Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Bibliotheken Über uns Impressum

Archiv des Tags ‘Orang’

“Pentiment” – Sommerakademie der HAW Hamburg

Freitag, den 17. Mai 2013

Im Juli und August findet unter dem Namen “Pentiment” zum 25. Mal die International Sommerakademie fĂŒr Kunst und Gestaltung der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschschaften in Hamburg statt.

Vom 21. Juli bis zum 11. August wird es eine Reihe von Kursen geben, bei denen man sich ab sofort anmelden kann. Mit Stefano Ricci (“Anita” mit Garbiela Giandelli, avant-verlag), Larissa Bertonasco (“Spring 8″) und Judith Mall (“Orang 9″, “Strapazin 104″) sind auch einige DozentInnen dabei, die in ihren Arbeiten im Grenzbereich zwischen Comic, Illustration und Malerei agieren. WĂ€hrend bei Stefano Ricci und Judith Mall der zeichnerische Aspekt im Vordergrund stehen wird, befasst sich Larissa Bertonasco unter dem Titel “Bilder die flĂŒstern – Worte die fliegen” mit dem Zusammenspiel zwischen Wort und Bild.

Informationen zu Inhalten der Kurse, GebĂŒhren und Terminen, finden sich auf der Pentiment-Website.

ORANG X: Release-Veranstaltung in Berlin

Dienstag, den 9. April 2013

Nach der Release-Feier in Hamburg am vergangenen Wochenende feiert das Comicmagazin “Orang” seine 10. und letzte Ausgabe am kommenden Freitag, dem 12. April 2013 ab 20:00 Uhr, im LQR in Berlin.

Zu sehen gibt es eine SciFi-Installation und Ausstellung zur finalen Ausgabe, die unter dem Motto “Heavy Metal” steht und Geschichten von Sharmila Banerjee, Verena Braun, Yan Cong, Anke Feuchtenberger, Aisha Franz, Jul Gordon, Anna Haifisch, Sascha Hommer, Angela Dalinger, Marlene Krause, Martina Lenzin, Zuo Ma, Marijpol, Klaas Neumann, Paul Paetzel, Till Thomas sowie Amanda VĂ€hĂ€mĂ€ki enhĂ€lt.

LQR, Weserstraße 53, D-12045 Berlin
email: info@theliquorcompany.de, www.theliquorcompany.de
facebook-Veranstaltung

Graphic Novels in den Medien – 8. April 2013

Montag, den 8. April 2013

Karin Krichamyr schreibt im Wiener Standard ĂŒber “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached (avant-verlag): “Abirached skizziert die Kapsel ihrer Kindheit als eine behĂŒtete, enge Welt, in der ein trockener Witz gepflegt wird und sich die Tragik in kleinen Details offenbart.”: “In einer Kapsel in Beirut”.

“Daß man nur in der Jugend – fĂŒr den Arbeitszwang weitgehend zu jung, fĂŒr die LĂŒgen der Lehrer und Eltern zu alt – die Zeit besitzt, an den WidersprĂŒchen des Lebens geduldet zu verzweifeln, ruft diese Perle unter den hiesigen Comicproduktionen ziemlich radikal ins GedĂ€chtnis zurĂŒck.” So schreibt Sven Jachmann in “Etwas Schönes Erleben” (Reprodukt) ĂŒber Lukas JĂŒligers “Vakuum” (Reprodukt). Der Artikel erschien in der jungle World und auf satt.org.

FĂŒr den WDR hat sich Christian Möller mit dem Autor von “Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt”, Chris Ware unterhalten, dem “geheimen König der Comicwelt”.  Zum Beitrag, der in der Sendung “Scala” ausgestrahlt wurde, gelangt man hier: “Wunderzeichner”.

Den zuletzt bei Schreiber & Leser veröffentlichten Band “Enemigo” von M.A.T. und Jiro Taniguchi bespricht Christian Endres fĂŒr tagesspiegel.de: “Blut, Blei und Bilderraub” und stellt dabei vor allem die zahlreichen Inspirationsquellen heraus, derer sich die Autoren fĂŒr den Comic bedienten.

Auf der Kinder- und Jugendbuchseite der SĂŒddeutschen Zeitung besprach Daniel WĂŒllner “Hilda und der Mitternachtsriese” von Luke Pearson, “ein wunderschönes MĂ€rchen mit der Botschaft, dass anders nicht gleich böse sein muss”: “Gulliver mal anders”.

Die finale Ausgabe des Comicmagazins “Orang” stellt Brigitte Helbling auf culturmag.de vor und zollte den Machern Respekt, da sie “Aufhören, wenn’s am Schönsten ist”.

“Orang 10″ – Release Party in Hamburg

Mittwoch, den 3. April 2013

Mit einer Ausstellung und Party feiert das Comicmagazin “Orang” am kommenden Wochenende seine 10. und letzte Ausgabe im Hinterconti in Hamburg.

Zu sehen gibt es eine Ausstellung zur finalen Ausgabe, die unter dem Motto “Heavy Metal” steht und Geschichten von Sharmila Banerjee, Verena Braun, Yan Cong, Anke Feuchtenberger, Aisha Franz, Jul Gordon, Anna Haifisch, Sascha Hommer, Angela Dalinger, Marlene Krause, Martina Lenzin, Zuo Ma, Marijpol, Klaas Neumann, Paul Paetzel, Till Thomas sowie Amanda VĂ€hĂ€mĂ€ki enhĂ€lt.

Ferner warten “Corpse Painting” mit Marijpol, das Katzensofa und ein “Speedball 2″-Turnier auf die GĂ€ste. All das garniert mit Metal-Videos von VJ e_mol aka Martina Lenzin.

hinterconti e.V., Marktstraße 40A, D-20357 Hamburg
email: info@hinterconti.de, www.hinterconti.de, facebook event

Graphic Novels in den Medien – 5. MĂ€rz 2013

Dienstag, den 5. MĂ€rz 2013

FĂŒr das ARD-Literaturmagazin “druckfrisch” reiste Denis Scheck jĂŒngst nach Japan und traf in Tokyo den Manga-Autoren Jiro Taniguchi, dessen Werke auf deutsch im Carlsen-Verlag und bei Schreiber & Leser vorliegen.

Mit Lukas JĂŒliger, dem Autoren von “Vakuum” (Reprodukt) fĂŒhrte Teresa Fries ein Interview, das auf jetzt.de, dem Jugendmagazin der SĂŒddeutschen Zeitung, nachzulesen ist: “In der Jugend merkt man, dass alles endlich ist”. Unter anderem  geht er dabei auf die intensive Arbeit an dem Buch ein und legt dar, was fĂŒr ihn der Reiz am kreieren von Comics ist.

Christopher Schrader stellte in der SĂŒddeutschen Zeitung den Wissenschaftscomic “Die große Transformation” (Jacoby & Stuart) vor, in dem neun WissenschaftlerInnen sich mit Ursachen und Wirkungen des Klimawandels befassen: “Forscher erklĂ€ren den Klimawandel”. Die Zeichnungen stammen von Jörg Hartmann, Jörg HĂŒlsmann, Iris Ugurel, Robert Nippoldt, Christine Goppel und Astrid Nippoldt.

Ein dpa-Beitrag zu “Die große Transformation” wurde unter anderem auf tagesspiegel.de veröffentlicht: “Mit Barack Obama das Weltklima retten”.

“Der erste Aussteiger” steht im Mittelpunkt der Buchbesprechung von Erik Wenk, ebenfalls auf tagesspiegel.de. Gemeint ist Henry David Thoreau, ĂŒber den kĂŒrzlich die biografische Graphic Novel “Henry David Thoreau – Das reine Leben” von A. Dan und Maximilien Le Roy (Knesebeck) erschienen ist. Wenk zeigt sich nur teilweise angetan: “Es bleibt eine Comic-Biographie, die man zwar gerne liest und die optisch zweifellos viele Momente des Genusses bereithĂ€lt, die jedoch ĂŒber einen schlaglichtartigen Blick auf Henry David Thoreaus Leben kaum hinausgeht.”

“Die „Seelenfresser“-Tetralogie des Leipziger Zeichners Schwarwel beeindruckt mit einer dĂŒsteren, komplexen Geschichte.” So fasst Mario Osterland an selber Stelle seine Gedanken zur Graphic Novel-Reihe des Leipziger Auotrs Schwarwel zusammen: “Was vom Glauben ĂŒbrig bleibt”. “Seelenfresser” erscheint im Verlag GlĂŒcklicher Montag.

Michael Brake hat sich fĂŒr die tageszeitung mit Sascha Hommer unterhalten, dem Mitherausgeber der Anthologie “Orang”, deren letzte Ausgabe kĂŒrzlich bei Reprodukt erschienen ist. Hommer geht auf die Geschichte und Motivationen des Comicmagazins ein und stellt ganz ohne Bedauern fest, warum es nun Zeit ist, von weiteren Ausgaben abzusehen: “Beende deine Jugend”.

Zwei Interviews mit Sascha Hommer zu “Orang 10″

Donnerstag, den 24. Januar 2013

Mit der zehnten Ausgabe, die kĂŒrzlich bei Reprodukt erschienen ist, verabschiedet sich die Anthologie “Orang” – es wird die letzte Ausgabe sein. Als studentische Veröffentlichung an der HAW Hamburg gestartet, hat sich das “Orang” im Laufe der Jahre zu einem wichtigen Forum entwickelt, in dem Zeichnerinnen und Zeichner Geschichten veröfentlichten. Hier erschienen Geschichten von unter anderem Arne Bellstorf (“BabyÂŽs in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Sascha Hommer (“Vier Augen”), bevor sie eigene Buchveröffentlichungen angingen. Neben weiteren Zeichnerinnen und Zeichnern aus Deutschland – in der aktuellen Ausgabe finden sich BeitrĂ€ge u.a. von Anke Feuchtenberger (“Die SpaziergĂ€ngerin”), Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, alle Reprodukt) und Marijpol (“Trommelfels”, avant-verlag) – kamen spĂ€ter auch internationale GĂ€ste dazu, wie zum Beispiel Amanda VĂ€hĂ€mĂ€ki aus Finnland, Ron RegĂ© Jr. aus den USA und Yang Cong aus China.

Heute erschienen gleich zwei Interviews mit Herausgeber Sascha Hommer. Auf Page online fragt Claudia Gerdes unter der Überschrift “Letzte Ausgabe von »Orang«” direkt: “Hat die Welt genug »Orang« gehabt?”.

AusfĂŒhrlich kommt Hommer im Interview auf tagesspiegel.de zu Wort. Ihm stellte Lars von Törne einige Fragen: In „Wir werden dem eigenen Anspruch nicht mehr gerecht“ geht Hommer unter anderem auf die Möglichkeiten der Veröffentlichungen ein, die sich in den letzten Jahren geĂ€ndert haben.

Neue Graphic Novels bei Reprodukt

Mittwoch, den 12. Dezember 2012

Der Berliner Comicverlag Reprodukt hat die Titel seines FrĂŒhjahrsprogramms 2013 bekannt gegeben. Ein besonderer Schwerpunkt liegt mit Titeln von Chris Ware, Robert Crumb und Daniel Clowes dabei auf Comics aus den USA. DarĂŒber hinaus startet man mit der Veröffentlichung der Comics des “Simpsons”-Schöpfers Matt Groening. Comics aus dem französischen Sprachraum bilden den zweiten StĂŒtzpfeiler des Programms: Baru, Julie Birmant & ClĂ©ment Oubrerie, Manu Larcenet, Ruppert & Mulot und Bastien VivĂ©s sind genauso mit neuen Titeln vertreten wie der Flame Brecht Evens und der Norweger Jason.

Mit “Böse Geister”, einem neuen Buch von Peer Meter (Szenario) und Gerda Raidt (Zeichnungen), wird auch eine Graphic Novel Deutscher KĂŒnstler vorliegn. Neben Alben und einer neuen Ausgabe der von Arne Bellstorf und Sascha Hommer herausgegebenen Anthologie “Orang” werden mit “Riekes Notizen” von Barbara Yelins vielgelobte Comics-Strips aus der “Frankfurter Rundschau” erscheinen.

Das Titelbild fĂŒr die Buchhandelsvorschau FrĂŒhjahr 2013 stammt von Chris Ware (“Jimmy Corrigan”). Die Buchhandelsvorschau kann als PDF-Datei (11,4 MB) hier heruntergeladen werden: Vorschau FrĂŒhjahr 2013. Einen Überblick ĂŒber sĂ€mtliche Titel gibt es auch in der online einsehbaren Vorschau.

“Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt” von Chris Ware

Als Chris Ware “Jimmy Corrigan” zur Milleniumswende veröffentlichte, löste er damit weit ĂŒber die Grenzen der Comicwelt hinaus Begeisterung aus. Seitdem gilt das Buch als “Jahrhundertcomic”, der die Ausdrucksmöglichkeiten von Bild und Wort radikal ausschöpft und damit beweist: Es gibt große Literatur, die sich nur als Comic erzĂ€hlen lĂ€sst.

Jimmy Corrigan ist ein linkischer und dauerkrĂ€nkelnder Enddreißiger, der ein Dasein als unauffĂ€lliger BĂŒroangestellter fristet. Sein soziales Leben beschrĂ€nkt sich auf die tĂ€glichen Kontrollanrufe der Mutter – und findet ansonsten in seinen tagtrĂ€umerischen Heldenfantasien statt. Ein Brief seines Vaters, der nach jahrzehntelanger Abwesenheit die Beziehung wiederbeleben möchte, reißt ihn schließlich aus seinem lethargischen Alltag heraus.

Auf nahezu 400 Seiten breitet Chris Ware die generationenĂŒbergreifende Geschichte der Familie Corrigan aus, die bis ins Chicago des ausgehenden 19. Jahrhunderts zurĂŒckreicht. Eine epische ErzĂ€hlung ĂŒber hundert Jahre Einsamkeit – in Bildern von berĂŒhrender Tiefe.

“Chris Ware – das ist eine Ein-Mann-Revolution des ErzĂ€hlens in Bildern.” – Andreas Platthaus, FAZ

Jimmy Corrigan – Der klĂŒgste Junge der Welt, ISBN 978-3-938511-12-1, 384 Seiten, farbig, 20,5 x 16,5 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, 39 EUR, erscheint im MĂ€rz 2013

“Liebe ist die Hölle” von Matt Groening

Mit den Simpsons hat Matt Groening die wohl bekannteste Familie Amerikas erschaffen. Ihre Vorfahren waren drei scheue, vom Leben ĂŒberforderte Hasen – Binky, Bongo und Sheba –, die ihr Dasein in der Hölle fristeten. So nĂ€mlich sah der junge Matt Groening seinen Alltag, als er Ende der Siebzigerjahre nach Los Angeles zog. Mit dem Comic-Strip “Life in Hell” wollte er dieses “Leben in der Hölle” ursprĂŒnglich nur seinen Freunden nahebringen. Am Ende begeisterte sein gezeichnetes Inferno aus Jungsein, LiebesmĂŒh und Arbeit Zeitungsleser auf der ganzen Welt.

Der schwarze und gesellschaftskritische Humor seiner Alltagssatiren war fĂŒr viele nachfolgende KĂŒnstler eine Offenbarung. Vor allem aber waren die bald wortgewaltigen, bald verspielten “Life in Hell”-Seiten stets Matt Groenings ganz persönliche Spielwiese, auf der er sich ungehindert auslebte und so einen der lustigsten und tiefsinnigsten Comics unserer Zeit schuf.

In “Liebe ist die Hölle”, dem ersten Sammelband der Serie, unternimmt Matt Groening einen Streifzug durch die Niederungen zwischenmenschlicher Verstrickungen und liefert Antworten auf alle Fragen, die das Herz bewegen. Allen voran: “Was ist Liebe und wie kommst du darauf, dass du sie verdienst?“

Liebe ist die Hölle, ISBN 978-3-943143-47-8, 48 Seiten, schwarzweiss, 22,5 x 22,5 cm, Hardcover, 12 EUR, erscheint im Mai 2013

“Mein Ärger mit den Frauen” von Robert Crumb

Nach “Nausea” legt Reprodukt nun den zweiten Band einer Buchreihe mit Geschichten der Underground-Ikone Robert Crumb vor. Die hierin gesammelten Episoden tragen noch stĂ€rkere autobiografische ZĂŒge als die Literaturadaptionen in “Nausea”, beschreibt Robert Crumbs “Mein Ärger mit den Frauen” doch sein ureigenstes Thema.

Ob es nun die ersten pubertĂ€ren AnnĂ€herungsversuche unter der Schulbank sind, seine vom LSD geprĂ€gte Sicht auf die FreizĂŒgigkeiten des Summer of Love oder aber die Plagen der Midlife-Crisis: Robert Crumbs SchwĂ€che fĂŒr dralle Frauenhintern und stramme Waden bleibt seit nunmehr einem halben Jahrhundert die wichtigste Inspirationsquelle seiner polarisierenden Comics.

Mein Ärger mit den Frauen, ISBN 978-3-943143-40-9, 96 Seiten, schwarzweiss, 22 x 29 cm, Hardcover, 29 EUR, erscheint im Juni 2013

“Kafka fĂŒr AnfĂ€nger” von David Zane Mairowitz & Robert Crumb

In ihrem Sachcomic “Kafka fĂŒr AnfĂ€nger” haben David Zane Mairowitz und Robert Crumb höchst anschaulich all das zusammengetragen, was Sie ĂŒber Franz Kafka wissen sollten: von seiner Kindheit bis zum posthumen Kafka-Kult; ĂŒber die Konflikte, die der Schriftsteller mit sich selbst und anderen, allen voran mit seinem Vater auszutragen hatte. Immer wieder geht es um Kafkas Zerrissenheit vor dem Hintergrund seiner deutsch-tschechischen NationalitĂ€t und der jĂŒdischen Kultur. Die Stationen von Kafkas Leben werden ergĂ€nzt durch Briefe und AuszĂŒge aus seinen Romanen und Kurzgeschichten.

Die Biografie von David Zane Mairowitz mit den Zeichnungen von Robert Crumb ist mittlerweile selbst ein Klassiker. Lange vergriffen, legt Reprodukt das Buch nun neu ĂŒberarbeitet vor.

“Kafkas Themen wie der Selbsthass, seine Beziehung zu Frauen, die Schuldfrage sind auch meine. Er ist mein Bruder im Geiste.” – Robert Crumb

Kafka fĂŒr AnfĂ€nger, ISBN 978-3-943143-54-6, 176 Seiten, schwarzweiss, 14 x 21 cm, Klappenbroschur, 17 EUR, erscheint im Mai 2013

“Die Amateure” von Brecht Evens

Der KĂŒnstler Pieterjan ist zu einer Biennale auf dem Land eingeladen. Als er sich dort inmitten einer Gruppe illustrer HobbykĂŒnstler wiederfindet beschließt er, das Kommando zu ĂŒbernehmen. Denn Pieterjan hat eine Vision: Zur medienwirksamen Eröffnungsfeier soll ein riesiger Gartenzwerg – als Symbol flĂ€mischer IdentitĂ€t – errichtet werden. Das Projekt nimmt schließlich babylonische Ausmaße an, und auch die unterschiedlichen Ambitionen und BedĂŒrfnisse der KĂŒnstler prallen aufeinander.

In malerisch-bunten, expressionistisch ausufernden Szenerien fĂ€ngt Brecht Evens die GefĂŒhle und Verhaltensweisen seiner KĂŒnstlercharaktere ein: Geltungsdrang und Individualismus, Ängste und Zweifel. “Die Amateure” ist ein feinsinniges Kaleidoskop moderner Befindlichkeiten, und dabei selbst ein kleines Kunstwerk.

Die Amateure, ISBN 978-3-943143-46-1, 224 Seiten, farbig, 21 x 26 cm, Flexcover, 34 EUR, erscheint im Mai 2013

“Pablo 1 – Max Jacob” von Julie Birmant & ClĂ©ment Oubrerie

Im Jahr 1900, bei seiner Ankunft in Paris, kennt man Picasso einfach nur als Pablo. Die vierbÀndige Biografie von Julie Birmant und Clément Oubrerie erzÀhlt von dieser Anfangszeit, als der junge Katalane seinen Weg gerade erst findet.

In “Max Jacob”, dem ersten Band, durchlebt der KĂŒnstler ein bewegtes Auf und Ab zwischen kleineren Erfolgen und großen Zweifeln. Doch der Dichter Max Jacob, sein heimlicher Verehrer, glaubt an Pablos neue Kunst…
LeichthĂ€ndig verknĂŒpfen die Autoren Pablos Geschichte mit der Biografie der wohl bekanntesten Muse des Malers, Fernande Olivier. “Pablo” wird so zum PortrĂ€t einer aufblĂŒhenden Epoche mit all ihren Lichtmomenten und Schattenseiten.

Pablo 1 – Max Jacob, ISBN 978-3-943143-49-2, 88 Seiten, farbig, Klappenbroschur, 22 x 29 cm, 20 EUR, erscheint im MĂ€rz 2013

“Der Todesstrahl” von Daniel Clowes

Der schmĂ€chtige Außenseiter Andy muss im Alter von 17 Jahren feststellen, dass ihm seine erste Zigarette ĂŒbermenschliche KrĂ€fte verleiht. Von dieser nikotingegebenen Macht bereits ĂŒberfordert, fĂ€llt ihm wenig spĂ€ter ein Erbe seines Vaters in die HĂ€nde: ein Todesstrahler wie aus einem Ed-Wood-Film. Nur allzu bald lernt er, dessen zerstörerische Kraft fĂŒr seine egoistischen und gĂ€nzlich banalen Zwecke einzusetzen.

Was als Coming-of-Age-ErzĂ€hlung beginnt, wandelt sich rasant zur abgrĂŒndigen Satire. Indem Daniel Clowes einen orientierungslosen Teenager ĂŒber Gut und Böse entscheiden lĂ€sst, entlarvt er die moralische ZwiespĂ€ltigkeit jeder einfachen Heldengerechtigkeit.

“Clowes zertrĂŒmmert die Welt auf höchstem Ă€sthetischen Niveau.” – Alexander Braun, Die Woche

Der Todesstrahl, ISBN 978-3-943143-52-2, 48 Seiten, farbig, 23 x 30,5 cm, Hardcover, 20 EUR, erscheint im April 2013

“Böse Geister” von Peer Meter & Gerda Raidt

Als der sechzigjĂ€hrige Harry Wallmann erfĂ€hrt, dass das Stadtviertel seiner Jugend vor dem Abriss steht, macht er sich auf den Weg zu seinem Elternhaus. Doch was als Abschiednehmen geplant ist, gerĂ€t zur Reise in eine dunkle Vergangenheit: Je stĂ€rker er sich einlĂ€sst auf jene Zeit, umso erschreckender treten tief in ihm verschĂŒttete Erlebnisse zutage. Ganz unmerklich wird er eingesponnen von den bösen Geistern seiner Kindheit.

In atmosphĂ€rischen Zeichnungen gelingt es Gerda Raidt, Peer Meters spannend verschachteltes Drama um Schuld, Verlust und den “Gespenster-Harry” eindringlich zu inszenieren, ohne dabei den fĂŒr ihr illustratives Schaffen so charakteristischen Charme einzubĂŒĂŸen.

Böse Geister, ISBN 978-3-943143-42-3, 104 Seiten, zweifarbig, 19 x 23 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erscheint im MÀrz 2013

“Die große Odaliske” von Bastien VivĂšs | Ruppert & Mulot

Die BeutezĂŒge der Einbrecherinnen Alex und Carole könnten spektakulĂ€rer kaum sein – haben die beiden es doch nur auf die besten Museen und die hier ausgestellten Meisterwerke der Kunstgeschichte abgesehen. Wobei das clevere Duo selbst vor dem Louvre nicht haltmacht. Doch um Ingres’ “Die Große Odaliske” am Sicherheitssystem vorbeizuschleusen, brauchen sie VerstĂ€rkung. Dass die Motorrad-Akrobatin Sam das Team komplettiert, verspricht einen kĂŒhnen Plan…

FĂŒr “Die Große Odaliske” haben sich Ruppert & Mulot, die Meister des subversiven Independentcomics, mit Bastien VivĂšs zusammengetan. Das Resultat ĂŒberzeugt mit zeichnerischer Eleganz und erzĂ€hlerischer Finesse.

“Ruppert und Mulot geben dem Comicgenre eine lange nicht mehr so deutlich gespĂŒrte subversive Kraft zurĂŒck.” – Elise Graton, Zeit Online

Die Große Odaliske, ISBN 978-3-943143-43-0, 128 Seiten, farbig, 19 x 25,5 cm, Klappenbroschur, 18 EUR, erscheint im Mai 2013

“Blast 2 – Die Apokalypse des Heiligen Jacky” von Manu Larcenet

Polza Mancini steht unter Mordverdacht. Die Ermittler ekeln sich vor diesem unförmigen und heruntergekommenen Riesen, den sie schlicht fĂŒr einen Psychopathen halten. Und doch sind sie gezwungen, sich seine ErzĂ€hlung anzuhören. Es ist die Geschichte einer Verwahrlosung, die Mancini im Verhör bis ins abgrĂŒndigste Detail offenlegt: Auf der Suche nach dem “Blast”, einem Moment höchster Erleuchtung, hat er sein bĂŒrgerliches Leben ĂŒber Bord geworfen und sich in die Wildnis zurĂŒckgezogen.

“Blast” ist eine EtĂŒde in Grau, von Manu Larcenet meisterhaft in Tusche ausgefĂŒhrt und voller Allegorien, die in die AbgrĂŒnde seiner Figuren fĂŒhren.

Blast 2 – Die Apokalypse des Heiligen Jacky, ISBN 978-3-943143-41-6, 208 Seiten, teilweise farbig, 20,5 x 27 cm, Hardcover, 29 EUR, erscheint im April 2013

“ZurĂŒck auf der Straße” von Baru

Edith ist nach zwanzig Jahren Beziehung verschwunden. Auf der Suche nach einem GefĂŒhl von Freiheit hat sie sich wieder auf den Weg gemacht. Und ihr Freund AndrĂ© folgt ihr dorthin – auf die Straße. Die vermeintliche Flucht entwickelt sich zu einem Roadtrip durch RaststĂ€tten, triste Hotelzimmer und Bars, tief hinein in das Frankreich der einfachen Arbeiter, Prostituierten und Kleinkriminellen.

Was Jack Kerouac mit “On the Road” noch als Verheißung fĂŒr eine ganze Generation niederschrieb, lĂ€sst Baru zwei Erben dieser Zeit aufs Neue durchleben. Seine ungeschönte Sozialstudien, gewĂŒrzt mit Spannung und Komik, sind beste Unterhaltung.

“Wer also Frankreich besser verstehen will, der lese Baru. Einen der besten ComicerzĂ€hler und -zeichner lernt man dabei auch kennen – wenn man ihn nicht lĂ€ngst schon liebt.” – Andreas Platthaus, FAZ

ZurĂŒck auf der Straße, ISBN 978-3-943143-53-9, 104 Seiten, farbig, 19 x 25,5 cm, Klappenbroschur, 20 EUR, erscheint im Juni 2013

“Die Insel der 100.000 Toten” von Fabien Vehlmann & Jason

Gweny ist dazu verdammt, allein mit ihrer verrĂŒckten und lieblosen Mutter zu leben. Ihr Vater hat die Familie vor vielen Jahren verlassen – angeblich um einen versteckten Schatz auf der Insel der 100.000 Toten zu suchen. Als Gweny eines Tages eine Karte jener besagten Insel in die Hand fĂ€llt, bringt sie eine geldgierige Piratenbande dazu, sie zu ihrem Ziel zu fĂŒhren. Hier gelingt es Gweny, nicht nur das Geheimnis ihres Vaters zu lĂŒften, sondern auch das des sagenumwobenen Eilands.

Unkonventionell konterkarieren Jason und Fabien Vehlmann in “Die Insel der 100.000 Toten” das klassische Genreformat der Piratengeschichte mit ihrem trockenen Humor sowie Ă€ußerst reduzierten Zeichnungen.

Die Insel der 100.000 Toten, ISBN 978-3-943143-44-7, 56 Seiten, farbig, 19 x 25,5 cm, Klappenbroschur, 15 EUR, erscheint im MĂ€rz 2013

“Orang 10 – Heavy Metal” von Sascha Hommer und Arne Bellstorf [Hrsg.]

Die subversive, gewalttĂ€tige Ästhetik des Heavy Metal hat sich nicht nur im gleichnamigen Musikstil, sondern ebenso in Filmen, Romanen und Comics als kĂŒnstlerische Ausdrucksform der 70er- und 80er-Jahre etabliert.
Die zehnte und letzte Ausgabe des Comicmagazins “Orang” eignet sich Motive des Heavy Metal an, um zu ganz eigenen Narrationen zu gelangen.

In “Orang” 10 zeigen Zeichnerinnen und Zeichner aus Berlin, Hamburg, Leipzig, Helsinki und Beijing Szenen des Schreckens, die sich in ProberĂ€umen und SupermĂ€rkten abspielen, in Polizeistaaten, in der ostdeutschen Provinz – und an sonstigen Orten des Grauens.

Mit Comics von Anke Feuchtenberger, Aisha Franz, Anna Haifisch, Sascha Hommer, Marijpol, Till Thomas, Amanda VÀhÀmÀki und vielen anderen.

Orang 10, ISBN 978-3-943143-48-5, 144 Seiten, farbig & schwarzweiss, 21 x 24 cm, Softcover, 18 EUR, erscheint im Januar 2013

Anke Feuchtenberger, Birgit Weyhe und Jul Gordon signieren in Berlin

Montag, den 16. Januar 2012

Am Samstag, dem 11. Februar werden drei Zeichnerinnen des Mami Verlags in Berlin fĂŒr eine Signierstunde erwartet: In der Comichandlung Grober Unfug in Berlin-Mitte verschönern dann Anke Feuchtenberger, Birgit Weyhe und Jul Gordon BĂŒcher mit Zeichnungen und signaturen.

Neben den im Mami Verlag erschienen BĂŒchern sind von den Autorinnen noch weitere BĂ€nde, u.a. im avant-verlag (Birgit Weyhe: “Reigen”), der Edition Moderne (Anke Feuchtenberger: “Hero und Leander”) und bei Reprodukt (Katrin de Vries / Anke Feuchtenberger: “Die Hure H wirft den Handschuh”; Jul Gordon in “Orang” 9) erschienen.

Die Veranstaltung wird um 14 Uhr beginnen. Weitere Informationen finden sich auf dem Blog des Groben Unfugs.

Grober Unfug,Torstraße 75, D-10119 Berlin-Mitte
Tel. (030) 281 7331, Fax (030) 2838 4130
www.groberunfug.de, info@groberunfug.de
Öffnungszeiten: Mo- Mi 11-19 Uhr, Do-Fr 11-20 Uhr und Sa 11-18 Uhr

Graphic Novels auf der Leipziger Buchmesse – Das Veranstaltungsprogramm

Mittwoch, den 16. MĂ€rz 2011

Begleitend zur PrĂ€sentation der Graphic-Novel-Neuerscheinungen an den StĂ€nden der Verlage wird auf der Leipziger Buchmesse vom 17. bis zum 20. MĂ€rz wieder ein Rahmenprogramm geboten, bestehend aus KĂŒnstlergesprĂ€chen, einer Ausstellungseröffnung, Partys und vielem mehr.

Donnerstag, 17. MĂ€rz 2010

19.30 Uhr | “20 Jahre gute Comics verlegen – wie geht das?” | Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig, Raum 1.16

AnlĂ€sslich des VerlagsjubilĂ€ums von Reprodukt befragt Thomas MĂŒller von der Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig Jutta Harms und Dirk Rehm ĂŒber die Verlagsgeschichte, die neuesten Entwicklungen und natĂŒrlich die wichtigen Impulse, die von den Hochschulen ausgehen.

21 Uhr | “Orang“ 9 Releaseparty | Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig

Im Anschluss an das GesprĂ€ch mit Mitarbeiten des Verlags wird die Veröffentlichung der neuesten Ausgabe des bei Reprodukt erscheinenenden Comicmagazins “Orang” gefeiert und damit zugleich eine Ausstellung in den RĂ€umen der HGBK eröffnet. Gezeigt werden dort neue Arbeiten von KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern aus dem Umfeld des Hamburger Magazins, darunter Aisha Franz, Moki, Sascha Hommer, CX Huth und Martina Lenzin. Letztere wird den Abend als VJ veredeln.

Freitag, 18. MĂ€rz 2010

13:30 Uhr | 20 Jahre Reprodukt | Leseinsel der Jungen Verlage ‱ Halle 5 C200

In diesem Jahr feiert der Berliner Verlag Reprodukt sein 20jĂ€hriges JubilĂ€um. Aus diesem Anlass blickt GrĂŒnder Dirk Rehm mit seinen Kollegen Jutta Harms und Christian Maiwald zurĂŒck auf die Verlagsgeschichte seit den Anfangstagen, sprechen ĂŒber die spannenden Entwicklungen der jĂŒngsten Zeit und lassen Anekdoten aus dem Alltag in einem Comicverlag einfliessen.

Einige Neuheiten aus dem Verlagsprogramm werden im Anschluss unter den Zuhörerinnen und Zuhörern verlost.


14 Uhr | Buchvorstellung “Orang” 9 | Leseinsel der Jungen Verlage ‱ Halle 5 C200

Die aktuelle Ausgabe der Anthologie “Orang” (Reprodukt) wird vorgestellt. Herausgeber Sascha Hommer spricht mit einigen in “Orang” 9 vertretenen KĂŒnstlerinnen, darunter Aisha Franz und Anna Haifisch.

Die Welt, ein Kartenhaus. Siebzehn Zeichnerinnen und Zeichner aus Berlin, Bielefeld, Hamburg, Kassel, Leipzig und MĂŒnchen sammeln und markieren, zeichnen und kartografieren fĂŒr die neunte Ausgabe des Comicmagazins “Orang”.

Nachdem zuvor viele BeitrĂ€ge von auslĂ€ndischen KĂŒnstlerinnen und KĂŒnstlern stammten, steuern nun zum Thema “Atlas” ausschliesslich deutsche Comicschaffende Geschichten bei.

Samstag, 19. MĂ€rz 2010

14 Uhr | BuchprĂ€sentation “Hank Williams – Lost Highway” | Leseinsel der Jungen Verlage ‱ Halle 5 C200

Im GesprĂ€ch mit dem Musikexperten und Johnny Cash-Biografen Franz Dobler stellt Autor SĂžren Glosimodt Mosdal sein bei der Edition Moderne erschienenes Buch ĂŒber die letzten Stunden im Leben des Country-Musikers Hank Williams vor.

In der Silvesternacht des Jahres 1952 schleudert und schliddert ein Cadillac durch das Schneetreiben in den Hügeln zwischen Tennessee und West Virginia. Auf dem Rücksitz dĂ€mmert Countrymusiker Hank Williams vor sich hin, am Steuer sitzt Charles Carr, ein 19-jĂ€hriger Student. Als der Wagen den Ort Oak Hill erreicht, lebt Williams nicht mehr. Doch die Fahrt dorthin verlĂ€uft alles andere als geruhsam, und dies nicht nur wegen dem Schnee, denn bevor Williams sein Leben aushaucht, tauchen die Geister seiner Vergangenheit auf. Ruppige Geister, schwer gezeichnet von einem unsteten Leben auf dem Lost Highway.

15:30 Uhr | BuchprĂ€sentation “Alien” | Leseinsel der Jungen Verlage ‱ Halle 5 C200

Zusammen mit Carolin Nestler stellt Autorin Aisha Franz ihr Debut “Alien” (Reprodukt) vor. Mit viel GespĂŒr fĂŒr Unausgesprochenes zeichnet Aisha Franz darin den Alltag einer alleinerziehenden Mutter und ihrer beiden Töchter in einer Kleinstadt. WĂ€hrend die Ă€lteste Tochter erste sexuelle Erfahrungen macht, verzweifelt die Mutter am Leben und all ihren verpassten Gelegenheiten. Die JĂŒngste reagiert auf ein wachsendes GefĂŒhl des Alleinseins, indem sie heimlich ein stummes, seltsam transparentes Wesen in ihrem Zimmer aufnimmt.

20 Uhr | Comic & Country | Blackbox im KAFIC ‱ Karl-Tauchnitz-Str. 9 ‱ D-04107 Leipzig

Franz Dobler unterhĂ€lt sich mit SĂžren Glosimodt Mosdal ĂŒber dessen Werk “Hank Williams – Lost Highway” und ĂŒber Countrymusik. Im Anschluss legt Franz Dobler Musik auf.

Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, D-04356 Leipzig
Tel. (0341) 678 8240, Fax (0341) 678 8242
email: info@leipziger-buchmesse.de, www.leipziger-buchmesse.de

Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig, WĂ€chterstr. 11, D-04107 Leipzig
www.hgb-leipzig.de

“Orang” on tour

Freitag, den 11. MĂ€rz 2011

Mit Erscheinen der neuen Ausgabe geht das Magazin “Orang” im MĂ€rz und April 2011 auf eine Tournee durch verschiedene StĂ€dte in Deutschland. Nach einer PrĂ€sentation auf der Leipziger Buchmesse und einer Releaseparty und Ausstellung mit exklusiven Siebdrucken von “Orang”-Zeichnern in der Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig stehen Berlin, Bielefeld und Hamburg auf dem Terminplan:

‱ Donnerstag, 17.03.2011 | 19.30 Uhr | Hochschule fĂŒr Grafik und Buchkunst Leipzig
“Orang” 9 Releaseparty – Ausstellungseröffnung mit VJ Martina Lenzin

‱ Freitag, 18.03.2011 | 14 Uhr | Leseinsel der Jungen Verlage
Buchvorstellung “Orang” 9 mit Aisha Franz, Anna Haifisch, Sascha Hommer und anderen

‱ Samstag, 26.03.2011 | 21 Uhr | Loophole ‱ Boddinstraße 60 ‱ D-12053 Berlin-Neukölln
“Orang” 9 Releaseparty – Bagl Beats (live) ‱ DJs Mord im Dunkeln und das “Orang” DJ-Team

‱ Samstag, 23.04.2011 | 20 Uhr | AJZ Bielefeld ‱ Heeper Straße 132 ‱ D-33607 Bielefeld
“Orang” 9 Releaseparty – Burn Pilot (live)

‱ Freitag, 29.04.2011 | 20 Uhr | Hinterconti ‱ Marktstraße 40A ‱ D-20357 Hamburg
“Orang” 9 Releaseparty – DJ Haina

www.orang-magazin.net

“Orang”: Neue Ausgabe, neue Website, Releaseparty in Berlin

Freitag, den 3. Juli 2009

Die neue, achte Ausgabe des Hamburger Magazinprojekts “Orang” ist Mitte Juni erschienen. Eine internationale Konstellation von Autoren hat BeitrĂ€ge zum Thema “Unendliche Geschichten” gezeichnet. Neben den Hambugern Verena Braun, Nadine Gerber, Sascha Hommer, Line Hoven, Marijpol, Moki, Klaas Neumann und Till D. Thomas zeichnen Ancco (Korea), Yan Cong (China) und Shintaro Kago (Japan) fĂŒr BeitrĂ€ge verantwortlich. Eröffnet wird das Buch von einer Geschichte der Französin Anouk Ricard.

Orang8_A2.eps

Am 24. Juli wird es im Schokoladen (Berlin-Mitte) eine Releaseveranstaltung geben. Zur “Orang”-Veröffentlichung treten die in Berlin beheimateten Bands F.S. Blumm und ItÂŽs A Musical (beide Morr Music) auf. Eine Besonderheit an diesem Abend: Wer “Orang” 8 vor Ort erwirbt, erhĂ€lt freien Eintritt zum Konzert. Karten gibt es nur an der Abendkasse, Beginn ist um 20 Uhr.

orang_website1

Zudem haben Arne Bellstorf und Sascha Hommer zum Erscheinen der neuen Ausgabe die “Orang”-Website komplett erneuert. Bis zur Releaseparty in Berlin am 24. Juli ist auf der Startseite von www.orang-magazin.net noch die VeranstaltungsankĂŒndigung zu sehen, aber unten gibt es einen Button “Weiter zur Website”: Mit einem Klick kommt man auf die neue Seite, die im Laufe der Zeit mit reichlich Inhalt gefĂŒllt werden soll.

Orang 8, ISBN 978-3-941099-23-4, 120 Seiten, schwarzweiß & farbig, 24 x 21 cm, Softcover, 15 EUR, erschienen bei Kiki Post/Reprodukt

Schokoladen, Ackerstr. 169, D-10115 Berlin
Tel. (030) 282 65 27
email: info@schokoladen-mitte.de, www.schokoladen-mitte.de

e.o.plauen Förderpreis 2010 fĂŒr Line Hoven

Sonntag, den 3. Mai 2009

Die Hamburger Comiczeichnerin Line Hoven wurde mit dem e.o.plauen Förderpreis 2010 ausgezeichnet. “Liebe schaut weg”, das erste Buch der Zeichnerin und gleichzeitig ihre Diplomarbeit an der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften in Hamburg, ist im Januar 2009 in der zweiten Auflage bei Reprodukt erschienen.

polter011

Weitere Arbeiten von Line Hoven sind unter anderem in “Orang” (Kiki Post) und “Flitter” (avant-verlag) veröffentlicht worden. Eine neue Kurzgeschichte mit dem Titel “Forever yours” erscheint im Juni 2009 in der neuesten, achten Ausgabe von “Orang” (Reprodukt).

Der mit 2.500 Euro dotierte e.o.plauen Förderpreis wird alle zwei bis drei Jahre von der Stadt Plauen und der e.o.plauen-Gesellschaft in WĂŒrdigung des Zeichners und des Schöpfers von “Vater und Sohn”, Erich Ohser – e.o.plauen – vergeben. Zu den vorherigen PreistrĂ€gern gehören unter anderem die Comic-Zeichner und Illustratoren Anke Feuchtenberger und Jens Harder.

Der e.o.plauen-Preis 2011, dotiert mit 5.000 Euro, geht an den tschechisch-deutschen Zeichner Ivan Steiger, bekannt vor allem als Karikaturist fĂŒr die “Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Seine Karikaturen erscheinen ebenfalls in der “SĂŒddeutschen Zeitung“ oder in “The Times”. Detaillierter informiert die Stadt Plauen auf ihrer Website.

Illustration aus “Poltergeist”, erschienen in “Flitter” 1 (avant-verlag)

“Orang” 7 – Releaseparty in der Galerie Linda, Hamburg

Sonntag, den 23. MĂ€rz 2008

Orang 7Im April zieht die “Orang”-Ausstellung von Leipzig weiter nach Hamburg. Die Galerie Linda prĂ€sentiert die Ausstellung “Das Ende der Welt” mit Originalen aus der neuesten, siebten Ausgabe des Hamburger Comicmagazins “Orang”. Zum Thema “Das Ende der Welt” haben sich Zeichner und Zeichnerinnen aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Finnland und China zusammengefunden, um Geschichten von bedrohten und jenseitigen Welten zu erzĂ€hlen.

In der Galerie Linda werden ab Freitag, den 4. April ab 20 Uhr kommentierte Originalseiten der Anthologie zu sehen sein.

Galerie Linda, Hein-Hoyer-Str. 13, D-20359 Hamburg
www.chezlinda.de

“Leipziger Allerlei” – Comic-Rundgang auf der Leipziger Buchmesse

Sonntag, den 16. MĂ€rz 2008

Markus Köbnik war fĂŒr das “Bavarian Open Radio” auf der Leipziger Buchmesse und hat am 14. MĂ€rz ĂŒber Manga- und Cosplay-Aktionen im Comiczentrum und die deutsche Independent-Szene berichtet.

Liebe schaut weg

Leipziger Allerlei

Im Comiczentrum der Leipziger Buchmesse toben die bonbonbunten Charaktere aus “Sailormoon” ĂŒber die große Leinwand. Dementsprechend hoch ist die Quote rosa-perĂŒckter Teenager-MĂ€dels mit aufgeklebten Wolfsohren und japanisch anmutenden Outfits. Sie betreiben”Cosplay”, kopieren also ihre Vorbilder aus den japanischen Comics, die hier massenhaft rumliegen.

FrĂŒher waren es vor allem Jungs, die zu Comics gegriffen haben. Die Mangas haben die Gleichberechtigung bei den Bildgeschichten wieder hergestellt. FĂŒr die weibliche Leserschaft ist das Comicmagazin “Daisuki” ein monatliches Muss. Von Außen knalliger als die Bravo, bringt es im Inneren in Schwarz-Weiß die neuesten Storys aus Japan sowie Geschichten von deutschen Zeichnern. Und die kommen an. Zumindest bei weiblichen Teenagern.

Neben dem Manga-Mainstream gibt es aber auch jede Menge Independent-Comics auf der Leipziger Buchmesse. Diese findet man jedoch nicht im Comiczentrum in der Halle 2, sondern bei den jungen Verlagen in der Belletristik-Halle. Was auch viel besser passt. Denn die Coming-of-Age-Geschichten und ernsten, realitĂ€tsnahen Graphic Novels passen hier inhaltlich viel besser rein. PĂŒnktlich zur Buchmesse erscheint beim Berliner Comic-Verlag Reprodukt die siebte Ausgabe des “Orang” – einer jungen Comic-Anthologie aus Hamburg, die sich Heft fĂŒr Heft einem neuen Schwerpunkt widmet. mehr

Ausstellung zu “Orang” 7 bei Tschau TschĂŒssi, Leipzig

Dienstag, den 11. MĂ€rz 2008

Orang 7Das Leipziger Kleindesignkaufhaus Tschau TschĂŒssi prĂ€sentiert zur Leipziger Buchmesse die Ausstellung “Das Ende der Welt” mit Originalen aus der neuesten, siebten Ausgabe des Hamburger Comicmagazins “Orang”. Zum Thema “Das Ende der Welt” haben sich Zeichner und Zeichnerinnen aus Deutschland, der Schweiz, Italien, Finnland und China zusammengefunden, um Geschichten von bedrohten und jenseitigen Welten zu erzĂ€hlen.

In der Ausstellung wird auch die Entstehung einer Ausgabe von “Orang” zum Thema: Die Originalseiten werden deshalb von kommentierenden Unterzeilen und stilisierten Gesichtern begleitet, die die Redakteure in einer Auseinandersetzung ĂŒber die gezeigten Arbeiten zeigen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Donnerstag, den 13. MĂ€rz ab 19 Uhr mit Sektempfang und anschließenden Aktionen statt. Viele der Zeichnerinnen und Zeichner der neuen Ausgabe von “Orang” werden zugegen sein. Eine zusĂ€tzliche Veranstaltung unter dem Titel “Orang vs. pressplay” und einer Hörspiellounge mit dem mairisch Verlag gibt es am Freitag, den 15. MĂ€rz ab 20 Uhr.

Orang-Ausstellung
Tschau TschĂŒssi, WindmĂŒhlenstraße 29, D-04107 Leipzig
www.tschau-tschuessi.de
Öffnungszeiten: Do 19-24 Uhr, Fr 10-20 Uhr, Sa 11-24 Uhr, So 11-15 Uhr

Reprodukt auf der Leipziger Buchmesse

Dienstag, den 11. MĂ€rz 2008

Leipziger BuchmesseAuch in diesem Jahr wird Reprodukt auf der Buchmesse Leipzig, die vom 13. bis zum 16. MĂ€rz 2008 stattfindet, vertreten sein und das aktuelle Programm und die Neuerscheinungen in Halle 5, Stand D203 prĂ€sentieren. Erstmalig ist unser Stand dieses Jahr im Belletristik-Bereich bei den Jungen Verlagen angesiedelt, wo wir uns neben blumenbar (MĂŒnchen), kookbooks (Berlin), Ventil (Mainz), Verbrecher Verlag (Berlin) oder Voland & Quist (Dresden/ Leipzig) in illustrer Gesellschaft befinden.

Zur Buchmesse erscheinen unter anderem zwei Neuheiten von deutschen Zeichnern: Leo Leowalds “Raues Sitten” wird in Leipzig erstmals vorgestellt, ebenso prĂ€sentieren wir die neueste, siebte Ausgabe von “Orang” (herausgegeben von Arne Bellstorf und Sascha Hommer) mit vielen bislang unveröffentlichten Arbeiten junger deutscher Zeichner sowie eine neue “Donjon Parade” und die jeweils zweite Auflage von Daniel ClowesÂŽ“Ghost World” und Lewis Trondheims “Mister O”. Am Stand signieren: Sascha Hommer (“Insekt”), Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Leo Leowald (“Raues Sitten”).

Auch am Programm der Leseinsel Junge Verlage, Halle 5, Stand D200, nehmen wir mit zwei Veranstaltungen teil:

Graphic NovelDonnerstag, 13.03.08, 16-17 Uhr
Podiumsdiskussion “Graphic Novels – Comics fĂŒr den Buchhandel?”
Hans JĂŒrgen Balmes (S. Fischer Verlage), Jan-Frederik Bandel, Helge Malchow (Kiepenheuer & Witsch), Dirk Rehm (Reprodukt), Moderation: Jens Balzer (Berliner Zeitung)

Der große Erfolg von “Persepolis” (Edition Moderne), in dem die Zeichnerin Marjane Satrapi ihre Kindheit und Jugend im Iran schildert, und einiger weniger anderer Titel hat gezeigt, dass diese Art von Comics auch außerhalb der Comicszene gelesen werden und vereinzelt ihren Platz im Buchhandel finden. Graphic Novels können also durchaus wirtschaftlich erfolgversprechend sein, auch Belletristik-Verlage nehmen sie in ihr Programm auf. Aber wie sind die Perspektiven fĂŒr Graphic Novels im Buchhandel?

Raues SittenSamstag, 15.03.08, 15.30-16 Uhr
Musikalische ComicprĂ€sentation – Raues Sitten
Leo Leowald, Harald “Sack” Ziegler

FĂŒr alle, die gerade Nachwuchs erhalten haben und sich Ă€hnliche Fragen stellen, hat Leo Leowald den wahrscheinlich ersten Babycomicratgeber geschrieben. Am Beispiel seines Sohnes Hektor zeigt er die Entdeckungen, die Mann bei der Beobachtung der Fortschritte des Kleinen so machen kann – realistisch, ohne VerklĂ€rungen, aber stets höchst liebevoll und in wunderbar poetischen Zeichnungen. Zum Erscheinen von “Raues Sitten” prĂ€sentieren Leo Leowald und Harald “Sack” Ziegler in Leipzig einen musikalischen Trailer.

Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, D-04356 Leipzig
Tel. (0341) 678 8240, Fax (0341) 678 8242
email: info@ leipziger-buchmesse.de, www.leipziger-buchmesse.de

FĂŒnf Neuheiten bei Reprodukt im MĂ€rz 2008

Montag, den 3. MĂ€rz 2008

Nachdem im Januar und Februar keine Neuheiten erschienen sind, legt Reprodukt im MĂ€rz gleich vier neue Titel (und eine Neuauflage) vor, die allesamt bereits Mitte des Monats auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden.

9783938511923.jpgMit einer Ausstellung und Signierstunden in dem Leipziger LadengeschĂ€ft TschautschĂŒssi prĂ€sentieren “Orang”-Autoren und -Herausgeber Sascha Hommer, Verena Braun, Line Hoven und Till Thomas die siebte und neueste Ausgabe von “Orang”.

“Das Magazin fĂŒr Grafische Literatur”, wie der Untertitel der Anthologie lautet, prĂ€sentiert diesmal Geschichten zum Thema “Das Ende der Welt” und enthĂ€lt BeitrĂ€ge von Arne Bellstorf, Moki, Marijpol, Tommi Musturi, Ron RegĂ©, Jr., Hok Tak Yeung, Amanda VĂ€hĂ€mĂ€ki und vielen anderen mehr.

Raues SittenDer Kölner Zeichner Leo Leowald legt mit “Raues Sitten” einen zweiten Band mit Strips aus seinem tĂ€glichen Comicblog “Zwarwald” vor.

FĂŒr alle, die gerade Nachwuchs erhalten haben und sich Ă€hnliche Fragen stellen, hat Leo Leowald den wahrscheinlich ersten Babycomicratgeber geschrieben. Am Beispiel seines Sohnes Hektor zeigt er die Entdeckungen, die Mann bei der Beobachtung der Fortschritte des Kleinen so machen kann – realistisch, ohne VerklĂ€rungen, aber stets höchst liebevoll und in wunderbar poetischen Zeichnungen.

9783938511893.jpg“Donjon Parade” wird mit “Nubbeltechnik”, dem fĂŒnften Band der Serie fortgesetzt, in dem Nubbel, das freundlich grinsende Monster, das Kaninchen lutscht wie Bonbons, im Mittelpunkt einer tragikomischen Geschichte steht.

Gerade fĂŒr potenziell Interessierte, die sich bislang nicht an die komplexe, ĂŒber mehrere Zeitebenen angelegte Fantasy-Parodie herangetraut haben, bieten Joann Sfar und Lewis Trondheim in “Donjon Parade” den idealen Einstieg ins wild wuchernde Reich des Donjon.

Ghost WorldKnapp zwei Jahre war eine wegweisende Graphic Novel der neunziger Jahre vergriffen: Daniel Clowes’ “Ghost World”. Zur Leipziger Buchmesse im MĂ€rz 2008 wird nun die Neuauflage bei Reprodukt vorgelegt.

Daniel Clowes erzĂ€hlt höchst subtil eine nur auf den ersten Blick bekannte Coming-of-Age Geschichte. Seine knappen Dialoge, die mit sparsamen Mitteln die Figuren prĂ€zise charakterisieren, und seine meisterhaften Zeichnungen haben “Ghost World” zu einem Kultbuch gemacht, das 2001 erfolgreich mit Scarlett Johansson und Steve Buscemi verfilmt wurde. Über die Jahre hat Clowes bei den großen nordamerikanischen Comicpreisverleihungen eine ganze Reihe Harvey-, Ignatz- und Eisner Awards gewonnen.

KubUnd schließlich legt ATAK seinen langerwarteten neuen Comic “Kub” vor. Eine Sammlung von Postkarten aus Chatillon und ein einjĂ€hriger Aufenthalt in Stockholm inspirierten ATAK zu “Kub” – einer poetischen Geschichte, in der er dem Leser den nötigen Raum lĂ€sst, die Wörter und Textfragmente mit seinen ganzseitigen Illustrationen zu einer Geschichte zu verbinden. Eine Vorgehensweise, die ATAK bereits in der Geschichte “Zwischenherbst” (“WondertĂŒte” 2) erfolgreich erprobt hat.

Kopfkino im Kunsthaus Dresden

Mittwoch, den 6. Februar 2008

Mawil SelbstportraitIn der aktuellen Ausgabe des Kunstmagazins “art” schreibt Alain Bieber ĂŒber die sehr sehenswerte Ausstellung “Kopfkino” im Kunsthaus Dresden:

Comics gehören in die Galerie

Das Dresdner Kunsthaus beweist, dass Comics in einer Galerie fĂŒr Gegenwartskunst kein Widerspruch sind: Die Ausstellung “Kopfkino” prĂ€sentiert facettenreiche Positionen der zeitgenössischen Comicszene – autobiografische und experimentelle, formalistische und epische, gnadenlos komische und auch traurige.

“art” sprach mit der Hamburger Comiczeichnerin claire Lenkova ĂŒber den deutschen Comic, die Begegnung mit Jonathan Meese und ihre inspirierende Vergangenheit bei den Zeugen Jehovas. mehr

“Kopfkino” im Kunsthaus Dresden

Mittwoch, den 30. Januar 2008

Anna SommerUnter dem Titel “Kopfkino” findet vom 2. Februar bis zum 20. April eine große Comicausstellung im Kunsthaus Dresden statt. Neben internationalen KĂŒnstlern wie David B., Gipi, Dominique Goblet, Rutu Modan, Marjane Satrapi oder Anna Sommer, von der die obenstehende Illustration stammt, werden auch einige “Orang”-Zeichner beteiligt sein, so etwa Arne Bellstorf, Sascha Hommer, Line Hoven, Moki und Amanda VĂ€hĂ€mĂ€ki.

KopfkinoIm Rahmen der von Susanne Weiß in Zusammenarbeit mit Kathrin Krahl, Marlene Laube und Stafeta kuratierten Ausstellung werden diverse Podiumsveranstaltungen und Workshops angeboten. Der Katalog zur Ausstellung erscheint beim Berliner Verbrecher Verlag.

Folgende Veranstaltungen stehen fĂŒr das erste Februarwochenende auf dem Programm:

Freitag, 1.2. 2008, 19 Uhr
ERÖFFNUNG
BegrĂŒĂŸung von Susanne Weiß, Interimsleiterin Kunsthaus Dresden, anschließend Party mit DJ The Haina (Hamburg).

Samstag, 2.2. 2008 18 Uhr
FOKUS HAMBURG
Jan-Frederik Bandel im GesprÀch mit Arne Bellstorf, Sascha Hommer, Line Hoven und Claire Lenkova.

Hamburg besitzt eine der lebhaftesten Comicszenen, die sich rund um die dortige Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften (HAW) gebildet hat. Dort unterrichten prominente ComickĂŒnstlerInnen wie Anke Feuchtenberger, Stefano Ricci und Martin tom Dieck. Wie schon einmal in den Neunzigerjahren ist Hamburg mit den beiden vielbeachteten Anthologien “Spring” und “Orang”, zahlreichen Ausstellungen, einem eigenen Comicfestival und einer wissenschaftlichen Arbeitsstelle fĂŒr Comicforschung ein Zentrum der Comickultur.

Kunsthaus Dresden, RĂ€hnitzgasse 8, D-01097 Dresden
Tel. (0351) 804 14 56, Fax (0351) 804 15 82
www.kunsthausdresden.de

Avant-Verlag und Reprodukt auf der Leipziger Buchmesse 2008

Dienstag, den 8. Januar 2008

orang_7.jpgAuch in diesem Jahr werden der Avant-Verlag und Reprodukt auf der Buchmesse Leipzig, die vom 13. bis zum 16. MĂ€rz 2008 stattfindet, vertreten sein und gemeinsam ihr jeweils aktuelles Programm und Neuerscheinungen prĂ€sentieren. Erstmals ist der Gemeinschaftsstand in Leipzig im kommenden Jahr nicht mehr im Zentrum der Cosplay-Aktionen, sondern in Halle 5, Stand D203 bei den “Jungen Verlagen” zu finden.

Zur Buchmesse erscheinen bei Reprodukt unter anderem zwei Neuheiten von deutschen Zeichnern: Leo Leowalds “Raues Sitten” wird in Leipzig erstmals vorgestellt, ebenso prĂ€sentiert wird die neueste, siebte Ausgabe von “Orang” (herausgegeben von Arne Bellstorf und Sascha Hommer) mit vielen bislang unveröffentlichten Arbeiten junger deutscher Zeichner.

Leipziger Buchmesse, Messe-Allee 1, D-04356 Leipzig
Tel. (0341) 678 8240, Fax (0341) 678 8242
email: info@ leipziger-buchmesse.de, www.leipziger-buchmesse