Graphic Novels
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Archiv des Tags ‘Paula Bulling’

Graphic Novels bei der Langen Buchnacht in Berlin

Samstag, den 1. Juni 2013

Am Samstag, dem 8. Juni, findet in Berlin-Kreuzberg die 15. Lange Buchnacht statt. Wie immer stehen bei einem Teil der weit über 100 Lesungen und weiterer Buchevents Comics im Mittelpunkt. Neben Kindercomic-Präsentationen von Reprodukt und einer Projektions-Zeichenaktion stehen auch Graphic Novels und ihre Macher im Mittelpunkt:

19.00 Uhr, SO 36, Oranienstr. 190: Zeina Abirached und Paula Bulling – Autobiographische Graphic Novels zu politischen und zeitgeschichtlichen Themen

Die Comiczeichnerinnen Zeina Abirached und Paula Bulling diskutieren Darstellung und Thematisierung von Politik und Zeitgeschichte aus ganz unterschiedlichen Perspektiven ihrer autobiographischen Graphic Novels: Erinnerung an eine Kindheit während des libanesischen Bürgerkriegs in “Das Spiel der Schwalben” und die Dokumentation der Situation von Asylbewerbern in Deutschland in “Im Land der Frühaufsteher” (beide avant-verlag).

21.00 Uhr, Modern Graphics, Oranienstr. 22: Graphic Novel Präsentation mit Bild – Birgit Weyhe: “Im Himmel ist Jahrmarkt”

Birgit Weyhe erzählt in ihrer brandneuen Graphic Novel “Im Himmel ist Jahrmarkt” (avant-verlag) die persönlichen Lebenswege ihrer Großeltern und ihres Großonkels Ititi vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte. Zur Buchpräsentation lässt uns Birgit Weyhe hinter die Kulissen schauen: mit dem Familienalbum und Anekdoten unter dem Arm schickt sie uns auf die Spuren ihrer Familie und erzählt wie das Buch entstanden ist.

Über die Comic-Veranstaltungen im Rahmen der Langen Buchnacht informiert im Detail die Website des Comicshops Modern Graphics.

Lange Buchnacht, Oranienstraße, 10999 Berlin-Kreuzberg
www.lange-buchnacht.de

Graphic Novels in den Medien – 23. April 2013

Dienstag, den 23. April 2013

In der SWR-Büchersendung “Literatur im Foyer” stellte bereits am vergangenen Donnerstag Literaturkritiker Denis Scheck “Jimmy Corrigan – Der klügste Junge der Welt” von Chris Ware (Reprodukt) vor und stellte dabei heraus: “Es handelt sich hier um große Literatur, um Weltliteratur.” Die Sendung mit Thea Dorn und Dirk Kurbjuweit lässt sich bis auf weiteres in der Mediathek vom SWR betrachten (ab Minute 21).

Als “Schlüsselwerk der jüngeren Comicgeschichte” bezeichnet Christoph Huber den Band in der Wiener Presse: “Generationen des Leids”.

In der heutigen Ausgabe der Welt stellt Matthias Heine die Adaption von Marcel Beyers “Flughunde” von Ulli Lust (Suhrkamp) vor: “Es war eine durchaus gewagte Idee, den düsteren, in der Nazizeit spielenden Roman einer Zeichnerin anzuvertrauen, die zwar zu den besten im deutschsprachigen Raum gehört, bisher aber eher Gegenwartsstoffe illustriert hatte. Doch es hat funktioniert.”: “Kindertotenlieder im Bunker”.

Lars von Törne erkennt in dem Buch eine “kongeniale Adaption”, wie er auf tagesspiegel.de schreibt: “Flüstern und Schreien”.

“Man wird zu einem Teil des Ortes” sagt Philip Cassirer, Autor des Reisecomics “Was kostet ein Yak?” (Carlsen) im Interview mit Thomas Hummitzsch, das an gleicher Stelle erschien. Ebenfalls auf tagesspiegel.de stellt Nadine Lange Danielle de Picciotto vor, die über ihr Nomadenleben das Buch “We are Gypsies now” (metrolit) gemacht hat: “In tausend Tagen um die Welt”.

“Auch in Grautönen politisch” ist die Autorin Paula Bulling, wie es im Beitrag auf der Website der Deutschen Welle heisst, in dem die in Berlin lebende Künstlerin sowie ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) vorgestellt wird. In einer Bildergalerie werden darüber hinaus aktuelle Arbeiten gezeigt: “Auf den Spuren einer Protestbewegung”.

“Eine der schönsten Comic-Entdeckungen seit Langem” nennt Jens Balzer “Der Tod von Adorno” von Helmut Wietz (metrolit), wie er im Cicero schreibt: “Porno mit Adorno”.

Kai Löffler stellte auf WDR3 Zeina Abiracheds “Das Spiel der Schwalben” (avant-verlag) vor. Der Beitrag kann hier nachgelesen und -gehört werden.

Das “Kulturgespräch” im HR mit Simon Schwartz (“Packeis”, avant-verlag) kann hier nachgehört werden.

Lobende Worte findet FAZ-Blogger Andreas Platthaus für “Wie ein leeres Blatt” von Boulet und Pénélope Bagieu (Carlsen): “Wie man sein Leben wiederaufbaut”.

Evangelischer Buchpreis 2013

Freitag, den 15. März 2013

Neben dem eigentlichen Evangelischen Buchpreis, der in diesem Jahr an Jenny Erpenbeck für ihren Roman “Aller Tage Abend” geht, wurde aus einer Longlist mit 136 Titel eine Empfehlungsliste mit vierzehn Büchern ausgewählt, die zur Lektüre empfohlen werden.

Darunter findet sich in der Kategorie Sachbuch mit Paula Bullings “Im Land der Frühaufsteher” auch eine Graphic Novel des avant-verlags. Zur Begründung: “Flüchtlingshilfe aus einem anderen Blickwinkel. Bildhaft wird nicht nur die bloße Kritik an der Residenzpflicht dargestellt, sondern vor allem berührende persönliche Geschichten von Menschen nach der Flucht.”

Der Evangelische Buchpreis wird seit 1979 in wechselnden Sparten verliehen, seit 2011 ohne besondere Spartenkennzeichnung. Er ist ein Leserpreis, dessen Auswahl ausschließlich auf Vorschlägen von Leserinnen und Lesern beruht. Vorschläge werden über Büchereien, per Post und über diese Internetseite eingesandt. Ausgezeichnet werden Bücher, die dazu anregen über uns selbst, unser Miteinander und unser Leben mit Gott neu nachzudenken. In der Jury arbeiten Mitarbeitende aus Mitgliedsbüchereien, aus Landesverbänden der evangelischen Büchereiarbeit, zwei Jugendliche aus der kooperierenden Landeskirche und die Geschäftsführung des Ev. Literaturportals zusammen.

Graphic Novels in den Medien – 13. März 2013

Mittwoch, den 13. März 2013

In der Kulturzeit auf 3Sat wurden zu Beginn der Woche zwei Comic-AutorInnen und ihre neuen Bücher vorgestellt. Am Montag stand zunächst Nicolas Mahler im Mittelpunkt, dessen “Alice in Sussex” (nach H.C. Artmann und Lewis Carroll) gerade bei Suhrkamp erschienen ist. Der Wiener “Existenzialist des Humors” erzählt im Beitrag (oben zu sehen) über seine Arbeit und seine Sicht auf die Welt.

Am Dienstag gab es ein Spezial zum Thema Asyl, in dem auch Paula Bulling zu Wort kommt, die sich in ihrem Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) mit der Situation von Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt auseinandersetzt: “Zermürbende Enge”. Das Video lässt sich in der 3Sat-Mediathek ansehen.

Drei Neuerscheinungen stellt das Video-Buchmagazin lettra.tv vor: “Die falschen Gesichter” von David B. und Hervé Tanquerelle, “Das Cape” von Joe Hill (Panini) sowie “Der Process” nach Franz Kafka von David Zane Mairowitz und Chantal Montellier.

Vor allem die “poetische Ruhe” gefällt Rezensent Boris Kunz an “Im Dunkeln” von Pierre Wazem und Tom Tirabosco (avant-verlag), wie er auf dem Blog des Titel-Magazins schreibt: “Nomen est Omen”.

Graphic Novels in den Medien – 8. März 2013

Freitag, den 8. März 2013

Der Hamburger Lokalsender Tide TV stellte vorgestern in einem längeren Beitrag die Hamburger Comicszene vor. Zu Wort kommen Carlsen-Redakteur Ralf Keiser sowie die Comic-AutorInnen Maria Luisa Witte und Larissa Bertonasco (“Spring”) sowie Arne Bellstorf (“Baby´s in black – The Story of Astrid Kirchherr & Stuart Sutcliffe”, Reprodukt).

Für Waldemar Kesler ist Joann Sfars “Chagall in Russland” (avant-verlag) ein “herausragender Comic”, wie er in der Welt schreibt: “Plötzlich ist Jesus ein Grüner”. “Das Chagall-Porträt von Joann Sfar ist ein großer Wurf. Sfar betrachtet dessen Malerei durch die Brille seiner eigenen Wahrnehmung der jüdischen Kultur.”

In der Frankfurter Rundschau befasste sich Christian Schlüter ausführlich mit Helmut Wietz’ “Der Tod von Adorno” (metrolit): “Der Libido-Kick von ’68″. Sein Urteil ist eindeutig, der Band sei “in seiner eigenwilligen und, gemessen an dem zur Zeit vorherrschenden Graphic-Novel-Ernst, grotesk-komischen, bisweilen dilettantischen und durchweg eklektischen Machart schlichtweg großartig.”

“Krach! Bumm! Alltag! Deutschsprachige Comics und die Kunst der Reportage”. Das auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlte Radiofeature , das sich mit aktuellen Trends im Bereich der Graphic Novel auseinandersetzt, lässt sich leider nicht nachhören – dafür liegt das Manuskript in zwei Dateiformaten zum Nachlesen vor. Zu Wort kommen darin die AutorInnen Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”), Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”), Verleger Johann Ulrich (alle avant-verlag), David Schraven (“Kriegszeiten”) und der Ladeninhaber Torsten Alisch vom Groben Unfug in Berlin. Redakteurin des Beitrags war Anette Selg.

Update: Das Feature kann nun hier nachgehört werden.

Selg stellte im Radiofeuilleton des Deutschlandfunks auch “Das Spiel der Schwalben” von Zeina Abirached vor: “Illustrierte Vergangenheitsbewältigung”. Die Autorin kommt ausführlich zu Wort.

Auf tagesspiegel.de stellt Marc Röhling zwei Veröffentlichungen des amerikanischen Comic-Journalisten Joe Sacco vor, von der eine (“Reportagen”, Edition Moderne) in Kürze auf deutsch erscheinen wird: “Sacco und wie er die Welt sieht”.

Für den in den vergangenen Tagen verstorbenen Comic-Autoren Didier Comès schreibt Ralph Trommler auf tagesspiegel.de einen Nachruf: “Ein Pionier der Graphic Novel”.

Comic-Künstler unterwegs

Donnerstag, den 28. Februar 2013

Der Hamburger Comicautor Calle Claus wird am kommenden Samstag auf der Comic Börse Hamburg seinen neuen Band “White Line” (Edition 52) signieren. Die Börse findet im Haus Eimsbüttel statt.

Im Rahmen des Projekts Comic-Transfer des Goethe-Instituts reisen derzeit Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens”, avant-verlag) und Aisha Franz (“Brigitte und der Perlenhort”, Reprodukt) durch Italien und stellen Zeichnungen und Skizzen auf dem Comic-Transfer-Blog ein.

Bereits im Januar war Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”, avant-verlag) in New York unterwegs und hat dort einige Wochen für ihr neues Comic-Projekt recherchiert, das sich mit der Occupy-Bewegung befasssen wird.

Etwas weiter hat es Line Hoven (“Liebe schaut weg”) und Mawil (“Die Band”, beide Reprodukt) verschlagen: Sie werden in den nächsten zwei Wochen in Neuseeland unterwegs sein. Am morgigen Freitag eröffnet in den Räumen der St. Paul St. Gallery die bereits in vielen Goethe-Instituten gezeigte Ausstellung “Comics, Manga & Co.” über die deutsche Comic-Szene. Parallel wird dort die Ausstellung “Nga Pakiwaituhi: New Zealand Comics and Graphic Novels” zu sehen sein, ein von Dylan Horrocks (“Hicksville”, Reprodukt) kuratierter Überblick über aktuelle Comics aus Neuseeland.

Zur Eröffnung sind Line Hoven und Mawil vor Ort, die in Auckland am 7. bzw. 8. März auch Comic-Workshops geben werden. Am 14. März wird es in der Massey University in Wellington dann noch ein Podiumsgespräch mit den beiden geben, bei dem sie zu sich und ihrem Schaffen befragt werden. Ergänzt wird diese Runde vom neuseeländischen Comic-Autor Mat Tait, die Moderation übernimmt Dr. Tim Bollinger.

Hamburg Haus Eimsbüttel, Doormansweg 12, D-20259 Hamburg
Öffnungszeiten: 11-15 Uhr, Eintritt: 4 EUR

ST PAUL St Gallery, 40 St Paul St, Auckland CBD, Neuseeland
www.stpaulst.aut.ac.nz

Massey University, Lecture Theatrette, 10A02, Old Museum Building, Buckle St, Wellington, Neuseeland
www.goethe.de/ins/nz/wel/ver/en10618230v.htm

Graphic Novels in den Medien – 4. Januar 2013

Freitag, den 4. Januar 2013

In der Berner Zeitung schreibt Alexandra Kedves ausführlich über “Der Boxer” von Reinhard Kleist (Carlsen): “Im Ring des Konzentrationslagers”. “Wie Reinhard Kleist diese Geschichte in einen bedrängenden Schwarzweissfilm übersetzt, mit expressionistischem Furor, aber ohne verkünstelte Selbstverliebtheiten; erschütternd, aber ohne Sentimentalität; wie er Historie in Fleisch und Blut verwandelt und Personen in zerrissene Menschen: Das ist beeindruckend.”

Kai Löffler stellte gestern auf WDR5 eine Reihe von Graphic Novels vor, die sich mit dem Thema Altern auseinandersetzen, darunter Antonio Altarribas “Die Kunst zu fliegen” (avant-verlag), “Don Quijote” von Flix (Carlsen), “Der Garten” von Agata Bara (Salleck Publications), sowie “Bäche und Flüsse” von Pascal Rabaté (Reprodukt). Hier geht es zum Artikel: “Ein Rollator für Donald”, der Audiobeitrag kann direkt hier nachgehört werden (ab 14:20 min).

Auf tagesspiegel.de stellt Thomas Greven „Kililana Song: Eine Kindheit in Kenia“ von Benjamin Flao (Schreiber & Leser) vor: “Huckleberry Finn in Kenia”.

In der aktuellen Ausgabe des fluters, des Jugendmagazins der Bundeszentrale für politische Bildung, wird Paula Bulling zur Recherche und der weiteren Arbeitan “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) befragt: “Es hat mich nicht mehr losgelassen”. Die Fragen stellte Liz Weidinger.

Bereits im Dezember stellte Markus Lippold auf n-tv.de eine Reihe von Comics vor, die den Leser in ferne Länder entführen: “Aufs Meer, aufs Eis, aufs Geratewohl”. Darunter befinden sich “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag) und “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage (Splitter).

Dass Comics als Forschungsgegenstand nun auch Einzug an die Universität Wuppertal halten, schreibt Martina Thöne im Remscheider General-Anzeiger: “Studenten lernen im Comic-Kosmos”.

Graphic Novels in den Medien – 13. Dezember 2012

Donnerstag, den 13. Dezember 2012

Die Langfassung des kürzlich auf arte ausgestrahlten Portraits des französischen Comic-Autoren Jacques Tardi (“120, Rue de la gare”, nach Léo Malet, Edition Moderne) kann hier angesehen werden. Zum dazugehörigen Artikel auf der Website von arte gelangt man hier.

Im Bericht des MDR-Magazins “hier ab vier” über Paula Bulling und ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) wird die Autorin bei einem Besuch beim ehemaligen Asylsuchenden Noel Karboré begleitet.

Ebenfalls über Paula Bulling und “Im Land der Frühaufsteher” berichtet die Sendung “Reflexe” auf DRS2. Zum Audio-Beitrag gelangt man hier: “Asylsuchende als Comicroman”.

“Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain stellte Dirk Fuhrig im “Radiofeuilleton” des Deutschlandradios Kultur vor: “Pointenreiche Bilder über die Schwächen der Politik”. Er resümiert: “Dieser Comic ist weit mehr als eine Polit-Satire: eine wunderbar pointenreiche Studie über menschliche Stärken und Schwächen im Reich der hohen Politik.”

Ulli Lust (“Heute ist der letzte Tag vom Rest Deines Lebens”, avant-verlag) präsentierte in der Sendung “Corso” im Deutschlandfunk in der Rubrik “Mein Klassiker” “From Hell” von Alan Moore und Eddie Campbell (Cross Cult). Besonders beeindruckt zeigt sie sich davon, wie darin das “Leben der Frauen zur viktorianischen Zeit” geschildert wird.

Vielen Dank für die Videos an den Mediacontainer.

Graphic Novels in den Medien – 23. November 2012

Freitag, den 23. November 2012

Dirk Schneider stellte auf NDR info “Graphic Novels über deutsche Befindlichkeiten” vor: “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling, “Hühner, Porno, Schlägerei” von Sophia Martinek (beide avant-verlag) sowie das noch nicht erschienene “Vakuum” von Lukas Jüliger (Reprodukt). Allen Büchern gemein ist die Beschäftigung mit der deutschen Provinz und wie die Autorinnen hier spannende Geschichten finden.

Über die Ausstellung zum schweizer-deutschen Comicmagazin “Strapazin” im Cartoonmuseum Basel schreibt Martin Halter in der Badischen Zeitung: In “Aspirin und Strapaze” wird “Strapazin-Herausgeber David Basler mit den kühnen Worten zitiert “Wir kümmern uns nicht um unsere Leser.”

Thomas Kögel resümiert seine Besprechung von Bryan Talbots “Grandville” (Schreiber & Leser) mit dem Wunsch, mehr von “diesem interessanten Weltenentwurf lesen zu dürfen”. Das Review findet sich auf comicgate.de.

“Tatsächlich verfügt der Comic aber über weitaus mehr Symbolkraft, als man auf den ersten Blick erkennt, und hat für den aufmerksamen Leser immer wieder Momente bereit, in denen man staunend innehalten kann”, schreibt Boris Kunz auf titel-magazin.de über “Goliath” von Tom Gauld (Reprodukt): “Kleines Buch mit großem Namen”.

Weiterhin schicken Leserinnen und Leser dem Berliner Tagesspiegel kurze Texte zu den “Besten Comics des Jahres”, die im Artikel laufend aktualisiert werden und inzwischen auf sechs Seiten zu lesen sind.

Lesung mit Paula Bulling in Leipzig

Montag, den 5. November 2012

Als Teil der Medienwoche zum Thema “Courage Leben! Gegen Rassismus” des Medienzentrums Leipzigs werden Paula Bulling und Salissou Oumarou am Dienstag, dem 13. November, in einer Veranstaltung “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) vorstellen.

Das umfangreiche Gesamtprogramm der Medienwoche kann hier angesehen werden.

Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Eintrit beträgt 5 EUR (erm. 3,50 EUR).

Medienzentrum Leipzig Karl-Heine-Strasse 83, D–04229 Leipzig
Telefon: (0341) 492 949 1-0, Fax: (0341) 492 949 1-222
www.kompetent-mit-medien.de

Graphic Novels in den Medien – 2. November 2012

Freitag, den 2. November 2012

In der Sendung “EinsWeiter” im Digitalkanal Einsfestival wurde die derzeit im Kölner Museum Ludwig gezeigte Ausstellung “CO-MIX: Art Spiegelman – Eine Retrospektive von Comics, Zeichnungen und übrigem Gekritzel” besucht. Der Beitrag kann oben angesehen werden.

Die mdr-Kultursendung “artour” besuchte jüngst den Autoren Flix (“Don Quijote”, Carlsen) in seinem Atelier in Berlin. Das dabei entstandenen Portrait wurde am gestrigen Mittwoch ausgestrahlt. Zum Begleittext gelangt man hier. Auf der Website kann der Beitrag auch angesehen werden: “Der Comic-Zeichner Felix Görmann und sein Don Quijote”.

In der Stuttgarter Zeitung bespricht Rupert Koppold “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” von Abel Lanzac und Christophe Blain: “Als Dominique de Villepin den Irak-Krieg verhindern wollte”. Wie Koppold bemerkt, war selbst der in dem Band karikierte de Villepin von dem Band sehr angetan.

“Deutschlands Comic-Zentrum heißt Prenzlauer Berg” schreibt Thomas Lindemann auf dem Blog prenzlauerberg-nachrichten.de schreibt. Ein Grund dafür ist auch, dass hier der avant-verlag beheimatet ist sowie der Autor Flix.

“Paula malt´s” betitelt Katharina Mayer ihren Beitrag über Paula Bulling und ihr Debut “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) für die Wochenzeitung Kontext. Sie beide ausführlich vor.

Comics in den Medien – 24. Oktober 2012

Mittwoch, den 24. Oktober 2012

Für das Deutschlandradio Kultur unterhielt sich Anette Selg mit der Comic-Autorin Paula Bulling über ihr Debut “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag). Das ausführliche Gespräch kann hier nachgelesen werden: “Flüchtlingsalltag in Sprechblasen” Direkt zur MP3-Version des Beitrags gelangt man hier.

Der Berliner Tagesspiegel druckte auf einer Feuilletonseite zum Thema “Politische Literatur” die zuvor schon online präsentierte Besprechung Thomas Grevens von Abel Lanzacs und Christophe Blains “Quai d’Orsay – Hinter den Kulissen der Macht” (Reprodukt) ab. Greven führt unter anderem aus, “welch großen Vorsprung die französische Comic-Kultur immer noch hat, und vor allem, welch ungleich höheren kulturellen Stellenwert Comics in Frankreich haben.” Die ausführliche Besprechung kann weiterhin hier nachgelesen werden: “Im Herzen der Macht”.

Christoph Huber stellte in der Wiener Presse den neuen Krimi von Jacques Tardi nach einer Vorlage von Jean-Patrick Manchette vor: “Zum Abschuss freigegeben” (Edition Moderne): “Perfektes Verbrechen, voilà!”

Der kürzlich in der Süddeutschen Zeitung erschienene Beitrag von Fritz Göttler zu Art Spiegelmans “MetaMaus” (Fischer) kann nun auch online nachgelesen werden: “Das Buch der Erschöpfung”. Darin zeigt sich Göttler beeindruckt von der Unmittelbarkeit des Sekundärbandes: “Man darf sich nicht abschrecken lassen von der Aura der Distanz, die der Titel entfaltet, man ist immer mitten drin.”

Paula Bulling bei Strips & Stories

Dienstag, den 23. Oktober 2012

Am kommenden Donnerstag präsentiert Paula Bulling – zusammen mit Salissou Maman Oumarou ihr Buch “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) in der Hamburger Graphic Novel-Handlung Strips & Stories.

“Im Land der Frühaufsteher” hat in den letzten Wochen trotz oder wegen der Thematisierung des gesellschaftlichen und institutionellen Rassismus ein außergewöhnlich großes Medienecho erzielt. Das Buch zeichnet sich insbesondere durch intensive Recherche und die ausgeprägte Reflektion der eigenen Rolle als Beobachterin und weiße Person aus. Paula Bulling beschreibt mit ihren Skizzen den rassistischen Normalzustand in unserer Gesellschaft und die Situation von Asylbewerber_innen in Sachsen-Anhalt. Sie wird bei ihrem Besuch in Hamburg begleitet von Salissou Maman Oumarou, der an der Entstehung des Buches direkt beteiligt war.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, der Eintritt ist frei.

Strips & Stories, Seilerstraße 40, D-20349 Hamburg
email: info@strips-stories.de, www.strips-stories.de

Comics in den Medien – 27. September 2012

Donnerstag, den 27. September 2012

Anlässlich des Comicfestivals in Hamburg an diesem Wochenende blickt Marc-Oliver Rehmann auf ndr.de in “Das Leben einer Comiczeichnerin”. Jene Zeichnerin ist die in Hamburg lebende Marijpol (“Trommelfels”, avant-verlag), deren Arbeit und Arbeitsalltag in dem Beitrag vorgestellt werden. Ebenfalls wird auf die Ausstellung ihrer Comics bei druckdealer im Rahmen des Festivals verwiesen.

Auf diestandard.at – dem Portal für frauenpolitische Themen der Wiener Tageszeitung Der Standard – stellt Vin Yung “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag), in dem sie ein “eindringliches Comic-Debut” erkennt.

Der am Montag in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichte Beitrag über Art Spiegelman und die Ausstellung im Kölner Museum Ludwig ist nun auch mit vielen Bildern online nachzulesesn: “Sehen und gesehen werden”. Hier kann man auch einen Video-Beitrag von Associated Press ansehen: “Holocaust als Pop Art-Kunst”.

Graphic Novels in den Medien – 25. September 2012

Dienstag, den 25. September 2012

Neben der umfangreichen Berichterstattung zu Art Spiegelman sind in den Medien weitere Graphic Novels erwähnt worden. Zum Beispiel schreibt heute Holger Kreitling in der “Welt” über “Die Sputnik-Jahre” von Baru (Reprodukt): “Spielt nicht mit den Schmuddelkindern”. Er sortiert das Buch als unlarmoyante Erzählung zwischen Kinderbuchklassikern wie “Der kleine Nick” und dem “Krieg der Knöpfe” ein und vergisst nicht zu erwähnen, dass Baru am Rande auch auf Tim & Struppi Bezug nimmt.

Auf seinem FAZ-Blog schreibt Andreas Platthaus voller Anerkennung über “Rosalie Blum” von Camille Jourdy (Reprodukt): Sie erzähle “souverän” und mit “psychologischer Tiefe” und vergesse dabei den Humor nicht. Er resümiert, dass der Band als Roman funktioniere, was nicht allen Graphic Novels gelinge, die sich in diese Richtung strecken: “Ein Stalker wird verfolgt”.

“Virtuos umgesetzt” findet Jürgen Schickinger “Packeis” von Simon Schwartz (avant-verlag), wie er in seinem Beitrag für die “Badische Zeitung” schreibt:  Mit seinem Beitrag kündigt er auch Schwartz´ Anwesenheit bei der 7. Wissenschaftstagung der Gesellschaft für Comicforschung an, die an diesem Wochenende in Freiburg stattfinden wird.

Auf der Jugendseite der “Berliner Zeitung” stellten Lisa Brückner und Cordula Kehr “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor, die den Band nicht nur Comicliebhabern ans Herz legen, sondern auch denjenigen Leserinnen und Lesern, die sich für die derzeitige Asyl-Problematik interessieren. Der Beitrag “Bilder einer geschlossenen Gemeinschaft” kann nun auch online nachgelesen werden.

Paula Bulling bei “Metropolis”, Hendrik Dorgathen im “arte Journal”

Montag, den 17. September 2012

Das Kulturmagazin “Metropolis” auf arte begleitete die in Berlin lebende Autorin Paula Bulling (“Im Land der Frühaufsteher”, avant-verlag) bei einer Reise nach Paris. Der Beitrag wurde am vergangenen Samstag ausgestrahlt und kann oben angesehen werden (der Beitrag ist direkt zu Beginn zu sehen).

Gestern Abend warf das “arte Journal” einen Blick in die Ausstellung “Holodeck” mit Arbeiten des in der Stadt der Ausstellung – Mülheim an der Ruhr – geborenen Hendrik Dorgathen und verweist auf den ebenfalls “Holodeck” benannten Begleitband zur Ausstellung (Edition Moderne). Der Beitrag beginnt bei ca. 13:15min.

Comics in der Presse – 10. September

Montag, den 10. September 2012

“Hühner, Porno, Schlägerei” – Sophia Martinecks im avant-verlag erschienenes Debut stellte zdf.kultur in einem Videobeitrag vor, der oben zu sehen ist.

Als “gemalte Hymne ans Fernweh” bezeichnet Moritz Honert das Reisetagebuch “Reise zum Kerguelen-Archipel” von Emmanuel Lepage in seiner Besprechung auf tagesspiegel.de: “Der mittelalte Mann und das Meer”.

In der Mitgliederzeitschrift der Gewerkschaft ver.di, publik, stellt Oliver Ristau “Im Land der Frühaufsteher” von Paula Bulling (avant-verlag) vor.

Noch im August befasste sich die tageszeitung mit “Berlin – Geteilte Stadt” von Sabine Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Waldemar Kesler empfiehlt den Band als Unterrichtslektüre: “Familie im Osten, Schule im Westen”.

Aktueller Buchtipp des Online-Magazins afrika-live.de ist der Band “Kililana Song – Eine Kindheit in Kenia” von Benjamin Flao (Schreiber & Leser).

Im Online-Feuilleton titel-magazin.de befasst sich Christian Neubert mit drei Büchern aus dem Programm des Berliner Verlags Jacoby & Stuart: “Editorische Grauzonen und randständige Themen”. Auch wenn er alle Bände für empfehlenswert hält, mag er das Label Graphic Novel doch nur für den Band “Rosa Winkel” von Michel Dufranne und Milorad Vicanovic gelten lassen.  Sein Resümée: “Es scheint, als ob der Begriff nicht nur dafür taugt, um hierzulande den Comic als Kunstform zu etablieren, sondern auch dafür, um Werke, die man nur schwer einer Schublade zuordnen kann, mit einem verkaufsfördernden Prädikat zu versehen. Schön, wenn´s funktioniert.”

“Sie altern, aber leben nicht!”

Mittwoch, den 29. August 2012

Paula Bulling, Autorin des Reportage-Comics “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag), erzählte in der Sendung “Plan B” auf 1Live von der Arbeit an ihrer Graphic Novel, ihren Beweggründen und von ihrer eigenen Sicht auf die Situation der Flüchtlinge in Deutschland.

Der Beitrag “Sie altern, aber leben nicht!” kann online nachgehört werden: als Podcast oder direkt als MP3-Dateilson.

“Im Land der Frühausteher” entstand in naher künstlerischer Zusammenarbeit mit den portraitierten Menschen, ihre Stimmen und ihr Wesen sind ebenso Teil von Bullings mutiger Comic-Collage wie die Darstellung der politischen Situation in Sachsen-Anhalt, die als symptomatisch für die neuen und den größten Teil der alten Bundesländer gelten kann.

Graphic Novels in den Medien – 20. August 2012

Montag, den 20. August 2012

Christopher Huber stellt in der Wiener Presse “3 Sekunden” von Marc-Antoine Mathieu (Reprodukt) vor: “Der Zoom Gottes”. Für ihn ist der Band, der in einer einzigen langen Zoomfahrt erzählt wird ein “virtuoses philosophisches Bilderrätsel”.

“Der Osten, die Kindheit und der Karpfen im Bad” ist ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Welt betitelt, in dem Matthias Heine “Marzi” von Marzena Sowa und Sylvain Savoia (Panini) bespricht. Dabei spart er nicht an Lob, stellt den Band neben die Erzählungen von Astrid Lindgren und resümiert zudem: “es ist ein Meisterwerk, das es mit Marjane Satrapis ähnlich gestrickter iranischer Jugenderinnerung “Persepolis” aufnehmen kann”.

Der von Baku Yuamemakura geschriebene und Jiro Taniguchi gezeichnete Ringer-Comics “Wie hungrige Wölfe” (Schreiber & Leser) wird auf tagesspiegel.de von Christian Endres vorgestellt. Er bemerkt dabei, dass das Werk eine andere, brachiale Seite Taniguchis gezeigt wird, die bei den sonst eher feingeistigen Titeln, die bisher auf deutsch vorliegen, nicht zum Tragen kommt: “Rabiate Ringer”.

“Eindrucksvoll erzählt die junge Illustratorin Paula Bulling in ihrem Comic-Debüt vom Leben in der gesellschaftlichen Peripherie.” So resümiert Laura Wösch in ihrem Artikel für das online-Frauenmagazin aviva-berlin.de am Fuße ihrer Besprechung von “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag).

 

Graphic Novels in den Medien

Mittwoch, den 8. August 2012

Ein dpa-Artikel über zwei aktuelle Graphic Novels wird unter Anderem von stern.de aufgegriffen: “Flüchtlingsleben in Sachsen-Anhalt”. Vorgestellt werden Paula Bullings “Im Land der Frühaufsteher” (avant-verlag) sowie “Kafka für Afrikaner” von Judith Vanistendael (Reprodukt). In beiden Bänden werden auf autobiografischen Hintergrund die Situation von Flüchtlingen und Asylbewerbern thematisiert.

Obwohl das Buch in den Literaturtipps vorgestellt wird, findet Angelo Algieri in der Financial Times Deutschland auch kritische Worte für “Ballade vom alten Seemann” von Nick Hayes (mare), das auf einer Vorlage von Samuel Taylor Coleridge basiert: “Highlights auf dem Buchmarkt”.

Auf satt.org, stellt Jens Meinrenken Paul Hornschemeiers neuen Band “Mein Leben mit Mr. Dangerous” (Carlsen) vor. Meinrenken empfiehlt das Buch all denjenigen, “die Comics als amüsante und zugleich äußerst ernsthafte Gedankenkost genüsslich goutieren”.

Für die französische Nachrichtenagentur AFP schreibt Claire Colnet über “Berlin – geteilte Stadt” von Susanne Buddenberg und Thomas Henseler (avant-verlag). Aufgegriffen wurde der Bericht unter Anderem auf tv5monde.fr: “Une BD entretient la mémoire du Mur de Berlin pour les jeunes Allemands”, sowie in der culturebox von France Télévision. Die libanesische Website dailystar.com.lb greift den Artikel in englischer Sprache auf: 
“Comic book on Germany’s painful past targets youth”.