Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Meine Mutter’

Graphic Novels auf der Frankfurter Buchmesse – Preise und internationales Medienecho

Montag, den 11. Oktober 2010

Auf der Frankfurter Buchmesse, die am Sonntagabend endete, wurden viele Preisen verliehen – eine ganze Reihe von Auszeichnungen ging an beachtenswerte Comics. Beim Sondermann – dem nach einer Figur von Bernd Pfarr benannten Preis fĂĽr Comics, Manga und Cartoons – ist das natĂĽrlich kein Wunder. So wurden – wie vorab bereits bekanntFelix Mertikat und Benjamin Schreuder fĂĽr ihr DebĂĽt “Jakob” (Cross Cult) mit dem Nachwuchs-Sondermann ausgezeichnet. Die vollständige Liste der Sondermann-Gewinner findet sich in derPressemitteilung der Buchmesse.

Die in Berlin lebende Zeichnerin Katharina Greve (“Ein Mann geht an die Decke”, Die Biblyothek) wurde mit dem Deutschen Cartoonpreis ausgezeichnet.

Eine Ăśberraschung gab es bei der Verleihung des Deutschen Jugendliteraturpreises: Nachdem in den vergangenen Jahren Comics und Graphic Novels nur selten nominiert waren, wurden in diesem Jahr gleich zwei Comics ausgezeichnet. In der Kategorie Kinderbuch gewann “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” von Jean Regnaud und Émile Bravo (Carlsen). In der BegrĂĽndung der Jury heiĂźt es:

“Das Buch ĂĽberzeugt in seiner Mischung von Text und Bild besonders auch da, wo Illustrationen in versiert gewählten Passagen den erzählten Text ersetzen. Die eigene literarische Sprache des Originals verstand Kai Wilksen sehr gut ins Deutsche zu ĂĽbertragen. Auf allen Ebenen ist Mein Mutter ist in Amerikaeine reichhaltige Graphic Novel, die ihren Leser sicher einige Zeit begleiten wird, um ihn immer wieder etwas Neues entdecken zu lassen.” mehr

In der Kategorie Jugendbuch gewann Nadia Budde mit ihren Kindheitserinnerungen “Such Dir was aus, aber beeil Dich!” (Fischer Schatzinsel). Die Auszeichnung begrĂĽndete die Jury folgendermaĂźen:

Such dir was aus, aber beeil dich! ist bei allem Mehrwert, den die Doppeladressierung dem erwachsenen Mitleser verschafft, vor allem ein Buch fĂĽr Jugendliche, die dabei sind, die Kinderzimmereinrichtung gegen ein jugendliches Mobiliar auszutauschen, ihre Kuscheltiere – bis auf eines vielleicht! – in den Keller oder auf den Dachboden zu verbannen und die KinderbĂĽcher aus dem Regal zu räumen. Hier kommt ein Buch, das die Leere im Regal auszufĂĽllen vermag und eine gelungene Anleitung ist, sich an die eigene Kindheit so zu erinnern, dass man sich liebevoll von ihr zu verabschieden und erwachsen zu werden vermag.” mehr

Einige Neuerscheinungen wurden in Fernsehberichten zum Anlass genommen, die Graphic Novel als ein besonderes Phänomen der Literaturszene herauszustellen. Vorgestellt wurden unter anderem “Baby’s in Black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe” von Arne Bellstorf (Reprodukt) und der erste Teil der Comic-Umsetzung von Marcel Prousts “Auf der Suche nach der verlorenen Zeit” von StĂ©phane Heuet (Knesebeck). Das ZDF berichtete mehrfach: Einmal im “Morgenmagazin” vom Freitag – (hier der Link zur ZDF Mediathek, Beginn ca. 2:30 min) – sowie im “heute journal” am Samstagabend (Link, Beginn ca. 0:25 min). Auch in der Kultursendung “aspekte” vom Freitagabend wurde das Thema aufgegriffen (Link, Beginn ca. 2:25 min).

Die besondere Beachtung, die den Comics dieses Jahr zuteil wurde, blieb auch von der ausländischen Presse nicht unbemerkt: So berichtet Didier Pasamonik fĂĽr das französische Informationsportal ActuaBD.com ĂĽber die gesteigerte Aufmerksamkeit gegenĂĽber Graphic Novels in Deutschland und lässt dazu Comic-Journalist Klaus Schikowski (“Die groĂźen KĂĽnstler des Comics”, edel), Comic-Agent Paul Derouet und Christian Maiwald von Reprodukt zu Wort kommen: “Francfort 2010 : Marquer sa diffĂ©rence”.

Dem Thema Comic widmet sich auch ein Bericht der französischen Presseagentur AFP, der sowohl auf der französischen Newsseite lepoint.fr, der frankophonen Seite des kanadischen Ablegers von Yahoo News sowie auf der Internetpräsenz des belgischen Fernsehsenders RTL Info aufgegriffen wurde: “La BD commence Ă  faire des bulles en Allemagne”.

Hierzulande berichtet unter anderem Peter Schmitt fĂĽr die “Frankfurter Neue Presse” ĂĽber die weitere Popularisierung von Graphic Novels anhand aktueller Veröffentlichungen bei verschiedenen Verlagen:

In Bildern denken und erzählen

Das Geschäft bleibt hierzulande schwierig. Während das Interesse an Mangas eher stagniert, setzt die Branche wieder stärker auf Bewährtes – und auf anspruchsvolle Graphic Novels.

Vielleicht könnte der Trend zum hochwertigen Comic – erzählerischer wie zeichnerischer Natur – die Bildgeschichte wieder stärker in die Buchläden bringen. Raus aus der Schmuddel- oder Kinderbuchecke und hin zum geachteten Genre, dorthin, wo es sich im franko-belgischen Raum seit Jahrzehnten behauptet. Das Angebot an Graphic Novels ist größer geworden, wie auch die Buchmesse belegt. Es sind Bildergeschichten im Buchformat, meist orientiert an einer literarischen Vorlage. Zielgruppe ist vor allem die ältere Leserschaft, die eine edle Aufmachung schätzt. mehr

Update: “drĂĽben!” als Geschichtsabenteuer, Nominierung zum Jugendliteraturpreis

Dienstag, den 27. April 2010

Seit dem 18. April zeigt das Stadtmuseum Erlangen die Ausstellung “Sag, was war die DDR?”. Neben vielen anderen Exponaten werden auch Seiten aus Simon Schwartz’ Buch “drĂĽben!” (avant-verlag) gezeigt, in dem der Autor von der Republikflucht seiner Eltern und den daraus folgenden Konsequenzen erzählt.

Die neue interaktive Ausstellung des Kindermuseums ist eine Einladung fĂĽr kritische junge Zeitforscherinnen und Zeitforscher aus Ost und West. Sie geht einen neuen Weg bei der Aufarbeitung von DDR Geschichte. Auf der Basis von originalen TagebĂĽchern von Kindern und Jugendlichen aus der DDR wird mit interaktiven Stationen ein unmittelbarer Einblick in das Leben der Menschen in der DDR vermittelt.

Update: Zu “drĂĽben!” wird es am selben Ort eine eigene Ausstellung geben, die vom 23. Mai bis zum 11. Juli zu sehen sein wird. Eine Eröffnungsfeier wird im Rahmen es Comic-Salons Erlangen stattfinden.

Ăśber die Nominierung von “drĂĽben!” zum Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie “Sachbuch” wurde an dieser Stelle bereits berichtet. Ab sofort lässt sich auf der zur Auszeichnung gehörenden Website die BegrĂĽndung lesen. So wird herausgestellt, dass Simon Schwartz mit dem Buch “Jugendlichen ein facettenreiches Bild der DDR der 1980er Jahre aus der Sicht von ausreisewilligen DDR-BĂĽrgern eindrucksvoll nahebringt”.

Neben “drĂĽben” sind noch zwei weitere Graphic Novels nominiert, deren Qualitäten nun auch kurz umrissen werden. Jean Regnauds  und Emile Bravos “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” (Carlsen, nominiert in der Kategorie “Kinderbuch”) wird beschrieben als “eine reichhaltige Graphic Novel, die ihren Leser sicher einige Zeit begleiten wird, um ihn immer wieder etwas Neues entdecken zu lassen”. Und Nadia Buddes “Such Dir was aus, aber beeil dich” (Fischer, nominiert in der Kategorie “Jugendbuch”) “ist eine gelungene Anleitung fĂĽr Jugendliche, sich an die eigene Kindheit so zu erinnern, dass man sich liebevoll von ihr zu verabschieden und erwachsen zu werden vermag”.

Die mit jeweils 8.000 Euro dotierten Preise werden auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober verliehen.

Stadtmuseum Erlangen, Martin-Luther-Platz 9, D-91054 Erlangen
Tel. (09131) 86 2300
www.erlangen.de

Graphic Novels fĂĽr Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 nominiert

Montag, den 22. März 2010

In der Nominierungsliste fĂĽr den “Deutschen Jugendliteraturpreis 2010″ finden auch in diesem Jahr Graphic Novels Beachtung. Nachdem im letzten Jahr Shaun Tan mit “Ein neues Land” (Carlsen) und 2008 Gipi mit “5 Songs” (avant-verlag) nominiert waren – und Shaun Tan 2009 mit einem anderen Titel einen der Preise gewinnen konnte – sind es in diesem Jahr Nadja Budde, Simon Schwartz, sowie Jean Regnaud und Emile Bravo, die mit insgesamt drei Graphic Novels nominiert sind.

Das von den Franzosen Jean Regnaud getextete und von Emile Bravo zeichnerisch umgesetzte “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” (Carlsen) ist in der Kategorie Kinderbuch nominiert, Simon Schwartz mit seinem Buch “drĂĽben!” (avant-verlag) in der Kategorie Sachbuch und Nadja Budde mit “Such Dir was aus, aber beeil Dich” (Fischer) bei den JugendbĂĽchern.

Die mit jeweils 8.000 Euro dotierten Preise werden auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober verliehen.

Neue Rezensionen – Oktober 2009 (2)

Mittwoch, den 21. Oktober 2009

Auch in den letzten zwei Wochen gab es wieder eine Reihe von Rezensionen und weiteren Artikeln zu Graphic Novels und ihren Autorinnen und Autoren. DarĂĽber hinaus äuĂźern sich Zeichnerinnen und Zeichner zum neuen “Asterix”, Margaret Atwood wird als Comiczeichnerin vorgestellt und Shaun Tan wird mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis gewĂĽrdigt.

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Das Online-Feuilleton satt.org stellte in den vergangenen Tagen gleich zwei Graphic Novels vor. Sven Jachmann befasst sich mit der Rolle Guy Delisles als Beobachter in “Aufzeichnungen aus Birma” (Reprodukt) und attestiert ihm: “Aus Kolpor- wird Reportage”. In Jean Regnauds und Émile Bravos “Meine Mutter” (Carlsen) erkennen Franziska Hermann und Simon Lange ein Buch fĂĽr jedes Alter und empfehlen das “Portrait des Jean als junger Tor”.

Shaun Tan war sowohl fĂĽr seine Graphic Novel “Ein neues Land” als auch fĂĽr die illustrierten Erzählungen in “Geschichten aus der Vorstadt des Universums” (beide Carlsen Verlag) fĂĽr den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. “Geschichten aus der Vorstadt des Universums” wurde nun in der vergangenen Woche auf der Frankfurter Buchmesse mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Bilderbuch ausgezeichnet. Ăśber die beiden aktuellen BĂĽcher und die Arbeit am Zeichenbrett sprachen Sarah Wildeisen und Tara Christopeit mit Shaun Tan fĂĽr die “tageszeitung”. Ihnen verrät er “Ich denke nicht an meine Leser”.

Die Bestsellerautorin Margaret Atwood schreibt nicht nur Prosatexte, sondern hält immer wieder auch Szenen aus ihrem Leben in Kurzcomics fest. Einige davon stellt Lars von Törne auf tagesspiegel.de unter der Ăśberschrift “Vorsicht bissig” im Rahmen eines Interviews mit der Autorin vor. An gleicher Stelle lässt Lars von Törne deutsche Comicautoren anlässlich des am Donnerstag erscheinenden neuen “Asterix”-Bandes zu Wort kommen. Den mehrheitlichen Tenor unter anderem von Mawil (“Wir können ja Freunde bleiben”, Reprodukt), Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag), Ralf König (“Prototyp”, Rowohlt) und Sascha Hommer (“Vier Augen”, Reprodukt) fasst er mit “Stoppt Asterix” zusammen.

Der auf dem gleichnamigen Buch basierende Actionfilm “The Surrogates” (Buchvorlage von Robert Venditti und Brett Weldele, erschienen bei Cross Cult), kommt im Februar auch in unsere Kinos. Nicole Rodriguez liess fĂĽr den Hessischen Rundfunk beide Autoren, die anlässlich der Buchveröffentlichung zur Frankfurter Buchmesse gekommen waren, die Geschichte “Mit einer Graphic Novel nach Hollywood” nacherzählen.

Neue Rezensionen – September 2009 (3)

Donnerstag, den 24. September 2009

Die Comicverlage bringen in den nächsten Tagen und Wochen eine ganze Reihe neuer Bücher auf den Markt. In den Rezensionen in der Presse und auf Kulturseiten im Internet wurden nun noch einige der letzten Veröffentlichungen besprochen.

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Christian Gasser befasste sich in der “NZZ” unter der Ăśberschrift “Walliser AlpenglĂĽhen und fernöstliche Trips” mit den Comics des Schweizer Zeichners Cosey, dessen “Auf der Suche nach Peter Pan” kĂĽrzlich bei Cross Cult veröffentlicht wurde.

FĂĽr das Online-Feuilleton “Titel-Magazin” zeigt sich Alexander Frei begeistert von Manu Larcenets “Der alltägliche Kampf” unter der Ăśberschrift “Knollennase Marcos Lehrjahre”.

Lars von Törne hat Émile Bravos Berlinaufenthalt anläßlich des Internationalen Literaturfestivals zu einem Gespräch genutzt und ihn fĂĽr die Comicseite des “Tagesspiegels” interviewt. Der französische Autor und Zeichner (“Meine Mutter”, mit Jean Regnaud, Carlsen) meint “Manche Zeichner unterschätzen ihr Publikum”. An gleicher Stelle stellt Lars von Törne mit der Neuauflage des vom Zeichnerkollektiv Moga Mobo erstellten Sammelbandes “100 Meisterwerke der Weltliteratur” (Ehapa) zwar keine Graphic Novel im engeren Sinne vor, das Thema und die attestierte Eignung “FĂĽr BilderbĂĽrger” sollen die Erwähnung an dieser Stelle jedoch rechtfertigen.

Leopold Maurers “Miller & Pynchon” (Luftschacht) stellt Thomas Hummitzsch auf den Seiten der “Berliner Literaturkritik” vor: “BerĂĽhrende Abenteuer: Zwei seltsame Abenteurer vermessen die Welt”.

Neue Rezensionen – August 2009 (1)

Mittwoch, den 5. August 2009

Während die Verlage ihre Buchveröffentlichungen für das Herbstprogramm vorbereiten, hat es in den letzten Tagen wieder einige Pressebeiträge über Graphic Novels gegeben.

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Unter der Ăśberschrift “Zeichnungen aus dem Krieg” hat Pieke Biermann am 4. August die Graphic Novel-Umsetzung des Films “Waltz with Bashir” (Ari Folman und David Polonsky, Atrium) im Deutschlandradio Kultur vorgestellt. Der Artikel lässt sich hier nachhören.

In der “Neuen ZĂĽrcher Zeitung” hat Angelika Overath am 5. August unter dem Titel “Als die Farben Zweifel trugen” eine Rezension zu “Meine Mutter ist in Amerika und Buffalo Bill getroffen” (Carlsen) von Jean Regnaud und Emile Bravo geschrieben.

“Platsch! Schluchz! Quak!”

Donnerstag, den 2. Juli 2009

Cover Die Wolke Hage PausewangSchon eine Weile waren die mit Onomatopöien ĂĽberschriebenen Artikel zu Comics in der Tagespresse ausgeblieben. Eine Bresche schlägt jetzt Marion Klötzer in der heutigen Ausgabe der “Badischen Zeitung”. Dort stellt sie einige Graphic Novels vor, die sich an Kinder und Jugendliche richten und ordnet daher das ganze Genre vorschnell der Kinder- und Jugendliteratur zu.

Platsch! Schluchz! Quak!

“Leg doch mal den blöden Comic weg und lies was Richtiges!”, lamentieren Eltern seit Generationen. Wie wär’s mit einem richtigen Buch, das eigentlich ein Comic ist? So was nennt sich Graphic Novel und ist nun auch in der deutschen Kinder- und Jugendliteratur angekommen. Definiert wird dieses relativ junge Genre aus Amerika als die etwas “anderen Comics”, die mit ihren epischen Geschichten im wahrsten Sinne des Wortes gezeichnete Romane sind. mehr

“Die Leiden des kleinen Jean”

Dienstag, den 30. Juni 2009

cover_meine_mutterBereits am vergangenen Samstag stellte Siggi SeuĂź im Deutschlandradio in der Sendung “BĂĽchermarkt: BĂĽcher fĂĽr junge Leser” Jean Regnauds und Émile Bravos “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen” (Carlsen) vor. Auf der Seite von Deutschlandradio findet man sowohl ein Transkript wie auch einen Link zum Radiobeitrag, den man online hören kann.

Die Leiden des kleinen Jean

Das Leben eines Jungen, dem niemand die Wahrheit ĂĽber seine verschwundene Mutter sagt, ist Thema der poetischen Comicerzählung “Meine Mutter ist in Amerika und hat Buffalo Bill getroffen!”, die der französische Comiczeichner Émile Bravo zusammen mit dem Autor Jean Regnaud veröffentlicht hat.

Was fĂĽr ein seltsam vertrautes Milieu! Wir fĂĽhlen uns – als Erwachsene – zurĂĽckversetzt in die Tage der ersten Schulzeit. Und gleichzeitig ist der kleine Held, dem wir dort – im September des Jahres 1970 – begegnen auch ein Kind, das heute leben könnte und von Kindern heute verstanden wird. Mit seinen Nöten, mit seiner Einsamkeit und Angst und mit seiner Fantasie, die den manchmal ganz schön tristen Alltag bunter macht. mehr