Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Mawil’

“Kinderland” – Lesung und KĂĽnstlergespräch mit Mawil in der Galerie Fine Arts, Frankfurt

Donnerstag, den 6. November 2014

mawil norwegerpulliOstberlin im Sommer 1989: Der Siebtklässler Mirco Watzke erlebt die letzten Monate der DDR und hat dabei ganz andere Sorgen, als die Erwachsenen. Zwischen Schulhofrangeleien, Tischtennisduellen und Ärger mit den FDJlern erlebt er eine fast ganz normale Kindheit und die Anfänge der Pubertät.

Mit “Kinderland” hat Mawil einen autobiografischen Comic verfasst, der aus kindlicher Perspektive von den letzten Wochen der DDR erzählt. Wenige Tage, bevor sich der Mauerfall zum 25. Mal jährt, wird Mawil am heutigen Donnerstag, dem 6. November, in der Galerie Fine Arts in Frankfurt am Main aus seinem Comic lesen und ĂĽber seine Arbeit als Comiczeichner sprechen. Der Abend wird moderiert von Jakob Hoffmann.

Galerie Bernhard Knaus Fine Art, NiddastraĂźe 84, D-60329 Frankfurt
Um Anmeldung wird gebeten: Tel. (069) 212 36 439
Beginn: 19.30 Uhr, Eintritt 5 EUR, ermäßigt 3 EUR
www.bernhardknaus-art.de

“Kinderland” – reading panels im Neurotitan, Berlin

Montag, den 3. November 2014

reading-panels-sabotage-dresden-banq.de-spezialAm Freitag dem 7. November ist Mawil auf KiKa bei der Kindernachrichtensendung “logo!” zu Gast und erklärt die DDR und den Mauerfall.

Zuvor ist der Berliner Zeichner diese Woche in Köln, Frankfurt am Main und Neuruppin unterwegs, bevor er am Sonntag, dem 9. November – gemeinsam mit reading panels aus Dresden – die Woche mit einer “Kinderland”-Lesung in der “Kinderland – Kindheit und Jugend in der DDR”-Ausstellung im Berliner Neurotitan abrundet!

Die Lesung und die anschlieĂźende Signierstunde am 9. November finden um 18 Uhr statt. reading panels, das sind Katja Klengel, Tim Gaedke, Matthias Lehmann und Mawil, die den Helden aus “Kinderland” ihre Stimmen leihen werden. Begleitet werden sie von Thomas Bröse, der Szenen aus dem Comic auf die Leinwand projiziert und mit Geräuschen unterlegt.

Galerie Neurotitan, Rosenthaler StraĂźe 39, D-10178 Berlin
www.neurotitan.de
Ă–ffnungszeiten: Mo-Sa: 12-20 Uhr
Eintritt: 5 EUR

Lesung von Mawil an Kölner Schulen und im Literaturhaus Köln

Donnerstag, den 23. Oktober 2014

reprodukt_kinderland

Ostberlin im Sommer 1989: Der Siebtklässler Mirco Watzke erlebt die letzten Monate der DDR und hat dabei ganz andere Sorgen, als die Erwachsenen. Zwischen Schulhofrangeleien, Tischtennisduellen und Ärger mit den FDJlern erlebt er eine fast ganz normale Kindheit und die Anfänge der Pubertät.

Mit “Kinderland” hat Mawil einen autobiografischen Comic verfasst, der aus kindlicher Perspektive von den letzten Wochen der DDR erzählt. Am Mittwoch, dem 5. November von 11 Uhr bis 12 Uhr 30 spricht Mawil mit SchĂĽlern aus Kölner Schulen ĂĽber die DDR, Comics und eine Kindheit in Ostberlin. Und um 18 Uhr wird Mawil mit dem Kulturjournalisten Christoph Ohrem im Literaturhaus Köln ĂĽber “Kinderland”, seine Kindheit in Ost-Berlin und sein Leben als Comiczeichner in Deutschland.

Anmeldung fĂĽr Schullesung erbeten unter suethoff@literaturhaus-koeln.de.

Literaturhaus Köln, Großer Griechenmarkt 39, D-50676 Köln
Eintritt 7 EUR, ermäßigt 5 EUR | Mitglieder: 3 EUR plus 2 EUR “Baugroschen”
www.junges-literaturhaus.de

“Kinderland” von Mawil

Dienstag, den 6. Mai 2014

In dieser Woche erscheint bei Reprodukt nach sieben Jahren erstmals wieder ein neues Comicalbum des Berliner Zeichners Mawil: “Kinderland” spielt in Ostberlin im Sommer 1989: Mirco Watzke steckt in der Klemme. Der sonst so vorbildliche SchĂĽler der Klasse 5a hat Ă„rger mit den blöden FDJlern, und der Einzige, der ihm dabei helfen kann, ist ausgerechnet dieser unheimliche Neue aus der Parallelklasse…

Mawil meldet sich mit “Kinderland” eindrucksvoll zurück und unterstreicht seinen Ruf als einer der versiertesten Comicautoren Deutschlands. In gewohnt charmanter, witziger und ungekünstelter Manier erzählt von Freundschaft, Mut und Vertrauen, einer Kindheit zwischen Jungen Pionieren und Kirche, von “verschwundenen” Vätern und heimlich belauschtem Getuschel übers “Rübermachen”, von der “Angabe des Todes” und einem Tischtennisturnier am Vorabend der Wende.

Pünktlich zum 25. Jahrestag des Mauerfalls legt Mawil mit “Kinderland” ein ebenso tiefgründiges wie rasant-unterhaltsames Buch vor, das aufgrund persönlicher Erinnerungen und sorgfältiger Recherche ein lebhaftes Bild der letzten Tage der DDR zeichnet und all das in sich eint, womit Mawil die Herzen der Leser wie der Kritik nachhaltig erobert hat.

Markus “Mawil” Witzel wurde 1976 in Ost-Berlin geboren. Schon zu Schulzeiten veröffentlichte er seine Comics in selbstverlegten Fanzines und Anthologien und begann nach dem Abitur ein Grafikdesign-Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Während des Studiums entstand mit “Strandsafari” (Schwarzer Turm) das erste längere Album mit Mawils Alter Ego, einem bebrillten Hasen. Ein Jahr später legte er “Wir können ja Freunde bleiben” vor, eine tragikomische Erzählung über eigene Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Seitdem pendelt Mawil zwischen beiden Genres.

Heute gibt Mawil Workshops, stellt auf den einschlägigen internationalen Comicfestivals aus und zeichnet monatlich einen großformatigen Comic für die Sonntagsbeilage des Berliner “Tagesspiegels”. Und wenn dann noch Zeit bleibt, arbeitet er im BerlinComix-Atelier, das er sich mit den Kollegen Reinhard Kleist, Naomi Fearn und Fil teilt, an einem neuen Buch.

Kinderland, ISBN 978-3-943143-90-4, 296 Seiten, farbig, 16 x 21 cm, Klappenbroschur, 29 EUR, erschienen bei Reprodukt

Comic-Seminar Erlangen mit Mawil und Barbara Yelin

Montag, den 3. März 2014

Auch in diesem Jahr findet im Vorfeld des Comic-Salons das Comic-Seminar Erlangen statt, bei dem unter fachkundiger Anleitung an Comics gearbeitet wird. In diesem Jahr werden neben dem Organisator des Seminars Paul Derouet der Berliner Comic-Autor Mawil (“Kinderland”) und die MĂĽnchner Autorin Barbara Yelin (“Riekes Notizen”, beide Reprodukt) vor Ort sein und theoretische wie praktische Anleitung geben. Das Seminar beginnt am 13. Juni und endet am 19. Juni – dem Eröffnungstag des Comic-Salons, die TeilnahmegebĂĽhr beträgt 350 EUR bzw. 420 EUR.

Die Teilnahme ist auf maximal 20 Personen beschränkt, die bereits ĂĽber eine gute Zeichentechnik und eine gewisse Routine verfĂĽgen. Es handelt sich hier vorwiegend um die Umsetzung bereits vorhandenen Könnens im Comic-Bereich. Etwa einen Monat vor Beginn des Seminars erhalten die Teilnehmer ein gemeinsames Arbeitsthema. Jeder soll dementsprechend eine kurze Comic-Geschichte grob entwerfen, an der während des Seminars gearbeitet wird. Der Unterricht findet in Form eines Workshops statt. Die im Rahmen des Seminars realisierten Arbeiten werden während des 16. Internationalen Comic-Salons Erlangen, der anschlieĂźend stattfindet (19. – 22. Juni 2014), ausgestellt.

Anmeldungen werden bis zum 30. April angenommen. Weitere Informationen zum Comic-Seminar finden sich hier.

“Kinderland” von Mawil

Freitag, den 22. November 2013

Nachdem es eine Weile still war um den Berliner Comicautor Mawil – seine letzte Buchveröffentlichung “Action Sorgenkind” liegt inszwischen fĂĽnf Jahre zurĂĽck – hat er auf seiner facebook-Seite nun ein Veröffentlichungsdatum fĂĽr sein neues Buch “Kinderland” (beide Reprodukt) bekannt gegeben: Der Band soll im Mai 2014 erscheinen. Mawil zeigt in einer Fotogalerie u.a. auch Skizzen des noch in Entstehung befindlichen Bandes.

Comic-KĂĽnstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus EimsbĂĽttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der FrĂĽhaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen fĂĽr ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nächsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den Räumen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” ĂĽber die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Ăśberblick ĂĽber aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. März auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. März wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespräch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Ergänzt wird diese Runde vom neuseeländischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation übernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus EimsbĂĽttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Ă–ffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

“Osmose” – neuer Comic-Blog des Goethe-Instituts

Dienstag, den 23. Oktober 2012

KĂĽrzlich startete mit “Osmose” ein weiteres Comicprojekt des Goethe-Instituts. In diesem Fall ist es die Dependance im Porto Alegre, die drei Comic-AutorInnen eingeladen hat, nach Brasilien zu kommen, um darĂĽber in illustrierten Tagebucheinträgen, Fotoreportagen und kurzen Comics zu berichten. So verweilte bereits im August Birgit Weyhe (“Reigen”, avant-verlag) in SĂŁo Paulo, derzeit befinden sich Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”) in Salvador sowie Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) in Porto Alegre und posten ihre Erlebnisse in unterhaltsamen Beiträgen auf dem Osmose-Blog.

Dort finden sich auch Beiträge brasilianischer Comic-AutorInnen, die nach Deutschland eingeladen wurden: João Montanaro (München), Paula Mastroberti (Berlin) sowie Amaral (Hamburg). Deren Besuche liegen bereits etwas zurück, daher aktualisieren derzeit im Wesentlichen Aisha Franz und Mawil den Osmose-Blog.

“Bettgeschichten”

Donnerstag, den 30. August 2012

Mit “Bettgeschichten” ist im Zwerchfell Verlag eine Anthologie erotischer Kurzcomics erschienen, die von unterschiedlichen Autorinnen und Autoren wie Reinhard Kleist (“Der Boxer”, Carlsen), Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt), Calle Claus (“White Line Fever”, Edition 52) und Nicolas Mahler (“Pornografie und Selbstmord”, Reprodukt) – um nur einige zu nennen – stammen. Herausgeber des Bandes sind Naomi Fearn und Reinhard Kleist.

17 Geschichten rund ums Miteinander, Aufeinander und Ineinander – Ums Vögeln, Ficken, Liebemachen: Sex. Unter der Schirmherrschaft von Naomi Fearn und Reinhard Kleist haben sich alte Recken und Newcomer der deutschen Indie-Szene nicht lange bitten lassen, und ihre Schubladen geöffnet. An den Tag gekommen ist dabei die pure Lust am Erzählen von derselben. Ob hetero, schwul, lesbisch oder Fetisch, das spielt hier keine Rolle. Sex ist ja bekanntlich wie Eiscreme. Jeder mag eine andere Sorte, aber es gibt niemanden, der keine mag.

Auf dem Blog zum Buch werden die beteiligten KĂĽnstler vorgestellt, Einblicke in die Entstehung der einzelnen Geschichten gegeben und noch vieles mehr.

Der Band wird nur gegen Altersnachweis verkauft.

In Berlin-Kreuzberg wird es unter dem Titel “One Night Stand” am 22. September nach einer Signierstunde beim Comicshop Modern Graphics (17-19 Uhr) ab 21 Uhr in der gegenĂĽber gelegenen Galeire Knoth & KrĂĽger eine Lesung aus dem Buch geben, bei der die Autorinnen und Autoren die Geschichten der jeweils anderen präsentieren. Zugleich werden Bilder ausgestellt.

Bettgeschichten, ISBN 978-3-943547-04-7, 104 Seiten, farbig, Softcover, 20 EUR, erschienen bei Zwerchfell

Modern Graphics, Oranienstr. 22, D-10999 Berlin
Tel. (030) 615 88 10, Fax (030) 615 88 23
www.modern-graphics.de

“City Tales”

Donnerstag, den 12. Juli 2012

Zuletzt startete mit “Comic-Transfer” ein Projekt des Goethe-Instituts, in dem Comic-Autoren international reisen und ĂĽber ihre Erfahrungen Comic-Geschichten zeichnen. Parallel dazu läuft mit “City Tales” nun ein ebenfalls international ausgerichtetes Projekt des Goethe-Instituts, in dem Comics und ihre Zeichnerinnen und Zeichner im Mittelpunkt stehen.

Hier geht es allerdings um eine Auseinandersetzung der eigenen Umgebung: Ein Jahr lang werden monatlich Themen vorgegeben, die die KĂĽnstler dazu animieren sollen, sich mit ihrer eigenen Umgebung zu befassen. Die daraus entstandenen Kurzgeschichten werden auf dem “City Tales”-Blog veröffentlicht. Die Beteiligten stammen aus Deutschland – Sascha Hommer (“Vier Augen”) und Mawil (“Action Sorgenkind”, beide Reprodukt) – und aus verschiedenen Ländern SĂĽdost-Asiens, darunter Beng Rahadian aus Indonesien, Sidney Tan aus Malaysia und Mandy Ord aus Australien.

Comics im “Tagesspiegel am Sonntag”

Mittwoch, den 4. April 2012

Seit einigen Jahren schon veröffentlicht der “Tagesspiegel am Sonntag” auf seiner letzten Seite die Comics verschiedener Autoren. Jede Woche wechseln sich Arne Bellstorf, Tim Dinter, Flix und Mawil ab. Viele der bisherigen Comics lassen sich auf den Websites der jeweiligen Autoren nachlesen.

Arne Bellstorf (“Baby´s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt) stellt die Comics auf seiner Website zum Nachlesen zur VerfĂĽgung.

Tim Dinters Comics wurden unter dem Serientitel “Lästermaul & Wohlstandskind” beim avant-verlag veröffentlicht. Online gibt es hier eine Auswahl.

Die Episoden von Flix‘  “Schöne Töchter” lassen sich auf seiner Homepage nachlesen.

Eine Auswahl der abwechslungsreichen Comics von Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) finden sich hier.

Mawil beim Goethe-Institut San Francisco

Donnerstag, den 2. Februar 2012

Der Berliner Comic-Autor Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) wird in der nächsten Woche im Goethe-Institut San Francisco erwartet. Dort wird die Wanderausstellung “Comics, Manga & Co. – Die neue deutsche Comic-Kultur“ gezeigt, die derzeit alle Goethe-Institute weltweit bereist.

Am 9. Februar wird Mawil bei der Ausstellungseröffnung für eine Diskussionsrunde vor Ort sein und im Anschluss Bücher signieren. Die Ausstellung wird bis zum 22. März zu sehen sein.

Goethe-Institut ART-Lounge, 530 Bush Street, Street Level, San Francisco, USA
Tel. +1 (415) 263-8760, Fax: +1 (415) 391-8715
email: info@sanfrancisco.goethe.org

“The Germans are coming”

Dienstag, den 1. November 2011

Unter der launigen Ăśberschrift “The Germans are coming” wirbt der Blog des britischen Comic-Vertriebs Forbidden Planet International fĂĽr eine Signierstunde von Mawil (“Action Sorgenkind”, Reprodukt) und Uli Oesterle (“Hector Umbra”, Carlsen) in London. Am 18. November ist es soweit.

Gosh!, 1 Berwick Street, London W1F 0DR, England
www.goshlondon.com

Mawil in Toronto

Freitag, den 6. Mai 2011

Das Goethe-Institut engagiert sich weiterhin weltweit in Sachen Comics. Nicht nur sind an diesem Wochenende Kati Rickenbach und Ulli Lust zu Gast in Stockholm, auch der Berliner Comicautor Mawil wurde eingeladen – nach Toronto, Kanada.

Im Rahmen des Toronto Comic Arts Festival (TCAF) zeigt das Goethe-Institut Toronto die weiterhin tourende Ausstellung “Comics, Manga & Co. Die neue deutsche Comic-Kultur”, die vor Ort in Tornoto noch bis zum Sonntag zu sehen sein wird. Mawil, der in der Ausstellung ebenfalls mit einigen Beispielen aus seinem Schaffen vertreten ist, war am gestrigen Donnerstag bei der Eröffnung zugegen und wird im Rahmen des TCAF bis Sonntag an Podiumsgesprächen und Signierstunden teilnehmen.

Passend zum Festival sind gleich zwei von Mawils Comics beim englischen Verlag Blank Slate Books erschienen: “Die Band” und “Action Sorgenkind” heiĂźen dort “The Band” und “Home and Away”.

Comics in Russland

Dienstag, den 3. Mai 2011

Ein dpa-Artikel von Wolfgang Jung, der von verschiedenen Zeitungen wie dem Trierer “Volksfreund” und die “SaarbrĂĽcker Zeitung” aufgegriffen wird, bietet einen Einblick in die russische Comicszene. Eine vom Goethe-Institut und dem Comic-Salon Erlangen mitgetragene Ausstellung zeigt in Moskau das vielfältige Schaffen der dortigen Autoren. Auch der Berliner “Tagesspiegel” greift den Artikel auf:

Zwischen Major Pronin und Puschkin

Micky Maus und Spider-Man sind längst auch in Russland populär. Dagegen werden Comicstrips russischer Zeichner von einheimischen Verlagen meist ignoriert. Eine Ausstellung in Moskau soll das ändern.

Russlands bunte Comic-Szene hofft 20 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion auf den Durchbruch zum etablierten Literaturbetrieb – auch mit Hilfe aus Deutschland. Das Goethe-Institut und der Comic-Salon Erlangen beteiligen sich in diesen Tagen an einer groĂźen Ausstellung in Moskau, die eindrucksvoll die Vielfalt russischer Bildgeschichten dokumentiert. mehr

Dass es auch Interesse an den Comics ausländischer Autoren gibt, zeigt zum Beispiel die Veröffentlichung einer Reihe internationaler Comics beim Sankt Petersburger Verlag Boom Comics. Hier erschienen zuletzt die russischsprachigen Ausgaben von Mawils “Wir können ja Freunde bleiben” (Reprodukt), sowie “Die heilige Krankheit” von David B. (in deutscher Sprache erschienen bei Edition Moderne).

“Chopin / New Romatic” – Wirbel um Comicanthologie

Mittwoch, den 23. Februar 2011

Die beim polnischen Comicverlag Kultura Gniewu erschienene Comicanthologie “Chopin / New Romantic” sorgt in Polen fĂĽr Wirbel. Die Anthologie war zum Ausklang der offiziellen Festivitäten anlässlich des Chopin-Jahres 2010 erschienen. Verschiedene Comicautoren haben zum Thema FrĂ©dĂ©ric Chopin Kurzgeschichten beigetragen, in denen sie ihr Verhältnis zu dem in Polen geborenen Komponisten oder zur Musik aus Polen allgemein reflektieren. Neben KĂĽnstlern aus Polen steuerten auch deutsche Zeichner Geschichten bei: Mawil (“Action Sorgenkind“), Jan-Frederik Bandel & Sascha Hommer (“Im Museum“) sowie Andreas Michalke (“Bigbeatland“, alle Reprodukt, ein Blogbeitrag dazu findet sich hier).

FĂĽr Aufregung sorgte die Geschichte von Krzyztof Ostrowski, in deren fiktiver Handlung Chopin als Rockmusiker auftritt, der sich auf ein Konzert in einer Haftanstalt vorbereitet. Vor allem die mit herben FlĂĽchen durchsetzte Sprache in diesem Beitrag ist nun Stein des AnstoĂźes.

Die Entstehung des Bandes wurde mit Geldern des Polnischen Auswärtigen Amtes, sowie der Botschaft der Republik Polen in Deutschland mit fast 30.000 EUR unterstützt. Unter anderem sollte der zweisprachige Band – jede Geschichte wurde einmal auf Polnisch und auf Deutsch abgedruckt – auch in Deutschland an Schulen verteilt werden. Die Vulgarität der Geschichte stößt nun auf Misbilligung und wie der stellvertretende Außenminister Polens Jan Borkowski gestern bekannt gab wird der Band zurückgezogen und soll nun eingestampft werden.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte der polnische Fernsehsehnder TVN, heute wird landesweit darĂĽber berichtet, darunter in den größten Tageszeitungen “Gazeta Wyborcza“ (auch hier), “Rzeczpozpolita” und “Dzeinnik”. Ein englischsprachiger Bericht findet sich hier.

Pikantes Detail ist, dass der Band vor Veröffentlichung von offizieller Seite abgesegnet wurde. Mit solch einer heftigen Reaktion wurde anscheinend nicht gerechnet.

Kunstdrucke im Tagesspiegel.de-Shop

Mittwoch, den 9. Februar 2011

FĂĽr die letzte Comicbörse im Berliner Ellington Hotel hat der “Tagesspiegel”, ebenfalls in Berlin beheimatet, eine Reihe von Kunstdrucken aufgelegt. Die vier Motive stammten von den Zeichnern der regelmäßig im “Tagesspiegel am Sonntag” erscheinenden Comics: Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”), Arne Bellstorf (“Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, beide Reprodukt), Flix (“Faust”, Carlsen) und Tim Dinter (“Cargo”, avant-verlag).

Letzte Exemplare der auf A3-Papier gedruckten und von den KĂĽnstlern signierten Comics sind ab sofort im Online-Shop des “Tagesspiegels” erhältlich.

“Reality Kills” – Comicprogramm am Maxim Gorki Theater Berlin

Donnerstag, den 3. Februar 2011

Das Maxim Gorki Theater Berlin hat fĂĽr den späten März die Veranstaltungsreihe “Reality Kills” angekĂĽndigt, die sich mit dem Thema “Kriegsbilder im Comic und auf der BĂĽhne” befassen wird. Geplant sind eine ganze Reihe von Theaterinszenierungen, Lesungen sowie Podiumsdiskussionen, in denen das Verhältnis von Comics und Theater zur (Kriegs-)Realität reflektiert wird.

In einer bildbeherrschten Zeit, in der Montage jeden Film und Photoshop jede Fotografie als zuverlässiges Zeugnis eines Augenblicks fragwürdig werden lässt, erfährt das gezeichnete Bild des Comics, indem es spielerisch auf seine eigene Unzulänglichkeit verweist, ebenso eine Bedeutungsveränderung in der öffentlichen Wahrnehmung wie das Theater, das als Ort unmittelbarer Gegenwärtigkeit, den Rezipienten jeden Abend aufs Neue die reale Herstellung einer Behauptung erleben lässt. Comic und Theater machen immer wieder augenscheinlich, dass was wir Geschichte oder Wirklichkeit nennen, immer ein Konstrukt ist.


AngekĂĽndigt sind unter anderem: Eine Theateradaption von Emmanuel Guiberts “Alans Krieg” (Edition Moderne) unter der Regie von Sascha Hargesheimer, ein “Minidramenmarathon” in Zusammenarbeit von The Treasure Fleet mit den Regisseuren Jorinde Dröse, Sophie Domenz und Dominic Friedel unter dem Titel “Make Love Not War” und eine Reihe als Theaterkulisse inszenierte Container, die von Comicmachen gestaltet wurden (“Exportierte Kriegsschauplätze”).

DarĂĽber hinaus wird es eine fĂĽnfteilige Reihe von Comiclesungen geben, bei denen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”), Simon Schwartz (“drĂĽben!”) und Ulrich Scheel (“Die sechs SchĂĽsse von Philadelphia”, alle avant-verlag) aus ihren Werken lesen bzw. ihre Geschichten szenisch inszeniert wird.

Darüber hinaus sind Podiumsdiskussionen zum Verhältnis von Comic und Realität und zu den vielfältigen Beziehungen von Comic und Theater, eine Ausstellung mit Originalen unter anderem von Reinhard Kleist und Joe Sacco sowie ein Comicwettbewerb für Jugendliche geplant.

Alle Veranstaltungen finden in der Woche vom 20. bis zum 26. März statt. Details zu den teilnehmenden Personen, Anfangszeiten, etc. finden sich in der Programmübersicht.

20 Jahre Reprodukt

Samstag, den 18. Dezember 2010

2011 feiert der Berliner Comicverlag Reprodukt sein 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass sind Ausstellungen in Leipzig (März), MĂĽnchen (Juni) und Berlin (September) geplant – und es werden einige Comics in neuer Aufmachung vorgelegt, die das Programm des Verlags ĂĽber die vergangenen zwanzig Jahren besonders geprägt haben.

Am Anfang der Reihe von Neuausgaben steht das wohl bekannteste Werk des Berliner Zeichners Mawil. Im Januar erscheint die vierte Auflage von “Wir können ja Freunde bleiben” in neuer Aufmachung. Im März folgt die Neuausgabe eines Klassikers der amerikanischen Independent Comics: “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” von Daniel Clowes – termingerecht zum Internationalen Comix-Festival Fumetto Luzern, bei dem Daniel Clowes als Stargast mit einer groĂźen Ausstellung geehrt wird. Im Mai erscheint “Black Hole”von Charles Burns als Gesamtausgabe, die auf 368 Seiten sämtliche Bände der ursprĂĽnglichen Veröffentlichung beinhalten wird.

Weitere Neuausgaben sind fĂĽr Herbst 2011 in Planung – unter anderem wird Manu Larcenets “Der alltägliche Kampf” komplett in einer Ausgabe erscheinen.

“Wir können ja Freunde bleiben” von Mawil

Ob es nun Begegnungen mit dem anderen Geschlecht oder das Leben in der Plattenbausiedlung sind – Mawil versteht es wie kaum ein anderer deutscher Zeichner, die Leser mit seinen dynamischen, schwarzweißen Zeichnungen in den Bann zu ziehen und sie ein Stück seiner Welt miterleben zu lassen.

Mawil setzt das ewige Scheitern seiner Hauptfigur in ein dermaßen komisches Licht, dass man darin nicht nur Trost findet, sondern zumindest für ein paar Momente nie wieder einer von diesen langweiligen Gewinnern sein möchte. – Die Welt

Mawil, geboren 1976 in Ost-Berlin, gehört zu den bekanntesten deutschen Comiczeichnern. Neben seinen autobiografischen Erzählungen (“Die Band”, “Action Sorgenkind”) hat sich Mawil vor allem mit den humorvollen Abenteuern seines Alter Egos Supa-Hasi eine groĂźe Fangemeinde erobert.

Wir können ja Freunde bleiben, ISBN 978-3-938511-16-9, 64 Seiten, schwarzweiß, Softcover, 10 EUR, erscheint im Januar 2011

“Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” von Daniel Clowes

Auf der Suche nach seiner Frau trifft Clay Loudermilk auf die Sekte eines Massenmörders, der die amerikanische Regierung stürzen will und auf Verschwörungstheoretiker, die überzeugt davon sind, dass die Geschicke der Welt von kleinen Spielzeugfiguren bestimmt werden. Mit jeder neuen Wendung der Geschichte öffnen sich verschlossen geglaubte Türen einer labyrinthischen Albtraumwelt des Unterbewusstseins.

Kein anderer Comic von Daniel Clowes ist dem Werk von David Lynch so nahe wie dieser. “Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln” ist eine Herausforderung an Lese- und Sehgewohnheiten und eine Konfrontation mit menschlichen Urängsten.

Daniel Clowes, geboren 1961 in Chicago, gehört zu den herausragendsten amerikanischen Comicautoren der vergangenen Jahrzehnte. Zu den populärsten Arbeiten des durch seine Heftreihe “Eightball” bekannt geworden Daniel Clowes zählt “Ghost World”, das auch in Terry Zwigoffs Verfilmung ein Erfolg wurde.

Wie ein samtener Handschuh in eisernen Fesseln, ISBN 978-3-941099-76-0, 136 Seiten, schwarzweiß, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im März 2011

“Black Hole” von Charles Burns

Charles Burns, einer der bekanntesten und profiliertesten amerikanischen Comicautoren, hat mit “Black Hole” ein grandios verzerrtes Spiegelbild amerikanischer Realität zwischen Sex, Drogen und Horror geschaffen. “Black Hole” ist die albtraumhafte Geschichte einer Teenagerkrankheit, die grotesk verformte Gesichter und Körper zurĂĽcklässt.

Eine Coming-of-Age-Geschichte mit Horrorelementen, ein Zeitporträt, eine Graphic Novel, die längst zu den Klassikern des Genres zählt – kaum jemand hat die Schrecken der Pubertät so aufregend beschrieben wie Charles Burns.

Charles Burns wurde 1955 in Washington, D.C. geboren und gilt dank seiner atmosphärischen, von starken Schwarz-WeiĂź-Kontrasten geprägten Zeichnungen als einer der groĂźen Stilisten des Comic. Zudem wurde er mit Illustrationen fĂĽr “The New Yorker” oder Plattencover bekannt.

Black Hole, ISBN 978-3-941099-75-3, 368 Seiten, schwarzweiĂź, Klappenbroschur, 24 EUR, erscheint im Mai 2011

* Reprodukt bei Äpfel, Nüsse, Fink & Star, Hamburg 2006, Foto © Mawil

“Wir können ja Freunde bleiben” – 4. Auflage in Vorbereitung

Montag, den 22. November 2010

Im nächsten Jahr wird der Berliner Verlag Reprodukt sein 20-jähriges Jubiläum begehen und dies unter anderem mit einer Reihe besonderer Buchveröffentlichungen feiern. Als erstes Bonbon wird nun auf dem Verlagsblog die Veröffentlichung der vierten Auflage von Mawils “Wir können ja Freunde bleiben” angekĂĽndigt, das aus gegebenem Anlass ein neues Cover spendiert bekommt. Der Band wird Anfang 2011 in den Handel kommen.

Mit “Wir können ja Freunde bleiben” erschien das erste Album des jungen Berliner Zeichners bei Reprodukt. Ob es nun Begegnungen mit dem anderen Geschlecht oder das Leben in der Plattenbausiedlung sind – Mawil versteht es wie kaum ein anderer deutscher Zeichner, die Leser mit seinen dynamischen, schwarzweiĂźen Zeichnungen in den Bann zu ziehen und sie ein StĂĽck seiner Welt miterleben zu lassen.

” Mawil setzt das ewige Scheitern seiner Hauptfigur in ein dermaĂźen komisches Licht, dass man darin nicht nur Trost findet, sondern zumindest fĂĽr ein paar Momente nie wieder einer von diesen langweiligen Gewinnern sein möchte.” – Die Welt

“Mit flottem Strich gezeichnet und selbstironisch geschrieben, ist Mawil ein unterhaltsames Dokument jener unerfĂĽllten SehnsĂĽchte gelungen, die wohl jeder Heranwachsende mal erlebt hat.” – Der Tagesspiegel

“Statt egozentrischer Nabelschau ein komischer und zugleich zutiefst melancholischer Seelenstriptease.” – Spiegel Online

“Der Woody Allen der hiesigen Comicszene.” – Blitz, Leipzig

Das Cover kennen russische, polnische oder englische Leserinnen und Leser vielleicht schon von den in ihrem Land erschienenen Ausgaben des Bandes, wo sie zuerst Verwendung fanden.

Wir können ja Freunde bleiben (4. Auflage), ISBN 978-3-938511-16-9, 64 Seiten, schwarzweiss, Softcover, 10 EUR, erscheint im Januar bei Reprodukt