Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Joe Sacco’

Graphic Novels in den Medien – 7. August 2013

Mittwoch, den 7. August 2013

Ein iranischer Albtraum ist ein in jedem Sinne toller Trip durch die Hölle der Haft und das Labyrinth des grotesken politischen Verfahrens.” schreibt Alexandra Kedves im ZĂŒrcher Tagesanzeiger ĂŒber Mana Neyestanis Buch, das in der Edition Moderne erschienen ist: “Im Knast wegen einer dummen Kakerlake”.

Ralph Trommer zeigt sich von Manuele Fiors “Die Übertragung” (avant-verlag) sehr angetan, da Fior darin “beweist, dass Science-Fiction auch jenseits von Klischees funktionieren kann.”. Der Artikel “Science Fiction, die schwebt” erschien in der tageszeitung.

Derselbe Autor stellt auf tagesspiegel.de “Reprobus” von Markus FĂ€rber vor (Rotopolpress) und findet nur lobende Worte: “Ein unheimlicher Heiliger”.

Im Reiseteil des Tagesspiegels erschien eine Reportage Erik Wenks zu den Handlungsorten des Buches “Alois Nebel” von Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (Voland & Quist): “Der Held sitzt immer am Tresen”.

Unter der Überschrift “Das Jahr der Comic-Kunst: Gut gemerzt!” stellte Christoph Huber in der Presse eine Reihe aktueller Titel vor, die sich von unterschiedlicher Seite dem Thema “Kunst & Comics” nĂ€hern: mehr oder weniger freie KĂŒnstlerbiografien wie Lars Fiskes “Kurt Schwitters: Jetzt nenne ich mich selbst Merz. Herr Merz!”, Steffen Kvernelands “Munch”, “Chagall in Russland” von Joann Sfar (alle avant-verlag) und “Pablo” von Julie Birmant und ClĂ©ment Oubrerie, sowie Brecht Evens’ “Die Amateure” (beide Reprodukt), der die BeschĂ€ftigung mit Kunst in eine fiktionale Geschichte einbettet.

Im Standard stellte Martin Reiterer drei BĂ€nde vor, die sich mit gesellschaftlichen Problemen wie der FlĂŒchtlingspolitik auseinandersetzen: Joe Saccos “Reportagen” (Edition Moderne), Paula Bullings “Im Land der FrĂŒhaufsteher” (avant-verlag), sowie “Kafka fĂŒr Afrikaner. Sofie und der schwarze Mann” von Judith Vanistendael (Reprodukt): “Wie kann ich ein normal Mensch sein?”.

Im “Literaturforum” des Nordwest-Radios gab es ebenfalls eine themenbezogene Übersicht, hier geht es um “Graphic Novels aus der arabischen Welt und aus Israel”. Fazit hier: “Eine alternative, nicht gerade systemkonforme Form von Literatur. Höchst fantasievoll bietet sie Innenansichten aus einer fremden Welt”. Vorgestellt werden “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden (Panini), “Metro” von Magdy El-Shafee, “Die Mauer” vom Maximilien Le Roy (beide Edition Moderne), “Aufzeichnungen aus Jerusalem” von Guy Delisle (Reprodukt), “Die besten Feinde” von Jean-Pierre Filiu und David B., “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached sowie dem Sammelband “Cargo” (alle avant-verlag).

Neue Graphic Novels in der Edition Moderne

Freitag, den 26. April 2013

Neben dem neuen Band mit Reprotagecomics von Joe Sacco, der ab sofort im Handel erhĂ€ltlich ist, erscheint am 10. Mai mit “Der Maler der ewigen Portraitgalerie” ein neuer Band von Matthias Gnehm in der Edition Moderne.

“Reportagen” von Joe Sacco

Joe Saccos gezeichnete Reportagen aus dem Irak, Inguschetien, Indien und PalÀstina in einem Band!

Die Vorteile des Comics als grundsĂ€tzlich interpretierendes Mediums besteht darin, dass er erlaubt, die Grenzen des traditionellen Journalismus zu sprengen. Ob es um Schmugglertunnel in Gaza, UnberĂŒhrbare in Indien oder BootsflĂŒchtlinge im Mittelmeer handelt – Joe Sacco zeigt sich in diesem Buch wiederum als Meister der gezeichneten Reportagen.

Dieses Buch enthĂ€lt Comic-Reportagen, die fĂŒr verschiedene Zeitungen und Magazine wie TIME, THE GUARDIAN und BOSTON GLOBE entstanden sind.

Reportagen, ISBN 978-3-03731-107-3, 192 Seiten, schwarzweiß, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80

“Der Maler der Ewigen Portraitgalerie” von Matthias Gnehm

Ein erfolgloser Kunstmaler entdeckt in den alten Fotos seiner schon lange verstorbenen Grossmutter eine Fotografie eines unbekannten Mannes und ein gemaltes, kleinformatiges Portrait seiner Grossmutter.

Er entdeckt die Internetplattform www.eternalportraitgallery.com und findet nach einer AffĂ€re mit der KunsthĂ€ndlerin Anette Faller den Unbekannten, der nicht nur der Erfinder dieser Plattform sowie der Maler der unzĂ€hligen Portraits ist, sondern auch sein leiblicher Grossvater. Dieser hatte 1943 die Grossmutter des Kunstmalers schwanger sitzen lassen, ein Liebesdeserteur. Er versteckte sich seither in einem Kellerloch mitten in der Stadt Zürich, wo er Tag für Tag ein weiteres Portrait der Ewigen Portraitgalerie hinzufügte.

Der Kunstmaler schafft es, seinen inzwischen greisen leiblichen Grossvater zur Versöhnung mit seinem Sohn, dem Vater des Kunstmalers also, zu überreden: Er bietet ihm an, die Ewige Portraitgalerie weiterzuführen. Eine virtuose und rasante Graphic Novel um die Bedeutung von Bildern, die Macht der Kunst und die Liebe.

Der Maler der Ewigen Portraitgalerie, ISBN 978-3-03731-108-0, 256 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, EUR (D) 28,–, SFr. 36,–, erscheint am 10. Mai 2013

Graphic Novels in den Medien – 8. MĂ€rz 2013

Freitag, den 8. MĂ€rz 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem lĂ€ngeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“BabyÂŽs in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

FĂŒr Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Plötzlich ist Jesus ein GrĂŒner”. “Das Chagall-PortrĂ€t von Joann Sfar ist ein großer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der jĂŒdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian SchlĂŒter ausfĂŒhrlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ’68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg großartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature , das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, lĂ€sst sich leider nicht nachhören – dafĂŒr liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der FrĂŒhaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte VergangenheitsbewĂ€ltigung”. Die Autorin kommt ausfĂŒhrlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc Röhling zwei Veröffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in KĂŒrze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

FĂŒr den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier ComĂšs schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

“Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”

Mittwoch, den 13. Februar 2013

In einem einstĂŒndigen Feature wirft Redakteur Martin Zeyn im Bayerischen Rundfunk einen Blick auf den aktuellen Graphic Novel-Markt. Die Sendung wurde im Rahmen der Reihe “RadioFeature” am vergangenen Donnerstag auf Bayern 2 ausgestrahlt. Zu Wort kommen darin unter anderem Die Comic-AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag), Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne) und Craig Thompson (“Habibi”, Reprodukt) sowie Jaroslav Rudis und Jaromir 99 (“Alois Nebel”, Voland & Quist).

Zum Beitrag gibt es hier eine umfangreiche Bildergalerie mit einleitendem Text: Alles Comic! Oder was? Der Boom der Graphic Novels”. Hier gelangt man zum Podcast der Sendung, die auch direkt hier als mp3-Datei nachgehört werden kann.

Neue Graphic Novels in der Edition Moderne

Donnerstag, den 20. Dezember 2012

“Ein Leben in China – Die Zeit der Partei” – von P. ÔtiĂ© und Li Kunwu

Kaum ist Mao 1976 gestorben, beginnt der Kampf um die Macht innerhalb der politischen Elite Chinas, den Deng Xiaoping fĂŒr sich entscheidet. Ein neues China entsteht, das seiner Bevölkerung große FlexibilitĂ€t abverlangt: Was wĂ€hrend der Kulturrevolution verpönt war wie westliche VergnĂŒgungen, Grundbesitz oder Luxus, wird zum neuen Lebensstil in einem Land, das gerade die «sozialistische Marktwirtschaft» entdeckt Xiao Li, der «Kleine Li», durchlebt diese Zeit erst als Soldat und Kuhhirte, dann als Propagandazeichner in der Armee. Schließlich schafft er es nach mehreren AnlĂ€ufen, in die Kommunistische Partei Chinas aufgenommen zu werden.

Ein Leben in China – Die Zeit der Partei, ISBN 978-3-03731-104-2, 200 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im MĂ€rz 2013

“Ein iranischer Albtraum” von Maya Neyestani
Dass die harmlose Zeichnung einer Kakerlake fĂŒr Aufruhr und Tote sorgt, hĂ€tte sich der iranische Cartoonist Mana Neyestani nicht trĂ€umen lassen. Er legt der Kakerlake ein Wort in den Mund, das in der Sprache der aserbaidschanischen Minderheit im Iran gelesen werden kann. Als die Aseri sich empören, weil sie sich mit Kakerlaken verglichen wĂ€hnen, kommt Neyestani ins berĂŒchtigte Evin-GefĂ€ngnis. Er benutzt einen Hafturlaub um ĂŒber Dubai und Malaysia Asyl im Westen zu erlangen – ein zweiter Albtraum beginnt … Neben dem menschenverachtenden Regime im Iran kritisiert Neyestani mit seiner Graphic Novel auch das internationale Asylwesen.

Ein iranischer Albtraum, ISBN 978-3-03731-106-6, 200 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im MĂ€rz 2013

“Reportagen” von Joe Sacco

Joe Saccos gezeichnete Reportagen aus dem Irak, Inguschetien, Indien und PalÀstina in einem Band!

Die Vorteile des Comics als grundsĂ€tzlich interpretierendes Mediums besteht darin, dass er erlaubt, die Grenzen des traditionellen Journalismus zu sprengen. Ob es um Schmugglertunnel in Gaza, UnberĂŒhrbare in Indien oder BootsflĂŒchtlinge im Mittelmeer handelt – Joe Sacco zeigt sich in diesem Buch wiederum als Meister der gezeichneten Reportagen.

Dieses Buch enthĂ€lt Comic-Reportagen, die fĂŒr verschiedene Zeitungen und Magazine wie TIME, THE GUARDIAN und BOSTON GLOBE entstanden sind.

Reportagen, ISBN 978-3-03731-107-3, 192 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im April 2013

“Der Maler der Ewigen Portraitgalerie” von Matthias Gnehm

Guido Meyer gerĂ€t durch die Entdeckung der eternalportraitgallery.com in eine AffĂ€re mit einer KunsthĂ€ndlerin und lĂŒftet das Geheimnis seiner wahren Herkunft.

Der erfolglose Kunstmaler Guido Meyer entdeckt zwischen den alten Fotos seiner schon lange verstorbenen Großmutter ein gemaltes, kleinformatiges PortrĂ€t von ihr. SpĂ€ter stĂ¶ĂŸt er auf die Internetplattform www.eternalportraitgallery.com, dessen Betreiber nicht nur der Maler von unzĂ€hligen PortrĂ€ts, sondern auch sein leiblicher Großvater ist. Dieser hatte Guidos schwangere Großmutter 1943 sitzen lassen. Der Liebesdeserteur malt seither in einem Kellerloch jeden Tag ein weiteres PortrĂ€t fĂŒr die ewige Portraitgalerie. Guido Meyer schafft es, seinen inzwischen greisen Großvater zur Versöhnung mit dessen Sohn, Guidos Vater, zu ĂŒberreden: Er bietet ihm dazu an, die Ewige Portraitgalerie weiterzufĂŒhren.

Der Maler der Ewigen Portraitgalerie, ISBN 978-3-03731-108-0, 300 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 28,–, SFr. 36,–, erscheint im Mai 2013

“Trabanten” von Frank Schmolke

Der junge Franz Huber kommt aus dem Knast und will fortan alles richtig machen. Doch schon bald steckt er wieder mitten in den grĂ¶ĂŸten Schwierigkeiten.Als Franz das Wiedersehen mit seinen Freunden Paul und Robert feiert, kommt es zu einem tödlichen Unfall. Und jetzt sind Franz und Paul auf der Flucht vor Roberts psychopathischem und gewalttĂ€tigem Bruder. Franz‘ Panik vor dem erneuten Verlust seiner Freiheit wird immer heftiger. Dabei hatte die Entdeckung der Liebe und des Künstlers Jackson Pollock dieser Freiheit gerade einen Sinn verliehen!
Frank Schmolke erzĂ€hlt stimmungsvoll und authentisch vom verzweifelten Kampf eines jungen Mannes um sein Leben und seine IdentitĂ€t im München der frühen 1980er-Jahre.

Trabanten, ISBN 978-3-03731-110-3, 200 Seiten, s/w, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im Mai 2013

Graphic Novels im “Hamburg Journal”

Mittwoch, den 11. April 2012

Die Magazin-Sendung “Hamburg Journal” des NDR berichtete gestern ĂŒber die ebenfalls gestern begonnenen Graphic Novel-Tage und stellt in einem Beitrag die Comic-Autoren Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag), Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) und Ralf König (“Antityp”, Rowohlt) vor.

Zum Videobeitrag gelangt man hier.

Heute finden die Graphic Novel-Tage mit einem Schabkarton-Workshop und einer Podiumsveranstaltung mit Line Hoven und Igort (“Berichte aus der Ukraine”, Reprodukt; “Fats Waller” mit Carlos Sampayo, avant-verlag) ihre Fortsetzung.

“Comic vom Krieg”

Dienstag, den 10. April 2012

In der heutigen Ausgabe des Kulturmagazins “Corso” des Deutschlandfunks wurde unter anderem auf die am heutigen Dienstag startenden Graphic Novel-Tage hingewiesen. Im CorsogesprĂ€ch unterhielt sich Dirk Schneider mit dem amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne).

Im GesprĂ€ch berichtet Sacco ĂŒber seine Arbeit, legt sein Unbehagen mit dem Begriff “Graphic Novel” dar und erzĂ€hlt von seinem neuesten Projekt, an dem er gerade arbeitet und die ihn ausnahmsweise nicht ins Ausland fĂŒhrt.

Das GesprÀch kann hier nachgelesen und hier als MP3-Datei nachgehört werden.

“Sprechende Bilder” im Literaturhaus Hamburg

Montag, den 9. April 2012

Vom 10. bis zum 13. April lĂ€dt das Junge Literaturhaus Hamburg unter dem Titel “Sprechende Bilder” zu den ersten Hamburger Graphic Novel Tagen ein. Moderiert von den Journalisten Andreas Platthaus (“Frankfurter Allgemeine Zeitung”) und Christian Gasser (“Neue ZĂŒrcher Zeitung”) werden sich Ulli Lust & Joe Sacco, Jens Harder & Marc-Antoine Mathieu, Line Hoven & Igort und Ralf König & Posy Simmonds an jeweils einem Abend
begegnen.

Der Comic hat die Kinderstube lĂ€ngst hinter sich gelassen: Noch nie waren Comics so erwachsen, waren Comics mit so viel QualitĂ€t und neuen ErzĂ€hl-Formen auf dem Markt. Bei den ersten Graphic Novel Tagen im Hamburger Literaturhaus kommen unter dem Titel “Sprechende Bilder” an vier Abenden vom 10. bis 13. April bei Podiumsdiskussionen jeweils ein internationaler und ein deutschen Comicautor oder -autorin miteinander ins GesprĂ€ch.

Neben den Abendveranstaltungen bietet das Junge Literaturhaus Hamburg Workshops mit zweien der anwesenden KĂŒnstler – Line Hoven und Igort – an.

  • Dienstag, 10. April:
    Comic & Reportage: Joe Sacco (US) & Ulli Lust (A)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR
  • Mittwoch, 11. April:
    Comic & Leben: Igort (I) & Line Hoven (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Line Hoven: “Kratzen fĂŒr AnfĂ€nger: EinfĂŒhrung in die Schabkartontechnik” (ab 14 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, KursgebĂŒhr: 15 EUR
  • Donnerstag, 12. April:
    Comic & Zeit: Marc Antoine Mathieu (F) & Jens Harder (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Igort: “Analysis of Frames and their Implicit Semantic Meaning”
    (in englischer Sprache, ab 18 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, KursgebĂŒhr: 15 EUR
  • Freitag, 13. April:
    Comic & Film: Posy Simmonds (GB) & Ralf König (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermĂ€ĂŸigt 8 EUR / 6 EUR
  • In der Hamburger Comicbuchhandlung Strips & Stories finden am Rande der Veranstaltungsreihe folgende Signierstunden statt:

  • Mittwoch, 11. April, 16-18 Uhr:
    Igort (“Berichte aus der Ukraine”)

  • Samstag, 16. April, 14-16 Uhr:
    Line Hoven (“Liebe schaut weg”) & Posy Simmonds (“Tamara Drewe”)
  • Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
    Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 2 20 66 12
    email: info@julit-hamburg.de, www.julit-hamburg.de

    Strips & Stories, Seilerstraße 40, D- 20359 Hamburg
    Tel. (040) 380 740 09
    email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

    “Gaza” – Animationsfilm angekĂŒndigt

    Dienstag, den 7. Februar 2012

    Wie das Informationsportal animationsfile.ch meldet, soll Joe Saccos Reportagecomic “Gaza” (Edition Moderne) als abendfĂŒllender Animationsfilm in die Kinos kommen. Als Regisseur wurde der kanadische Regisseur Denis Villeneuve gewonnen, der aktuell mit seinem Film “Die Frau singt – Incendies” fĂŒr einen OscarÂź in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” nominiert ist. Derzeit wird noch am Drehbuch gefeilt und die Finanzierung geklĂ€rt, ein Starttermin ist noch nicht bekannt.

    Der Trailer zu “Die Frau singt – Incendies” ist oben zu sehen, zur ausfĂŒhrlichen Meldung auf animationsfilme.ch gelangt man hier.

    “Ich glaube nicht an die ObjektivitĂ€t”

    Freitag, den 30. Dezember 2011

    AnlĂ€sslich der deutschsprachigen Veröffentlichung der Comic-Reportage “Gaza” (Edition Moderne) hat sich Christian Gasser fĂŒr die “Neue ZĂŒrcher Zeitung” mit dem US-amerikanischen Autor und Zeichner Joe Sacco unterhalten. In dem informativen GesprĂ€ch erlĂ€utert Joe Sacco seine BeweggrĂŒnde fĂŒr das Buch, schildert ĂŒber “Gaza” hinaus aber auch seine Herangehensweise an Themen und die VorzĂŒge des Comics beim Darstellen von RealitĂ€t.

    Ich glaube nicht an die ObjektivitÀt

    Eine aufschlussreiche Fussnote der Geschichte: In seiner neuesten Comic-Reportage, “Gaza”, arbeitet Joe Sacco ein Massaker der israelischen Arme an der palĂ€stinensischen Zivilbevölkerung auf. Über “Gaza” und seine Comic-Reportagen im Allgemeinen unterhielt sich mit ihm Christian Gasser.

    Joe Sacco, bereits Ihre erste grosse Reportage, «PalÀstina», beschÀftigte sich mit dem Nahostkonflikt. Was fasziniert Sie daran?

    1992 bin ich nach PalĂ€stina gereist, weil ich wissen wollte, was dort wirklich ablĂ€uft. Ich hatte das GefĂŒhl, ich mĂŒsse etwas tun – und sei es auch nur, mich umzuschauen und das Gesehene meinen Freunden zu erzĂ€hlen. Der Konflikt hat mich seither nie losgelassen. mehr

    “‘Gaza’ – die Suezkrise als Graphic Novel”

    Samstag, den 8. Oktober 2011

    FĂŒr die Schweizer Radiosendung “DRS2aktuell” vom 7. Oktober hat Christian Gasser einen hörenswerten Beitrag zu Joe Saccos jĂŒngst auch auf Deutsch erschienener Comic-Reportage “Gaza” (Edition Moderne) erstellt. In seiner mit vielen O-Tönen von Joe Sacco angereicherten Besprechung lobt Christian Gasser die große AuthentizitĂ€t und TiefenschĂ€rfe des Buchs. Nun lĂ€sst sich der Beitrag auch online hören.

    ‘Gaza’ – die Suezkrise als Graphic Novel

    Wenn heute Graphic Novels zu brisanten Themen boomen, liegt das nicht zuletzt an Joe Sacco. Sein neustes Werk «Gaza» arbeitet ein Massaker auf, das die israelische Armee wĂ€hrend der Suezkrise an der palĂ€stinensischen Zivilbevölkerung verĂŒbte. mehr

    “Fußnoten des Grauens”

    Montag, den 6. Juni 2011

    Auf “tagesspiegel.de” stellt Thomas Hummitzsch ausfĂŒhrlich den aktuellen Reportage-Band von Joe Sacco vor. “Footnotes in Gaza” wird im September deutschsprachig bei der Edition Moderne unter dem Titel “Gaza” erscheinen.

    Fußnoten des Grauens

    AufklĂ€rerisch, vielschichtig, parteiisch: Comicautor Joe Sacco arbeitet in seiner eindrucksvollen Nahost-Reportage  „Footnotes in Gaza“ ein dunkles Kapitel der israelisch-palĂ€stinensischen Geschichte auf. In KĂŒrze soll der Band auf Deutsch erscheinen.

    Es ist die berĂŒhmte Frage nach dem Huhn und dem Ei, die einem immer wieder in den Sinn kommt, sobald man sich dem Nahostkonflikt zuwendet. Die Frage zu stellen, welche der beiden Seiten die Gewaltspirale ausgelöst hat, scheint ebenso naiv, wie es unmöglich ist, sie zu beantworten. Je nachdem, mit wem man spricht, hat der Konflikt zwischen Israelis und PalĂ€stinensern eine andere Vorgeschichte. mehr

    Joe Sacco ĂŒber Ratko Mladic

    Montag, den 30. Mai 2011

    Vergangene Woche wurde der mutmaßliche Kriegsverbrecher Ratko Mladici in Serbien festgenommen. Über die Rolle des ehemaligenMilitĂ€rchefs der bosnischen Serben berichtet Joe Sacco seiner Comic-Reportage “Bosnien” (Edition Moderne).

    “The top five political comic books”

    Montag, den 23. Mai 2011

    FĂŒr den amerikanischen Nachrichtensender CNN hat der englische Comicexperte Paul Gravett eine Liste der fĂŒnf besten Comics mit politischen Inhalten zusammengestellt. Darunter finden sich auch vier hierzulande veröffentlichte Titel: “Maus” von Art Spiegelman (Fischer), “Persepolis” von Marjane Satrapi, “PalĂ€stina” von Joe Sacco sowie “Der Fotograf” von Guibert/LefĂšvre/Lemercier (alle Edition Moderne).

    The top five political comic books

    The word “comic” typically conjures up images of muscly men in colorful tights who possess superhuman powers.

    But over the last few decades a growing number of artists have used the medium of graphic novels to tackle real stories of a more serious, earthbound nature. mehr

    Abbildung © CNN

    “Panoptikum der Destruktion”

    Dienstag, den 22. MĂ€rz 2011

    Sven Jachmann schreibt fĂŒr die “taz” vom 22. MĂ€rz ĂŒber “Bosnien” von Joe Sacco, “Elender Krieg” 1 & 2 von Jean-Pierre Verney & Jacques Tardi (alle drei bei Edition Moderne) und “Castro” von Reinhard Kleist (Carlsen).

    Panoptikum der Destruktion

    Reinhard Kleist, Joe Sacco und Jacques Tardi/Jean-Pierre Verney erzÀhlen von Fidel Castro, Bosnien und dem Ersten Weltkrieg

    Das Thema Leben vor, wĂ€hrend und nach dem Kriegszustand besitzt im zeitgenössischen Comic derzeit große Konjunktur. Das Berliner Gorki-Theater veranstaltet dazu ab Sonntag sogar eine ganze Veranstaltungsreihe. Mit dem wenn auch sehr spĂ€t und langsam einsetzenden hiesigen Wandel seiner öffentlichen Wahrnehmung als Kunstform drĂ€ngen verstĂ€rkt ErzĂ€hlungen auf den Markt, die den Krieg und mit ihm die Entwicklung historischer Prozesse fokussieren. Die Zugriffe der teils ĂŒbersetzten, teils deutschsprachigen Werke auf den kontrollierten Ausnahmezustand und die Funktion ihrer Bildpolitik weisen bemerkenswerte Unterschiede auf. mehr

    “SĂ©lection Officielle” – AngoulĂȘme 2011

    Donnerstag, den 18. November 2010

    Ende Januar 2011 findet das 38. Internationale Comicfestival in AngoulĂȘme statt, das wichtigste und grĂ¶ĂŸte Comicfestival Europas, auf dem – wie in jedem Jahr – die wichtigsten europĂ€ischen Comicpreise verliehen werden. Die ausgezeichneten Titel werden aus einer 50 Titel umfassenden Longlist ausgewĂ€hlt, die am gestrigen Abend veröffentlicht wurde. Diese “SĂ©lection Officielle” ist seitens der Festivaljury sowohl als Vorauswahl fĂŒr die Preise als auch als Auflistung empfehlenswerter Titel des vergangenen Jahres gedacht. Und auch in diesem Jahr machen Graphic Novels neben den klassischen Albenformaten einen Großteil der gelisteten Titel aus.

    Besondere freut natĂŒrlich die Nominierung von Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag), dessen französische Übersetzung als “Trop n’est pas assez” (Editions çà et lĂ ) in der Liste gefĂŒhrt wird. Nach Ulli Oesterles “Hector Umbra” und Jens Harders “Alpha” (beide Carlsen) im vergangenen Jahr ist dies eine weitere Anerkennung deutschsprachiger Comics auch in Frankreich.

    Unter den darĂŒber hinaus ausgewĂ€hlten Titeln befindet sich eine ganze Reihe von Comics, die bereits in Deutschland veröffentlicht sind oder in naher Zukunft erscheinen werden. Von den Titeln der “SĂ©lection Officielle” sind bereits erhĂ€ltlich: Brecht Evens’ “Am falschen Ort” (Reprodukt), Apostolos Doxiadis’ und Christos H. Papadimitrious’ “Logicomix” (Atrium), Osamu Tezukas und Naoki Urasawas “Pluto” (Carlsen), Robert Kirkmans “The Walking Dead” (Cross Cult) und Ed Brubakers und Sean Phillips’ “Incognito” (Panini). Die ebenfalls aufgefĂŒhrte Graphic Novel “Wilson” von Daniel Clowes erscheint in zwei Wochen bei Eichborn.

    Weitere Titel der Auswahl sind hierzulande bereits in Vorbereitung, aber noch ohne konkrete Erscheinungstermine: “5.000 Kilometer pro Sekunde” von Manuele Fior (avant-verlag), “Gaza” von Joe Sacco, “Coney Island Baby” von Nine Antico (beide Edition Moderne), “Asterios Polyp” von David Mazzucchelli (Eichborn), sowie “X’ed out” von Charles Burns, “Pour l’empire” von Bastien Vives & Merwan Chabane, “Der Mann, der seinen Bart wachsen liess” von Olivier Schrauwen und “Markttag” von James Sturm (alle Reprodukt).

    “Das rauschende Fest am Rand des Todes”

    Dienstag, den 21. September 2010

    In der heutigen Ausgabe der “Welt” bespricht Brigitte Preissler Joe Saccos “Bosnien” (Edition Moderne) und resĂŒmiert bei allem Lob, dass nun Schluss sein mĂŒsse mit Comic-Reportagen.

    Das rauschende Fest am Rand des Todes

    Der amerikanische Zeichner Joe Sacco erzÀhlt in einem Doku-Reportage-Comic, wie es wirklich war, damals im Krieg um Bosnien

    Unter Comic-Verlegern ist es seit Jahren en vogue, dokumentarische Werke nach einem politischen Krisenherd, einem aus hiesiger Sicht irgendwie suspekten Land zu benennen. Sie heißen “Pjöngjang” oder “Shenzen” oder “Persepolis”. Und Joe Saccos legendĂ€re Schwarz-Weiß-Reportage ĂŒber den Nahostkonflikt hieß “PalĂ€stina”. Saccos neues Buch heißt im Deutschen “Bosnien” und ist die Übersetzung von “Safe Area Gorazde. The War in Eastern Bosnia 1992-1995.” Wieder eine Reportage. NatĂŒrlich autobiografisch, selbstverstĂ€ndlich Schwarz-Weiß. mehr

    Ab sofort lieferbar: “Bosnien” von Joe Sacco

    Mittwoch, den 25. August 2010

    Ab dem heutigen Mittwoch wird das neue Buch von Joe Sacco, “Bosnien”, ausgeliefert. Anders als der VorgĂ€ngerband “PalĂ€stina”, der ab sofort in neuer Auflage wieder erhĂ€ltlich ist, war “Bosnien” in Deutschland bisher unveröffentlicht.

    Ein Schweinekopf in einer Moschee, GerĂŒchte ĂŒber eine KindsentfĂŒhrung, Provokationen an einer Hochzeit. Normalerweise reicht das nicht, um eine ĂŒber Generationen entstandene multiethnische Gemeinschaft zu erschĂŒttern. Und doch ist es vor nicht allzu langer Zeit geschehen, praktisch vor unserer HaustĂŒre, in Bosnien. Aus guten Nachbarn wurden ein Serbe, ein Muslim, ein Kroate.

    In diesem Buch dokumentiert Joe Sacco auf eindringliche Art und Weise das Aufkommen von Nationalismus, Rassismus und Homophobie am Beispiel der bosnischen Stadt GoraĆŸde, die er ab 1995 mehrmals besucht hat.

    GoraĆŸde war im Bosnienkrieg von 1992 bis 1995 heftig umkĂ€mpft. 1993 wurde die Stadt zur UN-Schutzzone erklĂ€rt. Als Enklave war sie von der Föderation Bosnien und Herzegowina lange komplett abgeschnitten. GoraĆŸde war die einzige mehrheitlich von Bosniaken bewohnte Stadt, die sich aus eigener Kraft gegen die Serben verteidigen konnte.

    Auf der Website der Edition Moderne kann man sich in einer mehrseitigen Leseprobe einen Eindruck von dem Buch machen.

    Bosnien, ISBN 978-3-03731-069-4, 234 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, 24,00 EUR, 36,00 SFr., erschienen in der Edition Moderne

    Joe Sacco, Hundehalter

    Dienstag, den 17. August 2010

    Am vergangenen Wochenende erschien im “Sunday Book Review” der “New York Times” ein Kurzcomic von Joe Sacco. Der vor allem fĂŒr seine Comicreportagen bekannte Amerikaner (“PalĂ€stina”, “Bosnien”, beide Edition Moderne), beschĂ€ftigt sich hier mit den Widrigkeiten, mit denen er sich als Hundehalter auseinandersetzen muss. Der ganze Comic kann hier angesehen werden.

    Eisner Awards fĂŒr “Der Fotograf” und Joe Sacco

    Donnerstag, den 29. Juli 2010

    Am vergangenen Wochenende wurde wie in jedem Jahr am Rande der Comics Convention in San Diego mit den Eisner Awards Nordamerikas wichtigste Comic-Auszeichnungen verliehen. Eine der begehrten TrophĂ€en ging dabei an die amerikanische Ausgabe von “Der Fotograf” von Emmanuel Guibert, Pascal LĂ©mĂ©rcier und Didier LefĂšvre, die in der Kategorie “Best U.S. Edition of International Material” ausgezeichnert wurde. Auf deutsch erschien der Reisebericht aus dem kriegszerrĂŒtteten Afghanistan der 1980er-Jahre in der Edition Moderne, die US-Version bei First Second.

    Weitere Auszeichnungen fĂŒr “Der Fotograf” allein in den USA umfassen: ALA Notable Books – Winner ‱ YALSA Great Graphic Novel for Teens ‱ Barnes & Noble Best Graphic Novel ‱ Shelf Awareness Best of the Year ‱ Washington Post Best Books of the Year ‱ Amazon.com Best Graphic Novel of the Year ‱ Booklist Top Ten Graphic Novel ‱ Library Media Connection Best of the Best ‱ School Library Journal Best Adult Book for High School Students

    In der Kategorie “Best Writer Non-Fiction” gewann Joe Sacco fĂŒr seinen journalistischen Reisebericht “Footnotes from Gaza”, das bei der Edition Moderne angekĂŒndigt ist. Von Joe Sacco ist auf deutsch “PalĂ€stina” bereits erschienen, der Folgeband “Bosnien” erscheint im September.

    Eine vollstÀndige Liste der Gewinner der Eisner Awards findet sich hier.