Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Mawil’

Comic-Seminar Erlangen mit Mawil und Barbara Yelin

Montag, den 3. März 2014

Auch in diesem Jahr findet im Vorfeld des Comic-Salons das Comic-Seminar Erlangen statt, bei dem unter fachkundiger Anleitung an Comics gearbeitet wird. In diesem Jahr werden neben dem Organisator des Seminars Paul Derouet der Berliner Comic-Autor Mawil (“Kinderland”) und die MĂĽnchner Autorin Barbara Yelin (“Riekes Notizen”, beide Reprodukt) vor Ort sein und theoretische wie praktische Anleitung geben. Das Seminar beginnt am 13. Juni und endet am 19. Juni – dem Eröffnungstag des Comic-Salons, die TeilnahmegebĂĽhr beträgt 350 EUR bzw. 420 EUR.

Die Teilnahme ist auf maximal 20 Personen beschränkt, die bereits ĂĽber eine gute Zeichentechnik und eine gewisse Routine verfĂĽgen. Es handelt sich hier vorwiegend um die Umsetzung bereits vorhandenen Könnens im Comic-Bereich. Etwa einen Monat vor Beginn des Seminars erhalten die Teilnehmer ein gemeinsames Arbeitsthema. Jeder soll dementsprechend eine kurze Comic-Geschichte grob entwerfen, an der während des Seminars gearbeitet wird. Der Unterricht findet in Form eines Workshops statt. Die im Rahmen des Seminars realisierten Arbeiten werden während des 16. Internationalen Comic-Salons Erlangen, der anschlieĂźend stattfindet (19. – 22. Juni 2014), ausgestellt.

Anmeldungen werden bis zum 30. April angenommen. Weitere Informationen zum Comic-Seminar finden sich hier.

“Kinderland” von Mawil

Freitag, den 22. November 2013

Nachdem es eine Weile still war um den Berliner Comicautor Mawil – seine letzte Buchveröffentlichung “Action Sorgenkind” liegt inszwischen fĂĽnf Jahre zurĂĽck – hat er auf seiner facebook-Seite nun ein Veröffentlichungsdatum fĂĽr sein neues Buch “Kinderland” (beide Reprodukt) bekannt gegeben: Der Band soll im Mai 2014 erscheinen. Mawil zeigt in einer Fotogalerie u.a. auch Skizzen des noch in Entstehung befindlichen Bandes.

Comic-KĂĽnstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus EimsbĂĽttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen fĂĽr ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nächsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den Räumen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” ĂĽber die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Ăśberblick ĂĽber aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. März auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. März wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespräch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Ergänzt wird diese Runde vom neuseeländischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation übernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus EimsbĂĽttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Ă–ffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

“Osmose” – neuer Comic-Blog des Goethe-Instituts

Dienstag, den 23. Oktober 2012

KĂĽrzlich startete mit “Osmose” ein weiteres Comicprojekt des Goethe-Instituts. In diesem Fall ist es die Dependance im Porto Alegre, die drei Comic-AutorInnen eingeladen hat, nach Brasilien zu kommen, um darĂĽber in illustrierten Tagebucheinträgen, Fotoreportagen und kurzen Comics zu berichten. So verweilte bereits im August Birgit Weyhe (“Reigen”, avant-verlag) in SĂŁo Paulo, derzeit befinden sich Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”) in Salvador sowie Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) in Porto Alegre und posten ihre Erlebnisse in unterhaltsamen Beiträgen auf dem Osmose-Blog.

Dort finden sich auch Beiträge brasilianischer Comic-AutorInnen, die nach Deutschland eingeladen wurden: João Montanaro (München), Paula Mastroberti (Berlin) sowie Amaral (Hamburg). Deren Besuche liegen bereits etwas zurück, daher aktualisieren derzeit im Wesentlichen Aisha Franz und Mawil den Osmose-Blog.

“Bettgeschichten”

Donnerstag, den 30. August 2012

Mit “Bettgeschichten” ist im Zwerchfell Verlag eine Anthologie erotischer Kurzcomics erschienen, die von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren wie Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen), Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt), Calle Claus (“White Line Fever”, Edition 52) und Nicolas Mahler (“Pornografie und Selbstmord”, Reprodukt) – um nur einige zu nennen – stammen. Herausgeber des Bandes sind Naomi Fearn und Reinhard Kleist.

17 Geschichten rund ums Miteinander, Aufeinander und Ineinander – Ums Vögeln, Ficken, Liebemachen: Sex. Unter der Schirmherrschaft von Naomi Fearn und Reinhard Kleist haben sich alte Recken und Newcomer der deutschen Indie-Szene nicht lange bitten lassen, und ihre Schubladen geöffnet. An den Tag gekommen ist dabei die pure Lust am Erzählen von derselben. Ob hetero, schwul, lesbisch oder Fetisch, das spielt hier keine Rolle. Sex ist ja bekanntlich wie Eiscreme. Jeder mag eine andere Sorte, aber es gibt niemanden, der keine mag.

Auf dem Blog zum Buch werden die beteiligten KĂĽnstler vorgestellt, Einblicke in die Entstehung der einzelnen Geschichten gegeben und noch vieles mehr.

Der Band wird nur gegen Altersnachweis verkauft.

In Berlin-Kreuzberg wird es unter dem Titel “One Night Stand” am 22. September nach einer Signierstunde beim Comicshop Modern Graphics (17-19 Uhr) ab 21 Uhr in der gegenĂĽber gelegenen Galeire Knoth & KrĂĽger eine Lesung aus dem Buch geben, bei der die Autorinnen und Autoren die Geschichten der jeweils anderen präsentieren. Zugleich werden Bilder ausgestellt.

Bettgeschichten, ISBN 978-3-943547-04-7, 104 Seiten, farbig, Softcover, 20 EUR, erschienen bei Zwerchfell

Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
Tel. (030) 615 88 10, Fax (030) 615 88 23
www.modern-graphics.de

“City Tales”

Donnerstag, den 12. Juli 2012

Zuletzt startete mit “Comic-Transfer” ein Projekt des Goethe-Instituts, in dem Comic-Autoren international reisen und ĂĽber ihre Erfahrungen Comic-Geschichten zeichnen. Parallel dazu läuft mit “City Tales” nun ein ebenfalls international ausgerichtetes Projekt des Goethe-Instituts, in dem Comics und ihre Zeichnerinnen und Zeichner im Mittelpunkt stehen.

Hier geht es allerdings um eine Auseinandersetzung der eigenen Umgebung: Ein Jahr lang werden monatlich Themen vorgegeben, die die KĂĽnstler dazu animieren sollen, sich mit ihrer eigenen Umgebung zu befassen. Die daraus entstandenen Kurzgeschichten werden auf dem “City Tales”-Blog veröffentlicht. Die Beteiligten stammen aus Deutschland – Sascha Hommer (“Vier Augen”) und Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) – und aus verschiedenen Ländern SĂĽdost-Asiens, darunter Beng Rahadian aus Indonesien, Sidney Tan aus Malaysia und Mandy Ord aus Australien.

Comics im “Tagesspiegel am Sonntag”

Mittwoch, den 4. April 2012

Seit einigen Jahren schon veröffentlicht der “Tagesspiegel am Sonntag” auf seiner letzten Seite die Comics verschiedener Autoren. Jede Woche wechseln sich Arne Bellstorf, Tim Dinter, Flix und Mawil ab. Viele der bisherigen Comics lassen sich auf den Websites der jeweiligen Autoren nachlesen.

Arne Bellstorf (“Baby´s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt) stellt die Comics auf seiner Website zum Nachlesen zur VerfĂĽgung.

Tim Dinters Comics wurden unter dem Serientitel “Lästermaul & Wohlstandskind” beim avant-verlag veröffentlicht. Online gibt es hier eine Auswahl.

Die Episoden von Flix‘  “Schöne Töchter” lassen sich auf seiner Homepage nachlesen.

Eine Auswahl der abwechslungsreichen Comics von Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) finden sich hier.

Mawil beim Goethe-Institut San Francisco

Donnerstag, den 2. Februar 2012

Der Berliner Comic-Autor Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) wird in der nächsten Woche im Goethe-Institut San Francisco erwartet. Dort wird die Wanderausstellung “Comics, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur“ gezeigt, die derzeit alle Goethe-Institute weltweit bereist.

Am 9. Februar wird Mawil bei der Ausstellungseröffnung für eine Diskussionsrunde vor Ort sein und im Anschluss Bücher signieren. Die Ausstellung wird bis zum 22. März zu sehen sein.

Goethe-Institut ART-Lounge, 530 Bush Street, Street Level, San Francisco, USA
Tel. +1 (415) 263-8760, Fax: +1 (415) 391-8715
email: info@sanfrancisco.goethe.org

“The Germans are coming”

Dienstag, den 1. November 2011

Unter der launigen Ăśberschrift “The Germans are coming” wirbt der Blog des britischen Comic-Vertriebs Forbidden Planet International fĂĽr eine Signierstunde von Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) und Uli Oesterle (“Hector Umbra”, Carlsen) in London. Am 18. November ist es soweit.

Gosh!, 1 Berwick Street, London W1F 0DR, England
www.goshlondon.com

Mawil in Toronto

Freitag, den 6. Mai 2011

Das Goethe-Institut engagiert sich weiterhin weltweit in Sachen Comics. Nicht nur sind an diesem Wochenende Kati Rickenbach und Ulli Lust zu Gast in Stockholm, auch der Berliner Comicautor Mawil wurde eingeladen – nach Toronto, Kanada.

Im Rahmen des Toronto Comic Arts Festival (TCAF) zeigt das Goethe-Institut Toronto die weiterhin tourende Ausstellung “Comics, Manga & Co. Die neue deutsche Comic-Kultur”, die vor Ort in Tornoto noch bis zum Sonntag zu sehen sein wird. Mawil, der in der Ausstellung ebenfalls mit einigen Beispielen aus seinem Schaffen vertreten ist, war am gestrigen Donnerstag bei der Eröffnung zugegen und wird im Rahmen des TCAF bis Sonntag an Podiumsgesprächen und Signierstunden teilnehmen.

Passend zum Festival sind gleich zwei von Mawils Comics beim englischen Verlag Blank Slate Books erschienen: “Die Band” und “Action Sorgenkind” heiĂźen dort “The Band” und “Home and Away”.

Comics in Russland

Dienstag, den 3. Mai 2011

Ein dpa-Artikel von Wolfgang Jung, der von verschiedenen Zeitungen wie dem Trierer “Volksfreund” und die “SaarbrĂĽcker Zeitung” aufgegriffen wird, bietet einen Einblick in die russische Comicszene. Eine vom Goethe-Institut und dem Comic-Salon Erlangen mitgetragene Ausstellung zeigt in Moskau das vielfältige Schaffen der dortigen Autoren. Auch der Berliner “Tagesspiegel” greift den Artikel auf:

Zwischen Major Pronin und Puschkin

Micky Maus und Spider-Man sind längst auch in Russland populär. Dagegen werden Comicstrips russischer Zeichner von einheimischen Verlagen meist ignoriert. Eine Ausstellung in Moskau soll das ändern.

Russlands bunte Comic-Szene hofft 20 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion auf den Durchbruch zum etablierten Literaturbetrieb – auch mit Hilfe aus Deutschland. Das Goethe-Institut und der Comic-Salon Erlangen beteiligen sich in diesen Tagen an einer groĂźen Ausstellung in Moskau, die eindrucksvoll die Vielfalt russischer Bildgeschichten dokumentiert. mehr

Dass es auch Interesse an den Comics ausländischer Autoren gibt, zeigt zum Beispiel die Veröffentlichung einer Reihe internationaler Comics beim Sankt Petersburger Verlag Boom Comics. Hier erschienen zuletzt die russischsprachigen Ausgaben von Mawils “Wir können ja Freunde bleiben” (Reprodukt), sowie “Die heilige Krankheit” von David B. (in deutscher Sprache erschienen bei Edition Moderne).

“Chopin / New Romatic” – Wirbel um Comicanthologie

Mittwoch, den 23. Februar 2011

Die beim polnischen Comicverlag Kultura Gniewu erschienene Comicanthologie “Chopin / New Romantic” sorgt in Polen fĂĽr Wirbel. Die Anthologie war zum Ausklang der offiziellen Festivitäten anlässlich des Chopin-Jahres 2010 erschienen. Verschiedene Comicautoren haben zum Thema FrĂ©dĂ©ric Chopin Kurzgeschichten beigetragen, in denen sie ihr Verhältnis zu dem in Polen geborenen Komponisten oder zur Musik aus Polen allgemein reflektieren. Neben KĂĽnstlern aus Polen steuerten auch deutsche Zeichner Geschichten bei: Mawil (“Action Sorgenkind“), Jan-Frederik Bandel & Sascha Hommer (“Im Museum“) sowie Andreas Michalke (“Bigbeatland“, alle Reprodukt, ein Blogbeitrag dazu findet sich hier).

FĂĽr Aufregung sorgte die Geschichte von Krzyztof Ostrowski, in deren fiktiver Handlung Chopin als Rockmusiker auftritt, der sich auf ein Konzert in einer Haftanstalt vorbereitet. Vor allem die mit herben FlĂĽchen durchsetzte Sprache in diesem Beitrag ist nun Stein des AnstoĂźes.

Die Entstehung des Bandes wurde mit Geldern des Polnischen Auswärtigen Amtes, sowie der Botschaft der Republik Polen in Deutschland mit fast 30.000 EUR unterstützt. Unter anderem sollte der zweisprachige Band – jede Geschichte wurde einmal auf Polnisch und auf Deutsch abgedruckt – auch in Deutschland an Schulen verteilt werden. Die Vulgarität der Geschichte stößt nun auf Misbilligung und wie der stellvertretende Außenminister Polens Jan Borkowski gestern bekannt gab wird der Band zurückgezogen und soll nun eingestampft werden.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte der polnische Fernsehsehnder TVN, heute wird landesweit darĂĽber berichtet, darunter in den größten Tageszeitungen “Gazeta Wyborcza“ (auch hier), “Rzeczpozpolita” und “Dzeinnik”. Ein englischsprachiger Bericht findet sich hier.

Pikantes Detail ist, dass der Band vor Veröffentlichung von offizieller Seite abgesegnet wurde. Mit solch einer heftigen Reaktion wurde anscheinend nicht gerechnet.

Kunstdrucke im Tagesspiegel.de-Shop

Mittwoch, den 9. Februar 2011

FĂĽr die letzte Comicbörse im Berliner Ellington Hotel hat der “Tagesspiegel”, ebenfalls in Berlin beheimatet, eine Reihe von Kunstdrucken aufgelegt. Die vier Motive stammten von den Zeichnern der regelmäßig im “Tagesspiegel am Sonntag” erscheinenden Comics: Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”), Arne Bellstorf (“Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, beide Reprodukt), Flix (“Faust”, Carlsen) und Tim Dinter (“Cargo”, avant-verlag).

Letzte Exemplare der auf A3-Papier gedruckten und von den KĂĽnstlern signierten Comics sind ab sofort im Online-Shop des “Tagesspiegels” erhältlich.

“Reality Kills” – Comicprogramm am Maxim Gorki Theater Berlin

Donnerstag, den 3. Februar 2011

Das Maxim Gorki Theater Berlin hat fĂĽr den späten März die Veranstaltungsreihe “Reality Kills” angekĂĽndigt, die sich mit dem Thema “Kriegsbilder im Comic und auf der BĂĽhne” befassen wird. Geplant sind eine ganze Reihe von Theaterinszenierungen, Lesungen sowie Podiumsdiskussionen, in denen das Verhältnis von Comics und Theater zur (Kriegs-)Realität reflektiert wird.

In einer bildbeherrschten Zeit, in der Montage jeden Film und Photoshop jede Fotografie als zuverlässiges Zeugnis eines Augenblicks fragwürdig werden lässt, erfährt das gezeichnete Bild des Comics, indem es spielerisch auf seine eigene Unzulänglichkeit verweist, ebenso eine Bedeutungsveränderung in der öffentlichen Wahrnehmung wie das Theater, das als Ort unmittelbarer Gegenwärtigkeit, den Rezipienten jeden Abend aufs Neue die reale Herstellung einer Behauptung erleben lässt. Comic und Theater machen immer wieder augenscheinlich, dass was wir Geschichte oder Wirklichkeit nennen, immer ein Konstrukt ist.


AngekĂĽndigt sind unter anderem: Eine Theateradaption von Emmanuel Guiberts “Alans Krieg” (Edition Moderne) unter der Regie von Sascha Hargesheimer, ein “Minidramenmarathon” in Zusammenarbeit von The Treasure Fleet mit den Regisseuren Jorinde Dröse, Sophie Domenz und Dominic Friedel unter dem Titel “Make Love Not War” und eine Reihe als Theaterkulisse inszenierte Container, die von Comicmachen gestaltet wurden (“Exportierte Kriegsschauplätze”).

DarĂĽber hinaus wird es eine fĂĽnfteilige Reihe von Comiclesungen geben, bei denen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”), Simon Schwartz (“drĂĽben!”) und Ulrich Scheel (“Die sechs SchĂĽsse von Philadelphia”, alle avant-verlag) aus ihren Werken lesen bzw. ihre Geschichten szenisch inszeniert wird.

Darüber hinaus sind Podiumsdiskussionen zum Verhältnis von Comic und Realität und zu den vielfältigen Beziehungen von Comic und Theater, eine Ausstellung mit Originalen unter anderem von Reinhard Kleist und Joe Sacco sowie ein Comicwettbewerb für Jugendliche geplant.

Alle Veranstaltungen finden in der Woche vom 20. bis zum 26. März statt. Details zu den teilnehmenden Personen, Anfangszeiten, etc. finden sich in der Programmübersicht.

20 Jahre Reprodukt

Samstag, den 18. Dezember 2010

2011 feiert der Berliner Comicverlag Reprodukt sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass sind Ausstellungen in Leipzig (März), MĂĽnchen (Juni) und Berlin (September) geplant – und es werden einige Comics in neuer Aufmachung vorgelegt, die das Programm des Verlags ĂĽber die vergangenen zwanzig Jahren besonders geprägt haben.

Am Anfang der Reihe von Neuausgaben steht das wohl bekannteste Werk des Berliner Zeichners Mawil. Im Januar erscheint die vierte Auflage von “Wir können ja Freunde bleiben” in neuer Aufmachung. Im März folgt die Neuausgabe eines Klassikers der amerikanischen Independent Comics: “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” von Daniel Clowes – termingerecht zum Internationalen Comix-Festival Fumetto Luzern, bei dem Daniel Clowes als Stargast mit einer groĂźen Ausstellung geehrt wird. Im Mai erscheint “Black Hole”von Charles Burns als Gesamtausgabe, die auf 368 Seiten sämtliche Bände der ursprĂĽnglichen Veröffentlichung beinhalten wird.

Weitere Neuausgaben sind fĂĽr Herbst 2011 in Planung – unter anderem wird Manu Larcenets “Der alltägliche Kampf” komplett in einer Ausgabe erscheinen.

“Wir können ja Freunde bleiben” von Mawil

Ob es nun Begegnungen mit dem anderen Geschlecht oder das Leben in der Plattenbausiedlung sind – Mawil versteht es wie kaum ein anderer deutscher Zeichner, die Leser mit seinen dynamischen, schwarzweißen Zeichnungen in den Bann zu ziehen und sie ein Stück seiner Welt miterleben zu lassen.

Mawil setzt das ewige Scheitern seiner Hauptfigur in ein dermaßen komisches Licht, dass man darin nicht nur Trost findet, sondern zumindest für ein paar Momente nie wieder einer von diesen langweiligen Gewinnern sein möchte. – Die Welt

Mawil, geboren 1976 in Ost-Berlin, gehört zu den bekanntesten deutschen Comiczeichnern. Neben seinen autobiografischen Erzählungen (“Die Band”, “Action Sorgenkind”) hat sich Mawil vor allem mit den humorvollen Abenteuern seines Alter Egos Supa-Hasi eine groĂźe Fangemeinde erobert.

Wir können ja Freunde bleiben, ISBN 978-3-938511-16-9, 64 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 10 EUR, erscheint im Januar 2011

“Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” von Daniel Clowes

Auf der Suche nach seiner Frau trifft Clay Loudermilk auf die Sekte eines Massenmörders, der die amerikanische Regierung stürzen will und auf Verschwörungstheoretiker, die überzeugt davon sind, dass die Geschicke der Welt von kleinen Spielzeugfiguren bestimmt werden. Mit jeder neuen Wendung der Geschichte öffnen sich verschlossen geglaubte Türen einer labyrinthischen Albtraumwelt des Unterbewusstseins.

Kein anderer Comic von Daniel Clowes ist dem Werk von David Lynch so nahe wie dieser. “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” ist eine Herausforderung an Lese- und Sehgewohnheiten und eine Konfrontation mit menschlichen Urängsten.

Daniel Clowes, geboren 1961 in Chicago, gehört zu den herausragendsten amerikanischen Comicautoren der vergangenen Jahrzehnte. Zu den populärsten Arbeiten des durch seine Heftreihe “Eightball” bekannt geworden Daniel Clowes zählt “Ghost World”, das auch in Terry Zwigoffs Verfilmung ein Erfolg wurde.

Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln, ISBN 978-3-941099-76-0, 136 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im März 2011

“Black Hole” von Charles Burns

Charles Burns, einer der bekanntesten und profiliertesten amerikanischen Comicautoren, hat mit “Black Hole” ein grandios verzerrtes Spiegelbild amerikanischer Realität zwischen Sex, Drogen und Horror geschaffen. “Black Hole” ist die albtraumhafte Geschichte einer Teenagerkrankheit, die grotesk verformte Gesichter und Körper zurĂĽcklässt.

Eine Coming-of-Age-Geschichte mit Horrorelementen, ein Zeitporträt, eine Graphic Novel, die längst zu den Klassikern des Genres zählt – kaum jemand hat die Schrecken der Pubertät so aufregend beschrieben wie Charles Burns.

Charles Burns wurde 1955 in Washington, D.C. geboren und gilt dank seiner atmosphärischen, von starken Schwarz-WeiĂź-Kontrasten geprägten Zeichnungen als einer der groĂźen Stilisten des Comic. Zudem wurde er mit Illustrationen fĂĽr “The New Yorker” oder Plattencover bekannt.

Black Hole, ISBN 978-3-941099-75-3, 368 Seiten, schwarzweiĂź, Klappenbroschur, 24 EUR, erscheint im Mai 2011

* Reprodukt bei Äpfel, Nüsse, Fink & Star, Hamburg 2006, Foto © Mawil

“Wir können ja Freunde bleiben” – 4. Auflage in Vorbereitung

Montag, den 22. November 2010

Im nächsten Jahr wird der Berliner Verlag Reprodukt sein 20-jähriges Jubiläum begehen und dies unter anderem mit einer Reihe besonderer Buchveröffentlichungen feiern. Als erstes Bonbon wird nun auf dem Verlagsblog die Veröffentlichung der vierten Auflage von Mawils “Wir können ja Freunde bleiben” angekĂĽndigt, das aus gegebenem Anlass ein neues Cover spendiert bekommt. Der Band wird Anfang 2011 in den Handel kommen.

Mit “Wir können ja Freunde bleiben” erschien das erste Album des jungen Berliner Zeichners bei Reprodukt. Ob es nun Begegnungen mit dem anderen Geschlecht oder das Leben in der Plattenbausiedlung sind – Mawil versteht es wie kaum ein anderer deutscher Zeichner, die Leser mit seinen dynamischen, schwarzweiĂźen Zeichnungen in den Bann zu ziehen und sie ein StĂĽck seiner Welt miterleben zu lassen.

” Mawil setzt das ewige Scheitern seiner Hauptfigur in ein dermaĂźen komisches Licht, dass man darin nicht nur Trost findet, sondern zumindest fĂĽr ein paar Momente nie wieder einer von diesen langweiligen Gewinnern sein möchte.” – Die Welt

“Mit flottem Strich gezeichnet und selbstironisch geschrieben, ist Mawil ein unterhaltsames Dokument jener unerfĂĽllten SehnsĂĽchte gelungen, die wohl jeder Heranwachsende mal erlebt hat.” – Der Tagesspiegel

“Statt egozentrischer Nabelschau ein komischer und zugleich zutiefst melancholischer Seelenstriptease.” – Spiegel Online

“Der Woody Allen der hiesigen Comicszene.” – Blitz, Leipzig

Das Cover kennen russische, polnische oder englische Leserinnen und Leser vielleicht schon von den in ihrem Land erschienenen Ausgaben des Bandes, wo sie zuerst Verwendung fanden.

Wir können ja Freunde bleiben (4. Auflage), ISBN 978-3-938511-16-9, 64 Seiten, schwarzweiss, Softcover, 10 EUR, erscheint im Januar bei Reprodukt

Ulli Lust und Mawil in Montréal

Dienstag, den 2. November 2010

Die Berliner Comic-Autoren Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Mawil (“Die Band”, Reprodukt) sind derzeit in Kanada zu Gast bei Les 48 heures de la bande dessinĂ©e de MontrĂ©al. Neben dem offiziellen Festivalprogramm, das am kommenden Wochenende KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler aus QuĂ©bec mit KĂĽnstlern aus dem Ausland zusammenbringt, wird es zwei weitere öffentliche Veranstaltungen mit der gebĂĽrtigen Ă–sterreicherin Ulli Lust und dem gebĂĽrtigen Berliner Mawil geben.

Am heutigen Dienstag lädt das Goethe-Institut MontrĂ©al um 18 Uhr ins CĂ©gep du Vieux MontrĂ©al zu einem KĂĽnstlergespräch mit Ulli Lust und Mawil ein, am Donnerstag folgt ein Gespräch mit Mawil im UQAM. Der Beginn der Vorstellung von Mawil im UQAM ist um 19.30 Uhr, der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. DarĂĽber hinaus werden noch bis zum 8. November Arbeiten von Mawil unter dem Titel “supa hasi und co.” im Goethe-Institut Montreal zu sehen sein.

Cégep du Vieux Montréal, 255 rue Ontario Est Montréal, Montréal, Québec Kanada
UQAM, pavillon Hubert Aquin, 400, rue Sainte-Catherine Est, salle A1760, Montrèal, Québec Kanada
Tel. +1 514 499 0159 #105
www.48hbdmontreal.com

Goethe-Institut Montréal, 418, rue Sherbrooke Est Montréal, H2L 1J6 Montréal, Kanada
Tel. (001 514) 499-0159
www.goethe.de/montreal , www.48hbd.com, www.mawil.net
Ă–ffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10.30-13.30 Uhr

Comics in den Medien – Oktober 2010

Mittwoch, den 27. Oktober 2010

Neben zahlreichen Meldungen in der deutschsprachigen Presse, in Funk und Fernsehen, gab es in den vergangenen Wochen auch einige Erwähnungen deutscher Comics und ihrer Macherinnen und Macher in internationalen Medien. Zum Beispiel interviewte Tomasz PstrÄ…gowski am Rande des Comicfestivals in Lodz den Berliner Zeichner Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt) fĂĽr das polnische Online-Comicmagazin komiksomania.pl: “Nie jestem bohaterem”.

Mit “Wanderlust” widmet Matthias Wivel auf dem amerikanischen “The Comics Journal”-Blog Ulli Lusts “Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens” (avant-verlag) eine ausfĂĽhrliche Besprechung. Darin wird Ulli Lusts autobiografischer Reisebericht eingeordnet zwischen Goethes “Italienische Reise” und Christiane F.s “Wir Kinder vom Bahnhof Zoo”: “a fascinating study of human behavior under duress”. Erfreulich zu sehen, dass deutsche Comics auch im Ausland immer breiter wahrgenommen werden.

“Schlicht grossartig” findet Bert Dahlmann Pierre Pelots und Barus “Elende Helden” (Edition 52) in seiner kurzen Vorstellung auf westzeit.de. Das gegenwärtige Schaffen Barus, der im nächsten Jahr Präsident des Comicfestivals in AngoulĂŞme sein wird, stellt Andreas Platthaus auf seinem “FAZ”-Blog vor und spart in Bezug auf “Elende Helden” nicht mit lobenden Worten, wenn er in “Arme Typen, aber was fĂĽr ein Reichtum an Geschichten!” unter anderem ausfĂĽhrt, warum Baru “auch im Alter von ĂĽber sechzig immer noch einer der frischesten Comiczeichner der Welt ist”.

Ein weiterer Titel der Edition 52 wurde zuletzt ebenfalls besprochen: Die Veröffentlichung des ersten Teils von Jeff Lemires “Essex County”-Trilogie, “Geschichten vom Land”, nimmt Lars von Törne auf tagesspiegel.de zum Anlass, den Autor und sein Werk vorzustellen: “Nur wenige Autoren verbinden Elemente des Mainstream und der Comic-Avantgarde so gekonnt wie Jeff Lemire.” schreibt er in “Schöner Schmerz”. Auf comicgate.de vergleicht Benjamin Vogt in seiner Besprechung Jeff Lemires Stil lobend mit dem von Reinhard Kleist (“Castro”, Carlsen). Derselbe Rezensent bespricht auch Jiro Taniguchis Western-Manga “Sky Hawk” (Schreiber & Leser) und weist bei allem Lob auf einige Schwächem im Genre-Mix hin. In den ungefähr zur Zeit der groĂźen Depression angesiedelten Geschichten in Will Eisners “Ein Vertrag mit Gott und andere Geschichten” (Carlsen) erkennt Andreas Fisch – ebenfalls auf comicgate.de – eine Reihe von Parallelen zur heutigen Zeit. Die “Ur-Graphic Novel” nennt Fabian Kettner den Band in seiner ausfĂĽhrlichen Vorstellung auf literaturkritik.de.

In der Zeit ganz weit zurĂĽck geht Jens Harder in seiner Graphic Novel “Alpha – directions” (Carlsen), der Thomas Hummitzsch auf textem.de attestiert, “spektakuläre Evolutionsbilder” zu finden. Marco Behringer stellt an gleicher Stelle “die Geschichte der Beat-Literatur als Graphic Novel” vor, namentlich “The Beats” (Walde+Graf) von den Herausgebern Harvey Pekar und Paul Buhle. Wer hätte gedacht, dass einmal “Bertrand Russel als Comicheld” erscheinen wĂĽrde, fĂĽhrt ebenfalls Marco Behringer in seiner Besprechung von Apostolos Doxiadis’ und Christos H. Papadimitrious’ “Logicomix” (Atrium) auf textem.de aus. Wolfgang Popp stellt “Logicomix” auf Ă–1 vom ORF vor. Der dazugehörige Text lässt sich hier nachlesen und hier nachhören.

Christian Möller sprach anlässlich der Veröffentlichung einiger Comics, die sich mit religiösen Themen auseinandersetzen, mit dem Kölner Autor Ralf König (“Antityp”, Rowohlt) ĂĽber den “Boom des Göttlichen”. Der Beitrag lief im Deutschlandfunk. In einer kurzweiligen Bilderstrecke stellt WDR1 Live Arne Bellstorfs “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” (Reprodukt) vor.

In der “Welt” wurde Eric Corbeyrans Adaption von Franz Kafkas “Die Verwandlung” (Knesebeck) als gelungene Umsetzung kurz vorgestellt. FĂĽr die Vogtländer “Freie Presse” legt Oliver Seifert in “PĂĽnktchen, PĂĽnktchen, Komma Strich” dar, wie es StĂ©phane Heuet gelingt, aus Marcel Prousts Vorlage in “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit – Combray” (Knesebeck) einen gelungenen Comic zu machen. Eher eine “LektĂĽrehilfe” erkennt darin jedoch Daniel WĂĽllner in seinem Artikel fĂĽr tagesspiegel.de: “Bis an die Grenzen der Zeit”. An gleicher Stelle stellt Waldemar Kesler die gelungene Zusammenarbeit zwischen David Prudhomme und Pascal RabatĂ© in “Die Plastikmadonna” (Carlsen) heraus: “Das Szenario und die Zeichnungen gehen bei der liebevollen Milieustudie so innig Hand in Hand, dass wir nur auf eine weitere Zusammenarbeit der beiden hoffen dĂĽrfen.”: “Die rote Maria”.

Ebenfalls auf tagesspiegel.de empfiehlt Comic-Autorin Elke R. Steiner (“Risiken und Nebenwirkungen”, GĂĽtersloher Verlagshaus) “Das Zeichen des Widders”, die Zusammenarbeit von Fred Vargas und Edmond Baudoin (Aufbau Verlag) als “MitreiĂźend, berĂĽhrend und voller ungewöhnlicher Charaktere”: “Kleiner Raub mit groĂźen Folgen”.

Thomas Otts “R.I.P. – Best of 1985 -2004″ (Edition Moderne) stellt Christian Neubert auf titel-magazin.de vor. In diesen “Schattenseiten” erkennt der Autor “groĂźe Kunst”. Christian Neubert sprach am Rande der Frankfurter Buchmesse auch mit den frisch gekĂĽrten Sondermann-Preisträgern Felix Mertikat und Benjamin Schreuder ĂĽber die Auszeichnung und natĂĽrlich ĂĽber ihr gemeinsames DebĂĽt “Jakob” (Cross Cult): “Ein Konglomerat genialer Ideen”.

Comics bei der Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse

Freitag, den 15. Oktober 2010

Vom 6. bis zum 16. November 2010 findet zum 36. Mal die Oldenburger Kinder- und Jugendbuchmesse KIBUM statt, die diesmal ganz im Zeichen des Reichs der Mitte steht: “Ni Hao! KIBUM trifft China“ lautet das Motto.

Erwartet werden im Oldenburger Kulturzentrum PFL weit über 30.000 große und kleine Gäste, gezeigt werden knapp 3.000 neu erschienene deutschsprachige Kinder- und Jugendmedien. In einem umfangreichen Rahmenprogramm aus Lesungen, Workshops, Ausstellungen und vielem mehr steht nicht nur das Gastland China im Mittelpunkt: Ein weiterer Fokus liegt in diesem Jahr auf Comics.

Passend zur Auszeichnung zweier Comics mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis beschäftigt sich auch die KIBUM mit Bildgeschichten. Gezeigt wird unter anderem die in Zusammenarbeit von der Deutschen Nationalbibliothek und des Instituts fĂĽr Jugendbuchforschung der Goethe-Universität Frankfurt entstandene Ausstellung “Comics made in Germany. 60 Jahre Comics aus Deutschland“. Die Ausstellung wird ergänzt um Arbeiten von Oldenburger Studentinnen und Studenten, die unter der Leitung des Berliner Comiczeichners Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) produziert wurden. In einer weiteren Schau wird der chinesische Comicautor Benjamin (“Orange”, Tokyopop) vorgestellt, der schon auf dem Comic-Salon Erlangen 2008 mit einer Ausstellung bedacht wurde.

Zwei begleitende Vorträge komplettieren das Comic-Programm: Der Hildesheimer Verleger und Experte Dr. Eckart Sackmann spricht am Mittwoch, dem 11. November ĂĽber “Comics als Literatur”, am Montag, dem 15. November folgt ein Referat des Berliner ComickĂĽnstlers und Illustrators ATAK (“Struwwelpeter”, mit Fil, Kein & Aber) ĂĽber “Die Geburt des Comics im Bilderbuch”.

Das vollständige Programm der KIBUM 2010 mit allen relevanten Informationen kann hier als PDF (3,3 MB) heruntergeladen werden.

KIBUM, Kulturzentrum PFL, PeterstraĂźe 3, D-26121 Oldenburg
Tel. (0441) 235-26 92, Fax (0441) 235-28 80
presse@stadt-oldenburg.de, www.oldenburg.de

“supa hasi & co.” – Mawil im Goethe-Institut MontrĂ©al

Mittwoch, den 13. Oktober 2010

Der Berliner Comiczeichner Mawil präsentiert im Goethe-Institut MontrĂ©al eine Auswahl aus seinem bisherigen Werk – es werden Einzelillustrationen, Originalseiten aus seinen Comic-Alben “Wir können ja Freunde bleiben” oder “Action Sorgenkind” sowie Beiträge fĂĽr die Sonntagsausgabe des Berliner “Tagesspiegel” zu sehen sein.

Die Vernissage zur Ausstellung findet bereits am heutigen Mittwoch, dem 13. Oktober, um 18 Uhr statt. Mawils Arbeiten werden anschlieĂźend noch bis zum 7. November gezeigt.

Am 6. und 7. November wird Mawil zur Aktion “les 48 heures de la bande dessinĂ©e” persönlich in MontrĂ©al zugegen sein.

Goethe-Institut Montréal, 418, rue Sherbrooke Est Montréal, H2L 1J6 Montréal, Kanada
Tel. (001 514) 499-0159
www.goethe.de/montreal , www.48hbd.com, www.mawil.net
Ă–ffnungszeiten: Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10.30-13.30 Uhr