Graphic Novels
News Termine Presse Erste Schritte Buchhandel / Vertrieb Über uns Impressum

Archiv des Tags ‘P. Ôtie’

“Ein Leben in China – Die Zeit der Partei” erschienen

Dienstag, den 5. März 2013

Mit “Ein Leben in China – Die Zeit der Partei” liegt nun der zweite Teil der historisch-biografischen Graphic Novel-Trilogie von P. Ôtié und Li Kunwu in der Edition Moderne vor.

Kaum ist Mao 1976 gestorben, beginnt der Kampf um die Macht innerhalb der politischen Elite Chinas, den Deng Xiaoping für sich entscheidet. Ein neues China entsteht, das seiner Bevölkerung große Flexibilität abverlangt: Was während der Kulturrevolution verpönt war wie westliche Vergnügungen, Grundbesitz oder Luxus, wird zum neuen Lebensstil in einem Land, das gerade die «sozialistische Marktwirtschaft» entdeckt Xiao Li, der «Kleine Li», durchlebt diese Zeit erst als Soldat und Kuhhirte, dann als Propagandazeichner in der Armee. Schließlich schafft er es nach mehreren Anläufen, in die Kommunistische Partei Chinas aufgenommen zu werden.


P. Ôtié ist das Pseudonym von Philippe Autier, der 1964 in Frankreich geboren wurde und seither vor allem in Südamerika und Asien lebte. Seit 2008 arbeitet er im chinesischen Wuhan als Direktor der Exportförderungsorganisation Ubifrance; in seiner Freizeit betätigt er sich als Comic-Autor.

Li Kunwu wurde 955 in der Provinz Yunan geboren und hat im Verlauf seiner Karriere schon über 30 Comic-Alben publiziert. Lange Zeit zeichnete er vor allem propagandistische Comics für die Kommunistische Partei Chinas. Heute widmet er sich ethnographischen Studien über die vielen kulturellen Minoritäten in Yunan.

Ein Leben in China – Die Zeit der Partei, ISBN 978-3-03731-104-2, 200 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 24, SFr. 29,80

Neue Graphic Novels in der Edition Moderne

Donnerstag, den 20. Dezember 2012

“Ein Leben in China – Die Zeit der Partei” – von P. Ôtié und Li Kunwu

Kaum ist Mao 1976 gestorben, beginnt der Kampf um die Macht innerhalb der politischen Elite Chinas, den Deng Xiaoping für sich entscheidet. Ein neues China entsteht, das seiner Bevölkerung große Flexibilität abverlangt: Was während der Kulturrevolution verpönt war wie westliche Vergnügungen, Grundbesitz oder Luxus, wird zum neuen Lebensstil in einem Land, das gerade die «sozialistische Marktwirtschaft» entdeckt Xiao Li, der «Kleine Li», durchlebt diese Zeit erst als Soldat und Kuhhirte, dann als Propagandazeichner in der Armee. Schließlich schafft er es nach mehreren Anläufen, in die Kommunistische Partei Chinas aufgenommen zu werden.

Ein Leben in China – Die Zeit der Partei, ISBN 978-3-03731-104-2, 200 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im März 2013

“Ein iranischer Albtraum” von Maya Neyestani
Dass die harmlose Zeichnung einer Kakerlake für Aufruhr und Tote sorgt, hätte sich der iranische Cartoonist Mana Neyestani nicht träumen lassen. Er legt der Kakerlake ein Wort in den Mund, das in der Sprache der aserbaidschanischen Minderheit im Iran gelesen werden kann. Als die Aseri sich empören, weil sie sich mit Kakerlaken verglichen wähnen, kommt Neyestani ins berüchtigte Evin-Gefängnis. Er benutzt einen Hafturlaub um über Dubai und Malaysia Asyl im Westen zu erlangen – ein zweiter Albtraum beginnt … Neben dem menschenverachtenden Regime im Iran kritisiert Neyestani mit seiner Graphic Novel auch das internationale Asylwesen.

Ein iranischer Albtraum, ISBN 978-3-03731-106-6, 200 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im März 2013

“Reportagen” von Joe Sacco

Joe Saccos gezeichnete Reportagen aus dem Irak, Inguschetien, Indien und Palästina in einem Band!

Die Vorteile des Comics als grundsätzlich interpretierendes Mediums besteht darin, dass er erlaubt, die Grenzen des traditionellen Journalismus zu sprengen. Ob es um Schmugglertunnel in Gaza, Unberührbare in Indien oder Bootsflüchtlinge im Mittelmeer handelt – Joe Sacco zeigt sich in diesem Buch wiederum als Meister der gezeichneten Reportagen.

Dieses Buch enthält Comic-Reportagen, die für verschiedene Zeitungen und Magazine wie TIME, THE GUARDIAN und BOSTON GLOBE entstanden sind.

Reportagen, ISBN 978-3-03731-107-3, 192 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im April 2013

“Der Maler der Ewigen Portraitgalerie” von Matthias Gnehm

Guido Meyer gerät durch die Entdeckung der eternalportraitgallery.com in eine Affäre mit einer Kunsthändlerin und lüftet das Geheimnis seiner wahren Herkunft.

Der erfolglose Kunstmaler Guido Meyer entdeckt zwischen den alten Fotos seiner schon lange verstorbenen Großmutter ein gemaltes, kleinformatiges Porträt von ihr. Später stößt er auf die Internetplattform www.eternalportraitgallery.com, dessen Betreiber nicht nur der Maler von unzähligen Porträts, sondern auch sein leiblicher Großvater ist. Dieser hatte Guidos schwangere Großmutter 1943 sitzen lassen. Der Liebesdeserteur malt seither in einem Kellerloch jeden Tag ein weiteres Porträt für die ewige Portraitgalerie. Guido Meyer schafft es, seinen inzwischen greisen Großvater zur Versöhnung mit dessen Sohn, Guidos Vater, zu überreden: Er bietet ihm dazu an, die Ewige Portraitgalerie weiterzuführen.

Der Maler der Ewigen Portraitgalerie, ISBN 978-3-03731-108-0, 300 Seiten, schwarzweiss, Klappenbroschur, EUR (D) 28,–, SFr. 36,–, erscheint im Mai 2013

“Trabanten” von Frank Schmolke

Der junge Franz Huber kommt aus dem Knast und will fortan alles richtig machen. Doch schon bald steckt er wieder mitten in den größten Schwierigkeiten.Als Franz das Wiedersehen mit seinen Freunden Paul und Robert feiert, kommt es zu einem tödlichen Unfall. Und jetzt sind Franz und Paul auf der Flucht vor Roberts psychopathischem und gewalttätigem Bruder. Franz‘ Panik vor dem erneuten Verlust seiner Freiheit wird immer heftiger. Dabei hatte die Entdeckung der Liebe und des Künstlers Jackson Pollock dieser Freiheit gerade einen Sinn verliehen!
Frank Schmolke erzählt stimmungsvoll und authentisch vom verzweifelten Kampf eines jungen Mannes um sein Leben und seine Identität im München der frühen 1980er-Jahre.

Trabanten, ISBN 978-3-03731-110-3, 200 Seiten, s/w, Klappenbroschur, EUR (D) 24,–, SFr. 29,80, erscheint im Mai 2013

“Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters” von P. Ôtie und Li Kunwu

Freitag, den 21. September 2012

In der nächsten Woche erscheint das in Zusammenarbeit des chinesichschen Comiczeichners Li Kunwu und dem französischen Comicautor P. Ôtie entstandene “Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters” in der Edition Modern. In der auf drei Bände angelegten Geschichte wird nicht nur die Geschichte des Chinesen Xiao Li erzählt, sondern zugleich auch der Aufstieg Chinas zur heutigen Weltmacht.

Es ist eine turbulente Welt, in der Xiao Li aufwächst. Rasend schnell zerfällt anfang der Fünfzigerjahre das alte China, während die Kommunistische Partei Chinas unter Mao Tse Tung den Aufbau eines grundlegend neuen Staates vorantreibt.

Li erlebt während der Kampagne des „Großen Sprungs nach vorn“ die verzweifelten Versuche, mit unzureichenden Mitteln die Stahlproduktion zu vervielfachen; er kämpft während der Kulturrevolution an der Seite seiner Mitschüler gegen angeblich konterrevolutionäre Frisöre und Bademeister, denunziert seine Lehrer und wird wiederum von seinen Freunden denunziert. Er beginnt eine Ausbildung zum Zeichner, malt eifrig Tausende Mao-Plakate und erlebt schließlich als Soldat den schicksalhaften Tag, an dem Maos Tod verkündet wird.

Der Zeichner Li Kunwu bleibt dabei sehr nahe an seiner eigenen Biografie und beschreibt anschaulich und leidenschaftlich die Auswirkungen staatlicher Kampagnen wie “Großer Sprung nach vorn” und “Kulturrevolution” auf den Alltag einer normalen chinesischen Familie. “Ein Leben in China” ist eine auf drei Bände konzipierte Geschichte Chinas, von der Machtergreifung Maos bis zur Gegenwart, erzählt aus der Sicht des einfachen Menschen. Der zweite Band “Die Zeit der Partei 1976 – 1982″ wird im Frühjahr 2013 folgen, im Herbst 2013 wird dann “Die Zeit des Geldes 1982 – 2009″ die Trilogie abschliessen.

Li Kunwu, 1955 in der Provinz Yunan geboren, hat im Verlauf seiner Karriere schon über 30 Comic-Alben publiziert. Lange Zeit zeichnete er vor allem propagandistische Comics für die Kommunistische Partei Chinas. Heute widmet er sich ethnographischen Studien über die vielen kulturellen Minoritäten in Yunan.

P. Ôtié ist das Pseudonym von Philippe Autier, der 1964 in Frankreich geboren wurde und seither vor allem in Südamerika und Asien lebte. Seit 2008 arbeitet er im chinesischen Wuhan als Direktor der Exportförderungsorganisation Ubifrance; daneben betätigt er sich als Comic-Autor.

Eingeleitet wird der Band von einem Vorwort von Pierre Haski, ehemaliger China-Korrespondent der in Paris erscheinenden Libération.

Ein Leben in China – Die Zeit meines Vaters, ISBN 978-3-03731-102-8, 256 Seiten, schwarzweiss, 17 x 24 cm, Klappenbroschur, 24 EUR (D),  24,70 EUR (A), sFr. 29,80