Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Panini’

Neu bei Panini

Dienstag, den 21. Januar 2014

“Der fĂĽnfte Beatle” von Vivek J. Tiwary, Andrew Robinson, Kyle Baker

Der fünfte Beatle erzählt die wahre, unbekannte Geschichte von Brian Epstein, dem Visionär, der die Beatles entdeckte, managte und sie zu bis dahin unerreichtem Starruhm führte, während er auf dem Weg die Regeln des Popmusik-Business änderte.

Aber Brian Epstein war auch ein AuĂźenseiter, der beständig den Platz im Leben suchte, wo er hingehörte – und der mit 32 Jahren einsam starb.

Die Geschichte des Aufstiegs der größten Pop-Band aller Zeiten als atemberaubende Graphic Novel!

Der fĂĽnfte Beatle, 172 S., farbig, Hardcover, EUR (D) 24,99, erscheint im Februar bei Panini

Gabriel Bá und Fábio Moon in Berlin

Montag, den 14. Oktober 2013

Am kommenden Donnerstag, dem 17. Oktober, werden die brasilianischen Comic-Autoren Gabriel Bá und Fábio Moon in Berlin erwartet. Um 19 Uhr werden das KĂĽnstler- und BrĂĽderpaar dann in der Filiale des Comichändlers Modern Graphics im Europa Center in Berlin-Charlottenburg ihre beiden neuen deutschen Veröffentlichungen “Daytripper” (Panini) und “DE:Tales” (Cross Cult) präsentieren.

Tagesspiegel-Redakteur Lars von Törne wird mit den beiden ein Gespräch über ihre Arbeit führen. Anschließend findet eine Signierstunde statt. Der Eintritt ist frei.

Modern Graphics im Europa Center, TauentzienstraĂźe 9-12, D-10789 Berlin-Charlottenburg
modern-graphics.de

Neue Graphic Novels bei Panini

Samstag, den 3. August 2013

“EntfĂĽhrt” von Hern Migoya und Joan Mar

An einem Morgen wie jedem anderen verlässt die Studentin Melina ihre Wohnung in Lima, um sich auf den Weg zur Universität zu machen. Doch dann geschieht es: Sie wird entführt, in einen Koffer gepackt, um mit verbundenen Augen in eine Kammer an einem unbekannten Ort verschleppt zu werden. HernMigoya und Joan Mar(Olimpita) erzählen in nüchternen Bildern von Melinas Entführung. Die Graphic Novel ist eine Mischung aus klassischer Comic-Reportage und autobiographischer Fiktion, die auf den Polizeiberichten und Aussagen der Beteiligten beruht.

EntfĂĽhrt, 268 Seiten, schwarzweiĂź, Hardcover, EUR (D) 24,95, erscheint im September 2013

“Daytripper” von Fáblo Moon und Gabriel Bá

Welches sind die wichtigsten Tage Ihres Leben? Dies ist die Geschichte von Brde Olivia Domingos, Spross eines weltberühmten brasilianischen Autors. Er träumt davon, selbst Schriftsteller zu werden, und wartet auf den Tag, an dem sein Leben endlich beginnt. Aber würde er es überhaupt bemerken? Eine Graphic Novel, die in den leisen Momenten die großen Fragen des Lebens stellt.

Passend zum Gastland Brasilien der Frankfurter Buchmesse erscheint die brasilianische Graphic Novel Daytripper in Deutschland – beide Schöpfer sind im Oktober in Frankfurt.

Daytripper, 260 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,99, erscheint im September 2013

“Millennium: Verblendung 2″ von Denis Mina, Leonardo Manco und Andrea Mutti, nach Stieg Larsson

Auf Bitten des GroĂźindustriellen Henrik Vanger forscht der Journalist Mikael Blomkvist nach dessen GroĂźnichte Harriet, die vor vierzig Jahren nach einer Familienfeier spurlos verschwand. Je mehr Informationen Blomkvist zu Tage fördert, desto mehr Widerstand schlägt ihm und der jungen Hackerin Lisbeth Salander entgegen. Sie kommen einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur, das bis in die Zeit des Dritten Reiches zurĂĽckreicht – bis die Ereignisse eine unerwartete Wendung nehmen.

Millennium: Verblendung 2, 164 Seiten, farbig, Klappenbroschur, EUR (D) 16,95, erscheint im Oktober 2013

“Der Seufzer” von Marjane Satrapi

Ein einzigartiges Werk, geschrieben und illustriert von Marjane Satrapi, der Autorin der preisgekröhnten Graphic-Novel Persepolis. Rose ist eine von drei Töchtern eines reichen Kaufmanns, der seinen Mädchen von jeder Reise in ferne Länder die schönsten Geschenke mitbringt. Eines Tages bittet Rose ihren Vater um Samen von blauen Bohnen, doch es gelingt ihm nicht, ihn zu finden. Sie seufzt vor Enttäuschung, was ein rätselhaftes Wesen herbeiruft Nach ihrem großen Erfolg mit Persepolis wendet sich die Autorin nun der morgenländischen Fabelwelt zu und legt mit DER SEUFZER eine Geschichte voller Magie, Sehnsucht und Wünsche.

Der Seufzer, 56 Seiten, Hardcover, EUR (D) 10,–, erscheint im Oktober 2013

Graphic Novels in den Medien – 15. Juli 2013

Montag, den 15. Juli 2013

Darin “trifft Action-Comic auf kĂĽnstlerische Graphic Novel”: In der 3Sat-“Kulturzeit” wurde “Die groĂźe Odaliske” von Bastien Vivès und Ruppert & Mulot (Reprodukt) vorgestellt. Zum Video geht es hier.

Einen “offenen, phasenweise unbehaglichen, immer aber faszinierenden Comicroman” erkennt Christian Gasser in Manuele Fiors “Die Ăśbertragung” (avant-verlag), wie er in der Neuen ZĂĽrcher Zeitung schreibt: “Die Liebe im Licht ausserirdischer Botschaften”.

“Pathetisches und trotzdem packend”: Der auf einer Vorlage des Rockmusikers Neil Young basierende und von Cliff Chiang illustrierte Band “Greendale” (Panini) findet auf tagesspiegel.de das Wohlwollen von Lars von Törne: “Der Kampf der grĂĽnen Sonne”.

“Neue MaĂźstäbe in Sachen autobiografische Comics” schreibt Thomas Greven an gleicher Stelle inAlltag unter Artilleriebeschuss”, seiner Besprechung von Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag).

Ebenfalls auf tagesspiegel.de zeigt sich Mario Osterland von Peer Meters und Gerda Raidts “Böse Geister” (Reprodukt) weniger angetan, Meter könne an das Niveau seiner Vorgängerbände nicht anschlieĂźen, wie er in “Die Geister von der Stange” schreibt. Wohlwollender schreibt Oliver Ristau in der Nordwest Zeitung: “Dunkle Reise in die Kindheit”.

Mit dem Comic-Autor Baru unterhielt sich Thomas Hummitzsch am Rande des Comicfestivals MĂĽnchen. Das Interview wurde auch auf tagesspiegel.de veröffentlicht:  “Meine Comics sind keine politischen Kommentare”.

In der Stuttgarter Zeitung stellt Thomas Klingenmeier den aktuellen Band “Bleierne Hitze” (Edition 52) des französischen Autoren vor und meint: “Bleierne Hitze zeigt Baru auf der Höhe seiner Kunst”: “Du musst ein Schwein sein”.

“Schlicht, aber wirkungsvoll”:  Die Zeicherin von „Wagner. Die Graphic Novel“, Flavia Scuderi, (Text: Andreas Völlinger, Knesebeck) besuchte Anna Feist in ihrem Atelier. Der Text erschien in der Berliner BZ: “Richard Wagners Leben als Comic-Strip”. Bereits im Mai strahlte der SWR-Hörfunk ein Interview dem Autor des Bandes, Andreas Völlinger, aus. Ulla Zierau stellte im “Kulturgespräch” die Fragen zur Pointierten Wagner-Welt”.

In einer anderen BZ, der Badischen Zeitung, stellt JĂĽrgen Schickinger “Blast” von Manu Larcenet vor und zeigt sich vor allem von der grafischen Wucht beeindruckt: “Streckenweise scheinen Larcenets virtuose, schwarz-graue Zeichnungen zu schreien und zu wimmern. Ihre wilde emotionale Kraft wĂĽhlt auf.”: “Der grandiose Comic “Blast”: Psychogramm eines AuĂźenseiters”.

“Dem Zeichner Moritz Stetter gelingt es, einen widersprĂĽchlichen Lebensweg nachvollziehbar in virtuosen Bildern zu erzählen und gleichzeitig zeitgeschichtliche Zusammenhänge zu verdeutlichen.” Das sagt Ute-Christine Krupp in ihrem Interview mit dem Autoren fĂĽr das Deutschlandradio ĂĽber den biografischen Band “Luther” (GĂĽtersloher Verlagshaus): “Reale Dämonen im Comic”.

Bastian KĂĽllenberg hat fĂĽr intro.de Jesse Jacobs´ “Hieran sollst Du ihn erkennen” (Rotopolpress) gelesen: “LektĂĽre, wie ein tiefer, spannender Traum, aus dem man nicht so schnell erwachen möchte.” Zum gesamten Text gelangt man hier.

Graphic Novels in den Medien – 25. Juni 2013

Dienstag, den 25. Juni 2013

In einem Beitrag auf www.dasding.de wird der Hamburger Zeichner Lukas JĂĽliger, Autor des Bandes “Vakuum” (Reprodukt), vorgestellt. Ansehen kann man sich das oben oder hier.

Frank Schmidt-Wyk erkennt in Manu Larcenets “Blast” (Reprodukt) ein “verstörendes Meisterwerk”, wie er im Wiesbadener Tagblatt schreibt.

Anlässlich der Lesung im Berliner GrĂĽnen Salon stellte Christian SchlĂĽter den “erstaunlichen Erstling” “Chamäleon” von Gerald Hartwig (Luftschacht) in der Berliner Zeitung vor: “Total verloren in Hollywood”.

Auf Radio Eins des RBB wurde auch ein Interview mit Hartwig ausgestrahlt: “Chamäleon. Eine Graphic Novel von Gerald Hartwig”.

Bleierne Hitze ist ein graphisches Fest – wenn Sie gute Nerven haben.” So urteilt Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog ĂĽber “Bleierne Hitze” von Baru nach einer Vorlage von Jean Vautrin: “Mord und Totschlag auf dem Bauernhof”.

Den parallel erschienen Band “Wieder unterwegs” (Reprodukt) stellte Christian Gasser im Deutschlandfunk vor: “Eine unterhaltsame Reise ins dunkle Herz Frankreichs”: “So verknĂĽpft er seine Reise durch verblasste Utopien mit einem schonungslosen Bild des heutigen Frankreich zu einem hoch spannenden Road-Comic.”

Sowohl demografischer Wandel wie auch immer umfangreichere Entscheidungsmöglichkeiten, die auch Grundsätzliches wie die Fragen nach Leben oder Tod einschliessen, thematisiert Marijpol in ihrem Buch “Eremit” (avant-verlag), wie Mario Osterland in seinem Beitrag auf tagesspiegel.de herausstellt: “Entscheide Dich!”

“Das Zahnspangentrauma” steht im Mittelpunkt von Raina Telgemeiers “Smile” (Panini Comics). Das Buch empfiehlt ebenfalls auf tagesspiegel.de die elfjährige Lotta Milena Bauer.

Als “vorzĂĽglich recherchiert” bezeichnet Christoph Bannat Ulli Lusts Adaption des Buches “Flughunde” von Marcel Beyer (Suhrkamp). Sein Beitrag “Recherche und Szenerie” erschien auf textem.de.

“Trockener Humor auf groĂźer Fahrt”, so lautet die Ăśberschrift von Michael Brakes Buchvorstellung von Jasons “Die Insel der 100.000 Toten” (Reprodukt) in der tageszeitung.

In der Wiener Zeitung stellte Martin Reiterer den Band und seine Autorin vor: “Imaginär im FĂĽhrerbunker”: “SchlieĂźlich hat Ulli Lust aus Beyers fein gefĂĽgtem Roman eine ästhetisch beeindruckende, zeichnerische Inszenierung geschaffen, die sich einerseits an die kunstvolle Struktur der Vorlage anschmiegt und andererseits mit subtilen comicspezifischen Mitteln ein singuläres Geflecht an Beziehungen auf der Text-Bild-Ebene erzeugt.”

Ulli Lusts autobiografischer Band “Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens” (avant-verlag) bei Fantagraphics erschienen und wird vielerorts positiv besprochen, so zum Beispiel in der kanadischen National Post (“It’s an honesty, intimate and universal, that comics capture better than any medium, and Lust’s entry is an almost perfect instance.”), der New York Times sowie im National Public Radio.

Graphic Novels in den Medien – 13. März 2013

Mittwoch, den 13. März 2013

In der Kulturzeit auf 3Sat wurden zu Beginn der Woche zwei Comic-AutorInnen und ihre neuen BĂĽcher vorgestellt. Am Montag stand zunächst Nicolas Mahler im Mittelpunkt, dessen “Alice in Sussex” (nach H.C. Artmann und Lewis Carroll) gerade bei Suhrkamp erschienen ist. Der Wiener “Existenzialist des Humors” erzählt im Beitrag (oben zu sehen) ĂĽber seine Arbeit und seine Sicht auf die Welt.

Am Dienstag gab es ein Spezial zum Thema Asyl, in dem auch Paula Bulling zu Wort kommt, die sich in ihrem Buch “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag) mit der Situation von Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt auseinandersetzt: “ZermĂĽrbende Enge”. Das Video lässt sich in der 3Sat-Mediathek ansehen.

Drei Neuerscheinungen stellt das Video-Buchmagazin lettra.tv vor: “Die falschen Gesichter” von David B. und HervĂ© Tanquerelle, “Das Cape” von Joe Hill (Panini) sowie “Der Process” nach Franz Kafka von David Zane Mairowitz und Chantal Montellier.

Vor allem die “poetische Ruhe” gefällt Rezensent Boris Kunz an “Im Dunkeln” von Pierre Wazem und Tom Tirabosco (avant-verlag), wie er auf dem Blog des Titel-Magazins schreibt: “Nomen est Omen”.

Graphic Novels in den Medien – 12. März 2013

Dienstag, den 12. März 2013

Auf tagesspiegel.de schreibt Christian Neubert ĂĽber “Jimmy Corrigan – Der klĂĽgste Junge der Welt” von Chris Ware. Er zeigt sich von dem Band restlos ĂĽberzeugt, wie er in “Die Bosheit des Banalen” schreibt: “Dass die Schilderung dieser AuĂźenseiterexistenz die 384 Comicseiten tragen kann, liegt zum einen an der literarischen Wucht, die hier entfesselt wird. Ware setzt Corrigans Schicksal mit dem seines GroĂźvaters in Bezug, wodurch sich der Comic als episch angelegte Genealogie der Bitterkeit liest. Daneben ist es sein singulärer Zeichenstil. Er schafft expressive, scharf umrissene Bilder zwischen Ligne Claire, frĂĽhem Zeitungscomic und Gebrauchsgraphik und bettet diese in ein streng geometrisches Seitenlayout, das ein paralleles Kommunizieren unterschiedlicher Erzählstränge zulässt.”

An gleicher Stelle stellt Oliver Ristau “Lulu – Die nackte Frau“ von Etienne Davodeau (Splitter) vor. In “Das kann doch nicht alles gewesen sein” zeigt er sich vom vorliegenden Band ebenfalls angetan: “Klingt alles nicht sehr spektakulär, ist es aber trotzdem. Und zwar in zweierlei Hinsicht: Wer eine derart radikale Lebensveränderung selbst versucht, stößt oft schnell an seine Grenzen. Und die Gefahr, bei einem derartigen Stoff nicht thematisch in den Niederungen eines seichten Midlife-Crisis-Dramoletts zu landen, wie sie Belletristik, TV und Kino zu Hauf bevölkern, ist ebenfalls groĂź.”

Mit “So ĂĽberzeugt Lisbeths RĂĽcken auch ohne Worte” bezieht sich Holger Kreitling in der Welt auf die Comic-Adaption von Stieg Larssons “Verblendung” von Denise Mina, Leonardo Manco und Andrea Mutti (Panini). Er stellt auch heraus, wie die Protagonistin im Comic an “Tank Girl” von Jamie Hewlett erinnert.

Der Wiener Comic-Autor Nicolas Mahler unterhielt sich fĂĽr Die Presse mit Nicolas Huber ĂĽber seinen neuen Comic, den in der FAZ vorveröffentlichten “Alice in Sussex” (nach Lewis Carroll und H. C. Artmann, Suhrkamp): “Die doppelte Alice”. Nebenbei bemerkt Mahler, dass er bereits an einem neuen Buch arbeitet, einer weiteren Literaturadaption. Vorlage diesmal: “Der Mann ohne Eigenschaften” von Robert Musil.

“So wĂĽnscht sich das der Laie: komplexe Zusammenhänge verständlich erklärt, etwa Versicherungsverträge, die tausend Funktionen eines neuen Smartphones – oder wie man die Welt rettet.” Im Hamburger Abendblatt stellt Wolfgang W. Merkel “Die groĂźe Transformation” vor, den Comic-Interview-Band zum Thema Klimawandel (Jacoby & Stuart): “Der Klimawandel als Comic”.

Auf satt.org stellt Felix Giesa drei Comics vor: “White Line” von Calle Claus (Edition 52), “Die Spaziergängerin” von Anke Feuchtenberger (Reprodukt) und “Holodeck” von Hendrick Dorgathen (Edition Moderne). Ăśberzeugen können ihn nicht alle: “Neue Comics von deutschen Zeichnerinnen und Zeichnern”.

“Dieser Eskapismus macht viel SpaĂź.” So resĂĽmiert Andreas Platthaus in seinem FAZ-Blog die Vorstellung  von “Doppeltes GlĂĽck mit dem roten Affen” von Joe Daly (avant-verlag): “SĂĽdafrika aus Slacker-Sicht”.

Neue Graphic Novel bei Panini

Freitag, den 8. Februar 2013

“Marzi Band 2: 1989″ von Marzena Sowa & Sylvain Savoia

Ende der 1980er-Jahre ist Polen das erste Land des sowjetischen Blocks, das vom Kommunismus den Schritt in die Demokratie wagt. Eine ruhige Revolution, die die Zeit der Veränderungen im Osten eröffnet und ihren Höhepunkt 1989 im Fall der Berliner Mauer findet.

Marzena Sowa setzt die Erzählung ihrer polnischen Kindheit während dieser Schlüsseljahre fort, mit der leichten zeichnerischen Gestaltung von Sylvain Savoia.

Band 2 schlieĂźt mit umfangreichen Extras.

Marzi Band 2: 1989, ISBN 978-3-862014682, 224 Seiten, farbig, Hardcover, EUR (D) 24,95, erscheint im März 2013

Neue Graphic Novel bei Panini Comics

Freitag, den 21. September 2012

Ab sofort erhältlich ist “Danach – Ăśber die Zeit nach einer Trennung” von Johanna Baumann, alias Schlogger (Panini). Der Band entstand zunächst als Bachelorarbeit und wurde größtenteils auch auf dem Panini-Onlinecomic-Portal mycomics.de vorveröffentlicht.

Was nach einer Trennung passiert, empfindet jeder anders. Johanna Baumann alias Schlogger hat sich mit dem Thema “Danach” in ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule Offenburg auseinandergesetzt. Warum dieses Thema? Weil sich in ihrem Umfeld Paare getrennt haben und auch sie und ihr Freund getrennte Wege gegangen sind. Entstanden ist dabei eine anspruchsvolle Graphic Novel, die aufzeigt, dass jede Art, mit einer Trennung umzugehen, fĂĽr sich normal ist, was man im Danach oft vergisst.

Einen Einblick in das Buch mit Beispielseiten und Hintergrundinformationen kann man sich auch auf der Website der Autorin verschaffen. Im späten September und im Oktober wird Schlogger den Band in einer Reihe von Comichandlungen sowie auf der Frankfurter Buchmesse signieren:

26.09. Hannover: Comix, Goseriede 10, 16-18 Uhr
06.10. Freiburg: X fĂĽr U, RempartstraĂźe 7, 14-16 Uhr
13.10. Frankfurter Buchmesse: 13-14 Uhr Comic-Zentrum, 10.30-11.30 Uhr & 16-17 Uhr Panini-Stand (Halle 3.0/Stand K821)
14.10. Frankfurter Buchmesse: 10-11 Uhr Comic-Zentrum, 12.30-13.30 Uhr Panini-Stand (Halle 3.0/Stand K821)
20.10. Lörrach: Comix time, Baslerstraße 156, 13-15 Uhr
03.11. Frankfurt: T3 Terminal Entertainment, GroĂźe Eschenheimer StraĂźe 41A, 13-15 Uhr

Danach – Über die Zeit nach einer Trennung, ISBN 978-3862014026, 148 Seiten, farbig, Hardcover, 19,95 EUR (D)

Graphic Novels in den Medien – 20. August 2012

Montag, den 20. August 2012

Christopher Huber stellt in der Wiener Presse “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor: “Der Zoom Gottes”. FĂĽr ihn ist der Band, der in einer einzigen langen Zoomfahrt erzählt wird ein “virtuoses philosophisches Bilderrätsel”.

“Der Osten, die Kindheit und der Karpfen im Bad” ist ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Welt betitelt, in dem Matthias Heine “Marzi” von Marzena Sowa und Sylvain Savoia (Panini) bespricht. Dabei spart er nicht an Lob, stellt den Band neben die Erzählungen von Astrid Lindgren und resĂĽmiert zudem: “es ist ein Meisterwerk, das es mit Marjane Satrapis ähnlich gestrickter iranischer Jugenderinnerung “Persepolis” aufnehmen kann”.

Der von Baku Yuamemakura geschriebene und Jiro Taniguchi gezeichnete Ringer-Comics “Wie hungrige Wölfe” (Schreiber & Leser) wird auf tagesspiegel.de von Christian Endres vorgestellt. Er bemerkt dabei, dass das Werk eine andere, brachiale Seite Taniguchis gezeigt wird, die bei den sonst eher feingeistigen Titeln, die bisher auf deutsch vorliegen, nicht zum Tragen kommt: “Rabiate Ringer”.

“Eindrucksvoll erzählt die junge Illustratorin Paula Bulling in ihrem Comic-DebĂĽt vom Leben in der gesellschaftlichen Peripherie.” So resĂĽmiert Laura Wösch in ihrem Artikel fĂĽr das online-Frauenmagazin aviva-berlin.de am FuĂźe ihrer Besprechung von “Im Land der FrĂĽhaufsteher” (avant-verlag).

 

Neue Graphic Novels beim Comic-Salon Erlangen (2)

Montag, den 4. Juni 2012

Der Internationale Comic-Salon Erlangen öffnet in der nächsten Woche seine Pforten. Neben dem umfangreichen Festivalprogramm – bestehend aus Ausstellungen, Vorträgen, Podiumsdiskussionen, FilmvorfĂĽhrungen und weiteren Veranstaltungen – ist die Verlagsmesse wichtiger Mittelpunkt des Festivals. Es bietet sich dort nicht nur die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt mit den Leuten hinter den Comics und in zahlreichen Signierstunden BĂĽcher mit Zeichnungen der vielen anwesenden Comic-ZeichnerInnen verzieren zu lassen. Elementarer Bestandteil ist die Messe, auf der Comic-Verlage ihre Neuerscheinungen vorstellen. Nach einem ersten Ăśberblick ĂĽber die neuen Graphic Novels, der gestern erschien, folgt hier der zweite Teil.

CROSS CULT

“Steam Noir 2: Das Kupferherz 2″ von Felix Mertikat, Jakob Eirich & Verena Klinke

Eine verschwundene Kinderleiche, ein undurchsichtiger Chirurg, der sich der Erforschung mechanischer Organe verschrieben hat, eine wiedergekehrte Seele, die sich seit Jahren der Festsetzung entzieht, und ein Herz aus Kupfer, das im Zentrum aller Geheimnisse zu stehen scheint – ein Fall, der den Januskoogener Bizarromanten Heinrich Lerchenwald und sein Leonardsbund-Team, den beseelten Maschinenmenschen Richard Hirschmann und die Tatortermittlerin Frau D, in ein Geflecht aus LĂĽgen, Intrigen und Manipulationen reiĂźt. Auf der Spur der vermissten Mädchenleiche und ihrem vermeintlichen Mörder stoĂźen die drei paranormalen Detektive auf ein Geheimlabor und einen entstellten Menschen-Maschine-Hybriden, der eine Beziehung zum ominösen Wunderheiler Dr. Presteau zu haben scheint. Frau D heftet sich an die Fersen des Arztes, während Heinrich eine eigene Agenda verfolgt, die ihn immer weiter vom eigentlichen Fall wegfĂĽhrt…

Unterdessen greift der Leonardsbund zu immer rabiateren Mitteln im Kampf gegen die Seelen und die Verzerrungen, die sie auslösen. Eine groß angelegte Kampagne mit unvorhersehbaren Konsequenzen beginnt.

Steam Noir 2: Das Kupferherz 2, ISBN 978-3-86425-038-5, 64 Seiten, farbig, Hardcover, 16,80 EUR

PANINI

“Marzi” 1 von Marzena Sowa & Sylvain Savoia

20 Jahre nach dem Fall der Mauer erzählt Marzena Sowa von ihrem Leben in Polen zu Zeiten des Kommunismus.

In Zusammenarbeit mit ihrem Lebenspartner, dem französischen Comic-Zeichner Sylvain Savoia, entstand die Graphic Novel “Marzi”.

Sie schildert die Ereignisse jener Jahre aus dem unschuldigen Blickwinkel eines Kindes. Ganz egal, wie der wirtschaftliche, politische oder soziale Hintergrund gewesen sein mag, schreibt Sylvain Savoia, es gibt immer etwas Charakteristisches in jenem Abschnitt unseres Lebens, das wir ganz schrecklich vermissen, wenn wir erst einmal groĂź sind.

Marzi 1, ISBN 978-3-862014-01-9, 224 Seiten, farbig, Softcover, 24,95 EUR

SCHREIBER & LESER

“Adler ohne Krallen” von Christian Lax

Im Jahr 1903 wurde das härteste Radrennen der Welt geboren: die Tour de France.

Am Pic du Midi in den Pyreneen lebt Antoine, und er wird vom Radsportfieber gepackt.

Als ihm in einer Frostnacht alle Zehen erfrieren, fertigen ihm die Freunde hölzerne Prothesen an. Und tatsächlich zieht Antoine ein in den Olymp des Radsports.

Von Christian Lax erschienen bei Schreiber & Leser bereits “Sarane” und – nach einer Vorlage von Donald Westlake – “Hot Rocks”.

Adler ohne Krallen, ISBN 978-3-941239-89-0, 80 Seiten, farbig, Hardcover, 18,80 EUR

“Scarface” von Armitage Trail und Christian De Metter

Aus dem kleinen italienischen Einwanderer Tony Guarino wird der gefĂĽrchtete Gangsterboss Tony Camonte, der mit der Narbe: Scarface. Der eiskalt mordet und mit StraĂźenkindern FuĂźball spielt – damit der Lärm die Schreie aus seinem Folterkeller ĂĽbertönt. Dem seine Familie ĂĽber alles geht und der an eben dieser Liebe zur Familie zugrunde gehen wird.

Mit seinem Roman “Scarface” legte Trail bereits im Jahr 1930 den Grundstein zum Mafia-Mythos, der unter anderen die berĂĽhmten Filme von Howard Hawks und Brian De Palma inspirierte.

Christian De Metter (“Shutter Island”, “Swinging London”) hat einen weiteren Meilenstein des Krimi-Genres in Bildsprache umgesetzt.

Scarface, ISBN 978-3-941239-91-3, 112 Seiten, farbig, Hardcover, 21,80 EUR

“Grandville 1″ von Bryan Talbot

Wie sähe die Welt aus, wenn Napoleon bei Waterloo gewonnen hätte? Vielleicht wäre die Sozialistische Republik Britannia ein kleiner, unbedeutender Staat, verbunden mit dem großmächtigen Empire Frankreich über die Kanalbrücke.

In dieser Parallelwelt wird die Leiche eines britischen Diplomaten aufgefunden. Angeblich Selbstmord. Detective Inspector LeBrock und sein Assistent Roderick Ratzi ermitteln in der Grandville Paris, der Stadt der Lichter…

Bryan Talbot, dem lesenden Publikum u.a. bekannt von “Sandman” und “Heart of Empire”, verneigt sich mit dieser Steampunk-Serie vor Meistern wie J.J. Grandville, Albert Robida, Sir Arthur Conan Doyle und Quentin Tarantino.

Grandville 1, ISBN: 978-3-941239-87-6, 104 Seiten, farbig, Hardcover, 24,80 EUR

SPLITTER

“Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage

Im März 2010 ging Emmanuel Lepage fĂĽr mehrere Wochen an Bord des Forschungsschiffes “Marion Dufresne”, um die TAAF, die Französischen SĂĽd- und Antarktisgebiete, zu bereisen, das Meer verstehen und zeichnen zu lernen und um sich von den eisigen Landschaften verzaubern zu lassen, die in der Lage sind, einen in längst vergangene Zeiten zu versetzen.

Ein absoluter Traumband fĂĽr alle Lepage-Fans und solche, die es werden wollen. Eins der meistgelobten Alben des letzten Jahres in Frankreich.

Reise zum Kerguelen-Archipel, ISBN 978-3-86869-492-5, 160 Seiten, farbig, Hardcover, 29,80 EUR

“Nahostkonflikt als Comic”

Freitag, den 18. Mai 2012

In der heutigen Ausgabe der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung” stellt Dr. Daniel Alexander Schacht drei Graphic Novels vor, die sich auf die ein oder andere Art mit dem Nahostkonflikt beschäftigen. Der Thematik nicht ausweichen können Guy Delisle in “Aufzeichnungen aus Jerusalem” (Reprodukt) und Sarah Glidden in “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” (Panini). Viel direkter geht die Thematik Maximilien Le Roy in “Die Mauer” (Edition Moderne) an und das von der palästinensischen Seite aus. Auf die unterschiedlichen Zugänge geht Schacht in seinem Artikel “Nahostkonflikt als Comic” ein.

Sarah Glidden in Berlin

Dienstag, den 6. März 2012

Am Samstag, dem 17. März, wird Comic-Autorin Sarah Glidden in Berlin erwartet, wo sie bei Grober Unfug fĂĽr eine Signierstunde erwartet wird. Von Sarah Glidden stammt der Band “Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger” (Panini), in dem sie von ihrer ersten Reise nach Israel erzählt, wo sie ihren jĂĽdischen Wurzeln nachgeht.

Die Signierstunde beginnt um 14 Uhr und dauert bis 15:45 Uhr.

Grober Unfug,TorstraĂźe 75, D-10119 Berlin-Mitte
Tel. (030) 281 7331, Fax (030) 2838 4130
www.groberunfug.de, info@groberunfug.de
Ă–ffnungszeiten: Mo- Mi 11-19 Uhr, Do-Fr 11-20 Uhr und Sa 11-18 Uhr

Graphic Novels in der Presse – Juli 2011

Donnerstag, den 21. Juli 2011

Ăśber Sarah Gliddens Reisebericht “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” (Panini Comics) wurde seit Erscheinen Ende Juni vielfach in der Presse berichtet. “Gibt es in dieser Geschichte keine Guten?” fragt Rupert Koppold in der “Stuttgarter Zeitung” und lobt die “wunderbar leichtfĂĽĂźige Mischung aus Tagebuch und Reportage”. Etwas zurĂĽckhaltender, aber dennoch positiv, urteilt Georg Howahl in seiner Besprechung fĂĽr das Portal der WAZ-Gruppe “derwesten.de” in seinem Artikel “Mit einem Comic-Reisebericht Israel verstehen”. Bereits im Vorfeld zur Veröffentlichung traf sich “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne mit der Autorin zu einem Interview, in dem er Sarah Glidden zu den HintergrĂĽnden und der Entstehung des Buches befragte: “Wahrheit ist immer subjektiv“.

Weiterhin erscheinen auf tagesspiegel.de beinahe täglich neue Artikel, Interviews und Rezensionen zu Comics. In “Zwischen Klo und Kalorien” stellt Elke R. Steiner “41,3 kg – Magersucht?” von Ingrid Sabisch (GĂĽtersloher Verlagshaus) vor. Marco Behringer erkennt in Dani Monteros “Kein Blick zurĂĽck” (Edition 52) ein “beeindruckendes DebĂĽt”: “Flucht nach vorn”.“Gewalt und Romantik” bestimmen Fred Vargas’ und Edmond Baudoins neue Zusammenarbeit, “Die Tote im Pelzmantel” (Aufbau), wie Werner von Bebber feststellt. Daneben zeigt er sich von der atmosphärischen Darstellung der Stadt Paris fasziniert. Christian Endres findet vor allem die differenzierte Darstellung der freundschaftlichen Bande in “Die drei Musketiere” von Nicolas Juncker (Carlsen) gelungen: “Freundschaft ist ein seltsam Ding”.

In der “Neuen OsnabrĂĽcker Zeitung” stellt Dominic Benedict “Black Hole” von Charles Burns vor und zeigt darin Parallelen zu Superhelden-Comics auf: “Jugend, eine Horrorgeschichte”.

“Nur wenige Krimis sind intensiver erzählt und vermögen den Leser ähnlich zu fesseln”, resĂĽmiert Jons Marek Schiemann auf comicgate.de in seinem Review von “RG 2 – Bangkok Belleville” von Pierre Dragon & Frederik Peeters (Carlsen).

Alexander Frank schreibt der Autorin Kati Rickenbach auf titel-magazin.de einen Brief, schlieĂźlich ist er mit einigen Personen, die in “Jetzt kommt später” (Edition Moderne) auftauchen, vertraut: “Und schöne GrĂĽĂźe an Priska”. Einige Zutaten zuviel hat der “Crime-Cocktail” “Swinging London” von Thomas BĂ©net & Christian De Metter (Schreiber & Leser), schreibt Christian Neubert an gleicher Stelle: “Vermixt und Zugenäht”.

FAZ-Feulletonist Andreas Platthaus stellt auf seinem Blog “Alien” von Aisha Franz (Reprodukt) vor “Mädchen vs. Alien” und adelt die Autorin als “eine der groĂźen deutschen Comic-Hoffnungen”.

“Sieht so normal aus hier”

Donnerstag, den 7. Juli 2011

Mehr zu Sarah Gliddens “Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger” (Panini). Heute schreibt Lea Hampel fĂĽr die “JĂĽdische Allgemeine”:

Sieht so normal aus hier

Die junge Amerikanerin Sarah Glidden hat aus ihrer Israelreise eine Graphic Novel gemacht

So sieht es also aus? Das Land, das so viel Blutvergießen und Streit verursacht hat? Es wirkt so normal«, sagt Sarah Glidden. Man sieht die junge Frau gezeichnet auf einem kleinen Bild, in dem grüne Aquarelltöne die blühende nordisraelische Landschaft im Februar zeigen. Die Vorstellung von rauer, unwirtlicher Landschaft stimmt also auch nicht, ist nur eines von vielen Vorurteilen. Das ist die Botschaft von Gliddens gerade auf Deutsch erschienener Graphic Novel Israel verstehen in 60 Tagen und weniger. Auf 206 Seiten erzählt die jüdische Amerikanerin von ihrem »Birthrighttrip« 2007. mehr

“Hey, lass uns reden!”

Dienstag, den 5. Juli 2011

FĂĽr die “Frankfurter Rundschau” hat sich Christian SchlĂĽter mit “Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger” beschäftigt, geschrieben und gezeichnet von der Amerikanerin Sarah Glidden, die ihr bei Panini veröffentlichtes Buch auch auf dem Comicfestival MĂĽnchen vorgestellt hat.

Hey, lass uns reden!

Sarah Gliddens Comic „Israel verstehen“ versucht sich an einem schweren Thema. Entschieden politisch möchte sich Gliddens dabei nicht verstehen. Ihr gelingt aber ein anregendes wie ehrgeiziges Debüt.

Sarah Glidden kennt Israel nur aus Büchern. Als sie dann mit einer Reisegruppe in das gelobte Land kommt, muss sie feststellen, dass alles ganz anders ist. Überhaupt nicht einfach. Stattdessen sehr vielfältig und sehr widersprüchlich. Wer hätte das gedacht? Sarah Glidden offenbar nicht, und so hat die 1980 in Boston geborene Zeichnerin aus ihrer Erfahrung gleich einen Comic gemacht: „Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger“. Auf einen Satz gebracht: „Ich denke, das Erste, was wir alle verstehen sollten, die nicht in Israel oder den besetzten Gebieten leben, ist, dass wir nicht dort leben.“ Nun ja, gegen diese Einsicht ist wenig einzuwenden. mehr

“Wahrheit ist immer subjektiv”

Montag, den 20. Juni 2011

Im Vorfeld der Veröffentlichung von Sarah Gliddens “Israel verstehen in 60 Tagen oder weniger” (Panini) traf sich “Tagesspiegel”-Redakteur Lars von Törne mit der Autorin, um ĂĽber die Entstehung des Buches zu reden.

Wahrheit ist immer subjektiv

Die US-Comicautorin Sarah Glidden hat mit „Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger“ eine sensible Annäherung an ein kontroverses Thema veröffentlicht. Jetzt erscheint ihr Reisebericht auf Deutsch, im Tagesspiegel-Interview erklärt sie, was sie an politischen Themen reizt.

Sarah Gliddens Buch „How to understand Israel in 60 days or less“ ist einer der Überraschungserfolge der nordamerikanischen Comicszene, in Kürze erscheint in den USA die zweite Auflage. Das Buch der in New York lebenden jüdischen Zeichnerin vermittelt einen wertvollen Einblick in Geschichte und Gegenwart Israels, wie Tagesspiegel Rezensent Thomas Greven kürzlich in seiner Besprechung urteilte. mehr

“Comixene” 109 im Handel

Dienstag, den 4. Januar 2011

Ab sofort erhältlich ist die neueste Ausgabe des Comic-Fachmagazins “Comixene”. Im Blickpunkt steht der Horror- und Thrillerautor Stephen King, der nach einigen Adaptionen seiner Werke mit “American Vampire” (mit Scott Snyder und Rafael Albuqueque, erschienen bei Panini) erstmals exklusiv an einem Comic mitgearbeitet hat.

Desweiteren gibt es einen Einblick in Joann Sfars “Klezmer”-Reihe (avant-verlag), in der die Abenteuer einer Gruppe von Klezmer-Musikern in Odessa festgehalten werden. Passend dazu druckt die “Comixene” in der aktuellen Ausgabe eine Kurzgeschichte von Joann Sfar ab. In einem Porträt wird zudem der argentinische Szenarist HĂ©ctor Oesterheld vorgestellt, der unter anderem in Zusammenarbeit mit Alberto und Enrique Breccia die Biografie “Che” (Carlsen) vorgelegt hat.

“Comixene” 109 ist im Comic- und Bahnhofsbuchhandel erhältlich.

Neue Graphic Novel bei Panini Comics

Freitag, den 17. Dezember 2010

Mit “Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden erscheint im Juni 2011 eine neue Graphic Novel bei Panini Comics.

“Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger” von Sarah Glidden

Als die amerikanisch-jĂĽdische Autorin und Zeichnerin Sarah Glidden an einer “Birthright Israel”-Tour teilnahm, dachte sie, sie wĂĽsste, worauf sie sich einlassen wĂĽrde! Israel verstehen – in 60 Tagen oder weniger sind ihre Erinnerungen an die AusflĂĽge durch Tel Aviv, Jerusalem, die Golanhöhen, Masada und andere berĂĽhmte Orte. Eine emotionale Reise und eine Geschichte des Erwachsenwerdens: hier treffen Herz und Humor auf ein hoch politisches Thema.

Ich denke, das Erste, was wir alle verstehen sollten, die nicht in Israel oder in den besetzten Gebieten leben, ist, dass wir nicht dort leben. Ich glaube, dass viele Leute sehr, sehr feste Meinungen darüber haben, was dort vor sich geht und wir haben nicht das geringste Recht dazu. Dieses Buch handelt also gewissermaßen davon, wie ich versuche, mit mir und meinen Meinungen ins Reine zu kommen. Es gibt genug Gezeter über dieses Thema aus den beiden Extremlagern und ich denke, es sollten mehr Leute Ansichten ausdrücken, die nicht zum einen oder anderen Ende gehören. – Sarah Glidden

Israel verstehen, ISBN 978-3862011544, 208 S., 24,95 EUR, erscheint im Juni 2011 bei Panini Comics

Graphic-Novel-Faltflyer in fĂĽnfter Auflage

Dienstag, den 30. November 2010

In KĂĽrze wird die neueste Auflage des beliebten “Was sind Graphic Novels?”-Faltflyers verfĂĽgbar sein. Nachdem allein 2010 zwei Mal nachgedruckt werden musste, wird damit die inzwischen fĂĽnfte Auflage ausgeliefert. Auch diesmal werden 27 Titel verschiedener Verlage vorgestellt und ein breiter Ăśberblick ĂĽber aktuelle Veröffentlichungen gegeben.

Beteiligt sind die Verlage Atrium, avant-verlag, Carlsen, Edition Moderne, Panini, Reprodukt und Schreiber & Leser.

Das Cover des Flyers ist auch in diesem Fall von Sascha Hommer (“Vier Augen”, Reprodukt). Der dreiseitige Comic im Innenteil stammt, wie schon bei den vorherigen Auflagen, von der Schweizerin Kati Rickenbach (“Filmriss”, Edition Moderne).

Buchhändlerinnen und Buchhändler werden die fünfte Auflage von “Was sind Graphic Novels?” ab nächster Woche in 25er-Einheiten gratis über die Auslieferungen LKG, MSW Medien Service Wuppertal und Peter Poluda Medienvertrieb beziehen können. Interessierte Leserinnen und Leser fragen danach einfach beim Händler ihres Vertrauens.

Wer sich den Faltflyer bereits jetzt ansehen möchte, kann sich hier ein PDF davon herunterladen (1,8 MB).