Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Line Hoven’

“Starting from scratch ‚Äď Die dunkle Kunst des Schabkartons”

Freitag, den 7. Februar 2014

Im Rahmen der Ausstellung comicleben_comiclife im Museum f√ľr Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) gibt die Comiczeichnerin Line Hoven (‚ÄúLiebe schaut weg‚ÄĚ, Reprodukt) am 16. Februar einen Workshop, bei dem sich die Teilnehmer an der hohen Kunst des Schabkartons versuchen k√∂nnen.

Der Schabkarton ist eine fast vergessene Zeichentechnik. Die Besonderheit liegt darin, Bilder zu schaffen, die aussehen wie aus einem Film Noir oder von einem alten Holzschnitt. Wo setzt man Licht, und wo l√§sst man Dunkelheit regieren? Nach einer kurzen Einf√ľhrung in die Technik setzen die Kursteilnehmer ein von ihnen mitgebrachtes Foto oder eine Zeichnung in Schabkarton um. F√ľr den Workshop braucht man nur Liebe zum Detail, ein wenig Durchhalteverm√∂gen und Mut zu Schwarz.

Mehr Infos zu ‚ÄúStarting from scratch‚ÄĚ und zum weiteren Programm rund um die Ausstellung gibt es hier und auf der Seite des MKG. Die Veranstaltung richtet sich an alle ab 16 Jahren, die Teiulnahmegeb√ľhr bel√§uft sich auf 50 Euro.

Museum f√ľr Kunst und Gewerbe Hamburg, Steintorplatz, D-20099 Hamburg
Tel. +49 (0)40 428134-880 | Fax +49 (0)40 428134-999
www.mkg-hamburg.de

Comic-K√ľnstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic B√∂rse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die B√∂rse findet im Haus Eimsb√ľttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der Fr√ľhaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen f√ľr ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den n√§chsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag er√∂ffnet in den R√§umen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” √ľber die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter √úberblick √ľber aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Er√∂ffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. M√§rz auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. M√§rz wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespr√§ch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Erg√§nzt wird diese Runde vom neuseel√§ndischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation √ľbernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus Eimsb√ľttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
√Ėffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

Veranstaltungen im Goethe-Institut in London

Samstag, den 27. Oktober 2012

Passend zum COMICA-Comicfestival, das im kommenden Monat in London stattfinden wird, zeigt ab dem 3. November das Goethe-Institut London die seit geraumer Zeit weltweit reisende Ausstellung ‚ÄúComics, Manga & Co.‚ÄĚ √ľber deutsche Comics und ihre K√ľnstlerinnen und K√ľnstler. Erg√§nzend dazu gibt es ein eigenes Veranstaltungsprogramm.

So wird sich am Sonntag, dem 4. November unter dem Titel ‚ÄúIntimate Interiors‚ÄĚ Anke Feuchtenberger (“Die Spazierg√§ngerin”, Reprodukt) mit Andrzej Klimowski,¬†Professor f√ľr Illustration am Royal College of Art, unterhalten. Diese Veranstaltung findet nicht in den R√§umen des Goethe-Instituts statt, sondern in der Buchhandlung Foyles. Der Eintritt betr√§gt 6 Pfund.

Zur Er√∂ffnung der Ausstellung wird sich am 5. November in den R√§umen des Goethe-Instituts der Comic-Experte Paul Gravett mit dem deutschen Redakteur und Autor Andreas C. Knigge √ľber “1001 COMICS die Sie lesen sollten, bevor das Leben vorbei ist” unterhalten. Das gleichnamige Buch ist in der Edition Olms erschienen.

Einen Einblick in die aufw√§ndige Technik des Schabkarton-Kratzens wird in einem Workshop mit Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) geboten, der am 11. November stattfinden wird. Die Teilnahme am Workshop kostet 40 Pfund, bzw. erm√§√üigt 35 Pfund, Tickets sind hier erh√§ltlich.

Zu einem Manga-Abend mit Live-Zeichnen und Cosplay wird am 24. November geladen. Anwesend sind Christina Plaka (“Prussian Blue”, Carlsen) und Emma Vieceli (“Manga Shakespeare”). Der Eintritt ist frei, Anmeldung jedoch erforderlich.

Goethe-Institut, 50 Princes Gate, GB‚ÄďLondon SW7 2PH
Tel. +44 20 7596 4000
email: info@london.goethe.org,
london.goethe.org

Foyles, 113-119 Charing Cross Road, London WC2H 0EB

Lesung mit Line Hoven und Jochen Schmidt in Hamburg

Donnerstag, den 31. Mai 2012

Am kommenden Samstag werden Autor Jochen Schmidt (“Schmidt liest Proust”, Voland & Quist) und Zeichnerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) in Hamburg aus ihrer gemeinsamen Reihe “Dudenbrooks” lesen, die zun√§chst w√∂chentlich in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien und inzwischen bei Jacoby & Stuart als Buch ver√∂ffentlicht worden ist.

Derzeit f√ľhren Hoven und Schmidt die Kooperation mit der “Schmythologie” fort, die ebenfalls in der FAZ erscheint.

Der Eintritt zur Veranstaltung beträgt 5 Euro, Beginn ist um 19:30 Uhr, die Anmeldung ist per E-Mail möglich.

PLY unestablished furniture, Kleine Rainstr. 44 Hinterhof, 22765 Hamburg

Comics in der Presse

Freitag, den 13. April 2012

In der heutigen Ausgabe der “S√ľddeutschen Zeitung” stellt Gottfried Knapp den ersten Teil von “Steam Noir” vor, der Steampunk-Reihe von Benjamin Schreuder und Felix Mertikat (Cross Cult) vor, dessen “dichte, ironisch gebrochene Mixtur aus klassischen Motiven des Phantastischen” er als sehr¬† gelungen betrachtet: “Die Welt nach den Blinden Tagen”.

“Die hohe Kunst des Kurvenkratzens” stand im Mittelpunkt des Workshops, den Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) im Rahmen der Graphic Novel-Tage in Hamburg gegeben hat. Teilgenommen hat Alexander Josefowicz, der dar√ľber im “Hamburger Abendblatt” schreibt.

Auf die anstehende Signierstunde von Carolin Walch (“Roxanne & George”, Reprodukt) am Samstag ab 15 uhr bei “Terminal Entertainment” in Frankfurt wird in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Neuen Presse” hingewiesen. Dabei erf√§hrt man noch Einiges √ľber die Hintergr√ľnde des Buches: “Comics sind ihre Leidenschaft”.

T3 Terminal Entertainment, Große Eschenheimer Str. 41a, D-60313 Frankfurt am Main
Tel. (069) 287569, Fax (069) 287584
email: info@t3ffm.de, ww.t3ffm.de

Graphic Novels im “Hamburg Journal”

Mittwoch, den 11. April 2012

Die Magazin-Sendung “Hamburg Journal” des NDR berichtete gestern √ľber die ebenfalls gestern begonnenen Graphic Novel-Tage und stellt in einem Beitrag die Comic-Autoren Joe Sacco (“Gaza”, Edition Moderne), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag), Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) und Ralf K√∂nig (“Antityp”, Rowohlt) vor.

Zum Videobeitrag gelangt man hier.

Heute finden die Graphic Novel-Tage mit einem Schabkarton-Workshop und einer Podiumsveranstaltung mit Line Hoven und Igort (“Berichte aus der Ukraine”, Reprodukt; “Fats Waller” mit Carlos Sampayo, avant-verlag) ihre Fortsetzung.

“Sprechende Bilder” im Literaturhaus Hamburg

Montag, den 9. April 2012

Vom 10. bis zum 13. April l√§dt das Junge Literaturhaus Hamburg unter dem Titel “Sprechende Bilder” zu den ersten Hamburger Graphic Novel Tagen ein. Moderiert von den Journalisten Andreas Platthaus (“Frankfurter Allgemeine Zeitung”) und Christian Gasser (“Neue Z√ľrcher Zeitung”) werden sich Ulli Lust & Joe Sacco, Jens Harder & Marc-Antoine Mathieu, Line Hoven & Igort und Ralf K√∂nig & Posy Simmonds an jeweils einem Abend
begegnen.

Der Comic hat die Kinderstube l√§ngst hinter sich gelassen: Noch nie waren Comics so erwachsen, waren Comics mit so viel Qualit√§t und neuen Erz√§hl-Formen auf dem Markt. Bei den ersten Graphic Novel Tagen im Hamburger Literaturhaus kommen unter dem Titel “Sprechende Bilder” an vier Abenden vom 10. bis 13. April bei Podiumsdiskussionen jeweils ein internationaler und ein deutschen Comicautor oder -autorin miteinander ins Gespr√§ch.

Neben den Abendveranstaltungen bietet das Junge Literaturhaus Hamburg Workshops mit zweien der anwesenden K√ľnstler – Line Hoven und Igort – an.

  • Dienstag, 10. April:
    Comic & Reportage: Joe Sacco (US) & Ulli Lust (A)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR / 6 EUR
  • Mittwoch, 11. April:
    Comic & Leben: Igort (I) & Line Hoven (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Line Hoven: “Kratzen f√ľr Anf√§nger: Einf√ľhrung in die Schabkartontechnik” (ab 14 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, Kursgeb√ľhr: 15 EUR
  • Donnerstag, 12. April:
    Comic & Zeit: Marc Antoine Mathieu (F) & Jens Harder (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR / 6 EUR

  • Workshop mit Igort: “Analysis of Frames and their Implicit Semantic Meaning”
    (in englischer Sprache, ab 18 Jahre, maximal 12 Teilnehmer)
    15 Uhr bis 18.30 Uhr, Gartenzimmer, Kursgeb√ľhr: 15 EUR
  • Freitag, 13. April:
    Comic & Film: Posy Simmonds (GB) & Ralf König (D)
    19.30 Uhr, Großer Saal, Eintritt: 10 EUR, ermäßigt 8 EUR / 6 EUR
  • In der Hamburger Comicbuchhandlung Strips & Stories finden am Rande der Veranstaltungsreihe folgende Signierstunden statt:

  • Mittwoch, 11. April, 16-18 Uhr:
    Igort (“Berichte aus der Ukraine”)

  • Samstag, 16. April, 14-16 Uhr:
    Line Hoven (“Liebe schaut weg”) & Posy Simmonds (“Tamara Drewe”)
  • Literaturhaus Hamburg, Schwanenwik 38, D-22087 Hamburg
    Tel. (040) 22 70 20 11, Fax (040) 2 20 66 12
    email: info@julit-hamburg.de, www.julit-hamburg.de

    Strips & Stories, Seilerstraße 40, D- 20359 Hamburg
    Tel. (040) 380 740 09
    email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

    “illustrare & narrare”, Ausstellung im Kloster Irsee

    Donnerstag, den 10. November 2011

    Ab dem 21. Januar zeigt das Bildungs- und Kulturzentrum Kloster Irsee eine Ausstellung mit dem Titel “illustrare & narrare ‚Äď Die Kunst des Bebilderns und der Bilderz√§hlung”, bei der neben Bildern von Quint Buchholz, Reinhard Michl und Ulrike Steinke auch Originale der Hamburger Comicautorin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) zu sehen sein werden.

    Die Kunst der Illustration unterscheidet sich von anderen K√ľnsten durch eine f√ľr sie charakteristische Fremdbestimmung: Illustratoren entscheiden nicht frei √ľber ihr Thema, sondern stellen sich in den Dienst eines fremden Werks, indem sie es bebildern. Sie leisten mit ihrer Kunst eine Gratwanderung zwischen den Vorgaben des Autors und der Imaginationskraft des betrachtenden Lesers. Weit davon entfernt, nur dekoratives Beiwerk zu liefern, werfen sie neues Licht auf die ihnen vorgegebenen Themen.

    Die Vernissage findet am Sonntag, dem 20. November um 16 Uhr statt. Die Ausstellung ist vom 21. bis zum 31. Januar geöffnet.

    Schwäbisches Tagungs- und Bildungszentrum Kloster Irsee, Klosterring 4, D-87660 Irsee
    Tel.: (08341) 906-00,  Fax: (08341) 74278
    www.kloster-irsee.de, E-Mail: info@kloster-irsee.de

    “Schmythologie”

    Montag, den 7. November 2011

    Nach den “Dudenbrooks” ist mit “Schmythologie” nun eine neue Zusammenarbeit von Line Hoven und Jochen Schmidt in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” gestartet. Nachdem zuvor Alliterationen das Konzept der kurzen Geschichten von Texter Jochen Schmidt bestimmten, sind es nun aus dem Griechischen stammende Fremdw√∂rter, die Jochen Schmidt ‚Äď nicht immer der urspr√ľnglichen Bedeutung entsprechend ‚Äď in neuen Texten aufgreift. Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) erg√§nzt diese um Illustrationen, die den Textvorlagen nicht selten noch neue, augenzwinkernde Bedeutungsebenen hinzuf√ľgen.

    Auf der Website der “FAZ” stellt Andreas Platthaus das Projekt vor, in einer Bildergalerie k√∂nnen erste Ergebnisse des “etymologischen Gemeinschaftsprojektes” angesehen werden.

    “Dudenbrooks” von Jochen Schmidt & Line Hoven

    Samstag, den 15. Januar 2011

    Kein Comic, keine Graphic Novel, aber ein literarisches/grafisches Projekt der besonderen Art: Jochen Schmidt (“Weltall. Erde. Mensch.”, Voland & Quist) und Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) pr√§sentieren in der heutigen Ausgabe der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” bereits den zweiten Teil ihrer neuen Serie “Dudenbrooks”.

    In sechsundzwanzig Teilen, den Buchstaben des Alphabets zugeordnet, wird jeweils eine Geschichte erzählt. Jede Geschichte enthält sieben Wörter desselben Anfangsbuchstabens, wie sie jeweils im Abstand von vierzig Wörtern im Duden stehen. Auf der Grundlage der aus diesen Wörtern von Jochen Schmidt geschaffenen erzählerischen Zusammenhänge kratzt Line Hoven ein Bild aus Schabkarton.

    Andreas Platthaus erl√§utert das Konzept der Serie ausf√ľhrlich auf www.faz.net:

    Lesen Sie ‚ÄěDudenbrooks‚Äú

    Line Hoven und Jochen Schmidt wagen ein erzählerisches Experiment mit Text und Bild. In sechsundzwanzig Teilen entsteht ein Alphabet der literarischen Art.

    Wenn Line Hoven davon spricht, wie sie ihre Bilder zeichnet, dann spricht sie vom ‚ÄěKratzen‚Äú. Und das mit Recht, denn die in Hamburg lebende dreiunddrei√üigj√§hrige K√ľnstlerin arbeitet mit Schabkartons. Das muss man sich so vorstellen: Auf wei√üem Karton wird eine dicke schwarze Beschichtung aufgetragen, die man mit einem Skalpell wieder abkratzen kann. Man zeichnet also, indem man Wei√ü unter Schwarz freilegt. Dadurch bekommen die entstehenden Bilder die Anmutung von sorgf√§ltig gearbeiteten Holzschnitten, und mit dieser traditionellen √Ąsthetik weckt Line Hoven Emotionen bei den Betrachtern, die eine einfache Zeichnung nicht hervorgebracht h√§tte. mehr

    Graphic Novels auf der BuchWIEN 10

    Donnerstag, den 18. November 2010

    Wie schon in den letzten zwei Jahren wird es auch 2010 einen Stand mit Graphic Novels auf der BuchWIEN geben, die in diesem Jahr vom 15. bis zum 21. November stattfinden wird. Die Berliner Verlage Reprodukt und avant-verlag sowie die Z√ľrcher Edition Moderne werden ihre Neuheiten und Klassiker aus der Backlist gemeinsam pr√§sentieren.

    Der Graphic-Novels-Stand wird Teil des Gemeinschaftsstands der Independent-Verlage sein und von Sebastian Oehler von Reprodukt und Sebastian Broskwa von der österreichischen Auslieferung Pictopia betreut werden.

    Als G√§ste werden in diesem Jahr die Zeichner und Zeichnerinnen Arne Bellstorf (“Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchher & Stuart Sutcliffe”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Barbara Yelin (“Gift”, zusammen mit Peer Meter, alle Reprodukt) erwartet, die gemeinsam einen Abend im phil bestreiten und dort √ľber ihre B√ľcher sprechen werden. In einem Workshop auf der BuchWIEN erkl√§rt Arne Bellstorf “Wie ein Comic entsteht‚Äú.

    Abseits des Graphic-Novel-Standes bei den Independent Verlagen ist auch eine eigene Comic-Lounge auf der BuchWIEN geplant, bei der sich vor allem die heimische Szene dem Messepublikum präsentieren wird.

    Workshop mit Arne Bellstorf: “Wie ein Comic entsteht” auf der¬†Messe Wien, Seminarraum 1+2, Donnerstag, 18. November 2010, 11.30 bis 13 Uhr

    “Lebenslinien – Biopic im Comic” mit Arne Bellstorf, Line Hoven und Barbara Yelin. K√ľnstlergespr√§che moderiert von Karin Krichmayr (“Der Standard”), Signierstunde und Party mit DJ Urbs und Tag Tool im phil,¬†Freitag, 19. November 2010, 20 Uhr

    Am Samstag, dem 20. November werden Arne Bellstorf, Line Hoven und Barbara Yelin ihre B√ľcher in der BILDERBOXvienna signieren. Beginn der Signierstunde ist 16 Uhr.

    BILDERBOXvienna, Kirchengasse 40/1, A-1070 Wien
    Tel. +43 1 2931686
    www.facebook.com/Bilderbox
    √Ėffnungszeiten: Mo-Fr 11-19.30 Uhr, Sa 12-18.30 Uhr

    phil, Gumpendorferstraße 10-12, A-1060 Wien
    Tel. +43 (0)1 581 04 89
    email: info@phil.info, www.phil.info
    Eintritt 3 EUR, frei f√ľr BuchWIEN BesucherInnen

    Messe Wien, Trabrennstraße, A-1021 Wien
    Telefon: +43 (0)1 727 20 0, Fax: +43 (0)1 727 20 443
    email: info@messe.at, www.messe.at

    “Comics in Deutschland ‚Äď Der Siegeszug der Bildgeschichten”

    Donnerstag, den 14. Oktober 2010

    F√ľr SWR2 hat Martin Gramlich einen halbst√ľndigen Beitrag √ľber den Stand der Comics in Deutschland zusammengestellt, der heute ausgestrahlt wurde. Zu Wort kommen darin unter anderm Comic-Journalist und Agent Andreas C. Knigge, Buchkritiker Denis Scheck, die Comic-Redakteure Kai-Steffen Schwarz und Ralf Keiser (Carlsen) sowie die K√ľnstlerinnen und K√ľnstler Line Hoven (“Liebe schaut weg”), Arne Bellstorf (“Baby¬īs in Black ‚Äď The Story of Astrid Kirchher & Stuart Sutcliffe”) und Anke Feuchtenberger (“Die Hure H wirft den Handschuh”, alle Reprodukt; “Hero und Leander”, Edition Moderne).

    Comics in Deutschland

    Der Siegeszug der Bildgeschichten

    Deutschland hat mit Wilhelm Busch einen der gro√üen Ahnen des Comics hervorgebracht; K√ľnstler wie Lyonel Feininger haben als Comiczeichner begonnen. Sogar Johann Wolfgang von Goethe √§u√üerte sich bewundernd √ľber die Bildgeschichten seiner Zeit. Doch w√§hrend sich der Comic in den USA zu einer Grundlage der Popkultur entwickelte, in Japan Millionenauflagen erreichte und in Frankreich als Kunst gefeiert wurde, fristete das Genre bei uns lange Zeit ein Schattendasein. Damit scheint es jetzt ein Ende zu haben: In den Buchl√§den stapeln sich “Graphic Novels”, das Feuilleton hat den Wert der hintergr√ľndigen Bildgeschichte entdeckt, Kunsthochschulen bilden Comiczeichner aus. Mittlerweile hat sich das Genre so etabliert, dass Comiczeichner sogar als Botschafter f√ľr deutsche Kultur ins Ausland gehen. mehr

    Der Beitrag lässt sich hier direkt als mp3 nachhören.

    Arne Bellstorf – Signiertermine im Oktober

    Mittwoch, den 29. September 2010

    Anl√§sslich der Ver√∂ffentlichung von “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” ist Arne Bellstorf im Oktober bei Signierterminen mit Line Hoven und Brecht Evens in verschiedenen St√§dten anzutreffen:

    ‚ÄĘ T3 Terminal Entertainment | Freitag, 8. Oktober, 17-19 Uhr

    Arne Bellstorf und e.o.plauen-Preistr√§gerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”) signieren, und es gibt ein Jubil√§um zu feiern: 15 Jahre T3 Terminal Entertainment! Im Laufe des Oktober gilt es noch viele weitere Signiertermine bei T3 in Frankfurt zu besuchen – eine komplette Liste der Veranstaltungen ist auf der Website des Comic-Shops zu finden.

    T3 Terminal Entertainment, Große Eschenheimer Straße 41 a, D-60313 Frankfurt am Main
    t3ffm.wordpress.com

    ‚ÄĘ Frankfurter Buchmesse – Halle 4.1 D128 | Samstag, 9. Oktober, 14 Uhr

    Arne Bellstorf stellt sein neues Buch auf der Leseinsel der unabh√§ngigen Verlage vor. Ausgehend von Gespr√§chen mit Astrid Kirchherr entwickelte er eine Geschichte, in der er erz√§hlt, wie sich Rock ‘n’ Roll aus Liverpool und Hamburger Subkultur der Sechzigerjahre zu einem neuen Stil verbinden.

    ‚ÄĘ Modern Graphics | Freitag, 15. Oktober, 17-19 Uhr

    Arne Bellstorf und Brecht Evens (“Am falschen Ort”) signieren ihre brandneuen B√ľcher im Kreuzberger Hauptgesch√§ft von Modern Graphics.

    Modern Graphics, Oranienstraße 22, D-10999 Berlin
    www.modern-graphics.de

    ‚ÄĘ neurotitan shop & gallery | Samstag, 16. Oktober, 16-19 Uhr

    Arne Bellstorf und Brecht Evens (“Am falschen Ort”) signieren abermals in Berlin – und es gibt noch einen runden Geburtstag zu feiern: 15 Jahre Haus Schwarzenberg! Begleitet von einer feinen Musikauswahl gibt es Kaffee, Sekt und Kuchen.

    neurotitan shop & gallery, Rosenthalerstraße 39, D-10178 Berlin
    www.neurotitan.de

    Comicl√§den und Buchhandlungen, die ebenfalls Interesse an Signieraktionen haben, k√∂nnen sich bei Sebastian Oehler √ľber Einzelheiten informieren.

    “Eine Feder ehrt nun die Kratzerin”

    Sonntag, den 26. September 2010

    Am vergangenen Freitag wurde der e.o.plauen-F√∂rderpreis an die in Hamburg lebende K√ľnstlerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) verliehen. √úber die Preisvergabe, die zugleich Er√∂ffnungsveranstaltung des neu gestalteten Erich-Ohser-Hauses in Plauen, berichten unter anderem die Stadt Plauen selbst, der Blog ihre Verlags Reprodukt und die im Vogtland erscheinenende “Neue Presse”, die im Vorfeld bereits berichtet hatte. Dort schreibt nun Lokalredakteurin Nancy Dietrich:

    Eine Feder ehrt nun die Kratzerin

    Line Hoven mit e.o.plauen-Förderpreis 2010 ausgezeichnet РNeues Erich-Ohser-Haus mit Galerie ab Samstag geöffnet

    Der Gummibaum, ja der Gummibaum war bis Freitagnachmittag das gr√∂√üte Problem. Das Pfl√§nzchen sollte n√§mlich die stilechte Leseecke der neuen Line-Hoven-Ausstellung im Vogtlandmuseum schm√ľcken. Nur: Ihn zu beschaffen, hat sich als gro√üe H√ľrde herausgestellt. Freitagmittag, zum Gl√ľck, stand er dann aber da. P√ľnktlich zu den bedeutenden Ereignissen, die sich an Plauens sehenswerter Museumsmeile, der Nobelstra√üe, abspielten: Im Festsaal des Vogtlandmuseums hat Line Hoven den e.o.plauen-F√∂rderpreis erhalten.

    Laudator Andreas Platthaus, Feuilletonredakteur der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”, w√ľrdigte die Arbeit der Comiczeichnerin als “gro√üe Kunst. Kunst von und f√ľr Fortgeschrittene.” Es sei vor allem das Beunruhigende, das die erz√§hlerische Qualit√§t Line Hovens ausmache. “Line Hoeven kratzt frei, was freizukratzen ist.” mehr

    Entstehung eines Schabkarton-Bildes

    Mittwoch, den 22. September 2010

    An diesem Wochenende wird der e.o.plauen-F√∂rderpreis an die in Hamburg lebende K√ľnstlerin Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) verliehen. Aus diesem Anlass werden in einer Ausstellung mit dem Titel “Kleine Kratzer” eine Reihe ihrer Schabkarton-Originale gezigt.

    F√ľr diese Ausstellung hat Line Hoven nun eigens einige neue Bilder angefertigt. Die Entstehung einer der aufw√§ndigen Seiten hat sie in den vergangenen Tagen auf ihrem Blog verfolgt.

    Anlässlich der Wiedereröffnung der Galerie e.o. plauen findet am 24. September gegen 17 Uhr die Verleihung des Förderpreises an Line Hoven im daran angeschlossenen Vogtlandmuseum Plauen statt. Dort wird auch die Ausstellung bis zum 31. Oktober zu sehen sein.

    Vogtlandmuseum Plauen, Nobelstr. 9-13, D-08523 Plauen
    Tel. (03741) 291 2344
    www.plauen.de/vogtlandmuseum

    Galerie e.o.plauen, Nobelstr. 7, D-08523 Plauen (Eingang √ľber Vogtlandmuseum)
    email: galerie-e.o.plauen@freenet.de, www.galerie.e.o.plauen.de, www.e.o.plauen.de
    √Ėffnungszeiten: Di-So, Feiertags 11-17 Uhr

    Line Hoven Рe.o.plauen Förderpreis 2010

    Montag, den 9. August 2010

    Die Hamburger Comiczeichnerin Line Hoven wird mit dem e.o.plauen Förderpreis 2010 ausgezeichnet, wie von der e.o.plauen Stiftung bereits im vergangenen Jahr bekannt gegeben wurde.

    Im Herbst dieses Jahres wird die Galerie e.o.plauen ein Haus im mittelalterlichen Wohnquartier von Plauen, in der Nobelstraße 7, beziehen. Am 24. September werden die neuen Räume nach Restaurierung und Umgestaltung feierlich eröffnet. Auf drei Etagen zeigt die Galerie anschließend in einer halbjährlich wechselnden Dauerausstellung Arbeiten aus dem vielseitigen Schaffen von Erich Ohser.

    Anl√§sslich der Wiederer√∂ffnung der Galerie findet am 24. September gegen 17 Uhr auch die Verleihung des e.o.plauen F√∂rderpreises an Line Hoven im Vogtlandmuseum Plauen statt. Dort werden in einer Ausstellung unter dem Titel “Kleine Kratzer” vom 25. September bis zum 31. Oktober Schabkarton-Originale der Zeichnerin zu sehen sein.

    “Line Hoven, 1977 in Bonn geboren, ist eine langsame Zeichnerin. Nicht, weil es ihr am K√∂nnen fehlte, sondern weil die heute in Hamburg lebende K√ľnstlerin auf Schabkarton arbeitet – also aus einer schwarz beschichteten Fl√§che das Wei√ü des darunterliegenden Kartons frei kratzt. Mit den daraus resultierenden Bildern stellt sie sich stilistisch in die gro√üe deutsche Traditionslinie des Holzschnitts, mit dem auch Erich Ohser in den zwanziger Jahren w√§hrend seines Leipziger Kunst-Studiums experimentierte. Doch mehr noch eint den Namensgeber des e.o.plauen Preises und die neue Tr√§gerin des F√∂rderpreises die Faszination f√ľr Bildgeschichten.” – Aus der Laudatio von Andreas Platthaus

    “Liebe schaut weg”, das erste Buch der Zeichnerin und gleichzeitig ihre Diplomarbeit an der Hochschule f√ľr Angewandte Wissenschaften in Hamburg, liegt mittlerweile bereits in der zweiten Auflage bei Reprodukt vor.

    Weitere Arbeiten von Line Hoven sind unter anderem in ‚ÄúOrang‚ÄĚ (Kiki Post/Reprodukt), “Strapazin” und ‚ÄúFlitter‚ÄĚ (avant-verlag) ver√∂ffentlicht worden.

    Derzeit arbeitet Line Hoven gemeinsam mit dem Berliner Schriftsteller Jochen Schmidt (unter anderem “Schmidt liest Proust”, erschienen bei Voland & Quist) an einem neuen Buchprojekt.

    Auf linehoven.de, der Website der Zeichnerin, finden sich viele weitere Illustrationen und Comics.

    Vogtlandmuseum Plauen, Nobelstr. 9-13, D-08523 Plauen
    Tel. (03741) 291 2344
    www.plauen.de/vogtlandmuseum

    Galerie e.o.plauen, Nobelstr. 7, D-08523 Plauen (Eingang √ľber Vogtlandmuseum)
    email: galerie-e.o.plauen@freenet.de, www.galerie.e.o.plauen.de, www.e.o.plauen.de
    √Ėffnungszeiten: Di-So, Feiertags 11-17 Uhr

    “Comics, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur”

    Mittwoch, den 23. Juni 2010

    Das Goethe-Institut engagiert sich schon eine ganze Weile in Sachen Comics. Neben der informativen Website zu deutschen Comics, die mittlerweile in neun Sprachen vorliegt, laden die internationalen Dependancen des Goethe-Instituts regelm√§√üig Comic-K√ľnstlerinnen und K√ľnstler ein, stellen Zeichnungen aus und bieten Workshops und Vortr√§ge an.

    Im August wird eine Wanderausstellung sogar in doppelter Ausfertigung auf Welttournee gehen: Die Ausstellung “Comics, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur” stellt zwei Generationen Zeichner vor, die in den letzten Jahren auf ganz unterschiedliche Art und Weise die deutsche Comickultur gepr√§gt haben.

    Innovativ, fantasievoll und kritisch – Attribute, die sowohl f√ľr die Comic-Avantgarde, als auch f√ľr die j√ľngere Generation der Comic-K√ľnstler stehen. Beide Gruppen pr√§sentieren sich gemeinsam in der vom Goethe-Institut und Matthias Schneider konzipierten Wanderausstellung und erm√∂glichen so einen √úberblick √ľber die Entwicklung der deutschen Comic-Kultur seit der Wiedervereiningung im Jahre 1990.

    Zu sehen sein werden Arbeiten folgender Zeichnerinnen und Zeichner: Arne Bellstorf (“Baby’s in black – The story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”), Martin tom Dieck (“Der unschuldige Passagier”), Sascha Hommer (“Vier Augen”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”), Mawil (“Action Sorgenkind”, alle Reprodukt), Anke Feuchtenberger (“Die Hure H zieht ihre Bahnen”, Edition Moderne), Flix (“Faust”), Jens Harder (“Alpha – Directions”), Reinhard Kleist (“Cash – I see a darkness”), Isabel Kreitz (“Die Sache mit Sorge”, alle Carlsen), Christina Plaka (“Yonen Buzz”, Tokyopop), Henning Wagenbreth (“Cry for help”, Gingko Press) und Ulf K. (“Sternenn√§chte”, Edition 52).

    Eine erste Station der Wanderausstellung ist Goethe-Institut Helsinki, wo sie vom 19. August bis zum 16. September zu sehen sein wird. Vom 10. bis zum 12. September findet in Finnlands Hauptstadt zudem das 25. Internationale Comicfestival statt, zu dem Sascha Hommer auf Einladung des Goethe-Instituts zugegen sein wird. Danach wird die Ausstellung in Bukarest und Prag zu sehen sein. Das Doppel der Ausstellung wird voraussichtlich in Santa Cruz, La Paz und Porto Allegre präsentiert. Anschließend sind weitere Stationen in aller Welt vorgesehen.

    Die Ausstellung wird von Matthias Schneider kuratiert und von Hans Baltzer gestaltet, letzterer ist auch f√ľr die Produktion des¬† begleitenden Bildbandes verantwortlich, in dem die K√ľnstlerinnen und K√ľnstler ausf√ľhrlich vorgestellt werden. Erh√§ltlich ist der Katalog in den Dependancen des Goethe-Instituts, in denen die Ausstellung pr√§sentiert wird.

    Goethe-Institut Helsinki, Mannerheimintie 20 A, 6. Stock, Fin-00100 Helsinki
    Tel. +358 9 68035523
    email: kultur@helsinki.goethe.org, www.goethe.de/ins/fi/hel/deindex.htm

    “Jenseits von Asterix”

    Mittwoch, den 9. Juni 2010

    Im Ressort Geschichte auf “Zeit Online” findet sich nun Katja L√ľthges Artikel zu Geschichtscomics – also Comics, die vor einem historischem Hintergrund spielen. Genannt werden unter anderem Jean-Pierre Verneys und Jacques Tardis “Elender Krieg” (Edition Moderne), Art Spiegelmans “Maus” (Fischer),¬† Jason Lutes’ “Berlin” (Carlsen), Peer Meters und Barbara Yelins “Gift” und Line Hovens “Liebe schaut weg” (Reprodukt).

    Jenseits von Asterix

    In Frankreich und den USA haben historische Comics Tradition. Jetzt ziehen die deutschen Zeichner nach.

    Eben noch paradierten sie in ihren Uniformen unter dem Jubel der Bev√∂lkerung durch die Stra√üen von Paris, Berlin und Wien, im n√§chsten Bild sind sie nur noch verwesende K√∂rper, die an einem sonnigen Tag des Jahres 1914 auf einem namenlosen Feld von Kr√§hen zerpickt werden ‚Äď mit dieser Sequenz er√∂ffnet der franz√∂sische Zeichner Jacques Tardi seinen Comic Elender Krieg. Der erste Teil, 1914‚Äď1915‚Äď1916, ist 2006 erschienen, Teil zwei ist f√ľr dieses Jahr angek√ľndigt. mehr

    “Le Monde diplomatique – In 50 Comics um die Welt” von Karoline Bofinger (Hg.)

    Samstag, den 17. April 2010

    Einmal im Monat erscheint “Le Monde diplomatique”, die deutschsprachige Ausgabe der franz√∂sischen Monatszeitung f√ľr internationale Politik – jeweils mit einem Comic auf der letzten Seite. Viele davon gestalteten K√ľnstler, die auch f√ľr ihre Graphic Novels bekannt sind: U.a. steuerten Max Andersson (“Bosnian Flat Dog”, Reprodukt), Gipi (“5 Songs”, avant-verlag) und Line Hoven (“Liebe schaut weg”, Reprodukt) eine Seite bei bei.

    Auf Anfrage von Karoline Bofinger, verantwortlich f√ľr das Layout der Monatszeitung, haben renommierte Illustratoren und Comiczeichner im Lauf der Jahre bemerkenswerte Beitr√§ge gestaltet – und h√§ufig die besondere Herausforderung des gro√üfl√§chigen Seitenformats als auch des begrenzten erz√§hlerischen Rahmens mit Bravour gemeistert. So sind seit 2005 f√ľnfzig Comics entstanden, die einen unberechenbaren, oft absurden und manchmal melancholischen Blick auf Politik, Alltag und Kultur werfen.

    “Le Monde diplomatique – In 50 Comics um die Welt”, so der Titel des Buches, in dem die Arbeiten in K√ľrze gesammelt erscheinen, enth√§lt Comics von ATAK, Blexbolex, Anke Feuchtenberger, Holger Fickelscherer, Matti Hagelberg, Markus Huber, CX Huth, Volker Pf√ľller, Olivier Schrauwen, J. Otto Seibold, Katia Tukiainen, Martin tom Dieck, Amanda V√§h√§m√§ki, Henning Wagenbreth und vielen anderen mehr.

    Zus√§tzlich enth√§lt das Buch ein Vorwort von Armin Abmeier und Helmut Kronthaler, die unter dem Titel “Aus Hogan’s Alley in die gro√üe weite Welt” die Geschichte der ganzseitigen Zeitungscomics von den Anf√§ngen bis heute beleuchten.

    Le Monde diplomatique – In 50 Comics um die Welt, ISBN 978-3-941099-45-6, 68 Seiten, farbig, 34 x 23 cm, Hardcover, 29 EUR, erscheint im Mai 2010 bei Reprodukt

    Deutsch lernen mit Comics

    Freitag, den 9. April 2010

    Auf die umfangreiche, vom Goethe-Institut betriebene Website zum Thema “Deutschsprachige Comics” wurde an dieser Stelle bereits hingewiesen. Auf Initiative des umtriebigen Goethe-Instituts in Stockholm ist nun auch eine Materialsammlung mit Didaktisierungsvorschl√§gen f√ľr die Arbeit mit deutschsprachigen Comics im Fremdsprachenunterricht erschienen.

    Panels aus B√ľchern von unter anderem Ulrich Scheel (“Die sechs Sch√ľsse von Philadelpia”), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, beide avant-verlag), Flix (“Held”, Carlsen), Mawil (“Action Sorgenkind”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Sascha Hommer (“Vier Augen”, alle Reprodukt) illustrieren hier die Unterrichtsaufgaben.

    Das Material kann auf der Website des Goethe-Instituts Schweden heruntergeladen werden.