Graphic Novels
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Graphic Novels in den Medien – 5. März 2013

Dienstag, den 5. März 2013

FĂĽr das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jĂĽngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas JĂĽliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) fĂĽhrte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der SĂĽddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was fĂĽr ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der SĂĽddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die groĂźe Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklären den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg HĂĽlsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die groĂźe Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, ĂĽber den kĂĽrzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithält, die jedoch ĂĽber einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer dĂĽsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben ĂĽbrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag GlĂĽcklicher Montag.

Michael Brake hat sich fĂĽr die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kĂĽrzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

“Der Máximo LĂ­der als Comicfigur”

Freitag, den 26. November 2010

In der heutigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung” wirft Thomas von Steinaecker einen kritischen Blick auf Reinhard Kleists Graphic Novel “Castro”, in der er die “anrĂĽhrende und differenzierte Darstellung” vermisst, die der Autor in seinem Reisetagebuch “Havanna” (beide erschienen bei Carlsen) von Kuba zu vermitteln vermochte. Nachzulesen ist die Kritik auch online auf “jetzt.de”.

“Der Máximo LĂ­der als Comicfigur”

Nach seinem Erfolg seiner Johnny-Cash-Biografie, hat sich der deutsche Comiczeichner Reinhard Kleist nun Fidel Castro vorgenommen.

Es ist eine Szene, wie sie kein Hollywoodregisseur effektvoller inszenieren könnte. Gerade ist eine spektakulär-größenwahnsinnige Terroraktion des 27-jährigen Fidel Castro kläglich gescheitert. Zusammen mit knapp 100 Gleichgesinnten wollte er eine Kaserne stĂĽrmen, um in ganz Kuba das Signal fĂĽr den Aufstand gegen den verhassten Diktator Batista zu geben. Jetzt, am 16.Oktober 1953, steht Castro, der studierte Anwalt, vor Gericht. Doch obwohl ihm die Todesstrafe droht, gibt er sich alles andere als verzagt. Stattdessen hält er eine glĂĽhende Rede, die mit den berĂĽhmten Worten endet: ‘Verurteilt mich, es macht nichts. Die Geschichte wird mich freisprechen.’ mehr

“Aufgeweicht im Dauerniesel” bzw. “Ein gezeichnetes Tagebuch aus Palästina”

Montag, den 11. Januar 2010

sacco_cover_palästinaIn der heutigen Ausgabe der “SĂĽddeutschen Zeitung” schreibt Alex RĂĽhle ausfĂĽhrlich ĂĽber Joe Saccos Reportagecomic-Klassiker “Palästina” (Edition Moderne). Der Artikel, der in der gedruckten Ausgabe noch mit “Aufgeweicht im Dauerniesel” betitelt ist, lässt sich nun auch online unter anderer Ăśberschrift und unverständlicherweise im jetzt.de-Jugendbereich der “SZ” nachlesen.

Ein gezeichnetes Tagebuch aus Palästina

Die grauenvolle Situation in den besetzten Gebieten: Joe Saccos Comic-Reportagen So

viele Reportagen und Leitartikel, so viele wissenschaftliche Analysen und Podien, so viele Filme haben den Nahostkonflikt schon in den Fokus genommen. Was kann da ein Comic Neues liefern? Joe Sacco ist ein bodenständiger, bescheidener Amerikaner, er bezeichnet sich selbst als “Comic-Buch-KĂĽnstler” und Autodidakten und seine BĂĽcher als “Comic-Reportagen”, was einen Hinweis gibt auf seine Schulung. Er hat Journalismus studiert, war aber entsetzt davon, wie dĂĽrftig die meisten Reporter und Leitartikler ihre Leser informieren und wie parteiisch und einseitig der Nahostkonflikt in den amerikanischen Medien geschildert wurde. mehr

Neue Rezensionen – November 2009 (2)

Freitag, den 20. November 2009

Auch wenn die Medien 20 Jahre nach dem Fall der Mauer den Fokus auf thematisch passende Comics wie “drĂĽben!”, “GrenzĂĽberschreitungen” oder “Da war mal was…” gelegt haben, gab es eine ganze Reihe weiterer Besprechungen in Print und im Web, die nicht unerwähnt bleiben sollen.

cover_november2FĂĽr die Comicwebsite des Berliner “Tagesspiegels” schreibt Markus Dewes ĂĽber Rutu Modans “Blutspuren” (Edition Moderne). Der Geschichte, die “Nach dem Knall” spielt, attestiert er, “sensibel, unkonventionell und jenseits aller Stereotypen” erzählt zu sein.

Brigitte Helbling wĂĽnscht sich von Sascha Hommer nach seiner autobiografischen Erzählung “Vier Augen” (Reprodukt) eine RĂĽckkehr ins Heute und eine aktuelle, nicht zurĂĽckschauende Geschichte. “Kein Superheld. Nirgends.” ĂĽberschreibt sie ihren Artikel fĂĽr das Titel-Magazin. Weitaus harscher geht Comicrezensent und Prosaautor Thomas von Steinaecker mit dem Buch ins Gericht. Wie er auf jetzt.de in seiner “SpĂĽrst Du schon was?” betitelten Rezension ausfĂĽhrt, hatte er sich von Sascha Hommers neuem Buch mehr versprochen.

Ein “wahrhaft fabelhaftes PersonenstĂĽck” erkennt Benjamin Vogt in Ben Katchors “Der Jude von New York” (avant-verlag). “Aufbruchstimmung im Frack und Zylinder” titelt er im österreichischen Online-Feuilleton “The Outfit”.

Auf “Spiegel Online” stellt David Kleingers die vor allem in den USA erfolgreiche Teenager-Serie “Scott Pilgrim” (Oni Press) von Bryan Lee O´Malley vor, die er als “GroĂźe Oper im Garagensound” beschreibt.

Publisher’s Weekly empfiehlt in einer Kurzrezension die englischsprachige Ausgabe von Reinhard Kleists “Cash – I see a darkness” (Carlsen, bzw. Abrams ComicArts) jedem, der sich nur vage fĂĽr den Musiker Johnny Cash interessiert. Bevor er am Wochenende zum Comicfestival Comica 09 in London reist, sprach Mitorganisator und Comicjournalist Paul Gravett mit Reinhard Kleist ĂĽber seine Arbeit. Das Interview kann auf Paul Gravetts Website gelesen werden.

Auf textem.de wurde auf zwei Comics verwiesen: Thomas Hummitzsch schreibt dort unter der Ăśberschrift “Verschollen in MĂĽnchen” ĂĽber Uli Oesterles “Hector Umbra” (Carlsen). In der zeichnerischen Umsetzung erkennt er unter anderm Anleihen bei George Grosz und Otto Dix. “Weiter im Bibeltext” geht es mit Ralf König und seiner neuen Adaptation einer Bibelgeschichte in “Archetyp” (Rowohlt). Thomas Hummitzsch fragt sich abschliessend, welcher “Typ” nun folgen wird.