Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Kaiserschnitt’

“Next Generation” in Berlin

Samstag, den 18. August 2012

Im Rahmen der JĂĽdischen Kulturtage Berlin wird am Dienstag, dem 21. August ein Podiumsgespräch zwischen  dem Comic-Autoren Hamed Eshrat (“Kaiserschnitt”, in Frankreich unter dem TItel “Tipping Point” veröffentlicht) und dem Autoren Ron Leshem geben.

In diesem Jahr führen wir den 2011 begonnenen israelisch-iranischen Dialog fort. Der Fokus liegt dabei auf der Genera­tion der 20–40-Jährigen. Was bewegt diese Generation in beiden Ländern? Wovor haben junge Menschen in Israel und dem Iran Angst? Welche Interessen haben sie? Wie gehen junge Menschen mit dem rigiden System der Mullahs um, welche Formen wählen sie, um Verbote zu umgehen? Wie reagieren junge Menschen in Israel auf Militär und den alltäglichen Überlebenskampf im modernen Israel? Was denken sie über die Orthodoxie? Wie stehen sie zueinander – Israelis und Iraner? Und wie weit greift die Propaganda gegeneinander?

Die Verantaltung findet im Jüdischen Museum Berlin statt und beginnt um 19 Uhr, der Eintritt beträgt 12 EUR (ermäßigt 8 EUR).

JĂĽdisches Museum Berlin, LindenstraĂźe 9-14, D-10969 Berlin
Tel: +49 (0)30 259 93 300, Fax: +49 (0)30 259 93 409
info@jmberlin.de, www.jmberlin.de
Ă–ffnungszeiten: Mo 10-22 Uhr, Di-So 10-20 Uhr

“Kaiserschnitt” in Frankreich erschienen

Freitag, den 18. September 2009

IMG9782848653228Vor kurzem wurde an dieser Stelle bereits ĂĽber Hamed Eshrats Graphic Novel “Kaiserschnitt” berichtet, die in Frankreich zur Veröffentlichung vorgesehen war. Just in diesen Tagen wurde das Buch nun unter dem Namen “Tipping Point – TĂ©hĂ©ran 1979″ vom Verlag Editions Sarbacane in den französischen Handel gebracht. Damit reiht sich das Buch nicht nur in die Reihe der deutschen Graphic Novels ein, die dort in Ăśbersetzung erschienen sind oder erscheinen werden (“drĂĽben!” von Simon Schwartz, avant-verlag und “Insekt” von Sascha Hommer, Reprodukt), sondern ist ein weiteres Beispiel aktueller Comics deutscher Autoren, die zwar in Frankreich veröffentlicht werden, hierzulande aber noch keinen Verlag gefunden haben.

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So hat beispielsweise Jens Harders umfangreiche Evolutionsgeschichte “Alpha” (Editions de L´An 2) dort vor einigen Monaten fĂĽr Wirbel gesorgt, wurde hier aber noch von keinem Verlag angekĂĽndigt. Barbara Yelin, die beim gleichen Verlag zwei BĂĽcher veröffentlicht hat (“Le Visiteur” und “Le Retard”) hat inzwischen jedoch mit Reprodukt einen deutschen Verlag gefunden, der ihr neues Projekt ĂĽber eine Bremer Giftmörderin im FrĂĽhjahr 2010 verlegen wird.

Neue deutsche Comics in Frankreich

Freitag, den 11. September 2009

12r01cvrs-1Noch bevor die Graphic Novel “drĂĽben!” von Simon Schwartz im Oktober beim Berliner avant-verlag veröffentlicht wird, hat sich ein französischer Verlag die Rechte an der Ăśbersetzung gesichert. Die in Paris ansässige Editions Sarbacane, in der bereits Comic- und Bilderbuchbände unter anderem von Elke Heidenreich und Michael Sowa sowie Sascha Hommer (“Insekt”, Reprodukt) erschienen sind, wird auch Simon Schwartz’ DebĂĽtalbum in Frankreich vorlegen. Geplant ist der Titel fĂĽr das FrĂĽhjahrsprogramm 2010.

Erzählt wird in diesem Buch die Geschichte der Eltern des Autors, die sich Anfang der Achtzigerjahre entschlossen, der DDR den Rücken zu kehren und ein neues Leben in Westberlin zu wagen. Zentrales Thema der Erzählung sind die Schwierigkeiten und Hindernisse, die für die junge Familie zu überwinden waren und die Auswirkungen einer Entscheidung, die bis heute für Spannungen in der Familie sorgt. Erfreulich um so mehr, dass man sich auch im Nachbarland Frankreich für dieses einzigartige Stück deutscher Zeitgeschichte interessiert.

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Simon Schwartz hat für die deutsche Ausgabe mehrere Coverentwürfe angefertigt – voraussichtlich wird für die französische Ausgabe eines der zwei vorläufigen Motive (mitte und rechts) übernommen.

Noch ohne Veröffentlichungstermin ist eine weitere Graphic Novel eines deutschen Autoren, die ebenfalls in der Editions Sarbacane erscheinen wird: In “Kaiserschnitt” erzählt der in Berlin lebende Iraner Hamed Eshrat die Geschichte seiner Eltern und die Wirren, in die sie zu Zeiten des politischen Umbruchs Ende der Siebzigerjahre im Iran gerieten. “Kaiserschnitt” ist zugleich Hamed Eshrats Diplomarbeit an der Kunsthochschule Berlin-WeiĂźensee. In Deutschland ist Hamed Eshrat Comic bislang noch nicht veröffentlicht worden. Ăśber das Werk berichteten unter anderem die “Tageszeitung” und – in persischer Sprache – “Radio Multikulti” vom RBB.