten aus “Alois Nebel – Leben nach Fahrplan”. Am Eröffnungsabend werden ab 19:30h die Autoren den Band vorstellen und daraus lesen. Im Anschluss spielt die Band Priessnitz. Die Ausstellung wird bis zum 16. april 2013 zu sehen sein.

Alois Nebel: Leben nach Fahrplan, ISBN 978-3-863910-29-7, 104 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 17,90, erscheint am Montag, dem 11. März 2013

Haus des Buches – Literaturhaus Leipzig, Gerichtsweg 28, D-04103 Leipzig
Tel. +49 (0)341 99 54 134, Fax +49  (0)341 99 54 135
www.haus-des-buches-leipzig.de, E-Mail: kontakt@literaturhaus-leipzig.de

“Alois Nebel” – Ausstellungen in Berlin

Mittwoch, den 9. Januar 2013

An gleich zwei Standorten in Berlin werden ab dem kommenden Wochenende Seiten aus “Alois Nebel” gezeigt, der Graphic Novel von Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 (Voland+Quist). Sowohl das Tschechische Zentrum Berlin wie auch die AID (Akademie für Illustration und Design) laden zur Ausstellung “Alois Nebel. Leben nach Fahrplan” ein.

Die Ausstellung werden am Samstag, dem 14. Januar, zunächst um 18 Uhr in der AID mit einem Gespräch mit den Autoren eröffnet, weiter geht es dann ab 20 Uhr im Tschechischen Zentrum eröffnet, wo die Band “Prignitz” ein kleines Konzert geben wird.

Die Ausstellungen werden bis zum 22. Februar (AID), bzw. 28. Februar (Tschechisches Zentrum) zu sehen sein.

Tschechisches Zentrum Berlin, Wilhelmstraße 44 / Eingang Mohrenstraße, D-10117 Berlin
Öffnungszeiten: Mo, 14.1.–Do, 28.2.2013, Mo–Do 15–20 Uhr

AID Berlin, Akademie für Illustration und Design, Ritterstraße 12-14, Aufgang 2, D-10969 Berlin
www.aidberlin.de
Öffnungszeiten: Mo 14.1.–Fr 22.2.2013, Mo–Fr 14–18 Uhr

Europäischer Filmpreis für Alois Nebel

Montag, den 3. Dezember 2012

Der auf der gleichnamigen Buchvorlage basierende Animationsfilm “Alois Nebel” ist mit dem Europäischen Filmpreis in der Kategorie “Animatied Feature Film” ausgezeichnet worden. Das Buch von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 erschien auf Deutsch bei Voland & Quist, ein Kinoverleih hat sich für den Film leider noch nicht gefunden.

Comics in den Medien – 16. Juli 2012

Montag, den 16. Juli 2012

Im “Büchermarkt” des Deutschlandradios stellte Zaia Alexander “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis & Jaromir 99 (Voland & Quist) vor. “Gebrochene Seelen bevölkern die Bahnhöfe”. Besonders gefällt Alexander, wie sich im Buch “Elemente des Film Noir und des Expressionismus” im Comic verbinden.

Eine dpa-Meldung anlässlich der Release-Veranstaltung zu Susanne Buddenbergs und Thomas Henselers “Berlin – Geteilte Stadt” (avant-verlag) wird u.a. auf focus.de aufgegriffen: “Comic-Band erzählt von der Teilung Berlins”.

Ein eigener Bericht zum selben Titel erschien im “Berliner Kurier”: “Hier lernen unsere Kinder, die schmerzliche Teilung Berlins zu verstehen”. Stefanie Hildebrandt sprach dafür mit dem Zeichner Thomas Henseler.

Comics in den Medien – 7. Juli 2012

Samstag, den 7. Juli 2012

In den letzten Tagen erschienen wieder eine Reihe von Beiträgen in denen Graphic Novels im Mittelpunkt standen. Besondere Aufmerksamkeit wurde den Literaturadaptionen gewidmet.

Auch als Ankündigung der Ausstrahlung einer aufgezeichneten Podiumsdiskussion aus dem Literaturhaus Oberpfalz am morgigen Sonntag wird im Beitrag “Ächz, strichel, schreib – Literatur und Comic” auf der Website des Radiosenders Bayern 2 ein Bogen geschlagen von Literaturadaptionen in Comicform hin zu anspruchsvollen Graphic Novels. Gerade die vielfältigen Möglichkeiten, die die Comic-Form auch bei der Umsetzung von schriftliterarischen Vorlagen bietet, werden dort herausgebhoben. Neben den Umsetzung von Kurzgeschichten von Brigitte Kronauer (“Dri Chinisin” von Sascha Hommer, Reprodukt), Thomas Bernhard (“Alte Meister” von Nicolas Mahler) und E.T.A. Hoffmann (“Das Fräulein von Scuderi” von Drushba Pankow, Edition Gutenberg) werden eigenständige Werke wie “Maus” von Art Spiegelman (Fischer) sowie “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist) genannt.

Einer Aussage des obigen Beitrags widerspricht der Artikel, den der Schriftsteller Georg Klein für die “Neue Zürcher Zeitung” geschrieben hat. Heisst es auf Bayern 2: “Die Zeiten, in denen Comics als jugendgefährdende Schriften auf den Index gesetzt und als Schundliteratur betrachtet wurden, sind vorbei. Auch die Kritik nimmt die “Graphic Novel” inzwischen durchaus ernst.”, so entgegnet dem Klein: “Der Literatur-Comic scheitert bereits, wenn er versucht, einen derartigen Trivialroman von Rang in gezeichnete Bilder umzusetzen. Was soll man da erst von den «graphic novels» halten, die sich inzwischen ungeniert an die wirklich grossen Werke unserer Weltliteratur machen und versuchen, deren durch die Zeit schimmernde Aura in ein halbes Hundert bunter Seiten hinüberzurauben?” Mit diesem Resumée beschliesst er seine kritische Besprechung des im Brockhaus-Verlag erschienenen Albums “In 80 Tagen um die Welt”, basierend auf der Vorlage von Jules Verne (“In wilden Bildern um die Welt”). Szenarist und Zeichner der Comic-Umsetzung werden vom Verlag und Im Artikel nicht genannt.

Moritz Honert erwähnt Kleins Besprechung in seiner Vorstellung der Literaturcomic-Reihe des Brockhaus Verlags auf tagesspiegel.de. Unter anderem schreibt er: “Wer Bildererzählungen als solche schon immer für Kinderkram gehalten hat, wird sich von dieser, aktuellen Entwicklungen weit hinterherhinkenden Reihe zwangsläufig bestätigt fühlen müssen.” Sein Urteil über die fünf derzeit erhältlichen Alben fällt aber ebenfalls wenig positiv aus: “Ungleiches Duell”.

Mit Charles Burns, dem Autor von “Black Hole” und zuletzt “Die Kolonie” (Reprodukt) sprach Alexander Daha für das Musikmagazin “intro”. Das kurze Interview mit “einem der maßgeblichsten Comiczeichner der Gegenwart” lässt sich hier nachlesen: “Den Schwebezustand rüberbringen”.

“Geschichte auf Gleisen”

Montag, den 23. April 2012

In der Samstagsausgabe der “Neuen Zürcher Zeitung” stellte Judith Leister in einer Doppelbesprechung zwei Titel des tschechischen Autors Jaroslav Rudiš vor: Den Roman “Die Stille in Prag” (Luchterhand) sowie die in Zusammenarbeit mit dem ebenfalls tschechischen Zeichner entstandene Graphic Novel “Alois Nebel” (Voland & Quist).

In “Geschichte auf Gleisen” wird der Comic um den Titelgebenden Hauptcharakter als düster und melancholisch beschrieben, gleichwohl differenziert in der Aussage.

Ende der achtziger Jahre. Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakischpolnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas.

“Eindrücke von Untergang und Apokalypse”

Montag, den 26. März 2012

Neben der Graphic Novel “Alois Nebel” (Zeichnungen: Jaromir 99, Voland & Quist) erschien zur Buchmesse in Leipzig mit “Die Stille in Prag” (Luchterhand) auch ein klassischer Roman des tschechischen Autors Jaroslav Rudiš. Das nimmt Olga Hochweis zum Anlass für eine Doppelbesprechung im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios.

Eindrücke von Untergang und Apokalypse

Jaroslav Rudis hat ein Faible für skurrile Protagonisten, die in seinen beiden neuen Büchern wieder etwas von der Originalität eines Schwejk haben.

Im Roman “Die Stille in Prag” ist es ein frühpensionierter Musiker, Vladimir, der nach dem Tod seiner Frau die fixe Idee hat, er müsse die Stadt vom Lärm befreien. Zu diesem Zweck fährt er ziellos durch die Stadt und manipuliert Stromleitungen oder zerschneidet in der Straßenbahn heimlich die Kopfhörer musikberieselter Fahrgäste. Prag ist in Vladimirs Augen (und Ohren) im Lärm und Konsum erstickt – eine oberflächliche laute Party-Stadt, in der immer weniger Menschen die Stille ertragen können. mehr

Chester Brown, Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 auf 3sat

Montag, den 19. März 2012

Bereits am 15. März war die Politikerin Sarah Wagenknecht zu Gast bei Gert Scobel in der “3satbuchzeit”. Vorgestellt wurde dort auch Chester Browns “Ich bezahle für Sex” (Walde+Graf). Der Filmbeitrag in der Sendung sowie die Kommentare von Wagenknecht können oben angesehen werden.

Zu verschiedenen Terminen waren auch Jaroslav Rudiš und Jaromír 99 zu Gast in Deutschland. Am Rande der Leipziger Buchmesse wurde Autor Rudiš von 3sat aufs Gesprächspodium gebeten, um über “Alois Nebel” (Voland & Quist) zu erzählen. Zeichner Jaromír 99 steuert ein Musikstück bei.

Vielen Dank an den Mediacontainer.

“Leben nach Fahrplan”

Dienstag, den 21. Februar 2012

Vom 7. März bis zum 25. Mai zeigt das Literaturhaus Stuttgart unter dem Titel “Leben nach Fahrplan” eine Ausstellung zu der bei Voland & Quist erschienenen Graphic Novel “Alois Nebel” von Jaroslav Rudiš und Jaromír 99. Am Eröffnungsabend (Mittwoch, 7. März, Beginn: 20 Uhr) werden Zeichner und Autor anwesend sein, es wird aus dem Buch gelesen sowie ein Konzert der Band “Priessnitz” gegeben, bei der Jaromír 99 aktiv ist.

“Alois Nebel” ist eine tschechische “graphic novel” in drei Teilen (2003-2005), ein raues, holzschnittartiges, schwarzweißes Gemeinschaftswerk des Schriftstellers Jaroslav Rudiš und des Zeichners und Musikers Jaromír 99, das im Verlag Voland & Quist nun auch auf Deutsch erscheint. Die Verfilmung von Tomáš Luňák feierte 2011 auf der Biennale in Venedig Premiere und kommt demnächst in die deutschen Kinos.

Das Literaturhaus hat in Zusammenarbeit mit den beiden Autoren die Ausstellung Alois Nebel – Leben nach Fahrplan entwickelt, die ins verlassene Altvatergebirge und die Geschichte von Mitteleuropa führt. Zur Eröffnung spielt Priessnitz, eine der bekanntesten tschechischen Rockbands. Gegründet wurde sie 1989 in Jeseník von Jaromír 99 und dem Gitarristen Petr Kružík. Der Name Priessnitz bezieht sich auf den Erfinder der Wasserkur Vincenz Priessnitz, der in Jeseník im 19. Jahrhundert einen Kurort gegründet hat. Das erste Album Freiwaldau – der ehemalige Name von Jeseník – erschien 1992 und wurde genauso Kult wie das Folgealbum Nebel.

Literaturhaus Stuttgart, Breitscheidstraße 4, D-70174 Stuttgart
Tel. (0711) 22 02 17 42, Fax (0711) 22 02 17 48
www.literaturhaus-stuttgart.de, E-Mail: hofmann@literaturhaus-stuttgart.de

“Geisterfahrt ins Sudetenland”

Freitag, den 17. Februar 2012

Michael Heitmann stellt auf tagesspiegel.de “Alois Nebel” vor, die bei Voland & Quist erschienene Graphic Novel der Tschechen Jaromir 99 und Jaroslav Rudiš.

Geisterfahrt ins Sudetenland

In Tschechien ist die Comic-Trilogie um Fahrdienstleiter Alois Nebel Kult. Nun ist die bissige Fahrt zu den Dämonen des 20. Jahrhunderts auf Deutsch erschienen – eine humorvolle Comic-Reise in die deutsch-tschechische Beklommenheit.

Den tschechischen Eisenbahner Alois Nebel plagen Geisterzüge aus der Vergangenheit. In seinen Tag- und Alpträumen fällt er in den Sog der brutalen Geschichte Mitteleuropas. mehr

Neue Graphic Novel bei Voland & Quist

Montag, den 9. Januar 2012

Am 10. Februar erscheint im Dresdener Verlag Voland & Quist “Alois Nebel”, eine Graphic Novel der Tschechen Jaroslav Rudiš und Jaromir 99.

Ende der achtziger Jahre. Alois Nebel arbeitet als Fahrdienstleiter an einem kleinen Bahnhof in Bílý Potok, einem abgelegenen Ort an der tschechoslowakischpolnischen Grenze, dem früheren Sudetenland. Er ist ein Einzelgänger, der das Sammeln alter Fahrpläne der Gesellschaft von Menschen vorzieht. Doch manchmal legt sich der Nebel über die Bahnstation, und dann sieht er Züge mit Geistern und Schatten aus der dunklen Vergangenheit Mitteleuropas: dem Zweiten Weltkrieg, der Vertreibung der Deutschen, der sowjetischen Besatzung. Alois Nebel wird diese Alpträume nicht los und endet schließlich in einem Sanatorium. Dort lernt er „den Stummen“ kennen, der bei dem Versuch, die Grenze zu überqueren, verhaftet wurde. Niemand weiß, warum er nach Bílý Potok gekommen ist oder was er dort sucht, aber er ist es, der Alois Nebel dabei hilft, den Kampf gegen seine Dämonen aufzunehmen …

Im März werden Jaroslav Rudiš und Jaromir 99 für eine Lesereise nach Deutschland kommen und auch auf der Buchmesse in Leipzig anwesend sein. “Alois Nebel” wurde von Tomáš Luňák verfilmt und kommt dieses Jahr in die deutschen Kinos.

Alois Nebel, ISBN 978-3-86391-012-9, 360 Seiten, schwarzweiß, 24,95 EUR, erscheint im Februar

Graphic Novels from Europe in New York

Montag, den 17. November 2008

Graphic Novels New YorkBereits zum fünften Mal findet in diesem Jahr die Veranstaltungsreihe “New Literature from Europe” in New York statt. Verschiedene Kulturinstitutionen schliessen sich dabei zusammen und präsentieren ab dem 17. November einen europäischen Querschnitt durch ein literarisches Themengebiet. In diesem Jahr steht die Reihe ganz im Zeichen der Graphic Novels, und es werden sechs europäische Comic-AutorInnen eingeladen, deren Werke zum Teil auch umfassend ausgestellt werden.

Das Goethe-Institut New York lädt als deutschsprachige Repräsentantin Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”, Carlsen) ein, die am 19. November an einer Diskussionsrunde zum Thema Graphic Novels und am folgenden 20. November im Museum of Comic and Cartoon Art (MoCCA) an einem Buchpräsentation mit anschließender Signierstunde teilnehmen wird. Neben Isabel Kreitz sind zu beiden Veranstaltungen David B. (“Die heilige Krankheit”, Edition Moderne), Nicolas de Crécy (“Prosopopus”, Reprodukt), Max (“Bardín der Superrealist”, Reprodukt), Jaromír 99 und Jaroslav Rudiš eingeladen.

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Bereits am 17. November eröffnet das Instituto Italiano di Cultura eine Ausstellung mit Werken Igorts (“5 ist die perfekte Zahl”, avant-verlag). Tags darauf wird in der Kulturabteilung der Französischen Botschaft eine Ausstellung aller beteiligter KünstlerInnen eröffnet. Am 19. November sind diese dann an der School of Visual Arts zur besagten Diskussionsrunde unter der Leitung David Mazzucchellis (“Paul Austers Stadt aus Glas”, Reprodukt) zu Gast. Am folgenden 20. November findet die Buchpräsentation im MoCCA statt, bevor die Reihe am 21. November im Maison Francaise an der NYU mit einer Diskussion mit Nicolas de Crécy ihren Abschluss findet.

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Genaue Informationen, Termine und Adressen finden sich auf der Seite des New Yorker Goethe-Instituts.