Graphic Novels
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Neue Graphic Novels bei Splitter

Mittwoch, den 27. Februar 2013

Der Bielefelder Splitter Verlag hat sein Programm fĂĽr Sommer/Herbst 2013 vorgestellt. Neben vielen frankobelgischen Albenproduktionen sind auch drei Graphic Novels unter den Neuerscheinungen zu finden:

“Eine Nacht in Rom” von Jim

Raphael und Sophia sind ein Paar. Einige Tage vor seinem Geburtstag erhält Raphael eine alte VHS-Kassette mit der Post. Als er sie anschaut, traut er seinen Augen kaum. Denn auf dem Band ist er selbst. Er und seine erste große Liebe Marie. Vor 20 Jahren hatten sie sich gegenseitig gefilmt und versprochen, ihren vierzigsten Geburtstag gemeinsam in Rom zu verbringen – egal was in ihrem Leben passieren wird.

Am nächsten Tag klingelt das Telefon: Es ist Marie. Dieselbe Stimme wie vor zwanzig Jahren. Derselbe Tonfall, dasselbe Lachen. Natürlich wäre es vollkommen albern, alles hinzuwerfen und sie in Italien wiederzutreffen. Es wäre dumm und unreif. Aber es ist auch ein unwiderstehlicher Gedanke. Aber wie soll er das Sophia erklären?

Eine Nacht in Rom, ISBN 978-3-86869-593-9, 112 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 19,80, erscheint im April

“Der Seewolf” nach Jack London, von Riff Reb’s

Nach einem Schiffbruch wird der etwas schöngeistige und wohlhabende Humphrey Van Weyden von dem Robbenschoner Ghost aus dem Meer gefischt. An Bord herrscht der brutale Kapitän Wolf Larsen, der Weyden, anstelle ihn an Land zu bringen, mit Gewalt als Küchenhilfe einsetzt.

FĂĽr Larsen ist der einzelne Mensch nichts wert und dementsprechend behandelt er seine Besatzung.

Doch nach und nach entwickelt der grobe, aber überaus intelligente Kapitän eine gewisse Wertschätzung für den gebildeten Humphrey.

Der Seewolf, ISBN 978-3-86869-636-3, 136 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,80, erscheint im Juni

“Ein FrĂĽhling in Tschernobyl” von Emmanuel Lepage

26. April 1986. In Tschernobyl beginnt der Reaktorkern des Atomkraftwerks zu schmelzen. Eine radioaktive Wolke zieht über mehrere tausend Kilometer hinweg, ohne dass irgendjemand davon weiß – und sich davor schützt. Es ist die größte Nuklearkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die zehntausende Opfer fordern wird.

Emmanuel Lepage ist zu dieser Zeit 19 Jahre alt. Ungläubig sieht und hört er die Nachrichten im Fernsehen. 22 Jahre später, im April 2008, fährt er nach Tschernobyl, um mit seinen Texten und Zeichnungen vom Dasein der Überlebenden und ihrer Kinder in dem hochverseuchten Gebiet zu erzählen. Als er beschließt, auf Anfrage des Vereins Dessin’acteurs dort hinzufahren, hat Lepage das Gefühl, dem Tod entgegenzutreten. Als er im Zug sitzt, der ihn in die Ukraine bringt, geht ihm eine Frage nicht mehr aus dem Sinn: Warum bin ich hergekommen?

Ein FrĂĽhling in Tschernobyl, ISBN 978-3-86869-619-6, 168 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 29,80, erscheint im August

Comics in den Medien – Juni 2010

Dienstag, den 22. Juni 2010

Gleich zwei Radiobeiträge widmeten sich zuletzt “Gift” (Reprodukt) von Peer Meter und Barbara Yelin. Karolin Korthase stellte das Buch im Nordwestradio von Radio Bremen vor und unterhielt sich dafĂĽr mit dem Szenaristen Peer Meter: Gift – Eine Graphic Novel ĂĽber Gesche Gottfried”. Die Zeichnerin Barbara Yelin war bei radio eins des rbb zu Gast und wurde in der Sendung “Seite EINS” von Moderator Knut Elstermann zum Buch befragt.

“Wir sind nicht der Weisheit letzter Schluss” resĂĽmiert Jens Harder im Interview zu “Alpha – Directions” (Carlsen) mit Markus Köbnik auf on3 vom Bayerischen Rundfunk. Dort liefert eine Bildergalerie zusätzliche Einsichten. Alle Radiobeiträge lassen sich auf den jeweiligen Seiten nachhören. Zumindest nachgelesen werden kann Christian Möllers Beitrag “iGott” zu Marc-Antoine Mathieus “Gott höchstselbst” auf der Website des Radiosenders 1Live des WDR.

Jens Harders Buch war auch Aufmacher des Kulturteils der “Jungle World”: Heike Karen Runge stellt es in “Vor uns die Sintflut” ausfĂĽhrlich vor. An gleicher Stelle hat Michael Saager Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) besprochen: “Die Angst kommt später”.

Auf titel-magazin.de klopft Jens Essman in “Zwischenstopp Bremen” Peer Meters und Barbara Yelins “Gift” daraufhin ab, ob die vielversprechenden Zutaten auch einen Selbstläufer ergeben. “Verstörend vergnĂĽglich” findet Sven Jachmann Fane und Jims “Sonnenfinsternis” (Splitter), das er an gleicher Stelle in “Infantile Fluchten” vorstellt.

Neben einer neuen Comicseite in der Printausgabe des “Tagesspiegels” gab es in den vergangenen Wochen auch eine Menge neue Besprechungen und Interviews auf tagesspiegel.de zu lesen. Die Luxusausgabe von Uli Oesterles “Hector Umbra” (Edition 52) ist fĂĽr Lars von Törne Anlass, den “Taumelnden Totentanz” noch einmal vorzustellen. Politikwissenschaftler Thomas Greven etwa befasst sich in “Stellungskrieg des Lebens” mit Emmanuel Guiberts Weltkriegsmemoiren “Alans Krieg” (Edition Moderne). “Spielland ist abgebrannt” fasst Markus Dewes den Max und Moritz-Preisträger “Pinocchio” (avant-verlag) von Winshluss zusammen. Anlässlich des Comic-Salons Erlangen wurde das KĂĽnstlerpaar Maryse und Jean-François Charles von Lars von Törne zu ihrem Band “War and Dreams” (Splitter) interviewt.

Abschliessend noch ein Blick ins Ausland: Ulli Lust wurde vom englischen Blog avoidthefuture.com zu ihrem Buch “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” und ihrer Website electrocomics.com befragt und gibt so der englischsprachigen Welt einen Einblick in ihr Schaffen und ihre Motive.

http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/spielland-ist-abgebrannt/1847732.html

Neue Rezensionen – September 2009 (2)

Mittwoch, den 9. September 2009

Auch in den letzten Tagen gab es wieder eine Reihe von Besprechungen von Graphic Novels in Print und Netz.

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FĂĽr die Wochenzeitung “freitag” besprach am 7. September Steffen Vogel Jon J. Muths Comic “M – eine Stadt sucht einen Mörder” (Cross Cult), der nach der Filmvorlage von Fritz Lang entstand. “Die Stadt und der Mörder” lässt sich online nachlesen.

Lars von Törne warf fĂĽr die Comicseite des Berliner “Tagesspiegels” unter dem Titel “Allein unter Freunden” einen Blick in Fane & Jims bei Splitter erschienene Graphic Novel “Sonnenfinsternis”.

Interessante Beiträge gab es in der letzten Zeit auch auf dem Blog des Literatur-Scouts Bettina von BĂĽlow, bzw. ihrem Unternehmen  “Spirograf”. Schon im Juni widmete sie sich unter dem Titel “Minga Laba” Guy Delisles “Aufzeichnungen aus Birma” (Reprodukt). Kurz darauf folgte mit “War? It´s Like This” eine Betrachtung von Emmanuel Guiberts Umsetzung der Kriegsmemoiren von Alan Ingram Cope. Das im französischen Original 2008 abgeschlossene “La guerre d´Alan” wird 2010 in deutscher Spache bei der ZĂĽrcher Edition Moderne erscheinen.

Auf der Website spirograf.de wird angekĂĽndigt, in Zukunft auch Graphic Novels zu scouten, wobei mit Titeln von Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Martin tom Dieck (“Der unschuldige Passagier”, beide Reprodukt) begonnen werden soll.

“Sonnenfinsternis” von Fane und Jim

Mittwoch, den 24. Juni 2009

cover_sonnenfinsternisMit “Sonnenfinsternis” von Fane und Jim hat der auf frankobelgische Alben spezialisierte Splitter Verlag eine Graphic Novel im Programm, die ab sofort erhältlich ist.

Einige Tage vor einer großen Sonnenfinsternis verlässt eine Clique von Freunden Paris, um das Ereignis gemeinsam in einem Wochenendhaus auf dem Land zu erleben. Drei Frauen und drei Männer um die dreißig, die sich seit einer Ewigkeit kennen und einiges an Lebenserfahrung auf dem Buckel haben, die aber nach wie vor ihren Träumen und Wünschen nachhängen. In der Einsamkeit und Stille des Landlebens prallen die unterschiedlichen Charaktere aufeinander und es kommt zum Eklat.


Eine Reise in die Abgründe der menschlichen Seele, amüsant, einfühlsam und mit viel Witz von Fane und Jim (alias Téhy) erzählt und illustriert.

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Sonnenfinsternis, ISBN 978-3-86869-019-4, 288 Seiten, schwarzweiĂź, Hardcover, 24,80 EUR, erschienen bei Splitter