Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Larissa Bertonasco’

“Pentiment” – Sommerakademie der HAW Hamburg

Freitag, den 17. Mai 2013

Im Juli und August findet unter dem Namen “Pentiment” zum 25. Mal die International Sommerakademie fĂĽr Kunst und Gestaltung der Hochschule fĂĽr Angewandte Wissenschschaften in Hamburg statt.

Vom 21. Juli bis zum 11. August wird es eine Reihe von Kursen geben, bei denen man sich ab sofort anmelden kann. Mit Stefano Ricci (“Anita” mit Garbiela Giandelli, avant-verlag), Larissa Bertonasco (“Spring 8″) und Judith Mall (“Orang 9″, “Strapazin 104″) sind auch einige DozentInnen dabei, die in ihren Arbeiten im Grenzbereich zwischen Comic, Illustration und Malerei agieren. Während bei Stefano Ricci und Judith Mall der zeichnerische Aspekt im Vordergrund stehen wird, befasst sich Larissa Bertonasco unter dem Titel “Bilder die flĂĽstern – Worte die fliegen” mit dem Zusammenspiel zwischen Wort und Bild.

Informationen zu Inhalten der Kurse, GebĂĽhren und Terminen, finden sich auf der Pentiment-Website.

Graphic Novels in den Medien – 8. März 2013

Freitag, den 8. März 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem längeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“Baby´s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

FĂĽr Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Plötzlich ist Jesus ein GrĂĽner”. “Das Chagall-Porträt von Joann Sfar ist ein groĂźer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der jĂĽdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian SchlĂĽter ausfĂĽhrlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ’68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg groĂźartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature , das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, lässt sich leider nicht nachhören – dafĂĽr liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte Vergangenheitsbewältigung”. Die Autorin kommt ausfĂĽhrlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc Röhling zwei Veröffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in KĂĽrze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

FĂĽr den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier Comès schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

Larissa Bertonasco: “Lecture on Illustration”

Mittwoch, den 20. Juni 2012

Auch wenn die Veröffentlichung im Internet der derzeit beliebtere Weg ist, Comics, Illustrationen und illustrierte Geschichten zu veröffentlichen, sind von Zeichnerinnen und Zeichnern herausgegebene Hefte und Anthologien immer noch wichtig, wenn es darum geht, sich einer Öffentlichkeit zu stellen, bekannt zu werden, sich zu vernetzen und einen Verlag zu finden. Der kürzlich durchgeführte Comic-Clash auf dem Comic-Salon Erlangen, bei dem Heftmacher im sportlichen Wettkampf gegeneinander antraten, zeigte noch einmal deutlich, wie viel kreatives Potential in der deutschen Comic-Szene steckt und dass man sich über einen Mangel an neuen Talenten keine Sorgen machen muss.

Ein bereits etabliertes Magazin ist “Spring”, das seit einigen Jahren von einer Gruppe von Zeichnerinnen veröffentlicht wird, die nicht zuletzt auch dadurch einer größeren Leserschaft bekannt gemacht wurden. Hier fanden sich frĂĽhe Geschichten u.a. von claire Lenkova (“Grenzgebiete: Eine Kindheit zwischen Ost und West”, Gerstenberg) und Barbara Yelin (“Gift” mit Peer Meter, Reprodukt). Nun wurde MitgrĂĽnderin Larissa Bertonasco (“La cucina mia!”, Jacoby & Stuart) an die Stuttgarter Merz-Akademie eingeladen, um in der Vortragsreihe “Five Lectures on Illustration” von der Arbeit an dem Magazin zu berichten.

Seit 2004 nimmt eine Gruppe Zeichnerinnen einmal jährlich die Gestaltung, Umsetzung und Präsentation ihrer freien Arbeiten selbst in die Hand und eroberte sich dafür einen Raum für experimentelles Bilderzählen: Spring!

Spring bündelt das Ungewöhnliche zwischen Comic, Illustration und freier Zeichnung. Diese Anthologie füllt damit eine Lücke auf dem deutschsprachigen Buchmarkt. Die Zeichnerinnen befassen sich jedes Jahr mit einem selbstgewählten Thema und setzen dieses auf die unterschiedlichsten Weisen visuell-erzählerisch um.

Larissa Bertonasco, Illustratorin aus Hamburg und seit der ersten Ausgabe Mitherausgebern des Magazins, erzählt über dieses inspirierende Projekt.

Der Vortrag findet am Dienstag, dem 26. Juni in der Aula der Merz-Akademie statt, Beginn ist 19.30 Uhr. Die Anmeldung ist hier möglich. “Spring 9: Reineke Fuchs” befindet sich derzeit in Vorbereitung und wird Ende August veröffentlicht. Oben zu sehen sind das von Larissa Bertonasco gestaltete Cover von “Spring” 6 sowie das neue Cover, gestaltet von Romy BlĂĽmel.

Merz Akademie, TeckstraĂźe 58, D-70190 Stuttgart
www.merz-akademie.de